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Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 11)

5. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

Es bleibt eine letzte reizvolle Möglichkeit. Wir wissen nichts Sicheres von den Außerirdischen, die auf der Erde gelandet sind. Ich sage das mit gebührendem Respekt für die Berichte von Adamski, Allingham und anderen. Wir sind von daher nicht berechtigt, irgendwelche Schlußfolgerungen über die Art des Lebens zu ziehen, das die Insassen leben mögen. Gerald Heard hat vorgeschlagen, daß die einzige Art von Leben, die sich auf anderen Planeten entwickelt haben werde, von der Art sehr intelligenter Bienen sei. Andere Fachleute scheinen zu denken, daß eine einigermaßen menschliche Art von Wesen durchaus möglich ist.

Wenn sie denn Menschen sind, ist die erste Frage, die wir ihnen stellen müssen, was ihre Absichten sind, ob sie uns schaden oder uns helfen wollen. Bis jetzt, nach acht Jahren an Sichtungen, ist nichts vorgefallen, was als vorsätzliche Feindseligkeit interpretiert werden könnte. Unwillkürlich drängt sich einem die Frage auf, ob sie viele der besonderen „menschlichen“ Eigenschaften mit uns teilen, die wir entwickelt haben – Sachen wie der kleine Streit zwischen Nationen und die großen Brutalitäten auf den Schlachtfeldern, unsere emotionale Krankheit, unsere Apathie angesichts von Katastrophen, und die harte, enge Art, wie wir unsere Kinder behandeln. In einem Wort zusammengefaßt all das, was Reich meinte, als er die Panzerung beschrieb, die das Leben in den Menschen davon abhält frei zu fließen. Werden die Weltraum-Menschen auch gepanzert sein wie wir? …und drucken sie Karikaturen von uns in ihren Comics, mit grünen Hörnern und teuflisch verzerrten Zügen?

Die große Hoffnung ist, daß sie nicht gepanzert sind und daß die Wasserstoffbombe ihrer Lebensweise so fremd ist wie bisher die Orgonenergie der unseren. Wenn sie wissen, wie man mit Orgon im Weltraum umgeht, können wir dann annehmen, daß sie auch von seinen anderen Eigenschaften, die für uns nicht weniger wichtig sind, wissen werden – seine Verwendung als sanfte Heilenergie, sein langsames Wachstum und seine Entwicklung als Lebensenergie in den Körpern der Jungen? Wenn das der Fall ist, könnten sie uns eines Tages sehr viel darüber beibringen, wie man den öden Tod in der Atmosphäre bekämpfen kann und wie man den öden Tod im Herzen effektiver verhindert. Sie könnten das tun, weil sie verstünden, was die Orgon-Forschung so zwingend gezeigt hat – die grundlegende Einheit, die der lebendigen, emotionalen Qualität der Menschen und den nichtlebenden physikalischen Eigenschaften von Materie und Raum zugrundeliegt. Die Energie, die jede Zelle und jedes Gewebe des lebenden Körpers durchdringt, ist die gleiche Energie, die das Universum selbst antreibt. Die Entdeckung des Orgons hat also die Barriere aufgehoben, die fast immer zwischen einem menschlichen Organismus und der kosmischen Umwelt existierte, in der er verwurzelt ist und in der er seinen Ursprung hat.

 

BIBLIOGRAPHIE ÜBER FLIEGENDE UNTERTASSEN [aus einem Sonderdruck des obigen Artikels von Ende der 1950er Jahre, hier stark gekürzt und aus technischen Gründen anders gesetzt]

zusammengestellt von David Boadella

Diese Bibliographie wurde ursprünglich in Verbindung mit dem Artikel „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“ (siehe [oben]) erstellt. Die Orgone Institute Press bat um die Erlaubnis zur Veröffentlichung in CORE Vol. 7, Nos. 3-4, aber der Verweis auf diese Zeitschrift [d.h. Ritters Orgonomic Functionalism] in der Bibliographie war aus den Druckfahnen gestrichen worden. Da die [Orgone Institute] Press die Bibliographie nicht vollständig abdrucken wollte, wurde ihr die Erlaubnis zur Benutzung verweigert und sie wird hier zum ersten Mal veröffentlicht:

  1. Frank Scully: Behind the Flying Saucers. Gollancz, 1950
    – Le mytere des Soucoupes Volantes. Paris: Editions Mondiales, 1951
  2. Gerald Heard: The Riddle of the Flying Saucers. Carroll and Nicholson, 1950
    – Is another world watching us? (American edition)
    – Les Soucoupes Volantes Paris: Editions de Fiore, 1951
  3. Donald Keyhoe: The Flying Saucers are Real. Hutchinson, 1950
    – Les Soucoupes Volantes Existent Paris: Editions Correa, 1951
  4. Kenneth Arnold und Ray Palmer: The Coming of the Saucers. Ray Palmer, 1952
  5. Donald Menzel: Flying Saucers. Putnam, 1953
  6. Donald Keyhoe: Flying Saucers from Outer Space. Hutchinson, 1953
  7. Desmond Leslie und George Adamski: The Flying Saucers have Landed. Werner Laurie, 1953
  8. Truman Betherum: Aboard a Flying Saucer. De Worse & Co. Los Angeles
  9. Daniel Fry: The White Sands Incident. New Age Publishing Co.
  10. Daniel Fry: Alan’s Message to Men of Earth. New Age Publishing Co.
  11. George Van Tassel: I Rode a Flying Saucer. New Age Publishing Co.
  12. George Williamson und Alfred Bailey: The Saucers Speak. New Age Publishing Co., 1954
  13. Harold Wilkins: Flying Saucers on the Moon. Peter Owen, 1954
    – Flying Saucers on the attack (American edition)
  14. Cedric Allingham: Flying Saucer from Mars. Muller, 1954
  15. Leonard Cramp: Space, Gravity and the Flying Saucer. Werner Laurie, 1954
  16. Jimmy Guieu: Les Soucoupes Volantes viennent d’un autre monde. Paris: Editions Fleuve Noire, 1954
    – Flying Saucers come from another world. Hutchinson, 1956
  17. Aime Michel: Lueurs sur les Soucoupes Volantes. Paris, 1954
    – Light on the Flying Saucers. Robert Hale (angekündigt)
  18. Waveney Girvan: Flying Saucers and Common Sense. Muller, 1955
  19. M.K. Jessup: The Case for the U.F.O. Citadel Press, 1955; Arco 1955
  20. Orfeo Angelucci: The Secret of the Saucers. Ray Palmer, 1955
  21. Donald Keyhoe: Flying Saucer Conspiracy. New York: Holt, 1955; Hutchinson (angekündigt)
  22. Jean Plantier: La Propulsion des Soucoupes Volantes. Paris, 1955
  23. Harold Wilkins: Flying Saucers Uncensored. New York: Citadel Press, 1955
  24. George Adamski: Inside the Space-ships. Arco, 1956
  25. Gray Barker: They knew too much about Flying Saucers. New York: University Books, 1956
  26. Edward J. Ruppelt: Report on the U.F.O. Gollancz, 1956

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Die DOR-Menschen (Teil 3)

29. Mai 2015

1987 erklärte MUFON, ein Zusammenschluß von Wissenschaftlern zur UFO-Forschung,

daß nach dem Studium „tausender Fälle“ die Organisation zu dem Schluß gekommen sei, es gäbe nur vier Typen von Außerirdischen, die die Erde besuchen: der kleine Humanoide, das experimentelle Tier, das menschenähnliche Wesen und der Roboter. (Spencer/Evans: Phenomenon, London 1988)

Wir leben in einem vollkommen absurden Universum. Ein Universum, in dem George Adamski Kontakt mit „Sternenmenschen“ von der Venus aufnehmen konnte, die sich kaum von gewöhnlichen Menschen unterschieden. Später wurden dann die Außerirdischen populär, wie sie heute jedes Kind kennt: embronenartige Wesen mit ausgemergelten Körpern und großen schwarzen Augen. Die ganze Absurdität des UFO-Phänomens wird durch zwei andere Spezies der UFO-Fauna evident: den „UFO-Riesen“ und „Bigfoot“.

Weltberühmt wurden die „UFO-Riesen“ als am 9. Oktober 1989 die offizielle sowjetische Nachrichtenagentur TASS über eine UFO-Landung in der zentralrussischen Industriestadt Woronesch am Don berichtete. In der Abenddämmerung sei im Stadtpark ein kugelförmiger rotleuchtender Ball gelandet. Aus einer Luke seien drei riesige, drei bis vier Meter große Wesen gestiegen. Im Verhältnis zum Körper hätten sie sehr kleine Köpfe und sehr große Füße gehabt. Nach 40 Minuten seien diese „UFO-Riesen“ wieder entflogen. Genrich Silanow, der Leiter des geophysikalischen Instituts der Stadt untersuchte die Landestelle:

Wir entdeckten einen Kreis mit einem Durchmesser von 20 Metern, in dem sich vier Eindrücke von je fünf Zentimeter Tiefe befanden.

Später wurde die Geschichte von der vom Zentralkomitee der KPdSU herausgegebenen Zeitung Sowjetskaja Kultura weiter ausgeschmückt, so daß eine Woche nach der Landung die Prawda die Notbremse ziehen mußte und alles ins Lächerliche zog: Am Samstag um 13.58 Uhr sei in der Stadt Obradowk („Frohlocken“) ein orangefarbenes UFO gelandet. Drei über drei Meter große Wesen mit drei Augen und vier Ohren seien ausgestiegen. Das größte der Wesen, eine Frau, habe gerufen: „Glasnost … Hurra!“

Über „UFO-Riesen“ in Griechenland informiert uns folgender Bericht aus der griechischen Zeitung Eleftheros Typos (Freie Presse) vom 1. Juli 1989, den mir damals ein befreundeter Grieche zugeschickt hat:

Saloniki – Übernatürliches Wesen aus der Vergangenheit oder ein schlecht gemeinter Witz? Jedenfalls machen die Abdrücke zweier riesig großer Fußsohlen auch die argwöhnischsten nachdenklich. Vorgestern wurde (die 35 Kilometer nördlich von Saloniki gelegene Stadt) Kilkis in Aufregung versetzt. Donnerstagsmorgen waren im Dorf Chrisopetra unerklärliche Dinge geschehen.

Vorgestern um 8 Uhr 30 spielte die elfjährige Evi Sotiropoulu im Garten, dem höchstgelegenen Punkt des Dorfes. Plötzlich war da ein mächtiges Geräusch, das Kind wurde durch eine riesig große Staubwolke erschreckt und lief weinend ins Haus.

„Vom Garten rannte sie erschreckt ins Haus und versuchte mir etwas zu sagen“, erzählte die Großmutter von Evi, Triantafillia Kalegianni. „Als sie sich beruhigt hatte, sagte sie mir, sie hätte durch den Staub hindurch eine riesig große menschliche Figur gesehen. Ich ging gleich aus dem Haus und sah zwei tiefe Abdrücke von menschlichen Fußsohlen …“

Messungen der Polizei ergaben, daß die beiden Abdrücke eine Länge von 1,10 m und eine Breite von 60 cm haben und daß sie 2,5 cm tief in den Boden gedrückt sind.

Gestern erschienen Meteorologen von der Universität Saloniki auf dem Schauplatz. Einer der Professoren, Charambos Sachsamanoglou, sagte: „Die Wolke und das Geräusch können wir wissenschaftlich erklären, aber trotzdem bleibt etwas unerklärt: die riesig großen menschlichen Spuren. In dieser Gegend sind zu dieser Zeit Wirbelwinde ein gewöhnliches Phänomen und ihre Dauer ist sehr kurz. Es ist nicht auszuschließen, daß es einen solchen Wirbelwind gab und zwar ein sehr starker, der verschiedene Objekte hochgehoben hat und so dieses Geräusch hervorgerufen hat. Aber das Problem ist, daß, wenn es sich um einen Wirbelwind gehandelt hat, er alle Abdrücke hätte vernichten müssen. Das ist, was ich nicht erklären kann“, fügte Sachsamanoglou nachdenklich hinzu.

Die zwei übernatürlichen Spuren liegen nebeneinander. Man könnte sagen, an dieser Stelle hätte ein Mensch von riesigen Ausmaßen für nur einen Moment gestanden und wäre dann verschwunden.

Aber niemand kann dies mit Sicherheit sagen.

„Die entsprechenden Fachgelehrten sollen hierher kommen. Sie werden durch Messungen mit Sicherheit feststellen können, ob die Dimensionen der Abdrücke mit denen menschlicher Füße übereinstimmen. Vom bloßen Augenschein her, kann niemand bestreiten, daß es sich um menschliche Füße mit Ferse und fünf Zehen handelt“, sagte Sachsamanoglou.

Der Bürgermeister von Kilkis war sehr zurückhaltend und vorsichtig: „Sicherlich handelt es sich um etwas Merkwürdiges. Ich glaube, daß die Wolke und das Geräusch nichts mit den Spuren zu tun haben. Denn hätte ein Wirbelwind diese Abdrücke hervorgerufen, würde es in keinem Fall zwei gleiche Abdrücke geben, sondern vielleicht nur einen. Dennoch schließen wir nicht aus, daß es sich um einen schlechtgemeinten Scherz handelt.“

Trotzdem steht fest, daß sich die Bewohner von Kilkis in Panik befinden.

Johannes Fiebag (Die Anderen, München: Herbig 1993, S. 15-24) berichtet über „leuchtende Riesen am Bodensee“. Februar 1975 hatte der damals 16jährige Zeuge in der Nähe des Bodensees eine unheimliche Begegnung. Um Mitternacht hatte er sich mit einem gleichaltrigen Freund, der in einen Fall von Wilderei verwickelt war, bei einem Steinbruch im Wald getroffen. Gegen drei Uhr nachts fing es plötzlich im stockfinsteren Wald „zu dämmern“ an. Als die beiden Freunde nach der Ursache für die milchige Helligkeit Ausschau hielten, machten sie weit entfernt zwischen den Bäumen drei Lichter aus, die sich durch die Bäume auf sie zu bewegten. Als sie näher kamen, sahen sie aus wie senkrecht stehende Neonleuchtröhren. In 20 oder 30 Meter Entfernung blieben sie stehen.

Als der Zeuge auf diese Erscheinungen zuging, sah er, daß es etwa drei Meter große Gestalten in Raumfahreranzügen waren, die in einer Art „fliegenden Sesseln“ saßen, die etwa zwei Meter über dem Boden schwebten. Der rechte Sessel bewegte sich auf den Zeugen zu, der sich plötzlich nicht mehr bewegen konnte:

Der ganze Körper kribbelte, es tat richtig weh. Irgendetwas zerrte an meiner Haut. Es war, ja, als ob meinem Körper alles Wasser, alle Flüssigkeit entzogen würde, als ob ich schlagartig austrocknen würde. Mein Kopf dröhnte wie eine Kirchenglocke, ich glaubte, all meine Knochen würden gegeneinander gerieben. Mir war furchtbar heiß, und ich dachte: Verdammt, ich verbrenne, ich sterbe. Es war schrecklich. Nie in meinem Leben habe ich eine solche Angst gehabt wie in diesen Augenblicken.

Sein Freund beobachtete diese Szene aus der Deckung heraus. Von einer Sekunde auf die andere war die Erscheinung verschwunden, hatte sich praktisch in Luft aufgelöst und die beiden Freunde blieben verängstigt und vollkommen ratlos zurück.

Interessanterweise hatte der Zeuge danach Visionen über eine Antischwerkraftmaschine, die er bis 1992 fertigstellen solle, da in diesem Jahr die Welt untergehen würde.

„Visionen“ nach UFO-Erlebnissen sind genauso typisch, wie der Auftrag irgendwelche „Maschinen“ zu bauen. Wobei sich die „Offenbarungen“ als genauso hohl erweisen, wie die Baupläne. Archetypisch für UFO-Begegnungen ist auch einerseits die Beobachtung von konkreten körperlichen und physikalischen Wirkungen (direkt unter den schwebenden Sesseln richteten sich die Gräser steil nach oben und auf einem Schotterweg begannen die Steinsplitter förmlich zu tanzen), andererseits das vollkommen irreale abrupte Verschwinden der Erscheinung, etwa so wie sich Traumbilder in nichts auflösen.

Ähnlich bizarr, unreal und „unlogisch“ wie „UFO-Riesen“, sind die scheußlichen Waldmensch in Nord- und Südamerika, Rußland, im Himalaya und in Australien: Bigfoot, der Schneemensch, Yeti, Sasquatsch, Alma, Mono Grande, Yowie, Oh-Man, der Bärenmensch. Hier eine Meldung vom 22. Juli 2002:

Patna – Massenhysterie in Indien nach Berichten über einen mysteriösen Affenmann. Die Bewohner von Patna sind sicher: „Er ist gekommen, um uns zu töten.“ Manche beschreiben das Wesen wie einen Roboter, andere wie eine springende Kreatur mit roten und blauen Lichtern. Ein Hindu-Geistlicher wurde schon zusammengeschlagen, weil man ihn irrtümlich für den Affenmann hielt.

Wie ist es theoretisch auch nur denkbar, daß diese Wesen immer wieder gesichtet werden, teilweise in dichtbesiedelten Gebieten, man sie aber nie zu fassen kriegt, außer in Fußspuren und Zeugenaussagen? Es ist, als würde sich das Phänomen sozusagen „haarscharf am Rande der Realität“ bewegen. Es ist einerseits real, andererseits aber einfach nicht dingfest zu machen. Im übertragenen Sinne könnte man sagen: „Schaut man genau hin, verschwindet das Phänomen. Schaut man nicht hin – sieht man es undeutlich in den Augenwinkeln.“

Dem amerikanischen UFO-Forscher Frank Edwards zufolge wurde das erste scheibenförmige UFO dieses Jahrhunderts im Altai-Gebirge gesichtet. Und zwar 1926 von der Roerich-Expedition des Amerikanischen Museums für Naturgeschichte über dem Kuknor-Distrikt nahe der Humboldt-Kette. Roerich:

Wir alle sahen einen großen und hellen Gegenstand, der die Sonne widerspiegelte und von Nord nach Süd flog. Es war ein großes ovales Gebilde, das sich mit großer Geschwindigkeit fortbewegte. (z.n. Francis Hitsching: Die letzten Rätsel unserer Welt, Frankfurt 1982)

Ich erwähne dies wegen des großen affenartigen „Yeti“, der immer wieder in Himalaya und dessen Umfeld gesichtet wurde. Hitsching fragt dazu:

Warum werden immer nur Fußabdrücke und niemals ein Leichnam oder ein Skelett oder auch nur ein einzelner Knochen gefunden?

Nach Hilary Evans‘ Beweise: UFOs (München 1988) wurde Yeti „zu oft in Zusammenhang mit UFOs gesehen (…), als daß man die Verbindung in Zweifel ziehen könnte. Aber was für eine Verbindung?“

Einen kleinen Einblick in dieses Geschehen bietet vielleicht folgende Geschichte aus dem 9. Jahrhundert: Im Frankreich dieser Zeit sprach man von „Magonia“, dem Reich das von den „Tyrannen der Lüfte“ beherrscht wird, die die Ernten zerstörten und Menschen entführten. In seinen Schriften berichtet der Erzbischof von Lyon, Agobard, drei Männer und eine Frau seien von einem „Himmelsschiff“, das aus Magonia kam, herabgestiegen und hätten erklärt, daß geheimnisvolle Männer sie entführt und ihnen unerhörte Wunder gezeigt hätten.

Viele UFO-Forscher weisen darauf hin, solche Erzählungen und die mittelalterlichen Geschichten von Kobolden, Elfen, Zwergen, Riesen, etc. würden nun gerade beweisen, daß UFOs auch nur ein Mythos sind, eben weil sie den modernen UFO-Berichten so auffallend ähneln. Aber was, wenn sich hinter dieser volkstümlichen Folklore doch eine Realität verbirgt – die DOR-Menschen! Sind wir vielleicht tatsächlich eine Art von „Haustieren“, die ab und zu von ihren Besitzern „heimgesucht“ werden? Wurden wir von den DOR-Menschwen „domestiziert“? Haben sie uns über unsere ganze Kulturgeschichte hindurch begleitet?

Reich selber hat in Contact with Space (Das ORANUR-Experiment II) darauf hingewiesen, daß die UFO-Bedrohung sehr alt sein könnte:

Das Becken von Tucson, der heißeste Punkt im Südwesten der Vereinigten Staaten, mag über 25 000 Jahre hinweg Ea-Angriffen ausgesetzt gewesen sein, ohne daß sich die Menschen dessen bewußt waren. Waren die Ea, die wir am Himmel sahen, möglicherweise Raummaschinen, die seit alters her die Wüsten aufrecht erhielten, indem sie die ganze Zeit über Regen verhinderten? Niemand konnte das sagen. Aber es lag durchaus im Rahmen der denkbaren Möglichkeiten. Es durfte und sollte nicht ignoriert werden.

Der orgonomische Geograph James DeMeo geht davon aus, daß vor etwa 6000 Jahren im afrikanisch-asiatischen Wüstengürtel die heutige gepanzerte „Zivilisation“ ihren Ursprung nahm. Daß also die „Emotionelle Wüste“ (Reich) aus einer klimatischen Katastrophe hervorgegangen ist. Es sei nur an die Felszeichnungen in der Sahara erinnert, die darauf hinweisen, daß dort vor ein paar tausend Jahren üppige Weidegründe und Wälder vorhanden waren. Noch um Christi Geburt war Nordafrika die Kornkammer des römischen Reiches.

Aber was genau hat vor 6000 Jahren diesen plötzlichen Umschwung zur Wüstenentwicklung, die bis heute anhält und ständig wächst, verursacht? Irgendwie muß dieses Ereignis mit der biblischen Austreibung aus dem Garten Eden zusammenhängen. Der Acker des Menschen wurde „von Gott“ verflucht: „Dornen und Disteln werden darauf wachsen“ (1. Mose 3,18). In welchem Zusammenhang steht diese Verwüstung bzw. „Verfluchung“ des Ackers mit dem Auftreten von „Gottessöhnen“? In 1. Mose 6,2 und 4 ist über sie zu lesen:

Da sahen die Gottessöhne, daß die Töchter, die den Menschen geboren wurden, sehr schön waren. Sie suchten sich die schönsten aus, heirateten sie und zeugten mit ihnen Kinder. (…) Damals und auch später lebte auf der Erde das Geschlecht der Riesen. Sie waren aus der Verbindung der Gottessöhne mit den Menschentöchtern hervorgegangen und sind als die großen Helden der Vorzeit bekannt.

Verbergen sich hinter dieser orientalischen Fabulierkunst exakt die gleichen Entführungsfälle, wie sie heute auftreten und die die Menschen damals nur als „Hochzeit mit den Engeln“ auffassen konnten? Und sind die „Riesen“ identisch mit Bigfoot? Hier wäre zu fragen, was sich wirklich hinter Rebekkas Geburt eines Kindes verbirgt, das „am ganzen Körper mit rötlichen Haaren bedeckt“ war (1. Mose 25,19-26).

Sind wir auf der richtigen Spur, dann ist die „Invasion der sexuellen Zwangsmoral“ identisch mit der seit 6000 Jahren ablaufenden wortwörtlichen Invasion der DOR-Menschen, die nur mit uns fertig werden können, indem sie uns vollständig nach ihres gleichen umbilden – insektenartig gepanzert. Da sind sie wie alle Kolonisatoren, die das Sexualleben noch freier Völker zerbrechen und sie nach der eigenen Charakterstruktur umformen.

Auf diese Zusammenhänge ist Jerome Eden 1981 in seiner Studie The Desert-Makers über die Erzeugung von Wüsten im Menschen („emotionale Wüste“), seiner Atmosphäre und auf dem Planeten ausführlich eingegangen. Der rote Faden sei das „Klima der Gewalt“. Alles beginnt mit dem „Saul-Syndrom“, wie es im 1. Buch Samuel symbolisch dargestellt ist. Es geht hier um

den autoritären, patriarchalischen Charakter, der sein Leben in einem Zustand unbarmherziger emotionaler Spannung zubringt. Er versinnbildlicht den durchschnittlichen, patriarchalischen, sexualverneinenden Menschen, die verzerrte Wüstenseele die ausgetrocknete Ebenbilder ihrer selbst in ihren eigenen Kindern und ihrer Umwelt erzeugt. Saul ist kein Mann der Natur; er ist eine Art von verzerrtem Leben, eine bloße Widerspiegelung der wüstenartigen Kultur, die ihn in den Vordergrund drängte, genauso wie Adolf Hitler und Josef Stalin die direkten Folgen des gesellschaftlichen Klimas waren, das sie hervorbrachte.

Aufgrund unserer hochentwickelten Technologie, insbesondere durch die Atomkraft, ist das Gewaltklima jetzt viel gefährlicher geworden. Die logische Entwicklung des roten Fadens ist die Bedrohung aus dem All durch das, was Jerome Eden „Kosmischer Kampf“ nennt: die langsame systematische Umwandlung des Inneren des Menschen und seiner Umwelt in eine Wüste durch einen kosmischen Saul: die DOR-Menschen.

UFOs: Lug und Trug

5. Januar 2014

Jerome Eden erwähnt im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 1, Jan. 1975, S. 2) den UFOlogen Gray Barker. In einem Brief an die Zeitschrift Fate habe der 1960 bekannt gemacht, daß Reichs Tochter Eva ihn mit der Bitte kontaktiert hatte, in Reichs Gerichtsverhandlung über UFOs auszusagen, er habe das aber abgelehnt.

Zum Glück, denn auf Wikipedia ist folgendes über ihn in Erfahrung zu bringen:

Gray Barker (2. Mai 1925 – 6. Dezember 1984) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der für seine Bücher über UFOs und andere paranormale Phänomene bekannt wurde. Sein 1956 erschienenes Buch They Knew Too Much About Flying Saucers führte den Begriff der „Men in Black“ in die UFO-Folklore ein. (…) Obwohl seine Bücher die Existenz von UFOs und Außerirdischen vertraten, war Barker privat gegenüber dem Paranormalen skeptisch eingestellt. Seine Schwester Blanch erklärte, daß Barker die Bücher nur wegen des Geldes schrieb und sein Freund James W. Moseley sagte, daß Barker „fast die gesamte Ufologie als schlechten Scherz betrachtete“. In einem Brief an John C. Sherwood, der als Teenager Materialien bei (Barkers eigenem Verlag) Saucerian Books eingereicht hatte, bezeichnete Barker seine paranormalen Schriften als seine „verrückten Bücher“.

Barker war gelegentlich in bewußte Falschmeldungen involviert, um UFO-Enthusiasten zu täuschen. Beispielsweise schrieben Barker und Moseley 1957 einen gefälschten Brief (mit „R.E. Straith“ signiert) an den selbsternannten „Kontaktler“ George Adamski, der Adamski verkündete, daß das amerikanische Außenministerium Adamskis Erforschung von UFOs begrüße. Der Brief wurde auf Briefpapier des Außenministeriums geschrieben und Barker selbst bezeichnete ihn in seinem 1967 erschienenen Book of Adamski als „eines der großen ungelösten Rätsel im UFO-Bereich“.

Sherwoods Artikel „Gray Barker: My Friend, the Myth-Maker” im Skeptical Inquirer zufolge gab es vielleicht „ein Körnchen Wahrheit“ in Barkers Schriften über die Men in Black, insofern als die amerikanische Luftwaffe und andere Regierungsbehörden versucht hatten, öffentliches Interesse an UFOs in den 1950er Jahren zu entmutigen. Jedoch wird vermutet, Barker habe die Fakten über die Lage erheblich ausgemalt. Im gleichen Artikel des Skeptical Inquirer offenbarte Sherwood, daß er und Barker Ende der 1960er Jahre zusammen eine kurze fiktiven Notiz über die Men in Black verfaßt hatten, die als Tatsache zuerst in Raymond A. Palmers Magazin Flying Saucers und in einigen von Barkers eigenen Publikationen veröffentlicht wurde. In der Geschichte behauptete Sherwood (der als „Dr. Richard H. Pratt“ schrieb), er wäre von den Blackmen zum Schweigen verdonnert worden, nachdem er erfahren hatte, daß die UFOs Fahrzeuge seien, die durch die Zeit reisen. Barker schrieb später an Sherwood: „Offensichtlich haben die Fans das mit Freuden geschluckt.“

Die UFO-Forschung hat mit zwei grundsätzlichen Problemen zu kämpfen, die beide mit dem „Input“ zu tun haben. Erstens sind da solche Pfeifen wie Barker, die aus Gewinnstreben, aus Daffke oder einfach, weil sie eine Persönlichkeitsstörung haben oder tatsächlich schlichtweg verrückt sind, frei phantasieren und sogar Fälschungen in die Welt setzen, die dann aufgegriffen und immer weiter ausgeschmückt werden. Da die UFO-Forschung fast vollständig auf Zeugenaussagen und auf „Insider“ angewiesen ist, wird dadurch die Forschung effektiv boykottiert bzw. schlichtweg unmöglich gemacht.

Zweitens ist es naiv anzunehmen, daß das Phänomen in sich „echt“ sei. Wie Eden in dieser Nummer des EDEN BULLETIN ausführt:

Der mechanistischen Wissenschaft ist Kriegsführung nur mit geräuschvollen Kanonen und Raketen geläufig, die auf den Feind abgeschossen werden. Ohne Kenntnis von Reichs Werk ist diesen Wissenschaftlern eine Kriegsführung unzugänglich, die sich als langsames, geräuschloses und allgemein unbemerktes Abziehen der Energie von einem Planeten und seiner Bewohner darstellt und als Manipulation der Lebensenergie, die den Planeten am Leben erhält, und ihre Umwandlung in eine zerstörerische giftige Energie – DOR. Doch die mechano-mystischen Wissenschaftler und UFO-Forscher betrachten die Konzepte und die Objektivierung der Reichschen Entdeckungen, die mit der kosmischen Orgonenergie zu tun haben, ohnehin als „mystisch und unwissenschaftlich“, wenn sie sich überhaupt dazu herablassen, sich mit Reichs Werk zu beschäftigen. (z.n. Die kosmische Revolution)

Zu dieser Kriegsführung gehört auch das folgende:

Die Skylook-Ausgabe vom August 1974 enthält einen tiefsinnigen Artikel des Soziologen Ron Westrum mit dem Titel „Question of Deception by UFO’s a Possibility“. Westrum breitet die kluge Hypothese aus, daß UFOs die Erdenmenschen möglicherweise über ihre Absichten täuschen. Er erwähnt, daß UFOs es offensichtlich vermeiden, registriert zu werden. Er bezieht sich auf ihre überlegene Technologie und legt nahe, daß diese Besucher aus dem Weltraum möglicherweise diverse Agenturen der Erde infiltriert haben und Falschinformationen verbreiten, Beweise für UFOs zerstören, Zeugen unterdrücken, usw. Westrum sagt: „Wir sollten den Außerirdischen einiges zutrauen, was ihre strategischen Fähigkeiten betrifft. Wir können zumindest annehmen, daß sie in der Lage sind, die Art von Unheil anzurichten, wie Erdlinge es unter sich routinemäßig bei internationalen Angelegenheiten tun.“ (EDEN BULLETIN, S. 9)

Seinem Wikipedia-Eintrag zufolge ist Westrum (Jahrgang 1945) ein renommierter Soziologe. „Interessiert an Berichten über Unidentifizierte Flugobjekt, war Westrum ein Berater von MUFON. Westrum ist ein häufiger Kritiker von CSICOP und ähnlichen Skeptiker-Organisationen.” Hier ein einstündiges Interview mit ihm zum Thema (ab min 22). Man vergleiche die Herangehensweise von Westrum, einem echten Wissenschaftler, mit dem Verhalten der trotteligen „Skeptiker“ und der Volldeppen, die Wikipedia beherrschen!

ufolugutrug

Ea Briefing 6/12

26. Juni 2012

Reich war in den letzten vier Jahren seines Lebens davon überzeugt, daß die Erde einem Angriff aus dem Weltall ausgesetzt ist. In den seitdem vergangenen knapp 60 Jahren hat sich folgendes zugetragen:

Während der Eisenhower-Administration kam es zu einem regelrechten Putsch. – Die Welt der Geheimdienste beruht, ganz ähnlich wie die Welt der organisierten Kriminalität, auf dem Prinzip des streng begrenzten Informationszugangs. Jede Abteilung, jede Unterabteilung und jeder Agent innerhalb der Organisation braucht nur so viel zu wissen, wie sie bzw. er für die Erledigung der jeweiligen Aufgabe unbedingt wissen muß. Auf diese Weise wird der Schaden durch Überläufer und andere Sicherheitslücken minimiert. Aus diesem Grund können solche Organisationen, entgegen jeder „logischen“ Erwartung, auch keine „Pyramiden“ sein. Die „Spitze“ weiß auch nur so viel, wie sie wissen muß, was natürlich die „Spitzenposition“ letztendlich illusorisch macht. Dieses Organisationsprinzip begünstigt die Verselbständigung ganzer Bereiche – von deren bloßer Existenz kaum jemand etwas weiß.

Je sensibler und deshalb geheimer der Gegenstand ist, desto extremer sind diese Mechanismen ausgeprägt. Die Sache mit den UFOs war (natürlich nicht nur in diesem Sinne) derartig „extrem“, daß sich ab Mitte der 1950er Jahre die zuständigen Geheimdienst- und Militärkreise vollständig von der offiziellen, demokratisch legitimierten Regierung abgekoppelt haben.

Nach dem allseits bekannten Zwischenfall von Roswell 1947 war Truman mit einiger Sicherheit noch soweit informiert, wie US-Präsidenten normalerweise in Sachen der nationalen Sicherheit gebrieft werden. Natürlich nicht in jedem Detail (was sowieso denkbar unpraktikabel wäre), aber doch in den wesentlichen Zügen. Eisenhower wurde wahrscheinlich auch weitgehend gebrieft, zumal es glaubhafte Hinweise darauf gibt, daß es zwischen ihm und Außerirdischen sogar zu einem „offiziellen“ Treffen auf einem Luftwaffenstützpunkt gekommen ist:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=iv1ZCEiVrgg%5D

Bei Kennedy und Johnson ist das Briefing mit Sicherheit oberflächlicher ausgefallen. Nixon und mit ihm auch Ford waren Überbleibsel der Eisenhower-Administration. Carter, der Außenseiter aus der Provinz, war der Erste, der so gut wie nichts erfuhr. Und Reagan war der Letzte, der gebrieft wurde. Er ist berühmt dafür, wie oft er seine Reden mit Verweise auf „Außerirdische“ ausschmückte und im persönlichen Gespräch das eine oder andere hat durchblicken lassen. Mehr als die gröbsten Umrisse wird seit Eisenhower niemand mehr, inklusive der US-Präsidenten, außerhalb der Schattenregierung erfahren haben. Einzige Ausnahme ist vielleicht Bush senior, der zeitweise Leiter der CIA war und zusätzlich einer der führenden Unternehmerdynastien des Landes angehörte.

Wie kann man sich so eine Schattenregierung vorstellen, die nur über einige wenige Kontakte in den Geheimdiensten und im Militär mit der konstitutionellen Regierung verbunden ist? Die einfachste Art und Weise, so etwas zu organisieren, ist die Privatisierung. Von einem Augenblick zum anderen fällt die Kontrolle durch die Legislative weg und der Exekutive hat das Privateigentum heilig zu sein. Einem US-Präsidenten oder irgendeinem anderen Regierungsvertreter geht es einen feuchten Dreck an, was Privatleute treiben, solange diese die Gesetze einhalten.

Wie so etwas abschotten, daß es den Blicken des Staates und der Medien entgleitet? Desinformation und Lächerlichmachen! Wie das geht, hat der spielsüchtige und auch in anderer Hinsicht erpreßbare J. Edgar Hoover vorgemacht, als er der amerikanischen Öffentlichkeit bis in die 1960er Jahre hinein weismachen konnte, daß es in den USA keine organisierte Kriminalität gab. Wer das Gegenteil behauptete, konnte sich gleich die Pappnase aufsetzen! Als die Existenz der Mafia nicht länger unter den Teppich zu kehren war, hat diese mit Hilfe von Filmen wie Der Pate selbst für ein geschöntes Image gesorgt.

Was die UFO-Sache betrifft wurde durch gezielte Desinformation die öffentliche Atmosphäre derartig verseucht, daß jede offizielle, ernsthafte Untersuchung durch irgendeinen Bereich der Regierung oder der Medien vollkommen undenkbar ist. Diese Desinformationskampagne läßt sich am Fall „George Adamski“ sogar überzeugend nachweisen. Wie kein anderer hat er mit seinen Geschichten über „Besucher von der Venus“ dafür gesorgt, daß sich wirklich kein rationaler Mensch mehr mit dem Thema beschäftigte. Das Problem bei dieser grandiosen Geheimdienstunternehmung war nur, daß die Hand der Geheimdienste in diesem Fall mehr als offensichtlich war. Adamski genoß höchste Protektion. Da Skeptiker das nicht wegerklären können, erklären sie diese Unregelmäßigkeit mit „psychologischer Kriegsführung“ während des Kalten Krieges.

Was genau soll eigentlich unseren Blicken entzogen werden? Seit Mitte der 1950er Jahre hat sich mit Hilfe außerirdischer Technologien eine vollkommen eigenständige menschliche Zivilisation vom Rest der Menschheit entkoppelt. Die Planeten und Monde und sogar fremde Sternensysteme könnten inzwischen von menschlichen Raumstationen übersät sein, ohne daß wir davon erfahren. Buchstäblich über unseren Köpfen könnten ganze „Sternenkriege“ ausgefochten werden, ohne daß wir auch nur den Anschein einer Vorstellung davon haben, was geschieht.

Diese „zivilisatorische Abspaltung“ muß nicht einmal intentional erfolgt sein, sondern ist höchstwahrscheinlich „einfach passiert“ – und mit jedem Jahr wird es schwieriger, wenn nicht sogar „unmöglicher“, diese beiden getrennten Zivilisationen wieder miteinander zu verbinden. Wie soll das auch geschehen? Ganze Religionen würden kollabieren, ganze wissenschaftliche Fakultäten würden als Ansammlung grenzdebiler Idioten dastehen, praktisch alle Politiker würden ihr Gesicht verlieren, die rechtlichen Konsequenzen wären unausdenkbar, da die Schattenregierung wirklich alle Gesetze mit Füßen getreten hat und nicht zuletzt würde es zu Ausbrüchen von Massenpsychosen kommen, die unmöglich zu kontrollieren wären.

Und jetzt versetze man sich an den Anfang der ganzen Entwicklung, wo Reich, dieser Unglücksrabe, mit seinen UFO-Geschichten „diesen Leuten“ wirklich in jeder Beziehung nur ein Dorn im Auge gewesen sein konnte. Übrigens ist er 1954 auf dem Weg nach Tucson, welch ein Zufall, sogar an Roswell vorbeigekommen! Er hat angedeutet Eisenhower begegnet zu sein. Er hat alle möglichen Stellen mit Briefen über seine „Geheimforschung“ bombardiert, entsprechendes vor Gericht angedeutet…

Reich glaubte, daß er mit seiner Forschung den Schlüssel zum Überleben der Menschheit in Händen halte. – Verfolgt man die Aktivitäten der Schattenregierung, ohne sich vom perfekten Schutzschirm des Lächerlichmachens beeindrucken zu lassen, zeichnet sich ab, daß diese Parallelzivilisation kein Selbstzweck ist, sondern die Schattenregierung einen verzweifelten Kampf gegen die Zeit führt. Mit anderen Worten: wir könnten tatsächlich auf eine kosmische Katastrophe zusteuern, so wie Reich es angedeutet hat. Der Realität am nächsten kommt vielleicht die englische Science Fiction-Serie UFO von Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die so eine Schattenregierung (in der Serie heißt sie „Shado“) beschreibt. Das Leben der Menschen nimmt seinen gewohnten Gang, während im Geheimen, jenseits aller staatlichen Institutionen, ein Weltraumkrieg ausgefochten wird. Manche Dinge sind zu Ernst, um sie den Politikern zu überlassen oder gar dem dummen Volk.

Übrigens spielt UFO im futuristischen Jahr 1980. 1970 glaubte jedermann, daß wir 10 Jahre später in einem futuristischen Utopia leben würden mit einem regulären Weltraumverkehr, Autos, die kein Benzin mehr schlucken und Menschen, die in einer Umgebung lebten, in dem die meisten sozialen Konflikte gelöst sind. Oder man denke an die 1975 gedreht Serie Space 1999, derzufolge wir vor 13 Jahren in einer futuristischen Weltraumzivilisation gelebt hätten. Ganz zu schweigen vom Kinofilm 2001 von 1968. Wo ist diese Zukunft, wo sind die wissenschaftlichen und vor allem technologischen Durchbrüche? Diese Utopien waren nicht einfach „Spinnkram“, sondern vollkommen rationale Extrapolationen der Entwicklung durch naturwissenschaftliche gebildete Leute wie Arthur Clarke. Was ist geschehen? Wie konnten wir um all das betrogen werden? Ist das alles in der besagten Parallelzivilisation versickert, während wir in einer Welt leben, die sich seit den 1950er Jahren technologisch kaum verändert hat (wenn wir mal von der Unterhaltungselektronik absehen!)? Das ganze ist eine Anomalität, die wirklich niemandem aufzufallen scheint. Und wenn man darauf hinweist, wird man angestarrt, als käme man aus der Irrenanstalt oder „vom Mars“.

Wie sieht die besagte Bedrohung durch die Außerirdischen konkret aus? Es geht, anders als in der Fernseserie UFO, sicherlich nicht um die Abwehr einer „Invasionsarmee“, sondern um einen schleichenden energetischen Prozeß. Reich glaubte an eine stille DOR-Verseuchung des Planeten, die nur mit Hilfe der Orgonomie erfaßt und abgewehrt werden könne. Wenn man die UFO-Literatur der letzten Jahrzehnte verfolgt und entsprechend gewichtet, zeichnet sich ein Szenario ab, das am besten vielleicht fundamentalistische Christen in den USA erfaßt haben, für die es sich bei UFOS schlichtweg um „dämonische Erscheinungen“ handelt, die „die letzten Tage“ und das zweite Kommen Christi ankündigen. Das umfaßt sowohl das Element, das Reich beschrieben hat, als auch die „spirituellen“ Implikationen von ORANUR. Siehe dazu meinen Aufsatz Ea und die Kreiselwelle als auch meinen Blogeintrag über Wilhelm Reich und Whitley Strieber.

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