Posts Tagged ‘Drogen’

Ein grantiger Blogeintrag

18. Oktober 2024

Ein beliebiger Leserbrief aus dem Weltnetz bereits von vor einem Jahrzehnt, noch vor 2015. Seitdem hat sich alles verschlimmert, aber die Menschen wollen es offenbar so. Warum? Weil sie eine Todesangst vor Freiheit, Glück und der notwendigen Aggression haben, dies zu erreichen! DAS ist der Boden, auf dem der Faschismus wächst.

Ich bin mit jemandem befreundet, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt und sich als Deutscher fühlt, obwohl er aus dem mittleren Osten stammt.

Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ist mit einer Deutschen verheiratet, seine Kinder sprechen nur Deutsch. Er selbst spricht diverse Sprachen, einschließlich Türkisch und Arabisch, und lebt im tiefsten Neukölln. Seine Worte neulich (zum wiederholten Male) sinngemäß zu mir:

„Deutschland ist verloren. Warum haben sie nur all diese Leute ins Land gelassen? Die arbeiten nicht, ihre Kinder sprechen kaum Deutsch, sie leben aber wie die Maden im Speck, weil sie mit z.B. 6 Kindern mit Geld vom Staat nur so zugeschüttet werden. Sie trimmen dafür ihre Kinder darauf, die Deutschen zu verachten und sie töten zu wollen. Ich hab es mit eigenen Ohren gehört und mit eigenen Augen gesehen. Mit solchen Leuten will ich nichts mehr zu tun haben. Das sind nicht mehr meine Freunde. Dafür werde ich von ihnen Rassist genannt. Weißt du, daß die alle längst bewaffnet sind und nur darauf warten loszuschlagen? Immer die neuesten Modelle, die sie hegen und pflegen und die natürlich nicht angemeldet sind. Da lachen die doch nur drüber. Jeder Deutsche, der sie falsch anguckt, wenn es losgegangen ist, der ist ein Nazi, und für jeden in Zukunft getöteten Ihren wollen sie dann zehn tote ‚Nazis‘. Das wird so in türkischen Fernsehsendern gefordert, ich höre es durch die geöffneten Fenster, wenn ich abends die Straße lang gehe. Und all das andere Gesindel! Die brutalen Mafias aus Rußland, Tschetschenien, vom Balkan, aus Vietnam etc. Berlin ist voll davon. Und alle bewaffnet. Die Deutschen werden nichts dagegen setzen können. Die guten, klugen Köpfe, die in früheren Zeiten die Führung des Widerstands übernommen hätten, sind alle im Ausland. In Amerika, in der Schweiz, sonstwo, nur nicht in Deutschland. Deutschland ist erledigt, es wird auf afrikanisches Niveau ausgeblutet werden. Und es tut mir so leid. Warum nur haben sie alle diese Leute einfach so ins Land gelassen? Alle anderen Länder dieser Welt fordern Nachweise, daß man sich selbst ernähren kann, bevor sie einen ins Land lassen. Nur Deutschland nicht.“

Das linke Gesindel wird von einer Bevölkerung gewählt, die durch linksliberale Medien blöd gehalten wird und ohnehin zu einem Gutteil auf Droge ist. Die entsprechenden Wahltage waren jeweils ein green day, an dem bekiffte Zombies beispielsweise Amerika endgültig in den Abgrund getreten haben! In den USA schätzen Suchtmediziner Anfang der 2000er den Prozentsatz derjenigen, die Cannabis zumindest einmal probiert haben, auf 40% der Bevölkerung. Während Anfang der 1990er Jahre es in den USA 40 000 cannabis-bedingte Krankenhauseinweisungen (hauptsächlich wegen Selbstmordabsichten und Halluzinationen) gab, waren es zu der Zeit 100 000 im Jahr. Was das für Deutschland angesichts der Legalisierung bedeutet, wird hier erläutert:

Der Cannabiskonsum wird in Deutschland signifikant steigen! Ein Jahrzehnt Legalisierung in verschiedenen Bundesstaaten der USA und fünf Jahre in Kanada zeigen, daß der Cannabiskonsum gestiegen ist, insbesondere der intensivere Konsum.

Der Gesundheitsschutz nimmt nicht zu, sondern ab. Der Bericht 2022 des International Narcotics Control Board (INCB) faßt zusammen: „In allen Gerichtsbarkeiten, in denen Cannabis legalisiert wurde, zeigen Daten, daß cannabis-bedingte Gesundheitsprobleme zugenommen haben … In den Vereinigten Staaten und Kanada ist die Zahl der kleinen Kinder und Jugendlichen, die zu Hause Cannabis ausgesetzt waren, vergiftet und gezwungen wurden, sich an die Giftnotrufzentrale zu wenden und eine Notfallversorgung aufzusuchen, erheblich gestiegen. Die Zahl der Frauen, die während der Schwangerschaft und Stillzeit Cannabis konsumieren, ist zusätzlich gestiegen. Immer mehr Kinder wachsen in Familien auf, in denen Erwachsene Cannabis konsumieren.“ Außerdem wird es spürbar mehr cannabis-bedingte Verkehrsunfälle, Todesfälle, Besuche in Notaufnahmen und Krankenhausaufenthalte geben. Kanadische Behörden berichteten, daß Cannabis inzwischen die häufigste Ursache für substanzbedingte Krankenhausaufenthalte bei jungen Menschen ist – häufiger als Alkohol.

Und was all das sozialistische Rumdockern am Kapitalismus betrifft, haben der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Sowell und andere darauf hingewiesen, daß der Niedergang der Schwarzen in den USA anfing, als sie dabei waren, mit einer kollektiven amerikanischen Erfolgsstory anzuheben (Sowell, Powell und Rice sind die besten Beispiele). Gerade zu diesem Zeitpunkt fingen Kennedy und sein Nachfolger mit einem gigantomanischen Sozialprogramm an, um den armen Schwarzen „zu helfen“. Das Ergebnis war die Zerstörung der schwarzen Familie, die zuvor als ganz besonders stabil galt, und die Verbreitung einer Unkultur (beispielsweise Hip Hop), die in eine Community einbrach, die zuvor als besonders konservativ und gläubig galt – und durchweg republikanisch gewählt hatte. Groteskerweise hat das, was heute als „authentisch schwarz“ gilt („nigga“), nichts aber auch rein gar nichts mit nigrider Kultur zu tun. Es stammt aus der Unkultur der weißen Unterschicht der Südstaaten, die zum Großteil aus Wales, Schottland und Irland stammte und sich mit besonders ordinärem und unzivilisiertem, quasi „gälischem“, Verhalten von den meist im Norden lebenden romanisierten Engländern (yankees) abheben wollte. Dazu gehörte insbesondere ein abstruses Englisch. Entsprechendes erleben wir heute in Deutschland mit dem Kanak Sprak.

Das von Obama durchgedrückte verfassungswidrige nationale Gesundheitssystem ist nur deshalb notwendig, weil die Schwarzen so entmündigt wurden, daß sie nicht selbst für eine Krankenversicherung sorgen können wie der Rest der Bevölkerung. Als Nebeneffekt dieser großartigen Leistung Obamas werden sie dadurch noch mehr entmündigt werden… Leute wie Sowell fragen sich zu Recht, ob es angesichts der bisherigen Entwicklung (wenn man beispielsweise die Abtreibungsrate betrachtet) in 100 Jahren überhaupt noch Schwarze in den USA geben wird! Sozialismus vernichtet immer die Menschengruppe, der „geholfen“ werden soll.

Ich träume davon, daß Hollywood, die Medien und das Bildungssystem von unamerikanischen Machenschaften gereinigt werden. Ich träume davon, daß nur noch steuerzahlende Bürger an die Wahlurnen dürfen, so daß in einem Land ohne Personalausweise Wahlbetrug nicht mehr möglich wird. Ich träume von einem farbenblinden Land, ohne jene „affirmative action“. Ich träume von einem Land, in dem Drogendealer auf der Stelle an die Wand gestellt werden und Drogenkonsumenten die Inhaftierung droht, wenn sie nicht innerhalb kurzer Zeit Drogenfreiheit nachweisen können. Ein Land, in dem jeder Bürger bewaffnet ist und die Kriminellen in ständiger Todesangst leben. Sehr alte Amerikaner können sich noch an Zeiten erinnern, als niemand auf die Idee kam seine Haustür abzuschließen. Ein Land mit einer Goldwährung, in dem der Staat niemals auf die Idee käme, sich ohne Not in die Wirtschaft einzumischen. Das Land der Tapferen und Freien.

Es ist, als wenn wir in der „Matrix“ lebten. Beispielsweise der Irak-Krieg: Unter Bush wurden wir von Berichten über die amerikanische Inkompetenz und Greuel tagtäglich eingedeckt. Unter Obama war der Irak von der Medienlandkarte verschwunden – bis wie aus heiterem Himmel der IS kam, für den man prompt Bush verantwortlich machte.

Von den Machenschaften um die Ukraine will ich erst gar nicht anfangen. Leute, Ihr werdet betrogen, verarscht und für dumm verkauft und Ihr haltet Euch auch noch für ganz besonders kritisch und progressiv, wenn Ihr bei diesem Affentheater in vorderster Linie mitmacht! In Eurer Welt muß das Land der Dichter und Denker durch anatolische Analphabeten kulturell bereichert werden. In Eurer Welt ist die Hautfarbe eines Menschen wichtiger als sein Charakter. Und und und. Ihr seid vollkommen meschugge!

Und so sehen Eure heutigen „Nazis“ aus! Das, Eure gesamte Gesellschaft, das ist alles so von Grund auf krank, pervers, wiiiiiderlich und PSYCHOTISCH! Die Emotionelle Pest – ist das Gegenteil von dem, was Ihr für „Emotionelle Pest“ haltet:

Die Orgonomie als abtrünnige „Breakaway Civilisation“

17. Oktober 2024

Diejenigen Menschen fühlen sich zur Orgonomie hingezogen, welche sich von der Gesellschaft entfremdet fühlen, als wären sie Außerirdische, während sie selbst tief mit der Natur, Kindern, Wildtieren, dem Wald verbunden sind. Sie sind selber unerziehbare „Wildmenschentiere“. Alle anderen Menschen empfinden sich als Teil der Gesellschaft, identifizieren sich vollkommen mit deren moralischem Code, und haben überhaupt kein Gefühl für die Natur. Sie sind enkulturiert! Es geht um „Leben in der Fassade“ vs. Kernkontakt, Oberflächlichkeit vs. Tiefe.

Funktionalismus, also das ungepanzerte, „wilde“ Denken, ist, ganz einfach, Perspektivismus: Orgonometrie ist nicht eindimensional wie Sprechen und Schreiben, sondern braucht eine zweite Dimension („Bifurkation“). Tiefe ist, wieder ganz einfach, die dritte Dimension. Perspektive IST Kontakt. Die meisten Menschen versuchen die Dimensionen zu reduzieren, indem sie Drogen konsumieren, fernsehen und sich mit geistlosem Smalltalk beschäftigen. Sie sind eingebettet in die Gesellschaft und blicken BUCHSTÄBLICH nicht über den Rand hinaus.

Unsere ganze gegenwärtige Kultur ist darauf angelegt, unsere „Freiheitsgrade“ immer weiter einzuschränken. Die Welt um uns herum wird immer flacher und unser Gefühlsleben immer hohler. Man betrachte nur die Entwicklung der Filmkunst oder der Popularmusik. Unfaßbar seichter Schrott. Und selbst die klassische Musik und der Jazz verlieren zusehends an jedem emotionalen Appeal. Technisch mögen sie hervorragend sein, aber die Seele und die Kreativität, der persönliche Ausdruck, ist verschwunden. „Klassikstars“. Von der seelenlos gewordenen Bildenden Kunst brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Selbst die Wissenschaft: seit der Entwicklung der Quantenmechanik in den 1920er Jahren hat sich nichts mehr wirklich Innovatives getan. Es gibt heute schlichtweg keine Naturwissenschaft im eigentlichen Sinne mehr, sondern nur akademischen Leerlauf. Interessanterweise begann Reich Anfang der 1930er Jahre sich dem Labor zuzuwenden, um die Orgasmus-Formel jenseits der Psychotherapie zu untersuchen. Was er spätestens mit den Bion-Versuchen in Angriff nahm, war ein kompletter Neuanfang der gesamten Naturwissenschaft. ER war der einzige, DER EINZIGE, Wissenschaftler weit und breit.

Wir gehen immer weiter in die Tiefe, während der Rest der Menschheit immer flacher wird und sich von der Zweidimensionalität unaufhaltsam weiter auf eine „nulldimensionale“ Singularität zubewegt. Ich sage nur „KI“, „Tansgender“ und „Transhumanismus“. Wir und sie werden bald nichts mehr miteinander zu tun haben.

Viele kämpfen darum, die Orgonomie doch noch irgendwie an den Mann bringen zu können. Nein, die Menschen gehen einen anderen Weg. Beispielsweise interessiert sich niemand mehr für die Orgontherapie, weil man mit Hilfe der Psychopharmaka seinen Gefühlen, insbesondere der Angst, entkommen will – emotional verflachen will. Niemand will mehr in die Tiefe gehen! Niemand will mehr seinen Panzer verlieren, sondern ganz im Gegenteil eine schöne blitzende Rüstung verabreicht bekommen. Diese Leute haben bereits ihr Menschsein aufgegeben. Wie Reich so häufig andeutete: die entfliehen ihrem Tiersein, der Biologie, der Tiefe. Laßt sie verrecken! Die neue Welt beginnt mit uns!

Wem das zu abstrakt ist: man schaue sich die Wahlergebnisse in Deutschland an. Offenbar wollen die Menschen eine DDR 2.0 bzw. ein Kalkutta an der Spree. Morgen dazu mehr.

Koexistierende Wirkung und antiautoritäre Gesellschaft

13. Oktober 2024

Meine Behauptung, daß der 1960 begonnene Übergang von der autoritären zur antiautoritären Gesellschaft mit dem Wechsel von der „relativen Bewegung“ zur „koexistierenden Wirkung“ einherging, kann ich hier nur schwer direkt begründen. Nehmen wir erst mal folgendes Video und gehen dann den Beweis für meine Behauptung tangential an:

Den Unterschied zwischen den beiden Funktionsbereichen koexistierende Wirkung und relative Bewegung kann man sich am besten anhand des Unterschiedes zwischen einem Musikstück und der bildenden Kunst vorstellen. Man nehme etwa Leonardo da Vincis „Mona Lisa“. Es bringt nichts, das Bild sozusagen „eindimensional“ „Schritt für Schritt“ zu betrachten (solange man kein Kunsthistoriker ist). Der Kunstgenuß und das Verstehen des Sinns entsteht erst durch das Erfassen des zweidimensionalen Gesamtbildes. Diese „Gleichzeitigkeit“ entspricht der koexistierenden Wirkung, wie wir sie insbesondere im Traum erfahren. Es ist kein Zufall, daß wir im Traum nichts hören, denn Tonabfolgen, insbesondere aber die Musik, sind eben genau das: „eindimensional“ „Schritt für Schritt“ im Sinne der relativen Bewegung. Genau deshalb hat, entgegen der Meinung Frank Zappas, auch Humor und das Absurde in der Musik nichts zu suchen.

Man kann natürlich einwenden, daß es bei der gesprochenen oder geschriebenen „eindimensionalen“ Wortfolge doch den Witz gäbe. Aber genau dieser illustriert das obige. Ich erzähle etwas Rationales (Bereich der relativen Bewegung = logische Abfolge = Kausalität) und dann reiße ich unter dir den Boden, auf dem du stehst, weg und du fällst in den bodenlosen Abgrund des Bereichs der koexistierenden Wirkung. „Warum sind Hunde keine guten Tänzer?“ Du versuchst als Antwort etwas Sinnvolles zu formulieren, aber ich beantworte meine eigene Frage, indem ich sage: „Weil sie zwei linke Füße haben!“ Vom Wachzustand wird man plötzlich in die Welt der Träume und ihrer psychotischen (koexistierenden) „Psycho-Logik“ versetzt. Dieses Gefühl des Fallens macht schwindlig und wir lachen wie ein Kind auf einer Schaukel oder in einer Achterbahn. Gleichzeitig kann die Achterbahn aber auch der absolute Horror sein. Ich habe Leute gekannt, die mich anschrieen, ich solle mit meiner üblichen kindischen Monty Python-Routine aufhören, weil sie das Gefühl haben, in einen Derealisationserleben zu verfallen und geradezu psychotisch zu werden.

Das Umgekehrte tritt auf, wenn etwa überkandidelte Feiern, bei denen jeder angeheitert ist und alles in eine kathartische Orgie des Absurden abgleitet, abrupt durch die Polizei unterbrochen werden. Der Schock der Ernüchterung: plötzlich „steht man schwindelig vor dem Abgrund des Nichts“. Dies steht unseres Spaßgesellschaft unmittelbar bevor, wenn die Katastrophe hereinbricht…

Die Perioden unmittelbar vor und nach dem Schlaf, wenn wir liegen bzw. uns noch nicht bewegt haben, sind Zwischenzonen, in denen die Realität der relativen Bewegung allmählich durch den Bereich der koexistierenden Wirkung verdrängt wird bzw. umgekehrt. Dieser Übergang, wie jeder Übergang von einem Zustand in einen anderen, macht uns schwindlig und kann mit Angst einhergehen. Daher kann sowohl der einfache Akt des sich Hinlegens als auch der des Aufstehens (wie bei Reichs bettlägerigen Krebspatienten) Panik auslösen.

Interessanterweise versucht unsere gegenwärtige Kultur, diesen beängstigenden Unterschied zwischen den beiden Bereichen tendenziell einzuebnen und so die Angst zu mindern, die mit „Hinfallen“ und „Wiederaufstehen“ verbunden ist. Die relative Bewegung am Tag wird mit „Fantasy“ und all dem religiösen, psychedelischen und Hollywood-Mist überflutet, während die Menschen gleichzeitig versuchen, die koexistierende Wirkung in der Nacht durch Meditationstechniken und bewußtseinsbetäubende Drogen sozusagen „gleichzurichten“. Im Grunde genommen verwandeln sich die Menschen in Zombies, die nicht mehr zwischen Wachen und Schlafen unterscheiden können. Die musikalische Untermalung bietet die moderne Musik, die seit Liszt von der Ambition beseelt ist „Tongemälde zu malen“ und seit Wagner ein „Gesamtkunstwerk“ zu präsentieren. Die Kulissenmaler des Zombietums sind die modernen Künstler, die seit Kandinsky darum ringen Musik auf die Leinwand zu bannen. Oder für den Pöbel: seit dem Einzug der „Unterhaltungsindustrie“; kein hirnerweichendes Gedudel mehr ohne visuelle Stimulation und umgekehrt. Die eigene Vorstellungskraft verschwindet und Menschen verwandeln sich in Bioroboter.

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Das Immunsystem”

7. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Das Immunsystem“

Die Orgasmuskiste

5. Juli 2024

In der üblichen Sexualmedizin ist der Orgasmus so etwas wie ein Signal ans Gehirn, ähnlich dem Schmerz nach dem Motto „Ekstase Fußpilz!“, und er wird auf die gleiche Ebene gehoben mit dem Konsum von Drogen, etwa „Ausschüttung von Glückshormonen“.

Sicherlich spielen neuronale Prozesse und die Biochemie beim Orgasmus hinein. Wie sollte es anders sein! Reich selbst hat das eingehend in den 1930er Jahren untersucht. Um was es aber wirklich geht, kann man mit Hilfe des Orgonenergie-Akkumulators sowohl erklären als auch selbst unmittelbar erleben:

1. Der Orgasmus ist eine bioenergetische Entladung. Periodisch lädt sich der Organismus mit einem „Überschuß“ an Orgonenergie auf, was sich subjektiv in dem Gefühl des sexuellen Verlangens äußert oder, sagen wir, im „sexuellen Appetit“. Im Orgonenergie-Akkumulator spürt man unmittelbar, daß dieses „Aufladen“ keine bloße Metapher ist, sondern eine biophysikalische Realität. Man kann die Energie, die einen auflädt, sowohl im Akkumulator als auch im eigenen Organismus unmittelbar fühlen. Die Sitzung ist beendet, wenn die Energie den „Erstrahlungspunkt“ erreicht hat, d.h. wenn man die „Ladung“ spürt, die man aufgenommen hat. Der „innere Akku“ ist voll und die „innere Kontrollampe geht an“. Im normalen Alltag außerhalb des Orgonenergie-Akkumulators ist der „Erstrahlungspunkt“ erreicht, wenn die sexuelle Appetenz eintritt, vulgo: wir „geil“ werden.

2. Der erste Punkt ist buchstäblich nur die Hälfte der Wahrheit, denn im Orgonenergie-Akkumulator wird man nicht „bestrahlt“ oder „saugt eine konzentrierte Energie auf“, vielmehr kommt es zur orgonotischen Erstrahlung, weil wir in Kontakt mit einem zweiten Orgonenergie-System treten, nämlich dem des Orgonenergie-Akkumulators. Diese beiden Systeme schaukeln sich gegenseitig hoch bis es zur Erstrahlung kommt. Genau das geschieht im normalen Alltag außerhalb des Orgonenergie-Akkumulators zwischen dem ersten Blickkontakt, dem Flirten, der genitalen Umarmung und dem letztendlichen Orgasmus.

Die Emotionelle Pest (etwa in Gestalt der beiden Modjus Mildred Brady und Christopher Turner) stellt es so dar, daß der Orgonenergie-Akkumulator ein Ort des „Geilwerdens“ ist oder gar ein „Orgasmatron“. Tatsächlich ist er nur ein Gerät, daß das innerste Wesen der genitalen Umarmung und des Orgasmus sinnfällig macht, weshalb die Emotionelle Pest, d.h. die orgastische Impotenz, die aus Verzweiflung alle Erregung aus ihrer Umwelt mit Gewalt zum Verschwinden bringen will, den Orgonenergie-Akkumulator bis zum heutigen Tag mit viehischem Haß und unbedingtem Vernichtungswillen verfolgt.

Jeremy Steig (Teil 2)

14. Juni 2024

Get Me Out of Here: A Memoir : Steig, Jeremy: Amazon.de: Bücher

Die Beschreibung von Jeremy Steigs Vaters William, der auf kongeniale Art und Weise Reichs Rede an den Kleinen Mann illustriert, und damit erst veröffentlichbar gemacht, hatte – ist wirklich desillusionierend. Beispielsweise beschreibt Jeremy wie er mit William in den 1970er Jahren regelmäßig Pot rauchte, bis dieser sich einen eigenen großen Vorrat an Marihuana anschaffte. Jeremy beschreibt auch, wie die neue Gattin seines Vaters diesen auf Amylnitrit („Poppers“) brachte. „Mein Vater sagte, daß es den Sex sehr erregend machte“ (S. 93). Später machte William seinen Sohn auf die Lehren von Krishnamurti aufmerksam.

In der Rückschau, als Jeremy gegen Ende seines Lebens, als er, mittlerweile „clean“, mit seiner neuen japanischen Frau nach Japan übersiedelte und er seine dunkle Messiwohnung ausmistete und dabei auch die Gemälde seiner Mutter (ebenfalls Malerin) und seines Vaters von den Wänden nahm, ging ihm schließlich auf: „… sie waren ein extrem repressiver Haufen, der nicht wollte, daß ihre Kinder es ihnen, was den Erfolg betrifft, gleichtun. Es war befreiend, die Wände von meiner Familie zu befreien“ (S. 170). Als Abschluß der befreienden Aufräumarbeiten gab er schließlich auch den Orgonenergie-Akkumulator weg, den er 40 Jahre im Hinterzimmer, zwischen all dem Gerümpel, hat stehen lassen (S. 171). Man stelle sich das stickige ORANUR, nein, den DOR-Jauchenpfuhl vor, in dem er vegetierte!

Immerhin scheint doch etwas von „Reichs Lehren“ durch, wenn Jeremy Steig die Wirkung von Kokain, die Droge, die aus der Kokaine kommt und die in den 1980er Jahren die Szene zu beherrschen begann, beschreibt: „Coke zerstört die Nase, da sie geschnupft wird, und verursacht Schlaflosigkeit. Menschen werden böse, wenn sie es nehmen. Es stört die Erektionsfähigkeit von Männern und macht sie gleichzeitig sehr geil. Was für eine furchtbare Kombination! Es macht die Leute geil und unfähig, Sex zu haben, und das macht sie noch fieser. Der Wandel in der Musik schien über Nacht zu geschehen. Die Musiker fingen an, zu schnell zu spielen und ließen wenig Wärme in der Musik“ (S. 129). Und selbst Krishnamurti hatte etwas Vernünftiges beizutragen. Beispielsweise las Steig dort: „Er erzählte, daß er Menschen kennt, die Erfahrungen mit starken bewußtseinsverändernden Drogen wie Meskalin gemacht haben. Er deutete an, daß Drogen tatsächlich Türen zur Wahrnehmung öffnen können, aber daß diese Türen nach dem Drogenerlebnis doppelt verriegelt sind. Die einzige Möglichkeit, wieder hineinzukommen, wäre, mehr Drogen zu nehmen. Das kann ich bezeugen“ (S. 140).

Allgemein kann man zu Drogen sagen, daß sie schlichtweg die Emotionelle Pest sind: erstens töten sie langsam aber sicher die „innere Amöbe“ in dir, d.h. dein pulsierendes Vegetativum – was bleibt ist ein Psychopath, d.h. ein pestilenter Charakter, der keinerlei genuine Gefühle mehr in sich hat; und zweitens greifen sie das okulare Segment an, d.h. es wird zuerst geöffnet, um sich dann um so stärker zu schließen. Es bleibt nichts als eine gefühllose und BLINDE Hülle zurück. Die ablehnende Haltung diese Blogs zu Drogen jedweder Art ist absolut und nicht verhandelbar. STRAIGHT EDGE FOREVER!

Ähnlich ist meine Haltung zu linksliberalen Pfeifen wie William Steig! GET ME OUT OF HERE!

David Holbrook, M.D.: Politik, Angst, Liebe

5. März 2024

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Sich gegenseitig zu „psycho-sozio-analysieren“: Über den Glauben man wisse, was in den Köpfen anderer vorgeht

Brief an eine ehemalige Geliebte: Wenn wir unsere Ängste nicht kennen, dann kennen wir uns selbst nicht

Angst mit Bewußtheit versus Angst ohne Bewußtheit: Text für jemanden, der eine schwere Zeit durchmacht

Die Haltung, die mit Rationalität einhergeht

Politik als Ablenkung

Wenn einen das Glück und die Menschen verlassen haben…

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „AIDS” und folgende

14. Februar 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „AIDS“ und folgende

Mal wieder ein haßerfüllter Blogeintrag von Peter

11. November 2023

In letzter Zeit fällt mir auf, daß die jungen Psychologen insbesondere in psychosomatischen Tageskliniken ihre Patienten zunehmend „antipädagogisch“ zu ihrem „inneren Kind“ führen. Die Partnerinnen beklagen, daß ihr Mann zu einem Waschlappen geworden ist, der kindische Wutanfälle bekommt, sich nicht um die Kinder kümmern will, „weil ihm nicht danach ist“ etc. Die Leute werden, ganz im Geiste Fritz Perls, von den besagten Psychologen dazu aufgefordert, selbst ihren Kindern gegenüber ihrem ganzen Irrationalismus freien Lauf zu lassen, „um sich zu befreien“ und um „authentisch zu bleiben“. Ihr ach so kostbares Ich! Wenn das dann noch mit dem woken Moralismus verbunden wird, ist das Irrenhaus perfekt. Und diese Vollpfosten von „Therapeuten“ mitsamt ihren „Patienten“ bilden sich auch noch ein irgendwie auf der Seite der Aufklärung und von „LSR“ (ohne den Begriff zu kennen, selbstredend) zu stehen: Lebensfreude, Fortschritt, Eigenheit, antiautoritär, befreit, selbstbestimmt, aufgeklärt. Mir graut vor den ebenso beziehungsunfähigen Kindern, die die Produkte derartiger „Therapien“ heranziehen werden.

Was die Menschen heute, d.h. im antiautoritären Zeitalter, stattdessen brauchen, ist vor allem Orientierung nicht „Freiheit“. Beispielsweise, daß irgendwelche Experimente mit der Sexualität oder dem Bewußtsein (Drogen) am Anfang vielleicht aufregend sein mögen, aber zu nichts führen, abhängig machen und langfristig Schaden werden. Sie setzen einen Teufelskreis in Gang, der nur durch Selbstdisziplin unterbrochen werden kann. Warum diese Disziplin nicht jetzt aufbringen, bevor Dinge aktiviert werden, die ein fatales Eigenleben entwickeln? Das gleiche gilt schon für Wutanfälle. Meistens sind es nur hilflose, impotente Versuche die innere Erregung loszuwerden, weil man nicht wirklich das „innere Brennen“ ertragen kann. Ähnlich ist es mit irgendwelchen herbeigekitzelten angeblichen „multiplen Orgasmen“ bestellt, die nichts mit wirklicher bioenergetischer Entladung zu tun haben, oder mit „erweiterten“ Bewußtseinszuständen, die weit von wirklichen Einsichten in die Natur der Dinge entfernt sind: Ersatzkontakt statt Kontakt.

Heute ist Zurückhaltung, Überlegung, das was man früher verächtlich als „sekundäre Tugenden“ bezeichnet hat, wichtig. Das Ertragen und fruchtbar Machen von „Spannungszuständen“. Deshalb bin ich auch kein Libertärer, egal wie sehr ich auch mit Libertären sympathisiere. Beispielsweise würde ich, könnte ich es denn, Frauen den Alkoholkonsum schlichtweg verbieten. Ja! Sie können nie 100%ig sicher sein, daß kein Embryo in ihnen heranwächst. Ich würde generell Cannabis verbieten, weil es Kinder schwerst schädigt. Sind nämlich die Eltern „Konsumenten“, wachsen die Kinder in einem Horrorfilm auf, in dem die Eltern immer wieder und schließlich permanent zu Zombies mutieren, zu denen keine echte emotionale Beziehung aufgebaut werden kann.

Ist das nicht ungeheuerlicher Autoritarismus? Bitte! Euren scheiß Liberalismus, eure teuflische „Toleranz“ und eure lächerliche „Demokratie“ könnt ihr euch sonstwo hinstecken. Man darf sekundäre Triebe und die Emotionelle Pest nicht dulden. Punkt! Wer sich wie ein verzogenes Kind benimmt, wird auch so behandelt. Aber gilt nicht die freie, „antiautoritäre“ Erziehung? NEIN! Gegenwärtig geht eine ganze Generation von Kindern psychisch (emotional) zugrunde, weil man ihnen alles durchgehen läßt. Das empfinden sie nämlich nicht etwa als Liebe, sondern ganz im Gegenteil als Gleichgültigkeit und Vernachlässigung. Jeder einigermaßen kontaktvolle Mensch sollte spüren, daß man Kinder bei bestimmten Sachen Grenzen setzen kann, ohne daß sie sich abpanzern, daß man aber bei anderen Dingen unter keinen Umständen eingreifen darf. Beispielsweise muß ein Kind lernen, daß auch andere Rechte habe, aber unter keinen wie auch immer gearteten Umständen darf man sich über sein lustvolles Erkunden der Welt lustig machen, dieses verurteilen oder gar unterbinden. In Amerika kann es passieren, daß die Polizei gerufen wird, weil ein 5jähriger „Sexualstraftäter“ ein 4jähriges Mädchen umarmt und geküßt hat!

Ist es zuviel verlangt, daß ich in einer normalen Welt leben will, nicht in einer CLOWNSWELT? Und noch eins drauf: Ich würde die internationalistische Linke (also Grüne, SPD, Linke) zu Staatsfeinden und Volks- und Landesverrätern erklären und als Verfassungsfeinde schlichtweg verbieten; die restlichen Parteien, die von diesem Gift zersetzt sind, unter strengste Beobachtung stellen. Gegen eine nicht-woke wirkliche ARBEITER-Linke, eine NATIONALE Linke hätte ich nichts, aber auch rein gar nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil! Aber dieses gottverfluchte Gesindel von Gutmenschen…

Orgontherapie und die Massenpsychologie der Demokratie im 21. Jahrhundert

3. August 2023

Einst war das Problem, daß die psychiatrische Orgontherapie Reichs Schülern Unmengen von Geld einbrachte und deshalb immer die Gefahr bestand, daß der Profit alle wissenschaftlichen Überlegungen überlagert, die Orgonomie am eigenen Erfolg zugrundegeht. Tatsächlich konnten „Körperpsychotherapeuten“ bis weit in die 1980er Jahre hinein, als „alternative Gesundheitstage“ noch das Ding waren, „ein Schweinegeld“ machen, was auch so mancher Kriminelle, der sich als „Reichianer“ titulierte, schamlos ausgenutzt hat.

Diese Zeiten sind vorbei und Orgontherapie wird nachgefragt, als würde man abgelaufene, verklumpte Frischmilch einem Laktoseintoleranten anbieten. In Amerika laufen die (dort erlaubten) Werbeaktionen des American College of Orgonomy ins Leere und orgonomische Psychiater müssen sich weitgehend auf die konventionellen Methoden ihrer Profession besinnen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Die Zeiten des: „Werde Orgontherapeut und Du hast für alle Zeiten ausgesorgt, weil dir die Patienten die Bude einrennen!“ sind definitiv vorbei.

Schuld ist die sexuelle Revolution, die etwa 1960 einsetzte. Sie hat die individuelle und die gesellschaftliche Panzerung derartig durcheinandergebracht, daß die Angst, die im Panzer einst fest gebunden war, nunmehr so frei flottiert, daß die meisten Menschen das Leben ohne Drogen und Medikamente nicht mehr ertragen können und sie sich neuerdings sogar Brüste, Hoden und Penisse abschneiden lassen, um den Energiepegel und damit die (Sexual-) Angst zu bändigen. Die Angst soll weg! Deshalb hat eine Therapieform, die darauf beruht Angst freizusetzen und auszuhalten, kaum noch eine Chance.

Im gesellschaftlichen Bereich erklärt das, warum „rechtspopulistische“ Parteien, die für die Demokratie, also die Herrschaft des Volkes, eintreten sich so schwertun und, kaum daß sie an der Macht sind, sich dem gegenwärtigen krypto-faschistischen System des Westens anpassen. Die Menschen haben zunehmend „Angst vor der eigenen Courage“. Nur das kann erklären, warum eine Partei wie Die Grünen, die AUSDRÜCKLICH „die Energie drosseln“ will, so einen absurd hohen Zuspruch hat und das selbst bei Menschen, die an sich gar nicht so dumm sind. Oder man denke an die SPD, deren EINZIGES Programm der „Antifaschismus“ ist, d.h. das Mobilisieren und das sich Aalen in Schuldgefühlen. Die „bürgerlichen Parteien“ sind eh nur noch eitrige Wurmfortsätze der Grünen. Einschläfernde Figuren wie Habeck, Mr. Magoo, SchMerz, Biden, Macron und all die anderen Schlaftabletten sind eben das: das Höchstmaß an Erregung, daß die Massen noch aushalten können. Sozusagen sprechende (stammelnde) und laufende (stolpernde) Massen-Psychopharmaka. Trump ist vielleicht das letzte Aufbäumen des Lebendigen auf der politischen Bühne, bevor alles im Nebel der „Psychopharmaka“ versinkt. Eine „bekiffte“, sterbende Welt!