Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
Lesebegleitungen zu den späten Schriften Wilhelm Reichs (1995-1997)
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In Orop Wüste (S. 25) erklärt Reich das Grün der Pflanzen damit, daß sich das Gelb des Pflanzensafts mit dem Blau der Orgonenergie mischt. Im Herbst werden die Blätter gelb, weil zusammen mit dem Orgon das Blau aus den Blättern schwinde.
Tatsächlich gibt es im dunklen Unterholz des Regenwaldes Malaysias eine Begonienart (Begonia pavonina), die intensiv blauschimmernde Blätter hat. Heather Whitney (University of Bristol) et al. zufolge, gehe diese auffällige Färbung auf die besondere innere Struktur ihrer Chloroplasten, bzw. „Iridoplasten“, zurück. Die „Thylakoidmembranen“ würden sich zu drei oder vier Lagen zusammenschichten, so grünes Licht absorbieren können und dabei blaues Licht reflektieren, die Blätter dementsprechend blau leuchten. Auf diese Weise könnten diese Begonien auch im schummrigen „grünen Dunkel“ am Fuße der Urwaldriesen überleben.
Der Student der Orgonomie muß bei diesen übereinandergeschichteten „Thylakoidmembranen“ an den Orgonenergie-Akkumulator denken. Die besagten Forscher denken an quantenphysikalische Phänomene. Will sagen, es gehe bei den periodischen Nanostrukturen der Iridoplasten nicht nur, wie bei gewöhnlichen Chloroplasten, um rein photochemische Prozesse, sondern um die „photonische“ Kontrolle des Lichtflusses, wie sie etwa in Mikrolasern zur Anwendung kommt.
Unsere Erde dreht sich im Laufe der Zeit immer langsamer, weil unter anderem der Einfluß des Mondes sie abbremst. Bisher galt dabei eine Verlängerung der Tageslänge von rund 2,3 Millisekunden pro Jahrhundert als Richtwert. Doch wie britische Forscher ermittelt haben, ist die Verlangsamung der Erdrotation offenbar um 0,5 Millisekunden geringer als bisher angenommen. Es muß daher Prozesse geben, die dem Bremseffekt des Mondes entgegenwirken.
Catherine Hohenkerk vom Königlich britischen Nautical Almanac Office in Taunton und ihre Kollegen könnten hier ein Problem der Orgonphysik gelöst haben. Die gängige Physik nimmt nämlich an, daß die Erdrotation auf die Bildung des Sonnensystems zurückgeht, damit rein mechanischer Natur sei und sie aufgrund der vom Mond ausgehenden Gezeitenkräfte, also imgrunde wegen Reibung, immer mehr abnimmt. Reich hingegen glaubte, daß die Erdrotation auf die Bewegung der atmosphärischen Orgonenergie von West nach Ost beruht.
Hohenkerk et al. gehen nun aufgrund ihrer Auswertung historischer astronomischer Daten davon aus, daß es einen zusätzlichen, leicht beschleunigenden Prozeß geben muß, der die Verlangsamung durch den Mond teilweise aufhebt. Die Orgonenergie? Die Forscher selbst vermuten rein mechanische Veränderungen der Dynamik des Erdinneren oder weil die Pole seit der letzten Eiszeit immer kleiner werden und sich damit die Gestalt der Erde verändert.
Reich betrachtete sich als „Entdecker der Lebensenergie“. „Lebensenergie“ bedeutet aber nicht, daß tote Materie lebendig wird, wenn diese „Energie“ hinzutritt. Das wäre ja auch widersinnig, denn Lebensenergie ist überall vorhanden, d.h. auch auf dem Mond! „Lebensenergie“ bedeutet, daß Materie lebendig werden kann, wenn sie sich genauso verhalten kann, wie diese Lebensenergie. Zunächst wäre da die Pulsation eines abgegrenzten aber elastischen Bereichs, der entsprechend als Ganzheit pulsieren kann. Zweitens formt sich dieses „membranöse“ Gebilde entsprechend der kreiselförmigen Bewegung der Lebensenergie. Praktisch alles Lebendige (die Organismen und so gut wie alle ihre inneren Organe) hat die Orgonom-Form. Auf dem Mond hat buchstäblich nichts eine Orgonom-Form! Und drittens funktioniert ein Organismus als Einheit, d.h. jenseits von Raum und Zeit. Die Gene und deren Funktionsweise sind ein Beispiel. All das tritt rudimentär auch in der toten Natur auf, etwa die Pulsation der Atmosphäre, die Orgon-Form der Wirbelstürme und ihr einheitliches Funktionieren, aber es bedarf besonderer Bedingungen, die Reich beispielsweise in den Bion-Experimenten erforscht hat, bevor die Lebensenergie tatsächlich die spezifische Energie von Organismen werden kann, sich sozusagen vollgültig manifestieren kann.