Posts Tagged ‘Wolken’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 20)

16. Oktober 2018

Klaus Heimann (Philipps-Universität Marburg/Lahn 1977, gepostet mit der freundlichen Genehmigung des Autors)

VIII. Schlußbemerkung

Die Orgonomie ist, wie wir gesehen haben, frei von ideologischem und dogmatischem Ballast. Ihr geht es einzig und allein um das Verständnis von Naturphänomenen und um die Wiederherstellung der natürlichen Funktionsweisen für den Menschen und die menschliche Gesellschaft. Oberstes Prinzip ist die rationale Auseinandersetzung mit Tatsachen. Hierbei ist wichtig, daß die Funktionsfähigkeit des menschlichen Orgonenergiesystems, das für die Empfindung und Wahrnehmung der Natur und der in ihr wirkenden kosmischen Orgonenergie verantwortlich ist, nicht beeinträchtigt ist. Hierin unterscheidet sich die Wissenschaft der Orgonomie von der traditionellen Wissenschaft, der Objektivität alles, Subjektivität so gut wie nichts bedeutet. Für die Orgonomie ist ein gesunder bioenergetischer Organismus (orgastische Potenz) zur korrekten Naturerkenntnis unerläßlich. Diese Anforderung wird heute von kaum einem Wissenschaftler erfüllt, die ja selbst auch alle eine lebensfeindliche Erziehung durchlaufen und Panzerungen aufgebaut haben, um das Lebendige abzuwürgen. Wie sollen nun aber Wissenschaftler, die das Lebendige (Orgonenergie) in sich selbst bekämpfen, das Lebendige außerhalb ihrer selbst erkennen können? Ein gepanzerter Wissenschaftler, der die Natur und den Menschen erforscht, ist wie ein Farbenblinder, der eine wissenschaftliche Untersuchung über Farben betreibt. Eine intakte Funktionsfähigkeit aller Sinnes- und Wahrnehmungsorgane, die an das freie, ungepanzerte Pulsieren der körpereigenen Orgonenergie gebunden ist, bildet die Grundlage der orgonomischen Forschungsweise, der es darum geht, natürliche – und nicht künstlich hervorgerufene Vorgänge im Naturgeschehen zu begreifen. Eine ausführliche Darstellung der orgonomischen Forschungsmethode, die Reich ‚orgonomischen Funktionalismus‘ nannte, findet sich in seinem Werk Ether, God and Devil,1 in dem er seine eigene Vorgehensweise reflektiert und gegen Mystizismus und Mechanismus abgrenzt. Die Orgonomie unterscheidet sich vom Mystizismus, der auch Reichs Auffassung die Orgonenergie zwar wahrnimmt, sie aber infolge der Panzerung des Mystikers losgelöst von der realen Existenz des Menschen betrachtet und sie als Überirdische, göttliche Macht bezeichnet, gerade dadurch, daß sie die Lebensenergie rational erforscht und in Verbindung zum menschlichen Organismus betrachtet.

Die Diskussion des orgonomischen Grundsatzes des „common functioning principle“, dem gemeinsamen Funktionsprinzip der verschiedenen Naturphänomene, demzufolge die Entstehung der Materie, die Organisation von Einzellern, die Funktionen des menschlichen Organismus, die Bildung von Wolken, Stürmen, Sonnensystemen etc. alle ein und demselben kosmischen Funktionsgesetz folgen, und nach dessen Auffassung die spezifischen Besonderheiten der verschiedenen Naturerscheinungen als Variation dieses gemeinsamen Funktionsprinzips, das den Urgrund des Universums beherrscht, verstanden werden, würde den Rahmen dieser Arbeit, der es um Darstellung der Orgonomie ging, sprengen.

Die Orgonomie stellt sicherlich kein fertiges Rezeptbuch für ein glückliches Leben dar und möglicherweise müssen einige Anschauungen revidiert werden, aber an der grundsätzlichen Existenz einer spezifischen Lebensenergie, die im Kosmos ebenso funktioniert wie im menschlichen Organismus, gibt es meiner Ansicht kaum noch begründete Zweifel.

In der Gegenwart kommt es meiner Auffassung nach darauf an, grundlegende Experimente der Orgonomie nachzuvollziehen und zu überprüfen und in einer größeren Öffentlichkeit eine sachliche Diskussion über Orgonomie zu führen. Dieser Prozeß hat bereits begonnen. Die weitere Entwicklung der Orgonomie hängt entscheidend davon ab, ob es gelingt, eine Erziehung der Neugeborenen auf der Grundlage der Selbstregulierung durchzuführen.

 

Fußnoten

  1. Dieses Werk ist bislang nicht in der Bundesrepublik veröffentlicht worden. Mir war es in französischer Übersetzung zugänglich: Reich, W., L’éther, Dieu et le Diable, Paris 1975

(D)ORgonit, Chembuster, ein Abend in Münster

23. Juli 2018

Fast überall wo „Wilhelm Reich“ draufsteht, ist das Gegenteil drinne. Seit Jahrzehnten schreibe ich nun gegen „Reichianer“ und Pseudo-Orgonomen an. Siehe etwa meine dreiteilige umfassende Rezensionsreihe über „Reichianische Bücher“. Das eindeutigste Beispiel sind aber die (D)ORgonit-Leute, die irgendwelchen toxischen Elektroschrott in Kunstharz gießen und daraus sogar „Chembuster“ fertigen, mit denen sie „Chemtrails“ beseitigen wollen. Nicht von ungefähr erinnert mich die krankhafte Ästhetik dieser Orgonit-Gerätschaften an Filme wie Hellraiser oder Alien.

Tatsächlich verkörpert das Orgonit das exakte Gegenteil der Orgonomie. Beispielsweise hat Reich seinen Cloudbuster auf jene Himmelregionen gerichtet, wo die Kondensstreifen, die die Flugzeuge der US-Luftwaffe hinter sich herzogen abrupt aufhörten. Dort war DOR, das die Bildung von Wolken inklusive den „künstlichen Wolken“, die Jets produzieren, verhindern, da DOR der Atmosphäre den Wasserdampf entzieht. Dieses dürre-erzeugende DOR mußte Reich abziehen, um die natürliche Pulsation der Atmosphäre wieder ingang zu bringen.

Hier drei Photos, die ich vor wenigen Tagen gegen 20:00 Uhr in Münster geschossen habe: Auf dem ersten Photo sieht man wie ein langer Kondenzstreifen plötzlich aufhört, weil quer zu ihm ihn eine von Wolken eingegrenzte DOR-Region kreuzt. Auf dem zweiten Photo sieht man das ganze frei vom Zoom, also wie es sich dem nackten Auge darbot. Das dritte Photo zeigt das ganze wenige Minuten später. Man sieht wie sich der vermeintliche „Chemtrail“ ausbreitet.

Übrigens kann man, wenn man genau hinschaut, auf allen drei Photos unterhalb des Kondensstreifens eine DOR-Linie ausmachen.

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 8)

2. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 5

Es ist nicht einfach über das Verhältnis von Gravitation zu Orgon zu sprechen, weil noch niemand die Frage vollständig beantwortet hat: Was ist Schwerkraft? Newtons Theorie wird nicht mehr als endgültig akzeptiert und in den letzten Jahren gab es viele neue Versuche, zu einem grundlegenderen Verständnis dessen zu gelangen, was die Schwerkraft ist. Unter diesen müssen wir Einsteins einheitliche Feldtheorie, Cramps Hypothese und die orgonomische Theorie von Reich zählen.

Reichs Gravitationstheorie ist an sich ziemlich leicht zu verstehen, aber sie wurde noch nicht in praktisch verwertbare Begriffe übersetzt. Es ist auch sehr schwierig, dreidimensionale Konzepte ohne die Hilfe von Diagrammen oder Modellen zufriedenstellend zu erklären. Er kritisiert die Vorstellung, daß tote, träge Masse eine Gravitationskraft ausüben kann, und legt nahe, daß die Gravitation eher als eine Funktion von zwei sich überlagernden Orgonströmen verstanden werden kann, die er durch die Hurrikanforschung nachweisen konnte. Nach dieser Theorie umkreist weder der Mond die Erde, noch die Erde die Sonne, da sowohl die Sonne als auch die Erde sich selbst im Raum bewegen. Die geschlossene Umlaufbahn wird nur gefunden, indem man das Zentrum des Kreises oder der Ellipse stationär macht. Wer eine Orange und eine Erbse nimmt und gerne experimentiert, kann dem selbst nachgehen. Die Form der Bahnen von Erde und Sonne ist die von zwei Linien, die immer wieder konvergieren, divergieren und wieder zusammenlaufen. Reichs Theorie geht davon aus, daß sowohl die Bahn der Erde als auch die der Sonne jeweils von einem eigenen Orgonenstrom bestimmt wird, und daß es also diese beiden Ströme sind, die zueinanderfinden, sich überlagern und wieder trennen.

Cramps Gravitationstheorie ist in vielerlei Hinsicht ausgeklügelter und ausgearbeiteter als die von Reich, aber man kann nicht umhin zu spüren, daß Cramp mit einem enormen Handicap ringt. Seine Theorie, die sich auf den „Raumäther“ bezieht, bleibt halt, so wertvoll und anregend sie auch ist, als Konzept eine Abstraktion. Anstelle eines rein theoretischen und substanzlosen Äthers haben wir eine praktisch nutzbare und nachweisbare Orgonenergie.

Obwohl die Hypothese der Gravitation als Funktion zweier sich überlagernder Orgonströme eher spekulativ erscheint, liegt ihr Wert doch darin, daß sie jedem, der das Verhalten des Orgons im Weltraum hinreichend verstanden hat, die Möglichkeit eröffnet, die Gravitation zu kontrollieren bzw. ihr entgegenzuwirken

Kann das atmosphärische Orgon überhaupt auf gerichtete Weise genutzt werden? Die Antwort ist nochmals ein Ja.

Durch die Verwendung von langen Stahlrohren, 30-40 Fuß lang, ist es Reich gelungen, die Konzentration von Orgon am Himmel über uns zu verändern. Aus dieser Grundtechnik hat sich ein ganz neuer Arbeitszweig herausgebildet, nämlich die Wetterkontrolle.

Diese Arbeit besteht aus einer Anzahl von geschickten Operationen, die nach dem Prinzip arbeiten, Wolkenformationen zu zerstreuen, indem Energie aus ihnen abgezogen wird, oder Energie aus einem klaren Himmelsteil so zu ziehen, daß ein Energiefluß von einem niedrigeren zu einem höheren Potential erzeugt wird, um damit die Bildung von Wolken und Niederschlägen in Dürregebieten zu induzieren.

Seit Mitte des Jahres 1953 werden die Stahlrohre mehr oder weniger ständig genutzt, um die von Dürre betroffenen Gebiete an der Nordostküste der USA zu entlasten. Zu den spektakulärsten Ergebnisse, die bisher in diesem Bereich erzielt wurden, zählt ein Hurrikan, der im Oktober letzten Jahres drohte New York zu treffen und der erfolgreich auf die offene See abgelenkt wurde. Das New Yorker Wetterbüro gab bekannt, daß es ein Wunder wäre, wenn der Hurrikan die Stadt nicht frontal träfe, da er keine Anzeichen dazu gezeigt hätte, auf die offene See zu schwenken. Am nächsten Morgen kommentierte das Bostoner Radio: „Das fast Unmögliche ist passiert, der Sturm wendet sich ab … Letzte Nacht wurde gesagt, daß nur ein Wunder verhindern könne, daß der Hurrikan New York trifft. New York hat sein Wunder bekommen. Es sieht so aus, als ob New England dasselbe widerfahren könnte.“ Fünf Stunden später berichteten sie: „Der Orkan ist nach Osten weitergezogen … keine Schäden … geringe Schäden … für ganz New England ist die Gefahr vollständig gebannt, außer der Ostküste von Maine … Uns sind die Verwüstungen erspart geblieben, die noch vor wenigen Stunden uns unmittelbar bevorzustehen schienen.“

Wenn man den Bericht im neuesten Bulletin des Orgone Institute (Core Vol. 7, Nr. 1,2) liest, sieht man wie dieser Hurrikan angegangen wurde, die Details der Technik, um ihn umzulenken, und wird sich plötzlich der Tatsache bewußt, daß erstmals die Orgonenforschung in kosmische Funktionen mündet, Funktionen jenseits des Erdballs. Es ist interessant, die gewaltigen Kräfte, die der „Cloudbuster“ anzapft, mit dem zu vergleichen, was die Atomic Energy Commission der Vereinigten Staaten über die Nützlichkeit der Atomkraft als Mittel zur Kontrolle von Hurrikanen zu sagen hat.

In ihrem Bericht über die Auswirkungen von Atomwaffen schreiben sie:

Es wurde der Vorschlag gemacht, daß bestimmte zerstörerische Naturphänomene wie Hurrikane, Tornados oder Kältewellen durch eine plötzliche Freisetzung der großen Energiemengen, die von einer Atombombe geliefert wird, abgewendet werden, aber es ist sehr zweifelhaft, ob dies getan werden könnte, weil die Energiemengen, die notwendig erscheinen, eine höhere Größenordnung haben als die gegenwärtig erreichbaren. (aus The Effects of Atomic Weapons)

Reich ist in seinen Berichten unmißverständlich, daß der Umgang mit der ungeheuren Kraft, die im Orgon steckt, eine Haltung äußerster Demut erfordert und den Operatoren Verantwortung aufbürdet.

In seinem ersten technischen Bericht über Wetterkontrolle gibt er seinen Mitarbeitern folgenden Rat:

Versuche nie, jemanden mit Cloudbusten zu imponieren. Regenmachen und Cloudbusten tut man nicht zum Spaß. Die Orgon-Hülle, mit der du es zu tun hast, wenn du der Atmosphäre Energie entziehst, ist ein energetisches Kontinuum von hoher Potenz. Du könntest unbeabsichtigt Schäden anrichten. Tue nie etwas, das nicht zwingend notwendig ist. Beim Cloudbusten wird kein Regen „erzeugt“ und werden keine Wolken „zerstört“ – kurz, man spielt nicht Gott. Man hilft der Natur nur etwas in ihrem natürlichen Ablauf nach. (Core, Bd. 6, S. 105)

In seinem Buch über Fliegende Untertassen erklärt Cramp: „Selbst im Äther selber gibt es eine Kraft, die jenseits unserer kühnsten Träume liegt. Es geht auch nicht darum, etwas umsonst zu bekommen, wie manche denken mögen. Betrachten wir das physikalische Universum, so wie wir es vor uns haben, als eine riesige Weite von Energie. Wir, die wir uns in diesem Universum bewegen, können nichts dazu hinzufügen oder etwas vernichten. Allenfalls können wir die Form ändern, in der es uns entgegentritt. (S. 99) Die Orgon-Wetterexperimente erweisen die Wahrheit dieser Aussage und stellen den ersten Schritt zum Anzapfen dieses gewaltigen Kraftreservoirs dar. Jene, die Raumschiffe bauen und nutzen, aus welcher Region des Weltraums sie auch immer kommen mögen, sind einen Schritt weiter gegangen in diese Richtung.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

DOR-Wolken und Saharasia-Theorie im 19. Jahrhundert

11. Januar 2018

Reichs DOR-Wolken hat bereits der Maler und Gesellschaftskritiker John Ruskin (1819-1900) beschrieben. Er, der „erste Ökologe“, nannte sie „Sturm-Wolken“ bzw. „Pest-Wolken“, dem ein „Pest-Wind“ vorangeht, eine Schwärzung der Landschaft. Siehe dazu seine beiden Vorträge The Storm-Cloud of the Nineteenth Century aus dem jahre 1884. Man vermeint Reich zu lesen, denn alles entspricht weitgehend dessen Beschreibung des atmosphärischen DOR. (Siehe auch Richard A. Blasbands „CORE Progress Report No. 10: DOR, 1884 and Today“. The Journal of Orgonomie, 15(1), May 1981, S. 127-129.)

Der Geograph und Anarchist Pjotr Kropotkin (1842-1921) war in vieler Hinsicht ein Vorläufer James DeMeos und seiner Saharasia-Theorie. Ich verweise auf den Artikel von Mike Davis: „Klimapioniere – Von Eiszeiten, Wassermangel und Wüstenzonen“, wo ich auch den Hinweis auf Ruskin gefunden habe.

Kropotkin war der erste, der in den 1870er Jahren die Vorstellung aufbrachte,

daß die 14 000 Jahre seit dem letzteiszeitlichen Maximum eine Epoche anhaltender, katastrophischer Austrocknung der Kontinentalgebiete seien. Diese Theorie – man könnte sie die „alte klimatische Deutung der Geschichte“ nennen – war zu Beginn des 20. Jahrhunderts äußerst einflußreich, verlor aber in den 1940er Jahren mit dem Aufkommen der dynamischen Meteorologie und deren Unterstellung eines sich selbst justierenden physikalischen Gleichgewichts rasch an Bedeutung.

Es ging dabei insbesondere um die These von der Austrocknung seit der letzten Eiszeit als Triebkraft der eurasischen Geschichte. Danach waren Ostturkestan und das Kernland der Mongolei einst wasserreich und „kulturell fortgeschritten“. Davis zitiert Kropotkin:

All das ist nun verschwunden, und es muß die schnelle Austrocknung dieser Gebiete gewesen sein, die ihre Einwohner nötigte, hinunter zur Dsungarischen Pforte, ins Tiefland von Balqasch und Obi zu wandern und dabei die Einwohner der Niederungen vor sich herzutreiben, was die großen Einfälle und Völkerwanderungen in Europa während der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung bewirkt hat.

Man vermeint DeMeo zu lesen!

nachrichtenbrief42

5. Juli 2017

DORgonit: die „Orgonit“-Weltverschwörung

23. Juni 2016

Über das Miasma der Verschwörungstheorien, habe ich mich bereits in Die Emotionelle Pest (Teil 2) geäußert. Hier ein willkürliches Beispiel für den ganzen Dreck, den „esoterische“ Verschwörungstheoretiker verbreiten – sie selbst sind die größten, die eigentlichen Verschwörer – Werkzeuge der Emotionellen Pest.

Die Verschwörung hinter den Verschwörungstheorien ist nichts anderes als die gepanzerte, lebensfeindliche Struktur der Massen. Die Panzerung bedingt folgende Faktoren, die Verschwörungstheorien bestimmen:

  1. Aufgrund der eigenen Panzerung, den jeder natürliche Impuls überwinden bzw. durchdringen muß, hat der Verschwörungstheoretiker den Eindruck, daß nichts spontan („von selbst“) geschieht, alles muß von außen angestoßen werden (= „Verschwörung“).
  2. Da insbesondere die Augenpanzerung betroffen ist, ganz ähnlich wie in der Schizophrenie, werden die absurdesten „Hintermänner“ vermutet (beispielsweise die offenbar allmächtige und hypereffiziente „CIA“…).
  3. Aufgrund der mechanistischen Grundeinstellung (die mit einer mystischen stets einhergeht und umgekehrt) müssen große Ereignisse auch entsprechend große Ursachen haben. Der „Schmetterlingseffekt“ wird von Verschwörungstheoretikern ausgeschlossen. Für sie ist es nie der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt, sondern immer gleich ein ganzer Tsunami. Beispielsweise kann in ihrer Welt der unbedeutende Lee Harvey Oswald nicht für die Ermordung des bedeutenden J.F. Kennedy verantwortliche sein.
  4. „Outsourcing“ der Panzerung: Die Panzerung hat die Funktion Energie und Motilität zu begrenzen, um die Menschen vor seiner ansonsten frei flotierenden Angst zu schützen. Diese Funktion kann man buchstäblich „outsourcen“, indem man etwa eine Frau heiratet, die ständig nörgelt und einen „runtermacht“. Der Vorteil ist, daß man die Eigenverantwortung vollständig abgibt. Genauso bei der Verschwörungstheoretikern, die in den freiesten Gesellschaften leben, die die Menschheit je gekannt hat, die aber so tun, als würde alles durch geheime Mächte kontrolliert werden. Aus Freiheitsangst bestreiten sie schlichtweg, daß es Freiheit und Eigenverantwortung gibt. „Die Mächtigen sind schuld“ – und man muß gegen sie für die Freiheit kämpfen…
  5. Verschwörungstheoretiker geben also vor, für das OR (die gesunde Orgonenergie) zu kämpfen, in Wirklichkeit identifizieren sie sich jedoch mit dem DOR (der abgestorbenen, giftigen Orgonenergie, die in der Panzerung gebunden ist).
  6. Sie fühlen sich intellektuell überlegen: sie haben den Durchblick. Tatsächlich verlagern sie Energie in den Kopf (Verachtung für jene, die kein „höheres Bewußtsein“ erlangt haben).
  7. Gleichzeitig verlagern sie ihre gesamte Aufmerksamkeit weg vom Kern (bioenergetische Prozesse, Arbeitsdemokratie) hin zur Fassade (willentliche Machinationen, Politik). Sie sind die archetypische Verkörperung von „Oberflächlichkeit“.
  8. Ihre Aktivitäten zeugen von einer alles bestimmenden Verantwortungslosigkeit und Kontaktlosigkeit – kurz, sie sind die archetypische Verkörperung der Panzerung.
  9. Sie bilden schnell quasi-religiöse, faschistische Kulte. Ihre Ausdrucksweise erinnert fatal an die faschistischen Massenbewegungen des letzten Jahrhunderts. Außerdem ist ihre Ausdrucksweise auffällig militaristisch und sadistisch. Der Mystiker versucht mit Macht die Panzerung zu durchbrechen, wodurch alle seine Impulse einen gewalttätigen Charakter annehmen.
  10. Verschwörungstheorien sind nichts anderes als eine Ausdrucksform der Emotionellen Pest. Giftiges Unkraut, das aus der lebensfeindlichen Struktur der Massen erwächst. Finden sich genug von der Pest angesteckte Menschen zu gemeinsamen Aktionen zusammen, haben wir es mit der Organisierten Emotionellen Pest zu tun.

Ein Beispiel sind Pestratten, die Theorien über „Chemtrails“ verbreiten, „Orgonit“ und „Chembuster“ verwenden. (Siehe dazu meine Ausführungen über den Kult der Expansion (Teil 3).) Sie lesen sich irgendetwas zusammen über „tiefere Zusammenhänge“, etwa die Herrschaft der „Reptiloiden“ frei nach David Icke, die „okkult fundierte Herrschaftspyramide“, die die Welt regiert. Ohne selbst eine Orgontherapie durchlaufen zu haben, maßen sie dich dann an sozusagen den Planeten zu „therapieren“. Einwände, etwa der, daß sich diese „Technologie“ nach ihrer Ausbringung schwer bis gar nicht zurückholen läßt, werden als Teil einer „Desinformationskampagne auf allen Ebenen“ der „angstbasierten okkulten Weltordnung“ diffamiert, um „die rasche und exponentielle Verbreitung dieser wunderbaren Technologie zu verlangsamen“. Ja, – die Rettung der Welt mit toxischem Müll aus Aluminium-Schrott und Kunstharz, das in alle Ewigkeit DOR erzeugt!

Hier ein Interview, das mich zu diesem Blogeintrag veranlaßt hat:

Aufgrund ihrer Aktivitäten (das Wolkenauflösen und das Erzeugen eines chronischen atmosphärischen Expansionszustandes!) wird Südafrika mit seiner „energetisierten Atmosphäre“, in der sich Kondensstreifen nicht mehr halten können, von einer katastrophalen Dürre nach der anderen heimgesucht, gefolgt von genauso verheerenden Überschwemmungen.

(…) Und daß wir über Monate hinweg den Standort unseres Cloudbusters als Vortex von weitem sehen konnten, d.h. daß wir immer wieder über Monate hin auch von 40 Kilometer Entfernung das, – sozusagen das blaue Loch in der Wolkendecke mit dem Ring von Wolken um dieses Loch herum von weitem lokalisieren konnten. Und solche Erscheinungen haben wir immer wieder beobachtet.

Solche Leute verhindern systematisch, daß in Zukunft die Orgonomie mit OREPs (die Bekämpfung der Emotionellen Pest) und OROPs (die Bekämpfung des atmosphärischen DORs) in irgendeiner Weise konstruktiv ins Weltgeschehen eingreifen kann. Diese pestilenten Verschwörer quatschen aber ständig von „Verschwörungen“.

Über diese Agenten der Zerstörung und das, was sie anrichten zitiere ich aus einem englischen Forum:

Ja, Orgonit ist Beschiß.
lch fing vor 10 Jahren an, das Zeugs herzustellen, nachdem ich auf den Trubel um Croft [den Erfinder des Chembusters] hereingefallen war.
Dann wurde mir nach einigen Jahren bewußt, daß das Orgonit tatsächlich DOR erzeugte, nicht POR [„pulsierendes Orgon“]!
Damals entwickelte sich meine Sensitivität und ich fing an auch die negativen Effekte des Orgonits zu fühlen.
lch war einer der ersten ursprünglichen Orgonit-Hersteller, die sich gegen Croft und sein Dorgonite aussprachen, wie ich es jetzt nenne. Seitdem wurde ich als feindlicher Agent gebrandmarkt, wie er es mit allen seinen Abtrünnigen tut.

Die Anhänger von Croft nennen diese Praxis [d.h. das Ausbringen von Orgonit] – „das Beschenken der Erde“. Ich sehe das anders. Dieser Vorgang ist eine Ermordung der Erde.
Das Orgon, welches jedes einzelne TB [tower buster], HHG [holly hand grenade]-Gerät antreibt, wird der Erde entwendet. Mit anderen Worten wird die Erde entladen, damit jedes einzelne Gerät arbeiten kann. Was wichtiger ist: die „eloptischen“ [frei nach Dr. T. Galen Hieronymus „eloptischer Energie”] Signale des Aluminiums, die diese Geräte produzieren, sind keine „Geschenke”, sondern Landminen, einzeln und in ihrem Zusammenspiel Massenvernichtungswaffen!

Ich bin äußerst energiesensitiv, so daß ich fühlen kann, ob etwas mich verletzt oder mir sofort hilft. Wenn ich Orgonit berühre, spüre ich manchmal wirklich einen Schmerz. (…) Manchmal werde ich auch ganz schummrig im Kopf.
Die ganze Sache mit dem Aluminium ist der erste Hinweis darauf, daß die Orgonit-Beschenker keine Ahnung haben. Um die Sache noch schlimmer zu machen, enthält das Kustharz, das verwendet wird, um Orgonit herzustellen, fast immer hohe Konzentrationen von Benzol und anderen sehr giftigen Chemikalien. Vielleicht fühle ich deshalb Schmerzen, wenn ich sie berühre – ich nehme durch die Haut wirklich alles sehr leicht auf.
Zweitens ist Orgonit größtenteils organisches Material. Organisches Material FÄNGT Orgon, es gibt es NICHT frei. [Bei natürlichen organischen Materialien ist das natürlich nicht der Fall, d.h. sie geben das Orgon langsam wieder ab, Kunststoffe wirken aber wirklich als eine Art „Orgonfallen“! PN] Das tritt klar zutage, wenn du Metall außen auf das Orgonit legst – dann solltest du eine riesige Woge von Energie spüren, die freigesetzt wird. Manchmal kann das bei dir sogar Kopfschmerzen hervorrufen – das ist eine Wirkung von DOR, nicht von OR[gon]. So, indem du ein metallisches Material, das tatsächlich Energie reflektiert, auf Orgonit legst, setzt du tatsächlich die darin gefangene Energie frei. Energie, die gefangen und nicht wieder frei gelassen wurde. (…)
Eine andere Sache, die mich mißtrauisch macht: Ich lebe in einer normalerweise sehr heißen trockenen Gegend. Es regnet im gesamten Jahr nur ein paar Tage. Als ich meine ersten Orgonit-Stücke erhielt, wurde die Gegend tatsächlich noch heißer und trockener. Wolken, die der natürlichen Art, hörten auch auf aufzutreten. Wenn du Reichs Originalschriften liest, sagt er eindeutig, daß Wolken Ansammlungen von Orgonenergie sind. Wenn mein Orgonit Wolken zum Verschwinden bringt, was sagt dir das? Daß es einfach die ganze Energie absaugt und das Klima zerstört?
Der Hinweis von jemanden, daß alle Geräte von Croft militaristische Bezeichnungen tragen, macht mich wirklich mißtrauisch.

Hier die Video-Serie zum Blogeintrag:

„Orgonit“ sind DOR-Generatoren!

Reich als Satanist. Naja, ich bekreuzige mich nicht gleich, wenn Reich angegriffen wird 😉

Christen gegen Satan Reich und psychotische „Reichianer“:

Mechanistische und funktionelle UFO-Forschung

24. April 2015

Tja, UFOs, immer diese blöden UFOs auf diesem Blog! Die einen halten mich für irgendwie durchgeknallt, wenn ich UFOs immer wieder zum Thema mache. Nun, ich betrachte die vermeintlichen „Skeptiker“ als sonderbar. Man schaue sich etwa an, was am 16. September 1994 bei der Ariel School in Ruwa, Zimbabwe geschehen ist. Es ist mir unbegreiflich, wie man so etwas vom Tisch wischen kann.

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Man kann sich alles Mögliche ausdenken, um UFOs zu erklären. Sinnvoller ist es, nacheinander die Theorien zu betrachten, die seit Ende der 1940er Jahre die jeweils aktuelle Diskussion bestimmt haben.

The Mammoth Encyclopedia of Extraterrestrial Encounters (editor R.D. Story, London 2001) führt acht „UFO-Theorien“ an:

  1. In den 1950er Jahren (und wieder in neuster Zeit) glaubten viele, daß man es mit geheimen Waffenprojekten insbesondere der US-Regierung zu tun hat. Möglicherweise in Zusammenhang mit erbeuteten „Wunderwaffen“ Nazi-Deutschlands.
    Seit etwa 1990 beobachtet man in den USA große „Dreiecke“ mit „Positionslichtern“, die am Rande der Städte und Highways in geringer Höhe lautlos durch den Nachthimmel schweben und sich manchmal wie aus dem Nichts „materialisieren“. Vor einiger Zeit gab es auch in Mitteleuropa öffentliches Aufsehen wegen einer Häufung ähnlicher Sichtungen. Die manchmal recht drolligen „Skeptiker“ hatten instantan eine abschließende Erklärung zur Hand: nächtliche Drachenflieger! Noch weltfremder: Drachenflieger, die Drogen über die offenbar ansonsten hermetisch abgeschotteten Grenzen zwischen den Beneluxländern und dem restlichen Europa schmuggeln. Aber im Ernst: Worum handelt es sich wirklich? Militärische Testflugzeuge? Die würden wohl kaum über dicht bewohntem Gebiet Testflüge absolvieren!
  2. Vielleicht noch älter ist die Theorie der „Hohlerde“, die 1945 aufkam, als in einem zeittypischen amerikanischen Schundblatt die Wahnvorstellungen eines gewissen Richard Shaver veröffentlicht wurden, der an paranoider Schizophrenie litt. Unter der Erde würden zwei Rassen, Überlebende der untergegangenen Zivilisationen von Atlantis und Lemurien, hausen, die mit ihren bewußtseinsverändernden „Strahlen“ das Weltgeschehen kontrollieren. Das Blatt wurde mit Tausenden von Leserbriefen überschwemmt, die nicht nur Shaver bestätigten, sondern teilweise auch mit eigenen Erlebnisberichten und neuen „Fakten“ anreicherten.
  3. Als Basen für UFOs wurden die unerforschten Tiefen der Ozeane ins Spiel gebracht, die uns tatsächlich unzugänglicher und fremder sind als die Weiten des Weltraums. Bisher haben mehr Menschen den Mond betreten als den Grund der Ozeane!
  4. Bereits bei den ersten Untersuchungen des UFO-Phänomens Ende der 1940er Jahre hat man das „Flugverhalten“ von atmosphärischen Leuchterscheinungen mit dem von Tieren verglichen. Trevor James Constable hat sogar von einer speziellen „amöbenartigen“ Tierart gesprochen, die in der oberen Atmosphäre lebt – siehe dazu meine Ausführungen über sein Buch The Cosmic Pulse of Life. Weitaus interessanter wäre es, von einem bisher unbekannten orgonotischen „Erstrahlungs-Phänomen“ zu sprechen, auf das Reich beim Cloudbusten zufällig gestoßen ist und im Sinne der damaligen UFO-Euphorie falsch interpretiert habe.
  5. UFOs mit außerirdischen Raumschiffen gleichzusetzen, wie auch Reich es getan hat, wäre vielleicht am naheliegendsten, wäre da nicht das Problem der schieren Masse der Erscheinungen. Der „Flugverkehr“ würde jedes vernünftige Maß übersteigen. Außerdem gäbe es keinen sinnvollen Zusammenhang zwischen Aufwand und Resultat.
  6. Das Mißverhältnis zwischen den ungeheuren kosmischen Entfernungen und dem Fehlen jeder offensichtlichen Einflußnahme auf das Weltgeschehen mußte logisch zur Theorie der Zeitreisenden führen: die UFOs und ihre Insassen kommen aus der Zukunft und sind deshalb darauf bedacht, eben diese Zukunft nicht durch eine Kontaktaufnahme mit uns zu gefährden. Das würde auch erklären, warum sie uns so ähnlich und den Bedingungen auf diesem Planeten so gut angepaßt sind. Vertreter dieser These vergessen gerne, daß, wer derartige Zeitreisen beherrscht, wohl erst recht die Weiten des Weltalls überwinden könnte – und es ohnehin sinnlos ist, diese beiden „Reisen“ voneinander trennen zu wollen.
  7. Hat man einmal die exotische Theorie einer „Manifestation aus der Zukunft“ in Erwägung gezogen, ist die „ultraterrestrische“ Theorie kein großer Schritt mehr: man hat es mit „Manifestationen aus anderen Dimensionen“ (was immer das auch sein soll!) zu tun. Eine gewisse Nähe zu Shaver ist unverkennbar – mit dem Unterschied, daß die „ultraterrestrische“ Theorie, die zunehmend die extraterrestrische verdrängt und die „seriöse“ UFO-Debatte zu dominieren beginnt, nicht klar formuliert ist und prinzipiell auch gar nicht klar gefaßt werden kann. Es ist deshalb unmöglich sie zu widerlegen. Ohnehin vertritt jeder Autor seine persönliche Sondertheorie, die sich kaum mit anderen „extradimensionalen“ Theorien zur Deckung bringen läßt.
  8. Ähnlich vage und inhärent willkürlich sind die auf C.G. Jung zurückgehenden Theorien der „psychischen Projektion“. Demnach sind UFOs sozusagen „Veräußerungen“ unseres unbewußten Seelengrundes und haben dabei möglicherweise, ähnlich wie Poltergeist-Phänomene, eine durchaus materielle Komponente.

In Ea und die Wellenfunktion habe ich versucht derartige Fallstricke zu umgehen und eine orgonomische Theorie zumindest anzudeuten. Beispielsweise habe ich das „Fermi-Paradoxon“ diskutiert: Es ist ein wissenschaftliches Rätsel, warum wir nicht von Außerirdischen besucht werden!

In Bild der Wissenschaft wird dieses Paradoxon erneut aufgerollt. Abwegige Theorien werden ventiliert, etwa, daß die Außerirdischen Angst vor unserem Waffenarsenal haben könnten oder uns isolieren, weil wir noch nicht geistig hoch genug entwickelt sind, um in die galaktische Konföderation aufgenommen zu werden. Nur eins wird nicht in Erwägung gezogen: UFOs – und daß sich die UFOs genau so verhalten, wie man es von Außerirdischen erwarten sollte, wenn man die Theorien, die das Ferrni-Paradoxon erklären sollen, ernstnimmt.

Der Mechanismus zeichnet sich dadurch aus, daß die lebendigen Zusammenhänge ausgeblendet werden. Das zeigt sich sogar in der UFO-Forschung selbst. Was nützt es beispielsweise, wenn man sorgfältig Dutzende von UFO-Sichtungen untersucht, in denen die Zeugen schwere körperliche Schäden davontrugen, darüber jedoch den grundsätzlich feindlichen Charakter dieser Aktionen aus den Augen verliert und sich im Gegenteil gegen „voreilige“ Schlüsse verwahrt?

Wie ist Reich in seiner UFO-Forschung vorgegangen? Er ging zuallererst nicht mit einer vorgefaßten „wissenschaftlichen“ Meinung ans Werk, sondern er ließ zuerst einmal die Beobachtungen in sich einströmen und entfalten.

Messungen jeder Art waren vollständig wertlos, bevor nicht zuerst die Qualitäten des untersuchten Phänomens verstanden waren: welche Eindrücke, welche emotionalen Empfindungen riefen diese „Dinger am Himmel“ im Beobachter hervor?“ (Jerome Eden: Planet in Trouble)

Man zergliedert also nicht ein Phänomen, um es dann zu verstehen, nachdem man es aus dem lebendigen Zusammenhang gelöst hat, sondern man nimmt zuerst den Gesamteindruck auf, bemüht sich die Funktion bestimmter Dinge im Gesamtprozeß zu erspüren, und versucht erst nach dieser intuitiven-empathischen Phase die verschiedenen Variationen eines Phänomens mit Meßinstrumenten so gut wie irgend möglich zu verifizieren. Dann wird man auch die Gesamtheit der UFO-Erscheinungen in das Gesamtbild einer globalen Bedrohung einordnen können und nicht Gefahr laufen, durch intensives Forschen das wichtigste am erforschten Phänomen aus den Augen zu verlieren. Es geht hier um den instrumentellen Charakter „der“ Wissenschaft als Mittel des Ausweichens vor dem Wesentlichen. Tausende von Wissenschaftlern leben davon, daß die Probleme nicht gelöst werden.

Für den Mechanisten sind alle Naturerscheinungen isoliert zu betrachten, z.B. käme es ihm kaum in den Sinn, eine Amöbe und eine Wolke einheitlich als Systeme zu sehen, deren Entropie im Laufe der Entwicklung bis zu einem bestimmten Niveau abnimmt, konkret also Orgonenergie akkumuliert, bis ein Punkt erreicht ist, an dem es zur Entladung kommt: zur Zellteilung, beim Metazoon zur orgastischen Plasmakonvulsion und bei Wolken zu Blitzen und Abregnen.

So sieht er auch keine Verbindung zwischen der Wirkung der Radioaktivität auf Organismen und der Wirkung von UFOs auf die Atmosphäre, die ja immer wieder mit einer erhöhten Hintergrundstrahlung in Zusammenhang gebracht werden. Er begreift nicht, daß grundsätzlich alle Funktionsgebiete der Natur gemeinsamen Funktionsprinzipien folgen, da alle von der Lebensenergie durchströmt werden.

Reich zufolge entsprechen die „Eindrücke“ eines Menschen den „Ausdrücken“ der Natur. Wir können die Natur erkennen, weil wir in uns empathisch empfinden, was außerhalb von uns der gleichen Lebensenergie folgt, deren Produkt auch wir sind. Der mechanistische Wissenschaftler, dessen Aufgabe es doch sein sollte, diese „Eindrücke“ in sich aufzunehmen und danach möglichst unabhängig von der spezifischen Struktur seiner Wahrnehmungsorgane (inklusive dem Gehirn) zu verifizieren und quantitativ zu erfassen, blockt diese Empfindungen von vornherein als subjektiv ab – so als ob es so etwas wie „freien Geist“ unabhängig von der Natur gäbe, also wirkliche Subjektivität überhaupt möglich wäre. Dem steht Reichs Ansicht gegenüber, daß „körperliche Empfindungen die wichtigsten Werkzeuge der Naturforschung sind“.

Dem Mechanisten entgeht z.B. der „energetische“ (orgonotische) Zustand der Atmosphäre nach UFO-Sichtungen – er fühlt nicht, wie die Atmosphäre „bedrückend“ wird oder für ihn hat dieses Gefühl keinerlei Relevanz im Zusammenhang mit UFOs. Ihm fällt auch nicht weiter auf, daß dieses Gefühl immer dann wahrnehmbar ist, wenn sich etwa keine Kondensstreifen mehr am Himmel bilden bzw. sich schnell verflüchtigen, daß die Bläue des Himmels „milchig“ wird und daß das Licht greller und blendender wirkt, wobei objektiv die Lichtintensität bei DOR in der Atmosphäre abnimmt (Stichwort „Global Dimming“).

Auch wird er es kaum in den richtigen Zusammenhang bringen, daß in solchen atmosphärischen Zuständen bestimmte Orgonenergie-Experimente schlecht oder überhaupt nicht mehr funktionieren. Und selbst wenn, er würde nie eine Verbindung zu den UFO-Manövern in unserer Atmosphäre ziehen und von dort zur Ausbreitung der Wüstengebiete und dem allgemeinen Wetterchaos und auch zur allgemeinen emotionalen und körperlichen Verfassung der Menschen.

Eine Lösung des UFO-Problems wird nur dann möglich sein, wenn die Wissenschaft die Funktionen der primordialen kosmischen Energie und ihre Derivate (OR, ORANUR und DOR) verstanden hat. „Die“ Wissenschaft in ihrem heutigen Zustand kann den Leuten nicht sagen, was ihnen und ihrer Umwelt widerfährt – was wirklich das allgemeine Unwohlsein, meßbar an den steigenden Profiten der Pharmaindustrie und anderer Drogenhändler, die ansteigende irrationale Aggressivität und das zunehmend chaotischere Wetter verursacht.

„Die“ Wissenschaft weiß auch nicht, daß bestimmte seltsam eckig geformte Wolken, die wie Stahlwolle am Himmel hängen und bei sensiblen Beobachtern ein starkes Unwohlsein hervorrufen, fast immer die Präsenz oder die ehemalige Anwesenheit von UFOs anzeigen, und daß ihr Erscheinen zumeist Dürreperioden oder zerstörerisch starke Regengüsse ankündigt. (Was kein Widerspruch ist, wenn man nur an die periodisch wiederkehrenden verheerenden Regenfälle etwa in der Sahara denkt, die nur die Wüstenentwicklung vorantreiben).

Ihr ganzer Forschungsansatz macht es der offiziellen Wissenschaft schwer, überhaupt erst zur Problematisierung dieser Wolken zu gelangen. Sie mit atmosphärischen und emotionalen Einwirkungen in Zusammenhang zu bringen, ist ihr letztlich mangels eines adäquaten Forschungsansatzes unmöglich, da sie nicht die gemeinsamen Funktionsprinzipien der Natur zum Forschungsgegenstand hat, sondern nur deren unendlich vielfältigen Variationen und deren Wechselwirkungen. Sie betrachtet die Dinge nicht vom Blickpunkt der Energie, sondern der Masse.

UFOsfunkmyme

DOR-Wolken und DOR-Linien

20. März 2015

DOR-Wolken sind eine alltägliche Erscheinung. Sie sind typischerweise eckig und sehen aus wie Stahlwolle, die am Himmel hängt. Beobachtungen überzeugen schnell, daß ihre schwarz-graue Farbe weder etwas mit der dicke der Wolke zu tun haben kann noch mit dem Stand der Sonne.

Derartige Wolken „inmitten von Regenwolken zeigen das Vorhandensein von Ea an“ (Reich: Das ORANUR-Experiment II, S. 226). Siehe dazu auch Edens Die orgonomische UFO-Forschung – Ein Überblick.

Hier weitere Photos von DOR-Wolken, wie Reich und Eden sie beschrieben haben:

http://www.flickr.com/photos/94061424@N00/861224878/

http://www.flickr.com/photos/14580645@N05/2308197992

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Beleuchtete_Wolken_Dresden.jpg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1028745/bilder/image_main/

http://www.boisedailyphoto.com/2012/04/cloud-contrast.html

http://www.free-background-wallpaper.com/image/117/Deep-Bank-Cloud-Background&search=clouds

Zur Ergänzung möchte ich auf etwas verweisen, was mehr oder weniger auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. In Ea und die Wellenfunktion habe ich dazu u.a. folgendes geschrieben:

Der amerikanische Arzt Max Bloom hat zweimal am morgendlichen Himmel seltsame linealgerade dunkle Streifen beobachtet, wobei einer zusammen mit einem welligen Kondensstreifen auftrat, der verwehte und sich auflöste, während die schnurgerade Linie bestand hatte. Durch diesen Bericht sensibilisiert habe auch ich Anfang 1985 in Schleswig-Holstein, erneut etwa ein Jahrzehnt später in Hamburg und dann wieder 2004 in Westfalen, jeweils am frühen oder späten Nachmittag solche subtilen aber nichtsdestoweniger unzweideutig mathematisch perfekten und zweifellos artifiziellen dunklen Streifen gesehen, die übrigblieben, als die verwirbelten Kondensstreifen langsam verwehten und sich auflösten.

Charakteristischerweise erwägt Bloom, der (genau wie ich) kein Flugzeug sah, nicht die Möglichkeit, daß UFOs für diese seltsame und offensichtlich sehr seltene Erscheinung verantwortlich sein könnten. Eine solche Spekulation wäre nur folgerichtig gewesen, denn einerseits wurden UFOs mit bestimmten „Kondensstreifen“ oder „gasförmigen Himmels-Bändern“ in Verbindung gebracht und andererseits glaubte Reich, daß DOR-Wolken (genauer gesagt die typischen „Trockenheitswolken“), welche „mechanisch kantig“ aussehen und eine „schmutzige, stahlgraue Farbe“ haben, von UFOs erzeugt werden. Ich kann mir jedenfalls keinen Mechanismus vorstellen, wie Flugzeuge die von Bloom beobachteten Linien zuwege bringen sollen, zumal sich normalerweise Kondensstreifen und DOR ausschließen.

Besonders interessant ist Blooms Beobachtung eines „nackten“ DOR-Streifens ohne begleitenden Kondensstreifen, der einen Schatten auf eine unter ihm befindliche Wolke warf. Die Dunkelheit des geworfenen Schattens wollte nicht recht zu der scheinbaren Dichte des DOR-Streifens passen. „Für etwas“, schreibt Bloom, „das so durchsichtig war, blockierte es viel des Sonnenlichts.“ Ähnliches habe auch ich beobachtet, obwohl ich nur den Schatten auf der weißen Cumuluswolke sah, nicht aber den schattenwerfenden DOR-Streifen selbst, der offenbar viel zu subtil war, um vom Boden aus gesichtet werden zu können.

Hier das Photo einer DOR-Linie: „Etwas fiel vom Himmel und hinterließ eine lange schwarze Wolke, die auf die Erde herabreichte. Die schwarze Wolke sah wie Satan aus, der auf die Erde fiel.“ Zur weiteren Illustration hier einige Videos aus YouTube, wobei ich mich jedoch ausdrücklich von all dem „Chemtrail“-Unsinn, der hier geboten wird, distanzieren möchte. Siehe dazu Die Wolken sterben (Teil 2).

Was die Verbindung von DOR-Linien und UFOs betrifft, möchte ich auf folgendes verweisen: dieses Photo zeigt eine DOR-Linie in Verbindung mit einem UFO. Allgemein zur Verbindung von DOR-Wolken und UFOs siehe den Blogeintrag Jerome Eden: Kann der Planet Erde gerettet werden? (Teil 1).

Im Anschluß an den Italiener Giobanni Schiaparelli hat der bedeutende amerikanische Astronomen Percival Lowell die berühmt-berüchtigten „Marskanäle“ entdeckt. Über 50 Jahre später mit Beginn der Raumfahrt war „natürlich“ Lowells Theorie widerlegt und für die amerikanischen Wissenschaftler Carl Sagan und Paul Fox war

die überwiegende Mehrzahl der Kanäle (…) weitgehend ein Phantasieprodukt (…) ein anschauliches Beispiel für die Unzuverlässigkeit des Systems von Augen, Hirn und Hand unter schwierigen Beobachtungsbedingungen. (A.C. Clarke: Geheimnisvolle Welten, München 1981)

So wurde wieder einmal eine potentiell sehr wichtige Entdeckung vom Strom des sich akkumulierenden menschlichen Wissens entfernt.

1971, im Jahre der kartographischen Erfassung des Mars durch Mariner 9, machte der amerikanische Astronomen Peter Boyce eine überraschende Entdeckung in Chile an einem der besten Teleskope der Welt. Er sah „plötzlich von der Spitze eines der trompetenförmigen Dunkelgebiete (Syrtis major) in der Äquatorzone des Planeten einen klassischen Lowellschen Kanal ausgehen.“ Dann „erschienen weitere Markierungen, darunter immer mehr Linien und ‘Oasen’.“ Durch ein weiteres Teleskop sah auch sein Kollege Jim Westfall, sie „plötzlich überall auftauchen“ (ebd.).

Was hatte Lowell wirklich gesehen? Über die Oberfläche ziehender Staub, wie Boyce glaubt? Oder waren es vielleicht eine Art von „DOR-Linien“? Was hat es mit den dunklen Linien („Brücken“) auf dem Mond auf sich, die ich in Ea und die Wellenfunktion beschreibe? DOR-Linien?

Auf dem Jupitermond Europa wurden rätselhafte Linien entdeckt – dunkel und gerade – sie werden als „Risse in einer dicken Eisschicht“ interpretiert. Man sprach aber auch von

Serien von eigenartigen, feinen, dunklen Linien, die bis zu Tausenden von Kilometern lang und über diese Distanz bemerkenswert gerade sind. Ihr Ursprung bleibt vorerst ein Rätsel. (Guest, J., et al.: Planeten Geologie, Freiburg 1981)

Am 19.10.03 machte der Astrophotograph Olivier Meeckers ein Photo des Jupiters, auf dem ein unerklärlicher schwarzer Fleck zu erkennen ist. Eine DOR-Wolke?

Nun, die Linien auf dem Jupitermond seien Bruchlinien und die schwarzen Flecken auf dem Jupiter selbst Folgen von Meteoriten-Einschlägen. Klingt vernünftig und stimmt mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Trotzdem sollte man DOR-Linien und DOR-Wolken nicht ausschließen, die man schließlich auf der Erde direkt beobachten kann.

Was ist mit den Sonnenflecken? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Theorie des berühmten britischen Astronomen Fred Hoyle und seines Schülers N. Chandra Wickramasinghe, denen zufolge Viren und Bakterien im kosmischen Staub vorhanden sind und vom Sonnenwind getrieben auf die Erde herunter prasseln.

Die beiden Forscher konnten für die Zeit seit 1761 alle 11 Jahre eine große Grippeepidemie nachweisen. Dabei ist nicht nur auffällig, daß dieser 11-Jahresrhythmus mit der Sonnenfleckenaktivität synchron läuft, sondern auch mit dem Rhythmus, in dem Dürrekatastrophen auftreten.

Vielleicht haben die Grippeepidemien nichts mit „Viren aus dem All“ zu tun, wie Hoyle und Wickramasinghe annehmen, sondern mit einem vermehrten DOR-Gehalt der Erdatmosphäre entsprechend dem periodischen DOR auf der Sonnenoberfläche.

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DOR-Notstand, Schmuddelwetter und Bienensterben

20. Januar 2015

Das größte, imgrunde das einzige, Problem der Gesellschaft ist das Ausweichen vor dem Wesentlichen.

Statt angesichts der weltweiten Wetterkapriolen sich daran zu erinnern, daß Wilhelm Reich und Jerome Eden dies schon vor Jahrzehnten vorausgesagt haben, werden die Menschen mit mechanistischen CO2-Szenarien für dumm verkauft. Statt die von Reich und Eden beschriebene gemeinsame lebensenergetische Grundlage von „Werteverfall“, „Orientierungslosigkeit“, „Anspruchsdenken“, „Esoterikwelle“, „demographischer Katastrophe“, „Jugendgewalt“, „drohende Versteppung der ostdeutschen Agrarflächen“, „Absterben der Korallenriffe“, etc.pp. zu sehen – wird hilflos an den Symptomen herumgedoktert (von hochgiftigen Energiesparlampen bis seelenzerstörende Kinderkrippen) und mit diesen Maßnahmen die Situation teilweise noch verschlimmert. Es ist wie beim „Bioenergetiker“, „Radix-Lehrer“ oder Möchtegern-„Orgontherapeuten“, der seinem Patienten helfen will, aber nicht weiß, was er tut und darum alles nur weiter verschlimmert.

Bleiben wir beim „Klimawandel“, wie er sich in unseren Breiten konkret darstellt. In den letzten Jahren werden wir, mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen, von warmen, verregneten Wintern und kalten, feuchten Sommern mit vorherrschenden Westwinden geplagt. Ostwind hingegen bringt uns „knackige“ Winter und heiße Sommer, d.h. eine gesunde atmosphärische Pulsation. Ich habe darüber bereits in Woher weht der Wind? geschrieben.

Der Orgonom Charles Konia hat die These aufgestellt, der verheerende El Nino (also der ausbleibende natürliche Ostwind in den Tropen und das Vorherrschen von Westwind) sei Folge einer schrumpfenden Orgonenergie-Hülle des Planeten, in der nur noch Platz ist für die West-Ost-Bewegung der atmosphärischen Orgonenergie, aber nicht mehr für komplexere gegenläufige Energieströme (R.A. Harman: „Recent Advances in Cosmic Superimposition“, Journal of Orgonomy, Nov. 1986).

Vielleicht steckt hinter ausbleibenden Wintern und Sommern in unseren Breitengraden ein ähnliches Phänomen.

Zum DOR-Notstand gehört zentral auch das „drohende Aussterben der Honigbienen“. Weltweit werden Bienenstöcke von ihren Völkern verlassen und Bienen sterben massenhaft aus unerklärlichen Gründen.

Den wenigsten Menschen ist bewußt, daß die Honigbiene zu den wichtigsten Nutztieren überhaupt gehört. Vielleicht könnten wir auf den Honig verzichten, aber auf das Bestäuben etwa von Obstbäumen auf keinen Fall.

Die mechanistische Forschung ist vollkommen hilflos und kann keine eingrenzbare Verursachung dieser schleichenden Menschheitskatastrophe benennen.

Am nächsten an die Wahrheit kommen vielleicht Forscher von der University of Virginia. Sie führen das rätselhafte Bienensterben auf die allgemeine Luftverschmutzung zurück. Die Geruchsmoleküle von Blumen würden beispielsweise mit Ozon chemisch reagieren, wodurch das Pflanzenaroma nicht mehr wie früher einen Kilometer, sondern vielleicht nur noch 200 Meter weit reichen würde. Entsprechend müßten die Bienen länger nach ihren Nahrungsquellen suchen.

Siehe dazu Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space), wo Reich das atmosphärische DOR mit Luftverschmutzung im allgemeinen und Ozon im besonderen in Zusammenhang bringt.

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James DeMeos Saharasia-Theorie (Teil 2)

3. September 2014

Den gepanzerten Wissenschaftler erkennt man daran, daß er das Wesentliche konsequent übersieht und ähnlich wie ein Zwangsneurotiker am Unwesentlichen haften bleibt: nur nicht berühren.

Dieses Bild wurde von der NASA generiert. Es beruht auf Messungen des Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) vom NASA-Satelliten Terra. Blau steht für keine Wolken, Weiß für Wolken. Es zeigt die Wolkenverteilung auf der Erde im Oktober 2009. Bemerkenswert sei, so die NASA, der starke Unterschied zwischen der Wolkenverteilung auf den Kontinenten im Vergleich zu den Ozeanen.

Der Unterschied der Wolkendecke über dem Land im Vergleich zu Meer kann so groß sein, daß die Konturen der Kontinente vom Weltraum aus sichtbar werden, wenn ausschließlich die Wolken beobachtet werden.

Werden die Kontinente wirklich sichtbar? Das einzige, was durchgehend eindeutig ist, sind die Umrisse Nordafrikas, Arabiens, sowie die Küste Irans und Pakistans!

Es ist keine Überraschung, daß die auffallendsten Wolkengrenzen dort zu finden sind, wo sehr trockenes Land vom Ozean umgeben ist, wie in Nord- und Südafrika, der Arabischen Halbinsel (östlich von Nordafrika) und Grönland (…). Die scharfe Grenze zwischen Wasser und Land verwischt sich über feuchten Regionen. Im Westen Zentralafrikas verschwindet die Kontur der Küstenlinie unter Wolken, die über den feuchten Tropenwäldern fast so vorherrschen wie über dem westlich davon gelegenen Atlantischen Ozean.

Meine Güte, das einzig Wichtige an diesem Photo ist das Wolkenloch in der Mitte: Saharasia, das sich von Marokko bis vor die Tore Pekings hinzieht. Es ist die Region der Wüste, des Islam und des abgrundtiefen Hasses gegen alles Lebendige.

Bemerkenswert ist auch der „maritime Kontinent“ zwischen Asien und Australien, wo es so feucht ist, daß man überhaupt keine Landmasse ausmachen kann. Ausgerechnet dort findet sich Indonesien, wo der Islam im Moment am militantesten auftritt. Er hat sich dort erst vor wenigen Jahrhunderten festgesetzt, kurz bevor die Europäer kamen, und wurde erst in den letzten Jahren militant.

Es ereignet sich dort das gleiche wie im ebenfalls „maritimen“ Europa: zunächst hatte der Islam Probleme, sich außerhalb der Wüste festzusetzen, wurde dann aber aufgrund der frischen, „feuchten“ Lebensenergie, die ihm im „maritimem“ Gebiet zufloß, schließlich noch irrationaler und gewalttätiger als in seinem dem Tode geweihten Ursprungsgebiet im wolkenlosen Zentrum der afro-eurasischen Landmasse. „Euroislam“!