Posts Tagged ‘Atmosphärenphysik’
Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 11)
26. September 2018nachrichtenbrief111
23. April 2018
Steve grüßt Wilhelm
20. März 2018Einer der weniger überzeugenden Beiträge Reichs ist sicherlich seine Analyse der Nordlichter in Die kosmische Überlagerung. Mit Ausnahme von einer Notiz bei James DeMeo kenne ich keine Arbeiten, die sich an diesen Ausführungen Reichs anschließen. Ausführungen, denen ich nie so recht folgen konnte. Was hängenbleibt ist, daß die Aurora Borealis in Reichs Augen eine orgonotische Erstrahlung der Erdatmosphäre ist.
Schaut man sich die typischen populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema an, scheint von mechanistischer Seite alles restlos aufgeklärt zu sein. Wie es auf Wikipedia so schön heißt: „Das Polarlicht (als Nordlicht auf der Nordhalbkugel wissenschaftlich Aurora borealis, als Südlicht auf der Südhalbkugel Aurora australis) ist eine Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre (Elektrometeor), die in Polargebieten beim Auftreffen beschleunigter geladener Teilchen aus der Erdmagnetosphäre auf die Atmosphäre hervorgerufen wird. Polarlichter sind meistens in zwei etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern in der Nähe der Magnetpole zu sehen.“
Gegenwärtig ändert sich dieses simplistische Bild, denn „Graswurzelwissenschaftler“ haben mit „Steve“ ein Phänomen beobachtet, das nicht ins runde Bild passen will, das offiziell verbreitet wird. Siehe dazu den Artikel „Steve, a Famous Northern Light, Stays Mysterious (and Keeps His Name)” in der New York Times.
„Steve“ war ursprünglich die willkürliche Bezeichnung die Freizeithimmelsbeobachter einem Phänomen gaben, das sie in Kanada gesichtet und photographiert hatten. Es sieht aus wie das Band eines Polarlichts, das sich von Ost nach West über das Firmament zieht, – mit dem entscheidenden Unterschied, daß es viel zu weit südlich auftritt. Im nachhinein wurde „Steve“ mit Strong Thermal Emission Velocity Enhancement „erklärt“, doch was wirklich hinter der Leuchterscheinung steckt, bleibt ein Rätsel. Sie wird zwar versuchsweise auf den „sub-auroral ion drift“ in der Atmosphäre zurückgeführt und habe damit einen Ursprung, der weitgehend dem der eigentlichen Aurora Borealis entspricht, doch ein Schönheitsfehler ist, daß es im Unterschied zum Nordlicht beim „sub-auroral ion drift“ zu keinen Leuchterscheinungen kommen sollte. Warum „Steve“ im optischen Spektrum leuchtet, kann die mechanistische Wissenschaft im Moment nicht erklären.
nachrichtenbrief97
14. Dezember 2017
nachrichtenbrief93
1. Dezember 2017
Das „blaue Leuchten“ und der orgonomische Funktionalismus
25. Oktober 2017Forscher der University of Cambridge konnten zeigen, daß hunderte von Blumenspezies die Fähigkeit entwickelt haben, ätherische Halos aus blauem Licht auszubilden, die, da ultraviolett, für Menschen unsichtbar sind. Sie locken damit Bienen, Hummeln, etc. an. Diese blauen Halos werden von Strukturen im Nanobereich erzeugt, die angeordnet sind „wie Pakete von trockenen Spaghetti“. Mit ihrer Hilfe können die Blütenblätter das Sonnenlicht so reflektieren, daß „blaue Halos“ entstehen.
Bei Gewitterwolken kann man vom Erdboden, insbesondere aber aus dem Weltall ebenfalls blaue Erscheinungen sehen, blaue Blitze, „blaue Jets“, ein blaues Glühen, etc. In Äther, Gott und Teufel und anderswo hat Reich auf zahllose Beispiele für blaue Lichterscheinungen in der Natur hingewiesen, die Ausdruck der „blauen Orgonenergie“ seien. Man schaue sich nur Gletscher und Eisberge an!
Dafür hat die „Schulwissenschaft“ natürlich jeweils eine Erklärung, der Punkt ist jedoch das „jeweils“. Das ist nicht anders als bei anderen Erscheinungen. Beispielsweise hat der Geschlechtsakt, ein Wirbelsturm und eine Galaxie, nichts, wirklich NICHTS, miteinander zu tun. Die jeweiligen, wenn man so will, „Überlagerungen“ haben jeweils spezifische Erklärungen, die nacheinander etwas mit Evolutionsgeschichte, Atmosphärenphysik und Astrophysik zu tun haben. Für Reich waren sie jedoch Ausdruck ein und derselben energetischen Vorgänge in unterschiedlichen Funktionsbereichen. Genauso ist es mit den Erscheinungen „blauen Lichts“ bestellt.
Was nun Gewitterwolken betrifft, hat Reich mit seinen Messungen der atmosphärischen Orgonkonzentration (To–T) und der Orgonspannung (Eo–E), direkten atmosphärischen Beobachtungen (siehe etwa Äther, Gott und Teufel) und dem Cloudbuster praktisch gezeigt, daß das Blau tatsächlich mit dem Orgon verbunden ist. Und was die „blaue Halo“ um Blüten betrifft, sei nur auf Loretta Lanes (Pseudonym von Louisa Lance) Aufsatz “Effects of the ORAC on Growing Plants“ (Journal of Orgonomy, May 1977) verwiesen, wo sie aufgrund ihrer Messungen nach der Orgonbestrahlung von Pflanzen darauf schließt, daß Blüten (aus denen sich Früchte entwickeln) etwas mit der Entladung überschüssiger Orgonenergie zu tun haben könnten.
Nichts davon ist ein „Beweis“. Es geht auch gar nicht darum irgendwas zu beweisen, sondern um einen anderen FORSCHUNGSANSATZ, der nach den gemeinsamen Funktionsprinzipien in der Natur sucht.
















