Posts Tagged ‘Volksfront’

Paul Mathews: People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

1. November 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

Über den Terrorismus (Teil 5)

19. Oktober 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.
 

In gewisser Weise unterstützen moderne Liberale den Terrorismus heimlich, indem sie seinen Missetaten vollkommen kurzsichtig gegenüberstehen und seine Motive rationalisieren. Auch sie haben ein „Interesse daran, sich gegen Lösungen für die Probleme zu wehren“. Auch sie werden „alle notwendigen Allianzen“ mit irgendwelchen Linken, Radikalen oder „Volksfront“-Gruppen eingehen, um eine für sie unangenehme Lösung zu verhindern, bis fast zur „Zerstörung des Staates“ selbst. Sie verstehen sich als intellektuelle und moralische Elite jenseits des Willens der krassen Mehrheit, die mit ihnen nicht einverstanden ist und über ihre Medien und Schulen „umerzogen“ werden muss. Sie preisen „das Volk“, hegen ihm gegenüber aber eine heimliche Verachtung, weil sie glauben, dass es die Führung der Liberalen in das gelobte Land benötigt. Sie scheren sich nicht um die Unfähigkeit der gepanzerten Massen, geschweige denn, dass sie sie sehen können, da sie nicht tief in sich selbst hineinschauen können. Deshalb entschuldigen und/oder rationalisieren sie die neurotischsten und destruktivsten Taten. Sie setzen sich besonders für Menschen ein, mit denen sie ihr moralisches Überlegenheitsgefühl stärken können, wie die Unterprivilegierten, die Entwicklungsbedürftigen, für bedürftige Künstler und sogar für gefährliche Kriminelle (z.B. das Gespann Dyade Norman Mailer-Jack Abbotg). Zu der Frage, „das Volk“ zu preisen, hat Reich erklärt: „Hört endlich auf, die Menschen und ihre Taten zu entschuldigen . . . Sie werden sich erst einmal selbst so erkennen müssen, wie sie wirklich sind und handeln. Nur die widerlichen Freiheitskrämer verherrlichen die Massen“ (6, S.143) h.

Untersucht man das Leben der Terroristen und Radikalen, erweist sich meist die mittelständische soziologische Schicht als der Boden, der sie hervorbringt. Es ist ein Bereich voller ödipaler Obertöne, wie es Lewis Feuer in einer seiner klassischen Studien (7) beschrieben hat. Ob reicher oder ärmer, das bürgerliche Ethos von Liberalismus und Intellektualismus, kombiniert mit einem moralischen Grundmoralismus, der eher der Schuld als echter Vernunft nachgibt, und einem strukturellen Hang, eine „permissive“ Atmosphäre zu schaffen, führt bei ihren Nachkommen zu sozialer Irrationalität und Zerstörungswut. Das heißt, die Eltern sind bei der „Freiheit“ so „kopfgesteuert“ wie der Pornograf beim „Sex“. Dies ist ein Thema, das von Midge Decter gut erläutert wurde, die die Beziehung zwischen bestimmten Typen von liberalen Eltern und ihren radikalen Kindern deutlich aufgezeigt hat (8). Diese Eltern ziehen ihre Kinder auf dem Boden ihrer eigenen Neurosen auf und fördern sie, um stellvertretend ihren eigenen Hass gegen das Establishment zu entfalten. Mit anderen Worten, sie selbst sind „Terroristen in grauen Flanell-Anzügen“. Aus solchen Hintergründen entsprangen Terroristen oder Terroristenführer, Mikro- und Makro-, sowie Radikale in den meisten Weltregionen. Die Kathy Boudins, Mark Rudds, Judith Clarks, Ted Golds, Bernardine Dohrnsi und andere solche „Weathermen“ Gruppierungenj und Individuen haben Eltern oder Modelle, die für ihre eigenen politisch extremistischen Ideologien bekannt sind. Lucinda Franksk, eine Journalistin aus ihren Reihen, hat in ihrem aufschlussreichen Artikel im New York Times Magazine (9) ihre Hintergründe und ihr Leben beschrieben. Es ist zu einer Binsenweisheit geworden, dass die meisten der linken revolutionären Führer aus dem gleichen patriarchalischen Autoritarismus mit seinen fehlgeschlagenen Lösungen und Reaktionsbildungen von Schuldgefühl, Rebellion, Subversion und mörderischem Hass stammen.

Es ist äußerst wichtig, die oben genannten Dynamiken zu verstehen, wenn mit ihnen effektiv umgegangen werden soll, um die Bedrohung unseres Lebens, unseres Glücks und unserer Freiheit so gering wie möglich zu halten. Unaufhaltsam führt die Zermürbung von Kraft und Willen, die sich aus den Aktivitäten der Terroristen und Radikalen ergibt, zu einem Totalitarismus der einen oder anderen Art, wie James Q. Wilson hervorhob.

 

Anmerkungen des Übersetzers

g Bezieht sich auf den Kapitalverbrecher und Mörder Jack Henry Abbott, dessen vorzeitige Begnadigung durch Norman Mailer unterstützt wurde. Mailer unterstützte Abbott finanziell, half ihm, ein Buch zu veröffentlichen, so dass dieser die Bewunderung der Literaten-Szene in New York City gewann. Abbott erstach bald nach der Freilassung einen angehenden Schauspieler und erhängte sich später im Gefängnis.
Zu seinem Buch Mitteilungen aus dem Bauch der Hölle (Ullstein 1982) schrieb Mailer das Vorwort.

h Christusmord, Ullstein 1983, S.262f.
Mathews geht etwas frei mit dem Text um, so dass ich die Laska-Übersetzung dementsprechend angepasst habe. Auszeichnung bei „verherrlichen“ von Mathews.

i Kathy Boudin (*1943) war eine ehemalige Terroristin der Terrorgruppe Weathermen. Sie war 1981 bei einem Banküberfall beteiligt, bei den 3 Menschen erschossen wurden.
Kathy Boudin wurde in eine Familie mit langer linker Geschichte geboren. Sie wuchs in Greenwich Village, New York City auf. Ihre Familie war jüdisch. Ihr Großonkel war Louis B. Boudin, ein marxistischer Theoretiker. Ihr Vater, Rechtsanwalt Leonard Boudin, hatte umstrittene Klienten wie Judith Coplon, die kubanische Regierung und Paul Robeson vertreten. Leonard Boudin, ein Anwalt der National Lawyers Guild , war der Rechtspartner von Victor Rabinowitz , der selbst zahlreiche linke Organisationen beriet.

Mark William Rudd (*1947), ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Weathermen. Tötete durch eine Bombenexplosion 3 seiner Gesinnungsgenossen.
Wuchs in einer jüdischen Familie auf. Sein Engagement für den „Kampf gegen den US-Imperialismus“ sei von der revolutionären Bewegung in Kuba inspiriert worden. Besuchte 1968 Kuba, um sich mit kubanischen, sowjetischen und nordvietnamesischen Delegierten zu treffen. Beschrieb das Leben auf Kuba als „extrem humanistisch“ und idealisierte Ernesto „Che“ Guevara, indem er ihn als „heroischen Guerilla“ bezeichnete.

Judith Alice Clark (*1949), ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Weathermen. War 1981 bei einem Banküberfall beteiligt, bei den 3 Menschen erschossen wurden.
Clark wuchs in einer jüdischen Familie auf. Ihre Eltern waren viele Jahre lang Mitglieder der Kommunistischen Partei (CPUSA). Als Kind lebte Clark von 1950 bis 1953 in der Sowjetunion.

Theodore „Ted“ Gold (1947– 970), ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Weathermen. Starb durch eine Bombenexplosion der Weathermen.
Gold war ein rotes Windelbaby (Kind von CPUSA-Mitgliedern). Er war der Sohn von Hyman Gold, einem prominenten jüdischen Arzt und Mathematiklehrer an der Columbia University. Die Eltern waren Teil der Alten Linken gewesen.

Bernardine Rae Dohrn (*1942), ehemalige Leiterin der Weathermen. Hatte einen jüdischen Vater und war Mitarbeiterin von Martin Luther King, Jr. Später Radikalisierung und Untergrund.

j Linksradikale inländische Terrorgruppe der USA, existierte 1969-1976. Der Weather Underground war für Bombenanschläge auf das Kapitol der Vereinigten Staaten, das Pentagon und mehrere Polizeistationen in New York sowie die Stadthausexplosion in Greenwich Village verantwortlich, bei der drei ihrer Mitglieder getötet wurden. Unterstützung durch Kuba. Hatte mehrere Abspaltungen wie z.B. PFOC und ARU.

k Lucinda Franks (*1946), Pulitzer Preisträgerin, schrieb“ über Leben und Tod von Diana Oughton (ehemaliges Mitglied der Terrorgruppe Weathermen).

 

Literatur

6. Reich, W.: The Murder of Christ. New York, Orgone Orgone Institute Press, 1953
7. Feuer, L.: The Conflict of Generations. New York: Basic Books, 1969
8. Decter, M.: Liberal Parents Radical Children. New York: Coward, McCann & Geoghegan, 1975
9. Franks, L: „The Seeds of Terror“”, New York Times Magazine, November 22, 1981

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 16 (1982), Nr. 2, S. 235-243.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Paul Mathews: Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

5. September 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest (Teil 2)

6. Mai 2019

 

Paul Mathews:
People’s Temple: eine Fallstudie über Faschismus und die Emotionelle Pest

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 4)

15. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 4)

1. April 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters York: Macmillan Co., 1967

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 2)

27. März 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

Der Rote Faden: Die Leninistische Organisation

28. Oktober 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

 

Der Rote Faden: Sexpol

20. September 2017

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

 

 

Robert (Berlin) 2011: Der Autor Aldous Huxley zeichnete eine Diktatur in der Zukunft in welcher die Menschen “lernen, ihre Knechtschaft zu lieben“. Die beruhigende Droge Soma im Roman entspräche in der Realität einer Mischung aus zahlreichen Medikamenten, die eine künstliche Zufriedenheit bedingen. Huxley verlautbarte:

“Es wird in der nächsten oder übernächsten Generation eine pharmakologische Methode geben um Menschen dazu zu bringen, ihre Knechtschaft zu lieben und um Diktaturen ohne Tränen hervorzubringen, um es so zu formulieren, um ein schmerzfreies Konzentrationslager für ganze Gesellschaften hervorzubringen, damit Menschen es eher genießen dass man ihnen ihre Freiheiten nimmt, weil sie abgelenkt sind von jeglichem Verlangen nach Rebellion durch Propaganda oder Gehirnwäsche oder durch via pharmakologischen Mitteln ergänzte Gehirnwäsche. Und das scheint die endgültige Revolution zu sein.”

http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/infokrieg-%E2%80%93-oxford-professor-fordert-zwangsmedikation-der-gesamten-bevolkerung-durch-trinkwasser/

Robert (Berlin): Zu Jef Last:

http://www.munzinger.de/search/portrait/Jef+Last/0/1804.html

Robert (Berlin): „In Norway Last was supported by Willy Brandt who gave him jobs
as an interpreter.“

Jef Last gehörte zu den Kulturradikalen und war Mitglied der SDAP (wie Brandt).

http://www.bevrijdingintercultureel.nl/eng/illsutraties/lasteng.pdf

Weitere Informationen auch in Einhart Lorenz: ‚Willy Brandt in Norwegen. Die Jahre des Exils 1933 bis 1940‘

Sebastian: Eine Frage zur ersten Grafik: Reich schreibt, daß Sexualität und Arbeit beim genitalen Charakter keine Gegensätze sind. Die biologische Erregung pendelt zwischen Arbeit und Liebesbetätigung hin und her. Heißt das, daß Arbeit = Lust bzw. im pädagogischen Kontext Lernen = Lust ist?

Dazu Peter: Liebe, Arbeit und Wissen sind Kernimpulse, die nach außen gerichtet und deshalb in sich luftvoll sind. Für diesen Lustgewinn nimmt man gerne einige Mühen in Kauf. Erst durch die Panzerung verwandelt sich Sexualität in Frust, Arbeit in „sinnlose Plackerei“ und Wissen in dröge „Information“. Dies wird dann versucht sekundär zu kompensieren: durch „Pornographie“ (im denkbar weitesten Sinne), durch „Boni“ und etwa durch einen Unterricht, der aufgebaut ist wie Fernsehunterhaltung. Ohne Panzerung wären diese künstlichen Maßnahmen nicht notwendig.

Und O.: „Lustvolles“ Arbeiten und Lernen geht nur, wenn man auch einiger Maßen lustvolle, befriedigende Sexualität hat, erst dann kann es wie im Modell „pendeln“.
Was kreatives, produktives und „lustvolles“ Arbeiten ist, muss sich jeder für sich überlegen. Man arbeitet aus eigenem Antrieb und nicht, weil man muss im Idealfall. Ohne befiedigende Sexualität wird das Arbeiten starr, spasslos und mehr und mehr zur Qual zum reinen Gelderwerb, um sich gerade so zu ernähren. Wer liebt, kann ja sich auch nicht den ganzen Tag „sexuell“ betätigen … über einen längeren Zeitraum gedacht, sondern wird dann auch einfach etwas arbeiten wollen, Arbeit, für die sich jemand berufen fühlt und die Sinn macht für den einzelnen …
Arbeit und Sexualität ist mehr eine Frage der Qualität nicht der Quantität! Das wird oft verwechselt.

Kinder (und Erwachsene) lernen am besten, wenn sie sich ihren Stoff selber aussuchen können und ihre Zeit selbst einteilen können. Das Schulsystem widerspricht dieser Idee per se. Noten sind überflüssig … in die Richtung würde es gehen. Und Kinder brauchen auch Zeit für sich und für ihre Freunde und Platz zum spielen ohne Einmischung von außen, dann könne sie mal sehr langsam und dann wieder ganz schnell lernen. Lernen findet oft phasisch statt und jedes Kind hat einen eigenen Rhythmus. Im Einheitsrhythmus macht man die Selbstregulation der Kinder kaputt, das wird ja mit dem Schulsystem ja auch beabsichtigt, weil man eben kein willensstarke Kinder will, sondern lieber seelisch und somatisch verstümmelte Kinder.

O. Says: Mit der Annahme oder Vision wir hätten eine zügellose sexualisierte Gesellschaft mit viel Pornographie … verwischt man schnell das tatsächliche sexuelle Elend, das nach wie vor existiert. Natürlich kann man sich mit Drogen vollpumpen, den ganzen Tag oder vor RTL rumhängen und eine Anzüglichkeit nach der anderen konsumieren, das Ergebnis ist aber, das im Bett der Leute nichts mehr läuft, also genau das Gegenteil von dem, was man vermuten wollte. Die Erregung läuft auf niedrigem Niveau zur fast dauerhaften Erregung und Spannung, die keine Abfuhr bekommt. Diejeinigen, die sich dann unter eigenem Zwang sexuell austoben für ein paar Jahre sind doch relativ wenige und eben auch gar nicht entspannt. Von sexueller Freiheit sind wir Lichtjahre entfernt, unsere Freiheit besteht darin, dass wir theoretisch uns irgendwo in einer Disco oder Club besaufen können und versuchen mal jemanden abszuschleppen, um einen One-Nigth-Stand für das Selbstbewußtsein hinzubekommen. Ob das dann einer umsetzen kann, hängt vom Geschick (oder von der plumpen und dümmsten Art der Anmache ab …), das ist die Freiheit, die wir noch haben. So können wir auch unsere Partner auf diese Weise schnell betrügen (und bekommen dann ein schlechtes Gewissen), aber solche Erlebnisse sind so emotional dürftig, dass man sie sich auch gleich stecken lassen kann, wenn man sich in früheren Jahren mal „ausgetobt“ hat. Die heutige Zeit ist prüder, sehr viel prüder geworden. Und das geht stetig voran.
Von sexueller Befriedigung redet ohnehin keiner, da weiß auch keiner genau, was das sein soll. Das wird dann mit dem schlichten „Orgasmus des Mannes“ verwechselt. Um mal zu provozieren: Frauen haben eben keinen im Akt.
Was die Männer nicht wissen, ist: Sie haben auch keinen!

Peter; Eine sehr gute Beschreibung der chronischen „energetischen Überexpansion“ in Wirtschaft und Politik:

http://www.pi-news.net/2011/08/der-westen-am-scheideweg/

Dazu O.: Eine neue Generation von Politikern. Bis die am Bahnhof angekommen wären, ist der Zug lang abgefahren. Wer immer noch auf Politik (-er) hofft, ist verloren. Warum wird da so nett mit denen umgegangen? Wird Zeit, dass man sich was neues ausdenkt bzw. dass man überhaupt mal wieder sich was denkt … und dann handelt.

Robert (Berlin) 2013: Die KPD war allerdings die einzige Partei in der Weimarer Republik, die den Schwulenparagraphen (denn Verboten war nur die männliche Homosexualität) abschaffen wollte. Federführend war hier Richard Linsert, ein Mitarbeiter Hirschfelds.
Rohrwasser fand nur einen kommunistischen Roman, der sich mit sexuellen Themen auseinandersetzte, „Maria und der Paragraph“.

O.: Wilhelm Reich mal wieder nur unter Beschuß sexualökonomisch pestkranker Politfunktionäre, die eines schnellstens begriffen, Reich wollte ihnen und ihren Untertanen an die orgastische Impotenz, was unbedingt von allen Faschisten (braun bis rot) verhindert werden sollte.
Reich hätte daraus schlußfolgern müssen, dass es eine politische Änderung nicht ohne Therapie der Massen und ihrer Anführer geben kann.

Robert (Berlin) 2014: Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933)
eine Online-Ausstellung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

http://www.hirschfeld.in-berlin.de/institut/de/ifsframe.html

Robert (Berlin) 2015: Kurze Mitteilung: Wilhelm Reich 1931 in Düsseldorf
Klar war bislang schon, dass Wihelm Reich bei der Gründungskonferenz des ersten “Einheitsverbandes für proletarische Sexualreform und Mutterschutz”, am 2.5.1931 in Düsseldorf, eine zentrale Rolle spielte.

http://andreas-peglau-psychoanalyse.de/kurze-mitteilung-wilhelm-reich-1931-in-duesseldorf/

Robert (Berlin) weiter: Zu Schröter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Schr%C3%B6ter_(Politiker)

Robert (Berlin): Schröter unterwarf sich schon Mitte 1929 völlig der Parteilinie und wurde 1930 von der KPD mit der Leitung der ARSO beauftragt. Auch 1930 und 1932 wieder in den Reichstag gewählt, leitete er 1932/33 den kommunistischen Reichsausschuß der Erwerbslosen

http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/wer-war-wer-in-der-ddr-%2363%3b-1424.html?ID=5138

Robert (Berlin): Das Thema „Kapitalistische und proletarische Sozialpolitik“ könnte sich an einer Broschüre von Paul Merker, Proletarische oder kapitalistische Sozialpolitik, Berlin: Internat. Arbeiter-Verlag 1928, anlehnen.

Robert 2011: Excellenter Artikel über Reichs mittlere Phase. Die Stalinisierung der KPD läßt sich auch an deren häufigen Kurswechsel feststellen, was zu ihrer großen Fluktuation beitrug.

Robert (Berlin) 2013: Zu Martha Ruben-Wolf:


Robert (Berlin) 2016:
https://de.wikipedia.org/wiki/Luise_Dornemann

Robert (Berlin): „In der Broschüre Liebe verboten (Verlag für Arbeiterkultur, Berlin 1931) wurde über den gescheiterten Berliner Kongreß berichtet und für eine Lösung der Sexualnot nach sowjetischem Vorbild geworben, außerdem enthielt sie die Auseinandersetzung mit einer Papstenzyklika. Ihr Kern bildete aber eindeutig Reichs Plattform.“

http://bit.ly/1XwD6An