Posts Tagged ‘Nordafrika’

Blogeinträge Februar 2013

30. August 2018

Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge Februar 2013

  • Der Mythos des 21. Jahrhunderts
  • Ein Musterbeispiel für die Emotionelle Pest: Der Krieg gegen die Drogen
  • Die Stoßrichtung der politischen Agenda von Obamas zweiter Amtszeit
  • Willkommen in der Demokratie im Nahen Osten
  • Die Exposition des amerikanischen Volks gegenüber der kommunistischen Pest
  • Die Anziehung der Pest auf die Linke und die Rechte
  • Das Problem die Emotionelle Pest zu erkennen

Blogeinträge März/April 2011

30. November 2016

Im März und April stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge März/April 2011

  • Die arabische Rebellion und die Emotionelle Pest
  • Die Ausbreitung der anti-autoritären Gesellschaftsordnung auf die moslemische Welt
  • Der Niedergang der modernen Psychiatrie
  • Was ist zur Demokratisierung der islamischen Ländern erforderlich
  • Natürliche Autorität, Zwangs-Autorität und Anti-Autorität
  • Das Gehirn ist nicht der Geist: Was von der neuen Landkarte des Gehirns erwartet werden kann und was nicht
  • Verschwörungstheorien und die Wirkungsweise der Emotionellen Pest
  • Die zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen die psychiatrische Betreuung benötigen

 

 
Kommentar zu „Die Ausbreitung der anti-autoritären Gesellschaftsordnung auf die moslemische Welt”

Peter 2013: Beim zweiten Blick paßt das zu Konias Ausführungen:
http://www.bild.de/unterhaltung/leute/justin-bieber/fans-tun-alles-fuer-tickets-konvertieren-in-tv-show-zum-islam-30114444.bild.html

Zu „Der Niedergang der modernen Psychiatrie“

Robert (Berlin) Says: Aus der Frühzeit der Psychiatrie
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a26903/l0/l0/F.html#featuredEntry

O.: Hier die Kurzfassung, da eben mein Text im Äther verschwunden ist (Pech, wenn ich ihn vorhernicht kopiere) …
Die Hysterie gibt es nach wie vor mit fast all ihren Symptomen nur unter anderen Namen im ICD. Sie ist keine Einbildung von Charcot, Freud oder Reich gewesen.
Die fiesen Methoden der Psychiatrie gibt es auch zum Teil noch: EKT, Fixierungen, Zwangsjacken und Psychopharmaka, die schlecht eingestellt sind.
Bei entsprechend „dämlicher“ Behandlung gibt es auch Todesfälle in der Psychiatrie, wie zu Charcots Zeiten, entsprechende Statistiken sind mir nicht bekannt und werden wohl auch nicht veröffentlicht. Beispielweise verstarb meine Großmutter nach wenigen Wochen aufgrund von Dauerfixierung, Bewegungsmangel und künstlicher Ernährung.
Nach dem die Psychiatriereform alle Dauerpateinten plötzlich entlassen hatte, die Betten reduziert wurden, ist die psychiatrische Bahndlung in Deutschland sichtbar besser geworden und ähnelt nicht mehr einem „Zuchthaus“. Dennoch sind EKT (Elektroshocktherapien) und Fixierungen gängige Praxis und werden an Universitäten umworben und gelehrt.

O.: Ein anderer Spiegelartikel (vermutlich von dieser Woche) unterstellt die Zunhame von psychischen Erkrankungen würde durch das DSM 5 und das kommende ICD begünstigt. Die APA, in der auch Psychopharma-Vertreter mitwirken, würde Diagnosen „erfinden“, um ihre Medikamente in großem Stil verkaufen zu können. Eine sehr plakative These, wie ich finde. Man würde einenGroßteil von psychisch „normalen“ Patienten jetzt Diagnosen verpassen und sie medikamentös behandeln wollen.
Hier wird nicht reflektiert, was die neue Arbeitswelt mit den Menschen gemacht hat. Leider gibt es auch immer mehr Menschen, die nicht mehr bis zur Rente arbeiten wollen, da sie keine adequate Arbeit für sich finden oder die zu schlecht bezahlt wird. Das Heraufsetzen des Rentenalters bewirkt außerdem, dass immer mehr Leute ihre positive Arbeitshaltung verlieren und sich dem Arbeitsmarkt innerlich verweigern. Ab 50 wird vermehrt an die Rente gedacht. Ab 60 ist kaum einer noch zu motivieren. Diesem Beispiel folgen auch schon jüngere. Die Angebote des Arbeitamtes sind völlig inakzeptabel, eine Vermittlung findet hier quasi nicht statt. Das Arbeitsamt kann man im Grunde schließen. Und Jugendliche ohne Abitur beginnen gleich mit Hartz IV Jobs wie Kranken- und Altenpfleger.
Viele Menschen sehen sich eben nicht mehr nur als körperlich leidend an, sondern fordern psychische professionelle Hilfe durch Psychologen. Sie warten hierfür bis zu einem Jahr auf die Therapie und bekomen dafür nur VT oder Tiefenpsychologie in der Kurzform.
Eine Verbesserung dieser Situation ist nicht in Sicht, von daher sollen wohl doch die Pillen alles richten, was sie nicht tun. Die Rehabilitaionseinrichtungen der Rentenversicherungen rüsten nun auf: weg von der Psyche, hin zur Arbeitswelt orientierten Medizin.

Robert: Du solltest nicht das Arbeitsamt mit dem Jobcenter verwechseln. Das Jobcenter kann jeden Ausbeuterjob aufzwingen, egal was und welche Bezahlung. Anders beim Arbeitsamt, das Strafen für Nichtvermittlung Zahlen muss.

Robert 2014: Psychiater bezeichnen Non-Konformität als Geisteskrankheit: Nur die Herdenmenschen sind »vernünftig«
Die moderne Psychiatrie ist zur Brutstätte der Korruption geworden, insbesondere die Strömung, die jeden verteufeln und für geisteskrank erklären will, der von der allgemein anerkannten Norm abweicht. Das geht eindeutig aus der neuesten Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders [Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen, ein Klassifikationssystem der Amerikanischen Psychiater-Vereinigung] oder kurz DSM hervor, in der Menschen, die nicht konform gehen mit dem, was die Verantwortlichen für normal erklären, als geisteskrank eingestuft werden
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/was-aerzte-ihnen-nicht-erzaehlen/jonathan-benson/psychiater-bezeichnen-non-konformitaet-als-geisteskrankheit-nur-die-herdenmenschen-sind-vernuenfti.html

Peter 2015: In der NEW YORK TIMES wird der Niedergang der Psychiatrie diskutiert, die immer noch mit den Mitteln, die Ende der 50er/Anfang der 60er Jahre entdeckt wurden, hantiert, auf der Stelle tritt und die Psychotherapie und deren Weiterentwicklung sträflich vernachlässigt.

In Deutschland ist es, was die psychtherapeutische Ausbildung der Psychiater betrifft, vielleicht etwas besser bestellt, doch die neuen Psychiater lernen jetzt fast immer VT, während die Psychodynamik als „unwissenschaftlich“ mehr und mehr verpönt ist. Bald wird der Ödipuskomplex wieder ein großes Geheimnis sein.

Zu „Was ist zur Demokratisierung der islamischen Ländern erforderlich“

Robert 2013: Zu Tony Blairs Agenda
http://islamnixgut.blogspot.de/2012/07/warum-grobritannien-millionen-muslime.html

Zu „Natürliche Autorität, Zwangs-Autorität und Anti-Autorität“

Peter: Ein Aspekt der antiautoritären Entwicklung ist die Vertuntung der Männerwelt:
http://echtlustig.com/3205/filmhelden-damals-und-heute

Zu „Das Gehirn ist nicht der Geist: Was von der neuen Landkarte des Gehirns erwartet werden kann und was nicht“

Robert 2012: Wie ich schon öfters schrieb, die Psychiatrie ist wieder vor Freud zurückgefallen. Am besten, sie lesen wieder Charcot, Bernheim und Liebault.

Klaus: Worin ‚das Leib-Seele-Problem‘ eher besteht:
http://www.denkabende.de/kognition/bieri.rtf
Ja, die ‚Gehirn-Landkarten‘ entsprechen wohl einer recht naiven Vorstellung.

Peter 2015: Die Bewegung des Körpers macht das Gehirn fexibler: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/hirnforschung/-/journal_content/56/12054/9088897/Bewegung-macht-das-Gehirn-flexibler/

Zu „Verschwörungstheorien und die Wirkungsweise der Emotionellen Pest“

Robert 2012: http://www.wissensmanufaktur.net/verschwoerungstheorie

Peter: Eine auf den Kopf gestellte Welt!
Verschwörungsleugnung:
„Behauptung, dass ein Ereignis nicht das Resultat einer Verschwörung ist“

Neben den sogenannten Verschwörungstheoretikern gibt es auch eine ganze Branche von Verschwörungsleugnern. Ein Verschwörungsleugner ist jemand, der behauptet, dass ein Ereignis nicht das Resultat einer Verschwörung ist. Eine Beweisführung, daß es etwas nicht gibt, ist allerdings grundsätzlich schwer bis unmöglich. Diese Branche hat sich offenbar in der vom Mainstream geprägten journalistischen Zunft entwickelt, die somit eher wenig zur Transparenz der tatsächlichen Sachverhalte beiträgt, sondern stattdessen die gelegten Nebelkerzen der Verwirrung energetisch versorgt.
Wenn mir jemand so einen Mist vorsetzen würde, würde ich schweigend den Raum verlassen, denn mit solchen Leuten kann man einfach nicht mehr diskutieren.

Robert: „Die Zusammenarbeit von Hugo Chavez in Venezuela, auf der extremen Linken, und Mahmud Ahmadineschad aus dem Iran, auf der extremen Rechten, zeigt die Tendenz von pestkranken Individuen sich spontan gegen ihren gemeinsamen Feind zu organisieren, der freien Welt (besonders Amerika),…“
Der Mann hat eine extreme Augenblockierung. Jeder Trottel kann sich zusammenreimen, warum diese Staaten zusammenarbeiten. Weil die Freie Welt, d.h. die imperialistische USA und ihre Vasallen jedes Land überfallen, was gegen ihre wirtschaftlichen Interessen vorgeht, außer es hat Atombomben. Menschenrechte und Demokratie spielen dabei nicht die geringste Rolle. Und diese Staaten sind auf der Abschussliste.
Chavez ist übrigens durch freie Wahlen an die Macht gekommen.

Peter: Immer langsam mit den Pferden! Erstmal weiß hier kaum jemand, wie eng die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden „frei gewählten“ Regierungen ist (http://latina-press.com/news/136708-iran-venezuela-ahmadinejad-gratuliert-seinem-bruder-hugo-chavez/). Und zweitens sind die wirtschaftlichen Interessen den „ideologischen“ (charakterologischen!) Interessen nachgeordnet, denn ansonsten hätten sich diese beiden Länder nicht praktisch aus der Weltwirtschaft ausgeklinkt und würden nicht offenen Auges dem wirtschaftlichen Ruin entgegentaumeln.

Robert: Na so doof sind deine Leser auch wieder nicht. Gegen die Beiden wird doch ständig gestänkert.
Komisch ist nur, dass immer nur die Gegner der Imperialisten als kranke Psychopathen hingestellt werden, während die Imperialisten sich mit jedem brutalen Diktator verbinden dürfen, ohne dass Konia seine verlogene Klappe aufreißt.

Klaus: Gefällt mir, wie hier die Weise nach dem alten ‚antiimperialistischen‘ Muster und Konias Weise, die Stellungen Irans und Venezuelas verständlich zu machen, gegenübergestellt werden. Es ist schon so, dass Konias Panzerungserklärung etwas Totschlagargumenthaftes an sich hat. Aber: die linke Masche auch. Und: Wer nicht völlig blnd ist, kennt die linken Maschen und … Charaktere. Erkennbar z. B. eben an Gewichtungen, wie sie in pi kommentiert werden:
“ ‚Sorge bereitet uns auch die Gewalt: in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.‘ Da bleibt einem die Spucke weg! Wo lebt eigentlich dieser Ignorant von Bundespräsident? Es ist nicht zu fassen! Laufend schlagen Leute mit dunkler Haut und schwarzen Haaren Deutsche zusammen und dann das!“

Robert 2013: »Verschwörungstheorie«: Grundlagen eines »Totschlagarguments«
James F. Tracy
Der Begriff der »Verschwörungstheorie« löst bei den meisten in der Öffentlichkeit stehenden Menschen und insbesondere bei Journalisten und Akademikern Angstgefühle und Beunruhigung aus. Seit den 1960er Jahren wurde diese Etikettierung zu einem Disziplinierungsmittel, das sich als überwältigend effektiv erwies, wenn es darum ging, zu verhindern, dass bestimmte Ereignisse untersucht oder kritisch hinterfragt wurden. Vor allem in den USA gilt es als schweres Gedankenverbrechen Orwellscher Prägung, die offizielle Darstellung zu bestimmten Ereignissen oder Einstellungen, die darauf abzielt, die öffentliche Meinung (und damit die öffentliche Ordnung) zu beeinflussen, berechtigterweise infrage zu stellen. Und von einem solchen Verbrechen muss das öffentliche Bewusstsein mit allen Mitteln abgehalten werden.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/james-f-tracy/-verschwoerungstheorie-grundlagen-eines-totschlagarguments-.html

Zu „Die zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen die psychiatrische Betreuung benötigen“

Robert: Vermutlich spielt auch noch die Nahrung eine Rolle im asozialen Verhalten der Minderjährigen. Heutzutage essen sie viel mehr industriell denaturierte Nahrungsmittel, die besonders in den USA genetisch zerstört und mit chemischen Zusätzen angereichert und verfälscht sind. Einige dieser Zusätze lösen aggressives Verhalten aus.
Etwas anderes: die hier einwandernden autoritär strukturierten Menschen sind sicherlich zurecht entsetzt, wenn sie das Verhalten der antiautoritären Einheimischen erleben, das aus Rebellion gegenüber der traditionellen Autorität besteht.
In den Achtzigern fragte mich mal ein türkischer Kollege, ob ich sauer sei, dass er in den Ferien geheiratet hätte, weil er den Eindruck bekommen hatte, die Deutschen wären gegen das heiraten.

Jean: „Wenn man ihr Verhalten betrachtet, sind Eltern emotional nicht fähig, für das Aufziehen ihrer Kinder die Verantwortung zu tragen. Die Gesellschaft ist zerrissen.“
Ich fange allmählich an zu glauben, dass dies in „autoritären“ Zeiten wirklich anders war, so wie hier immer wieder argumentiert wird (konservativer Kernkontakt). Heute müssen Eltern zu allem einen eigenen Standpunkt finden, und wenn man nicht mit seinen Gefühlen verbunden ist, wird das ein stressiges Unterfangen. Die Fülle von Dingen, die man falsch machen kann, die widersprechenden „Experten“-Empfehlungen, und die belastenden Ergebnisse von schlechtem Kontakt zu den Kindern treiben einen geradezu in die Überforderung. Da war es früher vermutlich tatsächlich leichter, seinen Kindern mit Gefühl zu begegnen.

O.: Mit wie viel Gefühl Eltern ihren Kindern früher begegnet sind – vor, während und nach dem Krieg – läßt sich doch aus der Literatur autoritärer Zeiten ablesen: 1933 „Massenpsychologie des Faschismus“ und „Charakteranalyse“, beide Bücher so aktuell wie damals. Wer glaubt denn, dass wir heute wesentlich besser erziehen würden oder eine Gesellschaft (Schule, TV) die Kinder nicht charakterlich verbiegt, ängstigt und in die Abpanzerung zwingt? Diese Prozesse geschehen auch, wenn Eltern ihren Kindern gegenüber weitestgehend positiv gegenüberstehen, da sie ihre Kinder eben nicht (ausreichend) vor dem Umfeld schützen können.

Jean: Guter Einwand. Ich kenne ältere Menschen aus „autoritären Zeiten“, die ich als sehr herzlich erlebe. Es gibt aber auch viele andere.
„Diese Prozesse geschehen auch, wenn Eltern ihren Kindern gegenüber weitestgehend positiv gegenüberstehen, da sie ihre Kinder eben nicht (ausreichend) vor dem Umfeld schützen können.“
Ich erlebe eher, dass sich Eltern zwischen ihre Kinder und Schule stellen und nach beiden Seiten „gut Wetter“ machen wollen, was natürlich nicht klappen kann. Wenn sich viele Eltern mehr /ganz auf die Seite ihrer Kinder stellen würden, hätten sie vielleicht eine Menge Ärger mit den Schulen, würden aber auch etwas bewirken. Die Konflikte werden aber oft aus Angst vor Nachteilen für die Kinder nicht angegangen. Es ist wie immer: das Gestrüpp der vermuteten und angedrohten Gefahren hemmt eine klare Parteinahme für die Kinder.

O.: Es ist für Eltern absolut schwer sich in den Schulen (trotz Elternbeirat etc.) einzubringen, ohne sich emotional auch zu verwickeln und sich unverstanden zu fühlen. „Unabhängige“ Schulsozialarbeiter, die die Interessen der Schüler (in absolut erster Linie) und Eltern gegenüber der Schule moderieren oder (gemeinsam) vertreten, sind in jeder Schule zu fordern und in einigen auch schon vorhanden. Die emotionale Einmischung der Eltern kann dann besser auf der Sachebene diskutiert und gelöst werden. Als Elternteil sagt man evtl. einmal etwas oder bleibt eine kurze Zeit am Thema dran, dann muss aber darauf vertraut werden, dass eine Lösung gefunden wird. Schüler ohne (professionelle) Unterstützung in einer Schule laufen zu lassen, ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sondern kontraproduktiv. Das ganze Arsenal der Sozial-Pädagogik ist absolut nowendig neben dem Unterricht, da es um Erziehung und nicht um „Bildung“ geht. Bleibt zu hoffen, dass die Fachkräfte sich klar für die Interessen der Kinder einsetzen. Die Nöte in den Familien sind häufig doch sehr gravierend, so dass man von den Eltern nicht so viel erwarten darf. (Das bezieht sich nicht nur auf die Finanzen.) Von daher hat sich charakterneurotisch nichts verändert, ob wir es autoritär oder antiautoritär nennen, evtl. sind durch eine gewisse (falsch verstandene) anitautoritäre Haltung die Eltern für Gespräche zugänglicher geworden und sind bereiter zum Wohl ihres Kindes etwas zu tun, wenn sie nur wüßten, was und wie.
Man überlege sich auch, wie sehr der normale Mensch – jeden Alters – heute nur allzugerne einen Psychologen/ Psychotherapeuten hätte, wenn die (wenigen) Praxen der VT oder PA nicht so überlaufen wären.
Was hier an therapeutischer Methodik in Germany als „Psychotherapie“ noch gelten darf (mit Kassenzulassung), ist ein anderes Kapitel und verdient dessen Bezeichnung kaum.

Jean: „Das ganze Arsenal der Sozial-Pädagogik ist absolut nowendig neben dem Unterricht, da es um Erziehung und nicht um “Bildung” geht. “
Zur Schule gehört auch für mich die Anerkennung der Tatsache, dass wir Erwachsenen immer erziehen, wenn wir mit Kindern und Jugendlichen zusammen sind, und uns damit nicht aus der Verantwortung nehmen können. Leider ist davon bisher sehr wenig zu sehen, ca. 1 Schulpsychologe auf 1500 Kinder, die Lehrerausbildung hauptsächlich fachwissenschaftlich orientiert, Kinder werden als Problem gesehen, dem viele Lehrer mit Ordnungsmaßnahmen zu Leibe rücken, anstatt sich oder ihre Anstalt zu reflektieren.
Ich weiß auch nicht, ob die Schule als „professionelles Umfeld“ alles richten kann und soll. Die Eltern sind doch auch in der Pflicht, ihren Anteil am Geschehen zum Guten der Kinder zu gestalten. Im Prinzip sollte es den Kindern sowohl in den Familien als auch an den Schulen so gut gehen, so dass nicht eine Seite die andere ausgleichen muss.

O.: Auf 150 Schüler sollte eine Vollzeitstelle eines Psychologen kommen, mit festgelegter Frauen- u. Männerquote: Psychologen müssten mindestens 50% der Stellen besetzen, da Männer in Schulen unterrepräsentiert sind in Schulen und im Umgang einen ganz anderen Umgang haben.
Da Eltern für den Lebensunterhalt beide arbeiten müssen, bleibt nur das Wochenende noch für die elterliche Erziehung. Ich denke, das sowohl Eltern als auch Lehrer so sehr in ihren Charakterstrukturen verhaftet sind, dass psychologisch-pädagogische Beratung die geleistete „Erziehungsarbeit“ von außen teilweise begleiten könnten.
Ebenso müssen andere helfende Systeme, wie Kinder- und Jugendclubs, wieder etabliert werden, statt sie abzuschaffen. Kinder brauchen Räume und Plätze, die geschützt sind, auch ohne Massenabfertigunng. – Ein Traum für unser Land.

Das sexuelle Elend der arabischen Welt

16. Februar 2016

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia erläutert die Hintergründe des gegenwärtigen Geschehens im Nahen Osten:

Das sexuelle Elend der arabischen Welt

Das Schicksal der Orgonomie (Teil 4): Der Orgonenergie-Akkumulator als Durchlauferhitzer der Emotionellen Pest

7. Februar 2016

Obwohl meine Erfahrungen im Akkumulator positiv und angenehm waren, habe ich nie sonderlich nach dem konzentrierten Orgon „gehungert“. Ich kenne Menschen, die nach einiger Zeit der regelmäßigen ORAC-Benutzung einfach kein Bedürfnis mehr nach dem ORAC hatten und ihn allenfalls noch benutzten, wenn eine Erkältung in Anzug war. So stößt es mir unangenehm auf, wenn behauptet wird, daß nur der regelmäßige Gebrauch des ORAC den Menschen auf das ihm eigentümliche Energieniveau bringt und ihn dort hält. Demnach sei es „unsinnig, wollte man behaupten, daß man keinen Orgon-Akkumulator braucht, z.B. weil man ‚gesund‘ ist“. Das heißt doch nichts anderes, als das jeder Mensch einen ORAC benutzen sollte und daß es der Mensch in alle Zukunft tun sollte!

Man denke nur an all das DOR und ORANUR in unserer Umwelt. Je höher mein eigenes Orgonenergie-Niveau ist, desto stärker reagiere ich auf elektromagnetische und radioaktive Störquellen. Dies ist die unmittelbare Lehre aus Reichs ORANUR-Experiment. Je höher die Orgonladung durch Benutzung des ORAC wird, desto unangenehmer werden die Oranur- und DOR-Effekte. Worauf man natürlich antworten kann, daß genau diese erhöhe „Fühligkeit“ dazu befähigt ORANUR-Quellen zu erkennen und ihnen auszuweichen bzw. sie auszuschalten. Dies stimmt ohne Zweifel und würde langfristig zu einer gesellschaftlichen Veränderung führen, während wir ohne diesen Mechanismus in einen DOR-Sumpf versinken würden. Aber aus individueller Sicht, bei dieser Arbeitsmarktlage…

Und was die gesellschaftliche Veränderung aufgrund des steigenden Leidensdrucks angeht, wird sich dies wohl kaum in rationalen Bahnen bewegen. Hierzu ein Zitat von Jürgen Fischer, von dem das Argument mit den positiven Folgen der ORANUR-Fühligkeit stammt:

Der Faktor Vitalität spielt eine große Rolle. Sehr lebendige, junge Menschen, oder Personen, die längere Zeit einen Orgonakkumulator benutzt haben, reagieren auf DOR mit einem individuellen Oranur-Effekt. Sie werden aktiv, aggressiv d.h. sie reagieren mit gesteigerter Erregung. Wenn besonders vitale Menschen dem Oranur-Effekt ständig ausgesetzt sind, bildet sich aber auch in ihrem Organismus DOR. Das endet wie bei „normal neurotischen“ Menschen nicht in einer emotionellen Erstarrung, sondern die Erregung weicht einer emotionell aggressiven Grundhaltung, die Reich als emotionelle Pest bezeichnet hat. Die emotionelle Pest ist eine charakterlich aggressive, besonders aktive und destruktive Reaktion auf die Unterdrückung der Vitalität, die nur bei sehr lebendigen, energetisch starken Menschen auftritt. (Jürgen Fischer: Lebens-Energie aus der Atmosphäre, Orgon-Technik, Werbe-Broschüre, Worpswede, 1993)

Der pestilente Charakter leidet genau wie der neurotische Charakter unter einem abgestorbenen Inneren, einer inneren DOR-Stauung. Der Unterschied ist, daß der Pestkranke, dessen Hauptmerkmal eine unüberwindliche Beckenpanzerung ist, mit ORANUR-artiger Gewalt gegen diesen inneren DOR-Sumpf rebelliert. Er ist der sprichwörtliche „Ficker“.

Gäbe es das ORANUR-Phänomen nicht, dann wäre der ORAC tatsächlich eine vorläufige Lösung vieler biopathischer Probleme des gepanzerten Menschen, aber da der ORAC nichts weiter als eine „energetische Sammellinse“ ist, verstärkt er nur den Einfluß der Umwelt. Es ist schwer nachzuvollziehen, wenn Fischer die Auflistung von Gegenmaßnahmen gegen ORANUR und DOR in Innenräumen mit dem folgenden Satz abschließt: „Die beste Versorgung des Organismus mit lebendiger Energie geschieht jedoch mit dem Orgon-Akkumulator“ (ebd.).

Alternativen zum ORAC? Dazu möchte ich Fischers Meinung zu Neuentwicklungen zitieren:

In letzter Zeit sind viele Neu- und Eigenkonstruktionen unter dem Begriff „Orgon-Gerät“ auf den Markt gekommen. Ich glaube nicht, daß sie mit der Sorgfalt und dem weiten wissenschaftlichen Hintergrund entwickelt wurden, den Wilhelm Reich hatte und sie haben mit Orgonomie erst einmal nichts zu tun. Wenn sie jedoch mit dem naturwissenschaftlich definierten Begriff „Orgon“ in die Öffentlichkeit gebracht werden, müssen sie an orgonomischen Kriterien gemessen werden. Auch scheint mir, daß die Käufer dieser Geräte zu unfreiwilligen Versuchspersonen werden. Wilhelm Reich hat z.B. die Verwendung von Aluminium als Material für Orgongeräte, die für die Behandlung von Lebewesen gedacht sind, absolut verboten, weil es toxische Wirkungen hat. (ebd.)

Diese ganze Sache mit dem ORAC kann eine absolut fatale Wendung nehmen. Man nehme etwa den esoterischen Bestseller Die Prophezeiungen von Celestine von 1993. Eine dieser Prophezeiungen lautet, wir würden erkennen, „daß wir kein materiell stabiles Universum bewohnen, sondern in einem großen Feld sich permanent verändernder, dynamischer Energien leben. Alles um uns besteht aus Energiefeldern, die der Mensch intuitiv zu erfahren imstande ist. Wir verfügen darüber hinaus über die Eigenschaft, unsere Energie durch Konzentration in jede gewünschte Richtung zu projizieren, um auf diese Weise unsere Energiesysteme gegenseitig zu beeinflussen sowie die Anzahl von positiven ‚Zufällen‘ in unserem Leben zu erhöhen.“ In einer weiteren heißt es:

Während jeder von uns der Vollendung seiner spirituellen Aufgabe zustrebt, werden die technologischen Aspekte unseres Überlebens vollends automatisiert werden, damit wir uns gänzlich auf unser synchrones Wachstum konzentrieren können. Dieses Wachstum wird die Menschheit in immer höhere energetische Stadien befördern, bis unsere Körper schließlich eine reine Energieform annehmen und wir die jetzige Dimension unserer Existenz mit jener nach dem Leben verbinden und dadurch den Kreislauf von Tod und Geburt beenden.

Mit einer solchen Gedankenführung kann die Orgonomie im allgemeinen und der ORAC-Gebrauch im speziellen unmerklich in reinen Mystizismus überführt werden. Der ultimative Triumph der Emotionellen Pest!

Ähnliches läßt sich über den Cloudbuster sagen, den Reich nicht zuletzt zur Beseitung der emotionalen Wüste einsetzen wollte. Durch Entfernung des DOR-Panzers aus der Umwelt, sollte gleichzeitig die Emotionelle Pest in den Menschen abnehmen. Sie würden sozusagen freier durchatmen können, weil der DOR-Druck von außen wegfällt, der sie gemein und hinterhältig macht. James DeMeo konnte tatsächlich Cloudbuster-Operationen in Nordafrika und Israel durchführen und zeitweise die dortige Wüste zurückdrängen, mußte aber mit Schrecken feststellen, daß das nicht etwa zu einer Abnahme der Emotionellen Pest führte, sondern ganz im Gegenteil die freiwerdenden Ressourcen genutzt wurden, um den Kampf gegen Israel und den Westen (den Kampf von DOR gegen OR) zu intensivieren. Im Endeffekt wurde durch die Cloudbuster-Operationen die Emotionelle Pest gestärkt! Das ganze gemahnt an den Arabischen Frühling, der teilweise tatsächlich auf die durch DeMeos Cloudbuster-Arbeit aktivierte atmosphärische Energie zurückgehen könnte und der in einer Stärkung der organisierten Emotionellen Pest und deren zunehmendes Übergreifen nach Europa mündete.

Für PEGIDA, wider das Ferkel!

1. Januar 2015

 

 

 

Im folgenen zitiere ich aus den Leserkommentaren zu einem Beitrag, der vor geraumer Zeit auf Politically Incorrect erschienen ist. Es ging um ein harmloses Anrempeln in einem Hamburger U-Bahnhof, das sich unvermittelt in einen Raubüberfall und einen Stich in die Lunge verwandelte.

Im gutbürgerlichen Norden Hamburgs bin ich praktisch frei von der Kulturbereicherung zu der zentral das „Messern“ gehört. Ich kaufe aber auch immer nur bei Edeka ein, kaum je bei Lidl oder Aldi. Wenn ich es doch tue, muß ich dafür bezahlen. Anfangs schrieb ich mein schlechtes Gefühl selbstkritisch irgendeiner unbewußten „Ausländerfeindlichkeit“ zu, doch, wie ich im Laufe der Zeit eingestehen mußte: es ist wirklich das „Miasma“, das diese Be-Völkerungs-Gruppe ausströmt.

Ich muß dabei an einen Krankenhausbesuch von vor einigen Jahren denken. Die Patientin, die ich besuchte, lag mit einer älteren Türkin auf dem Zimmer, die kein Wort deutsch sprach und darauf beharrte vollbekleidet und mit Kopftuch im Bett zu liegen. (Gut möglich, daß sie als mitversicherte Verwandte frisch aus Anatolien angereist war.) Meine Bekannte und ich waren im angeregten Gespräch und ich kramte in ihrem Nachttisch herum, als ich vergegenwärtigte, daß soeben weitere Besucher das Krankenzimmer betreten hatten. Ich richtete mich auf, drehte mich um und sagte „Guten Tag!“ als Antwort auf einen möglichen Gruß, den ich wohl überhört hatte, weil ich abgelenkt gewesen war. Ein halbes Dutzend Türkinnen in unförmigen Säcken gekleidet und mit Kopftüchern standen im Raum. Bei meinem Gruß traf mein Blick auf den Blick einer dieser Frauen: in meinem Leben wurde mir wohl schon einiger Haß und Verachtung entgegengebracht, aber dieses schier unglaubliche Ausmaß an mörderischem Haß und abgrundtiefer Verachtung, das mir aus diesen Augen entgegenblitzte!

Das gleiche erfahre ich auf Sparflamme und sozusagen subkutan bei Lidl oder wenn ich in den Süden Hamburgs fahre. Wie ich bereits an anderer Stelle sagte: Man macht sich zwar zum Idioten, wenn man so etwas schreibt, aber es ist die Realität jedes Deutschen. Es ist das DOR, das aus den Wüstengebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas nach Mitteleuropa übergreift und unser Leben in eine Hölle für Deutsche verwandelt.

Hier die eingangs erwähnten Streiflichter aus der Hölle aus weiblicher Sicht:

Wer kennt das nicht? Oft garniert mit so einem komischen Geschmatze, Lippenlecken und auch “Du fickificki?”. Die Krönung war mal der Satz “Wenn Frauen Nein sagen heißt das Ja!” – und schwupp war die Hand unter Pulli.
Nichts dagegen, von Männern angeschaut zu werden, aber die Art wie Moslems das bringen, ist schon irgendwie sehr speziell. Also so ein unverhohlenes Geglotze bei offenem Mund, wo nicht selten dann der Seiber runterläuft – das habe ich bisher wirklich nur aus einem bestimmten Kulturkreis kennengelernt. Da fehlt einfach so eine Komponente von Schamgefühl, es interessiert sie auch nicht, wie das auf einen wirkt, da es in ihren Augen völlig ausreicht, wenn die Frau auf SIE wirkt. Was die Frau gut oder schlecht findet spielt in deren Weltbild überhaupt keine Geige. Deswegen geben sie sich auch gar nicht erst irgendeine Mühe, attraktiv oder charmant zu sein.
Was mich immer wieder verblüfft das ist dieser komplette Mangel an Fingerspitzengefühl: egal ob es die Lautstärke betrifft, die Aufdringlichkeit, das beleidigte Getue, das Anspruchsdenken, die Kommunikation im Allgemeinen: das hat alles was extrem Narzisstisches, wie Kleinkinder, die nur an ihre eigenen Bedürfnisse denken und sich keinerlei Gedanken darüber machen, wie sich andere dabei fühlen und es ist ihnen auch völlig egal.

Oder:

Viele Freundinnen wurden von Museln angemacht, ob du da in der Disco mit deinen Bekanntinnen sitzt und ein Muselaffe kommt über die Couch gesprungen (Frankfurt Klappergasse geschehen), ob im Bus einer Freundin gegen den Hinterkopf zum Spaß geschlagen wurde, weil sie “satanisch schwarz” trägt; bei einer Verbschiedung in Bahnhofsgegend Gießen einer Freundin der Weg versperrt wird, eine flüchtige Bekannte erzählte, wie ein Musel im leeren S-Bahn-Abteil seinen Pimmelchen neben ihr auspackte oder ob einer ehemalige Freundin im Ägyptenurlaub auf der Schiffsreise von einem Bediensteten sein “Mitgliedsbeitrag” offeriert wurde. Dieser Abschaum ist das Ekelhafteste was es gibt auf der Welt. Man kann zwar in Junggesellenrunden viel Quatsch machen, auch mal Frauen falsch anmachen und über die Strenge schlagen, aber so krank wie Muselaffen sind, gibt es sonst keine Menschen.

Das solche Geschichten nicht erfunden sind, weiß jeder aus dem Alltag. Man nehme auch die Sache mit dem „satanischen Schwarz“. Welcher Deutsche weiß schon, daß im Islam der Satan schwarz ist, schwarze Tiere Dämonen sind, etc.

Es ist nicht nur der seelische Druck, die schier unerträgliche Atmosphäre, es die reale körperliche Bedrohung.

Gewissen Menschen geht man einfach aus dem Weg, wenn man nicht Opfer einer völlig unprovozierten Attacke werden will. Das ist Deutschland im Jahr 2010.

Das ist wirklich der beste Rat, so traurig es auch ist, daß uns so ein Gutteil des eigenen Landes genommen wurde.

Es lohnt sich nicht, mit Gewalt auf Gewalt zu reagieren! Mit Höflichkeit und gegebenenfalls Flucht oder gar Herausgabe von Geldbörse und Handy kann man sich so gut wie allen Auseinandersetzungen mit Türken und Arabern entziehen.

Fruchtet das nicht, muß man sich vergegenwärtigen, daß der Angreifer stets im Nachteil ist. Abgesehen von pathologischen Einzelfällen gibt es nämlich Eskalationsschritte von, beispielsweise, der aggressiven Frage nach einer Zigarette bis zum eher symbolischen Messerstich. Der Verteidiger kann und muß auf diese langsame Eskalation verzichten: ein mit maximaler Kraft ausgeführter Tritt in… Usw.usf. Jeder kennt selbst die diversen Körperstellen, an denen der menschliche Körper extrem empfindlich ist. (Hier nur ein Tipp: niemals mit der Faust zuschlagen, sondern immer mit dem Handballen, ansonsten bricht man sich mit einiger Sicherheit die Hand und ist im Zweifelsfall schwerer verletzt als der Angreifer!!)

Das habe ich schon in der Grundschule gelernt: das bodenlose Entsetzen in den Augen des Angreifers, der sich über einen vermeintlich Schwächeren hermacht, seine sadistischen Spielchen spielen will und erfahren muß, daß das „Opfer“ unvermittelt und explosionsartig „austickt“.

Aber, wie gesagt, es lohnt sich nicht! Sie treten sowieso stets in erdrückender Überzahl auf oder haben ihre Gruppe in Rufweite. Ohnehin: Lieber ein geknicktes Selbstwertgefühl oder gar ein paar Wochen im Krankenhaus als vier Jahre im Knast wegen „Notwehrexzeß“ und ein Vermögen für Schmerzensgeld ausgeben, vom schlechten Gewissen ganz zu schweigen, weil man einen Menschen zum Invaliden gemacht oder gar getötet hat. Ohnehin weiß man ganz genau, daß der Angreifer vielleicht mit sechs Monaten auf Bewährung davonkommt, während man selbst für Jahre in den Bau fährt. So funktioniert die deutsche Justiz! Sie will ausländische Straftäter in die Gesellschaft integrieren, während sie bei Deutschen „den Anfängen wehren“ will! Der Erziehungsgedanke steht im Vordergrund.

Zum Abschluß eine weitere Anmerkung aus dem Kommentarteil von Politically Incorrect:

Wenn gefordert wird Schwerverbrecher etwas angemessener zu bestrafen, hört man bloß das idiotische Mantra: “Strafe ist keine Lösung!” Komischerweise gilt das nur bei Migrantengewalt und linker Gewalt. Bei Rechtsextremen wird dagegen von allen Seiten nach unverzüglichen und harten Strafen gefordert und auch gehandelt. Das ist auch der Grund warum es so gut wie keine rechtsextreme Gewalt mehr gibt. Irgendwie scheint es doch zu funktionieren. Wie der Humorist Ephraim Kishon mal in einem Interview über das Strafrecht sagte: “Ich war in Singapur und dort wird bereits das wegwerfen von Papier auf der Straße mit hohen Geldstrafen geahndet. Und wissen sie was das seltsame Ergebnis davon ist? ES WIRFT DORT NIEMAND ETWAS WEG!”

 

Dem Islam Grenzen setzen

24. Oktober 2014

Das Leben selbst ist Grenzziehung. Oder wie es im Glossar der Orgonomie heißt, Leben sei „Orgonenergie, die innerhalb einer Membran pulsiert“. Es muß ein Innen und ein Außen geben, ansonsten wäre Leben unvorstellbar. Leuten, die „offene Grenzen“ fordern, haben den Arsch offen…

Die soziale Institution „Gefängnis“ habe ich nach Konia im besagten Glossar wie folgt definiert: „Ersatz für die Panzerung, die den ‚Kriminellen‘, ‚Süchtigen‘ oder ‚Perversen‘ fehlt. Sie können ihre Sekundären Triebe nicht ‚einsperren‘, so daß sie selbst ‚eingesperrt‘ werden müssen.“

Was sind Staatsgrenzen? Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: die Grenze zwischen England und Schottland, die infolge des Referendums beinahe gezogen worden wäre. Sie wäre weitgehend identisch mit dem Hadrianswall, dem Limes, der Chinesischen Mauer gewesen. Heute ist eine Grenze zwischen England und Schottland absurd, doch damals, als sich die römische Zivilisation gegen „Barbaren“ hat verteidigen müssen, hier die britische Provinz gegen die Schotten, waren solche Grenzbefestigungen notwendig, um ein Minimum an sozialer Stabilität zu erreichen und die zivilisatorischen Errungenschaften zu erhalten. Wenn man sich das ungehinderte Vorrücken der Isis in Syrien und Irak oder der russischen Soldateska in der Ukraine vor Augen hält, sieht man in etwa, worum es ging. Ähnliches läßt sich über die offene Südgrenze der USA sagen.

Grenzen sind Panzerung, die den Durchbruch sekundärer Triebe verhindern sollen. In seltenen Fällen sind es auch die primären Triebe: Berliner Mauer.

Wohin offene Grenzen führen, zeigt sich in den deutschen Randregionen nach den Niederlanden und der Tschechei. Die ersteren werden von Cannabis überflutet, die letzteren von dem kaum weniger schädlichen Crystal Meth.

Panzerung wird immer dann brüchig, wenn die Triebabwehr geschwächt ist. Im sozialen Bereich tritt das immer dann auf, wenn die liberalen Kräfte über die konservativen triumphieren. Das war beispielsweise in der sogenannten „DDR“ der Fall, als die „Reformer“ über die Hardliner triumphierten. Ähnliches sehen wir heute an den Südgrenzen der EU und der USA: diejenigen, die gegen die „Festung Europa“ bzw. deren amerikanisches Äquivalent protestieren, haben die Oberhand. Beide Gesellschaften werden dieses Versagen der lebenserhaltenden Panzerung genausowenig überleben, wie die „DDR“ den Wegfall der Mauer überlebt hat.

Auf diesem Blog hat mal ein Leser etwas kommentiert, an das ich in letzter Zeit angesichts der antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland und angesichts des „Islamischen Staates“ oft denken mußte:

Es ist ganz typisch, daß der Islam eine Art „Lähmung“ seiner Gegner hervorruft, einen paralysierten Zustand, das Gefühl, „daß man ja eh nichts machen kann“…

In OROP Wüste (S. 55f) beschreibt Reich, wie „Stille“ und „Stumpfheit“ sich bei Ausbreitung von DOR (abgestorbene und dadurch giftig gewordene Orgonenergie) über die Landschaft legt. Die Vögel verstummen, alles sieht traurig aus und verliert an Spannkraft, die Atmosphäre funkelt nicht mehr, alles wirkt und wird schwarz, depressiv und abgestorben. Genauso ist es, wenn bekennende Moslems die Szene betreten: die Stimmung kippt, als würde eine schwarze Wolke sich niedersenken. Auf diese Weise werden zunächst Stadtviertel, dann ganze Länder Teil Saharasias.

Wo immer sich Moslems niederlassen, verweigern sie die Assimilation, beuten wie selbstverständlich das Sozialsystem aus, verlangen Sonderrechte und schließlich Dominanz. Typisch dafür ist das Verhalten, der dänischen Imame, die, nachdem sie im „Karikaturenstreit“ von 2005 vor dänischen Gerichten kein Gehör fanden, sich mit teilweise selbst gefälschten Karikaturen (Mohammed aus islamischer Sicht? Als Schwein, Päderast und Sodomist!) an die islamische Welt wandten, damit diese Dänemark zur Räson bringt. Tolle Gäste! Tolle „Einwanderer“!

Überhaupt Dänemark als beliebiges Beispiel:

Mit vier Prozent Anteil an der dänischen Gesamtbevölkerung beanspruchen die muslimischen Einwanderer über 40 Prozent der gesamten dänischen Sozialausgaben.
[Sie] stellen aber die absolute Majorität aller verurteilten Vergewaltiger – was unter dem Gesichtspunkt, daß praktisch alle vergewaltigten Frauen nicht muslimisch waren, eine politische Zeitbombe sein dürfte.
Ähnliche disproportionale Ergebnisse gibt es für nahezu alle Bereich mittlerer und schwerer Kriminalität.

Dänemark…

Wo immer sich Moslems niederlassen, hinterlassen sie eine Wüste. Man schaue sich nur an, was sie aus „Felix Arabia“, dem einst blühenden Mittleren Osten, Nordafrika und dem Byzantinischen Reich gemacht haben! Und was sie gegenwärtig aus Deutschland machen: „Im Prozeß um geplante islamistische Terroranschläge im Rheinland hat am Dienstag eine Mitarbeiterin des Jobcenters Essen ausgesagt. Demnach habe das Jobcenter einem der Angeklagten eine eigene Wohnung finanziert. Der 24-Jährige habe nicht arbeiten können, weil er fünf Mal täglich beten müsse.“

Besonders vielsagend ist in diesem Zusammenhang folgende Satellitenaufnahme:

sinaisrael

Zwischen der israelischen Negev-Wüste und dem Sinai (der in einem Anfall von nicht nur selbstmörderischem, sondern verbrecherischem Wahnsinn 1982 an die Araber zurückgegeben wurde) verläuft eine schnurgrade Linie. Auf israelischer Seite ist der Boden grau-grün-bräunlich, die Wüste lebt und verwandelt sich bei den seltenen Regenschauern in ein Blumenmeer, während auf ägyptischer Seite die gelbe Farbe auf eine tote Wüste hinweist, die bei jedem Regen weiter ausgewaschen wird. So ist es in jedem Bereich: von der Sexualökonomie, zur Wirtschaft, zur Bildung – in allem zeigt sich der Gegensatz „ORgon versus DOR“.

Ähnliches konnte man vor 1989 mit dem sozialistischen Äquivalent zum Islam erleben, wenn man zwischen der Bundesrepublik und der „DDR“ hin und her wechselte. Nicht nur die Menschen, sondern sogar die Natur waren depressiv und „ver-DOR-t“.

In praktisch jedem beliebigen Bericht in den Medien über religiös motivierte Unruhen in islamischen Ländern ist sofort „aufklärerisch“ davon die Rede, daß das natürlich gar keine religiösen (= sexualökonomischen), sondern rein ökonomische Ursachen habe.

Reich hat in Christusmord erläutert, daß die genitale Misere im Westen in der Bedeutung weit vor den wirtschaftlichen Sorgen steht „und in den asiatischen Gesellschaften sind sie unmittelbarer Grund und ständige Quelle von deren ökonomischem Elend“ (Christusmord, Freiburg 1978, S. 115). (Siehe dazu auch den Aufsatz Ökonomie und Sexualökonomie.)

Nach dreijähriger Verlobungszeit hat der Ägypter Tamer Saber (26) bei der islamischen Hochzeitszeremonie zur Kenntnis nehmen müssen, daß seine „Braut“, die stets Kopftuch und Gesichtsschleier getragen hatte, in Wirklichkeit ein 18jähriger Mann ist.

Eine lustige Geschichte – die exemplarisch beleuchtet, unter was für sexualökonomisch unhygienischen Verhältnissen ein Gutteil der Menschheit ihr Leben fristen muß. Und statt überwunden zu werden, breitet sich diese Pest immer weiter aus. Jeder, der nur etwas Kontakt mit der sozialen Realität hat, hat mitbekommen, was nie erwähnt wird: daß es in Deutschland seit etwa Anfang der 1980er Jahre für junge Frauen immer schwieriger wurde, ohne männlichen „Begleitschutz“ in die Badeanstalt zu gehen, weil sie dort ständig von jungen Moslems „angemacht“ werden. Abends „auf die Piste gehen“ wurde ebenfalls immer problematischer und wäre heute praktisch unmöglich, würden die Betreiber nicht ihre Türsteher anhalten, junge Moslems am Betreten der Diskotheken zu hindern.

„Ausländerfeindlich“? Es geht um das freie Fließen der Orgonenergie – alles andere, ob links, ob rechts, hat uns nicht zu interessieren!

Apropos Ausländerfeindlichkeit: in Drancy, einer Vorstadt von Paris, sind vor einiger Zeit deutsche Austauschschüler von französischen Jugendlichen beschimpft und mit Steinen beworfen worden. Durch das Tragen von Mini-Röcken hatten die ahnungslosen deutschen Mädchen ihre moslemischen Mitschüler in Frankreich in Rage versetzt.

Sie wollen die Frauen züchtig und „unbefleckt“:

Moslems wollen unser Land reinigen. Oder wie einer ihrer Funktionäre bereits 1996 sagte:

Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Umma und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.

2002 gab es im Land der Reinen (die wörtliche Übersetzung für „Pakistan“) einen Anstieg von Ehrenmorden um 25% im Vergleich zum Vorjahr. In 461 Fällen wurden Frauen von Familienmitgliedern wegen „unmoralischem“ Verhalten ermordet. Die Gründe reichen von Ehebruch, über Vergewaltigung (sic!), bis hin zu schlechtem Kochen. 2008 sprach das US-Außenministerium von 1200 bis 1500 Ehrenmorden pro Jahr. Es beruft sich dabei auf die Angaben örtlicher Menschenrechtsorganisationen. Die Dunkelziffer ist unkalkulierbar.

Anfang 2004 wurde der Imam Mohamed Kamal Mustafa von einem spanischen Gericht zu 15 Monaten auf Bewährung und zusätzlich zu einer Geldstrafe von EUR 2160 wegen eines Aufrufs zur Diskriminierung, zum Haß und zur Gewalt verurteilt. Er hatte drei Jahre zuvor in seinem Buch Frauen im Islam Männern Ratschläge gegeben, wie sie ihre Frauen schlagen könnten, ohne das verräterische Spuren bleiben. In seiner Verteidigung sagte der Imam, er habe doch nur Passagen des Korans interpretiert. Genauso verteidigte sich sein französischer Kollege Imam Abdelkader Bouziane, der zeitweise aus Frankreich ausgewiesen wurde, weil er in einem Interview das Schlagen und Steinigen von Ehebrecherinnen gutgeheißen hatte.

In Indonesien wurde ein Gesetz gegen „Pornographie“ durchgepeitscht, d.h. gegen jedweden Ausdruck von Sexualität und Lebensfreude (Händchenhalten, Tanzen, Küssen, etc.) in der Öffentlichkeit. Die neue Norm sieht Haftstrafen von bis zu zehn Jahren vor und definiert Pornographie als „vom Menschen geschaffenes Material mit sexueller Handlung in Form von Zeichnungen, Sketches, Illustrationen, Fotografien, Texten, Ton, Filmen, Animationen, Cartoons, Poesie, Gesprächen oder jeder anderen Form kommunikativer Botschaft“. Schon „angedeutete Nacktheit“ ist strafbar. Sie könnte zu „Obszönitäten anregen“ und „die Moral der Gesellschaft verletzen“. Den privaten Sittenwächtern, etwa der berüchtigten Islamic Defenders Front, steht es offen, selber nach dem Rechten zu schauen. Das Gesetz ermutigt die Bevölkerung ausdrücklich, „die Produktion, Verbreitung und den Gebrauch von Pornographie“ zu verhindern. Ohne polizeiliche Genehmigung. Währenddessen fürchten die traditionellen Gemeinschaften am Rande des Archipels, daß ihre Tänze, ihre Riten, ihre gesamte Kultur kriminalisiert werden könnte.

Tatsächlich wird die islamische Welt von schwarz gebrannten Porno-DVDs überschwemmt: Visionen des dem Gläubigen versprochenen Paradieses voller „jungfräulicher Huren“ und Lustknaben! Was mit mörderischem Haß verfolgt wird, ist die Genitalität, etwa küssende Liebespaare im Park. Wie im Iran und Saudi Arabien sollen die primären Triebe unter Strafe gestellt werden.

Worauf das ganze hinausläuft, hat sich in der einst lebensfrohen südirakischen Stadt Basra gezeigt, wo zu Hochzeiten des „Aufstandes gegen die amerikanische Besatzung“ eine kleine Minderheit militanter „Islamisten“ Angst und Schrecken verbreitet hat.

Dozenten und Studenten der Universität berichten, daß acht Professoren binnen zwei Monaten ermordet wurden. Erst vor wenigen Tagen sei ein Student ermordet worden, weil er eine Liebesbeziehung mit einer Studentin hatte. „Oft reicht den Islamisten schon das Gerücht darüber“, berichtet ein Kommilitone (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.12.2005).

Gleichzeitig werden massenweise Mädchen und junge Frauen verschleppt und vergewaltigt. 2003 hat Human Rights Watch 25 derartiger Fälle dokumentiert. Jetzt, zehn Jahre später, kann man angesichts der ISIS angesichts solcher niedrigen Zahlen…

Drei Meldungen aus dem Mai 2005:

  • Ein Ägypter (31) hat seine vierjährige Tochter mit Elektroschocks und glühendem Eisen gefoltert. Sie habe schmutzige Wörter benutzt. Deshalb wollte er sie, wie er der Polizei sagte, erziehen. „Plötzlich merkte ich, daß sie aufgehört hatte, sich zu bewegen.“
  • Der zehnjährige Ägypter Rami wurde gehänselt, seine zwölfjährige Schwester Samah wäre den Männern des Dorfes zu willen. Der Junge erstach sie im Schlaf und trennte mit einem Küchenmesser ihren Kopf ab. „Ich habe die Familienehre gerettet!“
  • In Kabul wurde die beliebte TV-Moderatorin Schaima Resaji (24) erschossen. In ihrer Musiksendung „Hop“ hatte sie modisch gekleidet und unverschleiert westliche Musik präsentiert. Deshalb war sie ins Schußfeld islamischer Prediger geraten.

Der Islam ist die Emotionelle Pest schlechthin: d.h. Aversion gegen das lebendige Leben, das der Pestkranke unterdrücken und morden muß, weil es ihn ständig an das eigene verlorene Lebensglück erinnert. Das ist der einzige Grund für „9/11“ und nicht all der Unsinn, den uns „Experten“ oder gar Verschwörungstheoretiker auftischen, die einen „biologischen Rechenfehler“ (Reich) nach dem anderen begehen.

Osama bin Laden kannte die USA aus eigener Anschauung. Ende der 1970er Jahre reiste er zusammen mit seiner Frau in die USA, um seinen kranken Sohn medizinisch behandeln zu lassen. Ein Besuch, der ihn sehr irritiert hat. Besonders die neugierigen Blicke auf seine verschleierte Frau hätten ihn verärgert. Im Flugzeug hätten Passagiere sogar Fotos von seiner Frau geschossen! (Süddeutsche Zeitung, 6.12.2005).

Auf pi-news.net erscheinen regelmäßige Nachrichten über die als „Islam“ organisierte Emotionelle Pest.

Lauter Illustrationen zu den folgenden Ausführungen Reichs:

Man kann an der Anzahl und Strenge der Anstandssitten und Lebensvorschriften unmittelbar die Art und Intensität der sekundären asozialen Impulse im Menschen ablesen. (Äther, Gott und Teufel, S. 76)

Sein destruktiver Haß richtet sich vor allem, es wäre nicht übertrieben zu sagen: einzig und allein, gegen alle echten und vollen Äußerungen des Lebendigen, gegen das Unwillkürliche, Hingebene, Enthusiastische, Schwingende, Tolle und Törichte im Leben. Er richtet sich vor allem gegen das Unwillkürliche und Freie im körperlichen Bereiche. In seiner destruktiven Haltung gegen das Lebendige ist der gepanzerte Organismus ohne Rücksicht. Hier verlieren sich die Eigenschaften, die er sonst zum Ideal des menschlichen Verhaltens erhoben hat. Unter der Maske idealen oder hygienischen Verhaltens versteht es der gepanzerte Organismus, jede spontane Lebensregung in sich selbst und in anderen Organismen zu ertöten. (ebd., S. 68)

Mit ganz bestimmten Perversionen hat der Islam keinerlei Probleme – basiert er doch auf ihnen, ist der Sextrieb des Mannes das Maß aller Dinge.

Das schlimmste ist, daß der Islam al „Religion“ firmiert – wobei wir „Religion“ stets mit der notwendigen Unterdrückung sekundärer Triebe assoziieren.

Die Shell-Jugendstudien haben immer wieder gezeigt, daß deutsche Jugendliche kaum etwas mit Religion anfangen können, während diese für ausländische Jugendliche sehr wichtig ist.

2008 zeigte eine Bertelsmann-Studie, daß die Muslime in Deutschland sehr religiös sind und sich auch im Alltag an ihren Glaubensvorstellungen orientieren. Sie unterscheiden sich darin deutlich von der deutschen Gesamtbevölkerung. 90% der in Deutschland lebenden Muslime sind religiös, davon 41% hochreligiös. Der größte Anteil an Hochreligiösen findet sich mit 44% unter den türkischstämmigen Muslimen.

Bezeichnend für das Niveau der Auseindersetzung ist folgende Verlautbarung im Pressetext zur Bertelsmann-Studie:

Insgesamt, so die Erkenntnis der Studie der Bertelsmann Stiftung, ist die hohe Religiosität der Muslime in Deutschland gepaart mit einer sehr pluralistischen und toleranten Einstellung: 67% der Muslime bejahen für sich, daß jede Religion einen wahren Kern hat, unter den Hochreligiösen mit 71% sogar etwas mehr. 86% finden, man sollte offen gegenüber allen Religionen sein. Nur 6% finden dies nicht. Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund oder Glaubensrichtung sind auch bei diesem Inhalt nicht relevant. 24% aller Muslime sind der Ansicht, daß in religiösen Fragen ihre eigene Religion vor allem Recht hat und andere Religionen eher Unrecht haben, 52% stimmen dieser Aussage nicht zu. Nur eine Minderheit von 31% der in Deutschland lebenden Muslime glaubt, daß vor allem Muslime zum Heil gelangen.

Leute, die so etwas zur allgemeinen Beruhigung anführen, wissen so gut wie nichts über den Islam! Es scheint sie nicht mal stutzig zu machen, daß die „hochreligiösen“ Moslems sogar noch „toleranter“ sind als ihre moderaten Glaubensgenossen.

Kurz gesagt, sind moderate türkische Moslems in erster Linie Türken, die einfach nur türkische Enklaven in Deutschland bilden wollen. Hochreligiöse Türken jedoch sehen im Christentum eine tragisch fehlgeleitete Vorstufe zum Islam, eine Art verkrüppelten Islam, und wollen entsprechend Deutschland wohlmeinend zu seinem wahren Wesen führen, d.h. islamisieren.

Dr. Martin Rieger, Leiter der Abteilung Gesellschaft und Religion der Bertelsmann-Stiftung, folgerte aus der Sonderstudie:

Der Religionsmonitor zeigt die hohe Intensität der religiösen Einstellungen und Praktiken bei den in Deutschland lebenden Muslimen. Generell läßt sich feststellen, daß bei dem weitaus größten Teil eine hohe Ausprägung der persönlichen Religiosität einhergeht mit einer großen Toleranz gegenüber anderen Religionen. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, daß die Religiosität als zivilgesellschaftliche Ressource auch für den Integrationsprozeß noch intensiver wahrgenommen werden kann. Das betrifft gewiß auch die Frage eines angemessenen Religionsunterrichts.

Diesen Traumtänzern, die die Parlamente, die Medien und die Human-„Wissenschaft“ dominieren, ist das Deutsche Volk, sind die Völker Europas, schutzlos ausgeliefert:

In den Berliner Problemvierteln herrschen eigene Gesetze. Mord, Vergewaltigung, Erpressung, Drogenhandel und Nötigung prägen den Alltag und die Polizei ermittelt nicht, aus Angst! Das Problem weitet sich tagtäglich aus und Europa steht mittlerweile vor dem sozialen Kollaps.

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie wurde gezeigt, daß der Zerfall des Kommunismus analog zum Zerfall eines Krebsgeschwürs zu betrachten ist. Der Organismus wird mit Zerfallsprodukten überschwemmt, was die Krebsheilung fast unmöglich macht. In den osteuropäischen Ländern zeigt sich dieses orgon-energetische Phänomen als Wirtschaftskriminalität. Der Detritus breitet sich nach Westen aus sowohl in Form der klassischen organisierten Kriminalität, als auch beispielsweise in Gestalt eines Bundeskanzlers (sic!), der, mit Hilfe eines ehemaligen KGB-Offiziers (Putin) und von ehemaligen Stasi-Agenten, in den Dienst der Gazprom tritt, die Experten zufolge von der „Russen-Mafia“ durchsetzt ist.

Man kann das alles in der Fan-Zeitung von Schalke (dem deutschen „Gazprom-Verein“) nachlesen, wo entsprechende Beiträge aus dem Spiegel referiert werden.

Schröder ist ein professioneller Schönfärber 😉 Es ist bezeichnend, daß jemand, der seine Laufbahn als Marxist begonnen hat, in letzter Zeit mit dem Beschönigen des Islam hervorgetreten ist. Jedes zur Wehr setzen, etwa durch ein Minarettverbot, wird als „intolerant“ und „Rassismus“ abgetan. Gar als „Populismus“ – und das aus diesem Munde. Bevor ich etwas sage, „was ich bedauern werde“, verweise ich einfach auf den entsprechenden Beitrag des wichtigsten deutschen Blogs Politically Incorrect.

Natürlich fordert Schröder auch den EU-Beitritt der Türkei. Bezeichnenderweise forderte einen Tag später Erdogan schon mal die europaweite Abschaffung der Visumspflicht für die Türkei.

Diese Entwicklung kann nur zweierlei bedeuten: entweder Bürgerkrieg (der eh schon begonnen hat) oder der Untergang Europas.

Daß angeblich „gemäßigte“ Sozialdemokraten Agenten der Emotionellen Pest (in diesem Fall Saharasias) sind, wird anhand folgenden alten „Wahlaufrufs“ der in Istanbul erscheinenden Zeitung Zaman vom 13. September 2005 illustriert:

Sollten die 300 000 türkischstämmigen Wähler ihre Stimme der Bush-Freundin Merkel geben, die aus der EU einen „Christenclub“ machen will, die Sozialausgaben völlig streichen, die Rechte der Immigranten auf ein Minimum reduzieren und die Türkei aus Europa ausschließen will? Oder sollten sie lieber Schröder wählen, der aus der EU ein „vereinigtes Europa der Menschenrechte und der Demokratie“ machen will, der die Aggressionspolitik Bushs ablehnt, die soziale Marktwirtschaft nicht aufgeben will, und der stets der Freund der Immigranten war und immer eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei befürwortet hat?

Mir gefällt besonders gut die Stelle mit den Sozialausgaben!

Man könnte diesen Blogeintrag mit rhetorischen Sätzen abschließen wie: „Entweder ist Schröder dumm oder böse!“ Aber das wäre eine oberflächliche Betrachtungsweise. Leute wie Schröder, oder etwa sein Kumpan Joschka Fischer, werden von jenen Kräften magisch angezogen, die ihrem Wesen gemäß sind. Daß so etwas über Jahre hinweg das Schicksal Deutschlands bestimmt hat, ist zutiefst erschreckend.

James DeMeos Saharasia-Theorie (Teil 1)

2. September 2014

Vor einigen Tagen habe ich eine Karte präsentiert, die „Saharasia“ aus geographischer Sicht zeigt: das globale „Wüsten-Krebsgeschwür“, das von Marokko bis vor die Tore Pekings reicht. Hier zum Vergleich James DeMeos Saharasia-Karte, die die sexualökonomischen Verhältnisse widergibt (die „Emotionelle Wüste“):

worldmap

Die funktionelle Identität von Sahara und Emotioneller Wüste scheint in einem Radiobericht über die von clandestini überschwemmte italienische Insel Lampedusa auf. Ein Äthiopier, der auf der Suche nach menschenwürdigen Lebensverhältnissen 18 Tage über Tausende von Kilometern durch die Sahara Richtung Libyen (damals noch unter Gaddafi) geflüchtet war, berichtet:

So kamen wir also nach Tripolis. Dort in Libyen sind Menschen aus allen Herkunftsländern, die versuchen nach Europa zu gelangen. Araber, Afrikaner, Palästinenser, Asiaten, sehr viele. Du traust deinen Augen nicht, wenn du sie siehst. Aber Libyen ist kein demokratisches Land. Man kann dort nicht von Menschenrechten sprechen. Sie steinigen Menschen, die dort leben, grundlos. Überall arbeiten Flüchtlinge als Sklaven für die Libyer. Das ist eine weitere Sahara. Wir versuchten also nach Italien zu kommen.

Die von DeMeo beschriebene geographische Verteilung findet sich auf praktisch allen derartigen Karten. Ein Blick auf die Weltkarte der Religionen zeigt beispielsweise, daß die Verteilung von Christentum auf der einen und Islam plus Buddhismus auf der anderen Seite fast genau die Saharasia-Karte widerspiegelt. Sie entspricht weitgehend der „Weltkarte des Christenhasses“.

Es ist einfach so, daß die unlebendigsten Menschen im islamischen und (im denkbar weitesten Sinne) buddhistischen (d.h. inkl. Hinduismus und Taoismus/Konfuzianismus) Bereich leben, die lebendigsten Menschen im christlichen. Die Humanethologie weist auf die gleiche Verteilung hin (obwohl sie in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie etwas anders interpretiert wird als hier). Imgrunde braucht man nur den Fernseher anschalten und sich die Gesichter und die Bewegungen der Menschen in diesen drei Weltgegenden („christlich“ und „islamisch/buddhistisch“) betrachten.

Diese Weltkarte läßt sich mit der bio-emotionalen Struktur des gepanzerten Menschen korrelieren: der Kern (bzw. verzerrter Kernkontakt) ist mit der einzig genuin „kosmischen“ Religion verknüpft, dem Christentum; die Sekundäre Schicht mit dem Islam, der gar keine Religion ist, sondern nichts weiter als organisierte Emotionelle Pest; der Buddhismus schließlich mit der Fassade, in der alles Gefühlsleben erstarrt (vgl. Die Massenpsychologie des Buddhismus). Zum letzteren kann man auch die antichristlichen „kulturellen Eliten“ des Westens zählen! (Das Christentum ist, wie jeder andere irrationale Kult, natürlich auch nichts anderes als ein letztendlich ziemlich unappetitlicher Ersatzkontakt und wäre in einer ungepanzerten Gesellschaft [zum Glück] nicht überlebensfähig.)

Ähnlich sieht es mit der Verteilung der politischen Regime auf der Welt aus. Ein Bericht der Menschenrechts-Organisation Freedom House reiht für 2012 folgende World’s Most Repressive Societies auf:

  • ehemalige spanische Kolonien: Kuba, Äquatorialguinea (noch in den 1970er Jahren war fast die gesamte hispanische Welt faschistisch).
  • Arabien und Umfeld: West-Sahara (Marokko), Libyen, Tschad, Sudan, Eritrea, Somalia, Syrien, Saudi-Arabien (auch sonst gibt es in dieser Weltgegend keine einzige Demokratie).
  • islamische Gebiete der ehemaligen UdSSR: Turkmenien, Usbekistan (in der gesamten islamischen Welt gibt es, außer der Türkei ;-), keine Demokratie). Hinzu kommt als nichtmoslemischen Gebiete Weißrußland und Süd-Ossetien.
  • buddhistische Länder: Tibet (China), Burma, Laos, China, Nordkorea.

Bis auf Kuba und Äquatorialguinea (ehemalige Kolonien des islamisch geprägten Spanien) liegen alle genannten Länder im oder unmittelbar am Zentralbereich Saharasias, d.h. gehören zum islamischen oder buddhistischen Kulturkreis.

Von diesen Ländern haben oder hatten (bis auf Marokko und Saudi-Arabien) alle mehr oder weniger „sozialistisch“ orientierte Regierungen.

Damit hätten wir die drei lebensfeindlichen Antipoden der Orgonomie, die nicht zufällig das DOR-verseuchte Saharasia prägen: Islam, Buddhismus, Sozialismus

Die Massenpsychologie des Arabischen Frühlings

22. Februar 2012

Aufgabe der individuellen Orgontherapie ist es, den Patienten dazu zu bringen, erstens ein Ziel in seinem Leben zu finden („Motivation“) und zweitens ihn dazu zu bringen wirtschaftlich unabhängig zu werden („Selbstregulierung“). In einem Wort: er soll Herr im eigenen Haus werden. Die Tragik ist, daß diese einzig legitime Einstellung zum Leben keinerlei gesellschaftliche bzw. „mediale“ Repräsentanz hat. Stattdessen werden die Massen von den krankhaften Ideologien von Kommunisten, Nationalisten und pseudoreligiösen Fanatikern überschwemmt.

Politische Analysten betrachten den „Arabischen Frühling“ im Rahmen des Konflikts zwischen dem von den USA unterstützten sunnitischen Saudi-Arabien und dem von Rußland und China unterstützten schiitischen Iran. Uns interessiert jedoch in erster Linie, um mit Reich zu sprechen, „was in den Massen vorgeht“. Eine Frage, die aktueller denn je ist, wenn man daran denkt, daß wir es bei den mohammedanischen Ländern durchweg mit extrem jungen Bevölkerungen zu tun haben. Sie sind vor allem von zwei Fragen getrieben: woran sie sich orientieren sollen und wie ihre wirtschaftliche Zukunft aussieht. Dies wird dadurch verschärft, daß in dieser Region der Welt ein normales Sexualleben ohne wirtschaftliche Unabhängigkeit undenkbar ist. Deshalb sind nirgendwo sonst die Probleme der Arbeitsdemokratie und der Sexualökonomie derartig eng ineinander verzahnt. Zusätzliche Brisanz gewinnt das ganze dadurch, daß als Folge der Unruhen die wirtschaftliche Situation sich noch weiter verschlechtert hat.

Den Menschen (oder besser gesagt den jugendlichen Massen) in Nordafrika und Arabien ging es nicht in erster Linie um politische Freiheiten, sondern um die Ökonomie – die, wie gesagt, dort fast gleichbedeutend mit „Sexualökonomie“ ist. Welche Richtung das ganze nehmen, d.h. welche „Politik“ verfolgt werden sollte, blieb offen. Diese ideele Lücke wäre bis in die 1970er Jahre hinein von den Sozialisten ausgefüllt worden, heute sind es die Islamisten. Früher war es „Moskau“, heute ist es Riad.

Auch sollte man nicht vergessen, daß, bis auf Marokko, die Regime in Nordafrika sich als „sozialistisch“ verstanden und einst tatsächlich aus ähnlichen Volksaufständen hervorgegangen waren. Die Freiheitsunfähigkeit der Massen hatte die Situation sehr schnell dermaßen verschlechtert, daß es schlimmer zuging als zur Kolonialzeit, bzw. als in den Monarchien, die die Kolonialherrschaft abgelöst hatten. An Orientierung bleibt, nachdem sich der Sozialismus vollends desavouiert hat, heute kaum etwas anderes als der Islamismus. (Dieser hat mit dem traditionellen Volksislam ungefähr genausoviel zu tun, wie eine politisierte rechtsextreme evangelikale Sekte mit der linksliberalen Evangelischen Amtskirche!)

Die Massen wollen „Veränderung“ und „Brot“ ohne jede Vorstellung davon, was eigentlich in Zukunft konkret geschehen soll. Die auftretende Lücke wird von irgendwelchen Ideologen aufgefüllt mit teilweise wirklich abwegigen Vorstellungen. In Deutschland war das der Nationalsozialismus, bei den „Volksbefreiungsbewegungen“ der Dritten Welt ein vollständig absurder Pseudo-Marxismus a la Che Guevara und in der arabischen Welt ist es heute der Islamismus.

Die Versprechungen einer besseren ökonomischen Entwicklung konnten nie eingelöst werden oder wurden allenfalls nur scheinbar eingelöst mit einer wirtschaftlichen und „sozialpolitischen“ Scheinblüte, die zwangsläufig in den wirtschaftlichen Kollaps (wie auf Kuba) oder im Krieg (wie in Hitler-Deutschland) münden mußte. Die eigentlichen arbeitsdemokratischen Aufgaben wurden nie in Angriff genommen, die Arbeitsdemokratie sogar weiter unterhöhlt.

Verfolgt man die Revolutionen in der arabischen Welt geht es nur vordergründig um „religiöse“ Fragen. Das wirtschaftliche Monopol der Machtelite soll gebrochen und die alles lähmende Korruption durch „eiserne Disziplin“ aufgelöst werden. Daß die Islamisten das leisten können, zeigen sie alltäglich – mit Hilfe der Petro-Dollar, die ihnen von der arabischen Halbinsel zugeschanzt werden.

Diese beiden Elemente (eine politische „Vision“) und das illusorische Vorspiegeln von wirtschaftlicher und „sozialpolitischer“ Kompetenz hat bisher alle Revolutionen angetrieben. Die daraufhin errichteten Systeme konnten sich jedoch nur mit Gewalt und Betrug am Leben halten, denn imgrunde sind den Massen diese Ideologien gleichgültig. Bleiben die wirtschaftlichen Erfolge aus, lösen sich die grandiosen Projekte in nichts auf und der Zyklus aus wirtschaftlicher Not und Orientierungslosigkeit beginnt von neuem. Das kann man heute im Iran beobachten, wo die Moscheen leer bleiben (während sie in der säkularen Türkei überfüllt sind) und man fanatische Bekenntnisse nur noch älteren Herrschaften entlocken kann.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=ALqqk-iUC4E%5D

Peter Scholl-La… …sselstein berichtet über den Arabischen Frühling

10. Januar 2012

Sommer 1979 reiste ich alleine durch Frankreich. An sich wollte ich durch Frankreich und Spanien bis runter nach Andalusien, blieb dann aber in Paris hängen. Schuld war ein junger Algerier berberischer Abstammung, der wie aus dem Nichts auftauchte und an mir förmlich kleben blieb. Nie zuvor oder danach habe ich bei einem Menschen eine solche soziale Unbefangenheit, eine derartige soziale Kompetenz erlebt. Es war ein Genuß mit ihm durch Paris zu gehen, allein schon weil er buchstäblich an jeder Straßenecke eine neue Frau kennenlernte. Während ich noch mit der einen der beiden jungen Damen in schlechtem Englisch Konversation betrieb, tauschte er, es waren kaum 10 Minuten vergangen, mit der anderen schon Zungenküsse aus.

Es war wirklich, als wäre ich mit einem „edlen Wilden“ irgendwelcher Rousseauistischer Träume befreundet. Vor allem gewann ich aber einen einmaligen Einblick in die damalige „Migrantenszene“ in Paris. Beispielsweise eine Übernachtung in einem Apartment für ein paar France. Ich, der einzige Weiße zwischen vielleicht mehr als Zweidutzend Schwarz- und Nordafrikanern, die überall in der Wohnung verteilt in ihren Schlafsäcken auf dem Fußboden nächtigten. Es war nicht der Anflug einer irgendwie unangenehmen oder gar bedrohlichen Atmosphäre. (Diese „drückende Atmosphäre“, die typischerweise heute bei Migranten aus der islamischen Welt mitschwingt – war nicht da.) Während der ganzen Zeit in Paris habe ich nicht eine Sekunde an den Islam denken müssen. Und im nachhinein betrachtet, war ich wahrscheinlich weit mehr „Saharasia“ als mein lebenslustiger algerischer Begleiter.

1979 war das Scheidejahr, denn Anfang dieses Jahres war Khomeini aus seinem französischen Exil zurückgekehrt und hatte im Iran die „islamische Revolution“ ausgerufen, die insbesondere auch die aufkeimende islamische Bewegung in Algerien inspirierte. Ich habe in der Folgezeit oft daran gedacht, was wohl aus meinem Freund geworden ist. Auf welcher Seite mag er in den 1980er und 1990er Jahren in Algerien gestanden haben? Mir gegenüber hatte er die schreiende soziale Ungerechtigkeit im „sozialistischen“ Algerien angeprangert. Es ist durchaus nicht auszuschließen, daß er später auf der Seite der Islamisten kämpfte…

Hamburg 1986. Inzwischen hatte Saddam Hussein als Verbündeter der USA den Iran angegriffen. Von beiden Seiten wurde der Krieg mit unmenschlicher Härte gefochten. Auf iranischer Seite fielen bis zu einer halben Million Mann! Wenn man den ideologischen Überbau beiseite schiebt, war es ein eindeutiger Angriffskrieg. Der Iran hat sich nur, unter schier unsagbaren Verlusten, verteidigt. Und ich lerne in Hamburg einen jungen iranischen Asylanten kennen, Mitte 20, ein typisches Kind der Revolution. Er hatte im Iran „Schönheit“ studiert (Ästhetik), sollte zur Armee, was so gut wie ein Todesurteil war, konnte aber fliehen und landete schließlich als Asylbewerber in Hamburg. Bereits damals war ich irritiert, daß Fahnenflucht offenbar ein anerkannter Asylgrund ist. Wie gesagt: der Iran war angegriffen worden!

Damals kündigte sich bereits an, was wir heute in Deutschland Tag für Tag erleben. Obwohl dieses Land ihm Unterkunft, Verpflegung und eine der besten Gesundheitsversorgungen der Welt zur Verfügung stellte – ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten, konnte der junge Iraner mir gegenüber seine Verachtung für die deutsche Kultur kaum verbergen. Mir ging nur durch den Kopf: Um Gottes willen, wie würde es mir im Iran ergehen, wenn ich derartig über die persische Kultur herziehen würde?!

Er war ein durch und durch zerrissener Mensch: Einerseits erzählte er mir, wie er im Iran „durchgedreht“ war, als er alle Bücher, derer er habhaft werden konnte, gelesen hatte und zu der weltumstürzenden Erkenntnis gekommen war, daß es keine Wahrheit gäbe. Für das Khomeini-Regime hatte er nur Verachtung übrig. Er war alles andere als ein Islamist – wohl eher ein Atheist. Um so irritierender war es, als er mir mit großen Augen und fast schon im verschwörerischen Flüsterton offenbarte, daß im Koran alles drin stehe und erklärt werde, was es auf der Welt gäbe. Der Koran als göttliches Wunder! Ich glaube nicht, daß er Arabisch verstanden hat. Vom Inhalt des Korans wird er deshalb kaum Ahnung gehabt haben. Es geht einfach nur um das Gefühl kultureller Überlegenheit.

Auch er war sozial äußerst kompetent und hat mit den Deutschen, die durchweg aus Kleinfamilien stammen, nach Belieben gespielt. Frauen kennenzulernen und zu erobern, ein Kinderspiel.

Seit dieser Zeit hat sich mein Verhältnis zu den islamisch geprägten Menschen immer weiter verfinstert. Immerhin habe ich die Hoffnung, daß die ganze Bedrückung schließlich doch von der Jugend Nordafrikas und des Nahen Ostens hinweggefegt wird. Einerseits ist der Geburten-Dschihad eine große Bedrohung, andererseits – das Lebendige, das frisch und unverdorben auf diesem Planeten erscheint, will leben und lieben.

Das Leben ist nicht „schwarz und weiß“, wie manche verbohrte Kleingeister annehmen; Kleine Männer – die keine Ahnung vom Leben haben.

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Der arabische Frühling

5. Dezember 2011

In vieler Hinsicht waren die in Baathistischer und Nasseristischer Tradition stehenden Regime in Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien und Irak vom Nationalsozialismus geprägt. Das reicht von den tiefsitzenden Sympathien für die Rommel-Armee in Nordafrika, über den ganz offenen „Nationalsozialismus“ der jungen Offiziere Ägyptens, aus deren Reihen Nasser und Sadat hervorgegangen sind, bis zur Baath-Partei in Syrien und Irak, die sich nach dem Vorbild der NSDAP gebildet hat.

Die Ideologie war weitgehend identisch: ein in „Großräumen“ denkender Nationalismus („arabische Nation“), ein paternalistischer „Sozialismus“, gepaart mit an Anarchie grenzender Willkür, „der Führer“ und natürlich der Antisemitismus. Wie in Hitler-Deutschland bekannte man sich zwar oberflächlich zur traditionellen Religion, doch hatte sie dem Staat zu dienen, statt umgekehrt. Trotz aller opportunistischen Lippenbekenntnisse, um die Massen zu beruhigen, stand sie zur Disposition.

Die Befreiung vom Nationalsozialismus in (West-) Deutschland war in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt. Unter Adenauer wurde in weiten Teilen die Hegemonie der Kirche über die Kindererziehung und große Bereiche des öffentlichen Lebens wiederhergestellt, bzw. war weit strenger als in der Weimarer Republik vor Hitlers Machtergreifung. Erstaunlich offenherzige Unterhaltungsfilme wie unter Goebbels und Umzüge mit barbusigen Tusneldas wie dem folgenden waren plötzlich schlichtweg undenkbar (selbst der heutige Kommentator des Films kann kaum glauben, was er sieht):

Deutschland suchte nach dem Untergang des Reichs sein Heil in „traditionellen Werten“, das Land erstickte im klerikalen Mief. (Eine Rückkehr Reichs nach Deutschland kann man sich gar nicht vorstellen! Seine Bücher wären anders als in Amerika wegen seiner sexualökonomischen Aussagen verboten worden.)

Ähnliches beobachten wir heute in der arabischen Welt. Das künstliche, nur mit extremer Gewalt aufrechtzuerhaltende nationalsozialistische Regime wird (mehr oder weniger direkt) von den Amerikanern hinweggefegt, doch statt einer „liberalen Aufhellung“, kommt es im Land zu einer „klerikalen Verfinsterung“. Ist diese reaktionäre Rückkehr zur Tradition ein Wunder, angesichts der „liberalen“ Elemente des alten Regimes; angesichts des bizarren, von Willkür und schierem Wahnsinn geprägten Verhaltens der alten Machthaber; angesichts ihres „gottlosen Zynismus“? Es ist nur natürlich, daß sich die arabische Welt nach dem unsäglichen Voluntarismus ihrer „Führer“ nach rechts wendet und geradezu versteinert.

Es ist naiv zu glauben, daß die nationalsozialistischen Regime in Arabien weiter aufrechtzuerhalten waren. Allein schon das Ende der grausigen Willkürherrschaft Gaddafis, die sich in nichts von der eines Mafiabosses unterschied, ist ein unbedingter Segen. Wer auch nur einen Gedanken an seine Folterung und extralegale Exekution und das kaum weniger grausige Schicksal seiner Söhne verschwendet… – hat der auch nur eine Sekunde jener gedacht, die in den Folterkellern des Regimes verstümmelt und vergewaltigt wurden?! Ist er wirklich so naiv, daß er glaubt, die Alliierten hätten sich viel anders verhalten, wenn sie an abgelegener Stelle eines SS-Schergen habhaft wurden?

Die Aufbauarbeit, die vor diesen arabischen Ländern steht, ist nur mit der Deutschlands nach dem Krieg zu vergleichen. In Libyen beispielsweise durften Menschen aus dem Osten des Landes nicht studieren, an den Schulen wurden keine europäischen Sprachen gelehrt („Antikolonialismus“), das Land hat praktisch keine funktionierenden staatlichen Strukturen, die Planung des an sich reichen Landes war ein einziges Chaos mit einer gigantischen Verschwendung, etc.pp.

Die Frage ist, ob diese Länder sich aus der konservativen Erstarrung eines Tages wieder lösen können. Sie hat nämlich vor allem eine Funktion: durch Arbeit das Land wieder voranzubringen. Das heißt für Arabien endlich Anschluß an Amerika, Europa und Asien zu gewinnen. Dafür fehlt aber jede Tradition in einer islamischen Gesellschaft, die von jeher von Raub und Sklaverei lebte.

Es ist wohl nicht ganz ausgeschlossen, daß sich das „türkische Modell“ durchsetzt, aber erstens hassen und verachten die Araber ihre ehemalige osmanische Kolonialmacht, die sich schon im 19. Jahrhundert zu „europäisieren“ begann, und zweitens: im Gegensatz zur restlichen moslemischen Welt verstehen die Araber den Koran und die übrigen kanonischen Schriften – und richten sich danach… Es ist deshalb eher eine „Talibanisierung“ zu befürchten und damit ein nicht enden wollendes Ringen um den „wahren Islam“.

Andererseits kann man sich auch eine solche Entwicklung angesichts der neuen Informationsmedien nur schwer vorstellen. Wie will man das Mittelalter angesichts einer geradezu absurd jungen Bevölkerung aufrechterhalten? Was in der vorgeht, zeigt schlaglichtartig diese krankhaft-groteske Meldung.

Wenn Arabien für irgendetwas steht, dann die enge Verzahnung von Sexualökonomie und „Arbeitsökonomie“: wenn das eine nicht funktioniert, kann das andere auch nicht funktionieren.