Posts Tagged ‘Anderswelt’

nachrichtenbrief143

25. November 2019

nachrichtenbrief133

24. September 2019

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 30

21. September 2019

orgonometrieteil12

30. Gibt es eine geistige Welt?

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 6

24. Februar 2019

orgonometrieteil12

6. Das orgonomische Weltbild

Jerome Eden lebt! (Teil 1)

11. Juni 2014

Daß Jerome Eden an ein Leben nach dem Tode glaubte (siehe Ein Besuch bei Jerome Eden), war nicht einfach seiner Angst vor dem Tod zu schulden, sondern war Ausfluß seiner Beschäftigung mit dem „Animalischen Magnetismus“ Franz Anton Mesmers, mit UFOs und anderen „paranormalen Phänomenen“ (siehe etwa Uri Geller und Bigfoot). Zentral schien auch die Lektüre des Sachbuchautors John Grant Fuller zu sein. Fuller hatte 1966 das erste Buch überhaupt über den vielleicht berühmtesten UFO-Entführungsfall, den von Betty und Barney Hill, veröffentlicht. Sein Buch über den brasilianischen „Wunderheiler“ Arigo hat Eden im EDEN BULLETIN (Vol. 5, No. 4, Nov. 1978, S. 20) besprochen und es in höchsten Tönen weiterempfohlen:

ARIGO – Surgeon of the Rusty Knife von John Fuller, Pocket Books, N.Y. 1975

In einer stürmischen von Streit bestimmten Welt hilft dir dieses Buch, dich an die Möglichkeiten der Größe des Menschen und seiner Welt festzuhalten und sie zu bestaunen.

Arigo war ein einfacher, warmherziger Brasilianer aus der Landbevölkerung, der sich gegen seinen Willen gezwungen sah, die Kranken und Siechen zu heilen. Tag für Tag, Jahr für Jahr arbeitete er beständig an Hunderten, Tausenden von Menschen – jung und alt, reich und arm – die in einem ungebrochenen Zustrom von nah und fern zu ihm kamen, um geheilt zu werden. Und er hat nie einen Pfennig für seine Arbeit genommen.

Die chirurgischen Leistungen, die von diesem ungebildeten Mann erbracht wurden, sind einfach unglaublich, aber dennoch faktisch dokumentiert. Er führte große Operationen an Tausenden von hoffnungslosen Menschen durch, von denen viele vor dem Tod standen, aufgegeben und verlassen von der Schulmedizin. Er wandte keine Anästhesie an, führte keine antiseptischen Maßnahmen durch und gebrauchte oft die gröbsten Instrumente (daher der Untertitel des Buches), doch die Patienten fühlten keine Schmerzen, es traten so gut wie keine Blutungen auf und die chirurgischen Wunden wurden nie vernäht.

Darüber hinaus stellte Arigo die ausgefeilsten Rezepte aus mit modernen und altertümlichen Medikamenten. Rezepte, die in einer fast unleserlichen Schrift in unglaublicher Geschwindigkeit geschrieben und dann von seinem Gehilfen transkribiert wurden.

Und all dies wurde erreicht, während Arigo sich in einem vollständigen Trancezustand befand. Als er aus der Trance erwachte, hatte Arigo keine Ahnung von dem, was er getan hatte. Doch seine Arbeit konnte nicht in Abrede gestellt werden: da waren die geheilten Patienten, die Krebstumoren, die er entfernt hatte, die Hunderten von Augenzeugen, als auch die photographischen Beweise, von denen einige in diesem Buch erscheinen.

Die Emotionelle Pest, organisiert und unorganisiert, kochte vor Wut wegen dieser Provokation, dieser Blasphemie. Die katholische Kirche verurteilte Arigo offiziell, obwohl viele in der Kirche ein Auge zudrückten und einige ihn sogar priesen. Das gleiche galt für die Schulmedizin. Wie konnte man einen Mann verurteilen, der nur Gutes getan hatte? Doch die Emotionelle Pest verurteilte, agitierte, zettelte Verschwörungen an, verleumdete und kochte vor Haß. Gegen Arigo wurde Anklage erhoben, ohne Lizenz Medizin zu praktizieren. Mehrmals wurde er inhaftiert. Er stellte seine Arbeit nie in Abrede, er bestritt nur, daß er es war, der sie getan hatte. Er behauptete, daß seine Arbeit nicht von ihm, sondern durch ihn von einem verstorbenen Arzt Fritz geleistet wurde, ein deutscher Arzt, der von Arigo „Besitz nahm“. Der Bauer Arigo war lediglich ein Instrument.

Der Autor, John G. Fuller, hat große Anstrengungen unternommen, eine gründlich dokumentierte, „unglaubliche“ Geschichte glaubwürdig darzustellen. Bemerkenswert ist auch die intensive persönliche Beschäftigung mit Arigo von Dr. Andrija Puharich (Autor von URI). Viele bedeutende Ärzte und Chirurgen aus Brasilien und Amerika haben die von Fuller beschriebenen Ereignisse persönlich erlebt. Studien wurden durchgeführt. Ausschüsse wurden gebildet. Sitzungen fanden statt. Und während es mit dem Hin und Her weiterging, fuhr Arigo fort zu arbeiten und für den Tag zu beten, an dem ein großes Krankenhaus gebaut werden könnte, um seine Arbeit zu unterstützen. Arigo starb bevor sein Traum realisiert werden konnte.

Es ist bedauerlich, daß weder Fuller noch Puharich sich mit Wilhelm Reichs Entdeckung der Lebensenergie befaßt haben. Anscheinend wissen sie auch nichts über Franz Anton Mesmers Arbeit, die ich in meinem Buch Animal Magnetism and The Life Energy beschrieben habe. Somit hängt Fullers brillante Arbeit trotzdem kraftlos im „leeren Raum“ und wird nicht vom faktischen, funktionellen Wissen über die Lebensenergie gestützt, aus dem sich weitere fruchtbare Forschung entwickeln könnte. Dennoch ist dieses Buch ein zeitloses Juwel.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=4BX6WTL88j4%5D

Es geht darum, daß ein Team verstorbener Ärzte, unter Leitung von „Dr. Fritz“, aus dem „Jenseits“ heraus agiert und zu diesem Behufe einen ungebildeten Bauern als ihr Instrument benutzt.

In dem Buch The Airmen Who Would Not Die, das ein Jahr nach dieser Besprechung erschienen ist, beschäftigt sich Fuller mit den überprüfbaren Botschaften von Verstorbenen, die über „Medien“ mitgeteilt werden.

Was an Fullers Buch überzeugend ist, ist zweierlei: Die „Botschaften“ aus dem Jenseits waren alles andere als „spirituell“, sondern es waren technische Mitteilungen von „Airmen“ über Ventile in Flugzeugs- und Luftschiffsmotoren, Informationen über ungeklärte Flugzeug- und Luftschiffabstürze, Verstecke, in denen ihre Witwen wichtige Dokumente finden würden, etc. Es ging also nicht um das übliche unerträgliche Geschwafel, das „gechannelt“ wird, sondern um knochentrockene denkbar irdische Details. Die Zuhörer wurden also durch die Medien nicht mit „Offenbarungen“ zugetextet und es wurden ihnen im „Dialog“ keine persönlichen Informationen aus der Nase gezogen, die dann instantan für überraschende Botschaften aus dem Jenseits verwurstet wurden. Wenn es sich bei den Sitzungen doch um Details aus dem Familienleben handelte: die Sitzungen erfolgten größtenteils anonym, außerdem war das Medium in Trance und hatte keine Fragen gestellt, durch die es durch Psychotricks das hätte erfahren können, was es dann aus dem Jenseits angeblich „offenbart“.

Wirklich schockierend ist noch nicht mal, daß das individuelle Bewußtsein überlebt, sondern wie es überlebt, denn das ist dermaßen vernunftwidrig und – zeugt geradezu von schlechtem Geschmack… Ein Jenseits, das sich praktisch in nichts von unserem unterscheidet und in der die Verstorbenen fast bruchlos ihr Leben fortsetzen, ihren alten Interessen nachgehen, etc. Der einzige Unterschied ist, daß alles „feinstofflich“ ist.

Man muß die ganze überaus verwickelte und vielschichtige Geschichte von The Airmen Who Would Not Die im Zusammenhang lesen, um trotz des „offensichtlichen Schwachsinns“ ihre Überzeugungskraft ermessen zu können. Eine kurze Zusammenfassung wird man wegwischen oder akzeptieren je nach dem persönlichen Weltbild. Man muß so etwas persönlich erlebt oder sich zumindest in die Sache eingelebt haben, etwa indem man sich auf die einige Hundert Seiten einläßt, auf denen diese Geschichte erzählt wird.

Eden hatte hier zwei unterschiedliche „Beweise“ dafür, daß es tatsächlich „ein Leben nach dem Tode“ gibt. Skeptiker werden das schlichtweg in Abrede stellen und Parapsychologen werden darauf hinweisen, daß selbst wenn „Paranormales“ vorliege, dies erklärt werden könne, ohne gleich eine „zweite Welt“ neben unsere stellen zu müssen. Genauso könnte man aber auch mit dem UFO-Phänomen umgehen, d.h. auch dort alles wegerklären!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=dTaL22Dsiyc%5D

Was ist Orgonenergie?

3. Juni 2012

Wie in Erstrahlung, Überlagerung und Relativität ausgeführt, gibt es nicht etwa eine unüberschaubare Anzahl von verschiedenen Arten Energie, sondern prinzipiell nur Lageenergie („potentielle Energie“) und Bewegungsenergie („kinetische Energie“). Bewegungsenergie steckt beispielsweise im Wind, der zur Erzeugung sogenannter „Windenergie“ genutzt wird. Diese „Windenergie“ läßt sich speichern, beispielsweise indem man mit ihr Wasser aus dem Tal hinauf in hochgelegene Staubecken pumpt. Bei Windstille kann man dann das Wasser ins Tal stürzen lassen, um so Turbinen anzutreiben (sozusagen „Wasserenergie“). Die im Stausee gespeicherte Energie nennt sich „Lageenergie“. Sie kann dort (mal abgesehen vom Versickern und Verdunsten des Wassers) beliebig lange ruhen. Tatsächlich ist wirklich alles, was um uns herum „ruht“, d.h. die Materie, Lageenergie bzw. Ruheenergie (eine Gleichsetzung, die ich im eingangs verlinkten Artikel erkläre). Man denke etwa an die Energie, die frei wird, wenn wir Holz verbrennen. Da es ansonsten (gelinde gesagt) sehr schwer ist, die in der Materie gebundene Energie freizusetzen, macht es Sinn zwischen Materie und Energie zu unterscheiden. Aber „im Grunde“ gibt es wirklich nur Bewegungsenergie und Lageenergie!

Wo bleibt da Platz für die von Reich entdeckte „Orgonenergie“? Ist sie wirklich nur eine besondere Art von „Plasma“, wie manche behaupten? Etwas „Feinstoffliches“? (Was immer das auch sein soll!) Handelt es sich um „Skalar-Wellen“, die „Nullpunktenergie“ oder was immer sonst Physiker anzubieten haben?

Reich zufolge hat die Orgonenergie folgende Eigenschaften, die offensichtlich unvereinbar mit den vorgeschlagenen „Erklärungen“ sind:

  • Sie ist primordial, d.h. vor und unabhängig von Materie vorhanden. „Windenergie“ kann es beispielsweise ohne die Gasmoleküle, aus denen sich die Luft zusammensetzt, nicht geben. Orgonenergie hingegen ist massefrei.
  • Sie ist die Lebensenergie, d.h. sie bewegt sich spontan ohne äußeren Anstoß und dem „orgonomischen Potential“ gemäß, sie fließt sozusagen „aufwärts“. Es wäre etwa so, als würde das Wasser aus dem obigen Beispiel von selbst vom Tal ins Staubecken hochfließen und sich so spontan Bewegungs- in Lageenergie umwandeln.
  • Im Gegensatz zur „sekundären Energie“ bewegt sich diese „primäre Energie“ langsam und „kurvig“. Man denke beispielsweise daran, wie sich nach und nach eine Wolke bildet und plötzlich ein Blitz (sekundäre Energie) aus ihr hervorbricht.
  • Die Orgonenergie bildet ein den ganzen Raum lückenlos ausfüllendes Substrat und ähnelt in dieser Hinsicht dem früher postulierten „Äther“.

Die Orgonenergie ist schlichtweg die Energie, die letztendlich die Lageenergie erzeugt, aus der sich wiederum die kinetische Energie befreien kann. In Die kosmische Überlagerung beschreibt Reich, wie sich die Materie aus der spiralförmigen langsamen Überlagerung von primordialer Energie bildet. Was danach geschieht, wird zu einem Gutteil von der Schulphysik beschrieben. Ein „Rest“ bleibt, denn natürlich verwandelt sich nicht alle primordiale Energie in Materie. Dieser „Rest“ ist für die atmosphärischen und biologischen Phänomene verantwortlich, die Reich beschrieben hat.

Materie und die mit ihr verbundene sekundäre Energie sind nichts anderes als hochkonzentrierte Orgonenergie. Sozusagen „Orgonenergie auf höherer Ebene“. Abstrakt betrachtet haben wir ein „Substrat“ (den „Orgonenergie-Ozean“, den „Äther“, die „Nullpunktenergie“), aus dem sich aufgrund des „orgonomischen Potentials“ spontan „Orgonenergie-Einheiten“ bzw. „Orgonenergie-Ströme“ konzentrieren, aus denen dann wiederum die „höhere Ebene“ aus Materie und sekundärer Energie hervorgeht.

Das ganze wird von Reichs Darstellung des „Orgonenergie-Metabolismus“ in Äther, Gott und Teufel beschrieben:

Was ist Orgonenergie? Der „blaue Bereich“! Dieser setzt sich aus zwei Unterbereichen zusammen:

  1. Die mechano-mystische Weltanschauung geht davon aus, daß sich ein gottgegebenes Kapital aus Lageenergie nach und nach in Bewegungsenergie auflöst. Genauer gesagt in ungeordnete Molekularbewegung, d.h. „Wärmeenergie“. Das ist der berüchtigte „Wärmetod des Universums“. Es entspricht dem „mechanischen Potential. Der Funktionalismus kennt zusätzlich das „orgonomische Potential“, womit „Gott“ aus der Gleichung verschwindet.
  2. In der relativistischen Physik ist an sich gar kein Platz für die Größe Energie. Da der universelle Bezugsrahmen fehlt, ist Lageenergie prinzipiell eine Sache der Definition. Erst das Orgonenergie-Substrat (die „Nullpunktenergie“) macht die Definition von Lageenergie („Stand über Normalnull“) überhaupt sinnvoll.

Mystiker und Psychotiker nehmen intuitiv und auf verzerrte Weise diese sozusagen in schwarz („Materie“) und blau („Orgonenergie“) gespaltene Welt wahr, bzw. sie nehmen die „blaue Welt“ jenseits der „schwarzen Welt“ wahr und sprechen dann, je nach dem Ausmaß ihrer Störung, von „Gott“, „Geistern“, „Engelwesen“, „dem Jenseits“, „der Anderswelt“, „der geistigen Welt“, „der feinstofflichen Ebene“, „übernatürlichen Wirkstrukturen“, „der Astralebene“, etc. Das manche Möchtegern-Orgonomen das gleiche tun, mag tragisch und zutiefst lächerlich sein, ist aber in einer gepanzerten Welt wohl unvermeidlich. Man soll sich über Irre nicht lustig machen!

Zu diesen Ausführungen gibt es auch teuflisch geilen Sex!