Posts Tagged ‘Politiker’

Blogeinträge Mai/Juni 2011

13. Januar 2017

Im Mai und Juni 2011 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Mai/Juni 2011

  • Die anti-autoritäre Entartung der amerikanischen Colleges
  • Medizin, die sich an Symptomen orientiert, und Medizin, der es um Heilung geht, im Vergleich
  • Die mechanistische und die mystische Betrachtungsweise der menschlichen Sexualität
  • Politik verstehen
  • Netanjahus Rede: die Ausnahme, die die Regel bestätigt
  • Es ist wichtig Angst zu erleben
  • Ersatzkontakt: die Faszination mit dem Bösen
  • Der Kollaps des amerikanischen Zweiparteiensystems

 

 

Kommentare zu „Die mechanistische und die mystische Betrachtungsweise der menschlichen Sexualität”:

Nonnen 2013: Die eigentümliche Reduktion des Menschen auf seine Sexualität wird durch die einseitig theoretisierende Gender Mainstreaming-Ideologie noch verstärkt, Diese begeht den fundamentalen Irrtum, die als entscheidende menschliche Gegebenheit vorliegenden neurophysiologischen Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Mann völlig auszuklammern bzw. fälschlicherweise zu behaupten, diese festgelegten Gegebenheiten um– bzw. dekonstruieren zu können. Das jeweilige Gehirn ist das eigentliche „Geschlechtsorgan“.
[Einzelheiten bezüglich unüberbrückbarer Unterschiede in den Gehirnen von Frau und Frau sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 3. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2013 nachzulesen]

Robert 2014:

Zu „Politik verstehen“:

Peter 2013: Den mörderischen Selbsthaß der Pseudo-Liberalen, die mittlerweile die gesamte Politik und alle Medien beherrschen, kann man nur ödipal verstehen: das eigene Vaterland wird gehaßt, was bis zum Willen zur Selbstvernichtung geht.

http://haolam.de/artikel_12812.html

Zu „Netanjahus Rede: die Ausnahme, die die Regel bestätigt“

Robert: Hier die Rede vor dem Kongress

http://www.hagalil.com/archiv/2011/05/25/netanyahu-13/

Peter: Hier zu Netanjahus letzter Rede – ein wirklich bemwerkenswerter Mann!

Video: Netanjahus Rede vor UN zum Iran

Peter 2014: Und wieder:

Video: Rede von Benjamin Netanjahu vor UN

Peter: Eine weitere Rede vor der UN. Israel gegen die Emotionelle Pest:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article134951166/Willkommen-beim-Bashing-Festival-gegen-Israel.html

Zu „Es ist wichtig Angst zu erleben“

Robert 2013: „Eine weitere Möglichkeit störende Gefühle zu vermeiden, liegt in der Verwendung des Intellekts als Abwehr. Bei dieser Lösung werden alle (auch diejenigen, die es darauf abgesehen haben, die Freiheit der Menschen in der ganzen Welt zu zerstören, wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten) als harmlos oder guten Willens betrachtet. Daher sei Angst vor ihnen und entsprechende Verteidigungsmaßnahmen nicht rational oder nicht erforderlich.“

Dies trifft besonders auf den radikalen Islam zu, der nur selten als das gesehen wird, was er ist.

Claus 2016: Heute Morgen erachtete ein Psychologe im DLF die Angst vor Terror als DAS Problem. Das ist schon unglaublich. Es ist die Haltung des ‚Intellektuellen‘.

Zu „Ersatzkontakt: die Faszination mit dem Bösen“

Robert 2013: Man kann auch sehen, wie die Brutalität in den Filmen immer realistischer und härter wird, während zumindest in den USA erotische Darstellungen immer mehr zensiert werden.

Das könnte ein Zeichen sein, dass die Panzerung stärker wird im Vergleich zu früheren Jahrzehnten, was sicherlich mit der ökonomischen Miserie und der Kriegsideologie des US-Imperialismus zu tun hat, der eher Soldaten statt Liebende benötigt.

O.: Nun sich anzuschauen, was „andere“ haben und wie andere sich lieben, war in den Heimatfilmen nach dem Krieg doch sehr heilsam, insbeondere wenn die unaussprechlichen Kriegszenen allen noch in den Köpfen herumspuken.
Heute das Glück anderer im TV zu sehen kann nur schmwerzen, da man selbst in öknomoischer Misere und mit Angst alles zu verlieren konfrontiert ist. Da ist es besser sich als Bad Guy mit der Wumme in der Hand vorszutellen und mal richtig abzuräumen, dass was man sich nie trauen würde, weil man so artig erzogen wurde.
Ich finde die Filme sehr langweilig, wo das Gute immer am Schluss gewinnt – jeder Film nach dem gleichen Muster, da erfrischt ein überraschendes Ende oder offenens mehr. Wenn es jedoch zu realitisch ist und man weiß, dass das Böse (Mafia, CIA, korruptes FBI) weiterexistieren wird, dann stimmt es auch nicht freudig. Das hat man ja schon vor der Haustüre.
Wer zuviel Fernsehen schaut, verschläft sein Leben.

Zu „Der Kollaps des amerikanischen Zweiparteiensystems“

O. Says: In Amerika wird es nie mehr möglich sein, dass sich die Leute selbst helfen … an fast jedem Arbeitsplatz gibt es Kameras und Mikros (nur nicht auf dem Clo), da sagt keiner mehr was.
Nebenbei bemerkt wird die Abhörtechnik auch hier bald großflächig eingesetzt werden. Die Ersten sind längst installiert und haben einigen Arbeitnehmern sofort den Arbeitsplatz gekostet. PC-Jobs werden längst überwacht und mit entsprechender Software ausgewertet. Sobald nicht mehr getippt oder geklickt wird, werden die Pausen gezählt, damit die langsamsten Mitarbeiter herausgefiltert werden können.

Blogeinträge Januar/Februar 2011

19. Oktober 2016

Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Januar/Februar 2011

  • Antiquierter Liberalismus ist nicht die Antwort auf den arabischen Rassismus
  • Das Massaker in Tucson
  • Das Problem Aggression
  • Die politische Strategie der linken Ideologen
  • Die wahre Bedeutung von „Christus starb für unsere Sünden“
  • Es ist die Wahl zwischen schlecht und schlechter
  • Die sozio-politische Dynamik einer Betrugsaktion
  • Die biologische Herkunft der politischen Korrektheit
  • Der Triumph des mechanistischen Denkens in den Sozialwissenschaften
  • Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird

   
Kommentar zu: „Die wahre Bedeutung von ‚Christus starb für unsere Sünden‘“

Peter 2013: Zum Karfreitag: In der Nachfolge Christi:
http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615
 
Kommentare zu: „Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird“

Robert: Der Begriff Augenpanzer scheint mir etwas unglücklich, weil die Augen ja selbst nicht muskulär gepanzert sein können. Gemeint ist hier wohl eine geistige Wahrnehmung oder Filterung des Gesehenen, welches spezifisch interpretiert wird, gemeinhin als „selektive Wahrnehmung“ bezeichnet.

Klaus: „Im allgemeinen haben sie weniger Augenpanzer und mehr Muskelpanzer“ – Hier wird von Konia schon zum Ausdruck gebracht, dass „Panzer“ nicht an Muskelverspannung gebunden ist. (Allerdings ist auch Verspannung in Bezug auf die Augen möglich, da sich auch die Augenbewegungen mit Hilfe von Muskeln abspielen. Aber „Panzer“ wird eher in Bezug auf ein Geschehen auf ‚energetischer‘ Ebene verstanden, das ‚Energie‘ chronisch bindet.)

Die Krebsbiopathie der Wirtschaft

27. September 2016

Kommunismus ist vor allem eins: die Krebsschrumpfungs-Biopathie auf dem sozialen Schauplatz. Die Gesellschaft hört damit auf Orgonenergie in Gestalt von Dienstleistungen und Waren zu produzieren, kollabiert und reorganisiert sich auf primitiverer Ebene. Sie kann in den Anfangsstadien weiter vegetieren, so als wäre alles in Ordnung, ähnlich einem Krebskrankem, der weiterlebt, etwa Körperwärme erzeugt, sich bewegen kann, verdauen, sogar sich fortpflanzen etc., doch das Reich-Blutbild zeigt bereits den allgemeinen Zerfall, der schließlich in der Tumorbildung plastisch wird, wo sich der Organismus auf unterster Ebene reorganisiert. Letztendlich zerfällt das Metazoon in Protozoen („Krebszellen“), die wiederum zu einer amorphen Masse von T-Bazillen werden. Der Mensch verfault bei lebendigem Leibe. Ähnliches beobachten wir heute in den Scheinmarktwirtschaften des Westens, besonders deutlich aber im kommunistischen China, das „Kapitalismus“ spielt.

Reich definierte Biopathien als Pulsationsstörungen. Alles Lebendige pulsiert, nicht zuletzt auch die Wirtschaft. Politiker und die wirtschaftliche „Elite“ versuchen dies zu verhindern, da der periodisch auftredende Abwärtstrend der Wirtschaftsdaten schlecht für die Politik und fürs Geschäft ist. In einem kommunistischen Land wie China ist es vollkommen undenkbar, daß die Wirtschaft stagniert oder gar schrumpft. Um dies zu verhindern, wird gegen jeden wirtschaftlichen Sachverstand billiges Geld ins System gedrückt, obwohl es nicht sinnvoll investiert werden kann. Es entstehen beispielsweise „Immobilienblasen“.

Stellen wir nun die Frage, wer eigentlich der letztendliche Gläubiger ist. Wem schulden wir die Abertrillionen, mit dem dieser Planet verschuldet ist? Die gängige Antwort lautet beispielsweise „die Rothschilds“, doch das ist nur ein Teil der Antwort, denn enteigneten wir alle Superreichen, könnten vielleicht für ein halbes Jahr sämtliche Staatsausgaben bestritten werden, wir würden dann aber vor dem Nichts stehen, weil der Kapitalismus mittlerweile kollabiert wäre. (Damit will ich nicht ungerechtfertigte Megavermögen rechtfertigen!) Tatsächlich endet jeder Ökonom in vollständiger Konfusion, wenn er jenseits klassenkämpferischer Polemik erklären soll, bei welchen Leuten oder Stellen wir denn nun in letzter Konsequenz mit solchen astronomischen Summen verschuldet sind! Für wen arbeiten wir? Des Rätsels Lösung bietet Reichs Konzept der Arbeitsdemokratie. Wir sind alle netzartig voneinander abhängig, was sich ökonomisch u.a. als Schuld ausdrückt. Geld ist letztendlich eine Anweisung für menschliche Arbeit, d.h. die Verrichtung einer Dienstleistung (wozu man auch die Produktion eines Gutes zählen kann). Auf diese Weise basiert die gesamte Ökonomie in letzter Konsequenz auf der organismischen Orgonenergie („Arbeitsenergie“). Entsprechend bedeutet eine „Schuldenkrise“ nichts anderes als ein Wegbrechen der Energieproduktion analog dem, was beim Individuum in der Krebsschrumpfungsbiopathie geschieht.

Eine Ökonomie kollabiert, wenn (a) die Arbeitsfunktion der Massen wegbricht, wie es gegenwärtig in der anti-autoritären Gesellschaft geschieht, und (b) die hilflosen Massen mit einer Finanzpolitik ruhiggestellt werden müssen, bei der Geld (= Schulden) in die Wirtschaft gepumpt wird, das immer weniger durch Arbeit gedeckt werden kann. Die Arbeit, d.h. die besagte ominöse „Energieproktuktion“, wird (a) absolut immer kleiner und spielt (b) relativ eine immer geringere Rolle.

Die „Sowjetunion“ geht ein zweites Mal unter. Der diesmal weltweite Magakollaps wird höchstwahrscheinlich und bezeichnenderweise im kommunistischen China anfangen. Und niemand in der Welt wird wissen, was geschieht (Krebs!) und warum es geschieht (Emotionelle Pest)!

Die politischen Auswirkungen des Niedergangs des Zweiparteiensystems

14. August 2016

Dr. Charles Konia über Hillary Clinton, Donald Trump und die Massen:

Die politischen Auswirkungen des Niedergangs des Zweiparteiensystems

Das Gesindel, das uns regiert, die „Flüchtlings“-Helfer und die Emotionelle Pest

27. Dezember 2015

Die organismische Orgonenergie pendelt zwischen produktiver Arbeit und orgastischer Befriedigung hin und her. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.

Christoph Schlobies hat alles Notwendige gesagt über die merkwürdigen, sexuell gestörten, teilweise geradezu abartig häßlichen Gestalten (man schaue sich nur die Grünen an!), die uns regieren:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=diGf2AEjw7U%5D

Was heutzutage an die Spitze gespült wird, sind fast durchweg pestilente Charaktere. Sie sind nur deshalb in die Politik gegangen, weil sie, strukturell arbeitsunfähig wie sie sind, im normalen Leben keinerlei Chancen gehabt hätten. Reich schreibt:

Der emotionell Pestkranke haßt die Arbeit, denn er empfindet sie als Last: er flüchtet daher vor jeder Verantwortung und besonders vor der geduldigen Kleinleistung (…), aber da er arbeitsunfähig ist, vermeidet er notwendige und schrittweise ablaufende organische Entwicklung, die jedem Arbeitsprozeß innewohnt; dies macht ihn geneigt, Ideologe, Mystiker oder Politiker zu werden, also Betätigungen zu pflegen, die keinerlei Geduld und organische Entwicklung fordern; er kann ebenso nichtarbeitender Vagabund wie Diktator auf diesem oder jenem Lebensgebiet werden; er hat ein Lebensbild aus neurotischen Phantasien fertig in sich aufgerichtet, und da er selbst nicht arbeiten kann, will er andere zur Arbeit an der Herstellung dieses kranken Lebensbildes zwingen (…). (Der genitale Charakter) arbeitet mehr als die anderen; der emotionell Pestkranke dagegen will immer weniger als die anderen arbeiten; je geringer seine Arbeitsfähigkeit (…) desto schärfer ist der Anspruch auf Arbeitsführung. (Charakteranalyse, KiWi, S. 345f)

Reich hat hier den typischen Politiker der Grünen beschrieben – bzw. heute sind fast alle Politiker so. Praktisch keiner kommt mehr aus der Sphäre der Arbeit. Da gibt es dann so groteske Gestalten wie eine SPD-Arbeitsministerin, die nie gearbeitet hat, eine SPD-Familienmisterin, deren Hauptaugenmerk auf die Zerstörung der Familie gerichtet ist, oder einen SPD-Justizminister, der mit der Meinungsfreiheit auf dem Kriegsfuß steht. Gesindel!

Dieses Gesindel wurde von einem Volk nach oben gespült, das Schlobies treffend beschreibt:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=3j-c8_quphA%5D

Es ist ein Volk, das sich berauschen läßt, etwa von der „Flüchtlings“-Flut Ende des letzten Sommers, dem es aber nie in den Sinn kommt dem Nächsten zu helfen, im Alltag den Einsamen, Gebrochenen, Bedürftigen unter die Arme zu greifen und sei es nur mit einem freundlichen Gruß. „Der Staat“, konkret der oben beschriebene Politiker-Abschaum, soll sich kümmern. Man selbst „engagiert“ sich desto mehr, je ferner die Probleme sind oder je exotischer die Opfer seines „Bürgerengagements“ sind. Da verausgabt man sich sogar! Auf dem Weg zum Hauptbahnhof, wo man sich um „Flüchtlinge“ kümmert, würdigt man den deutschen Obdachlosen, fast durchweg hirnorganisch Kranke, keines einzigen Blickes.

Die pestilente Reaktion hinter solchen Ausbrüchen des gutmenschlichen Aktivismus, der tatsächlich nur destruktiv ist, hat Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus freigelegt:

Jeder lebensnotwendigen und praktischen Arbeit ist eine rationale, organische Entwicklung eigen, die man mit keinerlei Mitteln überholen oder überspringen kann. Darin äußert sich ein wesentliches biologisches Grundgesetz, das wir die „organische Entwicklung“ nennen. Ein Baum muß ein Meter hoch geworden sein, ehe er zwei Meter hoch wird. Ein Kind muß lesen lernen, ehe es die gedruckte Meinungsäußerung anderer erfahren kann. Ein Arzt muß erst Anatomie lernen, ehe er Pathologie verstehen kann. In all diesen Fällen ist die Entwicklung durch den Gang des Wachstums eines Arbeitsprozesses gegeben. Der Arbeitende ist ein Funktionsorgan dieser Arbeit. (…) Dieses „Gesetz der organischen Entwicklung“ fehlt typischerweise in irrationalen Funktionen. Das Ziel steht als Idee fix und fertig da, lange bevor auch nur ein Finger praktisch gerührt wird. Die Tätigkeit folgt einer fertigen, vorgefaßten Meinung und muß daher ihrem Wesen nach irrational sein. Das zeigt sich ja klar und eindeutig darin, daß von den weltberühmten Irrationalisten buchstäblich nichts zurückbleibt, das Hand und Fuß hätte und von der Nachwelt irgendwie gebraucht werden könnte. (Fischer TB, S. 334)

Die Massen der verblödeten Gutmenschen kommen nur in Bewegung, wenn sich etwas ereignet, was von allen organischen Zusammenhängen losgelöst ist, im wahrsten Sinne des Wortes fremd ist und nur einen billigen Kick liefert (das Gefühl der moralischen Überlegenheit). Was bleiben wird, ist Katzenjammer und ein Berg von Problemen, der niemals abgetragen werden kann. Gesindel!

Sexpol 1933 und Sexpol 2015 (Teil 1)

27. Januar 2015

In seinen „Sexpol-Schriften“ führt Reich um das Jahr 1933 herum vor allem zweierlei gegensätzliche Dinge aus:

  1. Die „bürgerliche Sexualreform“ verfehlt das wirkliche Leben der Massen und hinkt den Entwicklungen hinterher, beispielsweise was den Paragraphen 218 betrifft.
  2. Die Abschaffung der Familie und die Herstellung sexueller Freiheit ist im Kapitalismus nicht möglich.

Übertragen wir das auf die Verhältnisse zu unseren Lebenszeiten, d.h. auf „Sexualreformer“ wie Oswald Kolle, Ernest Bornemann und Volkmar Sigusch. Eine Beschreibung ihres Wirkens erspare ich mir, denn die wird von Bernd A. Laska sehr gut zusammengefaßt. Sie mögen sich so aufgeklärt und progressiv geben, wie sie wollen, ihr ganzer Impetus ist doch darauf gerichtet, durch immer bizarrere Praktiken („Neosexualitäten“) den Menschen innerhalb des „kapitalistischen“ Systems eine illusionäre sexuelle Erfüllung zu verschaffen. Beispielsweise sollen sexuelle Perversionen (die Blockierung der Befriedigung) identitätsstiftend für ganze Gruppen sein!

Reich war stets darauf bedacht, die Menschen von unnötigem Leid zu entlasten, d.h. von antisexuellen Haltungen in der Gesellschaft und ihnen so den Kopf frei zu machen für „politisches Engagement“, so daß sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht blind den sozialdemokratischen und nationalsozialistischen Führern folgen, beispielsweise nicht in den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Heute geht es darum, nicht auf eine pornographisierte, gender-maingestreamte und vernunftwidrige „Kultur“ der angeblichen „Selbstverwirklichung“ hereinzufallen, die, wie die Päpste immer wieder zu Recht sagten, eine Kultur des Todes ist.

Das mangelnde Klassenbewußtsein (der mangelnde „Antiautoritarismus“) Anfang der 20. Jahrhunderts beruhte, so Reich, auf der Strukturbildung in der autoritären Familie. Heute setzt sich dieser Gegensatz von aktuellen Erfordernissen und der Charakterstruktur unter entgegengesetzten Vorzeichen fort. In vieler Hinsicht ist dabei die Sexualökonomie der Massen vielleicht sogar gestörter als vor 100 Jahren. Damals war es das Versagen der autoritär strukturierten Massen einer Rosa Luxemburg nicht zu folgen, d.h. durch europaweite Massenstreiks den imperialistischen Krieg zu verhindern (wie der Orgonom Robert Harman in „Practical Functional Economics (Part IV): The State of the Global Economy“, The Journal of Orgonomy, Vol. 47, No. 2, 2013/2014, ausgeführt hat). Heute ist es das Versagen der weitgehend antiautoritär strukturierten Massen passiv dabeizustehen, wie das entsprechende imperialistische Politikergesindel Europa systematisch umvolkt und „globalisiert“. Das Ergebnis wird das gleiche sein: ein vom Roten Faschismus (Political Correctness, Sozialdemokratie) und Schwarzen Faschismus (die pseudoreligiöse Ideologie „Islam“) zerstörtes Europa. Sogar die Opfer werden die gleichen sein: die Juden!

Politiker treibt dreierlei: 

  1. sind sie karrieregeil. Wären sie es nicht, würden wir sie nicht kennen. Karriere kann man in der deutschen Politik aber nur machen, wenn man sich der „Linie der Partei“ anpaßt. Ein kreativer und kritischer Geist ist hier nur hinderlich.
  2. bilden sie sich ein, „Führer“ zu sein, tatsächlich laufen sie jedoch irgendwelchen imaginären „Trends“ hinterher, die von spinnerten „Parteistrategen“ ausgemacht werden.
  3. „meinen sie es gut“. Das eigene gute Gewissen, das Gefühl der eigenen moralischen Überlegenheit und die Bewältigung ihrer eigenen Schuldgefühle sind ihnen wichtiger als die Interessen des Volkes.

Zusammengefaßt: es geht um die Selbstvergrößerung ganz besonders kleiner Kleiner Männer, um das Auffüllen ganz besonders leerer Seelen. Gott, man schaue sich doch diese Wichte an! 

Der vulgärmarxistisch verblödete Mann von der Straße sieht natürlich nur ein Motiv: Geld! Was ziemlich naiv ist, denn mit der Ausnahme einiger vollkommener Dummbratzen würden die meisten Politiker in der Wirtschaft weitaus mehr Geld verdienen. (Übrigens findet sich dieser Unsinn auch in der gegenwärtigen „antifaschistischen“ Schundliteratur, die uns erklären will, daß Geld das Hauptmotiv der Führungsschicht im „Dritten Reich“ war.) 

Die unheilvolle Melange aus Anpassung, Größenwahn und Gutmenschentum zerstört spätestens seit Anfang der 1980er Jahre unsere Demokratie, die nunmehr unmittelbar vor dem Kollaps steht. Ich verweise beispielsweise auf die folgende Analyse von Hans-Peter Raddatz: 

Es ist charakteristisch für den geistigen Zustand unseres Vaterlandes, wenn man im Kommentarbereich ausgerechnet dieses Videos folgende Naziergüsse lesen muß: 

die jüdische talmud legitimiert des kindesmissbrauch, laut jüdischer lehre sind 3 jährige mädchen reif für die jüdische vergewaltigung
die jüdische lehre nennt nichtjuden slaven und vieh, die dem juden dienen müssen, die jüdische lehre will die weltherrschaft, die sie ja mitlerweile in festen händen hält.
die jüdische lehre erlaubt ebenfalls das töten von nicht-juden, ausserdem muss jeder nicht-jude, der sich mit der jüdischen lehre befasst, ermordet werden, also auch ich. judentum=frieden 😉 

Wegen dieser Lügen wurde 2005 der Vize-Vorsitzende der NPD in NRW zu einem Jahr Haft wegen Volksverhetzung verurteilt. 

Ich kenne kein besseres Beispiel für Emotionelle Pest als den Antisemitismus (bzw. seine moderne Ausprägung, den „Antizionismus“ – der vielleicht noch widerwärtiger ist). Die Pest wirft den Juden (bzw. Israelis) genau das fälschlicherweise vor, was sie selbst praktiziert: 

„Materialismus“, so als wenn sich, beispielsweise, die britische Regierung auch nur einen Scheiß um das Los der sogenannten „Palästinenser“ kümmern würde, wäre sie nicht vom Öl und den Investitionen der Araber abhängig. (Hat sich beispielsweise auch nur ein westlicher Politiker um die Millionen geschert, die in den letzten Jahren im Kongo massakriert wurden?) 

„Kontrolle der westlichen Medien“, so als wären die nicht eindeutig antizionistisch (antisemitisch). Man mache doch nur mal den Fernseher an oder schlage eine Zeitung auf. Selbst in den Unterhaltungsmedien: dort sind Juden grundsätzlich nur als solche erkennbar, wenn sie antisemitische Klischees erfüllen. Jüdische Onkel Toms spielen diese Rolle mit kindlicher Begeisterung. Und dann erst die Onkel Toms hinter der Kamera: man denke nur an Spielberg und sein antizionistisches (antisemitisches) Machwerk München

Ständig wird Israel als Bedrohung für den Weltfrieden hingestellt. Man schaue doch mal bitte auf eine Weltkarte und versuche Israel auszumachen – es ist in diesem Maßstab gar nicht darstellbar. 

Am drolligsten sind aber die Hinweise auf angeblich erschreckende Stellen aus dem Talmud, die beweisen würden, wie die Juden tatsächlich über die Nichtjuden denken. Diese Vorwürfe sind so unglaublich frech erlogen und selbst fabriziert, daß einem die Spucke wegbleibt. 

Dank unserer Politiker wird alles wiederkommen. Europaweit Verhältnisse wie bereits heute in der Stadt Malmö, aus der die Juden vor den Pogromen der Muselnazis fliehen. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte! 

Reich schrieb über den Antisemitismus: 

Unbewußte Sehnsucht nach sexueller Lebensfreude und sexueller Reinheit bei gleichzeitiger Angst vor der natürlichen und gleichzeitiger Angst vor der perversen Sexualität ergibt faschistisch-sadistischen Antisemitismus. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 184) 

Reich illustriert das wie folgt (Zeitschrift für Politische Psychologie und Sexualökonomie, Band II, Heft 3(7), 1935): 

DER JUDE IM FASCHISTISCHEN LICHT

Die Sexpol behauptet, daß ein wesentliches Stück des faschistischen Antisemitismus der unbewußt irrationalen Auffassung entspricht, der Jude repräsentiere brutale, schmutzige Sinnlichkeit und den sexuellen Schächer. Hier ein Beleg:

Deutscher Volksgenosse, weißt Du:

daß der Jude

  • Dein Kind vergewaltigt
  • Deine Frau schändet
  • Deine Schwester schändet
  • Deine Braut schändet
  • Deine Eltern mordet
  • Dein Besitztum stiehlt
  • Deine Ehre verspottet
  • Deine Sitten verhöhnt
  • Deine Kirche vernichtet
  • Deine Kultur verdirbt
  • Deine Rasse verseucht

daß der Jude

  • Dich belügt
  • Dich betrügt
  • Dich bestiehlt
  • Dich als Vieh bezeichnet
daß jüdische

  • Ärzte Dich langsam morden,
  • Rechtsanwälte Dir nie zu Deinem Recht verhelfen,
  • Lebensmittelgeschäfte Dir verdorbene Ware verkaufen,
  • Schlächterläden dreckiger sind als Schweineställe,


daß der Jude
obiges nach seinen Talmudgesetzen tun muß,
da es für ihn eine gottgefällige Tat ist.

Deutsche Volksgenossen, darum fordert:

Für Deutsche, die mit
Nichtariern Geschlechtsverkehr unterhalten,
Zuchthausstrafen, Aberkennung der Staatsbürgerrechte,
Vermögensbeschlagnahme und Ausweisung. Im Rückfall
Todesstrafe. Die Nachkommen sind unfruchtbar zu
machen und dürfen keine Staatsbürger werden, sie und
der nichtarische Teil sind auszuweisen. Frauen und
Mädchen, die sich freiwillig mit Juden einlassen, ist
in keinem Fall gesetzliches Schutz zu gewähren. Für
Betrügereien hohe Zuchthausstrafen. Der Jude lebt von
der Lüge und stirbt an der Wahrheit.

Nora-Druck, Berlin

Das Verbot des Geschlechtsverkehrs zwischen Juden und Ariern wurde Gesetz!
Von fünfzehn Beschuldigungen beziehen sich zehn unmittelbar auf Sexuelles!
Rationelle Sexualpolitik ist die wichtigste Waffe gegen faschistische Mystik!
 

Die vertikale und die horizontale Arbeitsdemokratie

24. Januar 2012

Es gibt zwei Management-Ansätze, in denen die Arbeitsdemokratie in Betrieben heute konkret zum tragen kommt.

  1. Da wäre zunächst das in den 1950er Jahren von dem Psychologen Frederick Herzberg entwickelte Job Enrichment (Arbeitsbereicherung). Im Rahmen der Delegation von Verantwortung werden Funktionen (Planung, Kontrolle, Entscheidungentreffen), die vorher autoritär von hierarchisch höheren Stellen wahrgenommen wurden, der Gestaltungshoheit des einzelnen Arbeitenden unterstellt. Kurz gesagt wird die vertikale Arbeitsteilung aufgehoben und jeder ist sein eigener Herr, was sein Spezialgebiet und seine Expertise betrifft.
  2. Das dazu alternative Konzept ist das u.a. von dem Psychologen E. E. Lawler in den 1990er Jahren entwickelte High Involvement Management (HIM), bei dem es um die weitgehende Aufhebung der horizontalen Arbeitsteilung geht. Das kann man sich am besten anhand des Fließbandarbeiters vorstellen, der maschinenartig und vereinzelt nur eine oder einige wenige Handgriffe ausführt. Dieses extreme Spezialistentum soll aufgehoben werden, u.a. durch Teamarbeit und „Rollentausch“, damit der Betrieb als Ganzes flexibler und damit profitabler auf Veränderungen und Herausforderungen reagieren kann.

Die Relevanz dieser beiden hier stark vereinfacht dargestellten Ansätze für das Reichsche Konzept „Arbeitsdemokratie“ sollte offensichtlich sein:

  1. Nicht „Politiker“, also Menschen, die vom eigentlichen Arbeitsprozeß getrennt sind, sollen die Entscheidungen über die Arbeitsprozesse treffen, sondern „arbeitsdemokratisch“ die Arbeitenden selbst. (Aufhebung der „vertikalen Grenzen“.)
  2. Jeder Arbeitende muß sich in das Netz des Arbeitsgefüges organisch einpassen und sich „arbeitsdemokratisch“ mit den anderen Arbeitenden austauschen. (Aufhebung der „horizontalen Grenzen“.)

Stephen Wood, University of Leicester, et al. haben nun erstmals untersucht, wie diese beiden in vieler Hinsicht gegensätzlichen Management-Ansätze sich nicht nur auf die Produktivität der Betriebe auswirken, sondern auch auf das Wohlbefinden der sogenannten „Arbeitnehmer“.

Ihre ausgedehnte statistische Analyse zeigte, daß sowohl Arbeitsbereicherung als auch HIM sich positiv auf die Arbeitsproduktivität, das finanzielle Abschneiden der Betriebe und die Qualität der Produkte auswirkt. Während jedoch die Arbeitsbereicherung zu einer erhöhten Arbeitsbefriedigung führt, ist HIM ganz im Gegenteil mit Unwohlsein was den Job betrifft und darüber hinaus auch noch mit Angst korreliert. Während bei der Arbeitsbereicherung die Befriedigung durch die Arbeit unmittelbar zu höherer Produktivität und Qualität führt, werden diese Faktoren bei HIM durch das Unwohlsein und die Angst der Arbeitenden negativ beeinflußt, obwohl sich HIM global gesehen immer noch positiv auf die Performance des Betriebes auswirkt.

Die Autoren erklären diesen frappanten Unterschied zwischen Arbeitsbereicherung und HIM damit, daß bei der Arbeitsbereicherung die Arbeitenden eine größere Verantwortung und Autonomie haben und dergestalt größere Wahlmöglichkeiten, bessere Möglichkeiten sich lustvoll zu entfalten. Sie fühlen sich befreit vom „vertikalen Druck“ der Hierarchie, der vorher auf ihnen lastete.

HIM hingegen bringt eine qualitative Veränderung in den Herausforderungen, den der Beruf an einen stellt, mit sich: man hat offen, kooperativ und flexibel zu sein, was zu Ängsten und Unzufriedenheit führt. Das ganze wird stressiger, weil mehr von einem verlangt wird.

Ich habe mich mit den Problemen der vertikalen und der horizontalen Arbeitsdemokratie bereits in einem anderen Zusammenhang beschäftigt.

Hier genügt es auf das Orgonom mit seinen sieben Panzerringen zu verweisen, das seine Entsprechung in der vertikalen Arbeitsdemokratie hat. Das Gefühl der Befreiung, wenn sich die Blockaden auflösen, die den vertikalen Fluß der Energie behindern, empfindet man nicht nur in der Orgontherapie, sondern entsprechend auch bei der Arbeitsbereicherung.

Bei HIM geht es um die weitaus schwierigere Befreiung des orgonotischen Systems, d.h. die vorsichtige Lösung der Angststarre (Sympathikotonie). Im Betrieb entspricht dieser mehr „charakteranalytische“ Ansatz der Befreiung der Arbeitenden aus ihrer Vereinzelung und ihrem engstirnigen Spezialistentum.