Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

KISS und die Orgonomie (Teil 1)

31. Mai 2019

Die Rockband KISS tourt durch Deutschland, was natürlich auch an einem der wichtigsten, wenn nicht dem wichtigsten Presseorgan des deutschsprachigen Raumes, dem NACHRICHTENBRIEF, spurlos vorbeigehen kann:

Ich kann mich gut an einen Fernsehbericht in Monitor, Panorama oder so aus dem Jahre 1976 erinnern. Die Rockband KISS tourte in Deutschland und der (wie immer damals!) Marxistisch angehauchte Bericht prangerte die Geschäftemacherei an, wie die Kinder (bzw. natürlich deren Eltern) im Gegensatz zu früher, als es noch einfache, ehrliche Konzerte gab, mit den Kostümen und dem zirkusartigen Drumherum und dem Merchandising finanziell über den Tisch gezogen wurden. Ganz ganz schrecklich das ganze! Manipulation, Ausbeutung, Hitler!

In seiner Autobiographie schreibt Paul Stanley, der Sänger von KISS, daß er und Bassist Gene Simmons ja selbst Anfang der 1970er Jahre Fans waren und wie sie sich darüber aufregten, wie sie von den großen Rockbands über den Tisch gezogen wurden. Diese seien ultraarrogant gewesen, hätten sich gar nicht die Mühe gegeben, die Fans mit einer Show zu unterhalten, sondern hätten ihre Gigs lustlos abgespielt. Den Fans wurde zu verstehen gegeben, sie sollten glücklich sein, daß sich die Stars bequemt hätten aus dem Rockolymp herabzusteigen und vor ihnen zu spielen. KISS wollte das anders machen und auf den Konzerten eine richtige Show bieten. Es war sozusagen ein „Fanprojekt“: „So wollen wir unsere Rockstars haben!“ Die Fans sollten nicht länger über den Tisch gezogen werden, sondern etwas für ihr Geld bekommen!

Es wurde sich immer über das Make-up von KISS lustig gemacht, wie peinlich, daneben und unauthentisch das sei. Paul Stanley hat das umgedreht: Bilden sich andere Rockgrößen allen ernstes ein, daß ihre „authentischen“ Visagen irgendeine Bedeutung haben?! Es geht um die Show und das einzusehen und entsprechend aufzutreten, das wäre wirklich authentisch. Und dann die Texte: Eine erfolgreiche Punk- und Grundge-Band könne immer nur auf ihrem Debütalbum authentisch sein. Danach sind alle finsteren Texte einfach lächerlich. Worunter leiden sie? Daß die Cateringfirma bei der letzten Party nicht genug Kaviar besorgt hat? Daß die Heizung des Swimmingpools neben ihrer Luxusvilla kaputt ist? Wie lächerlich sind die finsteren Texte des Multimillionärs Campino, der aus der Oberschicht stammt und aus steuerlichen Gründen in einer Villa in der Schweiz lebt! Wie passend und authentisch sind hingegen die Popcorn-Texte von Paul Stanley, die seinem Leben in Beverly Hills entsprechen und die das Leben und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst, den „amerikanischen Traum“ feiern, den er, das körperlich behinderte und schüchterne Kind aus ärmlichen Verhältnissen, lebt.

KISS war das genaue Gegenteil dessen, was die die rotverstrahlten öffentlich-rechtlichen Deppen damals sahen. Und so bei allen Diskussionen in der gepanzerten Gesellschaft. Der gepanzerte, d.h. „zersplitterte“ Mensch, sieht nur immer einen kleinen und darüber hinaus verzerrten Abschnitt des Bildes. Trifft er auf andere Menschen mit deren grundlegend anderen Sichtweisen, kommt es zu den entsprechenden Auseinandersetzungen, die niemals zu irgendwas führen. Diese Reproduktion der individuellen Panzerung auf dem gesellschaftlichen Schauplatz bezeichnet man dann als „Diskussionskultur“, „Demokratie“, „Meinungsaustausch“. Am Ende steht stets ein großer Plumquatsch, wie man jetzt etwa am „Brexit“ sieht. Überhaupt bei ALLEN gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. All das, wovon die Liberalen quatschen, wird erst in einer ungepanzerten Gesellschaft möglich sein, wenn Menschen frei ihre jeweilige Expertise austauschen („Arbeitsdemokratie“) und nicht ihre „Meinungen“ („Formaldemokratie“).

Erst durch eine Orgontherapie gewinnt man ein Gefühl dafür, in was für einer irren Welt wir leben und wie jedwede „Diskussion“ nichts weiter ist als eine groteske Kakophonie. Dabei ist das Leben selbst eine „Orgontherapie“, da es uns zwingt funktionell zu leben. Man nehme etwa Alice Cooper, der in seinem Auftreten KISS sehr nahe kommt. Er ist gläubiger Christ. Während einer Tour zusammen mit dem Alice Cooper der Jetztzeit, Marylin Manson, ein geweihter Priester der Church of Satan, konnte sich Alice Cooper nicht vorstellen, irgendeine gemeinsame Basis mit Marylin Manson zu finden. Hätten sie sich über Theologie, Philosophie oder Politik unterhalten, hätte das ganze auch nie geklappt. Tatsächlich fanden sie zu einander, als Marylin Manson, der gerade eine schmerzhafte Scheidung hinter sich hatte, sich mit Alice Cooper über die Ehe und die damit verbundenen Seelennöte unterhielt. Man hatte eine Basis gefunden, nämlich das wirkliche Leben jenseits allen ideologischen und religiösen Unsinns, auf der man zueinanderfand und sich sinnvoll austauschen konnte. Auch schöpfte Alice Cooper für sein Gegenüber Achtung, als er sah, wie professional die Crew von Marylin Manson arbeitete und daß dieser während der Shows jeden Ton traf. – Ja man kann miteinander reden und arbeiten über alle denkbaren „unüberbrückbaren Hürden“ hinweg, solange man aus dem Kern heraus funktioniert („Liebe, Arbeit und Wissen“) und sich von dem Gestrüpp aus Argumenten und Gegenargumente, d.h. aus dem Gestrüpp von Trieb und Triebabwehr heraushält, das die sekundäre Schicht konstituiert.

Die Antifa aus metaphysischer Sicht (Teil 3)

27. Mai 2019

„Rotsport“ – daß ich nicht lache. Hafenarbeiter, Hände wie Bratpfannen (gut, daß mein Vater mich nie geschlagen hat…), würden diese Wichser zu Labskaus verarbeiten!

„Moin“ – das ich nicht lache. Die braunen Männer, die hier mir nichts dir nichts in die Nachbarschaft eingemeindet werden, würden die rosaroten Hänflinge, die diese Aufkleber verbreiten, zu Kebab verarbeiten. Gemach, schon bald werden sie es tun!

Es ist derartig typisch. Weiße Bengel laufen mit Bob Marley-T-Shirts durch die Gegend, verpassen sich Dreadlocks und können sich in ihren Engagement für Neger gar nicht überbieten, während umgekehrt… Bob Marley, Hussein Obama, Colin Kaepernick und all die anderen Halbneger identifizieren sich stets ausschließlich, AUSSCHLIESSLICH, mit ihren „schwarzen“ Anteilen. Was tun Neger in der Bundesliga? Sie engagieren sich gegen „Rassismus“! Studieren Türken irgendeine Laber-„Wissenschaft“, werden sie Journalisten, Schriftsteller oder Regisseure, dann geht es meist um Migrantengedöns. Alle anderen Völkerschaften und Rassen (Neger pflegen sich mit allen Negern dieser Welt zu solidarisieren!) stehen fast ausschließlich für ihre eigenen Interessen ein. Das gleiche gilt für den Islam. Nur Weiße und insbesondere Deutsche, setzen sich für – Neger, Türken, Timoresen und Kameluken ein, aber nie für die eigene Sache. Tust du das, dann ist das dein gesellschaftlicher Tod, denn du bist „Nazi“ und „Rassist“.

Warum ist das so? Ich habe den leisen Verdacht, daß das aus dem gleichen Grund so ist, nach dem wir vor Urzeiten so enthusiastisch zum Christentum übergetreten sind (und heute durchweg einem todessüchtigen Pseudo-Buddhismus nachhängen). Es entspricht unserem tiefsten Wesen mitfühlend, altruistisch, empathisch und selbstaufopfernd zu sein. Kein Türke hat schlaflose Nächte wegen all der Massaker in Europa, Arabien und Afrika, nicht zuletzt aber an den Armeniern und dem jahrhundertelangen Sklavenhandel. Desgleichen kein Araber, Japaner, etc. Kein Schwarzafrikaner hat jemals der von ihren Vorfahren ausgemordeten Buschmänner und Pygmäen gedacht, denen einst der Kontinent unterhalb des Sahel gehörte. Kein Asiate, Indianer und Indio hat jemals auch nur einen Gedanken an die Negritos und aborigines-artigen Ureinwohner Asiens und der Amerikas verschwendet, die von ihnen verdrängt, wenn nicht ausgerottet wurden. Das grausame Schicksal des Weißen ist es, ein Gewissen zu haben. Die Antifanten weiß gar nicht, auf was für einer „metaphysischen“ Ebene sie funktionieren. Die Antifa weiß nicht wie sehr weiß sie im metaphysischen Sinne sind!

Sie ahnen nicht mal, wie auf verquere Art und Weise größenwahnsinnig und gegenüber anderen Rassen herablassend der folgende Aufkleber ist:

Die Weißen sind die einzigen, die sich selbst opfern würden, um den Planeten zu retten. Nur sie sollen keine Kinder bekommen. Nur sie sollen keine bloßen Tiere sein, die sich für das eigene Territorium und die eigenen Gene einsetzen. Dazu folgender absurde Leserbrief aus einer der letzten Ausgaben des Spiegel:

Eltern zeugen ihre Kinder nicht für die Gemeinschaft, sondern wollen nur ihre eigenen Gene fortpflanzen. Sonst würden sie fremde Kinder genauso lieben wie die eigenen. Wäre der Mensch wirklich intelligenter als die übrigen Tiere, würde er den sinnlosen Staffellauf des Lebens abbrechen.

Diese Rebellen wider alle Natur stellen sich, wenn man so will (und weil mir kein besserer Begriff einfallen will), „metaphysisch“ auf die Seite des Fremden, der ihr Todfeind ist, der sie schlichtweg ausradieren will, so wie die besagten Ur-Ureinwohner Afrikas, Asiens und Amerikas von den Vorfahren der heutigen Fremden spurlos ausradiert wurden.

Ja ja, ich hör ja auf.

Die Antifa aus metaphysischer Sicht (Teil 2)

26. Mai 2019

Eine schöne Komposition von Antifa-Aufklebern, die ich in einer Norderstedter U-Bahn-Station aufgenommen habe. Das ganze war mir wegen den deutschnationalen Farben Schwarz-Weiß-Rot aufgefallen. Der biosoziale Bedeutungsgehalt dieses Kunstwerks ist kaum auslotbar! Es wird einem geradezu schwindelig.

Erstmal die peinlichen Anglizismen: „rebel“ statt Rebell, „fascist“ statt faschistisch, „action“ statt Aktion, „cops“ statt Bullen (ACAB = „all cops are bastards“ = alle Bullen sind Schweine), etc. Man schämt sich seines eigenen Wesens, des eigenen Volkes – und dies, obwohl beim gegenwärtigen Bildungsstand des Durchschnittsdeutschen kaum jemand weiß, was „Sale“ bedeutet oder gar „Come in and find out“. Von schwachsinnigen Begriffen wie „Handy“ oder „service point“ will ich erst gar nicht anfangen. Das ist so bemerkenswert, weil diese Rebellen sich damit, wenn man so will (und weil mir kein besserer Begriff einfallen will) „metaphysisch“, auf die Seite des Fremden stellen. Das Über-Ich, die Panzerung, also das eigentliche Substrat jedweden Faschismus, ist das verinnerlichte Fremde. Das Kind identifiziert sich mit den strafenden Eltern und damit letztendlich mit der Gesellschaft, die ihm so fremd ist wie der Spruch „Come in and find out“, weil es Angst vor Vernichtung hat. So reproduziert sich die gepanzerte Gesellschaft. Wenn dann „Antifaschisten“ sich in Anglizismen ergehen… Mind-boggling!

Es gemahnt an Freud, wenn der Aufstand gegen das „Bullenschwein“ (ACAB) neben der ultimativen Jünglingshorde steht, den Fußballfans (hier von Sankt Pauli). Die Söhne, die sich gemeinsam gegen den Urvater erheben. Ödipus in Potenz. Und dann noch die Faust, die das Hakenkreuz zerschlägt, nach Reich das unbewußte Symbol des Geschlechtsverkehrs (hier von Mama und Papa). Rebellen gegen „Rechts“, das Recht, das Althergebrachte (verkörpert durch die altdeutsch Schrift). Papas strenges Gesicht.

Wie gesagt unausschöpflich, aber der wichtigste Aspekt ist, daß im linken Charaktersyndrom gegen den Vater („das Establishment“) rebelliert wird, während der konservative Charakter mit dem Vater in Wettbewerb tritt. Von daher die Subversion und Umverteilungsmanie des Linken (Sozialismus) und der Agon des Konservativen (Kapitalismus). Das erklärt alles, was man über die Antifa wissen muß.

Es bleibt allenfalls die Frage, wogegen die Jugend in einer antiautoritären Gesellschaft auf diese Weise überhaupt noch rebelliert. Es geht hier um Tiefenpsychologie. Von daher wird nicht notwendigerweise gegen den eigenen Vater rebelliert, sondern gegen das umfassende Vaterimago. Entsprechend kann der Antifant durchaus zusammen mit dem eigenen Vater, wenn nicht sogar durch diesen ermuntert und angestachelt, gegen DEN Vater rebellieren. Ein Gutteil der Antifanten sind Kinder von Funktionären der SPD, SED, Grünen und ähnlicher rotfaschistischer Organisationen. Das Gesindel kalbt.

Die Antifa aus metaphysischer Sicht (Teil 1)

25. Mai 2019

Wer könnte diese Spaken nicht lieben, die uns so tiefe Einblicke in die Soziale Orgonomie gewähren? Man nehme etwa folgendes Wandbild von St. Pauli Ultras (USP):

All Cops Are Bastards. Alle Bullen sind Schweine! Oink Oink:

Warum sind es Schweine? Weil sie Rassismus, Sexismus und Homophobie schützen. Nur der rote Schwarm kann sich gegen die Haie zur Wehr setzen:

Die ganze Infantilität, die hinter diesem Aufstand gegen Autoritätspersonen und dieses Gruppendenken „der Kleinen gegen die Großen“ steht! Typischerweise ist der Haß gegen die letzte Gruppe in dieser Gesellschaft gerichtet, die noch physische Gewalt ausübt, d.h. die durch ihre Muskulatur wirkt. Die letzte Gruppe, die dafür steht, daß Menschen eigenverantwortlich („vernunftgemäß“) handeln.

Letztendlich geht es der Antifa um die Vernichtung des bioenergetischen Kerns, der durch das Vaterimago verkörpert wird:

Der folgende Aufkleber einer weiteren rotfaschistischen Organisation faßt auf förmlich geniale Weise zusammen, womit wir es zu tun haben:

Auf lokaler Ebene herrscht der unmittelbare Rote Terror. Davon kann jeder Wahlhelfer der AfD ein Lied singen! Die einzige Institution, die das Recht aufrechterhalten kann, der Nationalstaat, wird abgeschafft. Ohne Grenzen kein Staat. Ohne Staatsvolk kein Staat. Darüber die Fremdbestimmung durch eine anonyme Bürokratie. Die Räterepublik, die Sowjetrepublik, die EUdSSR!

Zum folgenden will mir nichts rechtes einfallen:

Das ganze ist unglaublich dringend! Dieser Druck!

„Marxismuß“! Die Revolution als orgastische Befreiung! Tatsächlich sieht das sexualökonomische Geschehen aber so aus („SLM“ steht für Islam):

Diese ganze Mischung aus Ödipuskomplex (Papa ist ein Schwein!), ängstlichem Rückzug vom Genital in den Kopf („Intellekt!) und ins Kollektiv (buchstäblich das „Über-Ich“), diese Mischung aus Sadismus (Roter Faschismus) und Masochismus („I love Volkstod“) – das ist der Faschismus („Antifaschismus“) heute.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 17

24. Mai 2019

orgonometrieteil12

17. Die orgonomische Bio-Soziologie

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

23. Mai 2019

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über Gutmenschen und Bahnhofsklatscher:

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

19. Mai 2019

 

Paul Mathews:
Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

 

Deutschland und die Emotionelle Pest REDUX (Teil 5)

18. Mai 2019

Aus funktioneller Sicht war der Erste Weltkrieg ein Angriff Frankreichs (das Rußland wirtschaftlich „in der Tasche hatte“) wegen nationalistischer Rache (Emotionelle Pest) und Englands Bemühen, seinen wirtschaftlichen Rivalen Deutschland ein für allemal zu vernichten (Emotionelle Pest). Da der Versailler Vertrag nicht funktioniert hat, war der Zweite Weltkrieg einfach eine Fortsetzung des Ersten Weltkriegs, oder glaubt irgendjemand ernsthaft, daß Frankreich und England sich um Polen oder gar um die Juden geschert haben? Hitlers Angriff auf die Sowjetunion muß man separat betrachten.

Zunächst einmal ist es völlig irreführend, die Wehrmacht als militärisch überlegen zu betrachten. Tatsächlich war die französische Armee in ihrer Qualität und an Menge der Ausrüstung der deutschen Armee weit überlegen. Diese konnte nur aufgrund des militärischen Genies von General von Manstein und der völligen Inkompetenz der französischen Generäle, die sich hinter der idiotischen Ligne Maginot sicher fühlten, gewinnen. Während die Deutschen ohne nennenswerten Widerstand nach Paris marschierten, bewachten Hunderttausende französischer Elitesoldaten die Maginot-Linie… Als Deutschland die UdSSR angriff, war das nur deshalb ein spektakulärer Erfolg, weil sich die Rote Armee im Angriffsmodus befand, Angriffsstellungen eingenommen hatte und daher so gut wie wehrlos war. In Filmen werden nie die alten Doppeldecker gezeigt, die die Luftwaffe noch im Einsatz hatte, und die Pferdefuhrwerke, mit denen das Heer gen Osten zog. Ohne Hitlers Angriff hätte die Rote Armee wenig später Europa erobert („vom Hitler-Faschismus befreit“). Währenddessen war die Roosevelt-Regierung im Wesentlichen ein Haufen von Kommunisten…

Im Jahr 1945 hat Stalin nicht wirklich gesiegt, sondern wurde schließlich hinter dem Eisernen Vorhang eingesperrt und seiner Dynamik beraubt. Ein halbes Jahrhundert später brach die Sowjetunion endgültig zusammen.

Was ist mit dem Holocaust? Dessen völlige Sinnlosigkeit macht ihn noch tragischer – wenn das überhaupt möglich wäre. Bin ich ein deutscher Nationalist und Hitler-Fan? Eigentlich hätte ich eine Fortsetzung des alten friedlichen „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ vorgezogen, das strukturell unfähig war, überhaupt irgendjemanden anzugreifen, aber leider durch die Emotionelle Pest (Napoleon) zerstört wurde. Ich würde jetzt in einem unabhängigen Staat leben, „Die Freie und Hansestadt Hamburg“, und neben dem freigewählten Hamburger Senat ansonsten nur einem in Wien oder sonstwo hofhaltenden blassen römisch-deutschen Kaiser Untertan sein und das auch nur weitgehend symbolisch. Hitler war einfach ein krimineller Psychopath (Reich nannte ihn „Generalpsychopath“) und meine Verachtung für die deutsche Generalität ist maßlos, weil sie diese Witzfigur nicht rechtzeitig ausgeschaltet hat. Bin ich ein Nazi, wenn ich mich frage, warum Hitler gegen die chemische und biologische Kriegsführung ein Veto eingelegt hat? Ich bin schlichtweg an Details interessiert, die nicht in die Erzählung passen, die uns etwa das Staatsfernsehen jeden Tag von neuem eintrichtert. Ansonsten verweise ich auf A.J.P. Taylors Die Ursprünge des Zweiten Weltkrieges – einen passionierten Deutschenhasser.

Die Schönheit Deutschlands vor der Katastrophe des Großen Krieges war schlichtweg unermeßlich. Durch das Erbe der Kleinstaaterei gab es praktisch keine „Provinz“. Jedes Kaff war irgendwann mal „Residenzstadt“, florierende Hansestadt oder „Pfalz“ gewesen und barst geradezu vor Kulturgütern. Selbst Fabriken sahen wie Schlösser aus (man denke nur an die Hamburger Speicherstadt). Ein Gutteil dieses Kulturerbes wurde von dem alliierten Bombenterror unwiederbringlich zerstört. Die Landschaft war noch nicht zersiedelt und durch „Flurbereinigung“ ruiniert. Ich schreibe dies in einem Waldstück am Rande Hamburgs. Ohne den Zuzug der Vertriebenen, Opfer des zweiten Menschheitsverbrechens nach dem erwähnten Bombenterror, würde ich jetzt nicht eine Siedlung zwischen den Bäumen erkennen, sondern mein Blick würde über Felder und Wiesen gleiten. Dieses Land ist geradezu abenteuerlich übervölkert. Und was tun wir? Der Hamburger Senat baut auch noch die letzten verwilderten Grünflächen mit Häusern für fremdrassische Neusiedler zu, die nichts, aber auch rein GAR NICHTS auf diesem geheiligten Boden zu suchen haben. Und das alles nur, um eine imaginäre „deutsche Schuld“ zu tilgen. Eine „Schuld“, die uns von Leuten ständig eingebleut wird, die zu einem Großteil Todfeinde Israels sind und dieses Land, DEUTSCHland, mit Antisemiten fluten! Deutschland und die Emotionelle Pest…

Deutschland und die Emotionelle Pest REDUX (Teil 4)

17. Mai 2019

Ich habe mich nie sonderlich für den Versailler Vertrag interessiert. Wer tut das schon? Seit seiner Zeit haben sich derartig viele Tragödien in und an unserem Vaterland zugetragen, daß das eine Thema, welches einst alle, von ganz Rechts bis ganz Links befeuerte, zu einer bedeutungslosen Fußnote wurde. In Anbetracht der Tatsache, daß Deutschland durch den Wilson-Plan, der weniger wert war als das Papier, auf dem er geschrieben war, in diesen „Frieden“ gelockt wurde, werde ich jedoch zunehmend wütender. Ich will mein Geld zurück!

Ohne Eingriff der Amerikaner wäre der zermürbende Stellungskrieg im Sande verlaufen und man hätte sich politisch auf Einflußsphären einigen müssen. Alle Parteien waren erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Aber selbst wenn Deutschland nicht kapituliert hätte, hätte es selbst angesichts der amerikanischen Truppen die Front (es gab ja nur noch die Westfront!) spätestens am Rhein stabilisieren können, der mit der damaligen Technologie für die westlichen Alliierten unter Beschuß ein unüberwindliches Hindernis darstellte. Auch wurde der Krieg in den USA angesichts der heimkehrenden Toten immer unpopulärer. Zudem konnte man die GIs kaum als Soldaten bezeichnen – sie waren naive Farmerjungen, die man in Uniformen gesteckt und auf einen fernen Kontinent verfrachtet hatte… Wenn ich an die Pogrome gegen Deutsche bei Kriegsausbruch in den USA denke oder daran, was mit Kriegsdienstverweigerern in den USA zu dieser Zeit getan wurde…

Wenn Deutschland nicht durch Wilsons haltlose Versprechungen in die vorzeitige Kapitulation gelockt worden wäre – es wäre kaum möglich gewesen, eine solche zu erzwingen. Stattdessen wurde Deutschland zusammen mit der Sowjetunion zum Paria der Welt. Daß die beiden von 1920 bis Ende 1932 im Geheimen militärisch kooperierten, war nur pragmatische Realpolitik und nicht sonderlich bemerkenswert, zumal Stalin 1937 90% aller von den Deutschen ausgebildeten Offiziere töten ließ, so daß nur die Deutschen langfristig davon profitierten. In den 1920er Jahren konnten sie in Rußland heimlich Waffen entwickeln und testen. Welche Nation auf der Erde hätte diese Gelegenheit nicht genutzt? Es ist irrational daraus großartige Theorien über den Zusammenschluß des Schwarzen mit dem Roten Faschismus abzuleiten. Vergessen wir nicht, daß die Rote Armee 1945 über eine enorme Menge US-amerikanischer Militärausrüstung verfügte. Realpolitik!

Angesichts der beschriebenen Vorgeschichte eines durch und durch verlogenen Westens war es für Hitler ein Leichtes als Wahrheitskrämer zu reüssieren. Er hatte vollkommen recht, als er beispielsweise die völlige Heuchelei des imperialistischen plutokratischen Westens verurteilte, der die sprachlos machende Impertinenz hatte, Italien hinsichtlich Abessiniens zu kritisieren. Wir wollen auch nicht vergessen, daß Churchill einer der blutrünstigsten Massenmörder und rassistischen Kriegsverbrecher aller Zeiten war.

Was heute die Moslems sind, nämlich eine subversive Gruppe, die den Kern Europas angreift, waren damals die Kommunisten, die von Rechtsradikalen mit den Juden gleichgesetzt wurden. Aufgrund des Holocaust macht uns diese historische Parallele hilflos und wir können der moslemischen Invasion Europas nicht entgegentreten. Täglich wird uns von den Massenmedien der Linken in den Kopf gehämmert, daß wir „wegen Auschwitz“ in Duldungsstarre zu verharren haben. Verständlicherweise ist es verlockend die Nazis mit den Islamo-Faschisten gleichzusetzen, aber das ist meiner Meinung nach ebenso irreführend wie das Nazi-Regime durch eine Zusammenarbeit zwischen der Reichswehr und der Roten Armee auf das Kaiserreich zu extrapolieren. Gleichfalls irreführend ist die Betonung des Hitler-Stalin-Pakts oder der Liebesaffäre zwischen den Nazis und den Arabern.

Deutschland und die Emotionelle Pest REDUX (Teil 3)

16. Mai 2019

Die Behauptung, daß das deutsche Kaiserreich imperialistisch gewesen sei, ist ein schlechter Witz, wenn man Großbritannien, Frankreich und sogar das winzige Belgien und die winzigen Niederlande betrachtet, die über Jahrhunderte hinweg zusammen fast den gesamte Globus auf die infamste und unfairste Weise ausbeuteten, während Deutschland auf einen freien Weltmarkt angewiesen war und unter künstlich überteuerten Importen von Lebensmitteln und Rohstoffen litt.

Was Imperialismus damals wirklich bedeutete, kann man am hier willkürlich herausgegriffenen Beispiel Madagaskar ersehen:

Die ersten diplomatischen Beziehungen zwischen dem deutschen Kaiserreich und dem madagassischen Königreich wurden 1883 in einem Freundschaftsvertrag festgeschrieben. Das Ziel der madagassischen Regierung, Deutschland als Verbündeten gegen die drohende französische Kolonialisierung zu gewinnen, wurde allerdings nicht erreicht.

Auf der Kongo-Konferenz 1885 wurde Madagaskar Frankreich als „Interessengebiet“ zugesprochen. 1896 konnte sich Frankreich gegen den Widerstand vieler Madagassen als Kolonialmacht etablieren. Als Manifestation und Symbol der Machtübernahme wurde noch im gleichen Jahr die letzte Königin (!) von Madagaskar Ranavalona III. abgesetzt; Madagaskar wurde eine französische Kolonie. In dem folgenden halben Jahrhundert beuteten französische Unternehmer Glimmer- und Grafitminen aus und betrieben Kaffee- und Reisplantagen. Die einheimische Bevölkerung wurde durch das Apartheid-ähnliche System des Code de l’indigénat massiv unterdrückt. Zwei nationalistische Rebellionen 1915 und 1929 wurden von Frankreich niedergeschlagen.

Vom abgrundtief verbrecherischen Krimkrieg Englands gegen Rußland Mitte des 19. Jahrhunderts, wo es einzig und allein um die Handelsinteressen der Lords ging, bis zum Giftgas-Massaker der Briten 1919 in Mossul – als die Araber so dumm waren, das Selbstbestimmungsrecht der Völker ernstzunehmen – davon will ich erst gar nicht anfangen. (Sie haben übrigens richtig gelesen: GIFTGAS.)

Deutschland war zu Beginn des 20. Jahrhunderts sicherlich die eine Macht, die sich am unteren Ende jedes denkbaren „Emotionelle Pest-Indexes“ bewegte! Man denke nur an die widerliche Propaganda im Ersten Weltkrieg, beispielsweise hier. In Deutschland gab es nichts auch nur annähernd Vergleichbares! Es gab auch keine Ausgangssperre für Neger, jede Nacht zwischen 20.30 Uhr und 8.30 Uhr, wie in dem Hollywood, das einen solchen antideutschen Dreck produzierte – und bis heute ungebrochen produziert.

Gut, man kann es hin und her schieben, wie man will: „Deutschland hat sich auch einiges geleistet!“ Man komme mir aber bitte nicht mit dem von der „DDR“ lancierten Ammenmärchen von den Herero in Deutsch-Südwest! Imgrunde gab es nur einen wirklichen Unhold im Ersten Weltkrieg: die Vereinigten Staaten von Amerika. Die hatten nichts, wirklich gar nichts in Europa verloren. Ohne sie wäre es irgendwann 1919 zu einem Waffenstillstand aufgrund vollkommener Erschöpfung der Kriegsparteien gekommen. Deutschland hat nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen durch Präsident Wilson die Waffen niedergelegt im irrigen Glauben, dies wäre sozusagen eine Vorwegnahme des erwähnten „Erschöpfungsfriedens“. Daß Wilson ein pseudoliberaler pestilenter Charakter war, habe ich bereits in Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 1) angeschnitten. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, haben dann US-Diplomaten dafür gesorgt, daß im Versailler Vertrag Deutschland die alleinige Verantwortung für den Krieg zugeschoben wurde. Damit wollten die USA Frankreich und Belgien beschwichtigen…