Posts Tagged ‘UFO-Forschung’
EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung
27. Oktober 2020EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Jerome Eden über die Emotionelle Pest
5. September 2020Trump setzt die Neurose der „Reichianer“ frei
13. Dezember 2019Als Reich 1939 nach Amerika kam, glaubte er, daß er unter den Linken in Amerika noch den meisten Zuspruch finden würde. Deshalb wählte er beispielsweise Arthur Garfield Hays zu seinem Anwalt, der durch den berühmten „Affen-Prozeß“ in Tennessee 1925 und durch die Verteidigung der beiden Anarchisten Sacco und Vanzetti berühmt geworden war. Um so verbitterter reagierte Reich, als ihm von Seiten der Stalinisten ab etwa 1946 der blanke Haß und Vernichtungswille entgegenschlug (Stichwort Mildred Edie Brady) und sich infolge auch die Trotzkisten von ihm distanzierten, um nicht mit dem Orgon in Zusammenhang gebracht zu werden und so im Kampf gegen die Stalinisten, wegen einer Sache in die Defensive zu geraten, an die sie eh nicht glaubten. So stand in den letzten zehn Jahren von Reichs Leben für ihn fest, daß seine Probleme in Amerika auf eine von „Moskau“ geleitete Verschwörung zurückgingen, er demnach Opfer des Kalten Krieges sei und deshalb von der US-Regierung unterstützt werden müsse, die aber von den Verschwörern manipuliert würde und unterwandert sei.
Von jeher konnten sich die diversen „Reichianer“, angefangen bei Paul Ritter und David Boadella bis hin zu Jerome Greenfield (Autor von USA gegen Wilhelm Reich) kaum wieder einkriegen, wie wahnhaft Reichs Einschätzung doch war und wie lächerlich sich Leute machen würden, die Reich darin in ihrer kultischen Verblendung folgten. Die meisten Orgonomen hielten zu dem Thema eine vornehme Distanz und sagten, daß die von Reich vorgebrachten Beweise sie nicht recht überzeugen würden. Diese Haltung nahm insbesondere Elsworth F. Baker ein.
Die wirkliche Psychopathologie zeigte sich aber erst in den letzten drei Jahren in Zusammenhang mit der vermeintlichen „Rußland-Affäre“ von Donald Trump, für die es schlichtweg keinerlei gerichtsverwertbare Belege (Mueller Report) und ohnehin nicht mal ansatzweise Indizien gibt. Das hinderte praktisch alle „Reichianer“ nicht daran, sich mit Haut und Haaren dieser vollkommen haltlosen Verschwörungstheorie zu verschreiben. Sie haben Reich nie ein Wort geglaubt und konnten sich vor Lachen kaum einkriegen, wenn es vermeintliche Idioten wie unsereins taten, nun folgen sie aber aufgrund ihrer hochpathologischen linksliberalen (pseudoliberalen) Charakterstruktur einer „Moskau-Theorie“, weil es sich um Donald J. Trump handelt, der die „progressive“ Hillary vom Tisch gewischt hatte.
Wie bizarr ihr Wahn und wie abgrundtief ihre Verlogenheit ist, zeigt etwa folgender Kommentar auf Facebook, den der Reichianer Peter Robbins, bekanntgeworden durch seine hochpenible und immer um Ausgewogenheit und Objektivität bemühte UFO-Forschung, verfaßt hat:
Was Putin über Trump hat, sind in der Tat Filme seiner sexuellen Eskapaden, die zweifellos auf jeder Geschäftsreise, die er zuerst 1986 in die Sowjetunion unternahm und auf den Reisen nach Rußland seitdem aufgezeichnet wurden. Wer das Gegenteil glaubt, versteht nicht, wie der KGB früher und seitdem auch unter Putin arbeitete. Einfach ausgedrückt, wird er mit Material erpreßt, das sein zerbrechliches Ego und seine pathologisch narzißtische Persönlichkeit niemals das Tageslicht erblicken lassen darf. So sehr, daß er es weitaus besser findet, Putins Forderungen in allen Angelegenheiten der Machtverlagerung vom amerikanischen Einfluß auf die Russen Folge zu leisten, ohne Rücksicht auf den unglaublichen Schaden, den solche Aktionen auf der Weltbühne anrichten werden. Wie ein Spionageroman, der zum Leben erweckt wird, ist der Präsident der Vereinigten Staaten ein russischer Aktivposten im Weißen Haus, der nach verfassungsrechtlicher Definition des Verrats schuldig ist. Natürlich kann ich diesen Vorwurf nicht nachweisen, aber zumindest für mich ist es die einzige Erklärung, die alle Handlungen und Verhaltensweisen gegenüber Putin und Rußland erklärt, seit er vereidigt wurde. Wenn man das versteht, paßt alles zusammen und macht Sinn. Ich würde alles verwetten, was ich besitze.
Ich wollte, ich wäre in irgendeiner Sache dermaßen sicher! Durch seine persönliche Art (praktisch keine charakterologische Fassade) und durch sein politisches Wirken (Konservatismus, der sich für nichts entschuldigt, sondern ganz im Gegenteil angreift: für Linke ist das schlichtweg „Faschismus“!) sorgt Trump dafür, daß bei Links-Reichianern sämtliche Sicherungen durchschmoren und daß sie ungewollt ihre ganze Lebenslüge bloßstellen.
Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 6
24. Februar 2019Eine notwendige Ergänzung zu David Boadellas „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“: der Verweis auf Jerome Eden
6. Juni 2018Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 10)
4. Juni 2018von David Boadella, B.A.*
TEIL 5 (Fortsetzung)
Die tödliche Orgon-Reaktion ist nicht auf das Wetter und die Vegetation beschränkt. Sie erzeugt auch eine eigentümliche emotionale Belastung bei Tieren und Menschen.
Es gibt da einen seltsamen Vorfall, den Wilkins in seinem Buch über Fliegende Untertassen erwähnt hat, der sich direkt auf die tödliche Orgon-Krankheit zu beziehen scheint. Im Januar 1954 wurden 200 Schafe in der Nähe von Gravesend in offenkundige Panik versetzt und wurden am nächsten Morgen ertrunken in Entwässerungsgräben auf der Isle of Grain gefunden. Wilkins nennt andere Fälle, wo Schafe plötzlich in Panik gerieten, in einem Fall über eine Fläche von 220 Quadratmeilen hinweg. Wilkins kommentiert diese Vorfälle mit diesen Worten:
Während es keinen Beweis dafür gibt, daß Fliegende Untertassen die Ursache für diese Panik waren, muß beachtet werden, daß Vögel, beispielsweise Tauben, und Schafe sehr empfindlich gegenüber Himmelserscheinungen sind.
Was er über Tauben zu sagen hat, ist noch relevanter. Im November 1953 kehrten nur 3 von 350 Brieftauben zu ihren Taubenschlägen zurück, nachdem sie von Bookaloo in Südaustralien ausgesendet worden waren. Es stellte sich heraus, daß der sechste Sinn, den Tauben und andere Vögel normalerweise benutzen, um über weite Entfernungen den Weg zu finden, durch die vor kurzem erfolgte Explosion einer Atombombe im Gebiet von Woomera, ebenfalls in Südaustralien, irgendwie verschwunden oder in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dies würde darauf hindeuten, daß der Zielinstinkt der Vögel eine Art ORGONOTISCHER SINN ist und daß der Orientierungssinn mit dem normalen Fluß der Orgonenergie-Hülle in Beziehung steht. Hat diese Hülle eine sozusagen lokale Krankheit im Gebiet der Atomexplosionen entwickelt? Das entspräche, einen starken Magneten unter den Kompaß eines Seefahrers zu plazieren. Man entgeht nur schwer der Frage, inwieweit die tödliche Reaktion des Orgons auf nukleare Irritation selbst eine reale oder potentielle Störung der Navigation der Fliegenden Untertassen durch den Weltraum bedeuten könnte.
Wenn Vögel einen natürlichen orgonotischen Richtungssinn haben und Raumschiffe die Orgon-Ströme des Universums als ihre Hauptverkehrsstraßen benutzen, könnten wir erwarten, bei Vögeln eine gewisse Empfindlichkeit gegenüber der Anwesenheit von Fliegenden Untertassen zu finden und Wilkins gibt in seinem Buch ein oder zwei Fälle von Vögeln an, die das Vorhandensein von Untertassen spürten, die den Menschen auf dem Boden nicht gewärtig waren.
Die Wirkung von tödlichem Orgon auf Menschen wurde von Reich eingehend untersucht. Das Oranur-Experiment erzeugte in akuter Form, was die „Trostlosigkeit“ in der Atmosphäre in chronischer Form erzeugt. Leslie Shepard hat einige interessante Beobachtungen über die Reaktionen sensibler Menschen auf Wetterumschwünge gesammelt, und er hat gezeigt, wie dies mit dem Orgon-Fluß in Zusammenhang steht (vgl. dieses Journal, Band II, Nr. 4 [Orgonomic Functionalism, „People and weather“]). Reduzierte Pulsation in der Atmosphäre führt zu einer reduzierten Pulsation bei Menschen. Die Reaktionen darauf variieren mit den Individuen. Reich gibt Beispiele wie die folgenden:
Viele Menschen wissen nicht oder können sich nicht erklären, was mit ihnen los ist. Sie sprechen von „Hitze“ oder von „irgendwelchem Atomstaub“ oder auch nur von „schlechter Luft“. … „Irgend etwas ist nicht in Ordnung in der Luft“, hört man sie sagen, oder „irgend etwas geht da vor“, eine Feststellung, aus der sowohl eine Wahrnehmung wie ein Verdacht spricht. „Ich bekomme keine Luft“ oder „Es trifft mich wie ein Stein, wenn ich morgens meinen Laden betrete“ usw. Manchmal muß die gleiche Frage ein paarmal gestellt werden, bis man die zögernde, verwirrte Antwort erhält: „Ja, wenn es Sie interessiert, ich habe manchmal das Gefühl, als ob etwas mein Gesicht umschließen würde wie eine Mauer, aber richtig fühlen kann ich es auch wieder nicht, wissen Sie; und dann bekomme ich schreckliches Kopfweh“ oder „meine Nasennebenhöhlen machen sich bemerkbar“ usw. (Core, Vol. 6, S. 30)
Typisch für die tödliche Organ-Krankheit ist eine „emotionale Dumpfheit“, ein nachlassendes Durchhaltevermögen, das in einigen Fällen in Form von Benommenheit auftritt. Das geht Hand in Hand mit einem stumpfen Ausdruck in den Augen, mit einem Ausdruck der Verzweiflung in den Gesichtszügen, die dem Opfer nicht unbedingt bewußt sein muß.
Daraus folgt, wie Reich gezeigt hat, daß die Dürre und die Wüste keine rein „geographischen“ Probleme sind, denn wenn alles über die äußere Wüste gesagt ist, bleibt uns immer noch die Wüste, die im Inneren ist, das Austrocknen im Herzen des Menschen, das solche Dinge wie Wasserstoffbomben unvermeidlich macht.
„Wir stehen vor einer kritischen Situation“, schreibt Reich 1954, „nicht nur als Spezies Mensch; vielmehr ist das Lebensprinzip als solches auf der Erde bedroht. Wir befinden uns mitten in einem tiefen und entscheidenden Umbruchsprozeß, der unsere gesamte biologische, physische, emotionale und komische Existenz betrifft“ (Core, Vol. 6, S. 26f).
Ist es da ein Wunder, daß die Besucher aus dem Weltraum so sehr an uns interessiert sind, zu dieser besonderen Zeit in unserer Geschichte?
* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

















