Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG; Bernd Laska: Die Begegnung Wilhelm Reich – Albert Einstein
Archive for the ‘Wissenschaft’ Category
Die Begegnung Wilhelm Reich – Albert Einstein (Teil 2)
28. Februar 2019Die Begegnung Wilhelm Reich – Albert Einstein (Teil 1)
27. Februar 2019Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 6
24. Februar 2019Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 5
12. Februar 2019nachrichtenbrief125
8. Februar 2019
Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 3
27. Januar 2019Der Klimawandel
18. Januar 2019„Klimawandel“ konnte nur in einer mechano-mystischen Kultur zu einem Schreckenswort werden. Einer Kultur, die davon ausgeht, daß alles imgrunde starr und bewegungslos ist. Da diese Weltanschauung unmittelbarer Ausfluß der menschlichen Panzerung ist, ist ihr insbesondere die Pulsation wesensfremd. Beispielsweise sind für unseren krypto-marxistischen Zeitgeist Konjunkturschwankungen der größte Graus überhaupt. Übrigens beruhen (seit unseren Tagen als Jäger und Sammler und später als Bauern) Wirtschaftszyklen letztendlich auf Schwankungen der Sonnenaktivität! Siehe dazu Die Zyklen des Himmels (Wien 1979, S. 203-208), wo sich die beiden Autoren Guy Lyon Playfair und Scott Hill mit der Synchronizität zwischen den Zyklen der Natur und der Wirtschaft auseinandersetzen.
Doch für den mechanistischen Geist muß die Natur statisch sein. Wenn sie es nicht ist, dann hat der Mensch (letztendlich der Kapitalist!) die Schuld. Ausgeblendet und geleugnet wird, daß die Sonne pulsiert bzw. die Sonnenaktivität ständigen kurz- und längerfristigen Schwankungen unterliegt. Sie brennt nicht so stabil („mechanisch“) vor sich hin, wie wir glauben. Alles deutet auf Bewegung, Änderung und Pulsation hin. Hier eine aktuelle Diskussion über die (vor allem indirekte) Einwirkung der Sonne auf das Klima.
Ich erinnere nicht nur an die Wärmeperiode zur Zeit der Staufer und die Kälteperiode, die mittelbar zum Beginn der Industrialisierung zu Goethes Zeiten führte: im Eozän, das vor 56 Millionen Jahren begann und vor 34 Millionen Jahren endete, war die Erdtemperatur dermaßen hoch, daß die beiden Pole des Planeten 15 bis 20 Grad Celsius warm waren!
Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 1
1. Januar 2019Die Macht der mechanistischen und die Ohnmacht der funktionellen Weltsicht
31. Dezember 2018Ich stelle dich vor die Wahl! Ich halte dir eine Pistole an die Schläfe und drücke ab! Oder: ich halte dir einen leistungsstarken Cloudbuster an die Schläfe und „ziehe ab“! Durchquerst du lieber eine chemisch komplett verseuchte Landschaft oder eine energetisch „verDORte“? Soll ich dein Baby über wenige Tage hungern und dursten lassen oder soll ich es über Wochen hinweg emotional (energetisch) vernachlässigen?
Die Entscheidung fällt jeweils nicht schwer, weil das rein Mechanische (das, wenn man so will, Materialistische) weitaus mehr Durchschlagskraft hat als das Energetische. Trotzdem ist das Energetische funktionell tiefer, d.h. „bedeutender“ als das Mechanische. Das ist so, weil erst die Orgonenergie das Leben konstituiert.
Das kann man von derartigen „vulgärmaterialistischen“ Beispielen auch auf den Historischen Materialismus übertragen. Es stimmt, daß am Anfang der Menschwerdung die Savannenbildung steht, die durch irgendwelche rein mechanisch bestimmte geologische Prozesse in Gang gesetzt wurde. Ähnliches läßt sich über die Bildung der Panzerung sagen („Saharasia“), über die Bildung der diversen Gesellschaftsformationen (der besagte „Historische Materialismus“ frei nach Marx) und über die Bildung der diversen „Nationalcharaktere und Rasseeigenschaften, insbesondere den jeweiligen Durchschnitts-IQ (Evolutionsbiologie frei nach Darwin). Aber das etwas zeitlich am Anfang steht, bedeutet nicht zwangsläufig, daß es das funktionell Tiefere ist, denn die mechanischen Faktoren sind nur deshalb wirkmächtig, weil sie auf energetische Prozesse einwirken.
Das ist übrigens auch der ewige Streit mit manchen „Reichianern“, die gerne sozio-charakterologische Überlegungen vom Tisch wischen, weil ja wirtschaftliche, geopolitische und auf die Offenlegung von „Verschwörungen“ beruhende Überlegungen weitaus wichtiger seien. Was darauf antworten? „Ja schon, ABER…“ Man lese diesen Blogeintrag nochmals von vorne an durch!
Dies war die Einführung in den morgen beginnenden Abdruck des dritten Bandes von ORGONOMETRIE.
Reich, Einstein und pseudophysikalische Kritteleien
29. Dezember 2018Der Orgonenergie-Akkumulator (ORAC) ist ein Raumbereich bzw. ein „Ding“, das nicht kälter, d.h. sich der niedrigeren Umgebungstemperatur angleicht, sondern wärmer wird. Das ist nur dann, um mit Einstein zu reden, „eine Bombe für die Physik“, wenn der Raum, in dem der ORAC steht, nach außen hin abgeschlossen ist, also etwa keine Sonne hinein strahlt und auf den ORAC fällt, keine Wärmegradienten eingebracht werden (etwa durch eine Heizung an einer der Außenwände), nichts sich im Raum befindet, was sich spontan verändert (kein Lebewesen, kein radioaktiver Stoff, etc.), usw.
Die Forderung der Thermodynamik nach einem „abgeschlossenen System“ ist geradezu die „Geschäftsgrundlage“ des ORAC, war er doch ursprünglich von Reich konzipiert als Faradayscher Käfig plus Wärmedämmung, um ein „geschlossenes System“ zu erzeugen, das die SAPA-Strahlung von der Umgebung isoliert.
Einstein betrachtete den Kellerraum, in dem er den ORAC überprüfte selbstverständlich ebenfalls als „geschlossenes System“ – näherungsweise ausreichend für den gegebenen Zweck, nämlich Reichs Behauptungen über den ORAC zu überprüfen, dieser würde spontan Wärme erzeugen. Bis Einstein darauf aufmerksam wurde (bzw. darauf aufmerksam gemacht wurde), daß eine der sechs Wände signifikant wärmer war, nämlich die Decke, und daß deshalb die Tischplatte, auf dem der ORAC stand, einen wärmeren Bereich erzeugte, der bei dem frei im Raum hängenden Kontrollthermometer nicht gegeben war. Wäre die Decke nicht wärmer gewesen als die restlichen Wände bzw. wäre die Auswirkung der Tischplatte neutralisiert worden, wäre Einstein selbstverständlich weiterhin von einem „geschlossenen System“ ausgegangen.
Die eigentliche „Bombe“ ist die Spontanität des Vorgangs. „Während erfahrungsgemäß alle von selbst ablaufenden Naturvorgänge sich nur in der Richtung vollziehen, daß die Wahrscheinlichkeit des neuen Zustandes größer als die des vorhergehenden oder höchstens genauso groß ist“, wie es in einem Schulbuch heißt, verläuft die Erwärmung des ORAC spontan, obwohl durch ihn die Entropie abnimmt. Es ist so, als wenn der Kaffee in der Kaffeetasse vor dir nicht abkühlt, sondern ohne chemische Reaktionen, Bestrahlung oder sonst einen Einfluß von außen spontan immer wärmer wird. Da das unendlich unwahrscheinlich ist, wäre es eine „Bombe“! Danach aufzutreten und zu schwadronieren, daß die Tasse, der Tisch und das Büro, etc. kein „geschlossenes System“ darstellen, ist einfach lächerlich. Es ist die gleiche Pseudophysik wie die „präzise“ Angabe von Meßwerten jenseits des Meßfehlers.
















