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DER ROTE FADEN (Band 2): 8. Mildred Bradys Artikel verwirrte Wilhelm Reich und seine Anhänger

9. April 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): 8. Mildred Bradys Artikel verwirrte Wilhelm Reich und seine Anhänger

Peter liest die kommentierte Neuauflage der Originalausgabe von Reichs MASSENPSYCHOLOGIE DES FASCHISMUS (Teil 9)

2. März 2023

Eine subtile Verzerrung durch Andreas Peglau findet sich auf S. 240, wo er Reichs Menschen im Staat zitiert: die braunen Marschkolonen hätten sich in nichts von denen der Kommunisten unterschieden, was „Haltung, Ausdruck und Gesang“ betraf. Peglau verweist in diesem Zusammenhang auf die menschenverachtende Vorgehensweise von kommunistischen Schlägertruppen gegen abtrünnige bzw. oppositionelle Kommunisten, die ganz der der Nationalsozialisten entsprach (S. 240). Reich meinte im Zusammenhang seiner Ausführungen aber etwas grundlegend anderes: daß der erhebende revolutionäre Geist der SA und der Rotkämpfer identisch war.

Das macht ja die ganze Tiefe von Reichs Massenpsychologie des Faschismus aus: daß er im „Nazi“ nicht schlichtweg das nicht weiter reduzierbare „Böse“ sah, sondern sich auf die Gefühls- und Gedankenwelt des Nationalsozialismus einließ. Darauf weist im übrigen Peglau selbst hin auf S. 253f.

Hervorragend auch, wie er den Schritt von Freud zu Reich herausarbeitet. Freud hatte 12 Jahre zuvor in Massenpsychologie und Ich-Analyse auf zeitlose Konstanten rekuriert: die primitiven Triebe entziehen sich der Kontrolle, kennen keinen Aufschub mehr, während die Massen gegenüber dem Führer zu Kindern werden, die, ihre eigene Individualität aufgebend, sich mit dem Vater identifizieren. Reich hingegen arbeitete, so Peglau, die wechselseitige Beeinflussung und Abhängigkeit heraus, d.h. die Geführten sind ebenfalls verantwortlich. „Daher konnte er auch größeren Menschengruppen zubilligen, mehr zu sein als gleichgeschaltete Handlanger eines Alleinherrschers“ (S. 253). Erst recht verweist Reichs Umgang mit Marx auf sein wenige Jahre später herausgearbeitetes Konzept der Arbeitsdemokratie: die Arbeitenden handeln gegen ihre eigenen „Klasseninteressen“ (S. 254). Das verweist auf den von Reich in der amerikanischen Ausgabe von 1946 herausgearbeiteten Gegensatz von politischem Irrationalismus und Arbeitsdemokratie.

Ansonsten? Im großen und ganzen sind Peglaus Ausführungen interessant, teilweise hervorragend und durchaus ausgewogener, als ich es hier vielleicht vermittelt habe. Mein Problem ist halt, daß ich Peglaus Rechtsruck zuerst gelesen habe! Siehe meine Ausführungen zu diesem Buch hier. Beispielsweise krampft sich in mir alles zusammen, wenn Peglau auf S. 270f Reich zwar recht gibt, daß der Faschismus nicht nur bei Deutschen, Italienern und Japanern zu finden ist, sondern etwa auch bei den Amerikanern und Russen – und in diesem Zusammenhang die Atombombenabwürfe und den GULAG erwähnt, aber nicht die uns doch viel näherliegenden Kriegsverbrechen, insbesondere die gezielt auf Massenmord ausgerichtete Bombardierung von Arbeitervierteln und die ethnische Reinigung der ehemaligen deutschen Ostgebiete.

Im vorletzten Absatz des Buches hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Es wird behauptet, Reich wäre 1956 wegen Mißachtung des Gerichts verurteilt worden, weil er nicht allen gerichtlichen Auflagen nachgekommen sei. Dies habe er getan, da ein Gericht nicht über Wissenschaftliches zu befinden habe. Nein, aus dem genannten Grund war er 1954 nicht vor Gericht erschienen, so daß die Verfügung der FDA unwidersprochen in ganzer Härte erlassen wurde. Trotzdem hielt sich Reich an alle Auflagen – bis sein Mitarbeiter Michael Silvert mit dem Transport von Orgonenergie-Akkumulatoren über inneramerikanische Landesgrenzen hinweg eine eklatant kriminelle Handlung begangen hatte, für die nicht nur er, sondern auch Reich geradestehen mußten.

DER ROTE FADEN (Band 2): Vorwort

14. Februar 2023

DER ROTE FADEN (Band 2): Vorwort

Wie die organisierte regierungsamtliche/monopolkapitalistische Emotionelle Pest operiert

17. September 2022

Wie die organisierte regierungsamtliche Emotionelle Pest operiert? Das beste Beispiel war die „DDR“ mit der von der Stasi gegen die demokratische Opposition betriebenen „Zersetzungsarbeit“. Wie das konkret aussieht, kann man an drei Beispielen festmachen, die unmittelbar mit Wilhelm Reich verbunden sind, dessen Existenz durch eine Koalition aus monopolkapitalistischer Pharmaindustrie und kommunistischen Intellektuellen zerstört wurde. Exakt die gleiche Koalition ist heute bei Corona aktiv. Man gehe auf eine Montagsdemonstration und höre sich an, was einem die sogenannte „Antifa“ (sic!) ins Gesicht gröhlt!

1. UFOs, Reichs „Ea“: Jeder Kenner der Materie weiß, wie die diversen US-Dienste (Geheimdienste der Luftwaffe, Armee und Marine, FBI, CIA, NSA etc.) mit diesem Phänomen umgegangen sind. Von Anfang an wurden Wahrheiten (egal, ob es hier wirklich um Außerirdische geht, um geheime Waffenprojekte oder anderes, was nicht öffentlich werden darf) mit Halbwahrheiten, Lügen und barem Unsinn vermischt, etwa „Theorien“ über die „Hohlerde“, bis jedwede rationale Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen unmöglich wurde, weil man sich schlichtweg lächerlich machte und wegen dem heillosen Durcheinander jede vernünftige Theoriebildung unmöglich wurde. Reichs „Contact with Space“ verpuffte in einem psychotischen Alptraum.

2. Die Lebensreformbewegung: Reich war so unglaublich erfolgreich, weil er auf der Welle der Lebensreformbewegung in Wien, Berlin, Kopenhagen, Oslo und New York City ritt. Das ganze war eine Jugendbewegung, ein Aufbruch zu einem freieren Leben, die nach Reichs Tod in den 1960er Jahren sogar weiter fahrt aufnahm. Heute wissen wir, daß das CIA seine Zersetzungstaktiken, die etwa in den 1980er Jahren in Polen angewendet wurden, um den Warschauer Pakt zu unterminieren, in den 1960er Jahren widerrechtlich im eigenen Land zum Einsatz brachte, um eine „sowjetische“ Revolution in den USA zu verhindern. Zentral war Timothy Leary, der ganz offen mit seinen Verbindungen zur CIA prahlte: die amerikanische Jugend wurde systematisch unter Drogen gesetzt und über Freaks wie Charlie Manson wurde eine schützende Hand gehalten, um die Jugendbewegung zu diskreditieren und das ganze wieder in einen – psychotischen Alptraum verpuffen zu lassen. (Übrigens wurde in den letzten Jahren von den gleichen Kräften gegenüber Trump ein Szenario abgespielt, wie es gegen mißliebige ausländische Regierungen von jeher angewendet wird. Wir haben es in den USA gegenwärtig mit einem anhaltenden STAATSSTREICH zu tun! Reich hat in den 1950er Jahren ähnliches für seine Zeit behauptet.)

3. Der „Reichianismus“ selbst: Wer glaubt, daß das, was ich in „Reichianische Bücher“ hier, hier und hier ausführlichst beschrieben habe, ein natürlicher Ausfluß der Tätigkeit Reichs war, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Man denke nur daran, wie heute die Wahrheitsbewegung regierungsamtlich zerstört wird, etwa indem sie mit der immer populärer werdenden „Theorie“ der „Flacherde“ verbunden wird und allem anderen möglichen Unsinn. Es treten lauter „Timothy Learys“ auf, die aus ihr einen psychotischen Alptraum machen, so daß niemand mehr AUFWACHEN kann!

Zum Schluß eine Warnung: ich werde niemandem erlauben den NACHRICHTENBRIEF zu zersetzen. Schon gar nicht jenes Gesindel zu Wort kommen lassen, das Trump und etwa die AfD mit Reichs Massenpsychologie des Faschismus bekämpfen will. Reich wird für das exakte Gegenteil dessen, was er intendiert hat, instrumentalisiert.

Und was Corona und den durch die CIA provozierten Dritten Weltkrieg betrifft: die Spritze ist ein antiinflationäres Instrument. Die Güter werden wertvoller, wenn sie auf weniger Menschen verteilt werden müssen. „Sie“ (der Club of Rome) wollen diesen Planeten für sich alleine und einen Restbestand von Sklaven. Ihre Ideologie ist durch und durch Grün! Übrigens steht auch hier die FDA im Mittelpunkt des Geschehens:

Elsworth F. Baker

9. September 2022

Meines Wissens gab es nur vier Orgonomen zu Reichs Lebzeiten: die siamesischen Zwillinge, der Psychiater Elsworth F. Baker, ursprünglich Chef der Frauenabteilung eines psychiatrischen Krankenhauses in New Jersey, und dessen Mitarbeiter und enger Freund, der GYNÄKOLOGE Dr. Chester M. Raphael, sowie das Todespaar Wilhelm Reich und Michael Meyer Silvert! Der Rest war nur Füllmasse. In den 1950er Jahren wurden in Reichs Zeitschrift (Orgone Energy Bulletin und CORE) sowie in Bakers Zeitschrift (Medical Orgonomy) James A. Willie, Victor Sobey und die anderen M.D.s jeweils als „medical orgone therapist“ tituliert, der einzige Nichtmediziner, Ola Raknes, als „orgone therapist“ und beispielsweise Walter Hoppe als „medical director of the OIRL, Israel“. Ausschließlich Baker, Raphael und Silvert wurden offiziell jeweils als „medical orgonomist“ geführt.

Von daher ist es auch vollkommen lächerlich, daß Bakers Erklärung in Zweifel gezogen wird, Reich habe ihm gesagt, er solle sich von den Therapeuten trennen und die Orgonomie mit neuen Orgonomen neu aufbauen. Silvert starb kurz nach Reich und war aus anderen Gründen auch sonst vollkommen indiskutabel (u.a. mußte ihm Reich verbieten, weiterhin weibliche Patienten zu behandeln!), Raphael hatte überhaupt keine psychiatrische und psychoanalytische Ausbildung, so daß es zu Baker keine Alternative gab, zumal der sowieso seit 1949 von Reich beauftragt wurde, die Ausbildung zukünftiger psychiatrischer Orgontherapeuten zu übernehmen, da sich Reich ganz auf die Forschung konzentrieren wollte. Baker hat diese Aufgabe bruchlos bis zu seinem Tod 1985 fortgeführt.

Baker, zu Reichs Lebzeiten der unbestrittene Anführer der vor allem in New York und Umgebung konzentrierten Orgontherapeuten, wurden neben seiner angeblichen „Anmaßung“ die Orgonomie nach Reichs Tod weiterzuführen vor allem folgendes vorgeworfen:

  1. Die „rechtskonservative Politisierung“ der Orgonomie. Tatsächlich war es so, daß alle Orgontherapeuten „New Yorker Demokraten“, also nach europäischem Verständnis „linksliberal“ waren, mit Ausnahme von Baker, dessen Freund Robert Ing Duvall und Silvert. Spätestens anläßlich der Wahl von Eisenhower 1952 zwang Reich allen Orgonomen diese konservative Haltung auf: die Orgonomie unterstützt die Republikaner!
  2. Nachgiebigkeit gegenüber der FDA und Verzicht auf den Orgonenergie-Akkumulator. Am Ende gab es zwei Extrempositionen unter Reichs Anhängern: auf der einen Seite Silvert, der den Kurs einer fundamentalen Opposition gegen die FDA einschlug und dadurch letztendlich für Reichs Inhaftierung und frühen Tod verantwortlich zeitigte, und auf der anderen Seite Baker, dem Reichs gesamter Ansatz gegen den Strich ging, weil er Reichs persönliche Sicherheit und die Zukunft der Orgonomie in Gefahr sah. Heute ist das Problem weniger die FDA, als vielmehr die obligatorische und in Amerika extrem teure Arzthaftpflichtversicherung, die kaum ein Ausscheren aus der medizinischen Orthodoxie erlaubt.
  3. Eine unangebrachte „Re-Psychoanalytisierung“ der medizinischen Orgonomie. Zu Reichs Lebzeiten erlebte die Psychoanalyse einen Triumph nach dem anderen und es zeichnete sich ab, daß sie in Zukunft die Psychiatrie dominieren würde. Reich stellte seine „Biologie“ dagegen. Doch bereits Mitte der 1950er Jahre zeichnete sich mit der Einführung der ersten wirklichen Psychopharmaka eine ganz andersgeartete „Biologisierung“ der Psychiatrie ab, die Bakers Ansatz merkwürdig janusköpfig dastehen läßt, denn einerseits wollte er mit seiner auffallend psychoanalytisch geprägten Begrifflichkeit sicherlich an den psychiatrischen Mainstream anknüpfen, wie er sich ihm noch Anfang der 1960er Jahre darstellte, als er sein Buch Der Mensch in der Falle verfaßte – und andererseits stellte er sich damit gegen einen verhängnisvollen Trend, der die „Psyche“ aus der Psychiatrie zunehmend verdrängte und den Menschen auf eine Art „biochemischen Roboter“ reduzierte.

Der Vorwurf der „Anmaßung“ ist, wenn man so sagen kann, „ahistorisch“ und die drei Kritikpunkte sind zwar nachvollziehbar, aber zielen ins Leere. Diese vier Aspekte werden von Bakers Konservatismus zusammengehalten – und zwar „Konservatismus“ in wirklich jedem Sinne des Wortes: Tradition, Erhaltung, Vorsicht, Realismus und Strenge:

Die Orgonomie ist in Wirklichkeit eine sehr puritanische Disziplin. Sie läßt natürlich nicht jeden, der nicht mit ihr einverstanden sind, als Hexe hängen. Sie stützt sich auf Naturgesetze und läßt, wie die Natur, diejenigen, die den Naturgesetzen nicht folgen, durch das bestrafen, was sie im Leben versäumen. Es gibt nur eine Ausnahme, und das ist die Verpflichtung, diejenigen aktiv zu bekämpfen, die die Rechte anderer beeinträchtigen. Die Grundprinzipien sind individuelle Rechte und individuelle Verantwortung. (Elsworth F. Baker: Fourth Annual President’s Address, July 6, 1972, Journal of Orgonomy, Elsworth F. Baker Commemorative Issue, February 1986, S. 65-69)

BIBLIOGRAPHY OF ORGONOMY, PART ONE: 1954-1957 (ORANUR II)

25. Januar 2022

BibliographiederOrgonomie - Kopie

Bibliography of Orgonomy, PART ONE: 1954-1957 (ORANUR II)

Item 54b (Conspiracy, An Emotional Chain Reaction) wurde vervollständigt.

“Weather Engineering in Contact with Space: Global Warming and the Planetary Emergency” von Conny Huthsteiner

16. September 2021

Diesen Artikel von 2005 hatte ich damals geflissentlich ignoriert, weil ich den Titel („Global Warming“) als absolut abstoßend empfand. Dabei ist das „Global Warming“ wieder erwarten gar nicht das zentrale Moment des Artikels und wird als eine Art fiebrige Erkrankung der Erdatmosphäre interpretiert. Tatsächlich ist dieser Artikel einer der bedeutsamsten, die in den letzten Jahren zur Orgonomie erschienen sind.

Er dokumentiert nicht nur, daß Reichs damalige Aussagen über seine Wetteroperationen in Arizona in den Wintermonaten 1954/55 rundweg dokumentarisch belegt werden können, sondern auch, daß die Entwicklung nach seiner Rückkehr aus Arizona, die von ihm angestoßene Tendenz („Wüstenbegrünung“) fortführte. Etwas, was Reich damals gar nicht mehr zur Kenntnis nahm, weil er voll und ganz in seine juristischen Verwicklungen mit der FDA verstrickt war.

[Es] waren während und nach Reichs Aufenthalt in Arizona extreme Anomalien in Bezug auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und verschiedene Formen von Niederschlag zu beobachten. Außerdem waren die Stürme sehr aggressiv. Monsunregen sind von Natur aus aggressiver als andere Wetterereignisse, dennoch empfanden lokale Beobachter die Regenstürme während dieses Zeitraums als bemerkenswert in ihrer Intensität. Die Niederschläge in den ersten vier Monaten nach Reichs Abreise aus Arizona (Mai, Juni, Juli und August 1955) waren die stärksten seit 1800. Die Monsunstürme, die im Juli und August auftraten, werden in Contact with Space nicht erwähnt. Ich nehme an, daß Reich davon nichts wußte, da er durch die Gerichtsverfahren zunehmend unter Streß stand. Die Gesamtniederschlagsmenge des Jahres 1955 war die zweithöchste in der Geschichte des Wetters in Tucson seit 1895 (die dritthöchste Niederschlagsmenge wurde im Jahr 2003 verzeichnet).

Tatsächlich hatte, Huthsteiner zufolge, Reich eine Dürreperiode kurz unterbrochen, die von 1947 bis 1977 andauerte. Dabei handelte es sich um die stärksten Monsunregen seit mehr denn 100 Jahre und 1955 war das drittfeuchteste Jahr in Arizona überhaupt!

Auch wird nachgewiesen, daß die offizielle Meteorologie Mitte der 1950er Jahre davon ausging, daß die Feuchtigkeit vom Golf von Mexiko, also dem Atlantik hochkäme, während Reich gemäß seiner Theorie von Galaktischen Orgonenergie-Strom auf Kalifornien und den Pazifik verwies. In den 1970er Jahren gab die Meteorologie ihm schließlich recht.

Am Ende möchte ich mit einiger Verwunderung feststellen, daß James DeMeos Arbeit, insbesondere die in Arizona („OROP Arizona 1989“ Journal of Orgonomy 1989 und 1990), die in vieler Hinsicht eine Wiederholung der Reichschen Expedition war, in dem Artikel mit keinem Wort erwähnt wird. Es hat mich auch irritiert, daß von „Eas“ die Rede ist, tatsächlich heißt es „ein Ea“, „zwei Ea“, „drei Ea“ etc. „Ea“ steht für „Energy alpha“ bzw. „Enigma“ (Rätsel), die in mehreren Objekten gleichzeitig zum Ausdruck kommen mögen, aber es bleibt eine Orgonenergie bzw. ein Rätsel!

Ich kann Huthsteiners Artikel nur jedem Orgonomie-Interessierten wärmstens ans Herz legen, zumal Reichs Contact with Space von anderen, etwa Myron Sharaf, geradezu mit Verachtung gestraft wurde.

Die grundlegenden Mißverständnisse Reichs bei seiner Auseinandersetzung mit der FDA und der US-Justiz

8. Oktober 2020

DER ROTE FADEN (Band 2): 65. Die grundlegenden Mißverständnisse Reichs bei seiner Auseinandersetzung mit der FDA und der US-Justiz

Wider die Mythisierung von Reichs letzten Jahren

14. Januar 2019

In der Literatur, die Reich wohlgesonnen ist, finden sich immer wieder vier Behauptungen über die tragischen letzten Jahre von Reichs Leben, die wenig bis nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Es wurden ausschließlich Orgonenergie-Akkumulatoren zerstört, ansonsten aber keine „medizinischen Gerätschaften“ oder gar wissenschaftliche Instrumente Reichs. Man hört sogar ab und an die FDA hätte sein Labor zertrümmert. Das ist reine Legendenbildung!

Durch die Bücherverbrennungen ist keine Literatur unwiederbringlich verlorengegangen, sondern nur ein ungeheurer finanzieller Schaden entstanden.

Es weist nichts auf einen Mord an einem „kerngesunden“ 60jährigen hin! Reich war jahrzehntelang Kettenraucher gewesen und schon seit Jahren schwer herzkrank. Sicherlich hat sein Gefängnisaufenthalt und damit einhergehende energetische Kontraktion zu seinem Tod beigetragen. Seine letzte Gefährtin, Aurora Karrer schrieb: „Er hätte niemals mit einer solchen Herzerkrankung im Gefängnis sein dürfen” (Offshoots of Orgonomy, Nr. 9, 1984, S. 61). Kurioserweise hatte Reich bereits 1927 (sic!) geschrieben, „daß Nikotinabusus Coronararteriensklerose und dadurch frühzeitigen Tod bedingen kann“ (Die Funktion des Orgasmus, S. 65f).

An anderer Stelle schrieb er 1927:

Meine eigenen Beobachtungen bei der Nikotinvergiftung, die ich wiederholt machen konnte, lassen keinen Zweifel darüber, daß sich im Augenblicke der Asystolie vor der Tachykardie eine Angstempfindung einstellt, die erst sekundär und nur bei längerem Bestande der intensiver werdenden Arrhythmie und Tachykardie mit dem Vorstellungsinhalt „Sterben – Tod” erfüllt wird. (ebd., S. 89)

Die orgonomischen Organisationen wurden nicht verboten, sondern auf Reichs eigenen Wunsch hin aufgelöst. Er wollte, daß die Orgonomie mit neuen Ärzten neu begründet wird. Genau das hat Elsworth F. Baker zehn Jahre nach Reichs Tod getan.

DER ROTE FADEN (Band 2): 27. Die Pharma-Modjus ein Jahr vor Corona

23. März 2018

 

DER ROTE FADEN (Band 2): 27. Die Pharma-Modjus ein Jahr vor Corona