Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Blogeinträge April 2012

26. Oktober 2017

Zur Ergänzung des gestrigen Blogeintrags: Charles Konia verkörpert den orgonomischen Funktionalismus. Es sei insbesondere auf den letzten Beitrag in folgender Reihe verwiesen:

Blogeinträge April 2012

  • Es sind die Menschen
  • Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht
  • Hat der Mensch, insbesondere der Mann, ein tiefverwurzeltes Bedürfnis gewalttätig zu sein?
  • Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner
  • Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk
  • Die Probleme, die Menschen beim Erkennen der Emotionellen Pest haben
  • Die Quelle der Popularität von Barack Obama
  • Das übliche Verständnis von „Charakter“ reicht nicht aus
  • Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen
  • Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig

 

Kommentar zu „Es sind die Menschen“:

Robert (Berlin) 2013: Paul Craig Roberts: Obama könnte die Schuldenkrise zur völligen Machtergreifung nutzen

Paul Craig Roberts, der frühere Staatssekretär im Finanzministerium unter Präsident Ronald Reagan, warnte, Präsident Barack Obama könnte die Krise im Zusammenhang mit der Schuldenobergrenze dazu benutzen, sich durch die Ausrufung des Staatsnotstandes und über Präsidialdirektiven, die angeblich einen Wirtschaftszusammenbruch verhindern sollen, praktisch eine absolute Machtposition zu verschaffen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/paul-craig-roberts-obama-koennte-die-schuldenkrise-zur-voelligen-machtergreifung-nutzen.html

Kommentar zu „Wie die politische Rechte das Unmögliche verspricht“:

Peter: An der Diskussion um die Kinderkrippen läßt sich ablesen, daß in Europa das soziopolitische Spektrum weit nach links verschoben ist und die politische Kultur flächendeckend von Roten Faschisten dominiert wird. Bei den „Grünen“ wirken Ansichten, die auf einen Kontakt mit dem bioenergetischen Kern hinweisen, als kämen sie von Marsmännchen: fremd und exostisch bizarr.

Grüne kritisiert Familienpolitik der eigenen Partei

Hier mehr über die rote Entartung und die rote Zersetzungsarbeit in unserer Gesellschaft:

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-der-gesellschaftszerstoerungsmodus-ist-im-vollen-gange/8966354.html

Kommentare zu „Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner“:

Robert (Berlin): Das passt sehr gut auf die heutigen Pseudo-Liberalen, die Grünen und ihnen nahestehende.

O.: Ich frage mich, wo Konia in seinem Land die Linken hernehmen möchte? Das Amerika von jeher von der emotionellen Pest regiert wird, ist banal, aber woher kommen die Linken? Oder anders gefragt, seine edlen Rechten, woher kommen die? Ganz viele Ufos müssen in den USA gelandet sein und solche Kreaturen mitgebracht haben.
Mir scheint als würde Konia rechte emotionell Pestige zu Linken machen wollen und seine edlen Rechten kommen aus einem Klonlabor. Mag ja sein, dass Obama im linken Gewand herkommt, doch sein Vater war in der rechten CIA, die die „guten“ Nazis aus dem 3. Reich aufnahm, weil sie ihre Technik und ihr Spionagewissen wollten. Grüne sind in den USA ein europäisches Kuriosum gewesen, um dass uns einige beneidet hatten, die KP war eine Randerscheinung. Eine Großdemo bestand in den Achtzigern aus 10 Leuten, die im Kreis mit einem Plakat in der Hand liefen, in Deutschland hätte man sie für eine kleine religiöse Sekte gehalten.

Kommentare zu: „Teile und herrsche: Die Emotionelle Pest am Werk“:

Peter: Gerade in der heutigen BILD-Zeitung gelesen: „Hamburg kämpft gegen Rechts!“ Also gegen die Hälfte der Bevölkerung und den Großteil der Steuerzahler?! Und dieses Drecksloch soll eine „Demokratie“ sein?! Nein, mit einem neuen Programm, das mal so eben 500 000 Euro kostet (ein Klacks für die restlos überschuldete Hansestadt, die für die existentiellen Bedürfnisse ihrer steuerzahlenden Bürger kaum einen Cent übrighat!), will Sozialsenator Detlef Scheele (57, SPD) unsere Stadt vor dem „Rechtsextremismus“ schützen. Die Zahl der Hamburger, die rechtsextremen Organisationen angehörten, ist 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 440 auf 330 gesunken. Ähh, das macht mehr als 1500 Euro pro Kopf! Ich kommentiere das mal lieber nicht…
Wer schützt uns vor…

O.: Endlich wurde der Hamburger Verfassungsschutz personell verkleinert, finde ich gut!

O.: Divide et impera (lat. teile und herrsche):
Konia nimmt hier (kaum unbewußt) auf Machiavelli Bezug und verfolgt selbst unverkennbar dieses Prinzip, in dem er in gut und böse aufspaltet bzw. Fronten stilisiert in der amerkanischen Parteilandschaft Selbiges Prinzip spielte sich im „Kalten Krieg“ ab und man kann nur eine dritte (verborgene und manipulierende) Kraft dahinter vermuten (und erkennen). Dies ist eine elegante Kriegstaktik, die ständig verwendet wird und kann nur mir dem „Werk der emotionellen Pest “ beschrieben werden. (Nur) im Titel ist Konia korrekt.
Auch Konias Buchtitel „Neither .. Nor …“ verspricht er dieses Teufelsprinzip aufzuheben, dem er aber inhaltlich nicht folgt. Von daher macht er sich unglaubwürdig für mich.
Würde ich politisch agieren wollen und in den Krieg ziehen (lassen), würde ich die von Machiavelli durchschaute Taktik anwenden wie die Charakteranalyse. Ebenso ist sie in Betrieben die „neue“ beliebte Methode, um die Globaliseriungsdoktrin gegen die gespaltenen Arbeitnehmer gnadenlos durchzusetzen. Auch hier kann sie nicht anders als emotionelle Pest genannt werden und verdient in der Bekämpfung keine Gnade, kennt man nicht ein besseres Gegenmittel.
siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Teile_und_Herrsche
und
https://de.wikipedia.org/wiki/Niccol%C3%B2_Machiavelli

Peter: Siehe den Abschnitt über Machiavelli S. 25 bis 27 in:

Peter: Konia hat 150%ig Recht: die USA werden von Roten Faschisten regiert, die ganz offen mit Terror drohen:

Droht US-Außenminister Kerry Israel mit Terror?

Statt die Emotionelle Pest zu bekämpfen, kooperieren pestilente Charaktere (Kommunisten) wie Obama und Kerry mit ihr. Und das schlimme ist, daß Kerry mir so etwas durchkommt, ohne das er einen Proteststurm erntet.

Kommentar zu „Die Quelle der Popularität von Barack Obama“:

Robert (Berlin): „Obama und die meisten, wenn nicht alle seine Anhänger, haben daher Kontakt mit einander durch ihre oberflächlichen und mittleren Schichten.“

Also Wut, Sadismus und Perversionen der mittleren Schicht und die reaktive Rationalisierung der oberflächlichen Schicht mit ihrer Intellektualisierung („Gerechtigkeit“, „Gleichheit“).

Kommentar zu „Die Rolle des Panzers bei Sprechstörungen“:

Robert (Berlin) 2012: Die Rolle der Emotionen wird beim Stottern vollkommen übersehen oder sogar als Störfaktor gesehen. Rein mechanische Methoden mit Handübungen oder Tonübungen sollen Erfolg bringen. Es ist allen Stotterern bekannt, wenn sie sehr wütend sind und es dann nicht unterdrücken, stottern sie nicht. Ebenso wenn sie singen oder eine schauspielerische Rolle spielen.

Kommentar zu „Um die Biologie zu verstehen, ist funktionelles Denken notwendig“:

Robert (Berlin): Erinnert ein bißchen an „Schöne, neue Welt“ von Huxley, wo die Emotionen chemisch gesteuert wurden.

Das „blaue Leuchten“ und der orgonomische Funktionalismus

25. Oktober 2017

Forscher der University of Cambridge konnten zeigen, daß hunderte von Blumenspezies die Fähigkeit entwickelt haben, ätherische Halos aus blauem Licht auszubilden, die, da ultraviolett, für Menschen unsichtbar sind. Sie locken damit Bienen, Hummeln, etc. an. Diese blauen Halos werden von Strukturen im Nanobereich erzeugt, die angeordnet sind „wie Pakete von trockenen Spaghetti“. Mit ihrer Hilfe können die Blütenblätter das Sonnenlicht so reflektieren, daß „blaue Halos“ entstehen.

Bei Gewitterwolken kann man vom Erdboden, insbesondere aber aus dem Weltall ebenfalls blaue Erscheinungen sehen, blaue Blitze, „blaue Jets“, ein blaues Glühen, etc. In Äther, Gott und Teufel und anderswo hat Reich auf zahllose Beispiele für blaue Lichterscheinungen in der Natur hingewiesen, die Ausdruck der „blauen Orgonenergie“ seien. Man schaue sich nur Gletscher und Eisberge an!

Dafür hat die „Schulwissenschaft“ natürlich jeweils eine Erklärung, der Punkt ist jedoch das „jeweils“. Das ist nicht anders als bei anderen Erscheinungen. Beispielsweise hat der Geschlechtsakt, ein Wirbelsturm und eine Galaxie, nichts, wirklich NICHTS, miteinander zu tun. Die jeweiligen, wenn man so will, „Überlagerungen“ haben jeweils spezifische Erklärungen, die nacheinander etwas mit Evolutionsgeschichte, Atmosphärenphysik und Astrophysik zu tun haben. Für Reich waren sie jedoch Ausdruck ein und derselben energetischen Vorgänge in unterschiedlichen Funktionsbereichen. Genauso ist es mit den Erscheinungen „blauen Lichts“ bestellt.

Was nun Gewitterwolken betrifft, hat Reich mit seinen Messungen der atmosphärischen Orgonkonzentration (To–T) und der Orgonspannung (Eo–E), direkten atmosphärischen Beobachtungen (siehe etwa Äther, Gott und Teufel) und dem Cloudbuster praktisch gezeigt, daß das Blau tatsächlich mit dem Orgon verbunden ist. Und was die „blaue Halo“ um Blüten betrifft, sei nur auf Loretta Lanes (Pseudonym von Louisa Lance) Aufsatz “Effects of the ORAC on Growing Plants“ (Journal of Orgonomy, May 1977) verwiesen, wo sie aufgrund ihrer Messungen nach der Orgonbestrahlung von Pflanzen darauf schließt, daß Blüten (aus denen sich Früchte entwickeln) etwas mit der Entladung überschüssiger Orgonenergie zu tun haben könnten.

Nichts davon ist ein „Beweis“. Es geht auch gar nicht darum irgendwas zu beweisen, sondern um einen anderen FORSCHUNGSANSATZ, der nach den gemeinsamen Funktionsprinzipien in der Natur sucht.

nachrichtenbrief79

20. Oktober 2017

nachrichtenbrief78

17. Oktober 2017

nachrichtenrief77

14. Oktober 2017

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 5)

27. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Reich glaubte, dass diese Art von Motor verwendet werden könnte, um Raumschiffe anzutreiben. Dass sie durch Orgonenergie angetrieben werden und im Weltraum enorme Geschwindigkeiten erreichen können, bis zu 10.000 – 15.000 Meilen pro Stunde (rund 16.000 – 25.000 km/h). Sie könnten auch Orgonströme im Universum verwenden, um sich viel schneller fortzubewegen. Er kam zu diesen Schlussfolgerungen, als er die auffallende Ähnlichkeit betrachtete zwischen den Erscheinungen bei Raumschiffen, die in der Literatur von vielen Autoren bei unidentifizierbaren Flugobjekte beschrieben werden, und von Erscheinungen, wie sie in der Natur auftreten sowie bei der Anwendung hoher Orgonenergie-Konzentrationen produziert werden. Er schreibt in einem Papier, das sich in CORE (32) findet:

Tatsachen, die diese Abstraktionen untermauern könnten, schienen nunmehr vorzuliegen, und zwar in einem merkwürdig praktischen Zusammenhang. Die Dinge fügten sich weiter zusammen. Eine Funktion nach der anderen paßte mit dem zusammen, was ich über die „unidentifizierten Flugobjekt“ gelesen hatte. Das vollständige Bild, wie es sich heute darbietet, sieht folgendermaßen aus:

  1. Die „CORE-Menschen“ (CORE = Cosmic Orgone Engineering), wie ich sie genannt habe, waren offensichtlich mit den kosmischen OR[gon]-Ozean herrschenden Funktionsgesetzen völlig vertraut, insbesondere mit der Gravitation als einer Funktion der Überlagerung.
  2. Sie nutzen für den Antrieb ihrer Maschinen die kosmische OR-Energie.
  3. Ihr „blaues Licht“ paßte zur blauen Farbe, wie sie für alle sichtbaren OR-Phänomene charakteristisch ist, für den Himmel, das Protoplasma, das Polarlicht, die Sonnenflecken, für die in der Abenddämmerung erkennbaren Mondgebirgstäler, die Farbe des orgonotischen Leuchtens in „Vacor-Röhren“ usw.
  4. Die Farbveränderungen von blau nach weiß oder rot usw. kannte ich gut aus verschiedenen Untersuchungen von OR-Phänomenen und hatte sie einige Male in Vacor-Röhren direkt vor mir beobachtet.
  5. Die CORE-Menschen „ritten“ offensichtlich mit ihren Raumschiffen auf den großen OR-Strömen des Universums (siehe Die kosmische Überlagerung über „galaktische und Äquatorialströme“).
  6. Die ungeheuren Geschwindigkeiten, die sie erreichten, standen keineswegs im Gegensatz zu den ungeheuren Größenordnungen, auf die ich bei meinen Berechnungen zu den OR-Strömen des Universums in den Jahren 1940 bis 1944 gekommen war. (Es herrschen hier noch viele Lücken und Ungewißheiten. Die Tabellen mit den krx-Zahlensystem befinden sich in meinem Besitz.)
  7. Geschwindigkeiten von 15 000 – oder – 25 000 km/h schienen in Anbetracht dieser Zahlen nicht unmöglich; im Gegenteil: sie schienen geradezu selbstverständlich.
  8. Sie ließen ihre Scheiben im Einklang mit den OR-Wellen rotieren, auf denen sie „ritten“. Rotierende Scheiben beschreiben exakt jene Bewegung, die ich schon vor zehn Jahren als „Kreiselwellen“ (KRW) berechnet hatte, ohne damals irgendeine Ahnung von Raumschiffen zu haben, die auf kosmischen OR-Wellen reiten. Aus diesen Wellen leitete ich damals meine Gleichung für massefreie Energie ab:

    Alles passte gut ineinander, fast zu perfekt für meinen Geschmack. Ich zögerte daher, irgendjemandem etwas davon zu erzählen. Ich machte mir lediglich Sorgen darüber, was mit den Erkenntnissen und Gleichungen geschehen sein mochte, die einer meiner Schüler [William Washington] 1947 bis 1949 angeeignet hatte. Er hatte am OR-Energie-Motor gearbeitet und war 1949 unter rätselhaften Umständen verschwunden.

  9. Ebenso wie der Raum nicht leer ist, kommt das Licht nicht „von den Sternen und der Sonne zu uns“. Es ist vielmehr eine Folge des Erstrahlens der OR-Hülle des Planeten. Es ist ein lokales Phänomen. Daher gibt es in kosmischen Räumen theoretisch keine Grenze für die Geschwindigkeit, allenfalls eine technische. Dies stimmt mit der scheinbar grenzenlosen quantitativen Steigbarkeit von Energiefunktionen überein, die die geometrischen Proportionen des orgonometrischen „krx-Systems“ charakterisiert. Diese orgonometrischen Berechnungen sind, so scheint es, auf die technologischen Probleme der kosmischen OR-Ströme anwendbar.

Und am 20. November 1953 schreibt Reich in sein Tagebuch (33):

Nach dem Lesen des Keyhoe-Berichts [Donald Keyhoe, The Flying Saucer are Real, New York, Fawcett, 1950]

Zusammenfassung: Stand der Dinge:

  1. Die fliegenden Untertassen sind echt, nach dem Bericht Keyhoes zu urteilen.
  2. Sie verwenden OR[gon]-Energie als Antrieb und zur Beleuchtung: Geschwindigkeit, Farben, Geräuschlosigkeit [eines der grundlegenden Merkmale des Orgonmotors war die Geräuschlosigkeit]
  3. Höchstwahrscheinlich wurden sie im fernen Weltall durch die Atomexplosionen in Unruhe versetzt: Oranur-Effekte.
  4. Sie kommen, um die Störung Ihres Lebens durch Atom Oranur zu untersuchen.
  5. Sie werden von intelligenten Wesen gesteuert, die in Frieden kommen.
  6. Alle DOR-Effekte begannen mit dem Äquinoktium: fliegende Untertassen reiten auf dem galaktischen Strom.
  7. Das Melanor wurde von den galaktischen Wesen auf die Erde gebracht. Nennen wir sie „CORE Menschen“
  8. Sie kennen Oranur und E
  9. Da sie OR benutzen, können sie nicht gepanzert sein
  10. Melanor saugt O2 und H2O auf, das Gestein zerfällt; das Lebendige wird bedrängt.

Nach Reichs Tod wurden keine bedeutenden Forschungsanstrengungen unternommen, um den ursprünglichen Orgonmotor und seine Funktionsweise, einschließlich der Funktion Y, wieder zu entdecken. In der orgonomischen Literatur sind in den letzten Jahren nur sehr wenige Papiere erschienen, und sie konzentrierten sich hauptsächlich darauf, weitere Informationen und Details zu bereits bekannten Themen wie Besonderheiten des von Reich verwendeten elektrischen Motors zu liefern (Western Electric KS-9154) und Hypothesen über die Beschaffenheit des Faktors Y (34).

Die einzige veröffentlichte Forschung, die diesen Weg weiter verfolgte, stammt von Correa und Correa (35). Sie griffen bei der Entwicklung eines, wie es von den Autoren nannten, Energieumwandlungssystems von masseloser Energie in elektrische oder kinetische Energie auf die Arbeit von Tesla, Aspden, De Broglie und Thom zurück und nur teilweise auf die Arbeit von Reich. Sie stellen im US-Patenttext von 2007 die Philosophie ihrer Erfindung dar (36):

Zum Verständnis ist entscheidend, dass die Implikation daraus, dass – abgesehen von lokaler elektromagnetischer Strahlung und thermischer Strahlung, die mit den Bewegungen der Moleküle (thermo-mechanische Energie) verbunden ist –,es wenigstens eine weitere Form der Energiestrahlung gibt, die überall vorhanden ist, sogar im Weltraum in Abwesenheit von Materie … Und zweifellos ist auch diese Strahlung allgegenwärtig und unterliegt nicht relativistischen Transformationen (d.h. Lorentz-Invariante). Es handelt sich nicht um elektromagnetische Strahlung, die aus zufälligen Phasen von transversalen Wellen besteht.

Um das richtig zu verstehen, … diese Energie, die weder elektromagnetisch noch thermisch an sich ist (und sicherlich nicht bloß thermomechanisch), hat dennoch identifizierbare Eigenschaften, die sowohl auf Subtypen, oder Varianten, verteilt sind als auch allen gemeinsam sind.

Im Wesentlichen besteht der erste Subtyp bzw. die erste Variante aus longitudinalen, massefreien Wellen, die elektrische Energie formieren. Sie könnten auch Tesla-Wellen genannt werden, da tatsächlich experimentell gezeigt werden kann, dass Transformatoren vom Tesla-Typ massefreie elektrische Energie in Form von longitudinalen magnetischen und elektrischen Wellen abstrahlen können, die Eigenschaften aufweisen, die nicht auf Photonenenergie oder auf „elektromagnetische Wellen“ reduzierbar sind, …

Man kann den zweiten Subtyp durch die Benennung als massefreie Wärmestrahlung gut kennzeichnen, da er zu Temperaturänderungen beiträgt – und, wie offensichtlich durch die Unmöglichkeit, einen absoluten Nullpunkt der Temperatur zu erreichen, angezeigt, tritt dieser Beitrag unabhängig von der Anwesenheit von Materie bzw. Masse/Energie im Weltraum auf. …

Schließlich kann der dritte Subtyp als latent massefreie Energiestrahlung bezeichnet werden – da er weder Ladung noch thermische oder baroskopische Effekte entfaltet und dennoch für „wahre latente Hitze“ oder für die „intrinsische potentielle Energie“ eines Moleküls verantwortlich ist.

Correa und Correa entwickelten ein Konzept der massenfreien Energie frei von Trägheit, ähnlich dem von Reichs Orgonenergie, und sie könne überall im Weltraum gefunden werden. Sie fanden, daß ihre Eigenschaften zu drei massefreien Energie-Subtypen oder Varianten gehören könnten, die im Einzelnen als strahlende massefreie elektrische Energie, strahlende massefreie thermische Energie und für die latente Wärme verantwortlich definiert sind. Allerdings wurden von den Autoren in ihrem physikalischen Modell zwei andere wichtige Subtypen der kosmischen Orgonenergie nicht erwähnt, nämlich die Variante des Gravitationsfeldes und vor allem des nuklearen Feldes, das Reich für die Entwicklung einer Motorkraft extrem wichtig erschien (37).

Ausgehend von den obigen Annahmen haben Correa und Correa bei der Reproduktion von Reichs Experimenten festgestellt, dass ein Wechselstrominduktionsmotor effizient aus dem Ausgang eines modifizierten Thytraton-Pulsverstärkers des Impulszählers CMB-3A GM von Herbach & Rademan lief; während sie bei der Rekonstruktion der Archäologie der Funktion Y zu dem Schluss gelangten, dass sie einem thermionischen Vollwellenteiler der Delon-, Greibacker- und Latour-Schaltung entsprechen könnte, die nach Art einer Dual-Dioden-Sensorschaltung in RF-Leistungsmessern verwendet wird (38). Jedoch wurde von den Erfindern niemals eine öffentliche Demonstration der Energieumwandlungssysteme und des arbeitenden Äthermotors geliefert.

 

Hinweise:

32. Reich W, OROP Galactic Stream (Hancock, October 22, 1953), CORE, Orgone Institute Press, Vol. VI, No 1-4, July 1954, New York, Seiten 103 und 104.

33. Reich W, Where’s the Truth? Letters and Journals 1948-1957, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus & Giroux, New York, 2012, Seite 134.

34. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002; siehe auch DeMeo J, The Orgone Energy Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.

35. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor, Akronos Publishing, Canada, July 2006; siehe auch Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,053,576, 30. Mai 2006; und Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

36. Correa PN, Correa AN, Energy Conversion Systems, Patent US 7,235,945, 26. Juni 2007.

37. Für weitere Informationen über die sekundären Qualitäten der Orgonenergie siehe Maglione R, Methods and Procedures in Biophysical Orgonometry, Gruppo Editoriale l’Espresso, Milan, 2012.

38. Correa PN, Correa AN, Experimental Aetherometry, Volume 3: The Orgone Motor and the Aether Motor (chapters abstracts), Akronos Publishing, Kanada, Juli 2006.

 

Roberto Maglione – schrieb 2 Beiträge im Journal of Psychiatric Orgone Therapy.
Wissenschaftler und Autor in der Orgonomie. Italien
http://www.orgonenergy.org
E-Mail: robert_jumper@yahoo.it.
Abschluss in Bergbautechnik.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 4)

24. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Wyvell berichtete (22):

Den, den ich sah, hatte ungefähr die Größe einer großen Orange … Er wurde an einen speziellen OR[Orgon]-Akkumulator mit einem „Y“-Faktor angeschlossen, den Reich nicht preisgab, da er fühlte, dass die Menschheit nicht bereit war, solch eine potenziell grenzenlose Macht rational zu nutzen. Zusätzlich war er mit einer elektrischen Quelle mit sehr niedriger Spannung verbunden, weil, wie ich mich erinnere, die unerregte Orgonenergie allein die anfängliche Trägheit nicht überwinden konnte. Aber er lief mit atmosphärischer Orgonenergie, die ihm durch den Akkumulator und auch über das menschliche Energiefeld zugeführt wurde… Er lief unregelmäßig, was kein Motor mit einer mechanischen Energiequelle tut: ohne jegliche Beeinflussung verlangsamte und beschleunigte er sich. Und wenn man seine Hände über ihn wölbte, beschleunigte und verlangsamte er sich ebenfalls, anscheinend nach eigenem Gusto, aber tatsächlich richtete er sich nach der Orgonenergie. Drittens kann der Motor mit Orgonenergie etwas, was kein Motor mit mechanischer Energie tun kann: er drehte ab und an umgekehrt, ohne sich zu verlangsamen, sogar ohne Ruck. Dies ist, wie ich glaube, unmöglich in Bezug auf das, was von der mechanischen Physik bekannt ist, aber es wurde von einer Anzahl von gesunden und vernünftigen Ärzten, Wissenschaftlern und Laien bezeugt. Wohl deshalb glaubte Reich, dass UFOs von Orgonenergie angetrieben werden, denn auch bei ihnen wurde beobachtet, dass sie sich in einer Richtung mit einer fantastischen Geschwindigkeit bewegen, um umzukehren oder in einem scharfen Winkel abzubiegen, ohne sich zu verlangsamen und ohne einen Ruck.
Der „Y“ -Faktor wurde nicht wiederentdeckt und ich persönlich hoffe, dass er es nicht wird, bis Machtgier und andere Formen der emotionalen Pest auf kontrollierbare Proportionen reduziert sind.

Neill kommentierte kurz den Orgonmotor in zwei seiner Schrifen:

Vor zehn Jahren [1948] in Maine sah ich, wie ein kleiner Motor sich gleichmäßig zu drehen begann, als er an einen Orgonakkumulator angeschlossen wurde. „Die Antriebskraft der Zukunft“, rief Reich begeistert. Aber nach allem, was ich weiß, ist mit diesem Motor nicht weiter experimentiert worden. Auf eine Frage antwortete Reich: „Mein Job ist es zu entdecken; die Ergebnisse auszuarbeiten, überlasse ich anderen.“ (23)

Er hatte einen kleinen Motor, der von einem Orgonakkumulator aufgeladen wurde. Er lief langsam, aber wenn er Anschwung von den Volts aus einer Batterie bekam, schien er sich mit großer Geschwindigkeit zu drehen. Reich war begeistert: „Die Antriebskraft der Zukunft!“ rief er. Ich habe nie davon gehört, dass es weiter entwickelt wurde.“ (24)

Seine zweite Ehefrau, Ilse Ollendorff, kommentierte kurz in ihrer Biografie von Reich, dass sich der Orgonmotor wie folgt darstellte (25):

Im März dieses Jahres [1948] hatte Reich angefangen, mit Geigerzählern und Vakuumröhren zu experimentieren, und er hatte einige wichtige Entdeckungen über das Verhalten der Orgonenergie gemacht. Er hatte auch Versuche mit einem kleinen Motor begonnen, der von Orgonenergie getrieben wurde. Diese Arbeit wurde in Maine mit Hilfe eines jungen Assistenten [William Washington (26)] fortgesetzt, der sich hauptsächlich auf die Ausarbeitung dieser Phänomene konzentrierte. Reich war wegen der Reaktionen des kleinen Motors sehr aufgeregt. Notizen, die von den im Labor arbeitenden Studenten gemacht und mir zur Verfügung gestellt wurden, erwähnen immer wieder die Arbeit mit dem Motor als eine von Reichs Haupttätigkeiten während dieses Sommers [1948]. Er wusste, dass viel Arbeit nötig sein würde, um das Experiment zu „säubern“, und all seine Auswirkungen und Funktionen zu klären, denn es benahm sich manchmal, nach seinen eigenen Worten, wie eine „hysterische Frau“. Reich sah für seinen Orgonenergiemotor eine große Zukunft voraus.

Reich machte Filme des Motors in Betrieb und diese haben sich erhalten, wurden auf Videoband übertragen und sind jetzt im Wilhelm Reich Museum, Rangeley, Maine zugänglich.

In den letzten Jahrzehnten veröffentlichte das Wilhelm Reich Museum vier Bücher (27), herausgegeben von Body Higgins, Treuhänder des Museums, die alle Perioden aus Reichs Lebens- und Forschungsweg umfassen. Darunter auch Materialien, die hauptsächlich Tagebüchern und Korrespondenzen entnommen wurden, die sich im Reich-Archiv befinden, das seinen Ort an der Harvard Medical School (Boston, Massachusetts) hat.

In einigen von ihnen und vor allem in dem 1999 erschienenen Band (27) können einige weitere Informationen über Art und Verlauf der Forschung Reichs, das System, das er ausgearbeitet hatte, um Energie in eine motorische Kraft umzuwandeln, und einige Details über den Versuchsaufbau gefunden werden.

In letzterem Buch schreibt Reich am 9. August 1947 (28)(29):

Fortsetzung der Geiger-Müller-Tests:

    1. Röhre ausgeschaltet: kein Brummen, aber ein Klicken jedes Mal, wenn die Hochspannung angelegt wird.
    2. Fragen an Washington am Telefon, 14.00 Uhr
    3. a. Haben Sie jemals mit solch einem Gerät gearbeitet?
      b. Was ist die schnellste Reaktion des Geiger-Müller auf Strahlung?
      c. Was ist die „normale“ Reaktion auf kosmische Strahlen?
      d. Wurden jemals 100 pro Sekunde beobachtet?

    4. Messung mit Sekundenzähler + Rekorder.

    In 25 Sekunden 1.500 Impulse!
    60 pro Sekunde!
    Unglaublich!

Folgerungen:

  1. Räder werden durch Impulse von Orgonenergie gedreht.
  2. Es wird möglich sein, Motoren mit Orgon zu betreiben.
  3. Die Anwendung wird frei von Risiken sein; sie wird billig sein.

16.20 Uhr
Ich platziere die Sonde in einen dreifachen Orgonakkumulator, um festzustellen, ob es zu einem Anstieg kommt.

Heute, 9. August 1947, zwischen 11 Uhr und 17 Uhr habe ich das Prinzip der Umwandlung von Orgonenergie in mechanische Energie durch die elektronischen Impulse eines Geigerzählers entdeckt.

Anwesend heute Nachmittag waren: Ilse Ollendorff
William Washington, den ich angerufen habe
Tom Ross, unser Hausmeister

Eine Umdrehung pro Sekunde am Zähler.
Sofort benachrichtigt: die Atomenergiekommission, Amerikanische Akademie der Wissenschaften, Französische Akademie, Patentamt.

Am 14. August 1947 schrieb er (30):

Orgon ist in der Lage, ein Rad zu drehen, wenn ein Zählrohr oder ein ähnliches Instrument so erregt ist, dass sich ein elektromagnetisches Rad [ein Rotor, PN] dreht. Es scheint wichtig zu sein, dass die Elektronen das Orgon in der Röhre „erregen“. Es bleibt herauszufinden, ob die Elektronen oder das Orgon selbst die motorische Kraft sind.

Ich habe einfach Orgon in elektrische Energie verwandelt. Der Impuls ist ein einfaches elektromagnetisches System.

9 Uhr Beweis für Orgon = Motorkraft.

Ich würgte die Reaktion ab, indem ich das Zählrohr völlig bloßgelegt habe. Reaktion 0. Sobald das Zählrohr in den Akkumulator oder das Metallgehäuse gelegt wird, beginnt der Motor am Zähler zu laufen.

Aufgaben für den Orgonmotor.

  1. Funktioniert der Orgonmotor auch außerhalb des mit Metall ausgekleideten Raumes [Reich bezieht sich auf einen Raum im Labor in Orgonon, der mit Metall als Akkumulator ausgekleidet war], mit dem Akkumulator im Freien oder in einem orgonfreien Raum?
  2. Welche Arten elektromagnetischer Geräte werden veranlasst sich zu bewegen?
  3. Wie viel kann aus dem Aufbau des Geiger-Müller beseitigt werden, ohne das Prinzip zu zerstören?
  4. Was sind die Voraussetzungen für die Erlangung eines Patents, wenn ein Geiger-Müller-Zählrohr verwendet wird?
  5. Kann die motorische Kraft verstärkt werden und wie?

Und am 7. und 9. November 1947 schrieb er (31):

  • 7 November 1947
    Habe begonnen, einen Orgonmotor zu bauen.
  • 9 November 1947
    Ich muss Elektronenröhren studieren, denn sie eröffnen eine neue Welt für mich. Das Orgon in der Elektronenröhre. Das ist der Weg der großen Wissenschaft! Ich fand vor fünf Jahren die funktionelle Identität des Körperorgons und des Orgons der Sekundärspule. Jetzt konnte ich alle hohen Spannungen aus dem Geiger-Müller-Zähler beseitigen. Das Rad dreht sich ohne hohe Spannung

a. wenn ich eine Batterie mit meinen Händen anfasse,
b. wenn ich das System einer Sekundärspule in Erregung versetze.

 

Hinweise:

22. Wyvell L, An Appreciation of Reich, Journal of Orgonomy, 7(2):170-186, 1973, Seite 185.

23. Neill AS, The Man Reich, in Wilhelm Reich Memorial Volume, Ritter Press, Nottingham, 1958, reprinted in Boadella D, Wilhelm Reich. The Evolution of his Work, Henry Regenery, Chicago, 1973, Seite 382.

24. Neill AS, Neill! Neill! Orange Peel! A Personal View of Ninety Years, Quartet Books Limited, London, 1977, Seite 128.

25. Ollendorff I, Wilhelm Reich. A Personal Biography, St Martin’s, New York, 1969, Seite 117.

26. Washington war ein Student und Assistent von Reich bei der Entwicklung des Orgonmotors und besonders bei der Ausarbeitung der orgonometrischen Gleichungen und bei der experimentellen Arbeit zwischen 1947 und 1949. Er wurde bei Reich durch Myron Sharaf, Psychologiestudent an der Universität von Chicago und Mitarbeiter von Reich, eingeführt. Washington verschwand im Sommer 1949 geheimnisvoll mit einem Prototyp des Orgonmotors. Zuerst schob er eine angebliche Reise zu einem Professor in Chicago wegen seiner Dissertation vor, dann eine Krankheit in seiner Familie, schließlich, dass er per Telegramm zu den Oak Ridge Laboratories bestellt worden sei und schließlich, dass er bei den Argonne Laboratorien (AEC) arbeitet. Erkundigungen durch Reich zeigten nicht nur durch briefliche Enthüllungen, dass Washington bei den Argonne Laboratorien nicht bekannt war, wie behauptet, sondern auf Anfrage an Professoren, unter denen Washington angeblich für seine Dissertation arbeitete, hieß es, dies sei nicht so. Die Universität von Chicago antwortete, dass Washington seine Hochschularbeit dort nie abgeschlossen habe (Reich W, History of the Discovery of the Life Energy. The Red Thread of a Conspiracy, Documentary Supplement No 2, A-XII-EP, Orgone Institute Press, Rangeley, Maine, 1995). Reich vermutete, dass er ein russischer Spion gewesen sei. Die Angelegenheit wurde im Interesse der nationalen Sicherheit dem FBI zur Kenntnisnahme gebracht, da 1949 und wieder 1950 und 1953 wichtige Kenntnisse und Fakten in Washingtons Besitz gelangten, aber von dem Regierungsorgan wurde nie etwas unternommen. Im Jahre 1956 war Reich von der Sachlage ausgehend überzeugt, dass er mit der Entwicklung von Raumschiffen verbunden war (Reich W, Contact with Space. Oranur Second Report (1951-1956), Core Pilot Press, New York, 1956, Seite 71). Eden berichtet in einer seiner Veröffentlichungen, dass Washington mit zwei der Prototypen des Orgonmotors verschwunden sei, die später in der Sowjetunion aufgetaucht seien (Eden J, Planet in Trouble. The UFO Assault on Earth, Exposition Press, New York, 1973, Seite 23).

27. Reich W, Passion of Youth. An Autobiography 1897-1922, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1988; Reich W, Beyond Psychology. Letters and Journals 1934-1939, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1994; Reich W, American Odyssey. Letters and Journals 1940-1947, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1999; and Reich W, Where’s the Truth? Letters and Journals 1948-1957, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus & Giroux, NY 2012.

28. Reich W, American Odyssey. Letters and Journals 1940-1947, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1999.

[Anmerkung Übersetzer: Im Original sind die Fußnoten 29 bis 32 falsch gesetzt]

29. Reich W, ebd., Seiten 399 und 400.

30. Reich W, ebd., Seite 401.

31. Reich W, ebd., Seite 425.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 3)

21. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

In den ersten Kapiteln des Textes von The Oranur Experiment finden sich jedoch viele der Tests, die er mittels des Geiger-Müller-Zähler durchgeführt hat, und die später zur Entwicklung der ersten Prototypen des Orgonmotors führten. Und sie können als einleitende Arbeit für die Entwicklung des endgültigen Prototyps des Orgonmotors betrachtet werden. Dass der Orgonmotor gelaufen ist, wurde von vielen Mitarbeitern und von Leuten, die nichts mit seinen Forschungen zu tun hatten, beobachtet. Die Demonstration des Funktionierens des Orgonmotors erfolgte auch während der Ersten Internationalen Konferenz, die vom 30. August bis 2. September 1948 auf Orgonon stattfand. In seinen Berichten beschrieb Reich nur in allgemeinen Zeilen die Grundfunktion des Motors (18):

… Diese Phänomene eröffnen einen Blick auf zwei neue technische Anwendungen der Orgonenergie:

  1. Produktion von Licht und
  2. Umwandlung der Impulse in rascher Folge in eine mechanische Motorkraft …

Am 24. Juni 1948, um 13.00 Uhr, gelang es mir, einen Motor (Western Electric, KS-9154, Serial No. 1227) mittels der orgonenergetischen Motorkraft in Bewegung zu setzen, die ich über den Geiger-Müller-Zähler am 8. August 1947 entdeckt hatte. …. Um den Orgonmotor in Bewegung zu setzen, ist eine gewisse Funktion, die Y genannt wird, notwendig. Diese Funktion kann zurzeit nicht bekannt gemacht werden.

Die bislang verwendeten Orgonenergie-Quellen sind:

  1. orgon-geladene Vacor-Röhren
  2. atmosphärisches Orgon
  3. Erdorgon
  4. organismische Orgonenergie

Es wird kein Material benötigt, das bei Kernspaltungsprozessen zur Anwendung kommt. Die Abfolge der Impulse kann reguliert werden. Die Abfolge der Impulse ist gleichmäßig und kontinuierlich. Das Verhältnis der Menge der benutzten Orgonenergie zum enormen Reservoir der kosmischen Energiequelle ist minimal. … Die Geschwindigkeit der Motorleistung kann geregelt werden. Es hängt ab von

  1. der Anzahl der angeschlossenen Vacor-Röhren
  2. Wetterbedingungen in Übereinstimmung mit orgonotischen Funktionen, die bisher gefunden wurden, wie Temperaturdifferenz T-To, Geschwindigkeit der elektroskopischen Entladung usw.,
  3. Funktion Y

…. So etwas wie „leeren Raum“ gibt es nicht. Feldwirkungen sind auf die Aktivität der universellen kosmischen Orgonenergie zurückzuführen.

Der von Reich verwendete Western Electric KS-9154 Motor ist ein kleiner zweiphasiger Drehmotor mit einem Durchmesser von 2 15/16 Zoll und einer Länge von 4 1/16 Zoll. Er besteht aus einem laminierten Stator aus Stahl und einem Rotor (1 Zoll Durchmesser und 2,5 Zoll lang), gefertigt aus einem Hohlzylinder aus Kupfer, der an einem Ende offen ist und mit einer Stahlwelle am anderen Ende verbunden ist (19).

Reich starb, ohne die Funktion Y zu enthüllen, ein wesentlicher Bestandteil für das Verständnis des Funktionierens des Orgonmotors, weil er davon ausging, der Durchschnittsmensch (der Kleine Mann, wie er ihn nannte) sei nicht darauf vorbereit, eine so unbegrenzte Energiequelle zu benutzen. Aber in Reichs Berichten fehlt nicht nur die Bedeutung der Funktion Y, sondern auch die allgemeine Theorie hinter der Funktionsweise des Motors, dessen Funktion Y nur ein Teil davon ist.

Unter den Berichten der Kollegen, die den Orgonmotor erlebt haben, liegen die von Sharaf, Baker, Wyvell, Neill und die seiner zweiten Frau Ilse Ollendorff vor. Sie fügen nur anekdotische Informationen über den Orgonmotor hinzu, und nur sehr wenige interessantere Details finden sich zusätzlich zu den bereits vorliegenden.

Generell ergibt sich aus den Berichten, dass das Rad des Motors sich viel schneller und geräuschlos drehte, wenn er nur von der Orgonenergie angetrieben wurde, die ihm von einer Vacor-Röhre oder einem kleinen Orgonakkumulator zugeführt wurde; während bei einer Verbindung mit einer Batterie sich das Rad viel langsamer drehte und die Drehbewegung mit Geräuschen verbunden war. Wenn durch Orgonenergie allein gespeist, wurde die Drehung des Rads durch Wetterbedingungen beeinflusst. Außerdem erklärte Reich, dass er entweder die Entdeckung kommerzialisieren wolle oder nur Untersuchungen und Experimente durchführen wolle, ohne eine Vermarktung anzustreben. Er beteuerte auch, dass er nicht die Details veröffentlichen wolle, einschließlich des Y-Faktors. Das letztere kontroverse Verhalten wurde von den Biographen und Schülern Reichs niemals in Erwägung gezogen und diskutiert.

Sharafs Bericht lautete (20):

Reich veröffentlichte nie das Design für den Orgonenergiemotor und ich erinnere mich nicht mehr an die Details des Versuchsaufbaus oder dessen Betrieb. Ich erinnere mich, dass dabei ein Akkumulator, angeschlossen an ein Rad, beteiligt war. Konzentrierte Orgonenergie wurde durch eine geringe Menge an Elektrizität angeregt, eine Menge, die nicht ausreicht, um das Rad ohne den Akkumulator zu drehen. Ich erinnere mich auch, dass, wenn das Rad ganz durch Elektrizität gedreht wurde, es eine stetige Schleifbewegung hatte. Wenn es durch eine Kombination von orgonotischer und elektrischer Energie angetrieben wurde, lief es ruhig und leise; aber seine Geschwindigkeit variierte je nach Wetter – schneller an trockenen, klaren Tagen, langsamer, wenn die Feuchtigkeit hoch war. In jenem Sommer [1948] war Reich sehr aufgeregt über den Motor und stellte sich seine industriellen Anwendungen vor. Er äußerte auch erhebliche Besorgnis darüber, dass das „Geheimnis“ des Motors gestohlen werden könnte, was zu seiner Abneigung gegen die Veröffentlichung der Details beigetragen haben mag.

Bakers Bericht basiert auf seinen Beobachtungen während der Vorführung des Orgonmotors auf der First International Conference 1948 (21):

Filme zur Krebsentwicklung aus den Archiven des Orgone Institute wurden gezeigt, ebenso wie ein Film über die Entwicklung des Orgonenergiemotors.

Reich zeigte auch die Reaktion des Geiger-Müller-Zählers auf die Orgonenergie und schließlich den Orgonenergiemotor. Reich entdeckte die motorische Kraft der Orgonenergie im Jahr 1947, als er das Zifferblatt des Geiger-Müller-Zähler beobachtete. Er beschloss, einen Orgonenergiemotor zu bauen. Auf Myron Sharafs Vorschlag stellte er einen William Washington ein, ein Schwarzer, der Student der Mathematik an der Universität von Chicago war, um zu helfen, einen Weg auszuarbeiten, den Motor zu bauen. Reich benutzte zuerst Vacor-Röhren, die in Reihe mit einem kleinen Akkumulator verbunden und an einen Transformator angeschlossen wurden, um eine elektrische Ladung aufzubauen, die die Orgonenergie in Erregung versetzte. Er benutzte vier oder fünf Vacor-Röhren. Zusammen waren sie mit einem 25-Volt-Elektromotor verbunden. Eine Vacor-Röhre ist eine Vakuumröhre, die in einem Akkumulator für sechs Wochen in Orgonenergie getränkt wird. Reich war in der Lage die Vacor-Röhre in einem schönen Blau erstrahlen zu lassen, wenn sie durch eine Ladung von 500 Volt Elektrizität erregt wurde. Seine Fotografin, Kari Berggrav, fotografierte dies, ebenso wie den Orgonenergiemotor. Reich nahm eine Vacor-Röhre nach der anderen weg, bis alle entfernt waren, und doch lief der Motor weiter. Die wichtigste Zutat war der so genannte „Y-Faktor“, den Reich nicht verraten hat. Der Motor lief auf ½ Volt Strom, der durch einen Akkumulator geschickt wurde, welcher mit dem Elektromotor verbunden war. Als der Motor allein mit Strom betrieben wurde, benötigte er 25 Volt Strom und war laut und wackelig. Mit Orgonenergie war er praktisch geräuschlos und lief glatter und schneller. Manchmal änderte er die Richtung. Bei feuchtem Wetter lief er nicht. Reich sagte, er sei wie eine hysterische Frau.

 

Hinweise:

18. Reich W, A Motor Force in Orgone Energy. Preliminary Communication, Orgone Energy Bulletin, 1(1), Orgone Institute Press, January 1949, New York, Seiten 7-11.

19. Reiter AN, Examination of the Western Electric KS-9154 Motor, Pulse of the Planet #5, Natural Energy Works, Ashland, 2002.

20. Sharaf M, Fury on the Earth. A Biography of Wilhelm Reich, A St Martin’s Press/Marek, New York, 1983, Notiz auf Seite 354.

21. Baker EF, My Eleven Years with Reich, ACO Press, Princeton, New Jersey, 2001, Seiten 32 und 33.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 2)

16. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Während der ersten Experimente, die 1947-1948 durchgeführt wurden, stellte Reich fest, dass der Geiger-Müller-Zähler, mit dem die Radioaktivität kontrolliert wurde, zunächst normal reagierte, die Hintergrundzählung registrierte und die Gammastrahlung des Gebietes. Allerdings hörte das Gerät auf zu funktionieren, wenn es in der Nähe von Orgonakkumulatoren platziert wurde. Es reagierte nicht mehr auf die Hintergrundstrahlung und nicht einmal auf kleine Röntgenquellen. Die Vorrichtung war für einige Wochen praktisch nicht reaktionsfähig geblieben, als sich der Zeiger des Impulszählers mit einer Rate von einer vollen Umdrehung pro Sekunde drehte, was etwa 100 Impulsen pro Sekunde entspricht, ein sehr hoher Wert im Vergleich zum normalen Hintergrund mit 10 bis 15 Zählungen pro Minute. Bei weiteren Messungen erhielt Reich eine Lesung von etwa sechs- bis achttausend Zählungen pro Minute. Reich erkannte, dass er möglicherweise Zeuge einer motorischen Kraft war (9). Irgendwie wurde die Orgonenergie durch den Geiger-Müller-Zähler (10) in elektromagnetische und mechanische Energie umgewandelt. Er argumentierte, dass der motorische Effekt aufgetreten sei, weil das Rohr des Geiger-Müller-Zählers, das im Laboratorium ständig einer hohen orgonotischen Ladung ausgesetzt war, die Energie aufgesogen hatte. Da das gasgefüllte Zählrohr aus einem inneren zylindrischen Metallrohr und einer äußeren nichtmetallischen Schutzschicht, üblicherweise aus beschichtetem Glas, besteht, verhält sich das Zählrohr im Wesentlichen wie ein kleiner Orgonakkumulator (11).

Später ersetzte er das Zählrohr durch eine besonders konstruierte Vakuumröhre (Vacor-Röhre genannt). Es wurde mit inneren parallelen Aluminiumplatten ausgestattet, die jeweils mit der Kathode bzw. Anode verbunden waren. Die Platten wurden in die Röhre (in der Regel aus Borosilikatglas) in 4-6 cm Entfernung voneinander eingeführt. Jede Platte war 16 cm lang und 4 cm breit. Das Vakuum hatte einen Druck von 0,5 Micron, was ausreicht, um das Vorhandensein von Gas auszuschließen. Diese Anordnung funktionierte wie eine Art Orgonenergieakkumulator im Vakuum. Reich erhielt, durch die Verwendung dieser verbesserten Anordnung, eine viel leistungsfähigere Reaktion, die kurz darauf in der Lage war, einen kleinen Drehmotor zu betreiben. In einer anderen Anordnung benutzte er einen kleinen Orgonakkumulator, der an einen Rotor angeschlossen war. Er erregte die konzentrierte Orgonenergie im Inneren des Akkumulators, um den Rotor mit einem halben Volt Strom zu betreiben. Tatsächlich stellte Reich fest, dass elektrische Energie die Orgonenergie erregen kann (12):

ELEKTRISCHE ENERGIE ERREGT OR-ENERGIE UND VERANLASST SIE DAZU, SICH AUS EINEM ZUSTAND DER WOLKIGER FLECKEN IN EINEM ZUSTAND SCHNELLER, WEISSLICHER STRAHLEN ZU VERWANDELN. (…)

Nun wurde es sehr wahrscheinlich, dass es nur EINE Art von OR-Energie gibt, die ihre Form und Erscheinung bei unterschiedlichen Bedingungen verändert.

Elektrische Energie war jedoch nicht der einzige Weg, Orgonenergie zu erregen. Reich fand verschiedene Methoden, konzentrierte Orgonenergie zu erregen (13):

  1. Die Entwicklung von Konzentrationen zu einzelnen abgrenzbaren Einheiten erfolgt auf verschiedenerlei Erregung des OR-Energieozeans hin: durch Gegenwart anderer orgonotischer Systeme, durch elektromagnetische Funken, durch metallische Begrenzung sowie insbesondere durch Kernenergie (vgl. S. 267ff).

Mai 1950.

In der Praxis konnte Reich mit all diesen Untersuchungen ein erregtes konzentriertes Orgonenenergiefeld in nutzbare elektrische Energie umwandeln, um Arbeit zu erzeugen (14):

„Ich habe einfach Orgon in elektrische Energie umgewandelt.“

Jedoch hat Reich, trotz dieser wichtigen Entdeckung, nie die grundlegende Theorie, das Design und die experimentellen Einstellungen offengelegt, durch die er den kleinen Drehmotor laufen ließ und mechanische Arbeit direkt von der kosmischen Orgonenergie lokal verfügbar machte (15). Er schrieb kurz nach der Entdeckung eine sehr kurze Mitteilung, die in dem Buch The Cancer Biopathy (16) enthalten ist und einen kurzen Bericht ein Jahr später, der in der ersten Ausgabe des Orgone Energy Bulletins (17) aufgenommen wurde. Die darin enthaltenen Informationen waren zu gering, um die Experimente zu verstehen und zu reproduzieren, die zur Entwicklung des Motors führten. Nichtsdestotrotz finden sich in Reichs letztem Buch, Contact with Space, einige Hinweise darauf, wie man einen Orgonmotor entwickeln und vielleicht die Bedeutung des geheimnisvollen und unerklärlichen Y-Faktors verstehen kann, der nach Reich bei der Entwicklung des Orgonmotors wesentlich war. Von ihnen kann man ableiten, dass Reich in der Lage war, Orgonenergie in mechanische Energie durch erregte konzentrierte Orgonenergie umzuwandeln und dass einer der Kernpunkte einer solchen Umwandlung die Verwendung von Radioaktivität war. Er konstatierte außerdem eine radioaktive Mindeststrahlung, um einen Motor zu betreiben.

 

Hinweise:

9. Bald darauf informierte Reich im April 1948 den Direktor des NYC Technical Advisers Office der Atomic Energy Commission über die motorische Wirkung der Orgonenergie auf den Geiger-Müller-Zähler (Eden J, Planet in Trouble. The UFO Assault on Earth, Exposition Press, New York, 1973, Seite 154).

10. Reich W, The Geiger-Muller Effect of Cosmic Orgone Energy, Orgone Energy Bulletin, 3(4), 1951, New York.

11. Im Allgemeinen besteht eine mit einer Mischung aus Argon, Neon und entweder Chlor- oder Bromgasen gefüllte Geiger-Müller-Röhre aus einer Anode (positive Elektrode), die sich in der Mitte einer röhrenförmigen Kathode (negative Elektrode) befindet. Die Kathode ist ein dünnwandiger metallischer Zylinder, der an jedem Ende mit einer isolierenden Scheibe versiegelt ist, um das Gas einzuschließen. Die Anode ist ein Draht, der sich in dem Zylinder erstreckt. Eine Hochspannung wird an die Elektroden angelegt, um ein elektrisches Feld innerhalb der Kammer zu erzeugen. Wenn Strahlung die Kammer passiert und das Gas ionisiert, erzeugt das einen Stromimpuls. Das Gerät verarbeitet diese Impulse, um die Strahlungshöhe anzuzeigen.

12. Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951, Seite 213.

13. Reich W, ebd., Seite 199 und 200.

14. Reich W, American Odyssey. Letters and Journals 1940-1947, edited by Mary B Higgins, Farrar, Straus and Giroux, New York, 1999, Seite 401.

15. Es sollte jedoch geschildert werden, dass Reich im Juli 1948 den Vorsitzenden der Atomic Energy Commission über die motorischen Qualitäten der Orgonenergie und der Tatsache, dass eine solche motorische Kraft von totalitären Ländern missbraucht werden könnte, informiert hat (Eden J, Planet in Trouble. The UFO Assault on Earth, Exposition Press, New York, 1973, Seite 154).

16. Reich W, The Discovery of the Orgone. Volume Two: The Cancer Biopathy, Orgone Institute Press, 1948, New York, Seite 150.

17. Reich W, A Motor Force in Orgone Energy. Preliminary Communication, Orgone Energy Bulletin, 1(1), Orgone Institute Press, January 1949, New York, Seiten 7-11.

Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 1)

14. September 2017

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Dieses Papier ist das erste einer Reihe von drei Papieren, die sich auf den Reichschen Orgonmotor konzentrieren und die im Journal of Psychiatric Orgone Therapy erscheinen (1). Das Vorliegende ist ein kurzer Bericht über den Stand der Technik. Das zweite Papier (Co-Autor ist Dionisio Ferrari) konzentriert sich auf selbst durchgeführte Laborexperimente, bei denen eine spontane zyklische Produktion von elektrischer Energie aus Orgonapparaten in einer durchschnittlichen orgonenergetischen Umgebung gewonnen wurde. Das dritte Papier (Co-Autor ist Dionisio Ferrari) berichtet und diskutiert die Reaktion der Orgonapparate bei der Produktion von elektrischer Energie, wenn das orgonomische Potenzial der Umgebung künstlich erhöht wird. Eine Hypothese für den Y-Faktor wird im letzten Papier entwickelt und beschrieben.

Reich verbrachte sein ganzes Leben mit dem Studium und der Erforschung einer in der Natur allgegenwärtig präsenten kosmischen Energie, deren Nutzung dramatische soziale und technologische Auswirkungen auf das Leben der Menschen gehabt hätte. Gegen Ende des Jahres 1950 begann Reich nach vielen Jahren der Erforschung der biologischen und physikalischen Eigenschaften dieser kosmischen Energie, die er Orgonenergie nannte, einen Geiger-Müller-Zähler zu verwenden, um die Wechselwirkung zwischen Orgonenergie und Radioaktivität zu untersuchen (2). Er dachte, dass die Orgonenergie die gefährliche und schädliche Wirkung der Radioaktivität auf Organismen und Lebensformen generell abschwächen oder sogar annullieren könnte. Er plante und führte diese Art von Forschung teilweise wegen des aufkommenden Koreakrieges durch, um eine Antwort und ein Gegenmittel gegen die Bedrohung eines möglichen nuklearen Konflikts zu finden. Er war überzeugt, dass (3):

Kernstrahlung, z. B. Radium, unter dem Einfluss von konzentrierter Orgonenergie verändert wird. Die Art und das Ausmaß dieser Veränderung ist noch sehr dunkel.

Entsprechend konzentrierten sich seine späteren Experimente auf diese Annahme und zielten darauf ab, zu überprüfen, ob sehr kleine Mengen radioaktiver Stoffe, wenn sie in starke und intensive Orgonakkumulatoren in einem Orgonraum (4) liegen, unschädlich gemacht werden würden. Die Ergebnisse dieses letzten Experiments, genannt Oranur (5), das in Reichs Labor durchgeführt wurde, führten ihn zu ganz anderen Schlussfolgerungen, denn die Radioaktivität erwies sich als schädlich bei einer hohen Konzentration der Orgonenergie (6). Dennoch haben weitere Untersuchungen von Reich in den folgenden Jahren auf der Grundlage der Ergebnisse der Oranur-Erfahrung bewiesen, dass am Ende die Orgonenergie die Kernenergie in eine leistungsfähigere und grundsätzlich gutartige Form der Energie umwandeln könnte, genannt Orur (7). Die Ergebnisse seiner ersten Experimente mit dem Geiger-Müller-Zähler und Orgonapparaten, die in den Jahren 1947 und 1948 durchgeführt wurden, führten ihn zu unerwarteten Befunden und zu dem Schluss, dass Orgonenergie auch genutzt und umgewandelt werden könnte, um mechanische Energie oder Arbeit zu erzeugen (8).

 

Hinweise:

1. Es ist eine Zusammenfassung des Kapitels „Reich and the Orgone Motor“, das in dem Buch The Legendary Shamir von Maglione R (2017) enthalten ist.

2. Zu diesem Zweck plante er zunächst die Verwendung von 2,2∙10-5 Millicurie von radioaktivem Cobalt CO-60 (Halbwertszeit von 5,3 Jahren) und 20 Millicurie Phosphor P-32 (ein radioaktives Isotop von Phosphor); und später zwei Nadeln mit je 1 mg Radium.

3. Reich W, The Anti Nuclear Radiation Effect of Cosmic Orgone Energy, Orgone Energy Bulletin, Orgone Institute Press, Maine, Vol. 3, No. 1, January 1951.

4. Der Orgonraum, der sich in Reichs Labor, Orgonon, Maine, befand, war ein komplett metallausgekleideter Raum, in dem der Beobachter, nachdem er eine Weile in völliger Dunkelheit gesessen hatte, Orgonenergie beobachten konnte. Der Raum wurde von Reich in vielen seiner Experimente sowie im Oranur-Experiment verwendet. Der Raum, Größe 18 x 18 ft (6 x 6 m), wurde aus einer äußeren Schicht aus organischem Material gefertigt und innen mit einer Eisenplatte ausgekleidet. Im Inneren des Orgonraumes befanden sich einige kleine Akkumulatoren, von denen einer bei dem Oranur-Experiment von Reich verwendet wurde, wo das radioaktive Material mehrere Tage täglich hineingelegt wurde.

5. Oranur wurde von Reich als Akronym für Orgone Anti Nuclear geprägt.

6. Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951.

7. Reich W, History of the Discovery of the Life Energy. Atoms for Peace vs the HIG, Documentary Supplement N° 3, A-XII-EP, Orgone Institute Press, Orgonon, Maine, 1956, Seite 14.

8. In dieser ersten Untersuchungsperiode nutzte Reich niemals radioaktive Stoffe in seinen Experimenten, obwohl er sich manchmal auf Messungen der von seiner Armbanduhr (mit einem Radium-Zifferblatt) ausgestoßenen Impulse, von einem Geiger-Müller-Zähler gezählt, bezog (Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951, Seite 214).