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Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.f.

1. September 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

c. Quantenmechanik

d. Spezielle Relativitätstheorie

e. Allgemeine Relativitätstheorie

f. Funktionalismus

The Journal of Orgonomy (Vol. 36, No. 1, Spring/Summer 2002)

7. September 2012

In „Orgonotic Contact, Part III“ (S. 50-54) vertieft Charles Konia seine Gedanken über die orgonotischen Eigenschaften des Lichts im Zusammenhang mit der Lichtwahrnehmung des Auges.

Im allgemeinen versetzen mechanische Reize die entsprechende Rezeptorzelle in einen bioenergetischen Erregungszustand, der zu einer Wahrnehmung am örtlichen Rezeptoren führt. (In der mechanistischen Biologie spricht man von „Transduktion“, der Umwandlung eines äußeren Reizes in ein physiologisches Signal.) Nur beim Augensinn ist es so, daß das Photon selbst unmittelbar wahrgenommen wird:

Die Wahrnehmung am örtlichen Rezeptoren führt wiederum zu einer Erregung, d.h. einem entsprechende Nervenimpuls:

Kontaktlosigkeit entsteht jeweils, wenn Erregung nicht in Wahrnehmung oder umgekehrt Wahrnehmung nicht in Erregung umgesetzt wird.

Erregung und Wahrnehmung sind ihrerseits Funktionen der orgonotischen Strömung:

Entsprechend muß erst die Orgonenergie erregt werden, bevor sekundäre Energie überhaupt wahrgenommen werden kann. Wegen der Nähe des Lichts zu orgonotischen Funktionen ist es zwar im Auge etwas anders, aber auch hier spielt der orgonotische Zustand des Organismus bei der Wahrnehmung eine zentrale Rolle. Das kann jeder selbst in einer Orgontherapie erfahren, wenn aus einer grauen, konturlosen Welt, eine farbige Welt voller Erregung wird. Die Augen sind keine bloßen elektronischen Kameras, die Signale an eine zentrale Datenverarbeitung weiterleiten.

Konia merkt dazu an:

Mechanistische Biologen behandeln das Problem, als ob biologische Systeme sich nicht von lebloser Materie unterschieden, wo Erregung zu einer mechanisch vorhersagbaren Antwort führt, wie beispielsweise beim photoelektrischen Effekt.

Mit dem Zusammenhang zwischen Orgonenergie und Augen habe ich mich bereits an anderer Stelle beschäftigt.

The Journal of Orgonomy (Vol. 34, No. 1, Spring/Summer 2000)

29. August 2012

1859 hatte Kirchhoff aufgrund thermodynamischer Überlegungen gefolgert, daß die Strahlung, die von einem „schwarzen Körper“, d.h. vom absolut schwarzen Loch zu einem abgeschlossenen Hohlraum ausgeht, einzig und allein von der Temperatur der Hohlraumwände abhängt. Lummer und Pringsheim erhielten 1899 erstmals die entsprechenden physikalisch fundamentalen Strahlungskurven. Die Strahlungsenergie war auf die Lichtfrequenzen so verteilt, daß im mittleren Bereich ein Maximum lag, das zu den Rändern des Spektrums rasch abfiel. Das Maximum selbst verschob sich bei steigender Temperatur hin zu kleineren Wellenlängen. Weil es aber im Gegensatz zu den festumrissenen Atomen der statistischen Mechanik theoretisch keine untere Grenze für die Wellenlänge gab und kleinere Wellenlängen den Raum energetisch besser ausnutzen, hätte theoretisch alle verfügbare Wärmeenergie in den Strahlungsanteil investiert werden müssen, der von den unendlich kleinen Wellen eingenommen wird. Die Gammastrahlung war noch nicht bekannt, so wurde dies als „Ultraviolettkatastrophe“ bezeichnet.

1900 gelang es Planck diese Katastrophe abzuwenden. Obwohl er kein Energetiker im Sinne Ostwalds war, hatte er stets Boltzmanns Modellvorstellungen über Atome als unnötigen, inhärent widersprüchlichen und ohnehin unbeobachtbaren Ballast abgelehnt. Widerwillig sah er sich bei der neuen Problemstellung zwar gezwungen, das Instrumentarium der statistischen Mechanik auf die Strahlung anzuwenden, doch anders als Boltzmann spekulierte er nicht über die Struktur von Materie und Strahlung, sondern er beschrieb einfach die funktionellen Zusammenhänge. Aus unbekannten Gründen würden die Atome ihre Strahlungsenergie nur in einzelnen unteilbaren Portionen aufnehmen und abgeben können. Dazu mußte er eine neue (wenn auch vom Maßsystem abhängige) Naturkonstante einführen, das später nach ihm benannte „Wirkungsquantum“.

Plancks Quanten sind keine Atome und ihre Aufstellung bedeutet z.B. nicht, daß es keine beliebig kleinen Frequenzen geben kann. Sie bedeutet, daß auf einer gegebenen Frequenz der Energieaustausch niemals kleiner sein kann als das Produkt aus dem Planckschen Wirkungsquantum (h) und dieser Frequenz (f): hf. Durch diese Forderung nach unteilbaren Einheiten des Energieaustausches werden die Freiheitsgrade mittels eines rein energetischen Vorgangs beschränkt und so eine Ultraviolettkatastrophe verhindert.

Greifbar im Sinne einer mechanistisch-atomistischen Modellvorstellung wurde die Quantenkonstante erst 1905, als Einstein sie heranzog, um den 1888 von Hallwachs entdeckten „photoelektrischen Effekt“ zu erklären. Er tritt auf, wenn ultraviolettes Licht z.B. auf eine Zinkplatte trifft, was dieser eine positive elektrische Ladung verleiht. Dies erklärte Lenard 1899 mit dem Austritt der zwei Jahre zuvor von Thomson entdeckten Elektronen, die durch Licht oberhalb einer bestimmten „Schwellenfrequenz“ langsam aber sicher so in Schwingung versetzt würden, daß sie aus der Metalloberfläche austreten können. Nun zeigten aber 1902 entsprechende Versuche Lenards, daß auch bei minimaler Lichtintensität, d.h. „Leistung pro Flächeninhalt“, die Elektronen ohne Verzögerung austreten, lange bevor in ihrer Umgebung überhaupt ausreichend Lichtenergie absorbiert werden kann. Analog zur Ultraviolettkatastrophe war dies wieder eine für das Theoriegebäude der Physik desaströse thermodynamische Katastrophe.

Einstein, ein glühender Anhänger Boltzmanns, griff bei dieser, seiner Problemstellung anders als Planck auf eine mechanistische Modellvorstellung zurück. Die Elektronen würden ohne jede Verzögerung aus den Metalloberflächen austreten, da sie von seit Planck denkbar gewordenen distinkten Quanten des Lichts, Einstein sprach von „Lichtpfeilen“, herausgeschlagen worden wären (der Begriff „Photon“ wurde erst 1926 geprägt). Tatsächlich wurde Einsteins Lichtteilchen-Hypothese zunächst von den meisten Physikern bekämpft, wobei sich insbesondere Planck hervortat, und konnte sich nur sehr langsam durchsetzen.

Ein ganz ähnliches Schicksal hatte vorher Boltzmanns Atom-Hypothese erlitten, was sicherlich mit zu seinem Selbstmord 1906 beitrug. Einstein war nun nicht nur einer der wenigen, die vorbehaltlos Boltzmanns Weltsicht teilten – er war auch derjenige gewesen, der sie ein für allemal bestätigte. Denn 1905 hatte er nicht nur in zwei Artikeln die Relativitätstheorie begründet und den Photoeffekt erklärt, sondern in einer dritten fast ebenso wichtigen Arbeit über die Brownsche Molekularbewegung die Existenz der Boltzmannschen Atome endgültig nachgewiesen, indem er die Zitterbewegung von Staubteilchen in einem Medium statistisch beschreiben und so den Atomen des Mediums eine direkt beobachtbare physikalische Wirkung zuschreiben konnte.

Wie ist das ganze von orgonomischer Warte aus zu deuten?

In seinem Artikel „An Investigation into the Orgonotic Properties of Light“ (S. 3-13) formuliert Charles Konia einen sehr interessanten Gedanken in Zusammenhang mit dem photoelektrischen Effekt: dessen enge Verwandtschaft zu einem zentralen rein orgonotischen Prozeß.

Funktionell kann nichtlebende Materie in zwei Kategorien eingeteilt werden, organisch und anorganisch. Beide können mit Sonnenstrahlung aufgeladen werden. Organische Materie kann eine Orgonenergie-Ladung dauerhaft anziehen und halten, während anorganische Stoffe, etwa Metalle, sie zuerst anziehen und dann abstoßen. Im photoelektrischen Effekt, der ein Beispiel für das letztere ist, wird Orgon in Gestalt der Lichtquanten [hf] innerhalb von Photozellen funktionell in elektrischen Strom umgeformt:

Die gegensätzliche Funktion tritt in Beleuchtungskörpern auf, in denen elektrischer Strom in Licht umgewandelt wird:

Die unterschiedliche Funktionsweise von organischem Material und Metall liegt natürlich dem Orgonenergie-Akkumulator zugrunde.

Übrigens findet sich entsprechendes auch in der Natur: Die Orientalische Hornisse (Vespa orientalis) hat in ihrem Panzer das Pigment Xanthopterin, das mit Hilfe von Sonnenlicht elektrischen Strom erzeugen kann. Keiner weiß, wozu die Hornisse den Strom benötigt.

Das einzige andere Insekt, das ähnliches zuwege bringt, ist die in Nordamerika weitverbreitete Boisea rubrolineata (Western Boxelder Bug). Diese Wanzen nehmen ein Sonnenbad, um gesund zu bleiben und Keime abzuwehren. Sie rotten sich dazu im Sonnenlicht zusammen und sondern dabei eine stark riechende chemische Substanzen (Monoterpene) ab. Diese tötet Pilzkeime ab, die auf Blättern leben und in den Körper der Wanzen eindringen könnten. Offenbar kann, Joseph J Schwarz (Simon Fraser University, Kanada) et al. zufolge, Boisea rubrolineata Sonnenenergie direkt für die Produktion dieser Chemikalien nutzen.

Meereschnecken und Salamander haben mikroskopische Algen in ihre Körperzellen integriert, um so indirekt Sonnenlicht als Energiequelle zu nutzen. Boisea rubrolineata scheint einen derartigen Umweg nicht nötig zu haben.