Archive for August 2018

nachrichtenbrief121

11. August 2018

Die Linke, die Rechte und die Mitte (1962) (Teil 1)

10. August 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Linke, die Rechte und die Mitte

Faszinosum Islam

9. August 2018

Hier soll es um den wahren, will sagen tieferen Grund für die Anziehungskraft des Islam und für die von der Linken forcierte Islamisierung Europas gehen. Meine These ist, daß der Islam ein Faszinosum ist, weil er sich gegen das Gesetz stellt. Um dem Einwand vorzugreifen, der Islam sei doch eine Gesetzesreligion, sei zunächst auf die Dialektik verwiesen: Gegensätze gehen ineinander über, wie ich anhand von Mohammed und seinem Allah beschreiben werde. Chaos führt zu absoluter Herrschaft, absolute Herrschaft ist aber notwendig identisch mit Chaos (– man schaue sich nur die Entstehung, Entwicklung und den Untergang des „Dritten Reichs“ an). Weiterführend ist natürlich die funktionalistische Sichtweise: Gegensätze gehen aus gemeinsamen Funktionsprinzipien hervor, so daß man die Dinge von verschiedenen Funktionsebenen her betrachten muß. Hierher gehört insbesondere die Betrachtung sozialer und religiöse Vorgänge von den drei Schichten der Charakterstruktur her. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob das in der sekundären Schicht verankerte Recht die sekundären Triebe in Schach hält und letztlich den biologischen Kern schützt oder ob es ganz im Gegenteil, wie im Sozialismus und im Islam, die sekundären Triebe zum Ausdruck bringt. Beispielsweise ging das jüdische Recht aus der Abwehr genau jener orientalischen Grausamkeiten hervor, die im Koran und der Scharia ihren letztgültigen Ausdruck gefunden haben. Beispielsweise soll das jüdische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ die übermäßige Rache einschränken (etwa das Handabhacken bei Diebstahl), die Trennung von Milchigem und Fleischigem soll daran gemahnen nicht „das Kalb im Milch der Mutter zu kochen“, d.h. von lebensverachtender (und damit letztendlich Gott negierender) „satanistischer“ Grausamkeit Abstand zu nehmen, etc.

Allah hat mit dem Gott der Juden und Christen rein gar nichts zu tun! Ausgehend von der Schöpfung der Welt, die er zu bewahren gelobt, über seinen Vertrag mit Israel, bis hin zur Erlösungs-Garantie durch Gottes einzigem eingeborenem Sohn. Juden und Christen leben mit Gott in einer Vertragsbeziehung. Das geht soweit, daß Rabbis in den Vernichtungslagern sogar Gerichtsprozesse (sic!) gegen Gott (sic!) abgehalten haben, weil der sie offensichtlich ohne jeden ersichtlichen Grund verraten, d.h. den geschlossenen Vertrag nicht eingehalten hatte.

Vollkommen anders mit Allah und seinem letzten und letztgültigen Propheten Mohammed. Allah tut und läßt, was er will. Er ist der ultimative absolutistische Souverän, der sich durch nichts und niemanden, nicht mal durch sein eigenes Wort binden läßt. Genauso sein Prophet. Nicht nur, daß Mohammed ständig neue Suren diktierte, die ältere Suren („das letztgültige Wort Gottes“!) ungültig machten – er selbst hielt sich an keinerlei überkommene Gebote, etwa was eine (im arabischen Verständnis) humane Kriegsführung oder Heiratsgesetze betraf, die Inzucht verhindern sollten. Mohammed und sein Allah haben schlichtweg getan, wie ihnen beliebte.

Wegen seiner sekundären Triebe benötigt der gepanzerte Mensch Gesetze, die ihn in Schach halten und so ein einigermaßen reibungsloses Leben ermöglichen. Der Mohammedanismus ist eine vollständig andere Kultur: man identifiziert sich mit der Willkür und würde willkürlich und selbstsüchtig handeln, wenn nicht die Willkür der Nachfolger Mohammeds einen mit brutaler Gewalt Einhalt gebieten würden. Fällt das weg, dann hat man – das heutige Berlin vor sich.

Hier ist auch der tiefere Grund zu suchen, warum sich so viele Menschen, insbesondere aber „emanzipatorische Linke“ so sehr vom Islam angezogen fühlen und diesen geradezu fanatisch verteidigen. In ihrer Kontaktlosigkeit glauben sie untergründig, daß hier das authentische, herrschaftsfreie Leben, das UNGEPANZERTE Leben sein Haupt erhebt. Übrigens fließt das mit einer älteren Faszination in eins: die für die „Gesetzlosen“. Man denke an die Besessenheit mit der ausgerechnet Linke sich für Gangsterfilme a la Der Pate interessieren, wo aus mörderischen feigen Ratten Helden gemacht werden. Das unsere Gefängnisse von Moslems bevölkert sind, rundet das Bild ab.

Die Migrationspolitik ist eine weitere mißlungene biologische Revolution = mißgeleiteter Versuch die Panzerung zu beseitigen.

Der verdrängte Christus: 18. Am Anfang stand der Neuplatonismus

8. August 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

18. Am Anfang stand der Neuplatonismus

Emotionen und Politische Diskussion (Teil 2)

7. August 2018

http://orgonomie.net/holbrook2.htm#diskussion

nachrichtenbrief120

6. August 2018

Emotionen und Politische Diskussion (Teil 1)

5. August 2018

http://orgonomie.net/holbrook2.htm#diskussion

Peters Fahrt nach Helgoland

4. August 2018

Woran muß ein DEUTSCHER bei „Helgoland“ denken?

Ich war die Tage von Hamburg über Cuxhaven auf Helgoland. Über 600 Passagiere auf dem Schiff, aber kein einziger Südländer. Die Utopie von Heimat. Die nationale Ergriffenheit wurde mir schnell ausgetrieben durch den Blick auf das Ufer meines Traumlandes, die Elbauen zwischen Hamburg und der breiten Elbmündung:

So sieht das gesamte einst so weite und freie norddeutsche Flachland aus, von wegen „Rüm Hart, Klaar Kiming“. Nein: beklommenes Herz und verstellter Horizont! Dazu Die Achse des Guten:

Deutschlands schöne Landschaft wird mit Windrädern zugestellt, zerschandelt, zerstört. Die weiten Weiten Norddeutschlands sind zu blinkenden Windfarmen mutiert, ganze Dörfer werden von Stahltürmen umzingelt, sanfte Landschaftsprofile und Hügelketten sind zerschnitten und zu Trägerlafetten von Windrotoren degradiert.
Es vollzieht sich die größte Naturzerstörung der deutschen Geschichte. Unser Landschaftsbild verliert ihr Antlitz und ihre Geborgenheit. Wie gierige Riesenkraken reißen sie sich die letzten Haine und Lichtungen und Höhen, auf daß über keinen Wipfeln mehr Ruhe sei vor dem Rotor-Summen. Deutschland hat sich seiner Horizonte beraubt.
Absurderweise ist diese Totalerklärung Deutschlands zum Gewerbegebiet ausgelöst durch einen Naturschutzreflex der grünen Bewegung. Auf dem grünen Altar moralischer Selbstgefälligkeit wird ausgerechnet die Landschaft geopfert. Jeden Tag mit vier neuen Türmen.

Übrigens sind diese Umweltverbrechen nach menschlichem Ermessen UNRÜCKHOLBAR, ähnlich den praktisch unabreißbaren Stahlbetonbunkern der Nazizeit: auf ewig werden die einfamilienhausgroßen Betonfundamente den Boden versiegeln!

Ich muß bei den Vogelschreddern immer an die schöne Haut einer DEUTSCHEN Frau denken: die samtenen Hügellandschaften entstellt und auf ewig verschandelt durch geschmacklose Tattoos. Kotz, würgggggg, röchel.

In den beiden Fällen ist es ein und derselbe satanische Drang unendlich heilige „Landschaften“, Gottes Schöpfung, GOTTES EBENBILD, zu zerstören!

Nicht nur die Tätowiererei, auch die Verschandelung der Landschaft, die systematische Zerstörung jedes Naturempfindens durch die „Grünen“, ist ein satanistisches Ritual, mit dem Gott wortwörtlich der Stinkefinger gezeigt wird.

Absurderweise hat sich kaum eines der hunderten, wenn nicht tausenden Vogelschredder, die ich sehen mußte, gedreht! Windstille auf Helgoland!

Über dem auch auf der Nordsee nicht mehr ganz unverstellten Horizont konnte man den DOR-Panzer der Erde sehen:

Ja, rechts Vogelschredder auf offener See… Ansonsten, wenn man genau hinsieht der DOR-Panzer (eindeutiger und höher im ersten Photo des ersten Links!), darüber ein dünner hellblauer Streifen, wo das OR das DOR sequestriert und darüber eine breite diffuse DOR-Schicht („Smog“). Der homogene DOR-Panzer verblaßt angesichts des überhandnehmenden Orgonits im Tagesverlauf, weshalb er auf dem ersten Photo, das ich bei der Rückfahrt schoß, nur noch zu erahnen ist. Bei Sonnenuntergang und in der Mittsommernacht wird er dann, nun leicht braungelblich, wieder deutlich. („Orgonit“ ist Reichs Bezeichnung für das „weiße“ Tageslicht, d.h. die höchste Erstrahlung der atmosphärischen Orgonenergie.)

In diesem toten Dürre-Sommer erleben wir das, was Reich und Eden (Die kosmische Revolution) vorausgesagt haben: das DOR saugt die Lebensenergie und das Wasser weg, was bleibt, ist ein zweiter Mars.

Nicht unerwähnt bleiben sollen in diesem Zusammenhang die beiden Atomkraftwerke Stade und Brokdorf, an denen unser Schiff vorbeigefahren ist. Außen Beton, innen Metall und im Kern strahlendes angereichertes Uran. Zu diesen zwei (mit Krümmel weit flußaufwärts drei) ständig ablaufenden ORANUR-Experimenten kommen die Container-Schiffe, von denen erstaunlich viele hochradioaktive Fracht haben; wenn sie nach Hamburg einfahren bzw. vom dort aus wieder in See stechen. Der Hamburger Hafen ist Drehscheibe der internationalen Nuklearindustrie.

Der einzige Lichtblick der Fahrt nach Helgoland war ein schwerbehinderter junger Mann, der mir gegenübersaß. Er war der lebendigste Mensch an Bord:

Die Reaktion von Ola Raknes auf David Boadellas Arbeit über orgonotische Erstrahlungseffekte

3. August 2018

In einem Brief an die Herausgeber von Orgonomic Functionalism vom 27. Mai 1958 hat der norwegische Orgonom Ola Raknes anläßlich von David Boadellas Arbeit über „Einige orgonotische Erstrahlungseffekte“ von seinen eigenen Forschungen berichtet. Raknes:

Ich möchte einige Beobachtungen erwähnen, die ich in den letzten acht oder zehn Jahren wiederholt gemacht habe.

Von einer norwegischen Firma beschaffte ich mir ein paar zylindrische Vakuumröhren aus Glas, Länge ca. 20 cm, Durchmesser ca. 1,5 cm. Der Innendruck der Röhren wurde von den Herstellern zwischen 10-4 C und 10-5 Atmosphären garantiert. In einem dunklen Raum strich ich mit einer Styroporstange von etwa 2 cm Durchmesser über die Röhren, wobei ich manchmal das Glas mit der Stange berührte und sie manchmal entlang der Röhre führte, ohne diese zu berühren. Meistens hatte ich zuerst mit dem Stab durch meine Haare gestrichen. Wenn die entsprechenden Bewegungen nicht zu langsam waren, begann das Innere der Röhre nach einigen Durchgängen zu leuchten. Die Farbe der Erstrahlung war blaugrün, sie war in ständiger Bewegung und erinnerte an die Bewegungen und die Farbe von nicht zu starken „northern streamers“ [die Lichtstreifen des Nordlichts]. Die Erstrahlung fiel stärker aus, wenn ich zuerst durch meine Haare gestrichen hatte und sie war definitiv stärker, wenn die Röhren vorher für einige Zeit in einem Orgon-„Shooter“ plaziert worden waren. Ich erhielt auch Erstrahlungseffekte, wenn auch schwächer, wenn ich statt der Vakuumröhren alte, ausgebrannte elektrische Glühbirnen benutzte. Ich erhielt auch Erstrahlung, als ich, statt den Stab über die Röhren zu führen, die Röhren mit meiner Hand rieb. Dieses letztere Experiment führte ich nur mit Röhren durch, die zuvor für einige Zeit in einem Shooter gelegen hatten.

Ich habe diese Experimente mehreren Leuten gezeigt und festgestellt, daß Menschen, die meines Erachtens stark gepanzert sind, viel länger brauchen, um die Erstrahlung zu sehen – oder zumindest zuzugeben, daß sie sie sehen – als Menschen, die weniger stark gepanzert sind.

Unter denen, die die Experimente sahen, waren auch ein paar Physiker. Sie boten weder eine Erklärung an, noch hielten sie die Phänomene für wichtig genug, um weitere Untersuchungen anzustellen.

Einige orgonotische Erstrahlungseffekte. Eine vorläufige Mitteilung (1958) (Teil 7)

2. August 2018

von David Boadella

Gefühlsreaktionen

Die Erstrahlung der Birnen war mit einer Reihe spezifischer Gefühlsreaktionen verbunden, die bemerkenswert waren. Mein eigener Widerstand, der die Beobachtungen so lange hinauszögerte, wurde bereits besprochen. Es kann vielleicht verallgemeinert werden als „Magie passiert nicht, und wenn sie es tut, wird es mich beunruhigen. Also werde ich nur darüber lesen.“ Es scheint klar zu sein, daß dies ein Beispiel für den instinktiven Selbstschutz des gepanzerten Organismus ist. In meinem Fall war die Irrationalität offensichtlich, da sie in direktem Widerspruch zu dem stand, von dem ich intellektuell wußte, daß es wahr ist und intellektuell wollte, daß es sich ereignet. Aber es gab die Angst, sich mit der wahren lebendigen Sache auseinanderzusetzen.

Diese Angst wurde mir verständlich, nachdem ich die erste große Erregung beim Spielen mit den Glühbirnen gespürt hatte und die leuchtenden Blitze und Punkte und die Erstrahlung erhalten hatte. Es ist sehr beunruhigend zu erkennen, daß das Pest-Individuum indirekt durch seinen Panzer hindurch auch auf diese Erregung reagiert. Er spürt, daß es in dem ganzen Unterfangen etwas gibt, das irgendwie nicht ‚richtig‘ ist. Es ist ziemlich einfach, zum Beispiel hinter der bereits zitierten Ablehnung der A.E.I.-Managers, eine vage moralistische Reaktion auszumachen. Wenn man bedenkt, daß das Streichen und Reiben der Birne dem Masturbieren nicht unähnlich ist, kann die unbewußte und implizite Gleichung, die durch eine verzerrte Organempfindung gemacht wird, besser eingeschätzt werden: Orgon = Sex = etwas Schmutziges, „unsachgemäß verwendet“. Die Bemerkung: „Die meisten Menschen behandeln sie natürlich nicht wie Aladdins Lampen“ (die im Wesentlichen unvollständig ist ohne den Ton, mit dem sie ausgesprochen wurde), verrät das Gefühl, daß elektrische Glühbirnen verkauft werden, um sie in Steckdosen zu stecken und sie leuchten zu lassen, um etwas zu sehen, entsprechend dem Penis, den man zum Zwecke des Urinierens hat. Der Hinweis, daß Penisse Lustorgane sind, ist für viele Menschen ausgesprochen schockierend, und ebenso der Vorschlag, daß man mit elektrischen Glühbirnen lustbetont spielen kann, einfach weil die Lichteffekte schön und aufregend zu beobachten sind, wird unbewußt als schockierend empfunden. Vielleicht hat die Freudsche Symbolik der Lampe tiefere Wurzeln, als wir uns gewärtig sind.

Der Begriff „Erregung“ wird nicht von ungefähr für die orgonotische Erstrahlung verwendet. Der subjektive Genuß des Phänomens wird von einer tatsächlichen ‚Aufladung‘ des Organismus und, wie ich es subjektiv beurteile, der ihn unmittelbar umgebenden Atmosphäre begleitet. Viele der Beobachtungen wurden gemacht, während ich im Orgonakkumulator saß, in dem ich normalerweise für mindestens eine Stunde sitzen kann, ohne irgendein Gefühl der Bedrückung zu verspüren. Aber an den Abenden, an denen ich die Glühbirne zur Erstrahlung brachte, mußte ich zweimal den Akkumulator verlassen, weil ich das Gefühl hatte, „zu viel“ Energie absorbiert zu haben, daß ich von der Glühbirne „zu viel“ Erstrahlung erhalten hatte. Dieses Gefühl der Bedrückung wurde von einer leichten Übelkeit begleitet, wie sie von Reich als symptomatisch für Überladung beschrieben wurde. Sie wurde sofort nach einem Bad besser, der Abhilfe, die nahegelegt wird.

Die Identität der Orgonenergie innerhalb des Körpers und der Orgonenergie außerhalb des Körpers wurde des Weiteren belegt durch die Angstreaktion bei einer Person, der die Lichteffekte gezeigt wurden. Diese Person äußerte Bedenken, daß ich meine Augen schädigen könnte und gab zu, sich vor der Erstrahlung zu fürchten. Es wirke „unheimlich“ und sähe „wie ein Hexenlicht aus“. Es ist nur ein kurzer Weg von dieser Reaktion zur Angst, die das Gefühl der Energie umgibt, die sich im Körper bewegt, und der allgemeinen Tendenz bei Leuten, die die Ströme spüren, zu glauben, daß sie böse sind, daß sie die ‚Eingebungen des Teufels‘ sein müssen. (Es ist wahrscheinlich, daß leichtes Schwitzen der Handflächen aufgrund von Angstzuständen ein Grund ist, warum manche Leute Schwierigkeiten haben, die Glühbirne zum Leuchten zu bringen, selbst wenn sie sich abmühen ihre Hände trocken zu kriegen.)

An einem der Abende, an denen ich die Glühbirne beobachtete, flackerte gegen 9 Uhr als es dunkel wurde ein Lichtblitz über den Himmel. Die Identität dieses Blitzes am Himmel mit dem Aufleuchten der Glühbirne war sehr auffällig. Emotional und visuell schienen sie ein und dasselbe zu sein. Diese Identität macht auch Sinn in Bezug auf Reichs Annahme, daß der Blitz eine Entladung von akkumuliertem Orgon ist, und trug dazu bei, etwas Licht auf das eigenartige Phänomen des winzigen Funkens zu werfen, der auf den Kontaktbolzen einer der Birnen sichtbar wurde, sowie dem Auftreten von elektrischem Strom in der Vakuumbirne, der ausreicht, um die Neonlampe durch den Zwischenstecker zum Leuchten zu bringen. Die Möglichkeit, daß der Wolframdraht als Miniatur-Blitzableiter fungieren könnte, um einen Teil der Energie abzuleiten, ist eine Überlegung wert.

Der Vergleich mit dem Blitz wird durch die zweite Art des Aufleuchtens, die strichartig ist, bestätigt und durch die Tatsache, daß Blitze, wie das Elmsfeuer und Irrlichter, etwas sind, bei denen auch der mechanistische Wissenschaftler Probleme hat sie zu erklären. In einem Buch über Blitze wird angemerkt, daß es „auf den ersten Blick merkwürdig ist, daß diese großen elektrischen Maschinen (Gewitterwolken), die Potentiale von Tausenden von Millionen Volt entwickeln können und viele Meilen lange Funken produzieren, nur aus Wasser und Eis bestehen, das vom Wind fortgeblasen wird“ (8, S. 122). In ähnlicher Weise versucht Harvey Irrlichter zu erklären: „Ihre Natur ist kaum verstanden, aber es wurde verbrennendem Phosphin zugeschrieben, einem selbstentzündlichen Gas, das irgendwie durch die Zersetzung von organischem Material im Sumpf erzeugt werde. Leider ist Phosphin nicht als Zersetzungsprodukt organischer Materie bekannt. Methan, ein wohlbekanntes Abbauprodukt, brennt mit einer schwachen bläulichen Flamme, und einige meinten das Irrlicht, sei das Ergebnis dieses Gases. Da Methan sich nicht selbst entzündet, bleibt zu erklären, wie es entflammt wird“ (2, S. 20).

Der Blitz ist also „nur Wasser und Eis, das vom Wind hinweg geblasen wird“, und Irrlichter sind nur irgendwelche nichtentflammbaren Gase, die irgendwie Feuer gefangen haben, und die Erstrahlung von Vakuumlampen ist „nur Statik“ und „Statik“ ist etwas, was dem Wissenschaftler peinlich ist, es ist ein Ärgernis, etwas, das er versucht loszuwerden, abzutöten, abzuschaffen; es sind „atmosphärische Störungen“ die sein Radio stören und ‚Raumwellen“, die den Flugverkehr stören. Und die zugrundeliegende Einheit geht völlig verloren.

Als ich zuerst das Aufleuchten in der Birne erzeugt hatte und mich erkundigte, ob dies ein unbekanntes oder ein wohlbekanntes Phänomen sei, konnte ich nicht glauben, daß ein so leicht herstellbarer Effekt bei einem Allerweltobjekt wie der Haushaltsbirne von allen unbemerkt geblieben sein konnte außer vereinzelten Beobachtern des Ungewöhnlichen. Dann schien es so offensichtlich: hier war wieder einmal der Ehrfurcht einflößende Tatsache, zu der Reich Anmerkungen gemacht hat – die Sache ist zu einfach. Das Tabu Hand an die einfachen Dinge zu legen, ist voll wirksam; berühre es nie! Sobald du anfängst im Dunkeln zu sitzen, beginnen sich harte und voreilige Unterscheidungen aufzulösen, Verwirrung kommt auf und sicher zu erwartende Dinge geschehen nicht mehr. Du mußt buchstäblich ‚im Dunkeln tappen‘, bevor ein Licht aufgeht.

 

Literatur

2. Harvey, E. Newton: LIVING LIGHT. Princeton University Press, 1940
3. Reich, W.: „Orgonotic light functions. 3. Further physical characteristics of Vacor Lumination (1948)“ Orgone Energy Bulletin Vol. 1, No. 3, 1949
8. Schonland, B.F.L.: THE FLIGHT OF THUNDERBOLTS, Clarendon Press, 1950

 

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Some Orgonotic Lumination Effects“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 3, S. 139-150.