Posts Tagged ‘Bifurkation’

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

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Teil 7

nachrichtenbrief67

9. September 2017

Die Orgonometrie von Pseudomonas aeruginosa

9. Januar 2014

Dies ist eine Ergänzung zum Blogeintrag Die Orgonometrie von E. coli.

Orgonometrie bzw. die ständige Bifurkation von Entwicklungsgleichungen wird gerne mit der Spaltung von Bakterien illustriert:

bionorgpseudo

A1 ist dann das Mutterbakterium (erste Generation), das sich in die beiden Tochterbakterien B1 und B2 aufspaltet (zweite Generation). Das läßt sich dann mit weiteren Aufspaltungen über beliebig viele Generationen ausweiten (C, D, E, F, G, etc.).

Problem ist nur, daß alle Bakterien (in diesem Fall A1, B1 und B2) vollkommen identisch sind. Das bedeutet, daß es erstens keinerlei Unterschied zwischen den beiden Funktionsebenen A und B gibt, in dem Sinne, daß A „funktionell tiefer“ ist als B, und zweitens keinen Unterschied zwischen den beiden „Variationen“ B1 und B2, d.h. es sind keine Variationen, sondern getreue Abbilder von A1. Oder, wie gesagt: A1, B2 und B3 sind austauschbar! Was sollte daran Orgonometrie sein?

Forschungen von Bridget Kulasekara, Samuel Miller, et al. (University of Washington, Seattle) haben nun gezeigt, daß obwohl die beschriebenen Bakterien-Generationen genetisch identisch sind, sich die einzelnen Bakterien jedoch trotzdem vollkommen unterschiedlich verhalten können.

Die Forscher zeigten, daß, wenn sich eine bakterielle Zelle in zwei Tochterzellen teilt, es möglicherweise zu einer ungleichmäßigen Verteilung der zellularen Organellen kommt. Die resultierenden Zellen können sich unterschiedlich voneinander verhalten, je nachdem welche Plasmateile sie während des Teilungsvorgangs erhalten haben. Das wurde zwar nur beim Bakterium Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen, trifft jedoch wahrscheinlich für alle Zellen zu, auch die Zellen des menschlichen Organismus.

Wenn sich Pseudomonas-Zellen teilen, schnüren sie in zwei Hälften, um zwei Tochterzellen zu erzeugen. Obwohl die Zellen genetisch identisch sind, kann aber nur eine Tochterzelle den einzig vorhandenen Schraubenantrieb der Bakterie erben. Die andere Zelle kann einen eigenen Schraubenantrieb synthetisieren, aber sofort nach der Teilung sind die beiden Zellen sehr unterschiedlich. (…) „Wir haben gezeigt“, so Miller, „daß die ungleichmäßige Vererbung von Organellen eine weitere Art und Weise darstellt, die Zellen zur Verfügung steht, um Vielfalt zu schaffen und dergestalt die Chancen für das Überleben ihrer Art zu erhöhen.“

Das ist mechano-mystisch ausgedrückt. Die Orgonometrie öffnet den Zugang zum bioenergetischen Hintergrund dieser „artenerhaltenden Vielfalt“.