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Liebe, Arbeit und Wissen: Zwei Arten von Arbeit

14. Februar 2015

Im Bereich der Arbeit finden wir den gleichen funktionellen Gegensatz wie im Bereich der Liebe, der gestern im Blog beschrieben wurde. Es ist der Gegensatz zwischen der „ehrlichen Arbeit“ und dem Handel („Übervorteilen“). Ein Gegensatz, der in vieler Hinsicht an den zwischen „ehrlicher Liebe“ und Sex erinnert. Es ist ein Gegensatz, der durch die Panzerung unüberwindbar geworden ist und für unendliches Leid gesorgt hat, wie sich am Beispiel des Nationalsozialismus am besten zeigen läßt.

Die ideologischen Grundlagen des Nationalsozialismus sind mit denen der heutigen Grünen, Globalisierungsgegner, Verschwörungswichser und anderen („Anti“-) Faschisten identisch: es geht gegen die freie Entfaltung des Lebendigen. Man schaue sich doch die widerlichen, häßlichen Visagen der Ööööööööökos an! (Das folgende Gesicht gibt es wirklich – hunderttausendfach.)

In allen Gesellschaften Saharasias galt der Handel und der Umgang mit Geld von jeher als unmoralisch, unehrenhaft und schmutzig. Im Patriarchat konnte Lust nur als Schuld erfahren werden. Und wenn jemand zuviel Kapital, zuviel materielles Potential, sich Lust zu verschaffen, ansammelte, erwies er sich damit in den Augen der Moralisten und Ethisierer als (letztlich sexuelles) Schwein. Weshalb z.B. für die ursprünglichen Hebräer der Kaufmannsstand verboten war und den Kanaanitern überlassen wurde. Der Prophet Hosea 12,8-10 klagte an:

Ein Händlervolk bist du geworden, Efraim, nach dem Vorbild der Kanaaniter! Mit gefälschten Gewichtssteinen betrügst du die Leute. Du sagst: „Ich bin reich geworden und habe ein Vermögen verdient; aber daran ist doch nichts Schlechtes. Niemand kann mir Betrug vorwerfen!“ Aber ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat! Du wirst wieder in einfachen Zelten wohnen müssen, wie du das jetzt nur noch während ein paar Festtagen tust.

Unter umgekehrten Vorzeichen ereignete sich das gleiche im Mittelalter und selbst in der islamischen Welt. Im Koran ist über die Juden zu lesen:

Und wegen der Sünde der Juden haben wir ihnen gute Dinge verwehrt, die ihnen erlaubt waren, wie auch wegen ihres Abwendens vieler von Allahs Weg, und weil sie Wucher nahmen, wiewohl er ihnen verboten war, und das Gut der Leute in unnützer Weise fraßen. (Sure 4,158f)

In Hitlers Mein Kampf sind Sozialökonomie und „Sexualökonomie“ eins: die National-Sozialisten waren antikapitalistisch; Geldmachen war Sache der Juden, etwas Verächtliches, Unanständiges, Ungeistiges, Sexuelles.

Der sexuelle Gesichtspunkt spielte im Antisemitismus Hitlers durchaus keine un tergeordnete Rolle, sondern stand geradezu im Zentrum seiner Analyse der Ursachen der sozialen und nationalen Übelstände. (Robert Wistrich: Der antisemitische Wahn, Ismaning 1987, S. 38f)

Der Katholik Hitler (er trat nie aus der Kirche aus und zahlte bis zuletzt Kirchensteuer) folgte, J.P. Stern zufolge, der volkstümlichen Theologie seiner alpinen Heimat darin, daß er den Begriff der Sünde auf das Sexuelle beschränkte. (Daraus wurde dann die Sünde der „Rassenschande“.) Einzige Ausnahme dieses rein sexuellen Sündenbegriffs, die, wie wir hier sehen, eben doch keine Ausnahme ist, war die „’jüdische‘ Wucherei“ (J.P. Stern: Der Führer und das Volk, München 1978, S. 89).

Zentrales Moment stellte dabei Hitlers verblüffend an die heutige AIDS-Kampagne gemahnende Syphilis-Phobie dar, die sich mit entsprechenden ökonomischen Ängsten verband: alles zerfressende Inflation, Wucher, „Zinsknechtschaft“, Profitgier, „Mädchenhandel“, Prostitution, bolschewistische Zersetzung, etc. Die syphilitische Erkrankung des Leibes sei „hier nur das Ergebnis einer Erkrankung der sittlichen, sozialen und rassischen Instinkte“. Als Folge der Prostitution zeige sie, so der Moralist Hitler, die „Verjudung unseres Seelenlebens und Mammonisierung unseres Paarungstriebes“ durch „jüdische Mädchenhändler“: lüsterne „Schächerjuden“, die mit ihren wulstigen Lippen und ihren riesigen Nasen voll kannibalischer Gier auf blonde Maiden starren. Man denke nur an die berühmte Stelle aus Mein Kampf:

Der schwarzhaarige Judenjunge lauert stundenlang, satanische Freude in seinem Gesicht, auf das ahnungslose Mädchen, das er mit seinem Blut schändet und damit seinem, des Mädchens, Volke raubt.

Reich erinnert in diesem Zusammenhang auch an die Ritualmordlegenden und an das Bild des Juden, der kleine Jungen beschneidet (Menschen im Staat, Frankfurt 1995, S. 178).

Hier, in sexuellen Komplexen, haben die Haßtiraden Hitlers gegen die „Zinsknechtschaft“ des „internationalen Finanzjudentums“ ihre Quelle.

Auf die Frage, ob der Jude ein Mensch sei, antwortete Goebbels:

Wenn jemand deine Mutter mit der Peitsche mitten durchs Gesicht schlägt, sagst du dann auch: Danke schön! Er ist auch ein Mensch!? Das ist kein Mensch, das ist ein Unmensch! Wieviel Schlimmeres hat der Jude unserer Mutter Deutschland angetan und tut er ihr heute noch an! Er (der Jude) hat unsere Rasse verdorben, unsere Kraft angefault, unsere Sitte unterhöhlt und unsere Kraft gebrochen… Der Jude ist der plastische Dämon des Verfalls… beginnt sein verbrecherisches Schächtwerk an den Völkern.

Zu dieser Stelle kommentiert Reich:

Man muß die Bedeutung der Vorstellung von der Kastration als der Strafe für sexuelles Begehren kennen, man muß den sexualpsychologischen Hintergrund der Ritualmordphantasien wie des Antisemitismus überhaupt erfassen und zudem das sexuelle Schuldgefühl und die sexuelle Angst des reaktionären Menschen richtig einschätzen, um beurteilen zu können, wie solche vom Schreiber unbewußt abgefaßten Sätze auf das unbewußte Gemütsleben der Leser aus den Massen einwirken. Hier liegt die psychologische Wurzel des Antisemitismus der Nationalsozialisten. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 73)

In Hitlers ältester überlieferter politischer Äußerung, einem Gutachten für seine Vorgesetzten bei der Propaganda-Abteilung der Reichswehr vom 16. September 1919, lesen wir:

Bewegt sich schon das Gefühle des Juden im rein materiellen, so noch mehr sein Denken und Streben. Der Tanz ums goldene Kalb wird zum erbarmungslosen Kampf um alle jene Güter, die nach unserem inneren Gefühl nicht die höchsten und einzig erstrebenswerten auf dieser Erde sein sollen. Der Wert des Einzelnen wird nicht mehr bestimmt durch seinen Charakter, die Bedeutung seiner Leistungen für die Gesamtheit, sondern ausschließlich durch die Größe seines Vermögens, durch sein Geld. (…) Alles was Menschen zu Höherem streben läßt, sei es Religion, Sozialismus, Demokratie, es ist ihm alles nur Mittel zum Zweck, Geld und Herrschgier zu befriedigen. (z.n. Werner Maser Adolf Hitlers MEIN KAMPF, Esslingen 1983, S. 233)

Sowohl der profitgierige Kapitalismus, als auch der materialistische raubgierige Kommunismus seien, so Hitler, auf den „jüdischen Mammonismus“ zurückzuführen.

Wie Henryk M. Broder neulich in der Welt konstatierte:

Geld zu verdienen, Geld zu haben, ist erst einmal anrüchig. Hitlers letzte Sympathisanten geben zwar zu, daß der Führer einiges falsch gemacht hat, betonen aber im selben Atemzug, er habe sich nicht persönlich bereichert und kein Nummernkonto in der Schweiz gehabt.

Der Nazigeist ist quicklebendig:

Auf den christlichen Hintergrund des nationalsozialistischen Denkens verweist uns eine Notiz des (damaligen) Wagnerianers Nietzsche von 1870/71:

Das Wohlergehen auf Erden ist die jüdische Religionstendenz. Die christliche liegt im Leiden. Der Kontrast ist ungeheuer. (Studienausgabe, Bd. 7, S. 119)

In dieser Wagnerianischen weltverneinenden „Weg-vom-Tier-Ideologie“ und gnostischen Vorstellung des Kampfes zwischen der Geistseele und der Materie gründete der Haß von Hitlers Mentor, Dietrich Eckart auf die Juden. Für Eckart war der Arier Gottes Ebenbild (voll Mitgefühl und Moralität), der Jude das Ebenbild des Teufels (voll von Selbstigkeit und mörderischer Triebhaftigkeit, während der Arier keine selbstischen Antriebe hat). Dementsprechend stellte Eckart eine Hierarchie der Nationen auf, inwiefern sie sich gegen die Materie und ihre Triebhaftigkeit wehrten. An der Spitze der Völkerhierarchie würde der idealistische Deutsche mit seiner „Weltverneinung“ stehen, während unten als anderes Extrem der mit seiner vollkommenen „Weltbejahung“ dem Materialismus ganz verfallene Jude stünde. Der Arier Jesus habe das weltzugewandte Alte Testament überwunden, die jüdischen Geldwechsler aus dem Tempel gejagt, wofür ihn die Juden aus Haß gegen die geistige, nichtkäufliche Himmelreich gekreuzigt hätten. Der Jude Paulus habe die Botschaft Jesu verraten, woraufhin die arischen Germanen diese Botschaft von neuem freigelegt hätten. Hierbei verweist Eckart auf Der Cherubinische Wandersmann von Angelus Silesius und auf die „Teutsche Theologie“, die die Befreiung des Menschen von der Befangenheit in der Materie gepredigt habe.

Für Eckarts getreuen Schüler Hitler ist bei den Juden alles nur Geschäft, selbst ihre Religion nur Mittel des Geschäftslebens; den Juden ginge jede wahre Religion, jeder Jenseitsglaube und jede Ethik ab. In Mein Kampf schreibt Hitler weiter, der Jude sei „nur von dieser Welt“, und damit dem Christen wesensfremd. Niemals hätten die Juden etwas anderes angebetet als Geld, das „Goldene Kalb“.

Nur von diesem Denken aus kann man z.B. den späteren gelben „Judenstern“ verstehen: in den mittelalterlichen Farballegorien war Gelb die „Farbe der erfüllten Liebe“, stand für Prostitution, Weltlust und Hochmut. Und genau dies warf Hitler den Juden vor: „materialistische Lüsternheit“.

Für Hitler unterscheidet sich der materialistische Jude vom vergeistigten Christen dadurch, daß er sich nicht wie der Arier für ein Ideal opfern könne, deshalb müsse der Jude wider seinen Willen geopfert werden. Demgegenüber könne der opferwillige Arier seine rein persönlichen Interessen zurückstellen, was ihm ermöglicht habe Staaten zu bilden, während der Jude nur Staaten zerstören könne. Überwindung des Egoismus in der sozialistischen Volksgemeinschaft, Gemeinschaftsgefühl, Glaube an Unsterblichkeit und ewige Werte sowie vor allem Aufopferungswille sei nur beim Arier ausgebildet.

Die grundsätzliche Gesinnung, aus der ein solches Handeln erwächst, nennen wir zum Unterschied vom Egoismus, von Eigennutz – Idealismus. Wir verstehen darunter nur die Aufopferungsfähigkeit des einzelnen für die Gesamtheit, für seine Mitmenschen. (Mein Kampf)

Haben dort, Sein hier!

Für Hitler ist die „Auffindung des jüdischen Virus“ eine der größten Fortschritte der Menschheit.

Der Kampf, den wir führen, ist von derselben Natur, wie derjenige, der im vergangenen Jahrhundert von Pasteur und Koch geführt wurde. Wieviele Krankheiten finden ihren Ursprung im jüdischen Virus (…) Wir werden die Gesundheit nur wiederfinden, wenn wir den Juden eliminieren. (z.n. Werner Maser: Adolf Hitlers MEIN KAMPF, Esslingen 1983, S. 237)

Der Vorläufer Hitlers, Richard Wagner hatte die Juden als „Würmer“, „Ratten“, „Mäuse“, „Trichinen“ bezeichnet, als die „wahre Pest“, die es „auszurotten“ gelte. Hitler gehorchte und ließ die „Bazillen“, „Parasiten“ und „Schmarotzer“ mit dem Schädlingsbekämpfungsmittel Cyklon B vernichten.

So reden diese Leute heute noch, wenn es gegen „Amerika“ und „Heuschrecken“ geht, die die Welt „ausbeuten“. Das Internet ist voll von Verschwörungstheorien über „Bilderberger“, „Illuminaten“ und, natürlich, „Zionisten“, die „die Fäden ziehen“. Es ist wirklich alles genauso wie zu Zeiten der Hitler-Herrschaft!

Dieses gesamte Ideologiegebäude ist eine einzige große Lüge.

Die Juden, die Hitler beschuldigt, ihre Mitmenschen auszuplündern, sind seit alters her infolge ihres Glaubens nicht nur zur konsequenten Arbeit, sondern ebenso streng auch zur Heilung des Feiertages verpflichtet, was immer von entscheidender Bedeutung sowohl für die Juden selbst als auch für die Nichtjuden in ihrer unmittelbaren Umgebung gewesen ist. Niemals war es möglich, daß im Rahmen der von gläubigen Juden bestimmten Arbeits- und Erlebniswelt Verhältnisse zustande kamen, wie sie in der Antike im Zusammenhang mit der Ausnutzung von Mitmenschen unter anderem im alten Babylon, in Griechenland und in Rom herrschten, wo Menschen wie Vieh auf Märkten verkauft, an Ketten gelegt und rücksichtslos ausgebeutet wurden. Ausdrücklich wird im Ex 23 codifiziert: „…am siebten Tage sollst du ruhen, damit dein Ochse und dein Esel raste, und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erhole.“ Und im Dtn 15,7 heißt es: „Wenn deiner Brüder irgendeiner arm ist in irgendeiner Stadt in deinem Lande … so sollst du dein Herz nicht verhärten noch deine Hand zuhalten gegen deinen armen Bruder.“ (Vgl. auch Dtn 15,12ff, wo vom Verhältnis des Herrn zum Knechte die Rede ist.) Die Mißachtung dieser Gebote konnte die Todesstrafe zur Folge haben. (Maser, S. 252)

Im krassen Gegensatz zu den Griechen genoß die Arbeit allgemeine Wertschätzung.

Hitlers Feststellung, daß „die Juden“ niemals arbeiten wollten und ohne die anderen Völker „in Schmutz und Unrat ersticken“ würden, stets ohne „idealistische Gesinnung“ und ohne Aufopferungsbereitschaft seien, niemals eine eigene Kultur gehabt und die Grundlagen der geistigen Arbeit stets von anderen übernommen hätten, um hier noch einmal einige seiner wesentlichen Behauptungen zu wiederholen, widerlegen zahlreiche Tatsachen. So besaßen bereits die alttestamentlichen Juden einen Arbeitsethos, das in der alten Geschichte ohne Beispiel ist. Ausdrücklich hebt die rabbinische Theologie hervor, daß sich der Mensch mühen und „mit den Händen arbeiten“ müsse, wenn er wolle, daß Gott seinen Segen spende. Neunmal wird im Pentateuch kategorisch festgestellt, daß der Mensch arbeiten müsse. Die berühmten jüdischen Schriftgelehrten bestritten ihren Lebensunterhalt vornehmlich als Handwerker. Von mehr als 100 im Talmud genannten Rabbinern ist das Handwerk bekannt, das sie ausübten. Propheten, Könige, Richter, Schreiber und Lehrer erscheinen im Alten Testament als „Knechte“, „Diener“ und „Arbeiter“ Gottes. Mose, die Propheten und die Könige werden häufig als „Hirten“ bezeichnet. „Melaka“, die hebräische Bezeichnung für Handwerk, meinte eine konkrete Aufgabe, die der Mensch im Auftrag Gottes erfüllte. Das Alte Testament kennt keine Trennung zwischen geistiger und körperlicher Arbeit, was Karl Marx, den Hitler angeblich bereits in Wien sorgfältig studiert hat, auf eine besondere Weise in seine eigene Lehre einbaute. Die Arbeit wird im Judentum seit altersher als Dienst begriffen, der im Rahmen des göttlichen Heilsplanes die sich bewährende Wahrnehmung menschlicher Möglichkeiten darstellt. (ebd., S. 251f)

Unsere gesamte Zivilisation, unser ganzes Wohlergehen beruht letztendlich auf dem jüdischen Erbe, d.h. der Erschließung der biologischen Arbeitsenergie.

produktionarbeit

Sexpol 1933 und Sexpol 2015 (Teil 1)

27. Januar 2015

In seinen „Sexpol-Schriften“ führt Reich um das Jahr 1933 herum vor allem zweierlei gegensätzliche Dinge aus:

  1. Die „bürgerliche Sexualreform“ verfehlt das wirkliche Leben der Massen und hinkt den Entwicklungen hinterher, beispielsweise was den Paragraphen 218 betrifft.
  2. Die Abschaffung der Familie und die Herstellung sexueller Freiheit ist im Kapitalismus nicht möglich.

Übertragen wir das auf die Verhältnisse zu unseren Lebenszeiten, d.h. auf „Sexualreformer“ wie Oswald Kolle, Ernest Bornemann und Volkmar Sigusch. Eine Beschreibung ihres Wirkens erspare ich mir, denn die wird von Bernd A. Laska sehr gut zusammengefaßt. Sie mögen sich so aufgeklärt und progressiv geben, wie sie wollen, ihr ganzer Impetus ist doch darauf gerichtet, durch immer bizarrere Praktiken („Neosexualitäten“) den Menschen innerhalb des „kapitalistischen“ Systems eine illusionäre sexuelle Erfüllung zu verschaffen. Beispielsweise sollen sexuelle Perversionen (die Blockierung der Befriedigung) identitätsstiftend für ganze Gruppen sein!

Reich war stets darauf bedacht, die Menschen von unnötigem Leid zu entlasten, d.h. von antisexuellen Haltungen in der Gesellschaft und ihnen so den Kopf frei zu machen für „politisches Engagement“, so daß sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht blind den sozialdemokratischen und nationalsozialistischen Führern folgen, beispielsweise nicht in den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Heute geht es darum, nicht auf eine pornographisierte, gender-maingestreamte und vernunftwidrige „Kultur“ der angeblichen „Selbstverwirklichung“ hereinzufallen, die, wie die Päpste immer wieder zu Recht sagten, eine Kultur des Todes ist.

Das mangelnde Klassenbewußtsein (der mangelnde „Antiautoritarismus“) Anfang der 20. Jahrhunderts beruhte, so Reich, auf der Strukturbildung in der autoritären Familie. Heute setzt sich dieser Gegensatz von aktuellen Erfordernissen und der Charakterstruktur unter entgegengesetzten Vorzeichen fort. In vieler Hinsicht ist dabei die Sexualökonomie der Massen vielleicht sogar gestörter als vor 100 Jahren. Damals war es das Versagen der autoritär strukturierten Massen einer Rosa Luxemburg nicht zu folgen, d.h. durch europaweite Massenstreiks den imperialistischen Krieg zu verhindern (wie der Orgonom Robert Harman in „Practical Functional Economics (Part IV): The State of the Global Economy“, The Journal of Orgonomy, Vol. 47, No. 2, 2013/2014, ausgeführt hat). Heute ist es das Versagen der weitgehend antiautoritär strukturierten Massen passiv dabeizustehen, wie das entsprechende imperialistische Politikergesindel Europa systematisch umvolkt und „globalisiert“. Das Ergebnis wird das gleiche sein: ein vom Roten Faschismus (Political Correctness, Sozialdemokratie) und Schwarzen Faschismus (die pseudoreligiöse Ideologie „Islam“) zerstörtes Europa. Sogar die Opfer werden die gleichen sein: die Juden!

Politiker treibt dreierlei: 

  1. sind sie karrieregeil. Wären sie es nicht, würden wir sie nicht kennen. Karriere kann man in der deutschen Politik aber nur machen, wenn man sich der „Linie der Partei“ anpaßt. Ein kreativer und kritischer Geist ist hier nur hinderlich.
  2. bilden sie sich ein, „Führer“ zu sein, tatsächlich laufen sie jedoch irgendwelchen imaginären „Trends“ hinterher, die von spinnerten „Parteistrategen“ ausgemacht werden.
  3. „meinen sie es gut“. Das eigene gute Gewissen, das Gefühl der eigenen moralischen Überlegenheit und die Bewältigung ihrer eigenen Schuldgefühle sind ihnen wichtiger als die Interessen des Volkes.

Zusammengefaßt: es geht um die Selbstvergrößerung ganz besonders kleiner Kleiner Männer, um das Auffüllen ganz besonders leerer Seelen. Gott, man schaue sich doch diese Wichte an! 

Der vulgärmarxistisch verblödete Mann von der Straße sieht natürlich nur ein Motiv: Geld! Was ziemlich naiv ist, denn mit der Ausnahme einiger vollkommener Dummbratzen würden die meisten Politiker in der Wirtschaft weitaus mehr Geld verdienen. (Übrigens findet sich dieser Unsinn auch in der gegenwärtigen „antifaschistischen“ Schundliteratur, die uns erklären will, daß Geld das Hauptmotiv der Führungsschicht im „Dritten Reich“ war.) 

Die unheilvolle Melange aus Anpassung, Größenwahn und Gutmenschentum zerstört spätestens seit Anfang der 1980er Jahre unsere Demokratie, die nunmehr unmittelbar vor dem Kollaps steht. Ich verweise beispielsweise auf die folgende Analyse von Hans-Peter Raddatz: 

 

Weimarer Verhältnisse

1. Dezember 2014

Wir haben Weimarer Verhältnisse. Die Republik wird von zwei Seiten in die Zange genommen, während das „Mittelfeld“ von einer dritten Gruppe innerlich ausgehöhlt wird. Die drei Mitspieler des Infernos sind:

  1. Die Kommunisten, d.h. pseudo-liberale Ideologen, die insbesondere die Grünen, die SPD und fast flächendeckend die Medien, aber auch den gehobenen Beamtenapparat dominieren. Sie sind für die absurde Flut von Wirtschaftsflüchtlingen und die schleichende rechtsradikale Islamisierung verantwortlich, die absurderweise von einer linksradikalen Kultur („Gendermainstreaming“) flankiert wird, um für eine Spannung zu sorgen, die über kurz oder lang zum vollständigen Kollaps der Gesellschaft führen muß.
  2. Die Entsprechung dieser Leute auf der rechten Seite sind rechte Obskurantisten (siehe dazu meine Ausführungen in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie). Gemeint sind insbesondere die verpeilten Putin-Fans und Verschwörungstheoretiker in Sachen NSU. Wie einst ihre Geistesverwandten, die Nationalsozialisten, verunmöglichen sie jede rationale Debatte und machen es Konservativen unmöglich Gehör zu finden, d.h. der bioenergetische Kern hat keinerlei Chance mehr sich zu Wort zu melden. Charakteristischerweise bilden sich immer wieder zeitweise „Querfronten“, bei denen sie sich mit der extremen Linken, insbesondere „Die Linke“, zusammenfinden. Ihr gemeinsames Funktionsprinzip ist die Emotionelle Pest, der mörderische Haß auf das Lebendige (den bioenergetischen Kern).
  3. Die verweichlichten Liberalen, die für alles und jedes Verständnis haben, insbesondere aber für die „Bürgerrechte“ der Emotionellen Pest kämpfen. Das ist überhaupt das einzige, für das sie die Energie zum Kampf aufbringen!

Politik ist die Verlagerung der Neurose auf den sozialen Bereich. Die linke Seite will aus ödipalen Motiven den Vater töten, die Rechte mit ihm wetteifern. Entsprechend hat die Linke den Kontakt zum bioenergetischen Kern verloren, während die Rechte zumindest noch einen verzerrten Kernkontakt hat.

Als die Türme des World Trade Center fielen, fiel symbolisch die (phallische) Macht des Vaters der Welt (die USA), mit all seinem Reichtum und seinem Geld (seinem Zugang zu Frauen).

Ein typischer Linkintellektueller ist der „Vorurteilsforscher“ Wolfgang Benz. Bei einer Podiumsdiskussion kurz nach dem 11. September sagte er:

[Die Zwillingstürme von Manhattan] sind Symbole von Stolz und Reichtum und Arroganz. Solche Gebäude aufzurichten, das ist die äußerste Arroganz, und die Verletzlichkeit ist damit mit eingebaut. Und die Attacke gegen diese Gebäude, mit dieser Attacke kann man eigene Ohnmachtsgefühle und eigene Demütigungen auslöschen und in die Ohnmacht und Demütigung des Gegners verwandeln… Und das provoziert die drastischen und dramatischen Reaktionen und die martialischen Reaktionen, und das macht es so gefährlich und so verheerend, gerade diese Symbole anzugreifen und zu zerstören.

Wie konnten die USA nur so provozieren! Als der Vater zurückschlug, kam es zur Panik unter jenen, deren subversive Phantasien sich erfüllt hatten.

In seinem Thriller Der Rächer thematisiert Frederick Forsyth, einer der wenigen wirklich authentischen Konservativen im kulturellen Leben, das verhängnisvolle Wirken Clintons, der aus Gründen der Political Correctness dem FBI und der CIA verboten hatte, moralisch zweifelhafte Quellen anzuzapfen. Resultat war der 11. September!

Unter den führenden europäischen Politikern war die 2003 ermordete Außenministerin Schwedens, Anna Lindh, einer der schärfsten, wenn nicht der schärfste, Kritiker des Vorgehens von Sharon und Bush im Nahen Osten. In der Konsequenz war sie einer der Hauptunterstützer der mörderischten Regime und Ideologien, die der Planet heute kennt. Die syrische Ministerin Bouthaina Shaaban widmete Anna Lindh einen hymnischen Artikel im libanesischen Daily Star.

Lindhs Politik lief darauf hinaus, Israel und den gesamten Westen zum kollektiven Selbstmord aufzurufen. Der vollkommen denaturierte und gesellschaftlich gemeingefährliche liberale „gutmenschliche“ Geist, den sie prototypisch verkörperte, zeigte sich auch posthum:

Der Eheman von Anna Lindh empfand keinen Haß für den Mörder seiner Frau, einen serbischen Einwanderer, der nichts, aber auch rein gar nichts in Schweden zu suchen hatte. Bo Holmberg:

Anna hat gesagt, wer haßt und Rache will, der ist kein guter Mensch. Ich muß solche Gefühle herunterschlucken.

Seit der Weimarer Republik hat sich nichts geändert: die politische Klasse und die „kulturelle Elite“ Deutschlands ist nach wie vor bis ins Mark verdorben. In ihrer Dummheit, aus ihrem falschen Liberalismus heraus, liefert dieses elende Gesindel Deutschland von neuem der organisierten Emotionellen Pest aus und bereitet einer Zweitauflage des Holocaust den Boden!

Reich zufolge haben die „weichlichen“ und „gefühlsschwachen“ Liberalen Deutschland dem Nationalsozialismus ausgeliefert (Christusmord, Freiburg 1978, S. 382).

Ähnliches findet heute in der Berliner Republik statt. Als die Regierung die NPD verbieten wollte, schmetterte dies 2003 das Bundesverfassungsgericht ab. Die denkbar abwegige Begründung: der Verfassungsschutz habe die NPD unterwandert! Faktisch kritisierten die Verfassungsrichter, daß die Verfassungsschützer ihre Arbeit getan hatten! Oder sollen sie sich aus der Zeitung informieren? Dank der Sorge des Verfassungsgerichts um die „Bürgerrechte“ der Todfeinde der Verfassung, tanzt die NPD unangreifbar dem Rechtsstaat auf der Nase herum.

In den USA setzte sich der Supreme Court für die „Bürgerrechte“ der Guantanamo-Häftlinge ein. Mittlerweile sind die ersten, die freigelassen wurden, wieder fleißig dabei, amerikanische Bürger zu ermorden.

Die linksliberalen Meinungsmacher tun alles, um Europa zu unterminieren:

Politiken aus Kopenhagen ging 2007 wie folgt auf die anhaltende Diskussion über eine verstärkte Terrorbekämpfung ein:

Wir verstärken die Nachrichtendienste, schränken die demokratischen Rechte ein und überzeugen die Moslems davon, daß sie unsere Feinde sind. Bislang haben wir diesen inneren Krieg gegen den Terrorismus ohne Terroristen geführt. Doch das ist nur eine Frage der Zeit. Machen wir so weiter, schaffen wir diese selbst.

Wenn wir uns gegen die Islamisierung Europas zur Wehr setzen, sind letztendlich wir selbst daran Schuld, wenn es zu Terroranschlägen kommt. Diese verquere Logik findet sich auch in einem Kommentar der Westdeutschen Zeitung:

Nun zeigt sich, daß auch [Bushs] liberaler Nachfolger Barack Obama den Sicherheitswahn seines Landes nicht zu bannen vermag. Wenn als Folge eines versuchten Attentats auf ein Passagierflugzeug ab sofort alle Flugreisenden aus arabischen Ländern mit besonderer Akribie kontrolliert werden, dann ist dies nichts anderes als eine von der US-Regierung verordnete Diskriminierung (…).Wenn das Racial Profiling nun seine Auferstehung feiert, dann ist dies nichts als ein Triumph der Terroristen, denen es mit ihren feigen Anschlägen um genau das geht: Argwohn und Haß zwischen den Kulturen zu säen; eine Atmosphäre der Angst zu schaffen, in der jeder unter Verdacht steht; schließlich die zentralen Werte und damit das ideelle Fundament des Westens zu unterhöhlen. Wir werden uns – unter bestimmten Voraussetzungen – mit Körperscannern an Flughäfen abfinden müssen, denn sie dienen der Sicherheit aller. Aber wir dürfen es uns nicht erlauben, im Namen der Sicherheit ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht zu stellen.

Genau dieses Vorgehen hat die israelische El Al zur sichersten Fluggesellschaft der Welt gemacht! Aber Logik und Vernunft anzumahnen ist ein hoffnungsloses Unterfangen, weil die Unterhaltungsindustrie, etwa die Lindenstraße und wirklich alle anderen Sendungen, der Bevölkerung tag ein tagaus die richtige, d.h. „liberale“ und sozialdemokratische, Gesinnung eintrichtert. Ein vernünftiges Wort – und man wird angestarrt, als käme man vom Mars!

Systematisch haben die Linken über 40 Jahre hinweg jenen Acker bestellt, von dem sie leben: die Hilflosigkeit der Massen. Sollten die infolge sozialistischer „Wohltaten“ von der Arbeitsdemokratie entfremdeten Massen aus Angst vor der Freiheit erneut der Linken folgen, die diese Freiheitsangst weiter verankert, zeichnet sich eine unaufhaltsame Abwärtsspirale ab.

Nie wurde funktioneller plakatiert als in den 1950er Jahren von Adenauer: „Alle Wege des Sozialismus führen nach Moskau!“

„Moskau“ liegt mittlerweile im Zentrum Saharasias. Genauso wie die „freiheitliche“ Linke Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre von einer aussichtslosen Lage sprach, in der sich die USA in Indochina angeblich hineinmanövriert hätten, – obwohl es Nordvietnam „und“ der Vietkong waren, die langsam alle Hoffnung fahren ließen, – wird uns heute teilweise von den gleichen Leuten eingehämmert, die Lage im Nahen Osten sei ausweglos. Damals kapitulierte der von der Linken moralisch ausgehöhlte Westen vor dem Roten Faschismus, heute sollen wir uns den Islamo-Faschisten beugen.

Wie sehr sich die „liberalen“ Eliten und sogenannten „Intellektuellen“ nach einem neuen Holocaust sehnen, erkennt man allein schon daran, wie sehr sie einerseits ständig Israel in Stürmer-Manier angreifen und andererseits jüdische „Onkel Toms“ bzw. Kapos anhimmeln.

Will man sich eine mögliche, wenn nicht wahrscheinliche Zukunft Deutschlands anschauen, blicke man nach Malaysia.

Vor fünfzehn Jahren wurde berichtet, ein islamischer Religionslehrer (27) aus Kuala Lumpur (Malaysia) habe seine jüngere Schwester (16) brutal zu Tode geprügelt. Grund: Sie war zu spät aus der Schule nach Hause gekommen. Schon in der Vergangenheit soll er sie öfter geschlagen haben – um ihr „Disziplin“ beizubringen.

Der schiere Irrsinn ist, daß diese für die islamische Welt typische Meldung ebenso gut aus Deutschland stammen könnte! Wenige Tage zuvor vorher hatte hier in Deutschland ein türkischer Religionslehrer eine ganze türkische Familie erschossen, weil er deren Tochter nicht zur Zweitfrau nehmen durfte.

Zu dieser Zeit mußte ich mir bei einer der täglichen Talkshows von einer tiefverschleierten Muslima anhören, im Islam seien die Geschlechter gleichberechtigt – nachdem sie gerade bekannt hatte, daß sie natürlich abends nicht alleine das Haus verlassen dürfe.

Aber diese Leute haben natürlich alle den Islam nicht verstanden!

Der Islam ist wie eine ansteckende Geisteskrankheit, die sich ausbreitet. Massenhysterie. Im eigenen Haus sind es die Frauen, die auf bestialische Weise erniedrigt und gequält werden, im öffentlichen Raum sind es die drei Hauptfeinde der Moslems: die Juden (da diese dünn gesät sind, deren „Stellvertreter“), danach die Christen und natürlich die Schwulen.

2003 ermahnte der damalige langjährige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamed, bei seiner Eröffnungsrede des Gipfeltreffens der islamischen Länder (Organisation of Islamic Conference, OIC) die Moslems dieser Welt: im „antizionistischen“ Kampf sollten sie sich an den Juden selbst orientieren, die 2000 Jahre voller Pogrome überlebt hätten, indem sie nicht zurückschlugen, sondern nachdachten. Die Juden würden, so Dr. Mahathir, „die Welt durch Stellvertreter regieren“ und andere für sich kämpfen und sterben lassen.

Genauso wie Mahathir haben die Nazis gedacht: sie haben das (heute in der moslemischen Welt äußerst populäre) Machwerk Die Protokolle der Weisen von Zion ernst genommen.

Apropos Nazi-Abschaum: die Nazis von heute sind jene Linken, die sich seit „dem 11. September“ den gleichen antisemitischen und antiamerikanischen Verschwörungstheorien hingeben, wie die Jünger Mohammeds. Vollends pathologisch und schlichtweg reif für die Klapsmühle sind jene, die von „Chemtrails“ stammeln, mit denen die „Illuminati“ (also die Juden) die Welt vergasen wollen.

Genau wie bei den Nazis kommt bei den Moslems und Linken nach dem Judenhaß (wenn auch mit einigem Abstand) der Christenhaß. In Kuala Lumpur wurden Brandanschläge auf chirstliche Kirchen verübt. Ein Gericht hatte einer katholischen Zeitung erlaubt, den christlichen Gott wie im moslemischen Kulturkreis üblich als „Allah“ zu bezeichnen. Für radikale Moslems ist das eine Beleidigung. Eine Entweihung des heiligen Namens durch unreine Schweinefleischfresser und Götzenanbeter.

Eine der erfreulichen Entwicklungen der letzten Jahre in Deutschland war, daß sich Politiker offen zu ihrer Homosexualität bekennen können, ohne negative Folgen für ihre politische Karriere. Man kann Außenminister werden, eine Landesregierung führen. Das ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, weil das die ultimative Normalisierung ist. Kaum eine Menschengruppe mußte so viel leiden – wegen nichts und wieder nichts. Jetzt sind sie endlich frei!

Im Alltag erfahren Schwule bereits, das diese Freiheit kaum von Dauer sein wird. Sie wissen ganz genau vor welcher wachsenden Bevölkerungsgruppe sie sich in acht nehmen müssen. Es ist unausdenkbar, wenn der Islam eines Tages dieses Land zu bestimmen anfängt!

In Malaysia ließ Mahathir seinen ehemaligen Stellvertreter Anwar Ibrahim mit dem Vorwurf, eine homosexuelle Verbindung zu seinem Chauffeur zu unterhalten, zu einer neunjährigen Gefängnisstrafe verurteilen.

Genauso wird die Zukunft Deutschlands aussehen: das Land wir von allen „jüdischen“, christlichen und „entarteten“ „Elementen“ gereinigt werden.

Der Focus hat zu Malaysia einen beängstigenden Artikel veröffentlicht. Ein Abgeordneter der bedrängten chinesischen Minderheit zur Islamisierung Malaysias: „Das ist ein gefährlicher Trend, den wir wohl nie wieder umkehren können.“

Man bedenke dabei, daß der Islam in dieser Region von jeher als „gemäßigt“ galt. Genauso wie ja auch der türkische Islam „gemäßigt“ ist…

reichbrand

Der Schwarze Faschismus und seine Bittgebete

7. Juli 2014

Dafür, daß Religion zu einem Gutteil nur Schwarzer Faschismus („Nazitum“) ist, gibt es zahllose Beispiele. Man denke nur an den Ku Klux Klan, die „Völkischen“ in Deutschland, Falun Gung oder etwa orthodoxe Juden. Beispielsweise betrachteten einflußreiche Rabbiner 2005 den Untergang von New Orleans als gerechte Strafe Gottes für Amerikas Unterstützung des Rückzugs aus dem Gaza-Streifen.

Milliarden Menschen (Buddhisten, Hindus, Juden, Moslems, Christen, etc.pp.) hängen einem derartigen magischen Kinderglauben an. Wie Reich gezeigt hat, entspringt er einer psychischen Wachstumshemmung, die unlösbar mit der Unterdrückung der kindlichen und jugendlichen Sexualität zusammenhängt. Tote Genitalien gebieren Haß und Vernichtungslust schier unvorstellbaren Ausmaßes.

Ich habe das obige, zugegeben etwas arg exotische Beispiel gewählt, weil es mir langsam aber sicher „bis hier“ steht, immer auf Moslems und ihren gottverfluchten Glauben einzudreschen. Man bemüht sich ja, originell zu sein, – aber diese Herrschaften lassen mir wirklich keine Chance 😦

Also: die übliche langsam wirklich langweilige Leier. Langweilig!

Anläßlich eines verheerenden Erdbebens in Italien 2009 sind die Krieger des Islam in einen Freudentaumel ausgebrochen und haben zu Allah gebetet, er möchte doch weiterhin für Erdbeben und andere Tragödien sorgen, um die Ungläubigen zu züchtigen.

Die süßen Freuden der Religion, die unsereinem leider verwehrt bleiben!

Im Internet schwelgen die Gotteskrieger genüßlich von der „göttlichen Bestrafung“ für „die Feinde des Islam“.

Zumindest hatten auch sie ihre dunklen Tage. Oh Allah, töte sie und mache sie zu notleidenden Flüchtlingen.

Ein anderer Dschihadist veröffentlicht die aktuelle Opferzahl unter jedem Artikel und schließt daran jeweils folgendes Gebet an:

Oh Allah, möge die Zahl der Toten weiter anwachsen. Vernichte unsere Feinde und helfe den Moslems!

Ein islamistischer Leser kommentiert:

Wir haben eine stärkere Waffe als Gewehre – unsere Gebete, die weiter die Opferzahlen nach oben treiben werden.

Unsere linksliberalen „kritischen Medien“ ergehen sich in Schreckensphantasien über die verheerenden Auswirkungen des „Kreuzzugs“ gegen den Terror und der Waffengänge gegen den Irak und Afghanistan: das würde unser Verhältnis zur islamischen Welt unrettbar zerrütten und den Terrornetzwerken neue Mitglieder zutreiben.

Die, die solche Befürchtungen hegen, begehen einen, wie Reich es nannte, klassischen „Biologischen Rechenfehler“.

Belege für die Effektivität des Krieges finden sich in den Reiseskizzen Zwischen Kairo und Kabul (Piper, 158 S.) des französische Arabisten Gilles Kepel. So notiert er über ein Treffen mit Studenten in Kairo gleich nach dem Fall Kabuls Ende 2001: „Bin Ladens Sympathiewerte sind ins Bodenlose gestürzt (…). Wehe den Besiegten!“ Araber bekunden ihm ihre Erschütterung über „die Bilder vom Freudentaumel der Muslime in Kabul nach der Befreiung von den Taliban, die Wut der Afghanen auf die arabischen Kämpfer (…) Die gesamte islamistische Bewegung sei betroffen.“

Unsere Rationalisten und Atheisten können einfach nicht verstehen, worum es geht: es geht um den Kampf gegen Allah! Genauso wie man die Germanen unterjochte, indem man ihnen bewies, daß ihre lächerlichen Idole machtlos waren, gilt es Allah als machtlosen Götzen zu demaskieren. Es ist ein Kampf der Götter.

Ja, aber die unschuldigen Opfer dieser Strategie?

Wie die Israelis während ihrer Kriege und die Amerikaner in Somalia, Irak und Afghanistan erfahren mußten, gehört es zur arabischen und allgemein zur islamischen Kriegstaktik, sich hinter Frauen und Kindern zu verstecken. Die Araber rechnen mit dem Skrupel der Europäer: „menschliche Schutzschilde“. Gleichzeitig aalt sich die linksliberale Journaille des Westens genußvoll in der Schuld des „unmenschlichen“ Westens. Die perfekte sadomasochistische Beziehung. (Ähnlich sieht es mit dem Kampf der Ukrainer gegen die großrussischen Söldner in der Ostukraine aus. Siehe hier und hier. Das Deutsch ist computergeneriert, aber die Putinsche Taktik wird deutlich.)

palifeig

Grundelemente einer orgonomischen Soziologie (Teil 3)

23. Dezember 2012

Teil 1

Teil 2

In der Psychotherapie bringt es nicht wirklich etwas, mit dem Patienten zu reden oder irgendwelche „bioenergetischen“ Übungen mit ihm zu machen. In jedem Fall wird er sich weiter im Kreis seiner Neurose drehen und allenfalls zu einer narzißtischen Nulpe werden. Man kann den Patienten nur dadurch verändern, daß man tiefere Funktionsebenen angeht, also die Orgonenergie aus Verhaltens- und Verspannungsmustern löst durch Charakteranalyse und Vegetotherapie, d.h. charakteranalytische Vegetotherapie bzw. psychiatrische Orgontherapie. Indem man auf einer tieferen Funktionsebene etwas ändert, ändert man automatisch auch die höheren Funktionsebenen. Das ist durchaus kein ungefährliches Unterfangen, da die große Wahrscheinlichkeit besteht, daß bei einem unsystematischen Vorgehen der gesamte „Überbau“ kollabiert: Psychose, Suizid, Absturz ins soziale Nichts, somatische Krankheiten, etc. Das geschieht beispielsweise, wenn der Orgasmusreflex verfrüht mobilisiert wird.

Wirkliche Veränderung ist nur durch eine Änderung der Charakterstruktur möglich. Dieser Satz ist natürlich kaum mehr als eine Leerformel, wenn man ihn nicht richtig versteht. Charakter ist erstarrte, stillstehende Historie (Blockierung, „Panzerung“), die wie in einer Zeitkapsel fortwirkt, auch wenn die historische Entwicklung weitergelaufen ist. Deshalb muß das Verhalten der gepanzerten Menschen nicht von den „realen Verhältnissen“, sondern vom Charakter her betrachtet werden. Beispielsweise kann man das Verhalten der Juden in Amerika, die fast durchweg die israelfeindlichen „Progressiven“ und sogar den Moslem Hussein Obama unterstützen, nur verstehen, wenn man weiß, daß sich unter den Juden überdurchschnittlich viele liberale Charaktere finden.

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Ihr Charakter, nicht ihre wirklichen Interessen, bestimmen ihre Handlungen! In einer Art „Schleife“ geht aber der Charakter der Juden wiederum auf ihre materielle Existenz zurück: sie sind liberal, weil sie jahrhundertelang durch die Christen von den zentralen Funktionen, den Kernfunktionen der Gesellschaft verdrängt und in den Handel, Geldverleih, später in die Juristerei abgedrängt wurden. Dadurch kam es zu einer „intellektuellen“, statt „muskulären“ Panzerung. Daß Reichs Eltern Viehzüchter waren, ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

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Charakterliche Veränderungen ereignen sich unter dem Druck der ökonomischen Verhältnisse. Durch den Zwang, ökonomisch auf eigenen Füßen zu stehen, verändern sich Menschen, da ihre biologische Energie aktiviert wird – oder sie zerbrechen unter dem Druck der Energie. Die gesamte sozialistische Bewegung ist nichts anderes als der verzweifelte Versuch, das neurotische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten („soziale Sicherheit“). Grundsätzlich führen alle Sozialprogramme nirgendswohin, sondern führen allenfalls zur Verschlimmerung der Situation, d.h. zur Verhärtung: die Lage läßt sich dann immer schwerer wirklich ändern. Man denke nur an die verheerenden Folgen von Arbeitslosigkeit auch unter den denkbar besten Bedingungen der ökonomischen Absicherung.

In Israel wurden durch den Druck der Umstände aus murkligen Ghettojuden zionistische „Übermenschen“. Gleichzeitig kann man in Israel den umgekehrten Prozeß beobachten, wie nämlich die in den Charakterstrukturen verankerte Freiheitsangst die Ökonomie bestimmt. Israel wurde durch den Sozialismus fast zerstört. Und nachdem das sozialistische Monster aus englischer Labour-Tradition (gegen die George Orwell angeschrieben hat) und deutscher Sozialdemokratie durch die Sephardim zerschlagen wurde, kommt jetzt die Gefahr von Rechts: der quasi „iranische“ religiöse Wahn der Sephardim und der national-religiöse Wahn der Aschkenasim. Die Umstände treiben nach vorne, doch der Charakterpanzer bremst.

Politik (im weitest denkbaren Sinne) kann nur dann verantwortungsvoll betrieben werden, wenn man versteht, was Charakter ist, wie er sich entwickelt und wie man ihn handhaben kann. Was das im einzelnen bedeutet, erläutert Charles Konia in seinem Blog. Jede andere Herangehensweise ist gemeingefährliches Herumdoktern an den Symptomen und wird letztendlich in einer totalitären Gesellschaft enden, in der die freiheitliche Verfassung mit Füßen getreten wird. In vieler Hinsicht sind wir schon heute soweit. Die Political Correctness hat die amerikanische Verfassung und das deutsche Grundgesetz zu bedeutungslosen Fetzen Papier degradiert.