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People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 4)

9. Mai 2019

von Paul Mathews, M.A.

 

An dieser Stelle ist es wichtig, eine Parallele zwischen dem rotfaschistischen Mikrokult des People’s Temple und den Makro-Kulten der kommunistischen Nationen in Bezug auf ihre Presse und ihr öffentliches Image aufzuzeigen. Man ist beeindruckt von der relativen Leichtigkeit, mit der Jones viele wichtige und normalerweise intelligente Menschen in Politik, Staatsapparat, Religion, Kunstbetrieb und Presse täuschen und sogar bezaubern konnte – vom Bürgermeister von San Francisco, George Moscone (der später bei einem nicht direkt damit verbundenen Vorfall in Paris ermordet wurde) bis zur Frau des Präsidenten, Rosalyn Carter. Man erinnert sich an den „Charme“, der von solchen faschistischen Führern wie Castro, Mao, Tito, Chruschtschow, Breschnew, Peron und sogar Hitler und Stalin ausgeübt wurde. Wie in allen in diesem Artikel angegebenen Dokumentationen über Jonestown beschrieben, gab es einen äußerst schwierigen Kampf von Dissidenten und Flüchtlingen des People’s Temple, die Behörden und die Presse vom Horror von Jonestown zu überzeugen, nicht anders als in den Jahren des Kampfes von Solschenizyn und anderen Flüchtlingen aus der kommunistischen Barbarei, Amerika und die freie Welt davon zu überzeugen, was uns bei einer rotfaschistischen Machtübernahme erwartet. Die Weigerung die Bedeutung derartiger rotfaschistischer Merkmale deutlich zu erkennen, wie z.B. die „Eisernen Vorhänge“, Gulags, Berliner Mauern, verbotene Exodusse, „Boat People“, kambodschanische und vietnamesische Holocausts, psychiatrische Inhaftierungen, Aggressionen durch Stellvertreter wie Kuba, etc. kann nur als charakterologische willentliche Blindheit verstanden werden, die auf Angst vor der Wahrheit und/oder auf Identifikation mit der Pest beruht.

Wie Jones haben auch die Roten und ihre Sympathisanten eine sehr ausgefeilte und verdrehte Begründung entwickelt, die den USA die Schuld für jede kommunistische Schandtat zuschiebt. Jones hatte zwei radikale Anwälte, Mark Lane und Charles Garry, beauftragt, seine rechtlichen Angelegenheiten und die Öffentlichkeitsarbeit zu erledigen. Beide waren versiert auf dem Gebiet der antiamerikanischen Propaganda. Aber ohne eine vorbereitete und willige linksliberale Presse und ein chronisch gehirngewaschene Öffentlichkeit hätte das alles nicht funktioniert. Midge Decter schreibt (15, S.33):

Daß der People’s Temple die kultischen Bedürfnisse von nach Autorität hungernden, nach Sinn hungernden Menschen erfüllte, könnte es Jim Jones möglich gemacht haben, ihr Geld und ihren Verstand und schließlich und vor allem ihren Willen zu kontrollieren. Aber was es ihm möglich machte, die Presse und die Politiker zu kontrollieren, war etwas ganz anderes: sein Ruf als radikaler Linker.

In diesem Artikel erinnert uns Decter daran, daß Henry Wallace eine berühmte Tournee durch ein sowjetisches Sklavenarbeitslager in Sibirien unternommen hatte und daß „Wallace, wie Marina im Bordell [siehe Pericles von Shakespeare], unberührt durch den Gulag reiste, durch das Tal des Schreckens, in das Dutzende Millionen Menschen am Ende sterben sollten an Hunger, Folter und Überarbeitung, und einen glühenden Bericht über die Entwicklung Sibiriens in die Vereinigten Staaten mitbrachte“. (Das erinnert an Shirley McLaine, Jane Fonda und Charles Lindberg.) Sie vergleicht das mit der selbstkritischen Haltung des Journalisten Charles A. Krause von der Washington Post, der in seinem Buch Guyana Massacre seine Unwilligkeit beschreibt, trotz aller Hinweise in Jonestown von schlechten Dingen überzeugt zu werden und wie schließlich auf ihn geschossen und er verletzt wurde. William Kunstler, der berüchtigte radikale Anwalt der „Chicago Seven“, antwortete auf den Aufruf von Joan Baez, einen Protest gegen Vietnams Übergriffe zu unterzeichnen, indem er erklärte, daß man einen sozialistischen Staat niemals öffentlich kritisieren sollte (16, S. 41).

Die Sowjets selbst erklärten, Jonestown sei ein Spiegelbild der amerikanischen Gesellschaft, ein Signal, das aufgenommen und dann von der breiten Masse der Liberalen und Linken verbreitet wurde. Robert J. Lifton, Professor für Psychiatrie in Yale und Autor einer im Wesentlichen antiamerikanischen Studie über die Opfer von Hiroshima, erklärt (17, S. 1): „… Jones‘ Todesszenario war im Wesentlichen ein amerikanisches Ereignis … wir müssen untersuchen, was hinter (Kulten) steht, was sie über unsere Zeit verraten, aus welcher Schwäche in unserer Gesellschaft sie ihre Stärke schöpfen“ (Alle Unterstreichungen von mir. – P.M.).

Man vergleiche Liftons Sichtweise mit der von George E. Agree, einem prominenten Politikwissenschaftler (18, S. 2):

Abgesehen von den persönlichen und Gruppenpathologien unterstreicht die Geschichte des People’s Temple zwei wichtige Fakten über die Vereinigten Staaten: Erstens, daß der Kult hier existieren konnte, und zweitens, daß es zu seiner brutalen Auflösung nicht kommen konnte, bevor er nicht anderswohin gegangen war. … Die weltweit wichtigste Tatsache ist heute, daß die Hälfte der Menschheit ähnlich wie die Jonestown-Kommune von Regimen regiert wird, die für ihre eigenen Leute gefährlich sind und für andere. Sie haben ebenfalls Regierungen, die geschickt die Verehrung ihrer Führer manipulieren, die Arbeit ihrer Untertanen zentralisieren und lenken, Andersdenkende brutal strafen und das Fortgehen mit Zwang verhindern. Nicht einmal die Briefe der Selbstkritik an „Papa“, der Gruppenzwang und das kasernierte Leben waren einzigartig. Sie entspringen einer Wundertüte totalitärer Praktiken, die Jim Jones reichlich durch die tägliche Presse präsentiert wurden … während seines gesamten Lebens … Die Machthaber von China und Rußland verstehen Jones sehr gut. Auch sie fürchten und opfern ihr eigenes Volk, behaupten jedoch, es gegen Feinde in den demokratischen Ländern zu verteidigen.

Für freie Menschen, die mit einer größtenteils tyrannisierten Welt konfrontiert sind, ist die wichtige Frage nicht, wie dies hier bei seltenen und vereinzelten Anlässen geschehen konnte, sondern was wir hinsichtlich ihrer allzu kontinuierlichen und schrecklichen Präsenz dort zu tun haben.

In einem anderen Sinn hat die „Schuld“, die Amerika zugeschoben wird, eine gewisse Berechtigung. Nur in einer freieren amerikanischen Gesellschaft konnte ein Jonestown-Phänomen als anormale Abzweigung einer vorzeitigen Befreiung vom Panzer hervorgebracht werden, eine Freiheit, die in totalitären Gesellschaften nicht toleriert wird. Wir haben allzuoft gesehen, wie taktisch nützliche „Liberalisierungs“-Politiken in totalitären Staaten (z.B. Chinas „Wandzeitungs-Freiheiten“ [zu Zeiten der „Hundert-Blumen-Bewegung“ 1956/57 und der Kulturrevolution 10 Jahre später, PN]) leicht zur Unterdrückung zurückkehren. Wie der New York Times Artikel über die Laytons berichtete (11): „Die Laytons zerfielen langsam unter dem Druck des Familienkonflikts, der Desillusionierung, die während der 1960er Jahre einen großen Teil Amerikas erfaßte, Drogenkonsum und die beruhigende, vereinfachende Anziehungskraft von Mr. Jones.“

Man muß auch daran denken, daß „die politische Reaktion innerhalb der Struktur des Denkens und Handelns der unterdrückten Menschenmassen lebt und wirkt“ (1) und der Unterdrücker, ob in Regierung, Industrie, der Presse, im Berufsleben oder den Künsten, muß sich mit den Makro- und Mikrobewegungen identifizieren und sie unterstützen, weil diese dazu beitragen, seine eigenen gepanzerten Bedürfnisse aufrechtzuerhalten. Es ist kein Zufall, daß diese Kulte durch Presse, Politiker und andere einflußreiche Menschen bewußt oder unbewußt, absichtlich oder scheinbar blind zu oft unterstützt werden oder ihr Übel zu spät wahrgenommen wird. Man könnte sagen, daß die Mitglieder der oben genannten Gruppen insgeheim wünschen, daß Amerika oder andere relativ freie Gesellschaftsstrukturen in Makro-Jonestowns umgewandelt werden, die sie kontrollieren würden.

 

Literatur

1. Reich, W.: Die Massenpsychologie des Faschismus, Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 1974
11. New York Times, 4. Dez. 1978
15. Decter, M.: „The Politics of Jonestown“, Commentary, May, 1979
16. People Magazine, June 18, 1979.
17. Lifton, R. Jo: „The Appeal of the Death Trip“, New York Times Magazine, Jan. 7, 1979
18. Agree, G. E.: „Jonestown—A Moral“, Freedom at Issue, March-April, 1979

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 13 (1979), Nr. 2, S. 249-260.

Jerome Eden: Kann der Planet Erde gerettet werden? (Teil 2)

4. August 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 6, No. 4, Nov. 1979)

Der Freedom of Information Act (Gesetz zur Öffnung staatlicher Archive) hat für alle UFO-Forscher den Kasten der Pandora geöffnet. Wie die meisten von uns immer vermutet haben, waren die höchsten Ränge der amerikanischen Regierung, vom Ausschuß für Auslandsbeziehungen bis zum Geheimdienst CIA, einschließlich aller Waffengattungen – waren die höchsten Offiziere und die größten wissenschaftlichen Gehirne der USA in ein unglaubliches „UFOgate“ verwickelt. [Heute wissen wir, daß so bekannte Militärs und Geheimdienstfiguren wie Admiral Hillenkoetter, General Twining oder General Vandenberg und berühmte Physiker wie Robert Oppenheimer oder John von Neumann mit der Erforschung des UFO-Phänomens beschäftigt und tief in das damit verbundene UFOgate verstrickt waren – während man sich über „UFO-Spinner“ lustig machte. PN]

In einem Brief, datiert 14. Juni 1979, von Major Colman S. VonKeviczky, Leiter der ICUFON , wurden uns freigegebene UFO-Akten zur Verfügung gestellt, die von verschiedenen Regierungsstellen stammen. In seinem Brief vom 14. Juni sagt Major VonKeviczky auszugsweise:

Als Anlage finden Sie für das EDEN Bulletin ein paar Delikatessen aus unserer CIA-Dokumentation. Sie weisen auf folgendes hin:

# Ein freigegebenes Geheimdokument des CIA beweist, daß Dr. J.A. Hynek ein außerordentliches Mitglied des CIA-Büros für wissenschaftliche Nachrichtenbeschaffung war, das einen wissenschaftlichen Beirat für UFOs bildete. [Das CIA-Office of Scientific Intelligence hat 1953 den „Robertson Panel“ zusammengerufen. Dabei handelte es sich um eine Gruppe von Wissenschaftlern, zu denen auch Hynek gehörte. Dieser Ausschuß „sah das Beweismaterial durch und stimmte seinen Bericht auf Anweisung des CIA dahingehend ab, daß ein feindlich gesinntes Land möglicherweise die UFO-Hysterie als Deckmantel für eine Invasion benutzen könnte. In der ‚Robertson-Studie‘ mußten auf Wunsch des CIA UFOs geleugnet werden, da durch die weitgehende Verbreitung von Sichtungsberichten angeblich die Nachrichtenkanäle und die nationale Sicherheit behindert, beziehungsweise gefährdet werden könnten. (…) Das CIA hatte ein Programm festgelegt, nach dem das UFO-Problem heruntergespielt werden sollte, um das Desinteresse der Öffentlichkeit zu erreichen. Sämtliche Medien (…) sollten eingespannt werden – man hatte sogar die Arbeiten von Karikaturisten eingeplant –, um Sichtungen ins Lächerliche zu ziehen und ihnen so das Bedeutungsvolle zu nehmen“ (Buttlar: Sie kommen von fremden Sternen, München 1986). PN]

# Dr. Edward U. Condons UFO-Arbeit stand unter der direkten Aufsicht der CIA und wurde ihr unterbreitet. (Während also Condon öffentlich UFOs ins Lächerliche zog, belieferte er die CIA heimlich mit buchstäblich Tausenden von seriösen UFO-Sichtungen, die von privaten UFO-Organisationen wie APRO und NICAP ohne Erlaubnis oder Kenntnis der Mitgliedschaft unterbreitet wurden! JE) [1966 hatte die US Air Force die Universität von Colorado beauftragt, eine definitive Studie über das UFO-Phänomen vorzulegen. Condon war der Leiter dieses Projekts, dessen Bericht 1969 mit einem negativen Resultat veröffentlicht wurde: es sei nichts am UFO-Phänomen. Als dieser offizielle Schluß gezogen werden sollte, fragte Condon den UFO-Forscher Dr. James Harder, was er tun würde, wenn er für das Projekt verantwortlich sei und festgestellt hätte, daß hinter den UFOs eine außerirdische Intelligenz stünde. Harder sagte, er glaube, es gäbe da noch andere Probleme neben den wissenschaftlichen, insbesondere internationale Auswirkungen und die nationale Sicherheit. Er lächelte mit dem Lächeln eines Mannes, der seine eigenen Ansichten in den Ansichten anderer widergespiegelt sieht und sagte, daß er über die Sache viel nachgedacht hätte und entschieden habe, daß, wenn die Antwort hinsichtlich der ETH (extraterrestrische Hypothese) ein positiver Befund sei, er diesen Befund nicht öffentlich machen würde, sondern den Bericht in seiner Aktentasche zum wissenschaftlichen Berater des Präsidenten bringen und die Entscheidung in Washington fällen ließe“ (Good: Above Top Secret, London 1987). PN /

# Unser gemeinsamer „Freund“ Mr. Richard H. Hall – der, soweit ich weiß, noch mit MUFON verbunden ist – öffnete der CIA die Akten der NICAP!!! Ist es gegenüber Mitgliedern, die Berichte bei einer vorgeblich privaten Organisation einreichen, redlich, diese Berichte genau jener Regierungsstelle zuzusenden, die für die Geheimhaltung [der UFOs] die Verantwortung trägt??? [Es gibt Indizien dafür, daß die bedeutendste UFO-Organisation der USA nicht nur von der CIA „angezapft“ wurde, sondern auch von CIA-Mitarbeitern durchsetzt wurde, die schließlich von innen heraus die Organisation zerstörten.1973 wurden die Akten der NICAP von dem neu von Hynek gebildeten Center for UFO Studies (CUFOS) übernommen. PN]

# Zusätzliche Dokumente beweisen, daß Hyneks CUFOS direkt mit dem FBI und Zivilschutzbehörden, bei denen es sich um Zweigorganisationen des CIA handelt, verbunden ist. Die Geheimdienste der US-Regierung gewährten CUFOS einen „heißen Draht“. Doch CUFOS erklärt, daß es keine Regierungsorganisation sei, während es seine gesammelten UFO-Daten an das Büro für wissenschaftliche Nachrichtenbeschaffung des CIA schickt. [„Man muß sich daran erinnern, daß der Bericht des CIA-Robertson Panels u.a. die Empfehlung gegeben hat, daß zivile UFO-Gruppen beobachtet werden sollten, ‚wegen ihres potentiell großen Einflusses auf das Massendenken, wenn es zu weitverbreiteten Sichtungen kommen sollte‘. Mit seinen weltweiten Kenntnissen über UFO-Gruppen wäre Dr. Hynek als Berater für das CIA von unschätzbarem Wert gewesen und er könnte in dieser Funktion tätig gewesen sein, seit er 1953 in der Robertson-Kommission saß“ (Good). PN]

# Und schließlich sammelt Dr. Hynek internationale UFO-Daten, um sich selbst davon zu überzeugen, daß UFOs eine Realität sind oder um diese Informationen weiterzugeben, so daß das Militär versuchen kann, sie abzuschießen? [Oder ist es nicht vielleicht vielmehr umgekehrt so, daß bestimmte Stellen jede ernsthafte Beschäftigung mit UFOs hintertreiben wollen und man daran sieht, daß sie Herren dienen, in deren Interesse es liegt eine Abwehr der UFO-Invasion zu verhindern?!, PN] Das freigegebene Dokument 058375 (20. April 1977), datiert 27. JAN 1953 und betitelt „Meetings of OSI Advisory Group on UFOs, 14-17 JAN 1953“ zeigt direkt auf den Kern des Problems, dem zurzeit die Nationen der Erde gegenüberstehen: (es folgen Ausschnitte aus diesem Dokument)

(2) Es sollte untersucht werden, wenn überhaupt, welchen Nutzen die Planer der Vereinigten Staaten für psychologische Kriegsführung aus diesem (UFO-) Phänomen ziehen können und, wenn überhaupt, welche Abwehrmaßnahmen im Voraus geplant werden sollen, falls die Sowjets versuchen es zu benutzen.

(3) Auf nationaler Ebene sollte eine Verfahrensweise hinsichtlich dessen festgelegt werden, was der Öffentlichkeit über das Phänomen gesagt werden soll, um das Risiko einer Panik möglichst klein zu halten.

c. Zu den nachrichtendienstlichen Problemen gehören:

(1) Der derzeitige Stand des russischen Wissens über diese Phänomene.
(2) Mögliche sowjetische Intentionen und Fähigkeiten diese Phänomene zum Schaden der US-Sicherheitsinteressen zu benutzen.
(3) Die Gründe für das Schweigen der Sowjetpresse über die Fliegenden Untertassen.

e. Das Problem überschreitet die Ebene der einzelnen behördlichen Verantwortung und ist von derartiger Bedeutung, daß es die Kenntnisnahme und die Tätigkeit des Nationalen Sicherheitsrates verdient.

f. Zusätzliche Forschung, die sich im Charakter und in der Akzentsetzung von jener unterscheidet, die zurzeit von der Air Force unternommen wird, wird notwendig sein, um die besonderen operationellen und nachrichtendienstlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

Wie die obigen Zitate veranschaulichen, ist die Regierung der USA (und natürlich genauso auch die der Sowjetunion) wegen der Implikationen zutiefst beunruhigt, die das UFO-Phänomen für die nationale Sicherheit haben könnten. Nichtsdestoweniger ist das Problem weit umfassender als die jeweilige nationale Sicherheit. Das Problem, das die UFOs darstellen, ist im Grunde, wie als erster General MacArthur sagte, ein planetarisches Problem, ein Problem der globalen Sicherheit, ein Problem, das sich der ganzen Menschheit stellt, nicht allein den USA oder allein der UdSSR, sondern jeder einzelnen Nation und jedem einzelnen Bewohner der Erde! In seiner einfachsten Form ist das Problem die wirklich akute Gefahr eines INTERPLANETAREN KRIEGES, die im Vergleich jede irrationale politische oder nationalistische Betrachtung verblassen läßt.

Um Wilhelm Reich zu paraphrasieren: Laufen die Geschäfte, die Politik, der nationalistische Irrsinn, internationale Komplotte, Spannungen, Konkurrenz, Mißgunst und Hader wie gewöhnlich weiter oder wird sich die Menschheit schließlich der planetarischen Gefahr bewußt werden, die uns zurzeit aus dem Weltraum bedroht?

Den Sowjets sage ich folgendes: Allerdings könnt ihr euch beglückwünschen Panama, Iran, Nicaragua und vielleicht den ganzen Globus für das Banner des Kommunismus zu gewinnen, nur um schließlich der planetarischen Versklavung aus dem Weltraum gegenüberzustehen.

Präsident Carter und dem US-Abgeordnetenhaus und -Senat sage ich dies: Während Sie damit fortfahren, sich um Ihre politische Zukunft zu sorgen, hintertreiben Sie durch ihre Pflichtvergessenheit alle Freiheitschancen für die USA und die Welt, weil Sie es nicht fertigbringen, offen die Bedrohung aus dem Weltall einzugestehen.

Postskriptum zur Spionage: Eden schreibt im EDEN BULLETIN, Vol. 6, No. 2, April 1979:

Wir kennen einige Leute „in der Orgonomie“, die Wissenschaftlern hinter dem Eisernen Vorhang volle Kooperation und Information gewährt haben. Andere flirten heutzutage mit der rotfaschistischen Pest – danach lechzend, in diesen satanischen Strudel hineingezogen zu werden, weil sie die heroische Anstrengung nicht ertragen können, die nötig ist, um im Stillen und allein zu arbeiten. Wie WR in Christusmord angemerkt hat, geschieht etwas eigentümliches mit einst standhaften Arbeitern – sie beginnen sich zu den Quellen der organisierten Emotionellen Pest hinzubewegen! Sie werden von den Gebieten der Entartung und der Zerstörung angezogen, weil sie nicht länger die biologische Bewegung der Orgonomie aushalten können. Sie können nicht mit ihr arbeiten, sie fortführen, sie entwickeln; deshalb müssen sie sie umbringen!

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