Posts Tagged ‘Kastrationsangst’

Orgonenergie-Akkumulator und Neurose

12. August 2026

In seiner Rückschau von 1942 beschreibt Reich seine Weiterentwicklung der Freudschen Libidotheorie Mitte der 1920er Jahre wie folgt: die auf seelischen Konflikten beruhende Neurose (Ödipuskomplex, Kastrationsangst) hat einen körperlichen aktual- bzw. stauungsneurotischen Kern (sexuelle Frustration). Die Sexualstörung beruht wiederum auf seelischen Bedrängnissen.

Die Sexualerregung ist ein ausgesprochen körperlicher Vorgang. Die Konflikte der Neurose sind seelischer Art. Es kann nicht anders sein, als daß ein geringer Konflikt, an sich normal, eine kleine Störung des sexuellen Energieausgleichs herbeiführt. Diese kleine Stauung verstärkt den Konflikt, und dieser wieder die Stauung. Derart heben psychischer Konflikt und körperliche Erregungsstauung einander gegenseitig in die Höhe. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 88f)

Stauung und Konflikt schaukeln sich gegenseitig hoch.

Ähnlich beschreibt Reich zwei Jahrzehnte später die Wirkung des Orgonenergie-Akkumulators: die Energiefelder der beiden Orgonsysteme (Akkumulator und Akkumulatorbenutzer) schaukeln sich durch orgonotische Erstrahlung, die Reich bei der Beobachtung von Bionen entdeckt hatte, wechselseitig hoch.

Genauso wie der Kontakt zweier Bione in eine orgonotische Erstrahlung ausläuft, erstrahlt auch das Blut und das Zellsystem im Kontakt mit dem Orgonfeld des Akkumulators. Dieser Kontakt der beiden Orgonsysteme [Akkumulator und Akkumulatorbenutzer] führt zu einer Steigerung des Orgonenergiewechsels im Organismus, dem nun die belebende Wirkung der Orgon[akkumulator]therapie zugeschrieben werden muß. (…) Wir haben es also im Falle der Orgontherapie mit sexualenergetischen Vorgängen im strengen biophysikalischen Sinne des Wortes zu tun. Nur so wird verständlich, daß so viele Kranke, die an Stillstand der biologischen Energieumsetzungen leiden, [durch die Behandlung mit dem Akkumulator] sexuelle Erregungen und eine Sexualstauung entwickeln. (Der Krebs, Fischer TB, S. 322f)

Der Krebskranke ist typischerweise „buddha-artig“ milde und entspannt, stoisch, frei von Sexualstauung und deshalb „unneurotisch“. Umgekehrt ist die Neurose so etwas wie der Versuch einer Selbstheilung, eine, wenn man so will, „autonome Akkumulatorbehandlung“: die seelische Bedrängung aktiviert das körperliche Energieniveau und der wachsende Energiepegel „macht aus jeder Fliege (jeder psychischen Irritation) einen Elefanten“. Am Ende dieses energetischen Hochschaukelns steht typischerweise der „Herzkasper“ oder ein ähnliches dramatisches Symptom der wachsenden Sexualstauung – als habe man viel zu lang im Orgonenergie-Akkumulator gesessen und leide unter einer Überladung.

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Kalzium” und folgende

28. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Kalzium“ und folgende

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Geschichten” und folgende

30. August 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Geschichten“ und folgende

Paul Mathews: Besprechung THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson

31. Oktober 2021

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist mathews6.jpg.

Besprechung THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson

David Holbrook, M.D.: IST ES MÖGLICH TRUMP ZU LIEBEN? / TRUMPS CHARAKTER / DIE BISHERIGEN PUTSCHVERSUCHE / KAMALA HARRIS UND DIE LINKE GEGEN DONALD TRUMP / IST ES „DER TRUMP-VIRUS“? / WARUM ICH TRUMP VERTEIDIGE / TRUMP: SÜNDER UND RETTER

28. August 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Ist es möglich, etwas an dem, was Trump repräsentiert, zu lieben?

 

Trumps Charakter und dessen Auswirkungen auf seine Fähigkeit, ein Führer zu sein

 

Eine Liste der bisherigen Putschversuche gegen Trump (die Liste ist möglicherweise nicht vollständig)

 

Kamala Harris und die Linke gegen Donald Trump: die Rolle der Fassade

 

Ist es „der Trump-Virus“?

 

Warum ich Trump verteidige

 

Trump: Sünder und Retter

 

Buchbesprechung: THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson (Teil 3)

24. Dezember 2019

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist mathews6.jpg.

Besprechung THE FREUDIAN LEFT von Paul A. Robinson

Die Biodynamik hinter Trump und Hillary

21. November 2016

Hier ein ehemaliger Berater von Bill Clinton, der die Seiten gewechselt hat:

Trump mag, wie im „phallischen“ New York üblich, ein Arschloch sein, ein ultraharter Geschäftsmann, aber er ist nicht gemein, d.h. außerhalb und nach dem Geschäft will er dir nicht übel, ganz im Gegenteil. Hillary ist hingegen, „ganz Washington, DC“, hinterhältig und gemein („anal“), sticht dir in den Rücken, kaum hast du dich umgedreht. Sie ist schwach und könnte in der direkten Auseinandersetzung nicht überleben.

Dazu ist dreierlei zu sagen:

  1. Der „anale Mann“, d.h. jeder, der weniger phallisch-narzißtisch als Donald Trump ist, fühlt sich bedroht (Kastrationsangst). Ähnlich jede hysterische Frau. Das erklärt die absolut groteske hysterische Angst vor Trump bei den Beta-Männern in den Medien und bei den Frauen, die so tun, als bestünde die Gefahr, daß sie jeden Moment von Trump höchstpersönlich vergewaltigt werden.
  2. Der Liberale (Linke) ist intellektuell gepanzert („intellektuelle Abwehr“), Konservative wie Trump sind muskulär gepanzert („muskuläre Abwehr“). In der direkten Auseinandersetzung kann der Linke nur mit Hinterhältigkeit bestehen. Beispielsweise wird dem Konservativen jedes Wort im Mund umgedreht, so daß er, wie er sich auch immer wendet, als sadistischer Faschist dasteht.
  3. Der genitale Charakter ist gradlinig und meint, was er sagt. Das entspricht auch weitgehend dem Ich-Ideal der meisten Neurotiker. Beim pestilenten Charakter hingegen steht das Verhalten nie in Übereinstimmung mit seinen Worten: es ist von Liebe (sic!) und Offenheit die Rede, doch die Taten sind hinterhältig und von nachtragendem Haß geprägt.