
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: a. Galaxien ohne Sterne (Fortsetzung)
6. August 2021ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 3. Sonderformen von Galaxien: a. Galaxien ohne Sterne
5. August 2021Perfect Strangers
4. August 2021Gestern bin ich mal wieder über eine dieser Facebook-Eintragungungen eines Links-Orgonomen gestolpert:
Eine der größten Lügen, die je erzählt wurde, lautet: „Blut macht eine Familie.“ Kein Blut macht euch zu Verwandten, sondern Loyalität, Liebe und Vertrauen machen euch zur Familie.
Die Reaktionen in diesem Milieu: unisono Begeisterung und Liebesbekundungen! Beides, der Text und die Reaktion auf ihn, zeigt mal wieder, wie exakt Elsworth F. Baker mit seiner soziopolitischen Charakterologie in seinem Buch Der Mensch in der Falle den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Mir schnürte die Aussage geradezu den Magen zu und ich fühlte mich instinktiv unwohl. Das diametrale Gegenteil von „Begeisterung und Liebe“.
Für sie, die Linksliberalen, spielt sich alles im Kopf ab. Es dreht sich alles um hehre Ideale („Loyalität, Liebe und Vertrauen“), während die Biologie, „der Bauch“, „das Blut“ diesen Menschen rein gar nichts bedeuten. Das erklärt so gut wie alles: vom Öffnen der Grenze bis zum Zurückdrängen von Elternrechten. Ihr größter Schrecken ist das implizite Credo jedes Konservativen: „Greife meine Familie an und du bist tot!“
Ich sage durchaus nicht, daß die linksliberale Haltung in irgendeiner Weise an sich „böse“ ist – ganz im Gegenteil. Zu Reichs Zeiten, d.h. vor etwa 1960, als die Familienbande jede Lebensregung erstickten, war sie sogar die anständige Option. Man kann sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie befreiend es war, ein „Genosse“ zu sein, d.h. mit Menschen verbunden zu sein, zu denen man sich frei gesellte, weil man die gleichen Ideale teilte. Doch gleichzeitig muß man bedenken, wie fragil diese Haltung ist. Es ist wohl von „Loyalität“ die Rede, aber diese hat nicht die gleiche Bedeutung, wie die „blutsbedingte“ Loyalität. Und diese Grundhaltung überträgt sich auch auf Bereiche, in denen das „Blut“ keinerlei Rolle spielt. Ich werde niemals glauben, daß ein Linksliberaler die gleiche Loyalität der Orgonomie (oder einer beliebig anderen „Sache“) entgegenbringt wie ich, einfach weil das bei ihm alles nur Kopfgeburten sind.
Das ist auch die wirkliche Tragik jedes Linksliberalen, der nie wirklich begreifen wird, wegen seiner Charakterstruktur auch gar nicht be-greifen kann, daß er alle „Solidarität“ der Welt aufbringen kann, er aber trotzdem nie von Zigeunern als einer der ihren anerkannt werden wird, von keinem Indiostamm, keiner tscherkessischen Dorfgemeinschaft etc.pp. Seine gesamte Existenz beruht auf einer existentiellen Lüge. Aus diesem Grund muß er auch, wenn er schließlich zum Roten Faschisten wird, alle natürlichen Gemeinschaften, die Familie an sich, ja sogar die biologische Geschlechter aufheben, um auf diesem Planeten überhaupt leben zu können.
Es ist wirklich erschreckend und tieftraurig, aber die Reaktion auf den obigen Facebook-Eintrag zeigt, daß wir ob unserer gegensätzlichen biophysischen Struktur in alle Ewigkeit einander komplette Fremde bleiben müssen:
Reich gegen die Reichsflugscheiben
3. August 2021Vor dem folgenden habe ich mich jahrzehntelang ferngehalten, weil es derartig mit Neonazi-Propaganda verknüpft ist und ohnehin an Schwachsinn kaum zu überbieten ist: „Nazi-UFOs“, „Neuschwabenland“ und der ganze Rotz. „Vril“, „Maria Orsic“, „Haunabu-Flugscheiben“, „Reichsdeutsche“ ist alles nachgewiesener Betrug.
Was auffällig ist, ist, daß zwischen 1947 und 1955, also zu Reichs Zeiten, UFO-Geschichten nicht etwa von „Greys“ und ähnlichem Krypzeugs beherrscht wurde, sondern von „Sternenmenschen“, die typischerweise von der Venus oder dem Mars stammten und in jeder Beziehung wie Menschen aussahen.
Dazu muß man dreierlei wissen: die Deutschen waren Mitte des letzten Jahrhunderts in Wirtschaft und Wissenschaft absolut führend und waren vor allem dezentral aufgestellt. Beispielsweise wurde anders als in Amerika bei der Herstellung von Atomwaffen nicht alles auf eine Karte gesetzt, sondern parallel alle möglichen Ansätze verfolgt, darunter denkbar Abwegiges. Zweitens wußte die Führung spätestens 1943, daß der Krieg definitiv verloren war und man sich auf die Nachkriegszeit vorbereiten mußte. Das war ganz ähnlich wie nach dem Ersten Weltkrieg mit den Freikorps, nur daß Deutschland nun besetzt sein würde. Und drittens gab es einen ganzen Kontinent, der praktisch unbegrenzte Entfaltungsmöglichkeiten bot und traditionell Rückzugsraum des „Deutschtums“ war: Südamerika. Argentinien wurde zwischen dem 4. Juni 1946 und dem 21. September 1955 von dem, ja, Nationalsozialisten Peron regiert.
Erwähnenswert ist auch, daß die Raumfahrt Ende der 1920er Jahre mit Hermann Oberth begann, Wernher von Braun dessen Schüler war, die NASA kaum mehr war als ein zunächst nach White Sands und dann nach Florida versetztes „Peenemünde“ und daß Oberth bis 1989 enthusiastischer Spiritus rector der deutschen „UFO-Szene“ war. Ich erinnere nur an die UFO-nachrichten, die bis in die 1980er Jahre hinein die UFO-Welt der 50er Jahre lebendig hielt.
Man fragt sich, warum ausgerechnet aus Südamerika derartig viele UFO-Berichte kommen, was in Rosswell wirklich abgestürzt ist, wem George Adamski und ähnliche „UFO-Kontaktler“ der 50er Jahre wirklich begegnet sind und schließlich mit wem ausgerechnet der Autor von Massenpsychologie des Faschismus 1954/55 wirklich mittels seiner „Raumkanone“ gerungen hat!
Ab 1955 ist der Hype um die „UFO-Kontakler“ rasch abgeklungen und wurde dann seit den 1960er Jahren langsam durch das Phänomen der „UFO abductees“ abgelöst: ein Zoo von Ekel-Aliens – zwischen denen in den Berichten immer wieder die „Nordic Aliens“ auftreten: „Außerirdische“ die aussehen wie Skandinavier…
Haben sie, wer immer auch immer „sie“ sind, eine neue Schutzmacht gefunden?
Alles, was ich sonst noch schreiben könnte, wäre haltlose Spekulation, zumal eh alles von Desinformation zersetzt ist. Ich finde das im Ungefähren bleiben müssende Szenario jedenfalls erwähnenswert, möchte mich aber nicht auf Geschichten über ein „Viertes Reich“ einlassen: Joseph Farrell, Peter Levenda, Jim Marrs. Ich versuche nur Sinn in eine absurde Geschichte zu bringen, denn man kann weder George Adamskis Geschichte (die einigen Einfluß auf Reich hatte) noch etwa Travis Waltons Geschichte von 1975 (die gegenwärtig Peter Robbins beschäftigt) so einfach vom Tisch wischen. Walton beschreibt eine UFO-Entführung durch „Greys“, bei der plötzlich „Menschen“ auftreten.
ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 2. Die Klassifikation der Galaxien: f. Schwarze Löcher (Fortsetzung)
2. August 2021ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: 2. Die Klassifikation der Galaxien: f. Schwarze Löcher
1. August 2021Bione im Untergrund (Teil 1)
30. Juli 2021Es ist eine schier unglaubliche Geschichte. Der wichtigste und gleichzeitig häufigste Organismus dieses Planeten wurde erst vor einem Vierteljahrhundert entdeckt. Es geht um den photosynthetisierenden marinen Mikroorganismus Prochlorococcus. Ein einziger Milliliter kann über 100 000 dieser Bakterien enthalten. Der Mikroorganismus sorgt für die Hälfte der Photosynthese in den Ozeanen. Aber so gut wie niemand hat je von Prochlorococcus marinus gehört.
Die Entdeckerin ist die Meeresökologin Sallie Chisholm vom Massachusetts Institute of Technology in Boston. Vor einigen Jahren rief sie ein Student ans Elektronenmikroskop:
Wir sahen kleine Bläschen auf der Oberfläche der Zellen. Erst wußten wir nicht, was das sein soll, aber dann sagte ein Mikrobiologe, das sind Vesikel. Die kannte man noch nicht bei Meeresbakterien. Also das ist eine neue Eigenschaft für das Ökosystem Ozean.
„Das sind Vesikel.“ Das sind Bione, Orgonenergie-Bläschen, die Reich Mitte der 1930er Jahre entdeckt hat! Aber was lesen wir im Jahre 2014:
Vesikel das sind kleine, von einer fettigen Membran umhüllte Bläschen voll mit Eiweißen und sogar gengroßen Stücken Erbsubstanz. Viele Zellen schnüren solche Vesikel ab, ganz offenbar auch Prochlorococcus. Als sich Sallie Chisholm ihre Kulturen noch einmal genauer ansah, entdeckte sie in manchen zehnmal so viele Vesikel wie Zellen. Wenn das nicht nur im Labor geschieht, sondern auch auf offener See, wäre das ein völlig neuer und wichtiger Effekt. Immerhin dominiert Procholorcoccus die Mikrobengemeinschaft im Ozean.
Diese Vesikel würden wohl von vielen Mikroorganismen im Meer gebildet werden.
Nur warum? Gerade in der nährstoffarmen Saragossa See ist es doch kostspielig für eine Mikrobe ständig Vesikel abzuschnüren. Sallie Chisholm hat gleich mehrere Theorien. Nummer eins: Virenabwehr. (…) Theorie zwei: Nahrung für die Helfer. (…) Theorie drei: die Vesikel dienen dem Austausch von Genen (…).
Noch nach fast 90 Jahren ist es der Biologie fremd, daß es Bione gibt, daß alles Lebendige auf Bionen beruht und wieder in Bione zerfällt und daß sich alle Aufgaben, die man diesen „Vesikeln“ zuordnen kann, sekundäre Funktionen sind.
Es ist wirklich erschreckend, in was für einem Ausmaß Reich seiner Zeit voraus war – und in welchem Ausmaß die gesamte heutige Wissenschaft der blinden mittelalterlichen Scholastik ähnelt. Wenn man denn dieses mit Billiarden finanzierte Gebilde überhaupt als „Wissenschaft“ bezeichnen kann. Es ist mechano-mystischer Obskurantismus, der wie blind für die alleroffensichtlichsten Dinge ist und nur bestehen kann, weil die Menschen, die diese angebliche „Wissenschaft“ betreiben, gepanzert sind, d.h. überhaupt keinen Zugang zum Objekt ihrer Forschung haben – dem Lebendigen.
Es gibt zwei verborgene Biosphären auf diesem Planeten, die in den vergangenen Jahren entdeckt wurden und die von ganz besonderer Bedeutung für die Orgonomie sind: Bakterien, die in den heißen Tiefen der Erde leben und Bakterien, die von reiner Energie leben. Beides verweist auf Reichs Entdeckung der Bione in den 1930er Jahren bzw. der „Orgonenergie-Bläschen“, wie er sie später bezeichnete.
Reich hat gezeigt, daß seine Bione nicht mit Hilfe von „Luftkeimen“ erklärt werden können, da Bione sofort nach Herstellung der Präparate nachweisbar sind, während Gebilde, die sich aufgrund von „Luftinfektion“ bilden, Stunden zur Entwicklung brauchen und ohnehin keine Ähnlichkeit mit Bionen haben. Durch Luftinfektion konnte er nur „bestimmte Formen von großen Stäben und einfachen Kokken“ erzeugen (Der Krebs, Fischer TB, S. 94-96).
In den amerikanischen Proceedings of the National Academy of Sciences wurde 2007 erstmals ein umfassender Zensus der Bakterien in der Luft vorgelegt, der eher ein Fragezeichen hinter dieser, Reichs Aussage setzt:
Früher mußten Forscher versuchen, die Luftkeime zu kultivieren, um sie identifizieren zu können, was problematisch ist, weil bis zu 99% der Bakterien in den Nährböden gar nicht überleben können. Inzwischen kann man mit dem sogenannten „PhyloChip“ die DNS bzw. RNS der Bakterien nachweisen und sie so identifizieren. Auf diesem Weg wurden 1800 Bakterienarten in der Luft von Texas gefunden.
Interessant ist der Befund, daß nicht der Ort so wichtig ist, an denen die Probe genommen wird, sondern vielmehr die Jahreszeit und die Witterungsbedingungen. Reich fand entsprechend, daß frisches Gras sich in einer Nährlösung weniger schnell bionös zersetzt und sich durch die Organisierung der Bione weniger schnell Protozoen bilden, als es bei Aufgüssen mit Heu der Fall ist.
Je extremer Reich die Stoffe behandelte (d.h. je besser er sie „sterilisierte“), etwa durch Glühen, desto einfacher bildeten sich Bione in der Nährlösung.
Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, daß man Mikroben auch an Orten findet, an denen sie theoretisch keine Überlebenschancen haben. Tatsächlich wurden in den letzten Jahren Bakterien in immer lebensfeindlicheren Umgebungen entdeckt.
Anfang des Jahrtausends ist man in den Goldminen Südafrikas, mit 3,5 km den tiefsten Minen überhaupt, in Wassereinschlüssen auf Bakterien gestoßen. Im gleichen Jahr hat man entsprechendes auch in Millionen Jahren alten Sedimenten unter dem Meeresboden gefunden. Wie das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie berichtet, wurden vor der Küste Perus bei bis zu 420 m tiefen Bohrungen lebende Einzeller gefunden. Es sei nicht bekannt, wie diese Zellen existieren können.
Bestimmte Bakterien, „Elektrobakterien“, „essen“ und „atmen“ reine Energie (Elektronen). Man kann sie entsprechend mit Elektroden anlocken und auf diese Weise „füttern“, d.h. auf Batterien wachsen lassen. Bisher waren zwei Arten bekannt, Shewanella und Geobacter, weitere unterschiedlichste „Elektrobakterien“ werden gerade entdeckt. Sie verzichten auf komplizierte bio-chemische Zwischenschritte, bei denen Organismen Zucker verbrennen, um Energie in Form von Elektronen zu gewinnen, sondern sie ernten Elektronen direkt von der Oberfläche von Mineralien. Im Labor läßt man diese Bakterien gleich auf Elektroden wachsen, ohne alle Nährstoffe, die andere Bakterien benötigen. Es wäre so, als würden wir uns dadurch ernähren, indem wir unsere Finger in die Steckdose stecken! Da sie unabhängig von der Sonne sind, nimmt man an, daß sich im Inneren der Erde eine ganze Biosphäre aus „Elektrobakterien“ verbirgt.
Die unterste Krustenschicht des Ozeanbodens besteht aus der Basaltabart „Gabbro“. In diese Tiefen drang der Mensch erst 2006 vor. 2010 hat das von Stephen Giovannoni (Oregon State University) geleitete Integrated Ocean Drilling Programme in 1400 Metern unter dem Meeresboden im Gabbro ein differenziertes Ökosystem aus Bakterien entdeckt. Und das bei Temperaturen nahe dem Siedepunkt!
2008 haben französische und britische Forscher 1600 Meter, 2015 ein japanisches Bohrschiff sogar 2500 Meter unter dem Meeresboden lebende Mikroorganismen entdeckt. In den Bohrkernen fanden sie Mikroben, die offenbar trotz der widrigen Bedingungen, zu denen Temperaturen zwischen 40, 60 und sogar 100 Celsius gehören, einen aktiven Stoffwechsel besitzen und sich vermehren.
2015 wurde von Hinweisen berichtet, daß Bakterien in 19 Kilometer Tiefe leben.
2018 wurde berichtet, daß 70 % der Bakterien und Archaeen der Erde im Untergrund leben. Etwa Altiarchaeales, die in Schwefelquellen leben, und Geogemma barossii, einem Einzeller, der in 121 °C heißen hydrothermalen Schloten am Meeresgrund zu finden ist.
Ein Organismus, der 2,5 km unter der Oberfläche gefunden wurde, ist seit Millionen von Jahren begraben und ist möglicherweise überhaupt nicht auf die Energie der Sonne angewiesen. Stattdessen hat das Methanogen einen Weg gefunden, in dieser energiearmen Umgebung Methan zu erzeugen, das es möglicherweise nicht zur Vermehrung oder Teilung, sondern zum Ersatz oder zur Reparatur defekter Teile verwendet.
So könnten einzelne Mikroorganismen in den Tiefen Jahrtausende leben.
Die Biosphäre im Inneren der Erde scheint global vernetzt zu sein – oder tatsächlich deshalb identisch zu sein, weil es halt Bione sind. Matthew Schrenk (Michigan State University) und sein Team untersuchten Proben aus dem tiefen Untergrund Kaliforniens und Finnlands, aus den tiefen Minenschächten Südafrikas und den tiefsten hydrothermalen Spalten des karibischen Meeres.
Schrenk berichtet:
Noch vor zwei Jahren hatten wir nur eine vage Vorstellung welche Mikroben in unterirdischen Gesteinsschichten vorhanden sind oder was sie fressen. Wir gewinnen jetzt dieses neue Bild nicht nur darüber, welche Art von Organismen man in diesen Systemen findet, sondern eine gewisse Übereinstimmung zwischen den Standorten weltweit – wir sehen die gleichen Arten von Organismen, wo wir auch hinschauen. Es ist leicht nachzuvollziehen, wie Vögel oder Fische sich ähneln können, obwohl sie Ozeane voneinander entfernt sind. Aber sich vorzustellen, daß 16 000 Kilometer voneinander entfernte Mikroben in den Ritzen harten Gesteins in extremen Tiefen, unter extremen Drücken und Temperaturen nahezu identisch sind, fordert die Phantasie heraus.
2005 wurde berichtet, daß Forscher im Grönlandeis in 3000 Meter Tiefe methan-produzierende Bakterien entdeckt hätten.
Die Wissenschaftler um Buford Price von der University of California schätzen das Alter der Bakterienkolonie auf mehr als 100 000 Jahre. Sie gehen davon aus, daß die Mikroben sich in der unwirtlichen Umgebung nur mühsam am Leben erhalten. Anstatt ihre Gemeinschaft zu vergrößern, müssen sie sich damit begnügen, Erbgutschäden zu reparieren.
Das auch für Einzeller winzig kleine Bakterium Herminiimonas glaciei hat über ein Jahrhunderttausend eine Umgebung praktisch ohne Sauerstoff, Nahrung, bei minus 50 Grad Celsius in dünnen Schichten flüssigen Wassers überlebt, in denen einen gewaltiger Druck herrscht.
2009 ist es Forschern der der Pennsylvania State University gelungen, diese Bakterien über 12 Monate hinweg langsam aufzutauen, d.h. zu einem Teil unserer Biosphäre zu machen. Sie haben kleine Kolonien gebildet.
2012 haben Forscher unter Gletschern in Grönland und der Antarktis am Meeresboden Bakterien der Gattungen Chryseobacterium und Paenisporosarcina entdeckt, die bei bis zu minus 33 Grad Celsius leben und sich sogar vermehren.

















