Posts Tagged ‘Präsident Carter’

Paul Mathews: People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

1. November 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 4)

9. Mai 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

Jerome Eden: Kann der Planet Erde gerettet werden? (Teil 2)

4. August 2014

EDEN BULLETIN (Vol. 6, No. 4, Nov. 1979)

Der Freedom of Information Act (Gesetz zur Öffnung staatlicher Archive) hat für alle UFO-Forscher den Kasten der Pandora geöffnet. Wie die meisten von uns immer vermutet haben, waren die höchsten Ränge der amerikanischen Regierung, vom Ausschuß für Auslandsbeziehungen bis zum Geheimdienst CIA, einschließlich aller Waffengattungen – waren die höchsten Offiziere und die größten wissenschaftlichen Gehirne der USA in ein unglaubliches „UFOgate“ verwickelt. [Heute wissen wir, daß so bekannte Militärs und Geheimdienstfiguren wie Admiral Hillenkoetter, General Twining oder General Vandenberg und berühmte Physiker wie Robert Oppenheimer oder John von Neumann mit der Erforschung des UFO-Phänomens beschäftigt und tief in das damit verbundene UFOgate verstrickt waren – während man sich über „UFO-Spinner“ lustig machte. PN]

In einem Brief, datiert 14. Juni 1979, von Major Colman S. VonKeviczky, Leiter der ICUFON , wurden uns freigegebene UFO-Akten zur Verfügung gestellt, die von verschiedenen Regierungsstellen stammen. In seinem Brief vom 14. Juni sagt Major VonKeviczky auszugsweise:

Als Anlage finden Sie für das EDEN Bulletin ein paar Delikatessen aus unserer CIA-Dokumentation. Sie weisen auf folgendes hin:

# Ein freigegebenes Geheimdokument des CIA beweist, daß Dr. J.A. Hynek ein außerordentliches Mitglied des CIA-Büros für wissenschaftliche Nachrichtenbeschaffung war, das einen wissenschaftlichen Beirat für UFOs bildete. [Das CIA-Office of Scientific Intelligence hat 1953 den „Robertson Panel“ zusammengerufen. Dabei handelte es sich um eine Gruppe von Wissenschaftlern, zu denen auch Hynek gehörte. Dieser Ausschuß „sah das Beweismaterial durch und stimmte seinen Bericht auf Anweisung des CIA dahingehend ab, daß ein feindlich gesinntes Land möglicherweise die UFO-Hysterie als Deckmantel für eine Invasion benutzen könnte. In der ‚Robertson-Studie‘ mußten auf Wunsch des CIA UFOs geleugnet werden, da durch die weitgehende Verbreitung von Sichtungsberichten angeblich die Nachrichtenkanäle und die nationale Sicherheit behindert, beziehungsweise gefährdet werden könnten. (…) Das CIA hatte ein Programm festgelegt, nach dem das UFO-Problem heruntergespielt werden sollte, um das Desinteresse der Öffentlichkeit zu erreichen. Sämtliche Medien (…) sollten eingespannt werden – man hatte sogar die Arbeiten von Karikaturisten eingeplant –, um Sichtungen ins Lächerliche zu ziehen und ihnen so das Bedeutungsvolle zu nehmen“ (Buttlar: Sie kommen von fremden Sternen, München 1986). PN]

# Dr. Edward U. Condons UFO-Arbeit stand unter der direkten Aufsicht der CIA und wurde ihr unterbreitet. (Während also Condon öffentlich UFOs ins Lächerliche zog, belieferte er die CIA heimlich mit buchstäblich Tausenden von seriösen UFO-Sichtungen, die von privaten UFO-Organisationen wie APRO und NICAP ohne Erlaubnis oder Kenntnis der Mitgliedschaft unterbreitet wurden! JE) [1966 hatte die US Air Force die Universität von Colorado beauftragt, eine definitive Studie über das UFO-Phänomen vorzulegen. Condon war der Leiter dieses Projekts, dessen Bericht 1969 mit einem negativen Resultat veröffentlicht wurde: es sei nichts am UFO-Phänomen. Als dieser offizielle Schluß gezogen werden sollte, fragte Condon den UFO-Forscher Dr. James Harder, was er tun würde, wenn er für das Projekt verantwortlich sei und festgestellt hätte, daß hinter den UFOs eine außerirdische Intelligenz stünde. Harder sagte, er glaube, es gäbe da noch andere Probleme neben den wissenschaftlichen, insbesondere internationale Auswirkungen und die nationale Sicherheit. Er lächelte mit dem Lächeln eines Mannes, der seine eigenen Ansichten in den Ansichten anderer widergespiegelt sieht und sagte, daß er über die Sache viel nachgedacht hätte und entschieden habe, daß, wenn die Antwort hinsichtlich der ETH (extraterrestrische Hypothese) ein positiver Befund sei, er diesen Befund nicht öffentlich machen würde, sondern den Bericht in seiner Aktentasche zum wissenschaftlichen Berater des Präsidenten bringen und die Entscheidung in Washington fällen ließe“ (Good: Above Top Secret, London 1987). PN /

# Unser gemeinsamer „Freund“ Mr. Richard H. Hall – der, soweit ich weiß, noch mit MUFON verbunden ist – öffnete der CIA die Akten der NICAP!!! Ist es gegenüber Mitgliedern, die Berichte bei einer vorgeblich privaten Organisation einreichen, redlich, diese Berichte genau jener Regierungsstelle zuzusenden, die für die Geheimhaltung [der UFOs] die Verantwortung trägt??? [Es gibt Indizien dafür, daß die bedeutendste UFO-Organisation der USA nicht nur von der CIA „angezapft“ wurde, sondern auch von CIA-Mitarbeitern durchsetzt wurde, die schließlich von innen heraus die Organisation zerstörten.1973 wurden die Akten der NICAP von dem neu von Hynek gebildeten Center for UFO Studies (CUFOS) übernommen. PN]

# Zusätzliche Dokumente beweisen, daß Hyneks CUFOS direkt mit dem FBI und Zivilschutzbehörden, bei denen es sich um Zweigorganisationen des CIA handelt, verbunden ist. Die Geheimdienste der US-Regierung gewährten CUFOS einen „heißen Draht“. Doch CUFOS erklärt, daß es keine Regierungsorganisation sei, während es seine gesammelten UFO-Daten an das Büro für wissenschaftliche Nachrichtenbeschaffung des CIA schickt. [„Man muß sich daran erinnern, daß der Bericht des CIA-Robertson Panels u.a. die Empfehlung gegeben hat, daß zivile UFO-Gruppen beobachtet werden sollten, ‚wegen ihres potentiell großen Einflusses auf das Massendenken, wenn es zu weitverbreiteten Sichtungen kommen sollte‘. Mit seinen weltweiten Kenntnissen über UFO-Gruppen wäre Dr. Hynek als Berater für das CIA von unschätzbarem Wert gewesen und er könnte in dieser Funktion tätig gewesen sein, seit er 1953 in der Robertson-Kommission saß“ (Good). PN]

# Und schließlich sammelt Dr. Hynek internationale UFO-Daten, um sich selbst davon zu überzeugen, daß UFOs eine Realität sind oder um diese Informationen weiterzugeben, so daß das Militär versuchen kann, sie abzuschießen? [Oder ist es nicht vielleicht vielmehr umgekehrt so, daß bestimmte Stellen jede ernsthafte Beschäftigung mit UFOs hintertreiben wollen und man daran sieht, daß sie Herren dienen, in deren Interesse es liegt eine Abwehr der UFO-Invasion zu verhindern?!, PN] Das freigegebene Dokument 058375 (20. April 1977), datiert 27. JAN 1953 und betitelt „Meetings of OSI Advisory Group on UFOs, 14-17 JAN 1953“ zeigt direkt auf den Kern des Problems, dem zurzeit die Nationen der Erde gegenüberstehen: (es folgen Ausschnitte aus diesem Dokument)

(2) Es sollte untersucht werden, wenn überhaupt, welchen Nutzen die Planer der Vereinigten Staaten für psychologische Kriegsführung aus diesem (UFO-) Phänomen ziehen können und, wenn überhaupt, welche Abwehrmaßnahmen im Voraus geplant werden sollen, falls die Sowjets versuchen es zu benutzen.

(3) Auf nationaler Ebene sollte eine Verfahrensweise hinsichtlich dessen festgelegt werden, was der Öffentlichkeit über das Phänomen gesagt werden soll, um das Risiko einer Panik möglichst klein zu halten.

c. Zu den nachrichtendienstlichen Problemen gehören:

(1) Der derzeitige Stand des russischen Wissens über diese Phänomene.
(2) Mögliche sowjetische Intentionen und Fähigkeiten diese Phänomene zum Schaden der US-Sicherheitsinteressen zu benutzen.
(3) Die Gründe für das Schweigen der Sowjetpresse über die Fliegenden Untertassen.

e. Das Problem überschreitet die Ebene der einzelnen behördlichen Verantwortung und ist von derartiger Bedeutung, daß es die Kenntnisnahme und die Tätigkeit des Nationalen Sicherheitsrates verdient.

f. Zusätzliche Forschung, die sich im Charakter und in der Akzentsetzung von jener unterscheidet, die zurzeit von der Air Force unternommen wird, wird notwendig sein, um die besonderen operationellen und nachrichtendienstlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

Wie die obigen Zitate veranschaulichen, ist die Regierung der USA (und natürlich genauso auch die der Sowjetunion) wegen der Implikationen zutiefst beunruhigt, die das UFO-Phänomen für die nationale Sicherheit haben könnten. Nichtsdestoweniger ist das Problem weit umfassender als die jeweilige nationale Sicherheit. Das Problem, das die UFOs darstellen, ist im Grunde, wie als erster General MacArthur sagte, ein planetarisches Problem, ein Problem der globalen Sicherheit, ein Problem, das sich der ganzen Menschheit stellt, nicht allein den USA oder allein der UdSSR, sondern jeder einzelnen Nation und jedem einzelnen Bewohner der Erde! In seiner einfachsten Form ist das Problem die wirklich akute Gefahr eines INTERPLANETAREN KRIEGES, die im Vergleich jede irrationale politische oder nationalistische Betrachtung verblassen läßt.

Um Wilhelm Reich zu paraphrasieren: Laufen die Geschäfte, die Politik, der nationalistische Irrsinn, internationale Komplotte, Spannungen, Konkurrenz, Mißgunst und Hader wie gewöhnlich weiter oder wird sich die Menschheit schließlich der planetarischen Gefahr bewußt werden, die uns zurzeit aus dem Weltraum bedroht?

Den Sowjets sage ich folgendes: Allerdings könnt ihr euch beglückwünschen Panama, Iran, Nicaragua und vielleicht den ganzen Globus für das Banner des Kommunismus zu gewinnen, nur um schließlich der planetarischen Versklavung aus dem Weltraum gegenüberzustehen.

Präsident Carter und dem US-Abgeordnetenhaus und -Senat sage ich dies: Während Sie damit fortfahren, sich um Ihre politische Zukunft zu sorgen, hintertreiben Sie durch ihre Pflichtvergessenheit alle Freiheitschancen für die USA und die Welt, weil Sie es nicht fertigbringen, offen die Bedrohung aus dem Weltall einzugestehen.

Postskriptum zur Spionage: Eden schreibt im EDEN BULLETIN, Vol. 6, No. 2, April 1979:

Wir kennen einige Leute „in der Orgonomie“, die Wissenschaftlern hinter dem Eisernen Vorhang volle Kooperation und Information gewährt haben. Andere flirten heutzutage mit der rotfaschistischen Pest – danach lechzend, in diesen satanischen Strudel hineingezogen zu werden, weil sie die heroische Anstrengung nicht ertragen können, die nötig ist, um im Stillen und allein zu arbeiten. Wie WR in Christusmord angemerkt hat, geschieht etwas eigentümliches mit einst standhaften Arbeitern – sie beginnen sich zu den Quellen der organisierten Emotionellen Pest hinzubewegen! Sie werden von den Gebieten der Entartung und der Zerstörung angezogen, weil sie nicht länger die biologische Bewegung der Orgonomie aushalten können. Sie können nicht mit ihr arbeiten, sie fortführen, sie entwickeln; deshalb müssen sie sie umbringen!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=4bGTLtdwPHM%5D