Posts Tagged ‘Desertifikation’

James DeMeos Saharasia-Theorie bestätigt sich…

7. Februar 2018

…immer wieder und wieder. Etwa hier der neuste Demokratie-Index von 167 Ländern. Die Evidenz springt einem praktisch täglich ins Auge.

Was ist die „Saharasia-Theorie“? Die destruktive Irrationalität des Menschen hat einen bis in die Details nachverfolgbaren zeitlichen und örtlichen Ursprung: sie begann vor etwa 6000 Jahren im Wüstengürtel des afroeurasischen Kontinents, der sich von Marokko bis vor die Tore Pekings erstreckt. Die Verwüstung ging mit der Ausbreitung dessen einher, was Reich als „emotionale Wüste“ bezeichnet hat. Diese ist gekennzeichnet durch eine alles bestimmende Lebensfeindlichkeit, die funktionell identisch ist mit Sexualfeindlichkeit: niedriger Status der Frau, Gewalt gegen Kinder, Zwangsehen, Verwandtenehen, „Familienehre“, „Jungfräulichkeit“, Doppelmoral, „Knabenliebe“ (man denke nur an Aghanistan!), Genitalverstümmelung, etc. Also all dem, was insbesondere den Islam auszeichnet. Die Quellen unseres Lebens selbst werden negiert: Liebe, Arbeit und Wissen. Den wirtschaftlichen Parasitismus und die alles erstickende Weigerung über den eigenen Tellerrand zu blicken, kann jeder an den Invasoren studieren, ein Kult der Ignoranz.

Was haben wir, jüdische Akademiker, oder fleißige Osteuropäer mit sudanesischen oder somalischen Analphabeten ohne Pässe zusammen? Was haben die Hugenotten mit Muslimen oder mit Frau Özoguz gemeinsam? Was ist deren muslimische Agenda? Wirtschaft? Wissenschaft? Kunst, Kultur, Poesie? Nein. Das sind Kopftücher, Moscheen, religiöser Fanatismus, Taharrusch, Intoleranz, ein mittelalterliches Weltbild, Frauen-, Homosexuellen-, Christen- und Judenfeindlichkeit, Ehrenmorde, Djihad und ewiges Beleidigtsein. Und über ihre „Errungenschaften“ können wir täglich in der frisierten Kriminalchronik nachlesen.

Aber zurück zum Demokratie-Index: dank der Ausbreitung Saharasias wird aktuell die deutsche Demokratie („Herrschaft des deutschen Volkes“) unter den Stiefeln unserer dumpf- dümmlichen Volkszertreter zermalmt. Sie sind die Todfeinde des deutschen Volkes.

Was dieses Video nun soll? Man schaue sich doch nochmals die oben verlinkte Vegetationskarte der Erde an!

DOR-Wolken und Saharasia-Theorie im 19. Jahrhundert

11. Januar 2018

Reichs DOR-Wolken hat bereits der Maler und Gesellschaftskritiker John Ruskin (1819-1900) beschrieben. Er, der „erste Ökologe“, nannte sie „Sturm-Wolken“ bzw. „Pest-Wolken“, dem ein „Pest-Wind“ vorangeht, eine Schwärzung der Landschaft. Siehe dazu seine beiden Vorträge The Storm-Cloud of the Nineteenth Century aus dem jahre 1884. Man vermeint Reich zu lesen, denn alles entspricht weitgehend dessen Beschreibung des atmosphärischen DOR. (Siehe auch Richard A. Blasbands „CORE Progress Report No. 10: DOR, 1884 and Today“. The Journal of Orgonomie, 15(1), May 1981, S. 127-129.)

Der Geograph und Anarchist Pjotr Kropotkin (1842-1921) war in vieler Hinsicht ein Vorläufer James DeMeos und seiner Saharasia-Theorie. Ich verweise auf den Artikel von Mike Davis: „Klimapioniere – Von Eiszeiten, Wassermangel und Wüstenzonen“, wo ich auch den Hinweis auf Ruskin gefunden habe.

Kropotkin war der erste, der in den 1870er Jahren die Vorstellung aufbrachte,

daß die 14 000 Jahre seit dem letzteiszeitlichen Maximum eine Epoche anhaltender, katastrophischer Austrocknung der Kontinentalgebiete seien. Diese Theorie – man könnte sie die „alte klimatische Deutung der Geschichte“ nennen – war zu Beginn des 20. Jahrhunderts äußerst einflußreich, verlor aber in den 1940er Jahren mit dem Aufkommen der dynamischen Meteorologie und deren Unterstellung eines sich selbst justierenden physikalischen Gleichgewichts rasch an Bedeutung.

Es ging dabei insbesondere um die These von der Austrocknung seit der letzten Eiszeit als Triebkraft der eurasischen Geschichte. Danach waren Ostturkestan und das Kernland der Mongolei einst wasserreich und „kulturell fortgeschritten“. Davis zitiert Kropotkin:

All das ist nun verschwunden, und es muß die schnelle Austrocknung dieser Gebiete gewesen sein, die ihre Einwohner nötigte, hinunter zur Dsungarischen Pforte, ins Tiefland von Balqasch und Obi zu wandern und dabei die Einwohner der Niederungen vor sich herzutreiben, was die großen Einfälle und Völkerwanderungen in Europa während der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung bewirkt hat.

Man vermeint DeMeo zu lesen!

nachrichtenbrief75

4. Oktober 2017

Das Miasma Saharasias

30. Juli 2015

Ich kehre von meinem Kurzurlaub aus Nizza zurück. Auf der Rückfahrt von Nizza nach Hamburg haben wir eine interessante Beobachtung gemacht: während am Nordrand Saharasias, der mittlerweile über Freiburg weit hinausreicht, der Himmel irgendwie flach ist, weitet sich ab etwa Frankfurt der Blick auf dramatische Weise und die Landschaft wird dreidimensional. Es ist, als wenn man aus einem benebelnden Drogenrausch erwacht. Gleichzeitig schwindet ein schwer zu definierender „toxischer Druck“. Es zeigt sich die funktionelle Identität von DOR-Verseuchung, Kontaktlosigkeit, okularer Panzerung, Machismo, Fatalismus, paranoider Zweidimensionalität (= alles ereignet sich auf der gleichen Ebene, z.B. werden fernstehende Menschen unmittelbar bedrohlich, etc.).

Die Wüste ist öde, leer und konturlos. Das okulare Segment wird eingelullt, man verliert mit dem Wegfall von Anhaltspunkten in der Landschaft an Kontakt und an dreidimensionalem Weltgefühl, es kommt zum Weltverlust und zur Vergeistigung. In Wäldern mit ihrer dreidimensionalen Gestaffeltheit ist man demhingegen wirklich in der Welt und so wirklich in seinem Körper.

Mir ist von jeher aufgefallen, daß Christen immer bei Bildern der Wüste sofort an Gott denken, während umgekehrt in Berichten über die Wüste über kurz oder lang von Gott die Rede ist.

Bäume sind natürliche Cloudbuster, die nicht nur Sauerstoff erzeugen, Kohlendioxid binden und den Wasserhaushalt regeln, sondern darüber hinaus die Atmosphäre von DOR freihalten. Abholzungen sind der erste Schritt hin zur Wüste. Das Naturempfinden etwa des Spaniers zeigt sich in seinem Haß auf Bäume. Ein Deutscher, der sich in Kastilien ein Landhaus kaufte und in seinem Garten Bäume pflanzte, wurde sogleich von seinen erbosten Nachbarn angegangen, wie er denn die herrlich leere Landschaft mit diesem schrecklichen Gestrüpp verunstalten könne. Wisse er denn nicht, daß Bäume die Luft verderben, Ungeziefer und Vögel anziehen, die alles vollscheißen würden!

Zur Zeit der Römer war die iberische Halbinsel noch ein einziger großer Wald, dann kamen die Araber und danach der katholische Zentralstaat. Das Land wurde kahlgeschlagen. Eine Mentalität, die sich auf die gesamte weltweite Hispania übertrug und ein Hauptgrund für das erst jetzt möglich gemachte Abholzen (Bandsägen, Bulldozer) der tropischen Urwälder in Südamerika ist. In minderem Maße findet sich dieses Denken noch im romanischen Frankreich, das sich über den teutonischen Waldkult lustig macht. Im gesamten Südeuropa von Spanien bis Griechenland gibt es vorsätzliche Brandstiftungen, um die lästigen Wälder endgültig zu beseitigen.

Ja, unsere Vulgärmarxisten werden jetzt einwenden: Peter, das hat wirtschaftliche Gründe! Tatsächlich bringen sie mit derartigen Einwürfen aber nur die Gaunermentalität zum Ausdruck, die Südeuropa und mittlerweile auch Deutschland zerstört.

Der Anthropologe Marvin Harris hat die These vertreten, im Vorderen Orient sei das Schwein dem religiösen Bann anheimgefallen, weil die Wälder verschwanden, in denen die Schweine lebten. Die Schweine wurden zu einer Last, die weder Milch, Heizmaterial oder Dünger, noch Zugkraft bereitstellte (Wohlgeschmack und Widerwille. Die Rätsel der Nahrungstabus, Stuttgart 1990).

Wenn man im Herbst durch Frankreich fährt, sieht man praktisch hinter jedem Busch einen Jäger, der auf alles schießt was sich bewegt. Richtige Todesschwadronen gegen das Lebendige. Es ist wohl nichts gegen die weidmännische Jagd einzuwenden (z.B. muß, um dem deutschen Wald zu helfen, endlich mal ein Großteil des Rotwildes weggeschossen werden), das, was die Südeuropäer machen, ist nach eigener Aussage „Sport“: Freude am Töten. Besonders schockierend ist die Singvogeljagd in Italien und auf Malta, die wirklich nichts weiter ist als die perverse Lust am töten. Neulich ein Malteser vor der Fernsehkamera: „Das ist doch die einzige Freude in meinem Leben und das wollen Sie mir verbieten?!“

Warum wurde Marcos auf den Philippinen gestürzt? Nicht etwa wegen Korruption, denn die ist nach ihm ja fröhlich weitergegangen, sondern weil er ein Programm zur Geburtenkontrolle durchgesetzt hatte. Die Katholische Kirche hat daraufhin die „Demokratiebewegung“ initiiert, ihre Präsidentin an die Macht gehievt und die hat dann sofort alles gestoppt, so daß die Philippinen heute wieder eine der höchsten Geburtenraten der Welt hat und praktisch nicht mehr zu retten sind. Gott wird alles richten:

Bezeichnend ist folgende Stelle aus einer deutsch-israelischen Netzseite:

Förster der KKL erlebten gestern eine böse Überraschung, als sie in der Nähe des Ortes Omer bei Beer Sheva junge Bäume gießen wollten. Vandalen hatten Tausende Bäumchen abgehackt und dann liegengelassen. Der Bürgermeister von Omer, Pini Badash, reichte Klage bei der Polizei ein und meinte, daß im Negev schon lange ein Krieg stattfindet, in dem die Beduinen immer mehr Land für sich annektieren. Badash ist sich sicher, daß diese Tat von den Beduinen in der Gegend verübt wurde, weil diese behaupten, daß das Land, auf dem die Bäume angepflanzt wurden, ihrem Stamm gehöre. „Für jeden gefällten Baum werden wir zehn Neue pflanzen, wir weigern uns aufzugeben“, so der Bürgermeister.

In der deutschnationalen Zeitschrift Deutsche Geschichte (5/2010) lese ich unter der Überschrift „Israels Polizei zerstörte ein Beduinendorf“ folgendes mit genau gegenteiliger Tendenz:

1500 israelische Polizisten zerstörten mit fünf Bulldozern etwa 40 aus Lehm und Stroh errichtete Häuser eines Beduinendorfes in der israelischen Negev-Wüste. Außerdem entwurzelten sie Hunderte Olivenbäume. Die Aktion steht im Zusammenhang mit der fortgesetzten Enteignung und Vertreibung von nichtisraelischen Israelis bei gleichzeitiger Siedlung von Israelis in palästinensischen Gebieten.

Ohne genaue Orts- und Zeitangabe sind solche „Meldungen“ vollkommen wertlos. Naja, hier ein seriöser Bericht von einem linksliberalen Blatt.

Interessant sind die Leserkommentare im Standard von Linken, die ähnlich erbost sind über die Doppelmoral der Israelis, wie jene, die dem Großdeutschen Reich hinterhertrauern.

Funktionell betrachtet, d.h. aus der Distanz, die die Zusammenhänge überschaubar macht, sieht das ganze natürlich anders aus, als es rechte und linke Ideologen mit ihrer starken Augenblockierung wahrnehmen können. Dazu folgender Leserkommentar:

warum steht illegal errichtet in Anführungszeichen?
ah natürlich, illegal kann nur das sein was Jews machen.
by the end of 2007 there were more than 100,000 illegally built structures in Israel. The overwhelming majority were constructed on state land seized by Arab land thieves in the Negev and the Galilee. By the end of 2009, the number of illegal buildings grew to an estimated 150,000. The scope of the theft is so vast that the Comptroller’s Report referred to it as a “national scourge.”
http://www.jpost.com/Opinion/C… ?id=171861

Es geht um den Überlebenskampf Israels als kleiner demokratischer Insel in einem arabischen Meer der Despotie. Aber versuch das einmal einem linken oder rechten Ideologen zu erklären!

Und was die Zerstörung der Olivenbäume in der Negev-Wüste betrifft: Olivenbäume brauchen relativ viel Wasser, würden also letztendlich zur weiteren Verwüstung der Region betragen statt ihr entgegenzuwirken.

Für Europäer mögen Nomaden etwas Romantisches sein, doch aus ökologischer Sicht sind ihre Ziegenherden eine Pest. Sie verhindern seit Jahrtausenden, daß sich die Wüsten des Nahen Ostens erholen.

Natürlich kommen jetzt alle möglichen Einwendungen, etwa die absurde Frage, was denn eigentlich die funktionelle Betrachtungsweise von jenen „geopolitischen“ Überlegungen unterscheidet, die beispielsweise das Projekt „Großdeutsches Reich“ inspirierten. Das sind Zwangsgrübeleien, die von dem einen grundlegenden Konflikt ablenken sollen, um den es geht:

Die Frage muß schlicht immer sein, „wohin es führt“. Wem ist damit geholfen, wenn Israel im „arabischen Meer“ untergeht?

Die Diskussionen, die einen in solchen Zusammenhängen aufgezwungen werden, versanden immer in einem „Aber die reißen doch auch Bäume aus!“, d.h. in einem Relativieren, dessen Funktion nicht etwa das Erlangen tieferer Einsichten ist, sondern ganz im Gegenteil das Herstellen von noch mehr Augenpanzerung und Kontaktlosigkeit. Derartige angeblich „kritische“ Diskussionen dienen der Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Panzerung, die das Durchbrechen des Lebendigen verhindern soll.

Nach der Lektüre der Deutschen Geschichte, des Standard, etc. fühle ich mich bleiern und beschmutzt und es fällt mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen. Das Miasma der gesellschaftlichen Panzerung, in dem wir alle zu ersticken drohen.