Nach dem gestrigen Ende meiner überlangen Serie über LSR und den Konservatismus hier ein Beispiel dafür, warum Laska immer auf Distanz zu mir ging, denn: Nasselstein interessiert sich für jeden Unsinn…
Schon interessant, wie Nasselsteins chaotisches Gehirn funktioniert. Ein Bekannter erwähnt seinen Sohn, der unter dem Einfluß seiner Altersgenossen auf unerklärliche Weise von konservativ auf „woke“ umgeschwenkt ist. In einem anderen Zusammenhang erwähnte ich gleich danach die Gleichung des Kontakts: Strömung –> Erregung + Wahrnehmung (siehe die Gleichung am Ende des Blogteintrags). Am gleichen Abend bin ich auf YouTube über die Diskussion eines amerikanischen Pastors über seine Erfahrungen mit Besessenen und Dämonen gestolpert. Ohne die passende Begrifflichkeit zur Hand zu haben, kam mir in den letzten Monaten oder sogar Jahren in den Sinn, daß woke Linke mir den Eindruck vermittelten, „besessen“ zu sein. Die psychischen Probleme, insbesondere Depression, der ungesunde Teint, die Faszination für Entropie und die Zerstörung der deutschen Industrie und der deutschen Kultur, Deutschlands an sich, die völlige Unfähigkeit, eine rationale Diskussion zu führen jenseits von Kläffen, Grunzen und „Nazi!“-Gebrüll, man kann ihren „schlechten emotionalen Geruch“ förmlich wahrnehmen, die Häßlichkeit, das Dämonische (siehe Kamala Harris), die groteske Bösartigkeit (Drag Queen Story Hour – WTF!!!).
Seit geraumer Zeit bin ich von randständigen, quasi „esoterischen“ Theorien fasziniert, wonach Geisteskranke buchstäblich von Dämonen besessen sind. Aber ich konnte mir nie einen orgonomischen Reim darauf machen. Als ich in besagter Nacht beim Einschlafen war, kam mir plötzlich der Gedanke, daß dies alles in der Grundgleichung Strömung –> Erregung + Wahrnehmung enthalten ist, wobei nur der Erregungsteil von den Orgonomen sinnvoll entwickelt wurde, während der Wahrnehmungsteil etwas schwer faßbar blieb. Mir kam in den Sinn, daß es überall dort, wo es Erregung gibt, zwangsläufig auch Wahrnehmung geben müsse – und so wie die Erregung funktionierende Einheiten schafft (z.B. Bione oder sogar Formen in der unbelebten Natur), gibt es vielleicht etwas Ähnliches oder vielmehr Paralleles dazu im Bereich der Wahrnehmung. Es gibt einen Hinweis darauf in Reichs Schriften (Äther, Gott und Teufel), wenn er das Glaubenssystem aller indigenen Völker, denen wir je begegnet sind, erörtert. Sie alle, ohne jede Ausnahme, glauben an „Animismus“, d.h. nicht nur an eine quasi physische Lebenskraft (Erregung), sondern auch an bewußte „Geister“, die mit jeder vorstellbaren physischen Entität verbunden sind. Reich besteht darauf, daß es sich dabei nicht einfach um Mystizismus handelt (verzerrte Wahrnehmung aufgrund von Panzerung), sondern um eine unverzerrte Wahrnehmung orgonotischer Funktionen, die von den Stämmen aufgrund ihres Mangels an wissenschaftlichen Kenntnissen nur falsch interpretiert wurden. Ich frage mich, ob ihre Wahrnehmung „realer“ war, als Reich vermutete.
Vielleicht haben die Christen Recht und es findet so etwas wie ein „geistiger Krieg“ statt. Man schaue sich nur die jüngsten woken Olympischen Spiele in Paris an, bei denen immer nur „Jesus Christus“ angegriffen wird, und es gibt immer wieder anekdotische „Beweise“ dafür, daß vermeintliche „Außerirdische von anderen Galaxien“ seltsamerweise auf die Beschwörung Jesu reagieren, wie es „Dämonen“ tun würden. Ist es nicht seltsam, daß man in Großbritannien verhaftet wird, wenn man in der Nähe von Abtreibungskliniken ein STILLES Gebet abhält? All das verrückte Zeug, das ein amerikanischer Evangelikaler vorbringen würde – wo ich immer sagen muß: Da hat er/sie ja recht! Demokraten („Hollywood“) führen offen dämonische Rituale durch, Lady Gaga, Madonna, Beyonce, Taylor Swift. – Das heißt nicht, daß ich christlich oder „spirituell“ oder so werde. Ganz im Gegenteil, um die Mystik zu besiegen, muß man sie wirklich verstehen. Jedenfalls glaubten im Laufe der Geschichte und, global gesehen, auch heute noch 99% aller Menschen an die „geistige Welt“.
Kann es sein, daß, wie gestern kurz bereits angedeutet, das „vertikale“ Über-Ich so etwas wie eine Besitzergreifung ist? Frei nach Otto Groß wird das Eigene vom Fremden okkupiert. Ziel des Christen ist es, daß sein Wille identisch ist mit dem Willen Gottes. Ich erinnere daran, daß das moralinduzierende Über-Ich genau die Verderbtheit erst erzeugt, die sie angeblich verhindern will. Man denke auch daran, daß der „Satanismus“ von De Sade bis Richard Ramirez nichts anderes war als spiegelverkehrter Katholizismus. Außerdem zeugt das isolierte, tyrannische, wie ein Trieb agierende Über-Ich des triebhaften Charakters, wie ihn Reich 1925 beschrieben hat, von der dämonischen Natur des Über-Ichs. Während das Neben-Ich (siehe ebenfalls den Eintrag von gestern) dem Animismus entspricht?
Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich sowas wie das folgende liebe, wie wohlig heimisch ich mich fühle:
Ich habe mich mein ganzes Leben mit der indischen Kultur auseinandergesetzt. Ich weiß von all den Schrecknissen, dem Yoga (unters Joch spannen – es ist ein und dasselbe indoarische Wort!), Karma, Kastensystem, arrangierte Ehen ohne Liebe etc. Ich weiß, daß Tyagaraja den obigen Kriti (entspricht vielleicht einer Sonate) komponiert hat – Tyagaraja: „König der Entsagung“. Trotz allem liebe ich Südindien, die karnatische Musik; Tyagaraja ist vielleicht mein Lieblingskomponist. – Aber ist das nicht alles geradezu der plastische Ausdruck all dessen, was das exakte Gegenteil der Orgasmustheorie ausmacht?
Nein! Und nochmals: NEIN! Diese verächtliche super-orgonomische Haltung, die alle „gepanzerte“ Kultur verächtlich vom Tisch wischt, ist vollkommen verpeilt und zutiefst – nihilistisch. Auch wenn man mißbräuchlich Reich zitiert, daß es bisher keine Kultur gab und es diese erst in Zukunft geben würde. Wer diese Haltung vertritt, sagt imgrunde nichts anderes als Michael Silvert, den ich neulich dahin zitiert habe, daß „gepanzerte“ Menschen keinen Sex haben dürften. Klingt irgendwie hyperorgonomisch, ist aber das diametrale Gegenteil der Orgonomie.
Es ist eine Art „orgonomischer Mystizismus“, der irgendwie ein „reines Land“, ein „Jenseits (der Panzerung)“ erwartet – also genau jene Haltung vertritt, die der „Superorgonom“ beispielweise den Hindus vorwirft. Niemals wird es eine „bessere“ Musik geben als das, was Bach, Mozart, Beethoven und – Tyagaraja uns hinterlassen haben. Egal wie sie selbst und die Kultur geartet sein mögen, deren Heroen sie sind. Es gibt kosmische Formgesetze, die sich durch solche Halbgötter manifestieren. Es wird niemals „bessere“ Musik geben als im obigen Video. (Warum ausgerechnet südindische Musik? Mal abgesehen von meinen persönlichen Vorlieben: Die europäische klassische Musik ist tot, ein Museum. Und sie wird vom Blatt abgelesen oder das Blatt wird memoriert, d.h. der Spieler ist immer angespannt, läuft buchstäblich den Vorgaben hinterher und die Vorführung ist frei von Inspiration, während indische Musiker stets, für den Europäer immer etwas irritierend, tiefenentspannt sind und ihre Musik zu 90% auf Improvisation beruht.)
Was wir anstreben, ist kein irgendwie ungreifbares Paradies in den Wolken bzw. eine Utopie auf Erden so schön, daß wir sie uns gar nicht ausmalen können. Was wir anstreben ist, daß die Menschen die Tiefe und Schönheit des Universums immer voller erfahren und sie realisieren, daß sie in einem Ozean leben, in den sie sich eintunen können, sofern sie sich nur wirklich entspannen und hingeben. Ansonsten verweise ich auf den gestrigen Blogeintrag über die kosmischen Ursprünge unserer Kultur.
[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]
Es ist interessant Reichs Folgerungen aus dem Gefühl, ein bloßer Wurm im Weltall zu sein, mit denen Freuds zu vergleichen. Freud:
Kritiker beharren darauf, einen Menschen, der sich zum Gefühl der menschlichen Kleinheit und Ohnmacht vor dem Ganzen der Welt bekennt, für „tief religiös“ zu erklären, obwohl nicht dieses Gefühl das Wesen der Religiosität ausmacht, sondern erst der nächste Schritt, die Reaktion darauf, die gegen dies Gefühl eine Abhilfe sucht. Wer nicht weiter geht, wer sich demütig mit der geringfügigen Rolle des Menschen in der großen Welt bescheidet, der ist vielmehr irreligiös im wahrsten Sinne des Wortes. (Die Zukunft einer Illusion, STUDIENAUSGABE Bd. 9, S. 166f)
Wie Marx und Diderot will sich auch Freud nicht überwältigen lassen, sondern im Gefolge seines Gottes namens „Logos“ Dämme gegen den Ozean errichten! Wobei Freud et al. verkennen, daß dieses Dämme errichten der wirkliche Ursprung der Religion ist. Man lese nur die Psalmen oder die babylonischen Mythen!
Bei Freud soll aus der unbewußten Verdrängung die bewußte Verurteilung werden (Dämme errichten) – dagegen Reichs gefühlsmäßige Einheit von Sexualität und Religion, d.h. die Versöhnung mit dem Ozean, mit dem „Menschentiersein“ – wie bei LaMettrie.
Die Religiösen spüren ganz genau, daß die Naturwissenschaft ihr Todfeind ist. Daß sie früher oder später langsam aber sicher die Fundamente der Religion unterspült. Die einzige Überlebenschance ist, Religion und Wissenschaft separat zu halten. Sobald aber Gott angetastet wird, rasten sie aus. Entsprechend können sie Freuds Die Zukunft einer Illusion akzeptieren (denn der hat, nach eigenem Eingeständnis in Das Unbehagen in der Kultur, keinen Zugang zum religiösen Gefühl), während Reichs Buch über „die Illusion einer Zukunft (für den Mystizismus)“, Äther, Gott und Teufel, niemals akzeptiert werden wird. Und das eben nicht nur, weil Freud das Über-Ich anerkennt, Reich nicht, sondern weil Reich den lieben Gott eben nicht nur eine bloße Illusion sein läßt, zu der jeder sagen kann, daß er es besser weiß („ich habe Gott geschaut“) – Reich nimmt ihnen Gott aus dem Himmel weg und untersucht ihn im Reagenzglas. Das können sie nicht ertragen. – Reichs Orgonphysik ist nichts anderes als eine konsequente Fortführung von dem, was Reich von der LSR-Essenz erfaßt hat!
[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]
Man kann den Nerv der Zeit treffen. Jahrtausende wurden Milliarden von Menschenseelen von dem absurdesten und geistlosesten Müll in Beschlag genommen. Warum sollte die Alternative zu den beiden Grundideologien (Mechanismus und Mystizismus) die Menschen nicht weit mehr motivieren? Reichs Sexpol, d.h. das Bewußtmachen, daß niemand mit seinen natürlichen sexuellen Antrieben allein dasteht, das Über-Ich einen also angelogen hat, und man gemeinsam gegen die Unterdrückung vorgehen kann, war ein erster Schritt. Wobei Reich noch nicht ahnte, wie tief das Unnatürliche und die Unterdrückung in jedem Einzelnen selbst verankert ist und deshalb jede „Befreiungsbewegung“ sehr schnell ins Gegenteil kippen kann. Man betrachte nur, was heute „sexuelle Befreiung“ bedeutet: möglicherweise Pubertätsblocker und chirurgische Kastration.
Soll man also gar nichts tun, weil alles viel zu gefährlich ist? Um was es wirklich ging war stets: glaubt man wirklich an das Dreischichtenmodell, also an den Kern und hat deshalb Vertrauen („Glaube“) – oder ist man in Wirklichkeit Freudianer = Schopenhauerianer, d.h. Pessimist und „Bedenkenträger“. Wenn man das Dreischichtenmodell zu Grundlage macht, wird man niemals an der sekundären Schicht (Freuds „Unbewußtem“) verzweifeln und zum Reaktionär werden, weil man immer den bioenergetischen Kern vor Augen hat, der mit jedem Neugeborenen von Neuem und in absoluter Perfektion vor einem steht! Man wird aber auch nie in wilden Optimismus verfallen, eben weil man sich der sekundären Schicht stets bewußt ist. Man wird aber vor allem stets mit der oberflächlichen Schicht anfangen, d.h. Aufklärung betreiben. „Auf-Klärung“ bedeutet hier von oben nach unten, von der Oberfläche in die Tiefe der intrinsischen Logik dessen zu folgen, was uns als gesellschaftliche und individuelle Irrationalität entgegentritt.
Teil davon ist das LSR-Projekt, war doch die „Widerstandsanalyse“ explizit immer das Modell nach dem Bernd Laska vorgegangen ist. Selbst in Stirners Hauptwerk selbst finden sich dazu Ansätze, wenn Stirner versucht die „Weltgeschichte des Einzigen“ zu rekonstruieren, d.h. von der Oberfläche (etwa heutiges Christentum) zum Kern („Christus“ und wofür er wirklich steht) vorzudringen. Die Menschen müssen lernen, daß sie in der Falle stecken und wie diese Falle konstruiert ist und welche Gefahren lauern, wenn man die Falle verlassen will – und sich dabei nicht immer tiefer in der Falle verfangen will.
„Positives“, d.h. magisches Denken bestimmt einen Großteil der heutigen Menschen. Sie wähnen sich wie Gott selbst, der („Es werde Licht!“) durch bloße Postulate die materielle Realität schuf. Verstärkt wird dieser Mystizismus dadurch, daß mittlerweile ein Großteil der Menschen abends und am Wochenende in die Welt von Computerspielen abtaucht, wo durch einen bloßen Mausklick ganze Tomatenplantagen innerhalb von Millisekunden wachsen, Wagenladungen frischer Munition aus dem Nichts erscheinen und Wunderkanonen sich in deiner Hand „materialisieren“ etc. Unvermittelt wurden wir alle zu „Kabbalisten“!
Diese (mechano-) mystische Wahnwelt erschöpft sich nicht etwa auf den Spielkonsolen der dergestalt ruhiggestellten Massen, sondern bestimmt auch das Denken und Handeln der Eliten, die „Geld und Wachstum“ per Knopfdruck erzeugen („Modern Monetary Theory“) und von kommunistischen Cyberutopien träumen mit ihnen selbst an den Hebeln der Macht: Götter.
Das hüllt sich alles in das Gewand der Aufklärung, ist aber das exakte Gegenteil und taumelt wie einst das Ancien Regime oder der Warschauer Pakt seinem sicheren Untergang entgegen.
Es wird auf amerikanischem Boden zu Hamas/Hisbollah-Anschlägen kommen. Durch die mit Bedacht offen gehaltene Südgrenze der USA konnten bereits ganze Terrorarmeen ins Land einmarschieren. Das ist vom tiefen Staat gewollt, denn mit „Terrorabwehr“ kann man eine Gesellschaft beliebig stark kontrollieren. Massaker mit Tausenden von Toten bei Football-Veranstaltungen, die live im Fernsehen übertragen werden, werden in den USA zu der von den Mächtigen ersehnten demokratisch verbrämten Militärdiktatur führen, die nach außen hin einen Angriff auf den Iran lancieren wird, ähnlich dem nach 9/11 gegen Afghanistan und Irak. Dies wird für die USA aber in einer Katastrophe münden, weil der Iran tatsächlich alle US-Flugzeugträger in der Region mittels Hyperschallraketen versenken kann, gegen die prinzipiell keine Verteidigung möglich ist. Resultat wird ein radikaler Rückzug der USA auf die eigene Hemisphäre sein.
Generell wird sich der Krieg grundlegend verändern, z.B. werden Panzer verschwinden, weil sie durch Schwärme von Killerdrohnen und Kampfrobotern völlig nutzlos werden. Selbst die hochentwickelsten Verteidigungssysteme werden bei der zigsten Welle von solchen Drohnenangriffen und wandelnden Panzerfäusten zusammenbrechen, d.h. Panzer werden von einer Bedrohung zu tragikomischen Selbstmordboxen. Das gleiche gilt für Schiffe und letztendlich auch alle Flugzeuge – und für ganze Länder! Beispielsweise kann Israel ein beliebig weitentwickeltes Raketenabwehrsystem besitzen, irgendwann wird es angesichts der xten Angriffswelle zusammenbrechen und die Raketen der Hisbollah aus dem Libanon werden das Heilige Land in eine unbewohnbare Trümmerwüste verwandeln – so wie es jetzt Gaza ist. Alles entsprechend der kabbalistischen Wahnwelt, in der die säkularen europäischen Zionisten nach ihrem Einbruch ins Land der Philister (Gaza) ausgerottet werden müssen – zusammen mit den Europäern und Arabern. Gott weiß, wie Israel mit seinem Atomwaffenarsenal reagieren wird. Die Samson-Option? („Wenn wir untergehen, wird der gesamte Nahe Osten und Europa zur Atomwüste!“)
Die Europäische Union wird (glücklicherweise!) implodieren, da sowohl Italien als auch Frankreich bereits heute schlichtweg bankrott sind und die Kern-EU ohne Euro undenkbar ist. Die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen werden unausdenkbar sein. Entsprechend werden wir ein Wiederaufleben von „Franco“, „Mussolini“ und, nun ja, sogar „Hitler“ erleben.
Chinas Stärke ist eine Illusion, die Mißwirtschaft der KP ist atemberaubend. Nur Idioten können den Wirtschaftsdaten trauen, mit dem uns die Chinesen blenden. China wird wieder in Fürstentümer von Warlords zerfallen. Hingegen wird das längst abgeschriebene Rußland, das dem Kommunismus schon seit langem endgültig abgeschworen hat, langsam aber sicher den eurasisch-afrikanischen Superkontinent beherrschen.
Zurück zum Rest der Welt, Amerika: die CIA wird Trump töten und Michelle Obama wird nach entsprechenden „demokratischen Wahlen“ zum neuen Präsidenten ernannt. Ein faschistisches CIA-Regime wird Amerika beherrschen und der Norden wird weiter systematisch „lateinamerikanisiert“ werden, um eine gesamtamerikanische Hacienda schaffen zu können. Auf unserer Seite des Atlantik werden entsprechend Irland und Großbritannien in völliger „multiethnischer“ Anarchie versinken. Deutschland muß sich entscheiden, dem gleichen Schicksal entgegenzutaumeln oder zu einem autoritär regierten russischen Satelliten gemacht zu werden, wie es einst die „DDR“ war.
Ich erwähnte Killerdrohnen und Hyperschallraketen, die die gesamte Militärtechnologie, die sich seit dem Ersten Weltkrieg ausgeprägt hat, obsolet machen werden. Gleiches gilt für die vielbeschworene Digitalisierung: Virenprogramme werden die gesamte digitale Infrastruktur zum Kollaps bringen und auch dagegen wird es prinzipiell kein Gegenmittel geben können. Entsprechend wird die Zukunft grundlegend anders aussehen, als uns die Propheten des Fortschritts weismachen wollen.
Wie komme ich darauf, was hat das hier, auf einer orgonomischen Seite, zu suchen? Zunächst einmal werden die „satanistischen“ Eliten durch zwei „esoterische“ Lehren „positiven Denkens“ bestimmt: die jüdische Kabbala und der tibetische Buddhismus. Man schaue nach Hollywood! Zweitens darf man den Medien der Großkonzerne weniger trauen als den Goebbels-Medien am Ende des Zweiten Weltkrieges. NIEMALS die Staatsmedien und die Medien der Großkonzerne anschauen, sondern ausschließlich Feindsender hören und diese Informationen entsprechend extrapolieren, wobei man stets damit kalkulieren muß, daß psychotische Irre an den Fäden ziehen! Und drittens wird das gesamte gesellschaftliche Leben vom Gegensatz zwischen Emotioneller Pest und Arbeitsdemokratie bestimmt:
Wobei die Emotionelle Pest von ihrem (selbst-) zerstörerischen Grundwesen heraus nicht stabil sein kann und stets im Untergang mündet. Es ist der Gegensatz zwischen, wenn man so will, „Todestrieb“ und „Lebenstrieb“ bzw. natürlich zwischen DOR und OR.
Viertens ist die gepanzerte Gesellschaft auf einer mechano-mystischen Denkweise aufgebaut, die realitätswidrig ist, wodurch, wie gesagt, sämtliche ihrer Utopien scheitern werden. Die gesamte Kriegsmaschinerie und Digitalisierung, Maschinisierung (Roboter) und Mystifizierung (entkörperlichende Digitalisierung) ist dem Untergang geweiht und das funktionelle Denken wird triumphieren:
Robert A. Harman hat die These aufgestellt, daß die Gesellschaft durch langfristige Verpflichtungen zusammengehalten wird. Ich schulde dir etwas. Das bindet uns über längere Zeiträume aneinander. So wird das Netz der Arbeitsdemokratie gewoben. Ich gebe dir etwas (Ladung), also schuldest du mir etwas, bis du deine Schuld mir gegenüber begleichst bzw. „entlädst“.
Das hat mich auf den Gedanken gebracht, daß entsprechend jede Religion auf der Erde ursprünglich kaum etwas mit Mystik und „Erlösung“ zu tun hat, vielmehr beinhaltet sie Opfergaben an die Götter als Antwort auf deren „Arbeit“ (es regnen lassen, Früchte produzieren, Feinde fernhalten usw.), so wie unsere Opfergaben sie für uns arbeiten lassen (es regnen lassen, Früchte produzieren, Feinde fernhalten usw.). Das lebt unmittelbar im Katholizismus weiter: die Heiligen sind nicht wirklich tot, sondern genauso Teil der Kirche wie die Lebendigen und im Volksglauben haben sie ähnliche Funktionen übernommen, wie einst bestimmte heidnische Götter. Man denke nur an Petrus, der frappant an Poseidon und Thor erinnert. Die Gläubigen sind dergestalt in ein dichtes Beziehungsgeflecht eingebunden mit „Gaben“, Verpflichtungen und Hoffnungen, die auf die Zukunft gerichtet sind und weit weit in die Vergangenheit zurückreichen.
Religion ist eine Art „Arbeitsdemokratie“, die auf orgonotische Funktionen projiziert wird, die in dem Sinne fehlinterpretiert werden, daß sie personalisiert sind (die Götter). Ich bezweifle, daß bisher jemand die Verbindung zwischen Religion und Arbeitsdemokratie gesehen hat, aber sie ist so offensichtlich, wenn man die tatsächliche Praxis des Katholizismus sieht: ein ziemlich kompliziertes „Geschäft“, das verschiedene Engel und Heilige, Maria, Christus, den Vater und den Heiligen Geist, Opfergaben und Erntedankfeste umfaßt. Der Kathole fühlt sich in diesem Netz geborgen und die Gemeinschaft hat eine fast unzerstörbare Dauer.
Genau deshalb waren Länder wie Polen und Irland stets solche geschlossenen Gesellschaften, die selbst in der Diaspora ihre nationale Identität bewahrten. Von daher auch die Versuche der Weltverschwörer gegenwärtig insbesondere Irland durch forcierte „Migration“ seiner Identität zu berauben und etwa in Amerika seit Jahrzehnten der Versuch durch Städteplanung die geschlossenen Gemeinschaften von Iren, Polen, Italienern, etc. mit ganz ähnlichen Mitteln zu zerschlagen. Kein „ethnisches Gestrüpp“, soll sich dem freien Fluß des Kapitals entgegenstellen. (Was selbstredend auch im Interesse der Kommunisten ist!)
Wir denken, Religion sei die persönliche Beziehung zu Gott oder „Christus“ in der Gegenwart. Ursprünglich war die Religion jedoch Ahnenverehrung, ähnlich der besagten Verehrung der Heiligen im Katholizismus. Im Sinne von Harmans Zeittheorie war es eine arbeitsdemokratische Verpflichtung gegenüber der Vergangenheit, die die Grundlage für unsere Gegenwart bildet. Eine auf den Himmel projizierte Beziehung. Und die Götter waren ein Ausdruck unseres Engagements für die Zukunft, das Ich-Ideal und in gewisser Weise die Kinder der Zukunft, die auf den Himmel projiziert wurden.
Ursprünglich gehört die Religion nicht zum psychologischen Bereich des Einzelnen, sondern eher zum sozialen Bereich. Ethnologen haben nie eine Gesellschaft ohne Religion gefunden. Religion ist eigentlich ein Element der Arbeitsdemokratie, d.h. ein Engagement über Raum und vor allem Zeit hinaus. Das ganze mystische Brimborium mit persönlicher „Erlösung“ ist eine Verfallserscheinung.
Das wird unmittelbar evident, wenn man die Vorgehensweise von christlichen Missionaren bei Naturvölkern betrachtet. Hier werden stets die Außenseiter und Sonderlinge angesprochen, die sich eben nicht im, nennen wir es mal, „Glaubensnetz“ ihrer Gemeinschaft geborgen fühlen und deshalb sozusagen einen „direkten Draht“ zu Gott suchen. Von diesen Randständigen her wird dann langsam von den Missionaren die Gemeinschaft aufgerollt, wobei darauf bedacht gelegt wird, nach und nach das „Netz“ zu zerstören. Das diese Missionare objektiv im Interesse amerikanischer Kapitalinteressen arbeiten, paßt ins Bild.
Übrigens haben wir im Recht etwas ganz ähnliches. Und ist Recht von Religion überhaupt trennbar? Ich denke nicht nur an das Gesetz Mose und die Scharia, sondern auch an die Tabus und Gebote der Naturreligionen. Wieder: von Mystik und „Erlösung“ ist da wenig die Rede.
Die untergründige Identität von Religion, Recht und „bioenergetischer Spannung“ im Sinne Harmans sieht man an der Tatsache, daß auch das Recht in gewisser Weise den Tod nicht kennt. Das bezieht sich natürlich in erster Linie auf das Erbrecht, aber auch generell hat die „juristische Person“; etwas Unkörperliches, etwas, was nicht an Zeit und Raum gebunden ist. Nochmals: mit Mystik hat das zunächst einmal gar nichts zu tun, aber alles mit der Arbeitsdemokratie.
Engel, Dämonen „und andere Geistwesen“ haben, so die Lehre der Katholischen Kirche, keinen Körper, keine Emotionen, sie erfassen Zusammenhänge instantan, d.h. in gewissem Sinne stehen sie außerhalb von Raum und Zeit. Mit anderen Worten sind es sozusagen „Platonistische“ Wesen, die in der Welt der „Ideen“ beheimatet sind.
Ich will weder behaupten noch bestreiten, daß es solche Wesen gibt, sondern nur darauf hinweisen welche orgon-energetischen Funktionen zum Glauben an ihre Existenz führten und wohl auch zu einem Glauben an das Leben nach dem Tode. Dazu verweise ich auf meinen Blogeintrag über Wolfgang von Goethe und Thomas Gast, wo ich beschrieb, daß wir „zwei Seelen in unserer Brust“ haben. Eine der beiden, „das Herz“ und die Emotionen, sind mehr erdgebunden, die andere entspricht „dem Hirn“ und den Sensationen.
In orgonomischer Begrifflichkeit entsprechen die Geistwesen der Kreiselwelle, wie Reich sie in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat, und der koexistierenden Wirkung, wie Charles Konia sie im Anschluß an Reich beschrieben hat. Der Glaube an das Spirituelle entspricht den funktionellen Transformationen in der folgenden orgonometrischen Darstellung:
Der Überführung von Erregung in Wahrnehmung („Kontemplation“, „Achtsamkeit“, „Spiritualität“), die Überführung von Bewegung in koexistierende Wirkung (schizophrenes Beziehungserleben, „Synchronizität“, Mystizismus) und schließlich die Überführung von Emotion (eine Abart der Wahrnehmungs-Funktion die auf Pulsation beruht) in Sensation (eine Abart der Wahrnehmungs-Funktion die auf der Kreiselwelle, genauer gesagt dem „energetischen Orgonom“ beruht). Sensation läßt sich am besten durch den Zustand des „Chillens“ beschreiben, den Cannabis-Konsumenten erfahren. Sie können stundenlang emotionslos eine weiße Tapete anstarren fasziniert von den Sensationen, die das Muster der Raufaser vermittelt. Praktisch die gesamte merkwürdig emotionslos wirkende Avantgarde-Kunst beruht auf der Überführung von Emotion in Sensation. Siehe dazu auch meinen Artikel Die Massenpsychologie des Buddhismus.
Das bedeutet auch, ich verweise wieder auf den Blogeintrag Wolfgang von Goethe und Thomas Gast, daß es zwei Arten von Leben nach dem Tod gibt – bzw. daß es zwei GLAUBEN an ein Leben nach dem Tod gibt – oder noch besser: zwei Arten mit der Angst vor der Vergänglichkeit umzugehen. Die eine handelt vom materiellen Hier und Jetzt, die andere handelt vom geistigen „Jenseits“ und entspricht der obigen Transformation. Beim ersteren denke man an diverse Konzepte einer „ewigen Wiederkehr“, die man sich nach dem Muster des Jahreszeitenwechsels und ähnlicher pulsatil-zyklischer Naturprozesse vorstellt. Mit Nietzsches „ewiger Widerkehr“ werde ich mich im nächsten Teil dieser Blogserie beschäftigen.