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KISS und die Orgonomie (Teil 1)

31. Mai 2019

Die Rockband KISS tourt durch Deutschland, was natürlich auch an einem der wichtigsten, wenn nicht dem wichtigsten Presseorgan des deutschsprachigen Raumes, dem NACHRICHTENBRIEF, spurlos vorbeigehen kann:

Ich kann mich gut an einen Fernsehbericht in Monitor, Panorama oder so aus dem Jahre 1976 erinnern. Die Rockband KISS tourte in Deutschland und der (wie immer damals!) Marxistisch angehauchte Bericht prangerte die Geschäftemacherei an, wie die Kinder (bzw. natürlich deren Eltern) im Gegensatz zu früher, als es noch einfache, ehrliche Konzerte gab, mit den Kostümen und dem zirkusartigen Drumherum und dem Merchandising finanziell über den Tisch gezogen wurden. Ganz ganz schrecklich das ganze! Manipulation, Ausbeutung, Hitler!

In seiner Autobiographie schreibt Paul Stanley, der Sänger von KISS, daß er und Bassist Gene Simmons ja selbst Anfang der 1970er Jahre Fans waren und wie sie sich darüber aufregten, wie sie von den großen Rockbands über den Tisch gezogen wurden. Diese seien ultraarrogant gewesen, hätten sich gar nicht die Mühe gegeben, die Fans mit einer Show zu unterhalten, sondern hätten ihre Gigs lustlos abgespielt. Den Fans wurde zu verstehen gegeben, sie sollten glücklich sein, daß sich die Stars bequemt hätten aus dem Rockolymp herabzusteigen und vor ihnen zu spielen. KISS wollte das anders machen und auf den Konzerten eine richtige Show bieten. Es war sozusagen ein „Fanprojekt“: „So wollen wir unsere Rockstars haben!“ Die Fans sollten nicht länger über den Tisch gezogen werden, sondern etwas für ihr Geld bekommen!

Es wurde sich immer über das Make-up von KISS lustig gemacht, wie peinlich, daneben und unauthentisch das sei. Paul Stanley hat das umgedreht: Bilden sich andere Rockgrößen allen ernstes ein, daß ihre „authentischen“ Visagen irgendeine Bedeutung haben?! Es geht um die Show und das einzusehen und entsprechend aufzutreten, das wäre wirklich authentisch. Und dann die Texte: Eine erfolgreiche Punk- und Grundge-Band könne immer nur auf ihrem Debütalbum authentisch sein. Danach sind alle finsteren Texte einfach lächerlich. Worunter leiden sie? Daß die Cateringfirma bei der letzten Party nicht genug Kaviar besorgt hat? Daß die Heizung des Swimmingpools neben ihrer Luxusvilla kaputt ist? Wie lächerlich sind die finsteren Texte des Multimillionärs Campino, der aus der Oberschicht stammt und aus steuerlichen Gründen in einer Villa in der Schweiz lebt! Wie passend und authentisch sind hingegen die Popcorn-Texte von Paul Stanley, die seinem Leben in Beverly Hills entsprechen und die das Leben und den unerschütterlichen Glauben an sich selbst, den „amerikanischen Traum“ feiern, den er, das körperlich behinderte und schüchterne Kind aus ärmlichen Verhältnissen, lebt.

KISS war das genaue Gegenteil dessen, was die die rotverstrahlten öffentlich-rechtlichen Deppen damals sahen. Und so bei allen Diskussionen in der gepanzerten Gesellschaft. Der gepanzerte, d.h. „zersplitterte“ Mensch, sieht nur immer einen kleinen und darüber hinaus verzerrten Abschnitt des Bildes. Trifft er auf andere Menschen mit deren grundlegend anderen Sichtweisen, kommt es zu den entsprechenden Auseinandersetzungen, die niemals zu irgendwas führen. Diese Reproduktion der individuellen Panzerung auf dem gesellschaftlichen Schauplatz bezeichnet man dann als „Diskussionskultur“, „Demokratie“, „Meinungsaustausch“. Am Ende steht stets ein großer Plumquatsch, wie man jetzt etwa am „Brexit“ sieht. Überhaupt bei ALLEN gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. All das, wovon die Liberalen quatschen, wird erst in einer ungepanzerten Gesellschaft möglich sein, wenn Menschen frei ihre jeweilige Expertise austauschen („Arbeitsdemokratie“) und nicht ihre „Meinungen“ („Formaldemokratie“).

Erst durch eine Orgontherapie gewinnt man ein Gefühl dafür, in was für einer irren Welt wir leben und wie jedwede „Diskussion“ nichts weiter ist als eine groteske Kakophonie. Dabei ist das Leben selbst eine „Orgontherapie“, da es uns zwingt funktionell zu leben. Man nehme etwa Alice Cooper, der in seinem Auftreten KISS sehr nahe kommt. Er ist gläubiger Christ. Während einer Tour zusammen mit dem Alice Cooper der Jetztzeit, Marylin Manson, ein geweihter Priester der Church of Satan, konnte sich Alice Cooper nicht vorstellen, irgendeine gemeinsame Basis mit Marylin Manson zu finden. Hätten sie sich über Theologie, Philosophie oder Politik unterhalten, hätte das ganze auch nie geklappt. Tatsächlich fanden sie zu einander, als Marylin Manson, der gerade eine schmerzhafte Scheidung hinter sich hatte, sich mit Alice Cooper über die Ehe und die damit verbundenen Seelennöte unterhielt. Man hatte eine Basis gefunden, nämlich das wirkliche Leben jenseits allen ideologischen und religiösen Unsinns, auf der man zueinanderfand und sich sinnvoll austauschen konnte. Auch schöpfte Alice Cooper für sein Gegenüber Achtung, als er sah, wie professional die Crew von Marylin Manson arbeitete und daß dieser während der Shows jeden Ton traf. – Ja man kann miteinander reden und arbeiten über alle denkbaren „unüberbrückbaren Hürden“ hinweg, solange man aus dem Kern heraus funktioniert („Liebe, Arbeit und Wissen“) und sich von dem Gestrüpp aus Argumenten und Gegenargumente, d.h. aus dem Gestrüpp von Trieb und Triebabwehr heraushält, das die sekundäre Schicht konstituiert.

Der Falschnachrichtenbrief

30. März 2019

Hier und auf Facebook wurde mir nicht ganz ohne Berechtigung vorgeworfen, ich würde sozusagen „Fake News“ verbreiten. Ich hatte etwas verlinkt und mit einem Kommentar versehen, der offensichtlich die Bedeutung des Verlinkten maßlos überzeichnete, wenn nicht vollkommen entstellte. Spätestens seit den Amtsantritten von Orban, Trump und Salvini wird das Libertären und Konservativen ständig vorgehalten: daß sie mit derartigen Entstellungen, Übertreibungen und Verzerrungen die öffentliche Meinung manipulieren „wie einst Hitler und Goebbels“. Das Problem ist, daß unsereins wie der Frosch im Kochtopf ist. Wir sehen, daß die Herdplatte angestellt ist, fühlen, daß die Wassertemperatur langsam steigt, doch die „öffentliche Meinung in der Küche“ redet davon, daß das Wasser viel zu kalt sei und daß das mit dem Kochherd eine wilde Verschwörungstheorie sei.

Reich stand Anfang der 1930er Jahre und 20 Jahre später vor dem gleichen Problem: Wie den Deutschen klarmachen, daß sie unausweichlich in den schwarzen Faschismus reinschlittern? Wie den Amerikanern, daß sie es mit dem roten Faschismus zu tun haben? Reich versuchte in Die Massenpsychologie des Faschismus zu zeigen, wie sich der Faschismus ganz unspektakulär in unbeachteten Alltäglichkeiten festsetzt und von dort aus seine ungeheure Dynamik gewinnt. Nur so war erklärlich, daß sich das rote Berlin, das gesamte rote Preußen, Hitler ergab. Alle machten sich lustig, als Reich in Amerika die rotfaschistische Verschwörung gegen ihn offenlegen wollte. Heute ist die gesamte akademische und mediale Welt in kommunistischer Hand. Und sie reden ganz offen und wie selbstverständlich von Umerziehungslagern für Identitäre, Libertäre und Konservative.

Man muß einen Blick dafür entwickeln, wie sich das Große aus dem ganz Kleinen entwickelt bzw. wie das heutige ganz Kleine auf das zukünftige Große verweist. Es sind die Schulhefte deines Kindes, die, wenn man nur genauer hinschaut, voller Marxistischer und Islamistischer Propaganda sind. Es sind die mahnenden Worte deines Pastors, die zu Toleranz und Unterwerfung aufrufen. Es sind die Fernsehkrimis, wo immer die Unternehmer und „die Weißen“ die Bösewichter sind. Es geht um das alltägliche niedrigdosierte Gift. Wer auf es hinweist, steht als Idiot da, der (Orwell läßt grüßen) alles aus dem Zusammenhang reißt, aufbauscht und Fake News verbreitet. Eine flächendeckende und lückenlose rote Indoktrinierung unserer Kinder? Lächerlich! Bringt man Beispiele vor, wird man hämisch ausgelacht. Desgleichen beim Thema schleichende Islamisierung und Umvolkung! Von der systematischen Ausmerzung der deutschen Kultur, die mit der Rechtschreibreform angefangen hat, will ich erst gar nicht reden: sie wurde EXPLIZIT eingeführt, um den Schülern das Lernen zu vereinfachen… Wie dumm muß man sein, um den Zusammenhang mit der Umvolkung nicht zu sehen!

Wie Reich in Was ist Klassenbewußtsein? dargelegt hat, setzt die Lebensfeindlichkeit („die Reaktion“) bei Dingen an, die uns als klein und unbedeutend erscheinen. Auf diese Weise wird den Nationen der Nationalstolz ausgetrieben, den Frauen die Weiblichkeit, den Männern die Männlichkeit, den Christen ihre Christlichkeit, etc. Alle Eigenschaften werden – das Eigene selbst wird förmlich „ausgewaschen“. Das sieht man nicht zuletzt an der Sprache. Die Veränderungen sind schleichend, so daß jeder dumm dasteht, der diese Entwicklung mit Beispielen exemplifizieren und illustrieren will.

Warum ist das so? Weil Geschichte, d.h. die wahre Geschichte, die Geschichte, die wirklich zählt, nichts anderes ist als die Entwicklung der organismischen Orgonenergie in den Massenindividuen. Es geht um „charakterologische“ Vorgänge, die langsam und unbemerkt, sozusagen „im Vegetativum“ verlaufen. Der „offizielle“ Geschichtsgang, wie er in der Tagesschau gezeigt und an den Universitäten verfolgt wird, ist im Vergleich dazu nur oberflächlicher Firlefanz (siehe dazu Reichs Menschen im Staat). Das heißt hier nicht ohne Grund „Nachrichtenbrief“! HIER (und in unzähligen anderen Blogs und Facebook-Seiten weiterer einfacher Menschen) wird die Wirklichkeit widergespiegelt und nicht in den idiotischen Massenmedien.

Die Mißhandlung von Wilhelm Reich in CHILDREN OF THE FUTURE

26. Februar 2018

Im teilweise deutschen Originalmanuskript von Children of the Future findet sich eine Kopie von „Mißhandlung von Säuglingen“. In der deutschen Ausgabe von Kinder der Zukunft wurde daraus ein vermeintliches „Kapitel“, das irrigerweise als „Mißhandlungen von Kindern“ rückübersetzt (sic!) wurde.

Ursprünglich war dieses Schriftstück Reichs vom Oktober 1942 ein „Letter to the Editor“ des International Journal of Sex-economy and Orgone Research, Theodore P. Wolfe. Es wurde in der Rubrik „Correspondence“ und mit der Einleitung „A physician writes: Dear editor“ als der anonyme Beitrag „Disastrous Fads in Infant Upbringing“ in der Ausgabe vom November 1942 abgedruckt (Vol. 1, No. 2, S. 276-278), nachdem es, wahrscheinlich von Wolfe, ins Amerikanische übertragen worden war.

Die Herausgeber der amerikanischen Ausgabe von Children of the Future (1983) erachteten es nicht für nötig, auf diese Erstveröffentlichung hinzuweisen, die sofort ihre Manipulation offenbart hätte. Sie machten nämlich aus den Anfangsworten „Seit mehreren Wochen…“ das, was in der deutschen Ausgabe als „Über mehrere Wochen hinweg…“ übersetzt wurde. So wird aus einer zeitgebundenen Notiz ein sozusagen „überzeitliches“ Kapitel für ein Buch. Entsprechend wurde die Gegenwartsform des ersten Absatzes (die in der Übersetzung von 1942 erhalten geblieben war) in die Vergangenheitsform versetzt und der Anfang des vierten Absatzes von „Wir sind eben im Begriff…“ in „Wir haben seither darum gerungen…“ (meine Rückübersetzung!) verwandelt. 1942 war noch korrekt übersetzt worden: „And now we are…“. Reichs Text wurde also selbstherrlich so umgeschrieben, als hätte er ein Buchkapitel verfaßt. Das sind wohlüberlegte Verfälschungen am Reichschen Text, die Reich in seinem Testament ausdrücklich allerstrengstens untersagt hat!

An anderer Stelle habe ich gezeigt, daß diese Art von Manipulation praktisch alle Neuausgaben der Reichschen Texte durchzieht. Und niemand, wirklich niemand, hat m.W. jemals darauf hingewiesen. Es wurden etwa in der Masspsychology of Fascism einzelne Wörter so ins Amerikanische „übersetzt“, daß es dem Leser nicht auffiel, daß die Herausgeber aus dem großen Endkapitel über die Arbeitsdemokratie mehrere kleinere „Kapitel“ gemacht hatten, was die innere Logik des Buches nachhaltig zerstört hat; es „zerfleddert“ sozusagen am Ende.

Die Mißhandlung des Wilhelm Reich durch Leute, die ihn offensichtlich zutiefst verachten. So gehen Eltern mit Kindern um, denen das Wort im Munde umgedreht wird, die kein geistiges Eigentum besitzen und mit denen man tun und lassen kann, was man will. „Wir machen das schon für Dich, Du kleiner Hosenscheißer!“ In dieser Hinsicht ist das Buch Children of the Future bzw. Kinder der Zukunft von einer grausamen Ironie. Alle schauen beim Mißbrauch zu und niemand macht was.

Interessanterweise hat Reich folgenden etwas unglücklichen, da verwirrenden (im Zusammenhang aber logischen!) Satz, der sich gegen die Bauchlage von Säuglingen mit ihrer Intention a la Moritz Schreber richtet, aus der Veröffentlichung von 1942 gestrichen. Er erscheint aber in der amerikanischen Neuübersetzung und damit der deutschen Rückübersetzung (die den Satz prompt ins Gegenteil verkehrt!). Hier das Reichsche Original:

Es wäre dringend ratsam, sofort mit klarer und entschlossener ärztlicher und erzieherischer Propaganda gegen diese modernste Besorgtheit um die natürliche Entwicklung einzusetzen.

Im Originalmanuskript folgt ein weiterer Satz, den Reich im Manuskript gestrichen hat und der deshalb nie veröffentlicht wurde:

Wer die Natur nicht begreift, soll seine Hände davon weghalten.

UFOs: Lug und Trug

5. Januar 2014

Jerome Eden erwähnt im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 1, Jan. 1975, S. 2) den UFOlogen Gray Barker. In einem Brief an die Zeitschrift Fate habe der 1960 bekannt gemacht, daß Reichs Tochter Eva ihn mit der Bitte kontaktiert hatte, in Reichs Gerichtsverhandlung über UFOs auszusagen, er habe das aber abgelehnt.

Zum Glück, denn auf Wikipedia ist folgendes über ihn in Erfahrung zu bringen:

Gray Barker (2. Mai 1925 – 6. Dezember 1984) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der für seine Bücher über UFOs und andere paranormale Phänomene bekannt wurde. Sein 1956 erschienenes Buch They Knew Too Much About Flying Saucers führte den Begriff der „Men in Black“ in die UFO-Folklore ein. (…) Obwohl seine Bücher die Existenz von UFOs und Außerirdischen vertraten, war Barker privat gegenüber dem Paranormalen skeptisch eingestellt. Seine Schwester Blanch erklärte, daß Barker die Bücher nur wegen des Geldes schrieb und sein Freund James W. Moseley sagte, daß Barker „fast die gesamte Ufologie als schlechten Scherz betrachtete“. In einem Brief an John C. Sherwood, der als Teenager Materialien bei (Barkers eigenem Verlag) Saucerian Books eingereicht hatte, bezeichnete Barker seine paranormalen Schriften als seine „verrückten Bücher“.

Barker war gelegentlich in bewußte Falschmeldungen involviert, um UFO-Enthusiasten zu täuschen. Beispielsweise schrieben Barker und Moseley 1957 einen gefälschten Brief (mit „R.E. Straith“ signiert) an den selbsternannten „Kontaktler“ George Adamski, der Adamski verkündete, daß das amerikanische Außenministerium Adamskis Erforschung von UFOs begrüße. Der Brief wurde auf Briefpapier des Außenministeriums geschrieben und Barker selbst bezeichnete ihn in seinem 1967 erschienenen Book of Adamski als „eines der großen ungelösten Rätsel im UFO-Bereich“.

Sherwoods Artikel „Gray Barker: My Friend, the Myth-Maker” im Skeptical Inquirer zufolge gab es vielleicht „ein Körnchen Wahrheit“ in Barkers Schriften über die Men in Black, insofern als die amerikanische Luftwaffe und andere Regierungsbehörden versucht hatten, öffentliches Interesse an UFOs in den 1950er Jahren zu entmutigen. Jedoch wird vermutet, Barker habe die Fakten über die Lage erheblich ausgemalt. Im gleichen Artikel des Skeptical Inquirer offenbarte Sherwood, daß er und Barker Ende der 1960er Jahre zusammen eine kurze fiktiven Notiz über die Men in Black verfaßt hatten, die als Tatsache zuerst in Raymond A. Palmers Magazin Flying Saucers und in einigen von Barkers eigenen Publikationen veröffentlicht wurde. In der Geschichte behauptete Sherwood (der als „Dr. Richard H. Pratt“ schrieb), er wäre von den Blackmen zum Schweigen verdonnert worden, nachdem er erfahren hatte, daß die UFOs Fahrzeuge seien, die durch die Zeit reisen. Barker schrieb später an Sherwood: „Offensichtlich haben die Fans das mit Freuden geschluckt.“

Die UFO-Forschung hat mit zwei grundsätzlichen Problemen zu kämpfen, die beide mit dem „Input“ zu tun haben. Erstens sind da solche Pfeifen wie Barker, die aus Gewinnstreben, aus Daffke oder einfach, weil sie eine Persönlichkeitsstörung haben oder tatsächlich schlichtweg verrückt sind, frei phantasieren und sogar Fälschungen in die Welt setzen, die dann aufgegriffen und immer weiter ausgeschmückt werden. Da die UFO-Forschung fast vollständig auf Zeugenaussagen und auf „Insider“ angewiesen ist, wird dadurch die Forschung effektiv boykottiert bzw. schlichtweg unmöglich gemacht.

Zweitens ist es naiv anzunehmen, daß das Phänomen in sich „echt“ sei. Wie Eden in dieser Nummer des EDEN BULLETIN ausführt:

Der mechanistischen Wissenschaft ist Kriegsführung nur mit geräuschvollen Kanonen und Raketen geläufig, die auf den Feind abgeschossen werden. Ohne Kenntnis von Reichs Werk ist diesen Wissenschaftlern eine Kriegsführung unzugänglich, die sich als langsames, geräuschloses und allgemein unbemerktes Abziehen der Energie von einem Planeten und seiner Bewohner darstellt und als Manipulation der Lebensenergie, die den Planeten am Leben erhält, und ihre Umwandlung in eine zerstörerische giftige Energie – DOR. Doch die mechano-mystischen Wissenschaftler und UFO-Forscher betrachten die Konzepte und die Objektivierung der Reichschen Entdeckungen, die mit der kosmischen Orgonenergie zu tun haben, ohnehin als „mystisch und unwissenschaftlich“, wenn sie sich überhaupt dazu herablassen, sich mit Reichs Werk zu beschäftigen. (z.n. Die kosmische Revolution)

Zu dieser Kriegsführung gehört auch das folgende:

Die Skylook-Ausgabe vom August 1974 enthält einen tiefsinnigen Artikel des Soziologen Ron Westrum mit dem Titel „Question of Deception by UFO’s a Possibility“. Westrum breitet die kluge Hypothese aus, daß UFOs die Erdenmenschen möglicherweise über ihre Absichten täuschen. Er erwähnt, daß UFOs es offensichtlich vermeiden, registriert zu werden. Er bezieht sich auf ihre überlegene Technologie und legt nahe, daß diese Besucher aus dem Weltraum möglicherweise diverse Agenturen der Erde infiltriert haben und Falschinformationen verbreiten, Beweise für UFOs zerstören, Zeugen unterdrücken, usw. Westrum sagt: „Wir sollten den Außerirdischen einiges zutrauen, was ihre strategischen Fähigkeiten betrifft. Wir können zumindest annehmen, daß sie in der Lage sind, die Art von Unheil anzurichten, wie Erdlinge es unter sich routinemäßig bei internationalen Angelegenheiten tun.“ (EDEN BULLETIN, S. 9)

Seinem Wikipedia-Eintrag zufolge ist Westrum (Jahrgang 1945) ein renommierter Soziologe. „Interessiert an Berichten über Unidentifizierte Flugobjekt, war Westrum ein Berater von MUFON. Westrum ist ein häufiger Kritiker von CSICOP und ähnlichen Skeptiker-Organisationen.” Hier ein einstündiges Interview mit ihm zum Thema (ab min 22). Man vergleiche die Herangehensweise von Westrum, einem echten Wissenschaftler, mit dem Verhalten der trotteligen „Skeptiker“ und der Volldeppen, die Wikipedia beherrschen!

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