Posts Tagged ‘Erster Weltkrieg’

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 6)

23. September 2025

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gab es in Europa nur wenige Staaten, die demokratisch regiert wurden, insbesondere natürlich die ursprünglichen Alliierten Frankreich und England. Ansonsten war der Kontrast zwischen Hitler und den Regierungschefs anderer Länder nicht derartig groß, wie uns das heute erscheinen mag. Man denke nur an Stalin, Mussolini, Franco, Dollfuß, Pavelić, Antonescu usw. Die Demokratie war in der Defensive, denn selbst in England (die Mosley-Faschisten) und Frankreich (Action française) hatte der Faschismus reale Chancen an die Macht zu kommen, d.h. beinahe wären auch sie den Weg Deutschlands gegangen.

Selbst was Amerika betrifft, hatte die Roosevelt-Administration mit ihrem New Deal eindeutig faschistische Züge. Damals wurden genau jene Institutionen geschaffen bzw. bekamen erst richtig Macht, die Reich zum Verhängnis werden sollten.

Kompliziert wird das ganze dadurch, daß praktisch alle diese Regime vom „Volkswillen“ getragen wurden, insbesondere aber das Hitler-Regime, was nicht zuletzt durch die Saarabstimmung 1935 evident wurde. Und man denke doch auch bitte daran, wie ungeheuerlich es doch ist, daß ausgerechnet Frankreich wenige Jahre nach dem Krieg mit de Gaulle ein Präsidialregime einführte, das eher die Karikatur einer parlamentarischen Demokratie darstellt! Und vor dem Krieg orientierte sich Hitler ausgerechnet an dem denkbar „undeutschen“ Zentralismus Frankreichs!

Wie Teil 3 angeschnitten, richten sich große Nationen nach ihren (vermeintlich objektiven) geostrategischen Interessen. Was dabei stets hineinspielt und unzählige Menschenleben fordert, ist ein Faktor, den die Historiker stets übersehen: die Emotionelle Pest. Beispielsweise hatte Europa nach der vollkommenen Einkesselung durch den Islam keine andere Wahl, als weite Schiffsexkursionen zu unternehmen und neue Handelsruten aufzutun. Aber nichts zwang sie, nun ihrerseits Reiche zu zerstören und ganze Völker zu versklaven. Da diese selbst auf Handel erpicht waren, war das Vorgehen der Europäer letztendlich sogar für sie selbst kontraproduktiv. In der Auseinandersetzung mit den Mohammedanern hatten sie, insbesondere die Spanier, aber nichts anderes gelernt als „Mord, Todschlag und Brandschatzen“.

Ähnliches läßt sich über Deutschland sagen, das als „Mittelmacht“ mit vielen Nachbarn (das Land mit den meisten Nachbarn überhaupt) ungeschützt mitten in Europa liegt. Die Emotionelle Pest brachte Deutschland dazu, nach preußischer Militärtradition (die auf die Kreuzzüge, d.h. den Deutschritterorden zurückgeht) wild um sich zu schlagen und die Nachbarn einzuschüchtern, statt einfach nur die logische Schlußfolgerung aus der prekären Lage zu ziehen und sich mit den umgebenden Völkern und Staaten anzufreunden, also genau das zu tun, was Europa-Enthusiasten wie Helmut Kohl als Lehre aus den beiden Weltkriegen angestrebt haben. (Daß die EUdSSR selbst ein Vehikel der Emotionellen Pest ist, steht auf einem ganz anderen Blatt!) Die umliegenden Länder, außer dem seit Richelieu isolationistischen Frankreich, waren ohnehin von deutscher Kultur durchdrungen und fast jeder konnte Deutsch verstehen, manchmal sogar sprechen. Die beiden Weltkriege, in denen sich Deutschland „befreien“ wollte (weiß Gott wovon!), haben das alles nachhaltig zerstört. Seit der Zeit der Hanse ist die deutsche Mission Kultur und friedlicher Handel, nicht preußisches Tschingderassabum!

Was die Kolonisation in Übersee betrifft: immerhin war sie nicht immer so schlecht für die indigenen Völker, wie es aus politisch und moralisch korrekter Warte heute gerne dargestellt wird – selbst vom Standpunkt der viel beschworenen „Menschenrechte“ her nicht. Indien zum Beispiel entwickelte sich technologisch, ökonomisch und von der Infrastruktur her viel schneller, als es dies ohne die Briten getan hätte. Daß es Anschluß an das britische Rechtssystem fand, war ein großer Fortschritt im Vergleich zu dem landesüblichen reaktionären und inhärent rassistischen Kastensystem mit seinen Witwenverbrennungen und seinem mörderischen Obskurantismus. In Afrika setzten die Europäer dem mohammedanischen Sklavenhandel ein Ende, der Abermillionen Menschenleben gekostet hat. Queen Victoria war eine entschiedene Abolitionistin und verbot die Sklavenhaltung im Britischen Empire. Selbst Mussolinis Abessinien-Krieg ließ sich damit rechtfertigen, daß dort mit der übelste Sklavenhandel ganz Afrikas herrschte. Gut möglich, daß die Europäer die Schwarzafrikaner vor der endgültigen Ausrottung durch die Araber bewahrt haben! Die Negersklaven der Araber wurden kastriert, was nur die wenigsten überlebten, entsprechend astronomisch war der Bedarf nach immer neuen Schwarzafrikanern. (Der Leser sollte sich einmal fragen, warum es in der arabischen Welt trotz jahrhundertelanger Sklaverei nur ganz vereinzelt Schwarze gibt!)

Ja, und selbst Hitlers kolonialistischer Feldzug gegen die Sowjetunion war, was etwa die Ukraine betrifft, in vieler Hinsicht eine Befreiung – sie wurde von der unter dem Stalinistischen Terror leidenden Bevölkerung jedenfalls subjektiv so wahrgenommen. Zahllose Erlebnisberichte deutscher Soldaten beweisen das. Die ukrainischen Frauen und Männer, die die vorstoßenden deutschen Verbände enthusiastisch am Wegesrand mit den traditionellen Gastgebergeschenken Brot und Salz begrüßten und segneten, konnten nicht ahnen, daß Hitler ein Modju und geisteskrank war und es ihm um die Unterwerfung und weitgehende „Ausmerzung“ der „Sklavenvölker“ ging. Die Überlebenden sollten, so Hitlers Plan, schließlich ein Leben wie die schwarzen Sklaven in den Südstaaten der USA fristen: sie sollten ungebildet bleiben und, verdummt durch den christlichen Aberglauben und dessen pazifistische Botschaft, den deutschen Herrenmenschen die Stiefel lecken.

Auch finde ich es interessant, daß Historiker dazu neigen, über bestimmte Figuren der Geschichte deutlich milder zu urteilen, je mehr Jahre verstrichen sind, seitdem sie auf Erden wandelten. Was Hitler betrifft, so stimmen alle darin überein, daß er ein „unbeschreiblich böser Teufel“ war. Die gleichen Menschen bewundern jedoch pestilente Charaktere wie Julius Caesar, Napoleon Bonaparte, General Sherman, Cecil Rhodes, Ho Chi Minh, Che Guevara oder Leo Trotzki – obwohl diese nicht minder menschenverachtend waren und handelten als Hitler. Trotzki hing sogar wilden Zukunftsphantasien über einen rassisch überlegenen sowjetischen Übermenschen an!

Und wen kümmert es heute noch, daß Frankreichs Glorie auf Massenmord beruht? Nach der Französischen Revolution (die jedes Jahr von französischen Schülern voller Pathos gefeiert wird), haben die sozialistischen „Jakobiner“ (die Gestapo bzw. der KGB der damaligen Zeit) über 40 000 Menschen während des sogenannten „großen Terrors“ ermordet; die meisten Opfer wurden gefoltert und dann guillotiniert.

Zur „ruhmreichen Geschichte“ Frankreichs gehören brutale Pogrome gegen religiöse und ethnische Minderheiten; Massaker wie die Bartholomäus-Nacht vom 23. auf den 24. August 1572. Trotzdem ist Frankreich wahrscheinlich die stolzeste und die nationalistischste Nation auf Erden, vielleicht sogar mehr als die Briten. Der französische Staat stand immer für Ruhm und Prunk. Selbst neutrale Historiker sagen, daß die öffentliche Inthronisierung des Sozialisten Mitterrand 1981 die pathetischste, prätentiöseste und teuerste Demonstration von Staatsmacht war, die die westliche Welt je gesehen hat (und dabei selbst Hitlers „Wagnerianische Inszenierung“ übertraf). Heute wissen wir, daß Mitterand, ein Veteran des Vichy-Regimes, dem Pétain einen Orden verliehen hatte, ein korrupter Schaumschläger war, der es liebte, sich mit Kriminellen zu umgeben.

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 5)

20. September 2025

Das Problem der Rolle (und Schuld) Deutschlands in den beiden Weltkriegen hat für unser „Selbstverständnis als Deutsche in dieser Welt“ eine große Bedeutung. Deshalb versuche ich im Folgenden so objektiv wie möglich zu sein. Für uns Deutsche ist es wirklich schwer, objektiv über diese Angelegenheiten zu sprechen, weil sich in jeder Familie Täter und Opfer finden, so daß die meisten Deutschen gemischte und widerstreitende Empfindungen haben, die zwischen Nationalstolz und Schuldgefühlen changieren.

Auch wenn man die Werke der Fachhistoriker liest und sich dabei nicht nur auf den Mainstream beschränkt, konstatiert man verwundert, wie völlig unterschiedlich geschichtliche Ereignisse gesehen werden können. Beispielsweise war für die einen das Deutsche Reich Opfer eines erschreckenden Vernichtungswillens Englands, das ja auch tatsächlich explizit gegen Deutschland und nicht nur gegen „Hitler-Deutschland“ in den Krieg zog. (Genau wie jetzt, zu diesem Zeitpunkt explizit gegen Rußland als Nation!) Die anderen hingegen verweisen auf Deutschlands Großmachtstreben, das bereits „den guten Europäer“ Nietzsche Jahrzehnte vor dem Ersten Weltkrieg beunruhigte.

Apropos Nietzsche: Ich selbst betrachte mich durchaus als „stolzen Deutschen“, aber wie Nietzsche, der so stolz auf das biologische Erbe seiner angeblich polnischen Vorfahren war, sehe ich Deutschland in erster Linie als Kulturnation (einen Begriff, den es in anderen Sprachen gar nicht gibt!), nicht als ein „glorreiches“ staatliches Gebilde wie Frankreich und schon gar nicht als „Blutsgemeinschaft“. Wie soll die auch möglich sein, denn Deutschland ist von jeher ein Flickenteppich unterschiedlichster Stämme (was haben etwa Niederbayern und Ostfriesen groß gemeinsam?), wurde ständig von fremden Völkerschaften, darunter sogar Mongolen, überrannt, ein Drittel seiner Bevölkerung ist, anders als Nietzsche, tatsächlich „polenstämmig“, etc. „Reinrassige Germanen“ (was immer das auch sein soll!) findet man vielleicht in Norwegen, aber kaum in „Germanien“!

Die meisten unserer Väter oder (bei den Jüngeren) Großväter waren keine Freiwilligen, wurden aber oft schon im Alter von 16 oder 17 Jahren eingezogen – und das zu einer Zeit, als man erst mit 21 Jahren volljährig wurde. Und wenn sie gegen Ende des Krieges an die Front geschickt wurden, war ihr subjektives Empfinden so, daß sie ihre Heimat und ihr Volk gegenüber „ausländischen Aggressoren“ verteidigten, die nach Deutschland eindringen und das Land und seine Bewohner mit Megatonnen von Bomben zerstören. Auch hatten sie meist Familienangehörige, die im Kriegseinsatz oder an der „Heimatfront“ umgekommen waren. Ohnehin ist es für normal empfindende Menschen fast unmöglich sich vom Heimatland zu distanzieren, selbst wenn man weiß, daß man nicht unbedingt auf der „guten Seite“ steht. Wie der Engländer sagt: Right or wrong, my country! (Recht oder Unrecht, es ist mein Vaterland!). Höchstens Intellektuelle, wie etwa Hermann Hesse im Ersten Weltkrieg, können sich dem Druck der Masse entziehen. Es vom einfachen Soldaten, gar halben Kindern zu verlangen, spricht von Arroganz und Ignoranz!

Diese jungen Soldaten und ihre Kameraden waren kaum in der Lage, die historischen Entwicklungen zu überblicken, die zum Zweiten Weltkrieg geführt hatten. Sie konnten keine ausländischen Zeitungen lesen, und alles, was sie von ihren Eltern, Lehrern und Politikern über den Krieg erfahren hatten, entsprach ausschließlich der deutschen Sichtweise bzw. der Propaganda von Goebbels. Wenn sie Mitte der 1920er Jahre geboren worden waren, hatten sie bereits ihre Grundschulzeit im „Dritten Reich“ durchlaufen und waren außerdem fast ausnahmslos in der Hitler-Jugend sozialisiert worden.

Sie waren zu jung, um für die Politik der Nationalsozialisten und den Holocaust verantwortlich zu sein. Auf der anderen Seite müssen viele von ihnen auf dem Schlachtfeld junge Soldaten anderer Nationen getötet haben. (Was interessanterweise praktisch alle verneint haben, mit denen ich gesprochen habe. Offenbar hat die Wehrmacht grundsätzlich nur in die Luft geschossen…) Möglicherweise waren sie, etwa in Italien, sogar in die „Partisanenbekämpfung“ involviert. Waren demnach unsere Väter oder Großväter „Täter“? Und konnten auf der anderen Seite die amerikanischen GIs (also zu großen Teilen Bauernjungen aus dem Mittleren Westen oder Schwarze aus Alabama mit niedrigem Bildungsgrad) sicher sein, daß ihre Politiker sie richtig informiert hatten, was die deutsche Gesellschaft und die Gründe für den Ausbruch des Krieges betrifft?

Teilweise haben deutsche Soldaten im Krieg aberwitzige Dinge erlebt, wie etwa mein Vater, der auf dem Weg zur Front von der Bevölkerung des kleinen belgischen Ortes, durch den sie zogen, bejubelt wurde, so als gelte es die Belgier vor der „angloamerikanischen Soldateska“ zu schützen. Als sie dann wenig später als Gefangene dieser Angloamerikaner durch eben diesen Ort geführt wurden, wurden sie von den gleichen Leuten geschmäht und bespuckt, „Naziratten“. Ähnliches erzählte mir mein Biologielehrer über seine Zeit in der Tschechoslowakei: eben noch der von allen Tschechen umjubelte Held, doch kaum stand die Niederlage vor der Tür, wurde er zum abgrundtief gehaßten Freiwild. Wer nicht als restlos gebrochener (oder restlos verpanzerter) Mensch aus diesem Krieg heimkehrte, wurde zumindest Zyniker, der den Glauben an die Menschheit verloren hatte. In diesem Krieg triumphierte, wie jetzt auch in der Ukraine, nur eines: die Emotionelle Pest!

Was mich von James DeMeo trennte (Teil 2)

27. Mai 2025

Zum endgültigen Zerwürfnis zwischen DeMeo und mir kam es angesichts der „Deutschland-Frage“, als er die Fortsetzung seiner Saharasia-Theorie bis hin zur Gegenwart anvisierte. Das vorliegende Saharasia-Buch (seine Dissertation) beschreibt die Welt, wie sie vor der Kolonialisierung der Welt durch die Europäer aussah. Australien wird beispielsweise so betrachtet, als wäre es nie von den Europäern betreten worden. Der europäische Einfluß seit Columbus hat einfach alles platt gemacht und eingeebnet. Ein Signal, das alle anderen hoffnungslos überstrahlt. Wobei natürlich auch eben dieses „Signal“ von der Warte der Saharasia-Theorie aus betrachtet werden muß. Genau das sollte Thema seines neuen Buches sein. Deutschland als zentrale europäische Macht spielt hier natürlich eine große Rolle. Beziehungsweise: selbst Belgien, die Niederlande und Dänemark waren kolonialistischer als Deutschland, das sich weder an den Kreuzzügen, noch großartig am Kolonialismus beteiligt hat und bis zum Ersten Weltkrieg und darüber hinaus stets das OPFER der geopolitischen Ambitionen anderer war… Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation war denkbar friedlich. DeMeo konnte diese Sichtweise nicht tolerieren, genausowenig wie ich meinerseits seine Rechtfertigung und Relativierung des Versailler Vertrages und der ungeheuren Bedeutung, die er der Kooperation von Reichswehr und Roter Armee zusprach. Konsterniertes, wenn nicht sogar vollkommen entsetztes Kopfschütteln auf beiden Seiten.

Wir haben uns über die folgenden beiden miteinander verknüpften Themen am Ende irreparabel zerstritten:

Oder nehmen wir diese Quelle:

Im Februar 1891 wurde bei einem geheimen Treffen in London, das von Cecil Rhodes, William Stead und Lord Esher einberufen wurde, ein Geheimbund gegründet, der das 20. Jahrhundert neu gestalten sollte. Diese Gruppe, die später als Geheime Elite bezeichnet wurde, operierte durch eine konzentrische Struktur des Einflusses mit einer inneren „Gesellschaft der Auserwählten“, die verdeckte Macht über die britische Außenpolitik, Finanzen und Medien ausübte. Ihr Ziel war es, wie Rhodes es formulierte, „eine von angelsächsischen Werten beherrschte Welt“ zu schaffen, ein Euphemismus für imperiale Hegemonie, die durch inszenierte Krisen aufrechterhalten wird. Im späten 19. Jahrhundert sah die britische Elite den industriellen Aufstieg Deutschlands – der sich in Projekten wie der Berlin-Bagdad-Eisenbahn manifestierte – als tödliche Bedrohung für ihre wirtschaftliche Vorherrschaft, insbesondere in Bezug auf Ressourcen wie Öl, wie in A Century of War beschrieben. Mit der Unterstützung von Finanztitanen, insbesondere der Rothschild-Dynastie, über die in The Rothschilds berichtet wird, manipulierte die Geheime Elite Bündnisse, vom anglo-japanischen Pakt von 1902 bis zur anglo-russischen Entente von 1907, und kreiste Deutschland mit chirurgischer Präzision ein. Die offizielle Geschichtsschreibung, die von den Siegern verfaßt wurde, stellt den Ersten Weltkrieg als einen organischen Zusammenstoß rivalisierender Mächte dar. Diese Erzählung ist eine Lüge. Der Krieg war kein Zufall; er war ein zielgerichtetes Konstrukt, das von einigen wenigen Psychopathen entworfen wurde, um einen aufstrebenden Rivalen zu vernichten.

Man darf niemals vergessen, daß die gleichen massenmörderischen SCHWEINE, den Westen ungebrochen noch heute regieren – nicht zuletzt „unsere Demokraten“.

Auch ließ DeMeo durchblicken, daß der nächste logische Schritt meiner „Deutschtümelei“ die Holocaustleugnung sein würde. Das stieß mir ganz besonders übel auf, weil ich mich noch lebhaft an unser Gespräch in einem Cafe erinnerte, als ich bass erstaunt war, daß er vollkommen überrascht war, als ich ihm nebenbei davon erzählte, daß Nicolai Levashov der wohl denkbar schlimmste Antisemit sei. Ich habe davon an anderer Stelle berichtet. Er wußte von nichts. Das, „ich“, zerstörte seine jahrzehntelange Freundschaft mit einem Orgonomen. Eine Konsequenz, die ich ihm im übrigen hoch anrechnete.

Wie könnte es anders sein, hatte meine Distanz zu DeMeo auch eine „parteipolitische“ Dimension. In den 1980er und 1990er Jahren habe ich ihn als extrem linksliberal erlebt. Da war beispielsweise unser Disput über den Vietnam-Krieg. Für mich war das (auch angesichts der damals aktuellen Bootsflüchtlinge – als der linke Abschaum noch „Refugees“ haßte und verachtete!) ein Abwehrkampf gegen den Roten Faschismus, der durch die linke Presse und den kommunistisch durchsetzten amerikanischen Staatsapparat verraten wurde. DeMeo wischte das vom Tisch: es sei ein berechtigter nationaler Befreiungskrieg des vietnamesischen Volkes gewesen und überhaupt würden Baker & Co. zu viel über „moderne Liberale“ herziehen, was wäre denn mit den doch so viel wichtigeren und destruktiveren „modernen Konservativen“ als Vertretern der Emotionellen Pest! Dieser „linke DeMeo“ wurde mit dem „11. September“ unvermittelt zu einem „rechten DeMeo“, der schon immer ein Unterstützer der Republikaner gewesen sei… Das linke „Reichianische“ Gesindel Berlins hat ihn einen hohen Preis für seinen Lagerwechsel zahlen lassen – die komplette Isolation. Ich war aus diametral entgegengesetzten Gründen befremdet…

Die tiefsitzende Verbitterung, diesmal einseitig von mir ausgehend, reicht auch in anderer Hinsicht weit in die 1990er Jahre zurück. Da war zunächst die schludrige, teilweise grob fehlerhafte Darstellung von Reichs Biographie im Orgonakkumulator-Handbuch und viel später im Buch In Defense of Wilhelm Reich. Insbesondere wurmt mich das letztere Buch, weil u.a. ich in der Danksagung genannt werde und tatsächlich einige Fehler im Manuskript korrigieren konnte, aber damals einfach anderweitig zu sehr in Beschlag genommen war und es voller Vertrauen nur überflog. Desto größer und, ja, schambesetzter (sic!) mein absolutes Entsetzen, als ich das gedruckte Buch schließlich in Händen hielt. Meine Güte, es geht hier um WISSENSCHAFT, wo „jedes Komma stimmen muß“! (siehe auch hier)

Wirklich bis zum Bruchpunkt und darüber hinaus gespannt wurde unser Verhältnis aber in Sachen Orgontherapie, insbesondere nach der Veröffentlichung der Aufsatzsammlung Nach Reich, in dessen Folge ich tatsächlich jahrelang jedweden Kontakt mit DeMeo abbrach. Es ging um seinen tiefsitzenden Haß auf Mediziner und damit auch auf die medizinischen Orgonomen. Stattdessen favorisierte er irgendwelche „Reichianischen“ Laientherapeuten, was ich niemals toleriert habe und niemals tolerieren werde. PUNKT!

Drittens und letztens ist da das Problem der Cloudbusting-Operateure. Ohne jede Frage war DeMeo der beste, und hier seine Professionalität in Abrede stellen zu wollen, wäre einfach nur absurd. Nichts liegt mir ferner! Trotzdem: von Anfang an, hatte ich ihn vor einer bestimmten Person eindringlich gewarnt, nur um am Ende zu erfahren, daß er sie sogar in Cloudbusting ausgebildet hatte. Ein Wissen, daß diese Person dann prompt weitergab und propagierte. Resultat ist ein beträchtlicher Beitrag zur weltweiten Cloudbusting-Epidemie durch Leute, denen ich sogar mit einem kompromißloseren Haß verfolge als „Reichianische Körpertherapeuten“. Man verstehe mich bitte nicht falsch, DeMeo hat diese meine Meinung hinsichtlich wilder CORE-Operateure dezidiert und natürlich unendlich fundierter geteilt (mir schließlich auch hinsichtlich der hier nicht genannten Person ausdrücklich recht gegeben), – aber seine Naivität in Sachen „Cloudbuster-Ausbildung“ hat eben ungewollt zu diesem Problem beigetragen.

Gleichzeitig ist das ganze eng mit dem Thema Orgontherapie verknüpft, denn um dieser Cloudbusting-Pest Einhalt zu gebieten, sollte das Cloudbusting Anfang der 1990er Jahre zentral kontrolliert werden und die Operateure sollten sich in laufender orgontherapeutischer Supervision befinden, etwas was DeMeo empört von sich wies. Er versuchte mich damals mit entsprechenden Dokumenten auf seine Seite zu ziehen, mein diplomatisches Lavieren verärgerte ihn. Er ahnte wohl, daß ich im Grunde meines Herzens mit der „Zumutung“ hundertprozentig übereinstimmte.

Der Blaue Faschismus am Beispiel der Anthroposophie (Teil 1)

4. Januar 2025

Rudolf Steiner glaubte, daß seine Gedanken ihm durch göttliche Kräfte eingegeben würden. Von Geburt an bis zu seinem Krebstod waren „geistige Wesenheiten“ seine ständigen Begleiter. während seiner Pubertät erlebte Steiner in der Beschäftigung mit der höheren Mathematik Befreiung von seinen drängenden Trieben. Statt genitaler erstrebte er mystische Erfüllung und „spirituelle Entladung“, während er, wohl aus persönlicher Erfahrung heraus, Sex mit Schwarzer Magie gleichsetzte.

1875 gründete Helena Petrowna Blavatsky die Theosophische Gesellschaft mit ihrer „Geheimen Lehre“ von Atlantis und dessen sieben „Wurzelrassen“, zu denen auch die „Herrenrasse“ zählte, die „Arier“. (Tatsächlich geht auf sie praktisch das gesamte Oeuvre der modernen „Esoterik“ zurück: etwa die „Hohlerde“ und David Icke ist nur ein fader Blavatsky-Aufguß.) Ein Freund Blavatskys, der Rosenkreuzer Franz Hartmann, gründete 1895 zusammen mit dem Wiener Fabrikanten Karl Kellner in Wien die Loge Ordo Templi Orientis (O.T.O.), deren Ordensgeheimnis tantrische Sexualmagie war. Aus dieser Geheimloge ist, neben Aleister Crowley (auf den wiederum die Scientology zurückgeht) Steiners Anthroposophie hervorgegangen. Eine weitere Abzweigung des O.T.O. war Lanz von Liebenfels Ordo Novi Templi (O.N.T.), der den Mutterboden der NSDAP formte. Jedenfalls gehörte das Hakenkreuz zum Logen-Wappen und aus dem Logenmotto „Heil und Sieg!“ wurde „Sieg Heil!“.

1920 schrieb der Anthroposoph Karl Heise (der später die Heraufkunft des Nazi-Regimes enthusiastisch begrüßen sollte) ein Buch über Entente-Freimaurerei und Weltkrieg, dessen Druck Steiner persönlich finanzierte und für das er das Vorwort schrieb. Das Buch handelt von „der britisch-freimaurerischen Verschwörung“ und zitiert dazu ausführlich Guido von List, den Logenbruder von Lanz von Liebenfels und Begründer des proto-nazistischen „Armanenordens“, dessen rassistische Sexualmagie ich in Der blaue Faschismus beschrieben habe. Heute wird Heises Buch von neonazistischen Gruppen ständig neu verlegt.

Steiner hatte den Ersten Weltkrieg als „strafenden Sturmwind“ für die ungläubigen Alliierten bezeichnet. Wilson und Lenin nannte er „ahrimanische Mächte“ gegen Deutschlands spirituelle Sendung. In diesem Geiste hatte er bereits zu Beginn des Krieges den Chef des deutschen Generalstabs Helmuth von Moltke, einen Anthroposophen, beeinflußt. Anthroposophie als die Ideologie des deutschen Imperialismus! Der Gründer der anthroposophischen Kirche „Christengemeinschaft“, Pastor Friedrich Rittelmeyer, veröffentlichte 1934 ein Buch mit dem Titel Deutschtum, in dem er für einen Befreiungskrieg von der angelsächsischen Welt warb.

Als Hitler auftrat, reagierten zwar manche Anthroposophen reserviert, aber niemals wirklich feindselig, während sich die meisten begeistert der „Bewegung“ anschlossen. 1933 erklärte der ehemalige Privatsekretär Steiners und späteres Mitglied des Vorstandes der Anthroposophischen Gesellschaft, Guenther Wachsmuth, gegenüber einer dänischen Zeitung, daß es kein Geheimnis sei, daß die Anthroposophen die Entwicklung in Deutschland voll Sympathie verfolgten. Währenddessen schickte der Nachfolger Steiners und Präsident der Anthroposophischen Gesellschaft, Albert Steffen, ein Rundschreiben an die führenden Nazis, um ihnen zu vergewissern, daß sich die Lehren Steiners in vollkommener Übereinstimmung mit dem Nationalsozialismus befänden.

Dementsprechend waren schon manche Anthroposophen aktiv gewesen. Da wäre z.B. Hans Eberhard Maikowski (Spitzname „Roter Hahn“), ein Sturmbannführer der SA und in dieser Eigenschaft der Führer des berüchtigten Killerkommandos „SA-Mordsturm 33“. Sein Bruder, ein Waldorf-Lehrer, war enger Mitarbeiter Steiners gewesen und auch der „Rote Hahn“ selbst war glühender Verehrer Steiners. Am Tag der Machtübernahme wurde er von einem Kommunisten erschossen, woraufhin er neben Horst Wessel zu einem der Nationalheiligen Hitler-Deutschlands wurde.

Trotzdem bezeichnete z.B. Reinhard Heydrich die Anthroposophie als „orientalische Verschmutzung des klaren germanischen Geistes“. Entsprechend wurde 1935 die Anthroposophische Gesellschaft verboten. Daraufhin sandte der Vorstand an Hitler einen Brief, in dem ihm die führenden Anthroposophen vergewisserten, es gäbe keinerlei Verbindungen mit freimaurerisch-jüdischen Kreisen und außerdem hätten ja nationalsozialistische Rassenexperten den Anthroposophen offiziell bescheinigt, daß Steiner Arier gewesen sei.

Noch heute versteht es die Anthroposophie sich ein positives Image zu geben. Zum Beispiel gibt sie vor, für individuelle Gnosis zu stehen, doch ist sie tatsächlich ein steriles, dogmatisches System, dessen Dreh- und Angelpunkt die Unterdrückung aller kritischen Distanz und die vollständige Identifikation mit dem Führer ist. Ihr positives Image ist um so erschreckender, wenn man sich vergegenwärtigt, daß ihr spiritueller Wahn vom Krieg der Kräfte des Lichts gegen die der unterirdischen Dunkelheit praktisch mit dem biologischen Wahn der Nationalsozialisten identisch ist. Wie Jerome Eden in seiner Broschüre The Emotional Plague vs. Orgonomic UFOlogy (S. 32) geschrieben hat: „Von Ahrimanisch zu Nicht-Arisch ist nur ein einfacher pathologischer Schritt“.

Dem britischen Anthroposophen Trevor Ravenscroft zufolge träumten sowohl Anthroposophie als auch Nationalsozialismus von einer neuen „Sonnenrasse unter dem Hakenkreuz“, in der die alte rassische Reinheit neu erstehen würde, die nach theosophisch-anthroposophischer Lehre durch die „degenerierten Rassen“ aus dem Süden des „atlantischen Urkontinents“ besudelt wurde. Dort waren, um mit Lanz von Liebenfels zu sprechen, „die Sodomsäfflinge“ Opfer monströser Selbstmutationen aufgrund ihrer „bösen Seelenkräfte“ gewesen. Schließlich sei der rassisch geschwächte Arier durch intellektuell-luziferische und materialistisch-ahrimanische (d.h. jüdische) Kräfte, die ihn von seinen spirituellen Quellen abgeschnitten hätten, aus seinem arischen Paradies vertrieben worden. Es ist in der Anthroposophie also durchaus eine Verbindung zum „Rassebiologischen“ zu finden.

Die ganze anthroposophische Grals-Mystik geht in diese Richtung. Denn was ist der „Gral“ anderes als Träger des Blutes Christi – des noblen arischen Blutes. In der reinen, arischen Blutlinie der Gralsfamilie pflanze sich die Fähigkeit zur hellsichtigen Geistschau als „Blut-Erinnerung“ der arischen Gottes-Söhne fort. Steiner glaubte, so Ravenscroft, seine eigene Geistschau habe er als letzter Vertreter von seinen germanischen Vorfahren geerbt, die diese Fähigkeit mit dem Sonnensymbol der Swastika symbolisiert hätten. Aus dieser okkulten Hellsichtigkeit heraus spräche Steiner von der „okkulten Bedeutung des Blutes“, das Gefäß der Stammes- und Rassen-Identität sei, und von „okkulten Blutriten“ zum Hervorrufen einer magischen Mutation hin zur reinen arischen Rasse. Einer Mutation, die eine neue Phase in der menschlichen Evolution hervorrufen würde, die Geburt des „Übermenschen“ durch „Ätherisierung des Blutes“. Dazu müsse das arische Blut reinerhalten werden, denn Luzifer habe sich im Blut der Menschheit etabliert, nämlich im „Blut der jüdischen Rasse“, die heute zum Träger von Tragödie und Bosheit geworden sei. Das jüdische Blut sei gallig geworden, weil es sich verbohrt gegen das Blut des Neuen Bundes gesperrt habe. Deshalb dürfe das jüdische Blut keine weitere Rolle in der Evolution der Menschheit spielen.

Ich bezweifle, daß Ravenscroft solche Stellen belegen kann, was sich jedoch belegen läßt ist, daß die Steinersche „Geisteswissenschaft“ behauptet, in der Menschheit gäbe es eine evolutionäre Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, wie beim einzelnen Menschen auch. Dementsprechend sei die negroide Rasse „Baby“, die malaisch-polynesische „Kind“, die mongolische „Jugendlicher“, die indoarische „Erwachsener“ und die indianische „Greis“ (und deshalb leider Gottes dazu bestimmt auszusterben).

In der Anthroposophie wird die persönliche Verantwortung auf Geisteswesen, das karmische Gesetz und den göttlichen Weltplan delegiert, während das Judentum für die persönlich Verantwortung vor Gott steht, die vom Kleinen Mann gehaßt und vom anthroposophischen Christus überwunden wird. Der Anthroposoph kann nur in fixen mystischen Strukturen denken, mit festen Vorstellungen von Gut und Böse. In Verbindung mit Steiners Offenbarung, daß alle Nationen, Völker und „Rassen“ Ausdruck von Geistwesen und deshalb festumrissene „organische“ Einheiten sind, wird sie zur Ideologie des rassistischen Nationalismus, der „Rassenseele“. Steiner selbst sprach im typischen späteren Nazijargon von der „Volksseele“, der unlösbaren Verbindung zwischen „Nation und Blut“ und der „germanischen Sendung“. Goebbels‘ Roman Michael (1929) zeigt die Geistesverwandtschaft von Nationalsozialismus und Anthroposophie, denn der Anthroposophie zufolge ist „Michael“, der Erzengel, der Deutschland verkörpert, die „geistige Macht“ unserer Zeit.

Goebbels denkt Gesellschaft ganz allgemein in der Kategorie der Identität, insofern sowohl von der fremden als auch von der eigenen Gemeinschaft behauptet wird, sie hätte ein „Wesen“; was weder wissenschaftlich noch rational begründet werden kann: „Der Jude ist uns im Wesen entgegengesetzt.“ (Claus-E. Bärsch: „Antijudaismus, Apokalyptik und Satanologie“, Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte, 1988, S. 118)

Steiners „atlantische“ Rassetheorien aus seiner Akasha-Chronik entsprechen denen Hitlers. Der deutsche Psychiater Wolfgang Treher zeigt in seiner Studie Hitler, Steiner, Schreber – Ein Beitrag zur Phänomenologie des kranken Geistes (Emmendingen 1966) die enge Verwandtschaft zwischen den geisteskranken Systemen Hitlers und Steiners auf. Treher zufolge kämpfte Hitler, in der Art von Projektion, die für Schizophrene charakteristisch ist, gegen das teuflische Böse, d.h. gegen die Juden, um die Einheit seiner manichäisch gespaltenen schizophrenen Seele wiederherzustellen. Treher betrachtet Steiner, der denselben psychotischen manichäischen Krieg des arischen Christus gegen den jüdischen Ahriman kämpfte, als sogar noch kränker und verrückter als Hitler. In beiden schizophrenen Wahnsystemen gibt es zwei Gruppen – eine höhere geistige Rasse und eine dämonische materialistische. Die letztere Rasse muß ihre Sünden abarbeiten, bis sie stirbt, wie in Hitlers KZs.

Steiner und Hitler waren beide Mystiker, aber für Steiner war die metaphysische Einheit der „absolute Geist“, der von der Materie unabhängig ist, während für Hitler es der „absolute Wille“ war, der nicht von den Umständen abhängig ist. So empfand Hitler nur Verachtung für den ästhetisierenden Schwächling Steiner. (In seinen frühen Tagen schrieb Hitler im Völkischen Beobachter gegen den „galizischen Juden“ Steiner.) Während Steiner sicherlich nur Mitleid mit dem primitiven Ahriman Hitler fühlte. Dies hinderte aber manchen ihrer Anhänger nicht daran, ihnen beiden zu folgen.

Sexualpolitischer Schulungsbrief, November 2024

9. November 2024

Liebe, Arbeit und Wissen sind zusammen die Quelle unseres Lebens. Die Emotionelle Pest versucht diese Quelle zum Versiegen zu bringen.

„Emotionelle Pest“ ist immer dann, wenn aus irrationalen Gründen das aus der Umgebung beseitigt wird, was einen stört. Wenn ich gegen einen Nachbarn vorgehe, der laut Musik macht, ist das natürlich nicht „emotionell pestilent“, sondern schlicht rationale Notwehr. Ist der Lärm aber nur Vorwand und gehe ich deshalb gegen ihn vor, weil ich sein Liebesglück und seine Lebensfreude nicht ertragen kann, dann bin ich durch irrationale Gefühle motiviert, d.h. die Anklage „Ruhestörung“ ist eine Ausrede (teilweise sogar gegenüber mir selbst!), um dieses mich störende Glück einfach nur wegzukriegen. Wenn meine „Initiative gegen Ruhestörung“ bei genauso wie ich unglücklich gepolten weiteren Nachbarn Resonanz findet, ist die Illustration für den Begriff „Emotionelle Pest“ perfekt: die Seuche breitet sich wie ein Virus aus.

Die Emotionelle Pest ist die Antithese zu dem, was unser Leben selbst in seinen Grundlagen ausmacht. Sie richtet sich entsprechend neben der Sexualökonomie auch gegen die Arbeitsdemokratie. In der Tat ist praktisch unser gesamtes politisches und bürokratisches System nichts weiter als organisierte Emotionelle Pest. Man betrachte etwa wie das Finanzamt dich doppelt und dreifach besteuert und du dich für jeden Cent rechtfertigen mußt, während die Bürokratie, für die dieses Blutgeld mit mafiaartigen Methoden ausgepreßt wird, dein harterarbeitetes Geld für inländische Parasiten und ausländische Potentaten ungeprüft rauswirft als sei es Dreck. Sie hassen dich und sie hassen dieses Land! Man braucht sich nur anschauen, was für gruselige Gestalten mittlerweile die einstige Arbeiterpartei SPD bevölkern und wie sie das Leben des einfachen Arbeiters zunehmend zur Hölle machen!

Dabei sollte man sich vor dem Psychologisieren soziologischer Prozesse in Hut nehmen. Ganz am Anfang gesellschaftlicher Entwicklungen stehen nie „Ideen“, auch nichts Tiefenpsychologisches und selbst Bioenergetisches nicht, sondern stets ökonomische und „materielle“ Faktoren. Die psychischen und energetischen Faktoren gewinnen erst danach ihre Durchschlagskraft. Beispielsweise waren der Erste und der Zweite Weltkrieg Ursache der sexualökonomischen Veränderungen weltweit, denn erstmals mußte sich Staat und Gesellschaft mit Kondomen, Geschlechtskrankheiten, eklatantem Frauenüberschuß etc. beschäftigen. Das kulminierte schließlich in der Formation der antiautoritären Gesellschaft ab 1960. Erst später, in der heutigen durchideologisierten antiautoritären Gesellschaft verdrängen psychische und energetische Faktoren alle ökonomischen und materiellen Bedingtheiten. Ideologie wird zum alles entscheidenden Faktor. Selbst die Außenpolitik ist nicht mehr interessenorientiert, sondern wird „feministisch“!

Jede Ideologie, die Ideologie an und für sich, hat stets nur eine Funktion: die ökonomischen und „materiellen“ Bedingtheiten unsichtbar zu machen. Beispielsweise tun die Großkonzerne heutzutage alles, um eine (pseudo-) linke, woke Agenda durchzudrücken, in der sich alles um Gender- und Rassenfragen sowie vermeintlich ökologische Fragen dreht, um den Klassenkonflikt zwischen denjenigen die arbeiten, aber immer weniger am Bruttosozialprodukt teilhaben, und denjenigen, die von Kapitalerträgen leben und dabei immer mehr vom gesellschaftlichen Reichtum einheimsen, zu verschleiern.

Nach Marx und Engels bedeutet Arbeit immer und ausschließlich das Zusammengehen von einem gedanklichen Plan und dessen physischer Ausführung mit dem Ziel ein Arbeitsprodukt zu erstellen. In einer kommunistischen („arbeitsdemokratischen“) Gesellschaft sind diese beiden Elemente (Plan und Tätigkeit) auf allen Ebenen vertreten, d.h. auch der einzelne Arbeiter „plant mit“ und der Kapitalist arbeitet. In einer monopol-kapitalistischen („Rockefelleristischen“) oder staats-kapitalistischen (Stalinistischen) Gesellschaft wird der Plan zentralisiert, der einzelne Arbeiter wird zum bloßen Sklaven und das ganze immer ineffizienter und verpeilter werdende System wird nur noch durch ideologische Verblendung aufrechterhalten.

Zentrales Element dieser Verblendung ist die Sexualunterdrückung, während nämlich materielle Not zu rationalem Handeln führt, das diese Not aufhebt, wirkt sexuelle Not genau gegenteilig. Wir haben in den letzten Jahren eine Jugend herangezogen, die ganz in ihren eigenen Problemen, vor allem „Orientierungslosigkeit“, und einer gesellschaftlichen Ideologie aufgeht, die um ein einziges Thema kreist: die Verherrlichung und Propagierung orgastischer Impotenz. Je kränker, verkorkster, „nicht-binärer“, perverser bzw. natürlich „diverser“ du bist, desto höher ist dein gesellschaftliches Ansehen – vor allem aber wenn du dich für die Perpetuierung dieser seelischen Versumpfung einsetzt. Statt sich um reale gesellschaftliche Machtstrukturen zu kümmern, tut man das, was von BlackRock vorgegeben wird und „engagiert“ sich für die Regenbogenagenda, zu der auch schwarze und braune Streifen gehören, um queere Schwarze und PoC-Communitys („Farbige“) zu repräsentieren. Aus Protest gegen „Trump und das Patriarchat“ rasieren sich jetzt amerikanische Frauen das Haupt und wollen in den nächsten vier Jahren so unattraktiv wie irgendmöglich für Männer sein.

Funktionswechsel, du Affe!

5. September 2024

Ich wurde des öfteren mit einem sehr merkwürdigen Blick angeschaut, wenn man zufällig feststellte, daß ich stets ein kleines Tampon, wie es junge Mädchen benutzen, bei mir führe. Das hat mit meinem kläglich gescheiterten Ich-Ideal als Soldat (ich habe an dieser Stelle schon davon erzählt) zu tun. Jeder Soldat führt ein Tampon bei sich, um damit Schuß- oder entsprechende Stichverletzungen sofort hermetisch luftdicht zu versiegeln. Wie viele wurden dadurch schon vor dem sicheren Tod durch Ausbluten bewahrt! Oder: beispielsweise konnte ich vor einiger Zeit nur deshalb problemlos mit dem Taxi in die die nächstgelegene Notaufnahme fahren, weil der wie Sau blutende Finger (zu blöööööd zum Zwiebelschneiden!) in eine Damenbinde gewickelt war. Das ist ein typisches Beispiel für einen „Funktionswechsel“.

Der Witz dabei ist, daß die modernen Damenbinden und Tampons selber aus dem umgekehrten Funktionswechsel hervorgegangen sind: Soldaten des Ersten Weltkrieges führten kleine Schachteln mit sich, in der sich watteartige Ballen befanden, um Wunden damit schnell verarzten, zumindest den Blutverlust stoppen zu können. Krankenschwestern sind damals auf die Idee gekommen, daß das für die Monatshygiene besser geeignet und auch hygienischer ist, als die bis dahin benutzen Stoffetzen.

Praktisch alles um uns herum beruht auf derartigen Funktionswechseln, praktisch nichts ist wirklich „erfunden“ worden. Die allerersten Autos sahen noch wie Pferdekutschen aus. Die Schienen der Bahn sind nach und nach im Bergbaubetrieb entstanden, als ultraschwere Wagen einen entsprechenden festen Unterboden für ihre Räder benötigten und man auf Metallplatten und schließlich Metallschienen verfiel. Als die Lokomotive erfunden wurde, gab es die Eisenbahn bereits! Das beste Beispiel ist aber die Evolution. Beispielsweise waren die ersten Wirbeltiere Neumünder, d.h. unser After war ursprünglich unser Mund:

Unsere Gehörknöchelchen waren ursprünglich Teil unseres Kiefers! Unsere Hände dienten Ursprünglich dem Klettern im Geäst und unsere Vorstellungsfähigkeit geht darauf zurück, daß wir Affen beim Springen von Ast zu Ast die Entfernung abschätzen und dazu unsere Umwelt in unserem Kopf simulieren mußten. Das daraus eines Tages die Tüftelei eines Uhrmeisters und die Gedankengebäude eines Hegel hervorgehen würden…

Um zum Anfangsbeispiel zurückzukehren: die japanischen Bauern waren den Samurai schließlich nicht mehr hilflos ausgeliefert, weil im Zweifelsfall ein Dreschflegel (oder was sich sonst noch so an Horror-Geräten auf einem Bauernhof findet) eine gefährlichere Waffe sein kann als jedes Samurai-Schwert. Genauso braucht sich niemand von uns Almans wehrlos zu fühlen, angesichts all der Kriminellen, die sich natürlich niemals an Waffenverbotszonen, Messerverbotszonen oder an sonstwas, beispielsweise Regeln der Zivilisation, halten werden. Durch Funktionswechsel wird potentiell jeder Gegenstand zu einer gefährlichen Waffe. Mit einer zusammengerollten Zeitschrift kannst du Knochen brechen! Jeder Kugelschreiber kann in der geballten Faust zu einer verheerenden Stichwaffe werden. Daß überhaupt irgendjemand auf den selbstmörderischen Gedanken verfällt, einen seiner Mitmenschen körperlich anzugreifen ist unserer Domestikation zu hilflosen unterwürfigen Opferlämmern zu schulden!

Der Funktionswechsel (Funktionswandel, Funktionswechsel, Funktionsumkehr, Funktionsspaltung etc.) zeigt uns, daß die Wirklichkeit nicht materieller Natur ist. Materie ist bloßer Funktionsträger, durch die die Funktion sozusagen „hindurchströmt“ und sie dabei umformt. Wir sind Funktionalisten keine „Materialisten“ und erst recht sind wir keine „Idealisten“ (im Sinne, daß der Geist primär ist und die Materie hervorbringt): Hegel war auch nur ein – Affe. Und wer angesichts der beschriebenen Geschichte unseres Hörknöchelns an den „Weltgeist“ glaubt, ist ein saublööööder Affe!

Peter liest die Laska/Schmitz-Korrespondenz (Teil 8)

6. April 2024

Stark vereinfacht geht Hermann Schmitz von zwei Sündenfällen aus. Der erste ist der, den auch Reich in Christusmord beschreibt. Schmitz typisch verquast:

Der erste Sündenfall, der nach dem biblischen Mythos, besteht darin, daß die Menschen lernen, was gut und böse ist, also Vorzugsrichtungen des Verhaltens zu ihnen zustoßenden Herausforderungen nicht mehr nur blind, sondern mit Wissen und Wollen folgen können. Dabei lernen sie aber erst, was gut und böse ist, als handle es sich bei allem, was sie zu wissen nötig haben, um objektive oder neutrale Tatsachen. (…) Der erste Sündenfall schafft Halt nach außen, durch die Möglichkeit selbständiger, einsichtiger Orientierung am Gegebenen. (S. 175)

Schmitz beschreibt hier die Genese der Panzerung. Die Menschen verlieren die Unmittelbarkeit. Es ist, als wenn sich eine Wand, die Panzerung, zwischen sie und ihre Umwelt und zwischen sie und ihre Innenwelt schiebt. Bei letzterem denke man etwa an Freuds Entdeckung des unbekannten Kontinents des Unbewußten. Aber sie haben immer noch eine Orientierung sozusagen „am Sternenhimmel“ dort draußen und dem „sittlichen Gesetz“ hier innen: der Rahmen der autoritären Gesellschaft.

Der zweite Sündenfall ereignete sich, Schmitz zufolge, um das Jahr 1800 herum mit der „Entdeckung der strikten Subjektivität“ durch Johann Gottlieb Fichte (1762-1814):

Der zweite Sündenfall, der Fichte’sche, belehrt sie, daß es nicht so ist, daß sie also nicht einfach nachsehen können, was (an sich und für alle) ist und sein soll, sondern sich jeder in seinem Namen darum kümmern muß, was meine (seine) Tatsache, sein Programm, sein Problem ist. (ebd.)

Der zweite Sündenfall schafft dem Menschen Unsicherheit im Verhältnis zu sich, weil sich herausstellt, daß der Halt, der nach dem ersten Sündenfall noch gegeben war, langsam aber sicher wegbricht: alles ist subjektiv, willkürlich und unsicher.

Was Schmitz hier beschreibt, sind zwei menschheitsgeschichtliche Einschnitte, die sich vor etwa 6000 Jahren und ziemlich präzise um das Jahr 1960 ereignet haben: der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral und damit der Körperpanzerung und der Beginn der vermeintlichen „sexuellen Revolution“ und damit die weitgehende Ersetzung der Körperpanzerung durch die okulare Panzerung. Der Einbruch des kompletten Wahnsinns von Timothy Leary bis heute, der Freigabe des Cannabis-Konsums:

Man hört geradezu wie die Körperpanzerung Anfang der 1960er Jahre zusammenbricht! An ihre Stelle tritt die komplette Orientierungslosigkeit, der radikale „Werteverfall“ und – der Tod. Seit nun über 60 Jahren macht die Menschheit diese zweite Zensur durch, deren Bedeutung man nicht überschätzen kann, – sie könnte final sein.

Einerseits muß man Schmitz zugutehalten, daß er ein Gespür dafür hat (wer sonst hat diese beiden Sündenfälle so treffend beschrieben?), andererseits ist es fundamental verfehlt, wenn er schreibt, daß der erste Sündenfall „der Ausgang aus der Selbstsicherheit des skrupellosen instinktiven Lebens in die Verantwortung rationalen Prüfens und Wägens von Gut und Böse“ war (S. 179). Der Zusammenbruch der Selbststeuerung und Einbruch des Irrationalismus und der Perversion war für ihn „rational“, das Leben davor „skrupellos“. Schmitz ist ein in der Wolle gefärbter Reaktionär: die Kultur geht vor!

Den zweiten Sündenfall, den er, wie gesagt mit Fichte (und Stirner) und dem Beginn der „ironistischen“ Romantik verbindet, will Schmitz auffangen, indem er sie sozusagen vollendet, – indem er von dem „dem Vorurteil herunterkommt, alle Tatsache müßten objektiv sein, so daß das Subjektive in eine rätselhafte Rand- und Schwebestellung gerät, für die man bald die Metapher des (selbst paradoxen) Nichts erfindet; so kommt es zum Nihilismus. Dieses Mißverständnis, und damit der Nihilismus, kann geheilt werden“ (S. 176). Die Heilung vom Nihilismus verspricht die Neue Phänomenologie, indem sie sozusagen die Welt wiederverzaubert: Subjekt und Objekt verzahnen sich wieder. Die Welt ist dann nicht mehr etwas, wo man seine Stellung in der objektiven Welt findet, „sondern (die Menschen) müssen jeweils ihre Stellung durch eigene Stellungnahme finden und ständig neu gegen Erschütterungen, emotionale Hinfälligkeit, Labilität, personale Regression, sich aufrichtend, behaupten“ (S. 183).

Mal abgesehen davon, daß ich hier „Nietzsche pur“ höre, ist das ganze nichts anderes als ein ständiges Ausweichen vor dem Wesentlichen. Platt ausgedrückt: es geht weder darum, wie du dich in der Falle verortest (wie nach dem ersten Sündenfall), noch darum, wie du zur Falle Stellung beziehst (wie Schmitz es nach dem zweiten Sündenfall uns nahelegen will), sondern erstens mußt du sehen, DASS du in der Falle sitzt, um dann zweitens diese Falle zu verlassen. Laska versucht ständig Schmitz diesen einfachsten aller Gedanken nahezubringen, aber Schmitz ist blind, verrannt. Wie ALLE Philosophie dient auch die Neue Phänomenologie dazu, die Existenz der Falle zu sichern.

Letztendlich dokumentiert das Laska/Schmitz-Buch die Diskussion zwischen einem realitätstüchtigen Erwachsenen (Laska) und einem komplett verpeilten Kind (Schmitz) – mit manchmal ganz interessanten Einsichten.

Nachbemerkung: Wie „1800“ und „1960“ vereinbaren? Der Riß von 1960, der durchaus die Vernichtung der Menschheit besiegeln könnte, hat eine lange Vorgeschichte. Man denke nur an die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, den Ersten Weltkrieg, der, nicht zuletzt in sexualökonomischer Hinsicht, den gesamten Planeten auf den Kopf gestellt hat. Man denke an Nietzsche als Seismographen einer ungeheuren Umwälzung: den Einzug des alles zerfressenden Nihilismus. Kierkegaard. „Schmitz‘ Fichte“. Die Französische Revolution. Rousseau – der auf LaMettrie zurückgeht. Das ganze ist untrennbar verbunden mit der industriellen Revolution, die bereits Goethe am Ende von Faust II thematisiert. Unter diesem ständig wachsenden Druck, die letzten Faktoren waren vielleicht die Pille und die Drogenkultur (schon zu Reichs Zeiten mit der „Beat-Generation“ vorbereitet), hat dann in den 1960er Jahren die Körperpanzerung begonnen wegzubrechen und die Augenpanzerung trat an ihre Stelle: Its a Mad Mad Mad Mad World (1963)

https://www.youtube.com/watch?v=ejDx-zn7M5Y

Peter auf dem Weg zur Orgonomie (Teil 10)

7. Februar 2024

In der Zeit, als ich dieses Bild zeichnete, schaute ich mir im Fernsehen häufiger die Geschichten von Luis Trenker an. Erst Jahrzehnte später ist mir aufgegangen, wie nah er Reich kommt von seinem Aussehen, seinen Manierismen, seinen Gesten, seiner überbordenden „alpinen“ Energie:

Dieser Beitrag ist bemerkenswert, weil Trenker aus einer Zeit erzählt, die Reich als verlorene Jahre gerne hinter sich gelassen hatte. Reichs eigene Beschreibung des Ersten Weltkrieges an der Italienischen Front, einem der schlimmsten Frontabschnitte im gesamten Krieg, Marke „Verdun“, ist im Verglich dazu merkwürdig skizzenhaft, blaß, konturlos – wie die so vieler anderer Weltkriegsteilnehmer.

Hier Trenkers Film von 1931 Berge in Flammen. Trenker ist Reich und die Handlung entspricht in etwa Reichs Kriegserlebnissen. Reich hätte diesen Film 1931 sehen müssen. Der Alptraum des Krieges!

Von all dem wußte ich um das Jahr 1973 natürlich nichts. Aber trotzdem: Trenker hat damals bei mir einen „Eindruck“ hinterlassen. Als Norddeutscher war ich auf Reich eingestellt…

DER ROTE FADEN (Band 2): 33. Sigmund Freud, Constantin Vlad, Wilhelm Reich

1. Oktober 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): 33. Sigmund Freud, Constantin Vlad, Wilhelm Reich

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / Nachbetrachtung & Schlußbekenntnis

11. Februar 2023

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / Nachbetrachtung & Schlußbekenntnis