Posts Tagged ‘Südafrika’

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Der Marsch der Freiheitskrämer ins Nichts

12. Juni 2018

Linke sind von einer mörderischen Kindlichkeit. „Alles verändern“, indem man alle Grenzen einreißt. „Das Problem sind Grenzen“. Besser kann man das gegenwärtige linke Projekt der Entnationalisierung, Umvolkung, des weißen Genozids und Multikulturalismus gar nicht umreißen. Alles ändern durch die Beseitigung aller Grenzen! Dieser rot-faschistische Slogan funktioniert nur, weil er unmittelbar an unsere tiefsten bioenergetischen Sehnsüchte appelliert. Die Freiheitskrämer leben (ganz wie „Reichianische Körperpsychotherapeuten“) von unserer Sehnsucht frei zu sein von „Grenzen“, d.h. von der Panzerung, befriedigungsfähig und glücklich in freifließenden Körpern, die in einer freifließenden globalen Arbeitsdemokratie sich frei entfalten können.

Es gibt da nur einen kleinen Schönheitsfehler, den diese verantwortungslosen Kindsköpfe geflissentlich übersehen: ohne unsere Panzerung wären wir vollkommen lebensunfähig. Die freigesetzte organismische Energie würde uns buchstäblich zerreißen. Tatsächlich ist in den letzten sechs Jahrzehnten infolge der vollständig mißglückten „sexuellen Revolution“ genau das eingetreten und die Massen ertragen das Leben unter den Bedingungen einer chaotisch wegbrechenden und deshalb Angst freisetzenden Körperpanzerung nur durch ständige Ablenkung (Unterhaltungselektronik), Drogen und Psychopharmaka. Der Ruf nach dem Wegfall aller Grenzen (auch der allegorischen!) ist unmittelbarer Ausfluß dieser anhaltenden katastrophalen bioenergetischen Umwälzung. Was am Ende steht, können dir die Familien der massakrierten weißen Farmer in Südafrika, die um ihre Zukunft betrogenen Jugendlichen in Südeuropa und die Angehörigen der von „Flüchtlingen“ ermordeten jungen Mädchen hier in Deutschland sagen.

Am Ende steht ein alles aufsaugendes schwarzes Loch, das Nichts. Im Wahn der infantilen, Satan anbetenden Linken ist dieses schwarze Loch der Weg in die ersehnte Freiheit. Man schaue sich den obigen Aufkleber und andere Produkte unserer Todfeinde genau an.

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 6)

8. April 2018

 

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

DORgonit: die „Orgonit“-Weltverschwörung

23. Juni 2016

Über das Miasma der Verschwörungstheorien, habe ich mich bereits in Die Emotionelle Pest (Teil 2) geäußert. Hier ein willkürliches Beispiel für den ganzen Dreck, den „esoterische“ Verschwörungstheoretiker verbreiten – sie selbst sind die größten, die eigentlichen Verschwörer – Werkzeuge der Emotionellen Pest.

Die Verschwörung hinter den Verschwörungstheorien ist nichts anderes als die gepanzerte, lebensfeindliche Struktur der Massen. Die Panzerung bedingt folgende Faktoren, die Verschwörungstheorien bestimmen:

  1. Aufgrund der eigenen Panzerung, den jeder natürliche Impuls überwinden bzw. durchdringen muß, hat der Verschwörungstheoretiker den Eindruck, daß nichts spontan („von selbst“) geschieht, alles muß von außen angestoßen werden (= „Verschwörung“).
  2. Da insbesondere die Augenpanzerung betroffen ist, ganz ähnlich wie in der Schizophrenie, werden die absurdesten „Hintermänner“ vermutet (beispielsweise die offenbar allmächtige und hypereffiziente „CIA“…).
  3. Aufgrund der mechanistischen Grundeinstellung (die mit einer mystischen stets einhergeht und umgekehrt) müssen große Ereignisse auch entsprechend große Ursachen haben. Der „Schmetterlingseffekt“ wird von Verschwörungstheoretikern ausgeschlossen. Für sie ist es nie der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt, sondern immer gleich ein ganzer Tsunami. Beispielsweise kann in ihrer Welt der unbedeutende Lee Harvey Oswald nicht für die Ermordung des bedeutenden J.F. Kennedy verantwortliche sein.
  4. „Outsourcing“ der Panzerung: Die Panzerung hat die Funktion Energie und Motilität zu begrenzen, um die Menschen vor seiner ansonsten frei flotierenden Angst zu schützen. Diese Funktion kann man buchstäblich „outsourcen“, indem man etwa eine Frau heiratet, die ständig nörgelt und einen „runtermacht“. Der Vorteil ist, daß man die Eigenverantwortung vollständig abgibt. Genauso bei der Verschwörungstheoretikern, die in den freiesten Gesellschaften leben, die die Menschheit je gekannt hat, die aber so tun, als würde alles durch geheime Mächte kontrolliert werden. Aus Freiheitsangst bestreiten sie schlichtweg, daß es Freiheit und Eigenverantwortung gibt. „Die Mächtigen sind schuld“ – und man muß gegen sie für die Freiheit kämpfen…
  5. Verschwörungstheoretiker geben also vor, für das OR (die gesunde Orgonenergie) zu kämpfen, in Wirklichkeit identifizieren sie sich jedoch mit dem DOR (der abgestorbenen, giftigen Orgonenergie, die in der Panzerung gebunden ist).
  6. Sie fühlen sich intellektuell überlegen: sie haben den Durchblick. Tatsächlich verlagern sie Energie in den Kopf (Verachtung für jene, die kein „höheres Bewußtsein“ erlangt haben).
  7. Gleichzeitig verlagern sie ihre gesamte Aufmerksamkeit weg vom Kern (bioenergetische Prozesse, Arbeitsdemokratie) hin zur Fassade (willentliche Machinationen, Politik). Sie sind die archetypische Verkörperung von „Oberflächlichkeit“.
  8. Ihre Aktivitäten zeugen von einer alles bestimmenden Verantwortungslosigkeit und Kontaktlosigkeit – kurz, sie sind die archetypische Verkörperung der Panzerung.
  9. Sie bilden schnell quasi-religiöse, faschistische Kulte. Ihre Ausdrucksweise erinnert fatal an die faschistischen Massenbewegungen des letzten Jahrhunderts. Außerdem ist ihre Ausdrucksweise auffällig militaristisch und sadistisch. Der Mystiker versucht mit Macht die Panzerung zu durchbrechen, wodurch alle seine Impulse einen gewalttätigen Charakter annehmen.
  10. Verschwörungstheorien sind nichts anderes als eine Ausdrucksform der Emotionellen Pest. Giftiges Unkraut, das aus der lebensfeindlichen Struktur der Massen erwächst. Finden sich genug von der Pest angesteckte Menschen zu gemeinsamen Aktionen zusammen, haben wir es mit der Organisierten Emotionellen Pest zu tun.

Ein Beispiel sind Pestratten, die Theorien über „Chemtrails“ verbreiten, „Orgonit“ und „Chembuster“ verwenden. (Siehe dazu meine Ausführungen über den Kult der Expansion (Teil 3).) Sie lesen sich irgendetwas zusammen über „tiefere Zusammenhänge“, etwa die Herrschaft der „Reptiloiden“ frei nach David Icke, die „okkult fundierte Herrschaftspyramide“, die die Welt regiert. Ohne selbst eine Orgontherapie durchlaufen zu haben, maßen sie dich dann an sozusagen den Planeten zu „therapieren“. Einwände, etwa der, daß sich diese „Technologie“ nach ihrer Ausbringung schwer bis gar nicht zurückholen läßt, werden als Teil einer „Desinformationskampagne auf allen Ebenen“ der „angstbasierten okkulten Weltordnung“ diffamiert, um „die rasche und exponentielle Verbreitung dieser wunderbaren Technologie zu verlangsamen“. Ja, – die Rettung der Welt mit toxischem Müll aus Aluminium-Schrott und Kunstharz, das in alle Ewigkeit DOR erzeugt!

Hier ein Interview, das mich zu diesem Blogeintrag veranlaßt hat:

Aufgrund ihrer Aktivitäten (das Wolkenauflösen und das Erzeugen eines chronischen atmosphärischen Expansionszustandes!) wird Südafrika mit seiner „energetisierten Atmosphäre“, in der sich Kondensstreifen nicht mehr halten können, von einer katastrophalen Dürre nach der anderen heimgesucht, gefolgt von genauso verheerenden Überschwemmungen.

(…) Und daß wir über Monate hinweg den Standort unseres Cloudbusters als Vortex von weitem sehen konnten, d.h. daß wir immer wieder über Monate hin auch von 40 Kilometer Entfernung das, – sozusagen das blaue Loch in der Wolkendecke mit dem Ring von Wolken um dieses Loch herum von weitem lokalisieren konnten. Und solche Erscheinungen haben wir immer wieder beobachtet.

Solche Leute verhindern systematisch, daß in Zukunft die Orgonomie mit OREPs (die Bekämpfung der Emotionellen Pest) und OROPs (die Bekämpfung des atmosphärischen DORs) in irgendeiner Weise konstruktiv ins Weltgeschehen eingreifen kann. Diese pestilenten Verschwörer quatschen aber ständig von „Verschwörungen“.

Über diese Agenten der Zerstörung und das, was sie anrichten zitiere ich aus einem englischen Forum:

Ja, Orgonit ist Beschiß.
lch fing vor 10 Jahren an, das Zeugs herzustellen, nachdem ich auf den Trubel um Croft [den Erfinder des Chembusters] hereingefallen war.
Dann wurde mir nach einigen Jahren bewußt, daß das Orgonit tatsächlich DOR erzeugte, nicht POR [„pulsierendes Orgon“]!
Damals entwickelte sich meine Sensitivität und ich fing an auch die negativen Effekte des Orgonits zu fühlen.
lch war einer der ersten ursprünglichen Orgonit-Hersteller, die sich gegen Croft und sein Dorgonite aussprachen, wie ich es jetzt nenne. Seitdem wurde ich als feindlicher Agent gebrandmarkt, wie er es mit allen seinen Abtrünnigen tut.

Die Anhänger von Croft nennen diese Praxis [d.h. das Ausbringen von Orgonit] – „das Beschenken der Erde“. Ich sehe das anders. Dieser Vorgang ist eine Ermordung der Erde.
Das Orgon, welches jedes einzelne TB [tower buster], HHG [holly hand grenade]-Gerät antreibt, wird der Erde entwendet. Mit anderen Worten wird die Erde entladen, damit jedes einzelne Gerät arbeiten kann. Was wichtiger ist: die „eloptischen“ [frei nach Dr. T. Galen Hieronymus „eloptischer Energie”] Signale des Aluminiums, die diese Geräte produzieren, sind keine „Geschenke”, sondern Landminen, einzeln und in ihrem Zusammenspiel Massenvernichtungswaffen!

Ich bin äußerst energiesensitiv, so daß ich fühlen kann, ob etwas mich verletzt oder mir sofort hilft. Wenn ich Orgonit berühre, spüre ich manchmal wirklich einen Schmerz. (…) Manchmal werde ich auch ganz schummrig im Kopf.
Die ganze Sache mit dem Aluminium ist der erste Hinweis darauf, daß die Orgonit-Beschenker keine Ahnung haben. Um die Sache noch schlimmer zu machen, enthält das Kustharz, das verwendet wird, um Orgonit herzustellen, fast immer hohe Konzentrationen von Benzol und anderen sehr giftigen Chemikalien. Vielleicht fühle ich deshalb Schmerzen, wenn ich sie berühre – ich nehme durch die Haut wirklich alles sehr leicht auf.
Zweitens ist Orgonit größtenteils organisches Material. Organisches Material FÄNGT Orgon, es gibt es NICHT frei. [Bei natürlichen organischen Materialien ist das natürlich nicht der Fall, d.h. sie geben das Orgon langsam wieder ab, Kunststoffe wirken aber wirklich als eine Art „Orgonfallen“! PN] Das tritt klar zutage, wenn du Metall außen auf das Orgonit legst – dann solltest du eine riesige Woge von Energie spüren, die freigesetzt wird. Manchmal kann das bei dir sogar Kopfschmerzen hervorrufen – das ist eine Wirkung von DOR, nicht von OR[gon]. So, indem du ein metallisches Material, das tatsächlich Energie reflektiert, auf Orgonit legst, setzt du tatsächlich die darin gefangene Energie frei. Energie, die gefangen und nicht wieder frei gelassen wurde. (…)
Eine andere Sache, die mich mißtrauisch macht: Ich lebe in einer normalerweise sehr heißen trockenen Gegend. Es regnet im gesamten Jahr nur ein paar Tage. Als ich meine ersten Orgonit-Stücke erhielt, wurde die Gegend tatsächlich noch heißer und trockener. Wolken, die der natürlichen Art, hörten auch auf aufzutreten. Wenn du Reichs Originalschriften liest, sagt er eindeutig, daß Wolken Ansammlungen von Orgonenergie sind. Wenn mein Orgonit Wolken zum Verschwinden bringt, was sagt dir das? Daß es einfach die ganze Energie absaugt und das Klima zerstört?
Der Hinweis von jemanden, daß alle Geräte von Croft militaristische Bezeichnungen tragen, macht mich wirklich mißtrauisch.

Hier die Video-Serie zum Blogeintrag:

„Orgonit“ sind DOR-Generatoren!

Reich als Satanist. Naja, ich bekreuzige mich nicht gleich, wenn Reich angegriffen wird 😉

Christen gegen Satan Reich und psychotische „Reichianer“:

Zum Tag der offenen Moschee: Die Massenpsychologie des Merkelfaschismus

3. Oktober 2015

Warum der ganze Asylirrsinn? Was treibt etwa eine Nation wie Schweden dazu, sich seit Jahrzehnten minderbegabte und schlichtweg nicht integrierbare Moslems ins Land zu holen, die nichts besseres zu tun haben, als schwedische Frauen zu vergewaltigen und ganze Straßenzüge zu ihren Territorium zu erklären, aus dem sich der schwedische Staat gefälligst fernzuhalten habe? Natürlich sind da erst mal die Schuldgefühle wegen dem, was im Zweiten Weltkrieg geschah: während die skandinavischen Brudervölker, die Dänen und Norweger, okkupiert waren und heldenhaft Widerstand leisteten, prosperierte Schweden im Handel mit für das Großdeutsche Reich überlebensnotwendigen Rohstoffen und Gütern. Zu allem Überfluß galten die Schweden auch noch als „rassereine“ Superarier!

Überhaupt die Schuld des Weißen Mannes: Man nehme etwa die vielfach verfilmten Bestseller von Henning Mankell („Kommissar Wallander“), die nur ein Thema kennen: Europas Schuld an der Ausplünderung der Welt, die ohne den Weißen Mann ein Paradies wäre. Wikipedia zufolge war Mankell „in der schwedischen 68er-Bewegung politisch aktiv und beteiligte sich unter anderem an Protesten gegen den Vietnamkrieg, Portugals Kolonialkrieg in Afrika und gegen das Apartheidsregime in Südafrika“. Heute streite er für die Sache der „Palästinenser“, vergleiche Israel mit dem Apartheidsystem Südafrikas, etc. – ein Linker.

Ich erwähne Schweden, das sich seit dem unseligen Olof Palme auf einem Selbstmord-Trip befindet, um von Anfang an jede Verschwörungstheorie abzuwürgen. Oder glaubt irgendjemand, das „jüdische Finanzkapital“ (oder irgendein anderes verschwörungstheoretisches Konstrukt) hätte es ausgerechnet auf Schweden abgesehen? Aber auch so trägt das Schuldgefühl als Erklärung für das gegenwärtige Geschehen in Deutschland nicht weit, denn warum sollten ausgerechnet Linke übermäßig unter Schuldgefühlen leiden und die Schuld einer Nation abtragen wollen, zu denen sie als Antinationalisten keine großartige emotionale Verbindung haben. Und ohnehin: praktisch alle Linken sind „Israelkritiker“, also Antisemiten. Schuldgefühle wegen den Untaten des Westens im allgemeinen und wegen den Untaten der Nazis im besonderen?

Mit Schuldgefühlen kann man vielleicht das masochistische Verhalten der Massen erklären, denen durch „Aufklärung“ in den öffentlich-rechtlichen Massenmedien tagtäglich von neuem ein schlechtes Gewissen eingebleut wird, doch die linken Meinungsmacher selbst werden von etwas anderem beseelt: sadistischer Rebellion.

Es ist der Aufstand gegen das Establishment (den Vater) und die Identifikation mit den „Entrechteten“. Das erstere ist per se böse, die letzteren per se gut. Die edlen Wilden nach Europa zu holen, um sie dort die Töchter der Spießer vergewaltigen zu lassen, – diese Vorstellung motiviert Linke wie Mankell. Wenn sie dann den Spießer durch Einimpfen von Schuldgefühlen dazu gebracht haben, daß er sich dergestalt auch noch gerne bereichern läßt, können sich die Linken in ihrem Triumpf suhlen. Jedes braune Baby einer alleinerziehenden blonden Mutter ist das Siegel ihres Erfolges. Es ist ihre biologische Revolution, genauso wie Auschwitz die biologische Revolution der Nazis war.

merkelfaschismus

Bioenergetisch betrachtet sind Schuldgefühle Aggression, die in der Panzerung gefangen ist. Das führt zu Masochismus, d.h. der Sehnsucht von außen her (also ohne erneut selbst Schuld auf sich zu laden) „aufgerissen“ zu werden, so daß die aufgestaute Energie ohne eigenes Zutun wieder frei fließen kann.

Die Rebellion richtet sich letztendlich gegen „das Patriarchat“, die Panzerung an sich, die mit dem Weißen Mann auf eine ähnliche Weise identifiziert wird, wie die Hitlerfaschisten die Panzerung mit „den Juden“ identifiziert haben. Beide Seiten, die rotgrünen Multikultis und die Nazis, streben die biologische Revolution an, d.h. die Beseitigung der Panzerung, – was für diese Faschisten synonym mit Völkermord ist.

In seinem Buch Warum die Deutschen? Warum die Juden? vertritt Götz Aly die These, daß der Sozialneid gegenüber einer Bevölkerungsgruppe für den Holocaust verantwortlich war, die auf spektakuläre Weise den sozialen Aufstieg geschafft hatte.

Gegen diese quasi „materialistische“ These wenden Historiker wie Hans-Ulrich Wehler quasi „idealistisch“ ein, daß der Antisemitismus eine lange christliche Tradition hat, die sich schließlich auf unheilvolle Weise mit rassistischen und nationalistischen Vorstellungen vermengte. Es habe dann nur noch eines „Katalysatoren“ wie Adolf Hitler bedurft, um in einer apokalyptischen Katastrophe zu münden.

Beiden Anschauungen fehlt die tiefere, bioenergetische Sichtweise: der Holocaust ist weniger ein antikapitalistisches Ereignis, noch ein quasi „religiöses“ (die Vernichtung der „Kinder der Finsternis“), sondern in erster Linie eine mißlungene biologische Revolution. Es ging um die Beseitigung des „alttestamentarischen kastrierenden Vaters“ (Kapitalisten) und gleichzeitig um die des rebellischen Sohnes („Bolschewisten“):

Ähnliches ereignete sich in Indonesien zu Zeiten der Machtübernahme Suhartos beim Völkermord gegen die wirtschaftlich extrem erfolgreichen („kapitalistischen“) und gleichzeitig subversiven („Maoistischen“) Chinesen („die Juden Ostasiens“). Diese Motive klangen auch beim Völkermord an den Tutsis in Ruanda und erst vor kurzem bei der Zerschlagung des Tamilen-Aufstandes auf Ceylon an.

Man kann hier jeweils quasi „Marxistische“ (ökonomische) und „idealistische“ (kulturhistorische) Gründe anführen, sich dergestalt in alle Ewigkeit über die „wahren Ursachen“ des „Unbegreiflichen“ streiten. Zu einem Ergebnis wird man erst gelangen, wenn man die widersprüchliche, d.h. faschistische Charakterstruktur der Massen berücksichtigt, in der sich irrationale Rebellion und irrationale Reaktion die Waage halten, bis dieser unerträgliche Spannungszustand eines Tages durch die Propaganda eines Modjus zur Explosion führt – nach der sich nichts, aber auch rein gar nichts geändert haben wird, außer daß Millionen Leichen von Unschuldigen daliegen, die auf die denkbar grausamste Weise ermordet wurden.

Der HIV-AIDS-Komplex

31. Oktober 2014

Das Thema AIDS, zu dem ich mich bereits vor einem Jahr ausgelassen habe, zeigt, wie Sexualverdrängung und Sexualhunger einen rationalen Diskurs unmöglich machen. Beispielsweise symbolisiert für den Neurotiker der „schwarze Süden“ „da unten“ das Genital und „das geile Tier“. Deshalb wurde ausgerechnet Afrika zum „AIDS-Kontinent“ erkoren. Mittel aus der Entwicklung der Infrastruktur (z.B. für eine bessere Hygiene im Gesundheitswesen) wurden abgezogen und für die Verteilung von Kondomen, „Anti-Geschlechtsverkehr-Propaganda“ und die massenhafte Verteilung anti-retroviraler Medikamente verpulvert.

2004 wurde im Lancet eine Studie des britischen Medical Research Council veröffentlicht, die zu dem Schluß kam, daß spottbillige Antibiotika die Todesrate der HIV-positiven Kinder Afrikas halbieren könnte. In Sambia mußte eine Versuchsreihe nach 19 Monaten abgebrochen werden, da man der Kontrollgruppe das Antibiotikum unmöglich weiter vorenthalten konnte. Zur gleichen Zeit rief Mandela auf dem Welt-Aids-Konferenz 2004 in Bangkok dazu auf, stärker gegen Tuberkulose vorzugehen. Deren tödliche Folgen würden oft unterschätzt. Nach Angaben der WHO leiden 70% der HIV-Infizierten in Afrika auch an TBC.

Da frägt man sich doch, warum nicht von einer „TBC-Epidemie“ gesprochen wird – gegen die bereits Albert Schweitzer gekämpft hat? Hängt das vielleicht damit zusammen, daß Tuberkulose nichts mit Sex zu tun hat und deshalb kein Faszinosum ist?

Uns wurde jahrelang weisgemacht, daß die Lage in Afrika ein schlagender Beweis für die (hetero)sexuelle Verbreitung von HIV ist. Ein warnendes Menetekel für das sexuell freizügige Jugend Europas! Doch bereits 2003 erschien im britischen International Journal of STD & AIDS ein Artikel, der zeigte, daß die Daten nicht zu den bisherigen Theorien passen und für das AIDS in Afrika wohl eher unsterilisierte Spritzen und Bluttransfusionen verantwortlich seien.

Wann wird man endlich einsehen, daß der HIV-AIDS-Komplex selbst infiziert ist – durch tiefverwurzelte Sexualängste! Es sei auf Reichs Ausführungen über „Rassereinheit, Blutsvergiftung und Mystizismus“ in Massenpsychologie des Faschismus verwiesen.

ekelaids

Den wirklichen (nämlich sado-masochistischen) Hintergrund der HIV-Begeisterung offenbart vielleicht das Phänomen der „Bug Chaser“: das sind Homosexuelle, die es darauf anlegen, von „Gift Givers“ mit dem AIDS-Virus angesteckt zu werden – als ultimativer erotischer Kick. Man spricht bei der „Befruchtung“ (sic!) mit HIV von „Fortpflanzung“, wobei „Bug Chasers“ bestimmte „Gift Givers“ suchen, die für ihre Ansteckung die Rolle des „Vaters“ übernehmen.

In unseren Breiten ist es für einen Heterosexuellen ausgeschlossen, daß er sich eine „Infektion“ durch normalen Geschlechtsverkehr zuzieht. Trotzdem wird ihm in einer millionenschweren Kampagne nach der anderen das Kondom, d.h. chronische orgastische Unbefriedigung, aufgedrängt. Außerdem wird mit missionarischem Eifer die Beschneidung propagiert. Man könne Millionen von Afrikanern vor dem sicheren AIDS-Tod retten, wenn man die Männer in Ost- und Südafrika genauso flächendeckend beschneidet, wie in West- und Zentralafrika!

Man sollte sich einmal ernsthaft fragen, warum es in Nordafrika (und der restlichen islamischen Welt) keine „AIDS-Krise“ gibt, obwohl dort „riskante Sexualpraktiken“ (insbesondere homo- und heterosexueller Analverkehr) die Norm sind. Die einfache Erklärung: dort ist Sexualität allgemein, im besonderen aber Geschlechtskrankheiten und erst recht AIDS, das größte Tabu überhaupt. Der Osten und Süden Schwarzafrikas ist einfach noch nicht islamisiert genug und deshalb für die AIDS-Industrie noch zugänglich. Es entbehrt nicht einer, na ja, „gewissen Komik“, daß die UN Afrika „retten“ will, indem sie islamische Praktiken verbreitet…

Daß hinter dem bizarren und pseudowissenschaftlichen, ja geradezu pseudoreligiösen, AIDS-Kult nichts anderes steckt als Emotionelle Pest, wird anhand der einfachen Einsicht deutlich, daß wie gesagt unsterilisierte Injektionsnadeln ein weit größeres Problem darstellen, als der Geschlechtsverkehr. Anders wäre wohl auch kaum zu erklären, warum im promiskuen Europa AIDS keinerlei Rolle spielt, aber ausgerechnet im (entgegen rassistischer Wahnvorstellungen: „Die Schwarzen schnakseln einfach zuviel!“) weitaus zugeknöpfteren Afrika eine Pandemie sein soll. Doch WHO und UNAIDS fürchten, daß, wenn man zu viel Gewicht auf die Gefahren legen würde, die von mangelnder Hygiene ausgehen, dies nur vom Problem der sexuellen Ausbreitung ablenkt.

Es geht diesen Herrschaften gar nicht um AIDS an sich, sondern darum, das Lebendige zu erdrosseln – auch wenn dabei Millionen Menschen draufgehen. Man lese Reichs Massenpsychologie des Faschismus über den Nexus zwischen sexuellen Ängsten, rassistischen Wahnvorstellungen, Haß auf alles Lebendige und Denkstörungen, die nicht nur Individuen, sondern ganze Gesellschaften erfassen. Wer erinnert sich nicht an die messianischen Auftritte von prominenten „AIDS-Aktivisten“ wie Bono (dem Sänger von U2) und die seltsam masochistische Begeisterung, mit der die Massen die Botschaft empfingen, die genitale Umarmung sei tödlich. Wer dann noch glaubt, Hitler und die 1930er Jahre lägen weit hinter uns…

Bei all dem muß man natürlich auch stets die andere Seite sehen, d.h. schlicht die Welt ungepanzert („unideiologisch“) betrachten. Man nehme etwa das Leben der HIV-positiven Aktivistin Christine Maggiore, die ganz offensichtlich an AIDS gestorben ist, genauso wie ihre Tochter. Ein Gutteil der „AIDS-Kritik“ ist an AIDS selbst gescheitert: die Verfechter sind an AIDS gestorben, etwa die gesamte Redaktion des einschlägigen Blattes Continuum.

Die emotion Nr. 15, 2002 (Marc Rackelmann: „Lustseuche. Zur Sexualökonomie von AIDS“), entblödete sich nicht, folgenden Dialog als Beispiel kritischen Denkens abzudrucken:

Mathilde Krim: Ich denke, [Maggiore] macht sich was vor. Sie ist infiziert. Das [sich Leute gesund fühlen] passiert oft bei Leuten, die „slow“ oder „non progressors“ sind.
Christine Maggiore: Mathilde Krim beschrieb mich als „slow progessor“, als wäre es für mich ein Fortschritt, wenn ich krank würde und damit meine Pflicht als HIV-Positive erfüllen würde.

Ein Gutteil der AIDS-Kritik scheint auf dieser hohlen „Logik“, dieser schlichtweg kindischen Rhetorik beruht zu haben.

Oder man nehme etwa den Artikel „AIDS denial: A lethal delusion“ Der Autor führt aus, daß zu Anfang diese Kritik vielleicht teilweise berechtigt war, aber sie sich mittlerweile zu einem Kult gewandelt habe und immer wieder die längst überholten alten Argumente widergekäut werden. Beispielsweise sei der AIDS-Test mittlerweile sehr spezifisch und bei der modernen antiviralen Therapie habe man die Nebenwirkungen mittlerweile besser im Griff, außerdem seien sie eindeutig lebensverlängernd. Der Angriff kulminiert im Vorwurf, daß die HIV-AIDS-Kritiker in Südafrika 365 000 Menschen auf ihrem Gewissen haben, die hätten gerettet werden können, wäre nicht der ehemalige Präsident Mbeki von den besagten Kritikern beschwatzt worden.

An diesen Vorwürfen ist sicherlich etwas dran, insbesondere was die Immunität gegen kritische Gegenargumente betrifft, andererseits sind auch die Argumente der hysterischen Kritiker der „AIDS-Kritiker“ sehr fraglich. Vor allem stellt sich die Frage, warum sich die Voraussagen über die Entwicklung in Amerika und Europa in keinster Weise bewahrheitet haben. Wie kann es sein, daß die „klassischen“ Geschlechtskrankheiten explosionsartig zunehmen, es aber mehr als fraglich ist, ob es so etwas wie „heterosexuelles AIDS“ in Amerika und Europa überhaupt gibt?! Selbst „Sexarbeiter“ sind hier keine Ausnahme, wenn man mal von der verhältnismäßig großen Zahl von Drogenabhängigen in dieser Branche absieht. Sogar die regelmäßigen Besucher von „Swinger-Clubs“ scheinen kaum gefährdet zu sein!

Warum ist die Lage in Afrika so vollkommen anders? Es wird über einen anderen Stamm von HIV-Viren und eine unterschiedliche Partnerwahl spekuliert, doch das will nicht recht überzeugen.

Ich neige eher zu der Auffassung von Alan Cantwell, der glaubt, daß die AIDS-Epidemie unter den Homosexuellen in Amerika und den Schwarzafrikanern auf experimentelle Impfkampagnen insbesondere gegen Hepatitis zurückzuführen sind. Ich erwähne diese Theorie ungern, weil sie zum klassischen Repertoire der Verschwörungstheoretiker gehört. Hinter diesen Impfprogrammen lag aber mit Sicherheit alles andere als eine diabolische Intention, da die Homosexuellen (aufgrund ihrer Promiskuität und ihrer unphysiologischen Sexualpraktiken) und die Afrikaner (aufgrund ihrer Umwelt und des feuchtheißen Klimas) durch Infektionserkrankungen extrem gefährdet sind.

Vor diesem Hintergrund würde ich auch nicht ausschließen, daß AIDS eine infektiöse Komponente hat. Gleichzeitig spielt das Verhalten und die Umwelt aber sicherlich auch eine entscheidende Rolle.

Einer der prominentesten „AIDS-Kritiker“, Robert Root-Bernstein, Autor von Rethinking AIDS: The Tragic Cost of Premature Consensus, hat sich von seiner einseitigen Position befreit: „Beide Seiten liegen falsch, die, die sagen, HIV sei eine Schmusekatze, und die, die behaupten AIDS wäre ausschließlich HIV … Die Leugner treffen Aussagen, die vorliegenden Studien eindeutig widersprechen.”

Wenn man zugibt, daß alle Parteien irgendwo Recht haben, zeichnet sich etwas ab, was in Harmonie steht mit Reichs Ausführungen über die „Biopathien“ in Der Krebs.

Was nun die besagten Impfprogramme betrifft: Reich konnte künstlich Krebs erzeugen, indem er seinen Labormäusen T-Bazillen injizierte. Nun macht man aber bei der Impfung (jedenfalls bei der „aktiven“) genau dasselbe: („aktive“) Impfstoffe bestehen aus abgetöteten, geschwächten oder fragmentierten Krankheitserregern oder aus deren Toxinen, um die Immunabwehr gegen die wirklichen Erreger zu mobilisieren. Problem ist, daß auf diese Weise große Mengen von aus Sicht der Bion-Theorie energetisch extrem toxischen Stoffen direkt in die Blutbahn gebracht werden. Entsprechend erinnert die Reaktion von Kindern auf die Impfung an die Reaktion von Reichs Labormäusen. Wiederholt haben Orgonomen und orgonomisch bewanderte Eltern beobachtet, daß Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern zu einer sehr starken Kontraktion im Inneren führen kann und so möglicherweise die Grundlage für spätere biopathische Erkrankungen gelegt wird.

Man nehme das „Golfkriegssyndrom“, das seit 1991 durch die Medien geistert und auf chemische Kampfstoffe, Uran in der Munition, die brennenden Ölquellen und anderes mehr zurückgeführt oder als „psychosomatische“ Erkrankung, wenn nicht sogar „Massenhysterie“ abgetan wurde. Es weist alles darauf hin, daß das gleichzeitige Impfen zur Vorbeugung gegen biologische Kampfstoffe wie Anthrax sowie gegen Gelbfieber, Tetanus, Typhus, Polio, Cholera, Hepatitis, Meningitis, etc. verantwortlich war. Der Organismus der Soldaten wurde mit T-Bazillen überschwemmt und hat schließlich zu einem Erkrankungsbild geführt, das in vielem Krebs und AIDS ähnelt. Ich möchte jetzt aber nicht die Partei der teilweise kultischen „Impfgegner“ ergreifen, sondern vielmehr dazu auffordern die Scheuklappen abzunehmen. VERNUNFT!

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 9)

1. August 2013

Es ist abwegig den Rassismus in den Südstaaten der USA oder die zweitweise Internierung von Japanern insbesondere an der Westküste in irgendeiner Weise mit Deutschlands „Judenpolitik“ in Verbindung zu bringen. Auch wenn die Nürnberger Gesetze, d.h. die „Rassentrennung“, und die Tatsache, daß die Nazis die Juden als „Alien Enemies“ betrachteten… Aber es mutet schon etwas merkwürdig an, wenn es überall in den USA Holocaust-Museen gibt, aber keine über den Genozid an den Indianern; daß in den öffentlichen Schulen Anne Frank und Elie Wiesel gelesen werden, aber die Tragödie der amerikanischen Ureinwohner kaum Erwähnung findet.

Ich mag Amerika sehr, aber die bloße Existenz dieses Volkes basiert historisch auf der Verdrängung, teilweise sogar Ausrottung der Indianer. Und der Reichtum der meisten europäischen Staaten beruht auf ihrer Vergangenheit als Kolonialisten, wurzelt in der imperialistischen Kriegsführung und der Unterdrückung von indigenen ethnischen Gruppen, die über Jahrhunderte als „rassisch minderwertig“ galten und als solche behandelt wurden. Während Deutschland bis 1884 nicht eine einzige Kolonie in seiner Geschichte hatte! Sogar Südafrika, das zu den „Siegern des Zweiten Weltkrieges“ gehörte, fühlte sich bemüßigt, moralische Bedenken über den Rassismus gegen die Juden in Deutschland zum Ausdruck zu bringen, – während die gleichen Südafrikaner bis 1994 an ihrer Apartheid festhielten!

Noch mehr als in Nazi-Deutschland war explizit die ganze soziale Hierarchie im britischen Empire im Rassismus und dem Glauben an eine Herrenrasse „höherer Geburt“ verwurzelt. Wenn du als Sohn eines armen Arbeiters in den Docks von Liverpool geboren wurdest, bliebst du lebenslang Mitglied der Arbeiterklasse. Wenn du als erster Sohn eines Lords geboren wurdest, wurdest du nur durch deine Geburt für den Rest deines Lebens zu einem faulen und dekadenten Edelmann – mit 50 persönlichen Dienern, 5 Häusern, großen Ländereien und einem Einkommen, das zigtausendfach über dem eines Liverpooler Dockarbeiters lag. Die Lordschaften hatten es nicht nötig zu arbeiten und konnten ihre Lebenszeit mit Fuchsjagden, Billard und Poker in ihrem anspruchsvollen „Gentlemen´s Club“ verbringen und ihre Butler herumkommandieren. Darüber hinaus erhielten sie automatisch einen Sitz im House of Lords und konnten das Schicksal der Nation mitbestimmen.

Im London des viktorianischen Zeitalters, der reichsten Stadt der Welt, gab es umfangreiche Slums wo Hunderttausende auf engstem Raum zusammengepfercht lebten, an Unterernährung und Kälte starben. Das Trinkwasser war mit Cholera verseucht. Um 1880 hatte London 200 000 registrierte Prostituierte (plus eine noch höhere Anzahl, die nicht registriert waren). Die meisten von ihnen litten an Syphilis, darunter viele Kinderprostituierte, die für die Spezialwünsche pädophiler „Gentlemen“ zur Verfügung standen. Viertel wie Limehouse oder Whitechapel im East End waren vergleichbar mit Calcutta in den 1960er Jahren. Es gab Wohnhäusern, in denen 20 Arme sich ein Zimmer teilen mußten. Diese Häuser gehörten den gleichen Gentlemen, die auch die Fabriken besaßen, in denen diese Armen arbeiteten. Sie arbeiteten manchmal 16 Stunden am Tag für einen Hungerlohn und vielleicht war nach zwei Jahre ihr Organismus von den Giften in der Fabrik unrettbar zerstört.

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Fairerweise muß man aber auch sagen, daß die berühmteste Beschreibung dieser Zustände, Engels aufwühlendes Buch Die Lage der arbeitenden Klasse in England, größtenteils auf offiziellen Parlamentsunterlagen beruhte und daß man ständig darum bemüht war, die gröbsten Ungerechtigkeiten abzustellen. Das größte Übel Englands war sein, fast schon an das indische Kastensystem erinnerndes, starres Klassengefüge, das einen Aufstieg fast unmöglich machte und dekadentes, teilweise schlichtweg debiles Gesindel oben hielt. Davon lebt noch heute ein Gutteil der englischen Comedy. Es wirkt nach, etwa wenn sich Mitglieder der Arbeiterklasse gegen das Oberschichtenprojekt des Multikulturalismus wehren: sie werden von der linken Oberschicht sofort als primitives „Nazipack“ abqualifiziert. Als Neandertaler! Als Untermenschen!

In der englischen Sprache kann man sofort erkennen, welcher sozialen Klasse der Sprecher angehört: ob er ein „Edelmensch“ mit Oxford English oder nur ein Proletarier mit Cockney English ist. Das ganze Selbstverständnis des britischen Empire beruhte jahrhundertelang auf diesem hereditären und rassisch gebundenen Herrenmenschentum. Man war der Überzeugung, daß aufgrund seiner Geburt und seines „Blutes“ ein britischer Gentleman besser war, als alle anderen Menschen auf der Welt und daß England daher das Recht habe, andere Völker zu führen und auszunutzen. Genau deshalb bewunderten und verehrten die Nazieliten, allen voran Hitler selbst, die Engländer so sehr.

Woher das kurz umrissene Elend in dieser Gesellschaft, die die Nazis so sehr bewunderten? Das, was England groß gemacht hatte, seine Kolonien, hat es auch zerstört, denn durch die gesicherten Absatzmärkte für minderwertige Waren und durch die Einfuhr spottbilliger Rohstoffe, wurden zwar die Reichen immer reicher, aber die englische Wirtschaft selbst mußte dabei logischerweise immer mehr auf sozusagen „Dritte-Welt-Niveau“ absinken. Ernsthafte Konkurrenz war praktisch ausgeschaltet und die Fabriken konnten minderwertigen Ramsch produzieren, der von unterqualifizierten und unterbezahlten Arbeitern produziert werden konnte. Zumal eine Binnennachfrage durch eine einigermaßen materiell abgesicherte Arbeiterschaft dank der Kolonien so gut wie bedeutungslos war. Das war auch der Grund, warum England die aufstrebende Industrienation Deutschland mit einem absoluten Vernichtungswillen verfolgte: langfristig war England für die Deutschen keine Konkurrenz!

England war von der Kaiserzeit bis heute immer wesentlich ärmer und in jeder Beziehung rückständiger als Deutschland. Das konnte man etwa daran sehen, daß die „DDR“ nie Probleme hatte England als Referenz zu nehmen, wenn es darum ging das eigene Land mit einem westlichen Land zu vergleichen, insbesondere in Fernsehberichten und sogar bei den wenigen Reisen ins „westliche Ausland“. Bei Westdeutschland wäre der Kontrast zu groß gewesen, bei England fiel er kaum ins Gewicht. Margaret Thatcher wird vorgeworfen, sie habe England „deindustrialisiert“, dabei hat sie nur das Unvermeidliche beschleunigt, denn Englands Industrie war Schrott! Oder man nehme proletarische Protestbewegungen wie die Skins, die Mods und die Punks. Eine Figur wie Johnny Rotten wäre in Deutschland in den 70er Jahren gar nicht möglich gewesen, weil es keine Elendsquartiere und krassen Klassenunterschiede wie in England gab – und das trotz der totalen Vernichtung im Weltkrieg und dem Millionenheer der Umsiedler! Man schaue sich mal an, wo vermeintliche „Punker“ wie die groteske Figur Campino oder Die Ärzte aufgewachsen sind!

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, daß England als ausschließlich „gut“ und Deutschland als ausschließlich „böse“ dargestellt wird. Ein noch größerer Treppenwitz ist es, daß der idiotische Englandanbeter Hitler ein ähnliches Kolonialreich für Deutschland ersehnte.

Selbst Autarkie ist zerstörerisch genug. Man nehme doch nur die USA, die tatsächlich so gut wie autark sind – und in weiten Teilen ein Entwicklungsland. Welcher normale Mensch kauft schon amerikanische Produkte, etwa amerikanische Kühlschränke oder amerikanische Fernseher. Nur der kapitalistische Weltmarkt, dem Deutschland von Anfang an vollkommen ungeschützt ausgesetzt war, garantiert langfristig Wohlstand und ein hohes Lebensniveau aller Bevölkerungsschichten. Rechte und linke Spinner werden das nie verstehen, um Deutschland „zu retten“.

Wie bereits im 4. Teil angedeutet, war Englands ganzes Kolonialsystem vollkommen irrational und kontraproduktiv: es war nichts anderes als Emotionelle Pest – und genau diese Emotionelle Pest richtete England auf Deutschland, das aus englischer Sicht „sterben muß, damit England leben kann“. Aber kein deutscher Geschichtslehrer wird sich jemals trauen, das seinen Schülern zu erklären!

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 8)

30. Juli 2013

Die wissenschaftlichen, technischen und kulturellen Beiträge unserer kleinen Nation (die kaum mehr als 1 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht) zum Fortschritt der Menschheit sind erstaunlich. Unter anderem haben die Deutschen erfunden: den Buchdruck, die Glühbirne, das Auto, den Diesel-Motor, den Fernseher (das allererste gesendete TV-Programm war Hitlers Eröffnungsrede bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin), das Farbfernsehen, den Hubschrauber, den Kaffeefilter, den Teebeutel, die Antibabypille, den Computer, Aspirin, das Telefon (Reis machte vor Edison ein Ferngespräch), die Waschmaschine, das Elektronenmikroskop, das Düsenflugzeug, das Luftschiff (Zeppelin), Bier, Homöopathie, Papier, das Periodensystem der Elemente, den Dynamo, Bakteriologie (Koch 1896), die Jeans, die Straßenbahn, das Motorrad, den Plattenspieler, funkgesteuerte Uhren, den MP3-Player, den Airbag, die Kreditkarte, den Mikrochip, die Kernspaltung, das Röntgengerät und den Scanner! In der Liste der zehn wichtigsten technischen Erfindungen In der Geschichte der Menschheit stammen fünf von Deutschen.

Das waren technische Erfindungen, aber der Einfluß der Deutschen auf die internationale Kultur ist ebenso groß! In der Liste der zehn wichtigsten klassischen Komponisten gibt es sechs Deutsche/Österreicher: Beethoven, Mozart, Bach, Haydn, Liszt, Schubert, Brahms, Schönberg, Wagner. In der Liste der zehn wichtigsten Philosophen der Neuzeit gibt es acht Deutsche/Österreicher: Kant, Hegel, Schopenhauer, Marx, Engels, Nietzsche, Husserl, Wittgenstein. Was wäre die Welt der Physik ohne die Früchte der Forschung von Einstein, Hahn, Meitner, Fahrenheit, Röntgen, Planck, von Braun, Kopernikus, Heisenberg, Born, Euler, Mach, Meißner, von Ardenne, Warburg, Schrödinger, von Weizsäcker? Und die Anthropologen und Psychologen betrifft siehe Reich, Freud, Adler, Eysenck, etc. Unter den Schriftstellern nenne ich nur Goethe. (Man beachte hier bitte den Beitrag der jüdischen Deutschen!)

Deutsche Sportler gewannen bei den Olympiaden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die meisten Medaillen. Vor allem bei den Olympischen Spielen in Berlin von 1936 dominierten sie alle anderen Länder. Und bis zu seiner Niederlage gegen Lewis war der Deutsche Max Schmeling der weltweit beste Boxer. Auch in der „kulturellsten“ Sportart – dem Schach – waren in den Jahrzehnten vor und nach 1900 die zwei besten Schachspieler der Welt Deutsche (Steinitz und Lasker).

Außerdem denke ich, daß wirklich jeder in der Welt die Namen der 4 Deutschen/Österreicher Luther, Marx, Freud und Einstein kennt. Niemand hat die moderne Welt mehr als diese 4 beeinflußt! Nicht zu vergessen Wilhelm Reich, der in seinem ganzen Denken sehr „deutsch“ war. (Schließlich erhielt er seinen Vornamen zu Ehren von Kaiser Wilhelm!)

Laut einer aktuellen Umfrage der BBC ist Deutschland das beliebteste Land auf der Erde.

Allerdings, obwohl „Nationalstolz“ (Liebe zum eigenen Land, Patriotismus, d.h. Stolz auf die Errungenschaften des eigenen Volkes) ganz natürlich sein sollten, ist dies in Deutschland ein sehr heikles Thema und auch für mich eine mit Konflikten besetzte Angelegenheit. Das ist so, weil unser Stolz (auf die enormen Leistungen der deutschen Geschichte) stets mit starken Schuldgefühlen wegen Deutschlands Rolle im Zweiten Weltkrieg und vor allem in der Schoah vermischt sind. Während Amerikaner „stolz sind, Amerikaner zu sein“, Franzosen und Engländer sehr nationalistisch sind und stolz auf ihre Streitkräfte (einschließlich der Atombombe) und gerne Uniformen tragen, ist bei Deutschen der Nationalstolz irgendwie gehemmt. Beispielsweise wurde vor kurzem jemand von einigen linken Studenten fast zu Tode geprügelt, nur weil er es gewagt hatte, die deutsche Flagge in seinem Garten zu hissen.

In französischen und englischen Städten sind die meisten großen Straßen und öffentlichen Plätze nach den Kriegshelden oder berühmten Schlachten ihrer Nationalgeschichte benannt (wie Avenue Foch, Nelson Square, Trafalgar Square, Waterloo Bridge) und es finden sich überall entsprechende Statuen – während in Deutschland sogar die öffentlich bekundete Bewunderung etwa von preußischen Generälen schlichtweg undenkbar wäre. Es wäre in Deutschland völlig unmöglich, daß eine Straße nach einer unserer großen Siege im Ersten oder Zweiten Weltkrieg oder aus der Zeit der Preußen benannt werden würde. Allein, daß ich sage, es seien unsere Siege gewesen, bringt fast jeden „kritischen Geist“ auf die Palme!

Uniformen, die deutsche Flagge oder das Absingen der deutschen Nationalhymne wird in Deutschland automatisch mit einer rechtsextremen Einstellung verbunden. Diese seltsame Situation resultiert von gerade mal 12 Jahren Nationalsozialismus (die Hälfte davon ohne Kriegsführung) innerhalb einer deutschen Geschichte von 1200 Jahren, die im allgemeinen weitaus friedlicher verliefen als bei fast allen unseren europäischen Nachbarn.

Wenn du dich also traust zu sagen, daß du „stolz darauf bist, ein Deutscher zu sein“ – wegen Deutschlands enormen Beiträgen zur weltweiten Wissenschaft und Kultur –, kannst du auf die Gegenfrage gefaßt sein: „Wie können Sie es wagen, solche schrecklichen Dinge zu sagen? Haben Sie Auschwitz vergessen?!“ Aber ich habe nie erlebt, daß sich Engländer beschämt oder gar schuldig fühlen wegen der Verbrechen und der Völkermorde des britischen militanten Imperialismus seit Jahrhunderten. Oder das Gefühl in ihrem Nationalstolz gehemmt zu sein, wegen der Opfer der britischen Konzentrationslager in Südafrika, wo sie die Buren internierten. (In einer berühmten Rede sagte Hitler sinngemäß: „Wir haben einfach aus dem Wörterbuch gelernt, was ein Konzentrationslager ist und das dann von den Briten kopiert!“).

Nicht nur die britischen Konzentrationslager in Südafrika, sondern noch viel mehr die sowjetischen Gulags waren die historischen Vorläufer der späteren deutschen Konzentrationslager. Ich denke, daß die Kompetenz der Kommunisten in Sachen Massenmord von anderen Bewegungen unerreicht ist, einschließlich der der Nationalsozialisten. Heutige Historiker sagen, daß die Opfer des kommunistischen Terrors sich bis auf 100 000 000 Menschen summieren. Man erinnere sich nur all der ethnischen Völkermorde in der UdSSR, der brutalen Schauprozesse der 1930er Jahre, dem brutalen Überfall auf Polen im Herbst 1939, der Folterung von Dissidenten, dem Gulag in Sibirien und so weiter und so fort. Ein Teil des polnischen Offizierskorps hat nur überlebt, weil er nicht in sowjetische, sondern in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten war. Die Russen haben ausnahmslos alle polnischen Offiziere, derer sie habhaft werden konnten, ermordet.

Es gibt eine einflußreiche Schule in den historischen Wissenschaften, die die deutschen Kriegsverbrechen und den Holocaust als kaum vermeidbare Gegenreaktion auf den sowjetischen Terror in der UdSSR interpretieren. Es sei auf Ernst Nolte verwiesen:

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Katholischen Familien, die ansonsten kaum was mit den Nazis am Hut hatten, wurden zu vehementen Unterstützern der deutschen Invasion in die UdSSR, nachdem sie gehört hatten, wie im spanischen Bürgerkrieg der 1930er Jahre katholische Priester von Kommunisten massakriert und Nonnen vergewaltigt wurden. Viel von dem brutalen Vorgehen der Wehrmacht und der SS in Rußland während des Zweiten Weltkrieges war eine Reaktion auf die unglaubliche Brutalität, die sie beobachtet und von Seiten der Kommunisten erlebt hatten. Wenn zum Beispiel russische Partisanen einen Wehrmachtssoldaten gefangennahmen, folterten sie ihn zu Tode – am häufigsten wurden die Deutschen kastriert und danach mit ihren eigenen abgeschnittenen Genitalien erstickt. Solche bestialischen „asiatischen“ Methoden waren zuvor in Europa unbekannt gewesen!

Nichtsdestotrotz galt die sowjetische Kriegführung gegen Deutschland immer als etwas „Heroisches“ und ich habe nie gesehen, daß je ein Russe ein schlechtes Gewissen wegen der Myriaden von Verbrechen hat, die sich in der russischen Geschichte zugetragen haben – immer wurden nur die Deutschen als die Bösewichte hingestellt. Entsprechend hatte es bei den Nürnberger Prozessen etwas Lächerliches, als die Sowjets forderten, daß alle deutsche Verbrechen streng geahndet werden, während die sowjetischen Ankläger selbst Ozeane von Blut an den eigenen Händen kleben hatten.

Die Nachgeborenen tragen nicht die Schuld, aber sie tragen die Verantwortung, schließlich genießt man ja auch, wie anfangs angedeutet, mit aller Selbstverständlichkeit all das, was an Gutem aus der Vergangenheit stammt. Funktionell betrachtet, gewährten uns unsere Vorväter einen Kredit, den wir abzahlen, indem wir den Nachgeborenen eine bessere Welt hinterlassen. Zu diesen unseren Aufgaben als Nachlaßverwalter gehört das Aufarbeiten der Vergangenheit, d.h. das Wegräumen des Schutts der Lügen, des Vergessenmachens, der Verdrehungen und der Fehldeutungen, damit ein Neuanfang möglich ist. Das ist die funktionelle Aufgabe des Geschichtsforschers: er dient den Kindern der Zukunft!