Archive for the ‘Psychologie’ Category
31. August 2019
Schlagwörter:Abwehr, Angst, Angst und Schmerz, Atemfrequenz, Autonomes Nervensystem, Blutgefäße, Blutversorgung, Emotion, Emotionen, endokrines System, Gegenwahrheit, Gehirn, Geist, Gesundheit, Herzschlag, Immunsystem, Kampf oder Flucht, Leben oder Tod, Lust, Muskulatur, Organismus, Physiologie, Psyche, Psychotherapie, Todestrieb, Wahrheit, Wut
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2. März 2019
Schlagwörter:Agitation, Beleidigungen, Demonstrationszüge, der Mob, die Wahrheit, Diskurskultur, Emotionalität, Emotionen, Gefühlsaufwallung, Gesprächsführung, Irrationalität, Kommunikation, Meinungen, menschliche Natur, Menschlichkeit, Moralisiererei, Politik, politische Diskussion, politische Diskussionen, politische Einstellungen, Politisieren, Religion, Selbsterkenntnis, Tabuthemen
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26. Februar 2019
Schlagwörter:Antike, Charakter, Geschichtsverlauf, Hegelianismus, Historischer Materialismus, Idealismus, Israel, Jackie Mason, Jüdischkeit, Jude, Judenheit, Judentum, Materialismus, New York, Saharasia, Volkscharakter
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25. Februar 2019
Schlagwörter:Abwehr, Angst, Angst und Schmerz, Atemfrequenz, Autonomes Nervensystem, Blutgefäße, Blutversorgung, Emotion, Emotionen, endokrines System, Gegenwahrheit, Gehirn, Geist, Gesundheit, Herzschlag, Immunsystem, Kampf oder Flucht, Leben oder Tod, Lust, Muskulatur, Organismus, Physiologie, Psyche, Psychotherapie, Todestrieb, Wahrheit, Wut
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18. Februar 2019
Im Editorial ihrer Zeitschrift Offshoots of Orgonomy No. 13 hat Lois Wyvell etwas geschrieben, was auf den zweiten Blick wenig Sinn macht, auf den sozusagen „dritten Blick“ jedoch schon: „Freud stellte die Hypothese auf, daß die tierischen Instinkte des Menschen antisozial sind und für das gesellschaftliche Leben unterdrückt und kontrolliert werden müssen, während Reich unsere Instinkte als weder gut noch böse an sich betrachtete, sondern so, daß, solange sie nicht frustriert werden, nur Gutes von ihnen ausgeht.“
Aus „guten“ primären Trieben werden durch Frustration „böse“ sekundäre Triebe, folglich sind die Triebe an sich gut und der Gegensatz zwischen Freud („Triebe an sich böse“) und Reich („Triebe an sich gut“), den Wyvell in Abrede stellt, ist gegeben.
Ein Schuh wird erst draus, wenn man von dem ausgeht, was wirklich spezifisch für Reich ist: die Orgasmustheorie. Es ist die übermäßige energetische Besetzung, die Triebe pathologisch macht. Entsprechend gibt es, Elsworth F. Baker zufolge, keine neurotische Äußerung, keine Perversion, wie abartig, widerlich und antisozial sie auch immer sein mag, die nicht eine „bloße“ Übertreibung primärer, natürlicher Triebregungen ist.
Die Frage, ob Triebe „gut“ oder „böse“ sind, ist eine moraltheologische, also irrationale Frage. Die Orgasmustheorie ist hingegen gleichbedeutend mit einer WISSENSCHAFTLICHEN Sichtweise.
Schlagwörter:Moraltheologie, Sigmund Freud, Triebe, Triebregungen, Triebtheorie
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31. Januar 2019
„Angst ist in Wirklichkeit eine Kontraktion, die gegen die Ausdehnung gerichtet ist. Kontraktion allein, z.B. gegen Kälte, ruft keine Angst hervor“ (Elsworth F. Baker: Der Mensch in der Falle, S. 45). Bei der Schrumpfungsbiopathie hat man keine Angst, obwohl sich der Körper kontrahiert.
Bei der Expansion sollte man zwei Dinge auseinanderhalten, nämlich Liebe und Wut. Demnach ist nämlich nicht jede Expansion mit „lustvoller Entspannung“ oder gar „Auflockerung der muskulären Panzerung“ verbunden. Bei Wut ist wohl eher das Gegenteil gegeben, trotzdem sie eine Expansion ist. Andererseits löst sich bei Kontraktion, etwa bei tiefer Traurigkeit, die Panzerung auf.
Bei der Lust haben wir es mit einer Expansion zu tun, die frei zur Haut fließt, bei der Wut mit einer Expansion, die in die Muskulatur geht. Sehnsucht ist eine Emotion, bei der die Energie in die Brust, zum Mund und zum Genital hin expandiert. Bei Traurigkeit zieht sich die Energie einfach wieder zurück, während bei der Angst sie es gegen die Expansion macht und es zum inneren Stau kommt („Stauungsangst“).
Was ist mit „Lustangst“? Betrachten wir zunächst die Orgasmusformel: Spannung – Ladung – Entladung – Entspannung. Das Phönomen der „kalten Erektion“ schließt aus, daß der Flüssigkeitsstrom zur Peripherie eine sekundäre Folge der energetischen Ladungsverschiebung ist („Ladung – Spannung“). Wie Walter Hoppe in seinem Buch über Wilhelm Reich schrieb, muß man zentrale Erregung und periphere Aufladung auseinanderhalten, weshalb es „Spannung – Ladung“ ist (S. 226). Wenn man dies bedenkt, schließen sich Angst und sexuelle Lust durchaus nicht aus. Die anfänglichen Gefühle im Solar Plexus (zentrale Erregung) sind ja identisch. Generell sind „das Gefühl der Erwartungslust und das der Erwartungsangst miteinander verwoben“ (Die Funktion des Orgasmus). Das erklärt beispielsweise die Lust an Horrorfilmen. „Auch beim Schaukeln, im rasch abwärts fahrenden Lift (…) verspürt man am Herzen und am Genitale Empfindungen, die angst- und lustbetont zugleich sind“ (ebd.). Das erklärt die Lust an der „Todesangst“ auf der Kirmes.
Schlagwörter:Angst, Depression, Erwartungsangst, Erwartungslust, Expansion, genital, Haut, Horrorfilme, Kälte, Kirmes, Kontraktion, Liebe, Muskulatur, Schaukeln, Sehnsucht, Solar plexus, Stauungsangst, Todesangst, Traurigkeit, Wut
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17. Dezember 2018
Ist es nicht selbstschädigend alles zu vermengen? Warum einen Linksliberalen mit rechter Politik verprellen, wenn der wertvolle Beiträge meinetwegen zur orgonomischen Astronomie leisten könnte? Warum immer diese Anspielungen auf das Christentum, was Leute abschrecken könnte, die gegen so etwas allergisch sind? Allein schon was ich Buddhisten antue! Warum wirklich jeden Reichianer davontreiben, der kein Fan von Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia ist?
Dazu ist zweierlei zu sagen. Erstens ist dieser Blog kein Geschäft. Das Unangenehme am Kapitalismus ist nicht etwa, daß man hart und rücksichtslos sein muß, sondern vielmehr daß man jedermanns Freund sein muß. Geschäftspartner, Kunden, Beamte, relevante Politiker – allen muß man ständig Honig um den Bart schmieren. Doch ich will niemandem etwas verkaufen, bin von niemandem abhängig und genieße es, mich deshalb hier nicht verbiegen zu müssen! Außerdem schafft man sich keine Freunde, man findet sie!
Zweitens liegt das besagte „unglückliche Vermengen“ im Wesen der Orgonomie. Der Charakter formt alles, insbesondere aber die drei zentralen Tabubereiche: Sex, Politik und Religion. Der Meister des Small Talk segelt elegant an diesen drei Untiefen vorbei, an denen das Gespräch zu stranden droht. Eine orgonomische Seite, die aber am Wesentlichen vorbeigeht, statt penetrant drauf zuzusteuern, wäre eine vollständige Absurdität.
Reich ist mit schlafwandlerischer Sicherheit in die drei Fettnäpfchen getreten und hat schließlich in ihnen getanzt, als er nacheinander Die Funktion des Orgasmus (Sex), Die Massenpsychologie des Faschismus (Politik) und sein Buch über die Schöpfung, Die Bione (Religion), schrieb. Wenn du als Leser nicht von einem Herzinfarkt in den anderen taumelst, ist es keine Orgonomie, sondern bloß schwules Gesülze. Gott wird die Lauwarmen angewidert ausspucken! Entweder brennst du orgonotisch oder du bist bereits am Verwesen, ohne selbst davon zu wissen. Ein übelriechender Furz (ein Gespenst), kein Mensch!
Schlagwörter:Buddhisten, Christentum, Fettnäpfchen, Funktion des Orgasmus, Kapitalismus, Linksliberale, Massenpsychologie des Faschismus, Offenbarung, Politik, Religion, Schöpfung, selbstschädigend, Sex, Small Talk
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