Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 36)

28. März 2026

Hitler ist mehr denn je das größte Verhängnis der deutschen Nation. Wie bereits in Teil 34 angedeutet, ist es heute vor allem der Kampf gegen Hitler, der zerstörerisch ist. Automatisch ist man gegen alles, wofür der Name „Hitler“ steht. Das reicht von der Humangenetik bis hin zu den schlimmsten Auswirkungen der christlichen Nächstenliebe. Wenn man einem „gefestigten Demokraten“ erzählt, welch ein Wahnsinn es sei, wegen billiger Gefühlsduselei eine Bevölkerung, deren angeborener Durchschnitts-IQ bei 100 liegt, das Mindestmaß an Intelligenz für ein industrialisiertes Land, mit Millionen Menschen anzureichern, deren angeborener IQ bei vielleicht 85, wenn nicht gar, was Schwarzafrikaner betrifft, 75 liegt, wird man angestarrt, als sei man Vertreter des Bösen schlechthin. Gut möglich, daß einem Reichs Die Massenpsychologie des Faschismus entgegengehalten wird!

Zu Reichs Zeiten, d.h. in der autoritären Gesellschaft, war der Schwarze Faschismus virulent, d.h. eine ORANUR-Reaktion gegen den Zusammenbruch der autoritären Gesellschaft infolge des Ersten Weltkriegs und der zunehmenden Industrialisierung. Heute stehen wir vor dem Triumph des Roten Faschismus. Der Zerfall der Gesellschaft ist soweit fortgeschritten, die Fähigkeit zur individuellen Selbststeuerung hat soweit abgenommen, daß es zu einer zentralistischen Reorganisierung auf primitivstem Niveau kommt („Sozialismus“). Sozialistische und sogar kommunistische Denkmuster sind heute wie selbstverständlich Teil des gesellschaftlichen Diskurses. Mehr, sie dominieren ihn! Nicht nur die SPD, sondern mittlerweile auch die CDU sind zu offen kommunistischen Parteien geworden.

Der schwarze Faschismus zeigt sich heutzutage vor allem in Verschwörungstheorien. Was früher die Nationalsozialisten waren, sind heute die Verschwörungstheoretiker. In dieser geisteskranken Weltsicht gibt es klare Entsprechungen zwischen damals und heute: was einst das „Weltjudentum“ war, sind heute die „Zionisten“ bzw. das „internationale Finanzkapital“, was damals das Freimaurertum war, sind heute die „Illuminaten“. In dieser Hinsicht beherrscht heut sozusagen „Rudolf Hess“ das Internet. Man schaue sich nur Candace Owens auf TouTube an oder man nehme nur mal diesen Leserbrief von vor 10 Jahren:

(…) Die Schuld trägt der Islamische Staat …welcher als Kopf einen ehemalige Mossadagenten hat und von der CIA im Kampf gegen Rußland als AL-Kaida gegründet wurde. Die Schuld (…) liegt nicht bei dem IS, denn der ist nur ausführende Kraft. Die Schuld liegt bei einigen wenigen Finanzglobalisten, welche sich über die Kriege im Mittleren und Nahen Osten oder der Ukraine eine geopolitischen oder Rohstoff sichernden Vorteil erschleichen wollen. Es ist die Politik dieser Gruppe, welche in Kriegen alle Seiten mit Waffen versorgen und sich daran eine goldene Nase verdienen und wenn WIR nicht aufpassen auf dieses PACK, dann sind WIR die nächsten Opfer!

Genauso hat zu seiner Zeit, und mit den damaligen Versatzstücken, Heinrich Himmler gedacht – und wollte gegen Ende des Krieges allen Ernstes mit Vertretern des „Weltjudentums“, also den vermeintlichen Strippenziehern hinter Roosevelt, Churchill und Stalin, verhandeln! Verschwörungstheorien sind der ungeeignete Versuch im wachsenden Wahnsinn Muster auszumachen, d.h. soziopolitische Orgonomie zu betreiben.

1933 hat Reich den Schwarzen Faschismus auf die durchschnittliche „rechte“ Charakterstruktur der Massen zurückgeführt, die hinter der industriellen Entwicklung und die damit bedingte Auflösung alter Lebensbezüge hinterherhinkte und dergestalt die „Reaktion“ in den Massen verankerte. Ähnlich sieht das heute aus, wo die Menschen sich, wie gesagt, zunehmend weniger selbststeuern können und deshalb nach dem Staat rufen. Der Unterschied ist, daß im Schwarzen Faschismus das verzerrte Lebensgefühl (der Kern im Verein mit der sekundären Schicht) gegen die Verlogenheit der liberalen Gesellschaft rebellierte („Biologismus“), während heute umgekehrt die „liberale“ soziale Fassade im Verein mit der sekundären Schicht den Kern bedroht („Soziologismus“). Das sehen wir aktuell im fanatischen Kampf gegen alles Deutsche, gegen „Blut und Boden“. Es soll keine Grenzen mehr geben und kein Volk.

Die Grenzen sind offen und Politiker wie Merkel, Scholz und Merz reden wirres Zeugs. Das ganze kann man nur biophysisch („charakterologisch“) richtig verstehen, d.h. von der Panzerung her gesehen. Die anti-autoritäre Gesellschaft ist dadurch gekennzeichnet, daß sich bei den Menschen die körperliche Panzerung, insbesondere aber die Beckenpanzerung, weitgehend aufgelöst hat und sich als Ausgleich, d.h. zur Bindung der freiwerdenden Angst, die Augenpanzerung verstärkt hat. Wenn der rot-grüne Mainstream für offene Grenzen eintritt und das mit schierem Unsinn rechtfertigt (etwa dem vermeintlichen oder meinetwegen auch wirklichen „Fachkräftemangel“ – Fachkräfte, die als Asylanten aus Afrika und Arabien ins Land strömen sollen…), dann spiegelt dies getreulich die verbreitete Charakterstruktur einer anti-autoritären Gesellschaft wider: keine Grenzen = keine Panzerung und wirres, gefühlsduseliges Denken = okulare Panzerung. (Bei der Umstrukturierung in Alexander Lowens „Bioenergetik“ und anderen „Reichianischen“ Therapien wird exakt diese Charakterstruktur künstlich erzeugt! Man halte sich tunlichst von sogenannten „Reichianern“ fern, denn sie sind das Problem, sie verkörpern das Problem, nicht die Lösung.)

Über kurz oder lang wird eine Gestalt wie Donald Trump in Amerika, Marine LePen in Frankreich oder Viktor Orbán in Ungarn auftreten, die tabuisierten Themen zum Zentrum seiner Politik machen und „Tacheles reden“. Es wird weitgehend von dieser jeweiligen Gestalt selbst und den Eliten, die sie umgeben und eingrenzen können, abhängen, ob hier ein neuer Hitler entsteht oder jemand, man denke an Franco oder Pinochet, der dem Wahnsinn zumindest zeitweise Einhalt gewährt und das Land vor dem Untergang im Roten Faschismus bewahrt.

In Amerika wurde Trump schon wiederholt von Linken mit Hitler verglichen. Für einen funktionellen Denker ist ein solcher Vergleich weder abwegig noch schockierend. Er ist nur für jemanden anstößig, der mechanistisch in fixen Kausalitäten („Hitler –> Auschwitz“) oder von der Ethik her, also mystisch denkt. (Auf verquere Weise ist für letztere Ausschwitz und damit Hitler heilig!) Was Europa betrifft sind diese Volkstribunen, etwa Wilders oder Höcke, völkische Sozialdemokraten wie einst Hitler. Allein schon deshalb werden sie die Probleme auf keinen Fall lösen können, aber sie werden immerhin dafür sorgen, daß die Probleme lösbar bleiben. Eine „multikulturelle“ Gesellschaft, auf die wir zusteuern, wenn man CDU, SPD und Grüne weiter gewähren läßt, wird sich auflösen und der Barbarei den Weg ebnen. Wie diese konkret aussieht, kann man heute in Afrika oder Arabien (also den Herkunftsländern der „Flüchtlinge“) bewundern oder etwa in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, wo der Kommunismus die gesellschaftliche Selbststeuerung nachhaltig, wenn nicht sogar irreparabel zerstört hat. Von daher haben wir es beim Asylirrsinn mit sich ausbreitendem Krebs zu tun, der hier Fuß fassen kann, weil unsere Gesellschaft ebenfalls bereits vom Krebs befallen ist.

Raum, Zeit und die Massenpsychologie des Faschismus

26. März 2026

Bei okularer Panzerung ist die Welt wie zweidimensional. Alles ist unterschiedslos nahe und von daher potentiell bedrohlich. Das erklärt den Terror, unter dem der Paranoide beständig lebt. Löst sich diese Panzerung auf, wird die Welt tief und gestaffelt. Man nimmt die Distanz wahr: daß die Bedrohung eine gewisse Strecke zu einem selbst zurücklegen muß und man deshalb jede Menge Zeit hat zu reagieren.

In Zeiten der Massenhysterie, „des unmittelbar bevorstehenden Weltuntergangs“, also heutzutage, wird die Welt aufgrund der zunehmenden Augenpanzerung der verängstigten Massen immer flacher, entsprechend die Forderungen nach vermeintlich notwendigen (faschistischen) Gegenmaßnahmen gegen Klimakatastrophe, Putin, Corona, Deep Fakes, etc. immer drängender. Es ist, als wenn der Raum schrumpfen und die Zeit sich beschleunigen würde. Tatsächlich ist dies genau das, was immer mehr Menschen beschreiben: alles wirke immer unwirklicher und bedrohlicher. Everything feels strange. Hier fünf von zahllosen Videos, in denen verängstigte Opfer dieser biopsychologischen (d.h. mit Panzerung zusammenhängenden) Katastrophe zu Wort kommen:

Der Algorithmus von Youtube wird zu buchstäblich Hunderten weiterer Videos dieser Art führen. Dergestalt kann man die sich abspulende Massenpsychologie des Faschismus in Echtzeit verfolgen! Der Student der Orgonomie ist der einzige, DER EINZIGE, der versteht, was vorgeht. Ohne Wilhelm Reich hat die Menschheit null Überlebenschancen!

Apropos Massenpsychologie des Faschismus heute:

VERSCHISSMUS heute!

Die zwei Arten bioenergetischer Schwäche aus der sich der Verschißmus speist

22. März 2026

Es gibt zwei Arten von „Katzenliebhabern“:

Die einen sind so, als hätten sie kein Gehirn. Zumindest wirken sie so, denn ihre gesamte Existenz verliert sich in Nichtigkeiten. Sie verbringen ihre gesamte Freizeit vor Spielkonsolen oder vor der Flimmerkiste. Man hat noch nie einen eigenständigen Gedanken von ihnen vernommen. Sie gehen ganz und gar in der Masse auf. Imgrunde existieren sie gar nicht als Individuum. Typischerweise wirken sie „aufgedunsen“, ohne Konturen, ohne Ecken und Kanten. Bioenergetisch sind sie „flach“ und werden eins mit dem Hintergrund. NPCs, ohne Esprit oder Gravitas, ohne Sexappeal, animalischen Magnetismus, bioenergetische Ladung, d.h. sie wirken anorgonotisch. Sie verkörpern den „Massengeschmack“. Es sind die, die früher Hitler und Stalin zujubelten, genauso wie sie heute für andere Götter Schlange stehen. Dabei haben sie keinerlei Gespür dafür, wie klein, lächerlich und, ja, verachtenswert sie doch sind. Sie sind nur Fleisch und wirken immer wie Schweine, die willenlos zu ihrem Schlachter schreiten, um ihre Lebensaufgabe zu erfüllen:

Die zweite Art von Katzenliebhabern sind Linke, deren Körper wie atrophiert wirkt, so als hätten sie keine Muskeln. Tatsächlich sind sie nicht in ihrer Muskulatur (Körperpanzer, muskuläre Abwehr), sondern leben ganz in ihrem Kopf (okulare Panzerung, intellektuelle Abwehr). Man schaue sich die jüdischen Intellektuellen unter den Bolschewisten an (etwa Swerdlow, Radek, Trotzki, Sinowjew, Kamenew etc.) – ungefähr dieser Typ. Es sind durchweg ebenfalls NPCs und es trifft auch ansonsten alles zu, was ich über die eingangs erwähnten gesagt habe, mit dem entscheidenden Unterschied, daß sie, weil sie „ganz Kopf sind“, über die Herde der grunzenden Schweine herrschen wollen. Wer kennt sie nicht mit ihren Palästinensertüchern, Gesichtern wie Ratten und der Aura einer moralischen Überlegenheit, die jedwede Schandtat rechtfertigt. Die verschissene Antifa:

Im total verblööööödeten BRD-Faschißmus („Unsere Demokratie“) kann Modju a la Stalin mit beiden Arten von NPCs nach Belieben spielen:

Elsworth F. Bakers Politikanalyse und darüber hinaus

17. März 2026

In den USA sehen wir, viel deutlicher als in Europa, den Unterschied zwischen liberal (linksliberal) und konservativ (rechtsliberal), teilweise bis zur geradezu karikaturhaften Illustration der entsprechenden Ausführungen von Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle. Die ersteren sind mehr im Kopf gepanzert (intellektuelle Abwehr), die letzteren mehr im Körper (Muskelabwehr). Um das deutlich zu sehen, muß man nur nach Amerika blicken!

In einer einigermaßen intakten Gesellschaft gibt es eine entsprechende Zweiteilung, d.h. ein Zweiparteiensystem mit der Pulsation zwischen liberal (Expansion) und konservativ (Kontraktion). Beide Sichtweisen der Welt sind notwendig, damit die Gesellschaft stabil bleiben bzw. organisch wachsen kann. Regierten immer nur die Liberalen, würde die Gesellschaft sehr schnell ihre Identität verlieren und zerfallen. Bei den Konservativen würde sie stagnieren und wäre ebenfalls dem Untergang geweiht.

Das Fragwürdige an den gegenwärtigen Zuständen im gesamten Westen ist die Tendenz, dieses Zweiparteiensystem aufzulösen. Es entspricht dem anti-autoritären Zerfall der Gesellschaft in lauter „Stämme“, was die Demokratie nachhaltig zerstört. Wenn jedes Sonderinteresse im Parlament eine Gruppierung hat, die nie Verantwortung für das Ganze wird tragen müssen, ist das Endergebnis nicht „mehr Demokratie“, sondern Chaos, das nur in einer Diktatur münden kann.

Außerdem macht sich durch den Koalitionszwang die Politik selbständig, löst sich vollständig vom Wähler und Wahlen werden zur Farce. Ich werde nie vergessen, daß ich vor Jahren in Hamburg explizit die CDU gewählt habe, um Rotgrün zu verhindern. Was bekam ich? Eine schwarzgrüne Senatsmehrheit!

Die Strategie der linken Verschwörer

5. März 2026

In der Marxistischen Ideologie geht es darum, daß sozio-ökonomische Veränderungen früher oder später eine Neuorganisation der Gesellschaft erzwingen. Dieser Determinismus kontrastiert bereits bei Marx selbst mit einem Voluntarismus: die Revolution müsse forciert werden, denn der politische Umsturz ermöglicht sozio-ökonomische Veränderungen. Die Linke mußte schließlich einsehen, daß sowohl der deterministische Ansatz von Kautsky, als auch der voluntaristische Ansatz von Lenin hoffnungslos sind. Die Produktivkräfte können sich entwickeln, wie sie wollen, es kommt einfach nicht zu einer grundlegenden Veränderung der Produktionsverhältnisse. Und die Erlangung von politischer Macht ist ausweglos, zumal „der Weg durch die Institutionen“ die Revolutionäre korrumpiert und die von ihnen eingeleiteten Reformen die bestehenden Produktionsverhältnisse nur festigen.

Was tun? Der bürgerlichen Politik die Grundlagen entziehen, indem erstens das Bildungssystem und die Kultur (d.h. der Bezug auf die Vergangenheit) zerstört wird, so daß nichts mehr organisch nachwachsen kann, was die „alten Verhältnisse“ stützt, und indem zweitens die bereits bestehenden organisch gewachsenen (sozusagen „räumlichen“) Verhältnisse zerstört werden, insbesondere durch einen Bevölkerungsaustausch. Konkret bedeutet das, daß sich die Menschen nicht mehr als Deutsche fühlen und das Deutschtum in ihrer Umgebung zunehmend „ausdünnt“.

Bioenergetisch betrachtet geht es darum, die Menschen so weit wie möglich von ihrem bioenergetischen Kern zu trennen. Praktisch sieht das so aus, daß Emotionen in Sensationen überführt werden. Beispielsweise geht verbindliche Religiosität in unverbindliche „Spiritualität“ auf, Vaterlandsliebe in „Verfassungspatriotismus“, Nachdenken (d.h. das Durchdringen der oberflächlichen Realität) in „kritisches Denken“ (d.h. das Abgleichen der Realität mit ideologischen Denkschablonen), eine absolute Moral, die Sicherheit und Gewißheit vermittelt, in die relative Moral der Political Correctness, die für ständige Verunsicherung sorgt, etc.

Orgonomische Facebook-Seiten seit der Trump-Wahl (Teil 2)

28. Februar 2026

Hier ein Nachtrag aus dem Jahr 2016:

Liest man die Facebook-Einträge der traurigen Gestalten in Amerika, die sich als Schüler Reichs gerieren, „aber“ ständig gegen Trump herziehen… Sie entblöden sich nicht, ständig Hitler an die Wand zu malen und Massenpsychologie des Faschismus hervorzukramen. Der einzige Unterschied zwischen Trump und Hitler sei, daß ersterer ständig den Clown spielt. Es zieht einem die Schuhe aus!

Was stört sie wirklich? Daß Trump das Leben liebt und männliche Virilität ausstrahlt? Daß bei Trumps riesigen Versammlungen die Menschen mitgerissen werden, während sie bei Hillarys vergleichsweise winzigen Zusammenkünften beinahe einschlafen? Ist es vielleicht die Orgonenergie selbst, die vegetative Erregung der Massenzusammenkünfte, die sie nicht ertragen können? Die ihre hirnzentrierte, „liberale“ Charakterstruktur, die stets mit einem anämischen Energiesystem einhergeht, nicht ertragen kann!

Können sie die Farmer, Kleingewerbetreibenden, Handwerker, Militärs und Arbeiter nicht ertragen, die Trumps Wahlveranstaltungen bevölkern? Die haben durchweg eine vollkommen andere Charakterstruktur als sie! Erschreckt sie die Rohheit der „Arbeitssphäre“, etwa die von Zimmerleuten und Bauarbeitern, zwischen denen Trump aufgewachsen ist? (Wie es da zugeht, wird sehr schön in Clint Eastwoods Arbeiterepos Gran Torino gezeigt)

Merken sie gar nicht, was für erbärmliche Gestalten sie sind, wenn sie Hitler hervorkramen und Reich mißbrauchen, um mit ihrer Lebensangst (ORGASMUSANGST) fertigzuwerden? Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

– Und was den theoretischen Hintergrund der Auseinandersetzung mit den „Links-Orgonomen“ betrifft:

Der Einfluß des Dialektischen Materialismus auf Reich zeigt sich beispielsweise im Umgang mit vulgär-materialistischen und gleichzeitig idealistischen Erklärungsmustern des Zeitgeschehens. Das Internet wird beispielsweise angesichts der Präsidentschaftswahlen in den USA von zwei Fragen dominiert: erstens welche wirtschaftlichen Interessen wirksam werden und welche geheimen Absprachen und Seilschaften im Hintergrund wirken, etwa die Rothschilds und die Rockefeller. Das läßt sich dann beliebig ausspinnen und mit allem möglichen Material unterfüttern, denn natürlich und legitimerweise versuchen die Reichen und Mächtigen jenseits des imgrunde lächerlichen „one person, one vote“ Einfluß auf Politik und Gesellschaft zu nehmen. Genauso legitim und zwingend notwendig ist es, diese geheimen Machenschaften an die Öffentlichkeit zu zerren. Eine Demokratie ist Bürgerkrieg mit anderen Mitteln (Gewaltenteilung, Parteienstreit, freie Medien)!

Niemand kann diese Mechanismen bestreiten, doch beim Offenlegen der materiellen Interessen und Verschwörungen geht man nicht etwa in die biosoziale Tiefe, sondern bleibt bei oberflächlichen Phänomenen, bleibt ökonomistisch und, wenn man so sagen kann, „psychologistisch“. Der Orgonomie geht es aber um die tiefere (charakter-) strukturelle bzw. bioenergetische Ebene. Das ist ähnlich wie bei Marx, dem es nicht darum zu tun war, daß die Kapitalisten Gewinne machen wollten und zu diesem Beginnen die Gesellschaft manipulierten, sondern um die strukturellen Zwänge, denen sie unabhängig von ihren Intentionen ausgesetzt sind. Oder mit anderen Worten: Ausbeutung endet erst, wenn man das kapitalistische System und damit die Klassengegensätze abschafft.

Reich mußte erkennen, daß diese politökonomische Herangehensweise noch immer zu oberflächlich ist, das ändert aber nichts daran, daß die „Marxsche Denkfigur“, d.h. die Frage nach strukturellen Zwängen korrekt ist.

Es ist immer wieder erhellend, wie irritiert vermeintliche „Reichianer“ auf Charles Konias ausschließlich (charakter-) strukturelle Sichtweise soziopolitischer Fragestellungen reagieren! Ich verweise auf seinen Blog https://orgonomie.wordpress.com. Ähnlich reagierten zu Reichs Entsetzen die damaligen Stalinistischen Pseudo-Marxisten auf das Weltgeschehen. Das Buch Menschen im Staat und das Kapitel über „Masse und Staat“ in Massenpsychologie des Faschismus handelt zu einem guten Teil davon, daß der Marxismus mehr ist als moralistisches Bloßstellen von „Profitinteressen“.

Was ist Faschismus? Was ist Antifaschismus?

9. Februar 2026

Was ist Faschismus? Faschismus ist, wenn hilflose Massen nach Hilfe rufen und dabei machthungrigen Gangstern in die die Hände fallen. Hitler selbst hat, in Anlehnung an den Rassisten und Frauenfeind Gustave Le Bon, das ganz offen in ein sexuelles Bild gekleidet: die „femininen Massen“ unterwerfen sich dem männlichen Willen eines „Führers“.

Das wurde nach dem politischen System benannt, welches von dem ehemaligen Sozialisten Benito Mussolini begründet wurde. Es ist nicht mehr als ein Wort, auf das man sich verständigt hat! Seine Etymologie ist vollkommen nebensächlich. Das, was es benennt, findet sich im deutschen Nationalsozialismus, im russischen Stalinismus oder im chinesischen Maoismus. Jeweils haben skrupellose Politgangster die Hilflosigkeit der von ihnen maßlos verachteten Massen ausgenutzt – und wurden dafür vergöttert.

In kleinerer Form findet sich der Faschismus in jeder Ritze der gepanzerten Gesellschaft, die von hilflosen Menschen und gewissenlosen Kriminellen bevölkert wird. Das fängt bei faschismusartigen Politkulten, wie etwa dem heutigen Psychoverein SPD, an und hört beim alltäglichen Ressentiment auf. Man denke in diesem Zusammenhang etwa an die parteiischen Medien, die davon leben, den Massen deren eigenes Leben zu erklären.

Was Faschismus ist, wird erst deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, was Antifaschismus wirklich ausmacht. Reich:

Die sozialen Kämpfe toben heute, um es auf die einfachste Formel zu bringen, zwischen den Interessen der Lebenssicherung und Lebensbejahung und den Interessen der Lebensvernichtung und Lebensunterdrückung. Die soziale Gewissensfrage lautet heute (…): „Bist du und kämpfst für Sicherung und größtmögliche Freiheit des menschlichen Lebens? Tust du praktisch alles, was in deiner Macht steht, um die Millionen arbeitender Menschenmassen so selbständig im Denken, Handeln und Leben zu machen, daß die komplette Selbststeuerung des sozialen Leben in nicht allzu ferner Zeit die selbstverständliche Regel wird?“ (Die sexuelle Revolution, Fischer-TB, S. 13)

Und dann schaue man sich die heutigen Vertreter des „Antifaschismus“ an!

  1. Sie sind gegen „Sozialabbau“, treten also ganz offen dafür ein, daß die Massen auf den Status von Kindern gedrückt werden, die sich ihren Lebensunterhalt nicht selbst erarbeiten können und vor den Unbilden der Welt geschützt werden müssen. Kurioserweise wird ein Gutteil dieser „antifaschistischen“ „Projekte“ selbst vom verhaßten Staat subventioniert.
  2. Die Ästhetik des „Antifaschismus“ ist von den oben genannten Faschismen schlichtweg nicht zu unterscheiden. Massenmörderische Ideologien wie Stalinismus und Maoismus werden ganz offen propagiert. Fast nie fehlt der Bezug auf das homophobe und rassistische Monster Che Guevara. Vom Machismo und der pubertären Revolutionsromantik will ich gar nicht erst reden.

Mit „Antifaschismus“ hat das nichts, aber mit der obigen orgonometrischen Gleichung alles zu tun: Hilflosigkeit hier und Banditentum dort.

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 32)

6. Februar 2026

Hitler ist interessant, weil kaum eine Woche, manchmal kaum ein Tag vergeht, in der bzw. an dem nicht mal wieder eine neue Hitler-Story laut quiekend durchs Dorf getrieben wird. Wie oft taucht eine Hitler-Schlagzeile in der BILD-Zeitung auf!

Es ist offensichtlich, warum das so ist: Hitler verkörpert das absolut Böse und jeder, der sich von diesem Bösen distanziert, gehört automatisch zu den Guten. Erinnert verdammt an den Sündenbock Jesus, der jedem, der sich zu ihm bekennt, erlöst. Oder, noch perverser, es erinnert an die Juden in Hitler-Deutschland, die das absolut Böse verkörpert haben – und deren Beschreibung durch die Nationalsozialisten fast eine perfekte Beschreibung der Emotionellen Pest war – d.h. des Hitlerismus selbst…

Über diese verzwickte Dialektik wären wir bei einem zweiten Grund für die heutige Hitler-Begeisterung angekommen: die Menschen spüren, daß es um das wichtigste Thema überhaupt geht, die Emotionelle Pest. Alles andere ist vollkommen nebensächlich und teilweise kontraproduktiv, solange die Menschen nicht die Emotionelle Pest sehen, verstehen und bewältigen. In der Person Hitlers wird die Pest in jeder Hinsicht greifbar, deshalb das Faszinosum.

Das Thema Hitler wäre platt und ohne jedes Interesse, wenn es nicht noch in einer weiteren Hinsicht die Pest sichtbar machen würde. Hitler wurde gewählt, wäre auch weiterhin gewählt worden, wenn es denn, mal abgesehen vom Saarland, eine Wahlmöglichkeit gegeben hätte, und er wurde von den Eliten unterstützt, weil er die Schwäche der Demokratie und des Rechtsstaates offenlegte. Wie kann man das Schicksal eines ganzen Volkes dem Geschacher von Koalitionsverhandlungen und irgendwelchen obsoleten Gesetzen ausliefern?! Wie können sich erwachsene Menschen mit Politik und „Recht“ beschäftigen, die Probleme schaffen, die es ohne sie gar nicht gäbe? (Recht ist ein Äquivalent der Panzerung, Politik eines der sekundären Triebe, die durch die Panzerung erzeugt werden.) Wie konnten sich rassistische Kolonialreiche wie England, Frankreich, Holland, Belgien und Polen (das eine blutige, nur als viehisch zu bezeichnende Polonisierung innerhalb der eigenen Grenzen durchführte) zu Champions des Menschen- und Völkerrechts aufspielen? Hitler machte die ganze abgrundtiefe Verlogenheit der westlichen Zivilisation auf geradezu subversive Art und Weise sichtbar.

Und schließlich zeigt Hitler, wie „rational“ der Wahnsinn sein kann. Man nehme seine drei größten Verbrechen bzw. Fehlentscheidungen: den Überfall auf die UdSSR, den Holocaust und die Kriegserklärung an die USA.

Deutschland hatte den Ersten Weltkrieg verloren, weil es ausgehungert werden konnte und nicht ausreichend Ressourcen im eigenen Territorium hatte. Das sollte diesmal mit der Eroberung des Ostens, insbesondere aber der „Kornkammer“ Ukraine, unmöglich sein.

Deutschland hatte den Ersten Weltkrieg verloren, weil, obwohl die Fronten weit im Feindesland lagen und es mit damaliger Kriegstechnik so gut wie unmöglich war, den Rhein unter Beschuß zu überqueren, wären im Westen diese Fronten zusammengebrochen, – die Heimatfront nicht mehr mitspielte. Objektiv war es vollkommener Unsinn, aber subjektiv, von seinen Erfahrungen in München her und durch einen tief verwurzelten Antisemitismus der deutschen Eliten verstärkt, war es nur naheliegend, „dem Judentum“ diesen Verrat zuzuschreiben, wie es übrigens auch Wilhelm II. tat, – und dieses vermeintliche Problem ein für allemal aus dem Weg zu räumen (wobei es zu einer ständigen Radikalisierung bis hin zur Shoa kam). Ein identisches „Denken“ findet sich bei unseren „Antifaschisten“ mit ihrem eliminatorischen „Nazis raus!“ und ihrer Begeisterung für den „Volkstod“!

Und schließlich die Kriegserklärung an die USA: im Ersten Weltkrieg hatte Deutschland darunter gelitten, daß es keinen einzigen überseeischen Verbündeten hatte und sich entsprechend der ganze Planet gegen dieses eine Land verbündete. Was war nun naheliegender als die Allianz mit Japan von einer bloßen diplomatischen Formalität zu einer lebendigen Realität zu machen?

Was objektiv der helle Wahnsinn war, war von der Innensicht her vollkommen folgerichtig und „rational“. Wahrscheinlich ist auch Merkel davon überzeugt, daß ihre wahnwitzige Politik, die jeder Realität Hohn spricht, rational war! Begibt man sich in dieses Wahnsystem hinein, wirkt tatsächlich alles „ganz vernünftig“.

Das bringt mich schließlich zum letzten Punkt: zu Hitler selbst. Wie war ein solcher pseudo-rationaler, verbrecherischer Irrsinn möglich? Moral und Ethik sollen uns hier nicht interessieren, etwa die Frage, ob Hitler „böse“ war, gar ein „Genie des Bösen“, sondern einzig und allein die charakterstrukturelle bzw. bioenergetische Sichtweise. Aus dieser wird Hitler nämlich zu einer Erscheinung der Gegenwart. Hitler ist nicht nur aktuell, weil er die Emotionelle Pest in der gegenwärtigen westlichen Demokratie sichtbar macht, sondern auch, weil er ein durch und durch moderner Mensch ist: er war so, wie das Endresultat der anti-autoritären Gesellschaft aussieht – der bioenergetisch abgestorbene Mensch. Ein Mensch, wie ihn die heutige vollkommen mechanisierte Welt, eine Welt voller kiffender Kids, deren Seelen vor Bildschirmen verkümmern, massenhaft erzeugt. Heute sind erschreckend viele Kinder und Jugendliche „lebende“ Leichname – wie der Psychopath Hitler einer war.

Ich zitiere den amerikanischen Orgonomen Robert Harman:

Der Soziopath scheint ein unter-reaktives sympathisches Nervensystem zu haben: In vielen Fällen scheint der kriminelle Soziopath sehr wenig autonome Reaktivität aufzuweisen. Vom Standpunkt der Lebensfunktionen des plasmatischen Apparats funktionieren solche Individuen, als ob sie bereits tot wären. (…) Es kann sein, daß der emotionell pestkranke Charakter eine Erkrankung ist, bei der die chronische Sympathikotonie nicht wirksam ist, zumindest im üblichen Sinne. Wenn das der Fall ist, erklärt das Fehlen von Sympathikotonie einen Teil der Anziehungskraft und Faszination, die der gepanzerte Mensch, der durch eine chronische Kontraktion verkrüppelt ist, in Anwesenheit des emotionell pestkranken Charakters verspürt. Das Fehlen von Sympathikotonie erklärt auch die Anfälligkeit der Massen für die Pest (der Emotionellen Pest zu erliegen wird als Erleichterung erlebt). (Harman: „The Autonomic Nervous System and the Biology of Sleep”, The Journal of Orgonomy, 41(1), 2007, S. 32)

Es ist von daher nur natürlich, daß in der anti-autoritären Gesellschaft der, wie Rech ihn nannte, „Generalpsychopath“ Hitler ein immer größeres Faszinosum wird, immer attraktiver wird. Ein Mensch, der nach übereinstimmenden Zeugenaussagen, man denke nur an Albert Speer, innerlich vollkommen leer war, innerlich tot, unfähig menschliche Beziehungen einzugehen und irgendetwas anderes zu fühlen als Haß, Sentimentalität, Schadenfreude und Selbstmitleid. Um ihn herum erstarb alles Leben.

Aber zurück zu etwas anderem: Die in einem Nebensatz erwähnte Gleichsetzung von Recht und Panzerung sowie von Politik und sekundären Trieben läßt sich leicht vergegenwärtigen. Man nehme etwa den Fall, daß eine Ehefrau ihren Gatten nach langer Planung umbringt, dabei dessen Arglosigkeit ausnutzt und möglichst schnell Zugriff auf sein Vermögen haben will, das ihr nach seinem Ableben zufällt. Das ist Mord und muß mit lebenslanger Haft geahndet werden, obwohl sie mit seiner Beseitigung Deutschland definitiv schöner gemacht hat und er sie und ihre Kinder jahrzehntelang geschlagen und sexuell mißbraucht hatte und es abzusehen war, daß er schließlich seine ganze Familie umbringt. Hätte sich dieser gemeingefährliche Sadist betrunken und „im Affekt“ einen beliebigen Passanten totgetreten, wäre das im schlimmsten Fall Todschlag gewesen und wäre mit wenigen Jahren Gefängnis abgegolten. Die Absurditäten des Rechts sind zahllos, teilweise schlichtweg verbrecherisch. Beispielsweise war es das Sexualstrafrecht immer und wird es immer sein. Man kann lebendige, unendlich facettenreiche Vorgänge nicht in starre Paragraphen zwängen, ohne ein heilloses Durcheinander zu erzeugen. Beispielsweise mag Reich „formaljuristisch“ schuldig gewesen sein, doch faktisch, d.h. vom Blickwinkel des lebendigen Lebens aus betrachtet, war das alles Unfug und eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Genau aus diesem Grunde hat er ja auch für solche Fälle spezielle Kommissionen vorgeschlagen, die an Stelle der Gerichte treten sollten, um die Machenschaften der Emotionellen Pest aufzudecken.

Daß das Recht mit Panzerung identisch ist, wird auch evident, wenn man sich vergegenwärtigt, daß der Panzer alles heillos verkompliziert und zu stereotypem Verhalten führt – so als folge man weltfremden, starren Gesetzen. Das entsprechende Verhalten führt zu ewigen Mißverständnissen und Auseinandersetzungen, die nach „Diplomatie“ und „Politik“ im alltäglichen Umgang verlangen, statt einfachem menschlichen Kontakt.

Das ganze sieht ungefähr wie folgt aus:

Ich glaube keinen Augenblick, daß unsere „Antifaschisten“ wirkliche Antifaschisten sind. Sie kämpfen so verbissen gegen Hitler, können dabei gleichzeitig gar nicht genug von ihm haben, weil er wie kein anderer den ganzen Wahnsinn unserer westlichen Zivilisation bloßgelegt hat, die mit „Recht“ und „Demokratie“ alles retten will, dabei aber alles kaputtmacht. (Man denke daran, daß nach 80 Jahren Demokratie das deutsche Volk kurz vor der Auslöschung steht!) In Die Massenpsychologie des Faschismus kann man nachlesen, daß Reich hoffte, die Besiegung des Hitlerismus würde die Massen zur Vernunft bringen und sie dazu bewegen, daß sie an die Stelle der formalen Demokratie, die immer im Hitlerismus münden müsse, eine wirkliche Demokratie setzen würden, eine Arbeitsdemokratie.

Glaub nicht den Politologen, Kommentatoren und „Demokraten“, die dir mit Popper, Habermas und anderen Idioten kommen, – es sind Kinder, die nichts, aber auch rein gar nichts begriffen haben. Sie glauben an das Recht, den Dialog und den restlichen frommen Schwachsinn. Bedeutet das, daß ich nicht daran glaube? Ohne das Wissen um die Panzerung im allgemeinen und die Emotionelle Pest im besonderen ist das alles in der Tat frommer Schwachsinn, mit diesem Wissen zeigt sich jedoch, daß und wie Recht und Demokratie lebendige Realität werden können.

Und noch ein letztes Wort: In den 1940er Jahren wurden die Juden von den ach so moralischen und demokratischen Westmächten geopfert, d.h. die Maschinerie des Holocaust wurde in keinster Weise gestört und sei es auch nur durch öffentlich machen des Menschheitsverbrechens. Man wollte unter allen Umständen vermeiden, daß der Eindruck entstehe, es würde „für die Juden“ Krieg geführt werden. Heute kümmert man sich einen Dreck um das Martyrium des orientalischen Christentums, um den Eindruck zu vermeiden, es handele sich einen „christlichen Krieg“ gegen den Islam. Nichts, nichts hat sich geändert! Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich im Strahl kotzen möchte.

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 31)

5. Februar 2026

Das Hauptproblem des Linksliberalen ist sein Schuldgefühl. Wegen seines wie auch immer verzerrten Kontakts zum bioenergetischen Kern, findet der Konservative Entlastung von seiner Schuld durch „die Vergebung Gottes“ bzw. deren emotionalen Entsprechungen. Der Linksliberale hat einen sehr prekären Kontakt zum Kern und muß deshalb seine Schuld durch „soziale“ Aktivitäten buchstäblich abarbeiten. Alles, was der Gutmensch tut, ist ein „Ablaßhandel“. Das funktioniert natürlich mehr schlecht als recht und deshalb kommt Hitler ins Spiel. Es muß etwas absolut Böses geben, gegen das man sich wohltuend als das absolut Gute abheben kann. Entsprechend wurde bereits vor langem der antitotalitäre Konsens gekündigt und die Sowjetunion zum „Befreier vom Faschismus“ exkulpiert. Den Holocaust in irgendeinen, wie auch immer gearteten Kontext zu stellen, wäre sozialer Selbstmord, und anzudeuten, daß Hitler durchaus etwas richtig gesehen hat, – man könnte sich wirklich gleich selbst die Kugel geben… Damit ist aus charakterologischen Gründen ein Verständnis des Phänomens „Hitler“ in der heutigen Zeit schlichtweg ausgeschlossen!

Soweit ich zurückdenken kann, habe ich Hitler verflucht, weil er „den Russen an die Elbe gebracht hat“. Tatsächlich kann man sich aber die berechtigte Frage stellen, ob die Wehrmacht nicht der in Angriffsstellung befindlichen Roten Armee in letzter Sekunde in den Arm gefallen ist und ob es nicht ihr heroischer Abwehrkampf war, der verhindert hat, daß die Russen bis zum Atlantik durchmarschiert sind. Man muß schlichtweg komplett verpeilt oder dumm wie Brot sein, um nicht zu sehen, daß Stalin, genauso wie etwa Trotzki, die Weltrevolution wollte. Es sollte nur alles schön kontrolliert ablaufen, nämlich auf einem Territorium das zuvor von Sowjetpanzern plattgewalzt worden ist. Aber, wie gesagt, niemand darf böser als der Böse schlechthin sein!

Die Verfolgung und Ermordung der Juden: Ohne den Holocaust macht der Nationalsozialismus keinen Sinn. Man muß sich einfach dazu bequemen, tatsächlich zu lesen, was Hitler und die Hitleristen über die Juden geschrieben haben. Die Juden seien eine Kraft, die allen biologischen Gesetzen (jedenfalls das, was ein Leser der populärwissenschaftlichen Schriften Ernst Haeckels damals dafür hielt!) entgegenarbeiten und die deshalb diesen Planeten über kurz oder lang in einen „weiteren Mond“ verwandeln würden. Die entsprechenden „Charaktereigenschaften“ seien angeboren und nicht veränderbar. Wegen diesem hanebüchenen Unsinn wurden sechs Millionen Kinder, Frauen, Greise, Greisinnen und Männer unterschiedslos ermordet und zu diesem Beginnen aus aller Herren Länder herangekarrt.

„Intellekt“ und „Intellektueller“ galt als „undeutsch“ und „jüdisch“. Die Nazis unterstellten den Juden, ganz im „Intellekt“ aufzugehen, d.h. im „kritischen zersetzenden, sterilen Denkvermögen“. Der Jude sei wurzellos, „intellektualisiert“ und zynisch, könne nur „zersetzen und negieren“. Weitere Stichworte: Stadtmenschen, Wurzellose, „Asphalt“, Literatentum, Kaffeehaus, entseelt und diesseitig, bar jeder Tiefe und bar jeder Leidenschaft. Am besten wird das ganze von Goebbels zusammengefaßt, wenn er von „einer bestimmten Geistes- und Charakterhaltung“ spricht, „die das Resultat einer völligen Überwucherung der Kräfte des Instinkts und des Gefühls durch solche eines diabolischen Intellekts und einer eiskalten, dunkelhaften Berechnung ist“ (Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus, Berlin 2007, S. 316f).

Was haben die psychotischen Nationalsozialisten eigentlich verfolgt? Nein, natürlich nicht den emotionell pestkranken „pseudo-liberalen Charakter“ bzw. „modern liberal“, aber eine Entsprechung. Das wird auch deutlich, wenn sie dieser irrealen Chimäre „Jude“ alle nur denkbare Hinterlist und Bösartigkeit andichten, so als wollten sie die Emotionelle Pest beschreiben.

Ähnlich ist es mit dem Haß der Nazis auf das Christentum und der Frage bestellt, warum Leute wie Hitler und Himmler den Islam bevorzugten. Aus ihrer Sicht würde das Christentum mit seiner Friedensbotschaft und dem „Hinhalten der anderen Wange“ im „Überlebenskampf der Rassen“ die christliche „weiße Rasse“ benachteiligen.

Ich will das hier nicht weiter ausführen. Man kann das ganze ohnehin nur vor dem Hintergrund der soziopolitischen Charakterologie verstehen. Als Schwarze Faschisten waren die Nazis in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil der Kommunisten. Entsprechend hatten sie einen Blick für das, was zum Kommunismus führt: die „Zersetzungsarbeit“, des von seinem biologischen Kern abgeschnittenen pseudoliberalen Charakters und die Naivität und Blauäugigkeit des liberalen Charakters, der eben das ist: „liberal“.

Man kann den Antisemitismus und die Demokratiefeindlichkeit nicht mit Moral überwinden, sondern nur mit der Freilegung der von Reich, Baker und Konia dargelegten charakterologischen Zusammenhänge.

Ohne die Orgonomie muß jede Geschichtsschreibung belanglose Makulatur und Moralisiererei bleiben!

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 29)

29. Januar 2026

Aus funktioneller Sicht war der Erste Weltkrieg ein Angriff Frankreichs (das Rußland wirtschaftlich „in der Tasche hatte“) wegen nationalistischer Rache (Emotionelle Pest) im Verein mit England, das seinen wirtschaftlichen Rivalen Deutschland ein für allemal zu vernichten trachtete (Emotionelle Pest). Da der Versailler Vertrag nicht funktioniert hat, war der Zweite Weltkrieg einfach eine Fortsetzung des Ersten Weltkriegs. Oder glaubt irgendjemand ernsthaft, daß Frankreich und England sich um Polen oder gar um die Juden geschert haben? Hitlers Präventivkrieg gegen die Sowjetunion muß man separat einordnen.

Zunächst einmal ist es völlig irreführend, die Wehrmacht als militärisch überlegen zu betrachten. Tatsächlich war die französische Armee in ihrer Qualität und der Menge an Ausrüstung der deutschen Armee weit überlegen. Diese konnte nur aufgrund des militärischen Genies von General von Manstein und der völligen Inkompetenz der französischen Generäle, die sich hinter der idiotischen Ligne Maginot sicher fühlten, gewinnen. Während die Deutschen ohne nennenswerten Widerstand nach Paris marschierten, bewachten Hunderttausende französischer Elitesoldaten die Maginot-Linie… Als Deutschland die UdSSR angriff, war das nur deshalb ein spektakulärer Erfolg, weil sich die Rote Armee im Angriffsmodus befand, Angriffsstellungen eingenommen hatte und daher so gut wie wehrlos war. In Filmen werden nie die alten Doppeldecker gezeigt, die die Luftwaffe noch im Einsatz hatte, oder die Pferdefuhrwerke, mit denen das Heer gen Osten zog. Ohne Hitlers Angriff hätte die Rote Armee wenig später Europa erobert („vom Hitler-Faschismus befreit“). Währenddessen war die Roosevelt-Regierung im Wesentlichen ein Haufen von Kommunisten…

Im Jahr 1945 hat Stalin nicht wirklich gesiegt, sondern wurde schließlich hinter dem Eisernen Vorhang eingesperrt und seiner Dynamik beraubt. Ein halbes Jahrhundert später brach die Sowjetunion endgültig zusammen.

Was ist mit dem Holocaust? Dessen völlige Sinnlosigkeit macht ihn noch tragischer, – wenn das überhaupt möglich wäre. Bin ich ein deutscher Nationalist und Hitler-Fan? James DeMeo glaubte das schließlich von mir! Eigentlich hätte ich eine Fortsetzung des alten friedlichen „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ vorgezogen, das strukturell unfähig war, überhaupt irgendjemanden anzugreifen, aber leider durch die Emotionelle Pest (Napoleon) zerstört wurde. Ich würde jetzt in einem unabhängigen Staat leben, „Die Freie und Hansestadt Hamburg“, und neben dem freigewählten Hamburger Senat ansonsten nur einem in Wien oder sonstwo hofhaltenden, blassen römisch-deutschen Kaiser Untertan sein – und das auch nur weitgehend symbolisch. Hitler war einfach ein krimineller Psychopath (Reich nannte ihn „Generalpsychopath“) – und meine Verachtung für die deutsche Generalität ist maßlos, weil sie diese Witzfigur nicht rechtzeitig ausgeschaltet hat. Bin ich ein Nazi, wenn ich mich frage, warum Hitler am Ende des Krieges gegen die chemische und biologische Kriegsführung ein Veto eingelegt hat? Ich bin schlichtweg an Details interessiert, die nicht in die Erzählung passen, die uns etwa das Staatsfernsehen jeden Tag von neuem eintrichtert. Ansonsten verweise ich auf A.J.P. Taylors Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges – einem passionierten Deutschenhasser.

Die Schönheit Deutschlands vor der Katastrophe des Großen Krieges war schlichtweg unermeßlich. Durch das Erbe der Kleinstaaterei gab es praktisch keine „Provinz“. Jedes Kaff war irgendwann mal „Residenzstadt“, florierende Hansestadt oder „Pfalz“ gewesen und barst geradezu vor Kulturgütern. Selbst Fabriken sahen wie Schlösser aus (man denke nur an die Hamburger Speicherstadt). Ein Gutteil dieses Kulturerbes wurde von dem alliierten Bombenterror unwiederbringlich zerstört. Die Landschaft war noch nicht zersiedelt und durch „Flurbereinigung“ ruiniert. Ich schreibe dies in einem Waldstück am Rande Hamburgs. Ohne den Zuzug der Vertriebenen, Opfer des zweiten Menschheitsverbrechens nach dem erwähnten Bombenterror, würde ich jetzt nicht eine Siedlung zwischen den Bäumen erkennen, sondern mein Blick würde über Felder und Wiesen gleiten. Dieses Land ist geradezu abenteuerlich übervölkert. Und was tun wir? Der Hamburger Senat baut auch noch die letzten verwilderten Grünflächen mit Häusern für fremdrassische Neusiedler zu, die nichts, aber auch rein GAR NICHTS auf diesem geheiligten Boden zu suchen haben. Und das alles nur, um eine imaginäre „deutsche Schuld“ zu tilgen. Eine „Schuld“, die uns von Leuten ständig eingebleut wird, die zu einem Großteil Todfeinde Israels sind und dieses Land, DEUTSCHland, mit Antisemiten fluten! Deutschland und die Emotionelle Pest…