Posts Tagged ‘roter Faschismus’

Paul Mathews: Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

5. September 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 7)

18. August 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.

 

Wie bereits erwähnt, sind die Medien wahrscheinlich das mächtigste soziale Mittel, um die Sichtweisen und das Denken von Menschenmassen zu prägen. Unter den Medien verstehe ich alle Formen der Massenkommunikation von Nachrichten und Ideen: Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Theater, Film, Fernsehen, Radio und die verschiedenen Künste. David Halberstam, ein eher liberaler Reporter, erklärt: „Ich denke, die Medien spielen heute weitgehend die gleiche Rolle, die das politische System früher gespielt hat … Ich denke, dass alle Macht korrumpiert, und ihr Einfluss ist größer, als ich es gerne hätte“ (11).

Kann man berechtigterweise einen Großteil der Medien als bewusste oder unbewusste Agenten der schlimmsten politischen Pest der Geschichte bezeichnen? Die Antwort auf diese Frage beruht auf bestimmten subjektiven und objektiven Kriterien, den eigenen orgonotischen Sinnen, die mit der Auswertung objektiver Beweise gekoppelt werden. In totalitären Gesellschaften werden alle Formen von Medien vom Staat streng reguliert, mit dem ausdrücklichen Ziel, die Massen zu kontrollieren und zu manipulieren – durch Angst und Indoktrination. Zwar gibt es auch in freien Gesellschaften Manipulationen der Massen für kommerzielle, politische oder kulturelle Zwecke. Aber während das Ziel der totalitären Gesellschaft darin besteht, Freiheit und Leben selbst zu unterdrücken, ist das der gesünderen und freieren Gesellschaft weit weniger exotisch: ein Produkt zu verkaufen, einen Amtsträger zu wählen oder ein Publikum in die eine oder andere Richtung zu überzeugen, im Wettbewerb mit Konkurrenten, die andere Produkte und Standpunkte anbieten. Tatsächlich sind die Medien selbst von der staatlichen Kontrolle so unabhängig, dass sie, wie bereits erwähnt, eine Macht für sich selbst werden – zum Guten oder zum Bösen. In totalitären Gesellschaften gibt es keine bedeutsamen Unterschiede bei Produkten oder Standpunkten. Der Status von Ideologie und Politik in einem solchen Land wurde von Reich in „Grundsätzliches zum roten Faschismus“ (12q) treffend beschrieben: „Der rote Faschismus unterscheidet sich von anderen Formen von Politik dadurch, dass er jegliche Mechanismen gegen den Missbrauch der Macht ausschaltet und damit den übelsten Politikern zur Macht verhilft.“

Wie erhält man dann eine freie Gesellschaft aufrecht, wenn die Freiheit von bösen Kräften missbraucht werden kann, um eben diese zu zerstören? Sicherlich würde die Eroberung der Medien die kostbarste Frucht für eine Machtergreifung darstellen. Dies war einer der Haupterlasse Lenins. Hitler erklärte, er habe von den Marxisten und Kommunisten mehr gelernt als jeder andere (13). Wie erkennen wir solche Täuschungsmanöver und Manipulationen und wie können wir sie durchkreuzen? Lassen Sie uns zunächst vier relevante Fragen stellen und beantworten:

F. Was ist die Funktion der Medien in einer freien Gesellschaft?

A. Sie sollen genau informieren, wichtige und notwendige Dienstleistungen erbringen, unterhalten und in einigen Fällen dazu beitragen, wettbewerbsfähige Waren, Dienstleistungen oder Ideen zu verkaufen.

F. Sollten die Medien Einschränkungen unterliegen?

A. Ja, wenn sie die verschiedenen genannten Funktionen nicht in ehrlicher und gerechter Weise erfüllen, oder wenn es den Zielen und Funktionen derjenigen dient, die die Befähigung der Medien, ihre Funktionen zu erfüllen, beseitigen würden, wie etwa Faschisten jedweder Sorte, Kriminelle, Pornographen usw.

F. Wer sollte die Verstöße der Medien feststellen und welche Restriktionen sollten verfügt werden?

A. In einer gesunden, genitalen Gesellschaft ständen rationale Prozesse und Gedanken sowie orgonotische Sinne zur Verfügung, um Festlegungen zu treffen. In der gepanzerten Gesellschaft wären Gesetze, die auf dem besten Verständnis eines rationalen Konstitutionalismus basieren, die besten Mittler. Diese Gesetze sollten das Verständnis beinhalten, dass eine solche Aussage wie der Erste Zusatz der amerikanischen Verfassung nicht dazu bestimmt war, diejenigen zu immunisieren, die ihn für seine eigene Abschaffung einsetzen würden. Natürlich sollte ein rechtsstaatliches Verfahren eingehalten werden, um die Schuld oder Unschuld des Angeklagten möglichst fair zu bestimmen und die Beschränkungen sollten mit der Schwere der Straftat übereinstimmen, vom Erteilen eines Tadels und Geldstrafen bis hin zum Verlust der Lizenz und Inhaftierung. Wenn ein Krimineller ein Kandidat für ein Gefängnis ist, warum nicht ein „Medienkrimineller“, der allein oder in Komplizenschaft mittels seinem Medieninstrument Verbrechen gegen Freiheit und Wohlergehen der Menschen begeht? Ein Schuhmacher, der seine Ahle zum Schneiden von Leder verwendet, ist ein Handwerker, aber wenn er es zum Beibringen von Verletzungen oder zum Töten benutzte, wäre er ein Verbrecher.

 

Anmerkungen des Übersetzers

qPeople in Trouble, New York 1976, S. 206.
Menschen im Staat, Stroemfeld Vlg. 1995, S. 214.

 

Literatur

11. Halberstam, D.: „Interview on `The Powers That Be´,“ Book Digest,July, 1979.
12. Reich, W.: People in Trouble. Rangeley, Me.: Orgone Institute Press, 1951.
13. Weeks, A. L.: „The Long Shadow of Lenin’s `Worse Is Better´,“ The Christian Science Monitor, April 23, 1980.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 14 (1980), Nr. 2, S. 211-222.
Übersetzt von Robert (Berlin)

Die soziopolitische Diathese

19. Juli 2019

 

Paul Mathews:
Die soziopolitische Diathese

 

Über Panzerung, Krieg und Frieden

6. Juni 2019

 

Paul Mathews:
Über Panzerung, Krieg und Frieden

 

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

19. Mai 2019

 

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Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 3)

13. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Im Würgegriff des Roten Faschismus

14. Dezember 2018

Die Grünen sind die Bolschewisten von heute. Von Beginn an wurden sie vom Kommunistischen Bund Westdeutschlands und ähnlichen Marxistischen Gruppen systematisch unterwandert und alle konservativen Elemente weggebissen. Schon früh etablierten diese kommunistischen Kader zunächst bei den Grünen und von dort aus in der gesamten Gesellschaft einen Stalinistischen Meinungsterror, der immer mehr mit der glaubwürdigen Drohung der Existenzvernichtung einhergeht. Das „Grüne“ bei den Grünen war schnell bloße Fassade. Kaum eine andere Gruppierung hat direkt und indirekt (Merkel schielt auf die Grünen als Koalitionspartner) der Umwelt mehr geschadet. Biogasanlagen verwandeln die Landschaf in eine giftige Agrarwüste. Vogelschredder („Windkraftanlagen“) verwandeln unberührte Landschaften in Industriegebiete und hinterlassen im Boden jeweils gigantische Betonfundamente, die faktisch unrückholbar sind, also auf ewig den Boden versiegeln werden. Auf Druck der „Grünen“ werden Brachflächen und sogar Landschaftsschutzgebiete mit Wohnanlagen für eine wachsende Be-Völkerung versiegelt. Völker werden ins Land geholt, die keinerlei Verhältnis zur Natur haben und für die Naturschutz auch nicht ansatzweise ein Thema ist.

Wenn man genauer hinschaut, setzen sie das „Stalinistische“ Programm des Kommunistischen Manifests von Marx und Engels um. Daß die Sozialdemokraten und alle anderen Systemparteien Rote Faschisten sind, sieht man allein schon an der enthusiastischen Unterstützung, die sie den Mörderbanden der Antifa angedeihen lassen. Für das wache Auge ist die generelle „Rotverschiebung“ (Konia) unverkennbar und daß die Grünen der Kern dieser Bewegung sind, deren (teilweise EXPLIZITES) Ziel die endgültige Vernichtung der natürlichen und geistigen Grundlagen des deutschen Volkskörpers sind.

„Die multikulturelle Utopie stellt jeden kommunistischen bzw. faschistischen Wahnsinn in den Schatten: Sie ist die ultimative Idiotie der Menschheitsgeschichte“ (Michael Ley: Hitlers Kinder. Die Generation der Achtundsechziger, Marburg: Basilisken-Presse, 2018).

Mehr darüber morgen bei Charles Konia.

Die soziopolitische Diathese (Teil 6)

11. November 2018

Paul Mathews: Die soziopolitische Diathese

Höre zu, Kleiner Mann!

13. Oktober 2018

Seit jeher ist einer der Haupteinwände der Links-„Reichianer“, daß man das mit dem „roten Faschismus“ bei Reich nicht überzeichnen dürfe. Reich habe immer nur den Stalinismus gemeint, aber natürlich nie die Linke per se. Die Leute, die diesen klugen Einwand vorbringen, sind die gleichen, die früher Franz Joseph Strauß mit Hitler gleichsetzten und heute die AfD mit der NSDAP, die überall den Schoß des Faschismus Ungeheuer ausbrüten sehen und vom „Kampf gegen Rechts“ nicht genug haben können!

Die Faschisten sind immer die anderen. Ihnen kann man den Zugang zu den sozialen Medien sperren, ihre Autos abfackeln und sie unterschiedslos als „Nazis“ eintüten, aber wehe du trittst einer dieser „zivilgesellschaftlichen“ Systemhuren auf die Füße, während sie ihrer „antifaschistischen“ Mordphantasien frönt. Wir beobachten hier einen Effekt der gesellschaftlichen „Rotverschiebung“. Der Kleine Mann fühlt sich nur in der Mitte wohl und diese „Mitte“ ist heute da, wo früher die Kommunisten waren. Vor diesen konnte man ja noch Achtung haben, aber die wildgewordenen geifernden Kleinbürger heutzutage, die besagte „Zivilgesellschaft“… Was für eine verachtenswerte Brut!