Posts Tagged ‘Internationalismus’

Die Massenpsychologie des Faschismus im Juni 2020 (Teil 1: Corona)

17. Juni 2020

Der Rote Faschismus: Corona hat nicht nur in Deutschland, sondern weltweit die Demokratie nachhaltig zerstört. Der Sozialismus wurde eingeführt und allgemein wird eine „Normalisierung“ ausgeschlossen, stattdessen solle man die Möglichkeit am Schopfe packen, um die „große Transformation“ voranzutreiben. Praktisch bedeutet das, daß wir nach Notstandsgesetzen leben und mehr und mehr von einer technokratischen Zentralregierung abhängig werden. Es geht um Machtkonzentration und darum, daß die Menschen in allen Bereichen ihres Lebens gegängelt werden und auch gar nichts anderes ersehnen, denn sie wollen ja „Sicherheit“. Ganz offen wird uns dabei Rotchina als Blaupause für die Zukunft präsentiert. Ziel des Spottes, der Häme und der Anklage der „kritischen“ Medien sind nicht etwa die Mächtigen, insbesondere Frau Merkel, sondern die Dissidenten und „Populisten“. Es herrscht eine Einheitsmeinung und die Macht der Parlamente wird restlos ausgehöhlt. Ohnehin gäbe es für die heutigen Probleme nur noch internationale Lösungen, was praktisch bedeutet, daß wir von irgendwelchen unkontrollierbaren gesichtslosen Mächten regiert werden.

Der Schwarze Faschismus: Welche Funktion sollte die künstlich geschürte Corona-Hysterie für die Wirtschaftsbosse haben, die uns nicht zu unserem Besten unterdrücken, wie es die rotfaschistischen Politiker tun, sondern zu ihrem Besten. Nun, das Geschäftsmodel der pharmazeutischen Industrie ist am Absterben, da alle denkbaren Stoffe mittlerweile durchprobiert worden sind und es schlichtweg kaum noch neue Medikamente geben wird, mit denen man Gewinne erzielen kann, sondern nur noch spottbillige Nachahmerpräparate. Das Geschäft mit immer neuen Impfstoffen ist demhingegen zukunftssicher und verspricht horrende Profite, da natürlich JEDER geimpft sein muß. Ansonsten: der kleine Buchladen im Haus gegenüber geht pleite, während Amazon soviel Gewinn macht, wie nie zuvor. Andere Großkonzerne, etwa die Autoindustrie, leiden zwar unter der Absatzflaute, doch sie sind zu groß, um zu scheitern, während die Milliardenvermögen, die hinter ihnen stecken, darauf lauern, all die ruinierten mittelständischen und aufstrebenden Kleinunternehmen für praktisch nichts aufzukaufen, wenn die Wirtschaft kollabiert. Außerdem drückt Massenarbeitslosigkeit die Löhne und wir „Untermenschen“ werden auf den uns zustehenden Platz verwiesen. Wie in der Politik geht es auch hier um die Konzentration von Macht.

Wie Reich 1956 sagte: Seine Feinde sind „Moskau“ (der Rote Faschismus) und „Rockefeller“ (der Schwarze Faschismus), die gemeinsam an der Zerstörung der Entdeckung der Lebensenergie arbeiten, der eigentlichen Grundlage der Arbeitsdemokratie.

Der Einbruch der Emotionellen Pest in das amerikanische Leben

13. Januar 2020


No Borders! No Nations! I love Volkstod!

Der Einbruch der Emotionellen Pest in das amerikanische Leben

nachrichtenbrief136

27. Oktober 2019

Ergänzung zu „Peters Lektüre von KINDER DER ZUKUNFT (Teil 5)“

14. Januar 2018

Wer genau sind die Verschwörer, die uns das Leben zur Hölle machen? Wer genau sind die stinkenden Drecksäcke, die ein System geschaffen haben und aufrechterhalten, in dem Sozialabgaben und Steuergelder von deutschen Familien ausgepreßt werden, so daß Mütter arbeiten müssen und ihre Kinder in „Krippen“ bio-psychologisch verkrüppeln? Gelder, die dann an marodierende Abenteurer aus den Scheißlöchern dieser Welt verteilt werden. Wer steckt dahinter, daß unsere Kinder in einem Land aufwachsen müssen, das sich selbst zunehmend in ein Scheißloch verwandelt? Namen!

OK, man schaue sich an, wer Hillary unterstützt hat, jener Frau, die frech unter dem Symbol für „9/11“ kandidiert hat. Diese Dämonen lieben es nämlich, uns auf offener Bühne ins Gesicht zu spucken. Das ganze läuft auf drei Machtzentren hinaus, die unser Leben bestimmen: die Rothschilds, die alles getan haben, um Hillary zum Sieg zu bringen und entsprechend nonstop alles tun, um Trump zu vernichten, George Soros und das saudische Königshaus. Das Kapital und damit die Medienmacht, die neuen Bolschewisten (Antifa und ähnliche Soros-Marionetten) und natürlich der gesamte Islamisierungskomplex. Alles greift paßgenau ineinander. Das ist keine Theorie. Man braucht nur ihr Propagandaorgan CNN zu schauen. Dazu dieser Link. Leider wieder widerlich antisemitisch, aber erneut: ich habe keinen besseren deutschsprachigen Verweis gefunden.

Glaubt denn irgendjemand, daß die verbrecherische EZB-Politik, der flächendeckende bolschewistische Terror („Antifa und ARD/ZDF“) und die systematische Islamisierung irgendwie „Schicksal“ im Sinne von „Zu-Fall“ sind, d.h. irgendwelchen Mechanismen entspringen, die wir nicht kontrollieren können? Etwa der „Preis für den Fortschritt, den wir zahlen müssen“. Nein, die drei Elemente haben einen gemeinsamen Nenner: den Internationalismus. Die „Globalisierung“ ist gemacht. – Vollkommen unsinnige Sprüche, wie, daß ein freier Warenverkehr zwischen den Nationen unbedingt mit offenen Grenzen für Personen einhergehen muß. Dabei ist doch selbstevident, daß kein Chinese nach Japan einwandern muß und umgekehrt, gäbe es zwischen den beden Ländern ein Freihandelsabkommen. Oder Schwachsinn wie „kulturelle Bereicherung“ (Deutschlands!!!) bzw. kulturelle oder gar biologische „Inzucht“ in Deutschland ohne Türken, etc. Derartige „Argumente“, auch etwa für den Nachzug ganzer Familien, denen es beispielsweise in Syrien doch offensichtlich gut geht, sind dermaßen fadenscheinig, wenn nicht kraß SCHWACHSINNIG! Das ist ist die wohlkalkulierte Massenpropaganda der Verschwörer. Die Globaliserung kommt nicht „einfach so“, sondern ist geplant und organisiert.

Es geht hier nicht um irgendwelche verschrobenen Verschwörungstheorien, die von ziemlich unappetitlichen Antisemiten verbreitet werden, sondern schlicht um die organisierte Emotionelle Pest, die nur ein einziges Ziel hat, die Selbstbestimmung der Völker und die Selbstregulierung der Individuen zu unterminieren und letztendlich zu verunmöglichen. Es ist dabei kein Zufall, daß im Kern „Pizzagate“ steht (Hillary, Podesta, Epstein, etc.): die Folterung und Ermordung von Kindern.

Wer’s nicht glauben will: bitte im Weltnetz nach „Q“ bzw. „qanon“ suchen!

Peters Lektüre von KINDER DER ZUKUNFT (Teil 5)

13. Januar 2018

Kinder der Zukunft: einer der entscheidenden Sätze findet sich auf S. 22f: Ziel sei es, „den natürlichen Ausdruck des Neugeborenen zu verstehen und jede Einschränkung zu beseitigen“. Dieses Grundanliegen Reichs kann man wirklich auf alle Gebiete ausdehnen: in der Therapie wird versucht, den natürlichen Ausdruck freizulegen und zu unterstützen, desgleichen in den Versuchen die Arbeitsdemokratie freizulegen, selbst beim Cloudbusting, was die Selbststeuerung der Atmosphäre betrifft – überall. Das ist der Kern der Orgonomie. Sozusagen: der Kern ist ihr Kern. Und genau deshalb ist dieses Buch auch so überaus wichtig. Und genau weil es so wichtig ist:

Auf S. 27 schreibt Reich, daß „die Natur in den tiefen Quellen des lebendigen Prinzips ein Zusammenwirken der Menschen anstrebt“, doch die neurotischen Prinzipien „diese grundsätzliche Einigkeit der internationalen menschlichen Existenz zerreißen und trennen“. Das sollte, so Reich weiter, im Schmelztiegel USA leicht zu begreifen sein, im Gegensatz zu Ländern mit „nationalen Beschränkungen“. Soweit Reich. Das Prinzip „Kinder der Zukunft“ soll hier, ganz gemäß dem Zeitgeist nach zwei verheerenden Weltkriegen, der Durchsetzung des internationalistischen Projekts dienen. Etwa im Sinne dieser Schmelztiegelhexe (und, nein, ich bin kein Antisemit, aber sie ist nun mal das beste Beispiel):

Wir müssen bei Reich das Überzeitliche vom Zeitgebundenen trennen. Die Wahrheit von damals ist heute eine lebensfeindliche, pestilente Lüge, die unser Leben insbesondere aber das Leben unserer deutschen Kinder in eine veritable Hölle verwandelt! Oder wie Reich auf S. 29 schreibt: die biophysikalischen Grundlagen „sind jenseits der Veränderlichkeit“, während Institutionen und Ideologien unbedeutende sekundäre Funktionen darstellen, die veränderbar sind.

Ich werde gefragt, warum ich so streng mit dem Buch Kinder der Zukunft umgehe. Schlechte Umgangsformen, kompromißlos, extrem, etc. Sozusagen schlecht für „die Bewegung“ oder „die Sache“. Ich gebe nur das wider, was mir aufgefallen ist und was der Leser m.E. wissen sollte. Die Übersetzung ist flüssig zu lesen und gibt das Original korrekt wider. Aber ist das SELBSTVERSTÄNDLICHE erwähnenswert? Ist erwähnenswert, daß jeder SELBSTVERSTÄNDLICH das Buch lesen sollte, der sich auch nur marginal für Reich interessiert?

Ein anderes Beispiel: Teile von Äther, Gott und Teufel (1983) mußten ins Deutsche übersetzt werden. Eine ganz überwiegend gute Übersetzung. Nicht erwähnenswert, da SELBSTVERSTÄNDLICH. Erwähnenswert sind einzig und allein Stellen wie: „es gibt keinen luftleeren Raum“ (sic!), weil der Übersetzer allen Ernstes „vacuum“ mit „luftleer“ widergegeben hat. Ich muß so etwas erwähnen, allein schon, weil es sonst niemand macht. Für mein Empfinden ist ein solches Schweigen gewissenlos, nach dem Motto: „Hauptsache Äther, Gott und Teufel ist auf deutsch erschienen!“

Warum fehlt in Kinder der Zukunft, im Gegensatz zur amerikanischen Originalausgabe, die Quellenangabe des zentralen und wichtigsten Kapitels des Buches, „Die Kinder der Zukunft“? („Children of the Future. I. Report on the Orgonomic Infant Research Center“, Orgone Energy Bulletin, 2(4), Oktober 1950, S. 194-206). Kann man sich solche Nachlässigkeiten bei einem Freud-Buch vorstellen? Deshalb die rigiden Formalitäten, die Reich und später Elsworth F. Baker ihrer Umgebung aufzwangen: angesichts von „Orgasmus, Sexualökonomie und Entspannung“ muß man Respekt erzwingen. Siehe Reichs Rede an den Kleinen Mann.

Ich weiß, ich bin kleinlich, aber Fußnote 3, S. 21: „Der Begriff Sexualökonomie ist eine Weiterentwicklung der Freudschen Trieblehre.“ Warum nicht: „Die Sexualökonomie ist eine Weiterentwicklung der Freudschen Trieblehre“? Der Begriff der Sexualökonomie umfasse, so diese Fußnote des Übersetzers, die Gesamtheit der menschlichen Antriebe, nicht nur, wie häufig fälschlicherweise angenommen werde, den Sexualtrieb. Und warum heißt es denn „Sexualökonomie“? Lautet der Untertitel des Buches nicht „Zur Prävention sexueller Pathologien“? „Sexualität“ steht schlichtweg für die Expansion des Energiesystems, das eine Einheit ist, nicht, wie bei Freud, ein Sammelsurium voneinander vollkommen unabhängiger Triebe, die miteinander griechische Tragödie spielen. Regulator dieses Energiesystems ist der Orgasmus. Und was macht diese Fußnote? Sie relativiert die Bedeutung der Sexualität!

Aber zitieren wir das Glossar von Die Massenpsychologie des Faschismus:

Sexualökonomie. Der Begriff bezieht sich auf die Regulierungsweise der biologischen Energie oder, was dasselbe ist, des sexuellen Energiehaushalts des Individuums. Sexualökonomie meint die Art, in der ein Individuum mit seiner biologischen Energie wirtschaftet – wieviel davon es eindämmt, wieviel davon es orgastisch entlädt. Die Faktoren, die diese Regulierungsweise bestimmen, sind soziologischer, psychologischer und biologischer Natur. Die sexualökonomische Wissenschaft hat die aus dem Studium dieser Faktoren gewonnene Gesamtheit des Wissens zum Inhalt gehabt. Der Begriff bezeichnet Reichs Arbeit vom Zeitpunkt seiner Widerlegung der Freudschen Kulturphilosophie bis zur Entdeckung des Orgons, wonach er zu dem Terminus Orgonomie – Wissenschaft von der Lebensenergie – abgewandelt wurde.

So einfach, so funktionell ist das Leben! Ohnehin hätten wir uns das alles ersparen können, denn im amerikanischen Original lautet die Fußnote von Raphael und Higgins (die dort übrigens skandalöserweise nicht als solche gekennzeichnet ist, so daß jeder Leser sie Reich zuweisen wird, dessen Originalaufsatz gar keine Fußnoten hat!) entsprechend der offiziellen orgonomischen Definition von „Sexualökonomie“: „Sex economy refers to the manner in which the organism regulates its biological (orgone) energy.“ Ist dieses Fußnoten-Durcheinander etwa nicht erwähnenswert?

Warum, warum, warum müssen wirklich alle Bücher Reichs zu einem editorischen Alptraum entarten?!

In der Fußnote 5, S. 22 wird Dr. Müschenichs Doppelblindstudie über den Orgonenergie-Akkumulator erwähnt. Sie stamme aus dem Jahr 1995 (sic!). Als Beleg wird auf Dr. Müschenichs Buch von 1987 verwiesen… Puhhhhh… Ja, jetzt bin ich wirklich kleinlich, aber… Puhhhh…

P.S.: Gerade eben habe ich für neue Blogbeiträge in Reich-Büchern geblättert: In Charakteranalyse werden in einer Abbildung „blockierte Erregung“ und „blockierende Erregung“ miteinander vertauscht (KiWi, S. 574). In Äther, Gott und Teufel wird in einer Abbildung der Panzer nicht mit „Panzer“ beschriftet, sondern mit – „Liebe“ (1983, S. 67).

nachrichtenbrief81

24. Oktober 2017

Blogeinträge Juni/Juli 2010

4. August 2016

Im Juni/Juli 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:

Blogeinträge Juni/Juli 2010

  • Der arabisch-israelische Konflikt und die Emotionelle Pest
  • Der Rechtstrend der türkischen Politik und die Emotionelle Pest
  • Das Ziel von Präsident Obamas Politik verstehen
  • Die sozio-politische Charakterstruktur bestimmt das ideologische Denken
  • Der Unterschied zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen
  • Die Islam-Nazi-Verbindung
  • Politik ist nicht die Lösung der sozialen Probleme
  • Das große Ausweichen vor dem Wesentlichen in der Debatte um die Reform des Gesundheitswesens
  • Die Zerfall der autoritären Gesellschaftsordnung

 

 
Zu „Der arabisch-israelische Konflikt und die Emotionelle Pest“

Peter schrieb 2013: Neues zum Neo-Nationalsozialismus in Deutschland:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/liebe_frankfurter_rundschau/

Robert : Oxford-Professor: „Israel half bei der Gründung der Hamas…“
Gerhard Wisnewski
„Ein Feind, ein guter Feind, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!“, trällerte einst Heinz Rühmann. Pardon: Ein guter Freund, natürlich. Doch so absurd ist der Gedanke nicht. Denn über einen guten Feind geht ebenfalls nichts, wie Israels Unterstützung der islamischen Widerstandsbewegung Hamas beweist…
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/gerhard-wisnewski/oxford-professor-israel-half-bei-der-gruendung-der-hamas-.html

Darauf Peter: Schlicht und ergreifend QUATSCH, der darauf beruht, daß die Menschen nicht funktionell denken können, sondern alles aus dem Zusammenhang reißen und dann mit diesen Versatzstücken ihre wirren Verschwörungstheorien zusammenzimmern.
Die Islamisten hatten im Gazastreifen ein soziales Netz aufgebaut, jedoch ohne militärische Ambitionen. Sie gründeten in Gaza die islamische Universität und bezogen Gelder aus dem Ausland für den Bau von Moscheen. Israelische Genehmigungen dafür werden als ‚Beweis‘ für die Bevorzugung der Islamisten angebracht. „Das ist ein lächerliches Argument“, meint Harari. „In der gleichen Periode entstanden die ‚Bir Zeit Universität‘ und ‚ANadschach‘ in Nablus“. Im Gegensatz zur weltlichen ‚Fatah‘, DFLP oder PFLP unter dem Dach der PLO, enthielten sich die Islamisten bis 1989 des Terrors gegen Israel. Bewaffneter Widerstand sollte warten, „bis wir bereit sind und um Israel keinen Vorwand zu liefern, uns zu stoppen“, zitiert Harari. Kaum ein Moslembruder saß im Gefängnis.
http://www.security-explorer.de/index.php?id=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=97&cHash=a9798dc56acbc501de811fcea9f7fb82

Robert: http://www.wahrheitssuche.org/israel-hamas.html

Matthias: Besonders die Schlußwende zeigt den Kopp-Verlag mal wieder von seiner widerlichen Seite. Das seltsame dabei ist doch: selbst wenn Israel die Hamas anfänglich unterstützte oder ‚abtastete‘, was sicher alles Andere als umfangreich war und durchaus im sicherheitspolitischen Rahmeninteresse liegt, wieso es Israel vorwerfen!? Um die kommunistisch gespeiste Enteignungsmentalität der anderen ‚weltlichen‘ Aktivisten und Terroristen ins Schach zu setzen durch Unterstützung einer religiös aufgebauten Bewegung war zu damaliger Zeit naheliegend – auch die Staaten versuchten sich mit dieser Strategie in Afghanistan. Aber gleich zu behaupten: unter wesentlicher Mithilfe oder gar Hamas von Israel selbst gegründet ist so idiotisch und umfeldverkennend, schlichtweg – ja, nicht blöde, sondern eigentlich.
Obendrein hintertreibt solch Gefasel der ‚aufklärerischen Weltöffentlichkeit‘ jeden wirklichen Lösungsansatz, indem Sie die Feinde Israels in ihrem Anspruchsdenken Israel gegenüber füttern – sorgt also selbst für das, was man Israel vorwirft.
Auch die Art oder besser die Haltung, aus der der Vorwurf kommt: ankreidend und schlichtweg klein. Ja, einfach klein. Wie das falsche Höhnen falscher Bekanntschaft.
Was der Kopp-Verlag wohl berichten würde, WENN Israel anfängt, seine Feinde ein für alle Mal zu bekämpfen? Schade um den Kopp-Verlag, manches las ich gern.

Robert: Eins stimmt aber nicht, nämlich dass der Text vom KOPP Verlag stammt. Gerhard Wisnewski zeichnet dafür verantwortlich, nicht die KOPP-Redaktion. Dabei werden bei KOPP-Online durchaus sich diametral entgegengesetzte Meinungen veröffentlicht.

Matthias: Danke für den Hinweis, Robert.
Gut, wird bedacht.
Zu Wisnewski kann ich garnichts sagen; seine Absonderungen sind zuweilen haarsträubend und allgemein irgendwie uninteressant. Ziemlich beschissene Welt, in die er sich da verrannt hat.
Bei Madrasa of Time kommt ab und an mal was über ihn und sein Haufen Freaks. Greulich!
Aber zum Thema mal was über das ‚palästinensische Volk‘:
http://www.freie-juedische-meinung.de/component/content/article/106-israel-vergangenheit-gegenwart-und-zukunft/660-es-gibt-kein-palaestinensisches-volk

Robert: Das Problem bei W. ist, dass er alles allein macht und keinen Mitarbeiterstab hat. So macht er bei der Recherche auch Fehler, die sonst vermieden wären. Was ihn auszeichnet, ist sein Mut, wirklich jede Schweinerei aufzudecken, auch wenn es zuerst absurd erscheint. Sein Ziel, Verschwörungen aufzudecken, macht ihn natürlich besonders unattraktiv. Aber nicht umsonst wurde das Wort Verschwörungstheoretiker mit neuem Inhalt gefüllt, um so Verschwörungen besser verbergen zu können.

Robert: Warum wichtige Fragen nicht gestellt werden
Der Palästinakonflikt dominiert seit Jahrzehnten die internationale Politik und Berichterstattung. Gemessen an den Opferzahlen, ist dies unverhältnismäßig. Doch derartige Fragen scheinen verpönt. Von Gunnar Heinsoh
http://www.welt.de/debatte/article112406530/Warum-wichtige-Fragen-nicht-gestellt-werden.html

Robert: Warum protestieren die Muslime diesmal nicht?
Das Leid der Palästinenser im Flüchtlingslager Jarmuk schreit zum Himmel. Nur: Die meisten Araber interessiert es nicht. Sie kümmern sich nur um palästinensische Opfer, wenn Israelis im Spiel sind.
Zitat:

Die Mehrheit der Muslime in Deutschland entlädt wiederum lieber ihren Hass auf die Juden und Israel, als den innermuslimischen Krieg zu beklagen.
Das Schicksal der Palästinenser kümmert die meisten von ihnen seit jeher wenig. Bedauernswerterweise lässt sich diese Kälte für viele arabische Regierungen feststellen. Anders lässt sich nicht erklären, warum es fast 70 Jahre nach der Flucht und der teilweisen Vertreibung der Palästinenser aus dem jüdischen Staat selbst noch im Gazastreifen palästinensische Flüchtlingslager gibt. Auch Jarmuk existiert schon seit einer halben Ewigkeit.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article139395820/Warum-protestieren-die-Muslime-diesmal-nicht.html

3 Antworten zu „Der Rechtstrend der türkischen Politik und die Emotionelle Pest“

Peter: Hier ein Beispiel für die Faschisierung der türkischen Community:
http://www.pi-news.net/2013/01/ruckstandige-turkische-buch-und-kulturmesse/

O.: Ersetzt man in Konias Text die „türkischen“ mit die „amerikanischen“ und die „Islamisierung“ mit „Christianisierung“ würde man keinen Unterschied zwischen einer Aussage über der Türkei und Amerika finden, insbesondere „charakterlich“. Ist dies eines Lobes wert?

Darauf Peter: Erstens weiß Konia, wovon er spricht (rate mal, woher der Name „Konia“ stammt!), und zweitens ist es wirklich eine Medienverzerrung, wenn man Amerika von „rechten christlichen Fundamentalisten“ bevölkert sieht. Wirklich die gesamte amerikanische „Kultur“ und sogar der Staat sind durch und durch antichristlich. Als Lehrer an staatlichen Schulen kannst du schwul-lesbisch-was-weiß-ich die Kinder indoktrinieren, aber wehe du erwähnst den Namen „Jesus Christus“ im Unterricht.

Eine Antwort zu „Der Unterschied zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen“

Stefan Wehmeier: Wirtschaftliche Freiheit
Die persönliche Freiheit ist … die grundlegendste aller Freiheiten, sie vermag aber ebenso wenig wie die politische Freiheit das Herzstück der Freiheit zu verbürgen, auf das es entscheidend ankommt: die wirtschaftliche Freiheit, verkörpert in dem Recht auf Teilnahme am Wettbewerb.
Diese wirtschaftliche Freiheit ist heute offensichtlich arg eingeschränkt. Das will aber keineswegs besagen, dass sie etwa in der Vergangenheit in voller Gänze bestanden hätte.

War es nicht vielleicht gerade der ursprüngliche Mangel an wirtschaftlicher Freiheit gewesen, der zu immer weitergehenden Freiheitsbeschränkungen geführt hat? … War nicht der Staat, um diese aus der Vorenthaltung der wirtschaftlichen Freiheit entstehenden Störungen zu überbrücken, zu immer weitergehenden Eingriffen in die Wirtschaft genötigt, die ihrerseits nur in einer immer stärkeren Einschränkung des Wettbewerbes bestehen konnten?
Dieser Gedankengang hat um so mehr für sich, wenn man … die wirtschaftliche Unfreiheit mit einer Einschränkung oder gar Ausschließung des Wettbewerbs gleichsetzt. Jede derartige Behinderung des Wettbewerbs für den einen muss ja zugleich ein Monopol für den anderen darstellen. Monopol aber heißt rundweg Ausbeutung, und zwar Ausbeutung des einen durch den anderen, heißt Klassenbildung, Klassenstaat, soziale Frage, verstärkte Einmischung des Staates in das Wirtschaftsleben und die Sozialfürsorge, heißt Bürokratismus und schließlich allgemeines staatliches Wirtschaftsmonopol im Staatskapitalismus (Kommunismus).
Bereits auf dieser Stufe der Betrachtung beginnen sich die folgenden Zusammenhänge in groben Umrissen abzuzeichnen:
Erstens, dass wirtschaftliche Freiheit mit freiem Wettbewerb gleichzusetzen ist, den es bisher augenscheinlich noch nicht gegeben hat;
zweitens, dass zwischen der mangelnden wirtschaftlichen Freiheit und den Wirtschafts- und sozialen Störungen, die zu immer einschneidenderen Maßnahmen des Staates drängen, ein ursächlicher Zusammenhang besteht;
drittens, dass „wirtschaftliche Unfreiheit“, „Ausbeutung“, „soziale Frage“, „Beschränkung jedweden Wettbewerbs“ und „Monopol“ lediglich fünf verschiedene Bezeichnungen für ein und dasselbe sind.
Es ist jedenfalls erstaunlich, …dass der ursächliche Zusammenhang zwischen der sozialen Frage einerseits und der wirtschaftlichen Unfreiheit andererseits von den Berufsökonomen nur höchst unvollständig erkannt worden ist. Diese Tatsache ist … vor allem auf die ungenaue Auslegung des Begriffes des Monopols zurückzuführen, die es verhindert hat, die beiden uralten Monopole Geld und Boden als solche zu erkennen, obgleich es sich bei ihnen sogar um die beiden primären Monopole handelt, die alle anderen nach sich ziehen. So kam es, dass man von einer „freien Wirtschaft“ sprach und spricht, wo in Wirklichkeit der Zwang dieser beiden Monopole uneingeschränkt herrscht.
Halbwegs glücklich? http://www.deweles.de/files/halbwegs_gluecklich.pdf

5 Antworten zu „Die Islam-Nazi-Verbindung“

Robert: „Sowohl radikale Islamisten als auch Nazis sind emotionell pestkranke Charaktere, die der extremen Rechten des soziopolitischen Spektrums angehören. Aus diesem Grund fühlen sie sich politisch zueinander hingezogen.“
Wie immer hat Konia seine Holzhammerpsychologie, die an komplexen Tatbeständen scheitert. Gerade die islamische Hamas und der Mullah-Iran werden von den europäischen Linken am meisten unterstützt.
http://www.pi-news.net/2012/04/achmadinedschad-und-deutsche-amigos/

O.: „…Kenntnis von der soziopolitischen Charakterologie gehabt hätte, derzufolge der individuelle Charakter die primäre Determinante im Sozialverhalten darstellt. Sowohl radikale Islamisten als auch Nazis sind emotionell pestkranke Charaktere, die der extremen Rechten des soziopolitischen Spektrums angehören.“ Zitat Konia.
Zunächst scheint dieser Satz plausibel, man kann verstehen was Konia (irgendwie) meint.
In meinen Schüler-Englischbuch stand immer der Einschub – „Stop to think!“ – und mahnte zum Innehalten der Lektüre, um über das Gelernte oder Gesagte nachzudenken.
Kritische Gedanken könnten in einer solchen Phase auftreten: Was meint der Author? Welche Konzepte werden hier erwähnt (Charakteranalyse und soziopolitische Charakterologie)? Welches Modell bezieht sich auf Reich, welches auf Baker oder beide auf beide?
Eindeutig hingegen bezieht sich Konia (ohne das hervorzheben, was hinderlich für einen späteren Nachvollzug ist – ist im Buch vielleicht auch anders …) auf Bakers Mensch in der Falle.
Meine „destruktive Kritik“ hat bereits (in aller Klarheit) darauf verwiesen, dass ein noslogisches Babylon hier entstanden sein mag bzw. entstanden ist. Der Mensch kann frei nach Baker in einen „oralen Charakter“, „depressiven Charakter“ oder auch politisch orientierten (soziopolitschen) Charakter eingestuft werden, bspw. den „liberalen Charakter“, mit weiteren Unterstufen nach Konia. In Anlehnung an Reichs Konzept der „emotionellen Pest“ sei die soziopolotische Charakterologie (nach Baker und Konia) entstanden, so dass Konia hier von einer „emotionell pestkranken Charaktere“ spricht als Eigenschaft der Persönlichkeit eines radikalen Islamisten oder Nazi.
Ein Versuch einer „konstruktivern Kritik“ würde nun mit Vorschlägen kommen und das Dilemma, was noch nicht als solches (vom Publikum und ACO) erkannt ist, zu lösen versuchen.
Als Nörgler gebe ich nur den Hinweis und hoffe, dass die „destruktive Kritik“ verstanden und beseitigt werden kann. Eine Nachbesserung könnte und „muss“ vom Author erfolgen.
Als „konstruktiver Kritiker“ gebe ich auch noch die Lösung des Problems vor, diese kann dann übernommen werden und das ursrpünglicher Werk würde besser als zuvor darstehen, in den meisten Fällen ohne die destruktive Kritik (und damit die Entwicklung der Theorie) zu benennen. Da sich noch weitere „Fehler“ einschleichen mögen, kann dieser Prozess unzählige Male wiederholt werden, bis dann kein „Nörgler“ mehr etwas findet.
Dies würde aber bedeuten, dass die fehlerhaften Grundannahmen nicht korrigiert wurden, sondern die oberflächliche Beschreibung stimmiger erscheint.
Ein Forscher- oder Therapeutenteam könnte innerhalb des ACO mögliche Schwachpunkte diskutieren und gegebenenfalls eine Veränderung der Theorie aufstellen oder sich von der Kritik mit Argumenten distanzieren.
_________________
Die eigentlich relevante Frage, die dahinter steht, ist: Bewegen sich die Authoren noch auf dem Weg Reichs oder haben sie – mit Angabe von Gründen – diesen Weg „erweitert“ und sind die von Reich gemachten Prämissen noch gültig.
Möglicherweise kann sich auf Reich „geirrt“ haben und er muss korrigiert werden, aber nicht heimlich, sondern belegt.
Das ACO muss die Frage nach dem Verständnis von der Orgontherapie – wie sie es verstehen – klären. Baker hat dies nicht deutlich gemacht oder Widersprüche entwickelt, die so nicht fortgesetzt werden dürfen. Erst dann kann man zu neuen „soziopolitischen“ Charakteren kommen und Vorschläge finden wie diese zu behandeln sind. Es fehlt in Grunde eine Tranparenz der Therapieausbildung.
Sprachliche Fehler in der Verwendung des Charakterkonzeptes verweisen auf ein evtl. falsches Verständnis der Charakteranalyse im „Zeitalter der Orgontherapie“ und dies fällt letztlich auf Reich zurück, ob berechtigt oder nicht.
Da ich nur medizinischer Laie bin und keine ACO Therapieausbildung genossen habe, sehe ich mich für die Lösung des Problems nicht in der Verantwortung oder in der Lage. Als Kritiker in diesem Punkt denke ich, dürfte meine Beschäftigung mit Reich hinreichend genug sein, dass sie nicht als „extern“ empfunden werden kann.
Letztlich ist dieser kritische Punkt kein Reich spezifischer aus dem Verständnis der Orgonomie heraus, sondern ein allgemein-therapeutischer, dem man sich nicht einfach entziehen kann.

O. weiter: Oben bin ich nur auf die theoretischen Überlegungen eingegangen, nicht auf die Inhalte. Hier ein wie ich finde gelungener Beitrag eines Neu-Deutschen, an den ich mich erst gewöhnen muss, der aber zur „Deutschlandkritik“ versöhnlich Stellung bezieht und wohl nicht ins „antiauthoritäre“ Muster fällt.

Peter: Ein Nazi-Überfall in Holland: http://gatesofvienna.net/2013/01/kicked-in-the-head-and-left-for-dead/

Klaus: Dass es sich um Mitmenschen mit Migrationshintergrund handelt, ist der deutschen Berichterstattung selten oder gar nicht zu entnehmen.

Antworten zu „Politik ist nicht die Lösung der sozialen Probleme“

Peter: Der Sieg der Volldeppen. Der Sieg jener, denen „Umweltpolitik“ wichtig ist, so als gäbe es in Deutschland Umweltprobleme. Das einzige Umweltproblem sind allenfalls die Vogelschredder (sogenannte „Windräder“), die die norddeutsche Landschaft für immer zerstört haben. Jene, die mehr Geld für Bildungspolitik wollen, so als könne nicht jeder kostenlos Bücher in Leihbibliotheken lesen. Jene, denen die „Sozialpolitik“ wichtig ist, d.h. die Behinderung der Wirtschaft und damit der Wegfall von immer mehr Arbeitsplätzen. In Niedersachsen hat das hirnlose Gesindel gewonnen.

O.: Wenn man in Niedersachsen die „Umweltprobleme“ einmal übersehen möchte, die Asse unter den relativ neu aufgestellten Windräderpark, der es schön ökologisch erscheinen läßt.
Konservative Informationen stellen es selbst so dar:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schachtanlage_Asse
http://de.wikipedia.org/wiki/Schacht_Konrad
Und wer hat die Finger drin und weiß (angeblich) nicht was passiert, wenn Metall(-behälter) und Salz zusammenkommen …
http://www.zdf.de/Frontal-21/Merkels-Endlager-24485588.html
Die strahlende Gegend um den Schacht Konrad wurde „ökologisch“ aufgewertet mit einem „Vogelschredderpark“, da fliegt vermutlich sowieso nix mehr.
Also einen ORAC würde ich da (weiträumig) nicht hinstellen!

Klaus: „Das einzige Umweltproblem sind allenfalls die Vogelschredder „.
Natürlich Unfug. Nur aus Trotz über die Atommüllangelegenheiten hinwegzusehen, hat wenig mit ‚Rationalität‘ zu tun.

Peter: Ich lasse das von Akif Pirincci beantworten, der den ganzen Öko-Quatsch durchschaut hat:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wie_sound_of_music_vom_gruenen_panikorchechster_uebertoent_wurde/

Klaus: …Weil ehemalige Maoisten, Marxisten, Kommunisten, Kinderficker (nicht vergessen, eine der Hauptforderungen der jungen Grünen war, Kinderficken zu legalisieren, Volker Beck hält dafür weiterhin die wortwörtliche Stange) und andere Wegelagerer in der Mitte der Siebziger gemerkt haben, daß in einem Land, in dem ein einfacher Arbeiter alle fünf Jahre ein fabrikneues, bar bezahltes Auto kaufen kann (ja, liebe Kinder, das konnte man damals wirklich), einfach keine Revolution zu machen ist. Da diese Leute aber nichts Gescheites gelernt und auch keinen Bock hatten, bei VW am Fließband zu stehen, schwenkten sie plötzlich auf die Naturschiene um und wurden GRÜN. …
Hat mit dem Thema nicht viel zu tun, eher mit linken Motiven.

Klaus:In der Tat übernahmen die Linken in den Siebzigerjahren das Umweltthema. Das ist weder sachlich begründet – ich sehe keinen besonderen Zusammenhang zwischen sozialistischer Doktrin und dem Umweltthema – noch waren sie die einzigen, denen an diesem Thema lag. Im Gegenteil: Die typischen Linken konnten so schnell wieder davon ablassen, wie Ökomoden an Reiz verloren. Leute hingegen, die sich vor Ort betroffen sahen, hatten drängendere Gründe für ihr Engagement und sind auch konstanter dabei geblieben. (Wir hatten das hier öfter, und es muss ja nicht ständig wiederholt werden.) Wie gefährlich und giftig dies-und-das längerfristig ist, kann man schwer beweisen, nur anhand gegenwärtigen Wissens abzuschätzen versuchen. Vielleicht sind die gängigen Erklärungen, die Waldsterben, Klimawandel, … betreffen, Quatsch und ‚orgonomische’ Erklärungen näher dran an der Wirklichkeit. Was KKW’s betrifft, wäre ich lieber vorbeugend vorsichtig – auch wenn es zurzeit in Brokdorf sauberer aussieht als in einer chinesischen Metropole. Und wer sich überzeugt gibt, dass KKW’s relativ harmlos sind, insbesondere deutsche, möge bereit sein, direkt daneben zu wohnen. Am besten gleich mit ORAC? Ist das nicht ein gutes Kriterium: ;Man soll anderen keine andere Umgebung zumuten als eine solche, in der man einen (sachkundig gepflegten) ORAC aufstellen würde.’ ?

Klaus: Und bitte nicht wieder: Orgonomie wird bald das Problem lösen.

Was ist Arbeitsdemokratie?

26. Januar 2015

„Arbeitsdemokratie“ ist in der Orgonomie ein eher verschwommener Begriff. Teilweise scheint er sich in Slogans zu erschöpfen. In der Tat ließ Reich in seinem Labor entsprechende Tafeln anbringen, a la „Work, Not Politics!“. Andererseits scheint sie aber auf eine verschwommene „Gedankenwelt“ zu verweisen, die sich einer knappen und eindeutigen Darstellung entzieht.

Bevor ich doch so eine Darstellung versuche, hier einige relevante „Slogans“, die Reich unter dem Titel „Selbstverständlichkeiten“ 1938 in seiner Zeitschrift für Politische Psychologie und Sexualökonomie veröffentlicht hat. Sozusagen sein Konzept „Arbeitsdemokratie“ in Rohform:

Liebesglück, Wissen und Arbeit sind die Säfte unseres Lebens! Sie sollen es auch regieren!!

Arbeit ist die Grundlage des Lebens, Liebesglück sein Inhalt!

Arbeit soll nicht Pflicht, sondern ein Stück Lebensfreude sein!

Die Maschine wurde euer Herr! Macht sie zum Werkzeug!

Die nationale Wirtschaft hat der Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse zu dienen.
Heute dient sie der Vernichtung von Leben und Gut!

Die Wirtschaft ist international! Ebenso Liebesverlangen und Lebenswille.

Welcher Japaner ist welches Chinesen Feind?

Der arbeitende Mensch hat mehr gemeinsam mit dem eines anderen Landes als mit den Parasiten des eigenen.

Arbeiter aller lebenswichtigen Berufe! Rettet die Gesellschaft vor der Tyrannei der Nichtarbeit!

Die Ehre der Nation verwirklicht sch nur durch Beseitigung der Unehre der menschlichen Not!

Kein Mensch kann für Millionen denken!
Staatspolitik und Diplomatie sind Notberufe!

Nicht Kolonien mit Kriegen und Sklaven, sondern international zugängliche friedliche Arbeitssiedlungen.

Kriegersein ist kein lebensnotwendiger Beruf!

(…)

An die Stelle eitler Uniformen setzt natürliches Selbstbewußtsein!

Habt weniger National- und mehr Selbstbewußtsein!

Bettelt nicht – fordert!

Ihr schafft fürs Leben. Ihr habt das Recht es zu bestimmen!

(…)

Baut nicht so sehr auf Überzeugung und Freundschaft als auf praktischer Arbeit fürs Leben!

Gesinnungen werden wie schmutzige Hemden gewechselt! Fragt jeden: Was kannst Du für die Sicherung der Lebensfreude aller tun? Beweise es! Wir hören dich!

(…)

Die ausgelassenen „Slogans“ sind mehr sexualökonomischer Natur.

Reich ging es nicht um eine neue fest umrissene Ideologie, sondern um eine neue grundsätzliche Sicht- bzw. Herangehensweise; eine „neue Gedankenwelt“, die jeder Arbeitende aufgerufen ist, weiter auszuformulieren. (Ich denke da etwa an die „10 Leitlinien“.) Es entspricht in dieser Hinsicht Mechanismus, Mystizismus und Funktionalismus, die ebenfalls jeweils keine festumrissenen „Systeme“, sondern breitgefächerte Gedankenwelten darstellen.

Genitalität verkörpert ein Mensch, der keine Panzerung hat. Eine Definition von Genitalität, die darüber hinaus geht, mag hier und da treffend sein, wird die Genitalität aber nie erfassen können, sondern sie viel eher verfehlen. Entsprechend ist eine Arbeitsdemokratie eine Gesellschaft ohne „gesellschaftliche Panzerung“, d.h. frei von Politik und all den irrationalen Ideologien. Work, Not Politics!

Hier nun eine kurze Zusammenfassung des Konzepts „Arbeitsdemokratie“, das Reich seit 1939 entworfen hat:

  1. In der Arbeitsdemokratie wird die Zusammenarbeit der Menschen untereinander von biologisch bestimmten subjektiven Arbeitsinteressen und dem Zusammenspiel der objektiven Arbeitsfunktionen bestimmt.
  2. Arbeitsdemokratie ist weder Unterwerfung unter Autoritäten noch Rebellion gegen sie, sondern die funktionelle Einheit von vollkommener persönlicher Freiheit und strengster Arbeitsdisziplin. Jeder ist frei, nach seinen Interessen und Fähigkeiten sich einen Arbeitsbereich auszusuchen, danach aber unterliegt er unerbittlich den objektiven Regeln des Arbeitsprozesses. Beispielsweise kann ein Waldarbeiter nicht die Bäume fällen, bei denen es besonders viel Spaß macht und sie nach eigenem Gusto in eine beliebige Richtung fallen lassen.
  3. Ähnlich wie ausnahmslos alle neurotischen Symptome bloße Übertreibungen primärer, gesunder Antriebe sind, gehen alle gesellschaftlichen Institutionen, egal wie irrational sie auch sind, auf rationale arbeitsdemokratische Beziehungen zurück.
  4. Durch das bloße Fortbestehen der Gesellschaft erweist sich, daß die Arbeitsdemokratie in jedem Augenblick bereits existiert, ähnlich wie ein Organismus durch sein bloßes Dasein zeigt, daß er „pulsiert“, d.h. lebt. Genitalität ist gleichbedeutend mit ungehinderter Pulsation. In diesem Sinne kann auch die Arbeitsdemokratie ein Ziel sein, das angestrebt wird.
  5. In der Arbeitsdemokratie herrschen keine formalen, sondern funktionelle Hierarchien, d.h. nur jene haben zu entscheiden, die etwas von der Sache verstehen. Das erweist sich durch ihre eigene Arbeitsleistung. Die Entscheidungen werden vom objektiven Arbeitsprozeß bestimmt und sind unabhängig von individuellen ideologischen Einstellungen oder Wertesystemen.
  6. Was produziert wird bzw. welche Leistungen erbracht werden, bestimmen weder private Profitinteressen noch politische Überlegungen, sondern die Bedürfnisse der Gesellschaft. Es ist jene „lebensnotwendige Arbeit“, die auch ohne monetäre Anreize bzw. politischen Zwang geleistet werden würde. In diesem Sinne bestimmt die Konsumtion die Produktion.
  7. In ihrer Funktion als Arbeitende sind Menschen dazu gezwungen, sich rational zu verhalten. Diesen Mechanismus gilt es zu verinnerlichen und ein „Fachbewußtsein“ zu kultivieren, das die Massen gegen die politische Irrationalität immunisiert.
  8. Arbeitsdemokratische Führungspersönlichkeiten unterscheiden sich von politischen Führungspersönlichkeiten dadurch, daß sie die Arbeitenden nicht von der Verantwortung befreien, sondern ihnen das Maß an Verantwortung aufbürden, das sie vernünftiger Weise tragen können. Damit macht sich der arbeitsdemokratische Führer schließlich selbst überflüssig.
  9. Eine „Demokratie“ ist nur dann ihres Namens wert, wenn sie zu einer Entwicklung beiträgt, in der die arbeitenden Massen immer mehr selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und immer mehr Verantwortung im Arbeitsprozeß übernehmen, statt „angeleitet“ zu werden.
  10. Der Arbeitsprozeß entwickelt sich organisch und der Arbeitende ist ein bloßes Organ dieser funktionellen Logik. Hier kann nichts erzwungen werden.
  11. Arbeitsdemokraten sind niemals „Aktivisten“, die gegen etwas oder jemanden „zu Felde ziehen“, vielmehr unterwerfen sie sich dem rationalen Arbeitsprozeß, in dessen Verlauf spontan Hindernisse überwunden werden.
  12. Die Entwicklung der Arbeitsdemokratie hängt vom Verantwortungsbewußtsein des einzelnen Arbeitenden ab, d.h. von seinem Kontakt mit seinen eigenen Empfindungen („Interesse“) und mit den Empfindungen der Menschen in seiner Umgebung (Empathie).
  13. Der Fortbestand der Arbeitsdemokratie ist davon abhängig, daß die Arbeit des einzelnen Arbeitenden wirklich Teil seines Lebens geworden ist, er also nicht wie ein Roboter funktioniert, sondern aus sich heraus „mit vollem Engagement“ arbeitet.

Ratgeber wie Die Entdeckung der Faulheit. Von der Kunst, bei der Arbeit möglichst wenig zu tun sind schlichtweg Emotionelle Pest und nichts außerdem. Auf amazon wird das Buch wie folgt beschrieben:

Dolce Vita am Arbeitsplatz: das Kultbuch über die Kunst des Nichtstuns im Büro. Wer arbeitet, macht einen Fehler, behauptet die französische Bestsellerautorin Corinne Maier, die mit ihrem Buch „Bonjour paresse“ die Grande Nation in Aufruhr versetzte. Nichts ist heute mehr sicher und selbstverständlich, der Job nicht, die Karriere nicht, und die Rente schon gar nicht. Warum sollte man sich also für seine Firma krumm legen? Corinne Maier, selbst leitende Angestellte beim staatlichen Energiekonzern EDF (Electricite de France), rät in ihrer pointierten Polemik deshalb zur „aktiven Distanzierung“ im Arbeitsleben. Innerhalb seines Unternehmens suche man sich möglichst eine Nische, um mit geringstmöglichem Einsatz und ohne Risiko durch den Büroalltag zu kommen. Laut Umfrage haben sich bereits 17 Prozent der Franzosen diesem subversiven Aufruf zu Individualismus und Ineffizienz angeschlossen.

Ein naheliegender Einwand gegen Reichs Konzept ist, daß es das Produkt eines „Laboratoriumsarbeiters“ sei, der einer interessanten und abwechslungsreichen Arbeit nachgeht, aber was ist mit einem Postboten, einer Kassiererin im Supermarkt, einem Arbeiter an einer Stanzpresse oder dem Kapitän einer Flußfähre? Dieser Einwand ist selbst „elitär“, da er davon ausgeht, daß es nicht auch Leute gibt, die in einfachen Tätigkeiten ihre Erfüllung finden. Jene, die keine Arbeitsstellung gemäß ihrer hohen Intelligenz und ihrer Neigung finden, haben dies (jedenfalls in einem Land wie Deutschland) einzig und allein ihrer eigenen Verantwortungslosigkeit und nicht der angeblichen Unfreiheit der Gesellschaft zu danken. Sie werden aber auch sowieso immer unzufrieden und rebellisch sein, selbst wenn sie durch glückliche Fügung doch noch in ihrem „Traumjob“ landen. Diese widerliche Jammerei ist schlichtweg „anti-arbeitsdemokratisch“.

Die Arbeitsdemokratie „umfaßt jeden, der lebensnotwendige Arbeit leistet“ (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 279).

Unter „lebensnotwendiger Arbeit“ müssen wir jede rubrizieren, die zur Aufrechterhaltung der menschlichen Lebens und der gesellschaftlichen Maschinerie unerläßlich ist. Jede Arbeit also, deren Ausfall den lebendigen Prozeß schädigen und hemmen würde, ist lebensnotwendig. (ebd., S. 337)

Was bedeutet das konkret? Eine Krankenschwester leistet zweifellos lebensnotwendige Arbeit, aber gilt das auch für die Bedienung in einer Parfümerie? Eine Bäckerei ist lebensnotwendig, aber gilt das auch für eine Konditorei?

Man kann dieses Spiel beliebig weiterführen und nie zu einer befriedigenden Definition von „lebensnotwendiger Arbeit“ gelangen. Des Rätsels Lösung ergibt sich, wenn man Reichs Worte weiter zitiert:

[Arbeitsdemokratie] umfaßt jeden, der lebensnotwendige Arbeit leistet, und ist deshalb einzig und allein vorwärts gerichtet.

Das, was lebensnotwendig ist, wird sich in der Zukunft immer plastischer herausschälen, wenn der Einfluß irrationaler linker und rechter Ideologien gebrochen ist und Menschen mehr und mehr die Verantwortung für ihr Leben selbst übernehmen und es nicht mehr an andere abtreten. Mit dem graduellen Abnehmen der „Störgeräusche“ des gesellschaftlichen Chaos wird von selbst evident werden, was „lebensnotwedig“ ist und deshalb auch das Leben bestimmen sollte.

Um beim Beispiel der Parfümerie zu bleiben: Es ist nichts Unnatürliches daran, die „natürlichen“ Körperausdünstungen in Schach zu halten. Selbst Affen benutzen „Parfüm“! Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man „wie ein Iltis riecht“ oder mit seinem Geruch signalisiert, daß man gesund, sexuell aktiv und sozial kompetent ist!

„Liebe, Arbeit und Wissen“ sind nicht voneinander zu trennen. Ihnen gemeinsam ist der Kontakt: zu uns selbst und unseren wirklichen Bedürfnissen, der Kontakt zu unseren Mitmenschen und der Kontakt zur Natur.

Deshalb unterstützt dieser Blog alles, was die Kontaktfähigkeit der Massen erhöht, beispielsweise den libertären Abbau überflüssiger gesetzlicher Regelungen, die das Wirtschaftsgeschehen einschränken, andererseits bekämpft er alles, was die Kontaktfähigkeit der Massen herabsetzt, etwa eine libertäre Drogenpolitik.

Imagine!

12. November 2013

Eine kleine Geschichte von 2009, über die m.W. in Deutschland kaum berichtet wurde – sie wurde nicht mal in Großbritannien selbst berichtet:

Ein Mitglied des britischen Oberhauses lud Geert Wilders zu einer privaten Sitzung in London ein. Sie wollte ihren Kollegen Wilders Film Fitna vorführen und ihn danach in einer offenen Runde debattieren. Das wußte der pakistanisch-stämmige Lord Nazir Ahmed, der 1998 von Labour ins Oberhaus entsandt worden war, zu verhindern: er würde 10 000 Moslems mobilisieren, um Wilders davon abzuhalten, nach London zu kommen. Außerdem drohte er, seine Oberhaus-Kollegin zu verklagen. Wilders wurde daraufhin ausgeladen und die Vorführung von Fitna abgesagt. Die pakistanische Presse jubilierte und Lord Ahmed pries Allah für „den Sieg für die moslemische Gemeinschaft“.

Heute bekommen die indigenen Engländer schon Probleme mit der Polizei, wenn sie das Undenkbare tun: die englische Flagge, rotes Kreuz auf weißem Grund, zeigen.

Wie konnte es soweit kommen, in einer Nation, die stets absolut rücksichtslos für ihre eigenen Interessen gegenüber Frankreich, Deutschland und Rußland gekämpft hat? Und ganz nebenbei auch noch die Emotionelle Pest überwunden hat (Napoleon, Hitler, Stalin bzw. dessen Nachfolger)! Heute ist England tot und wird in wenigen Jahrzehnten ein mosleminisches Land sein.

England hat stets alle anti-autoritären Bestrebungen einer „Neuordnung Europas“ bekämpft, sei es die Französische Revolution gewesen, die Russische Revolution oder der Nationalsozialismus, nicht zuletzt auch die europäische Vereinigung. Die Tradition und die lokale Autorität wurden verteidigt. Die berühmten „60er“ Jahre haben diesen britischen Grundimpetus zerstört. Durch die „sexuelle Revolution“ wurde in Großbritannien die Familie zerstört und damit die Verankerung des Einzelnen in der Tradition und im eigenen bioenergetischen Kern („verzerrter Kernkontakt“, Identifikation mit den Autoritäten). Seit dieser Zeit sind die Briten dem Internationalismus und der Political Correctness vollkommen schutzlos ausgeliefert.

Innerhalb einer Generation (die letzten 30 Jahre) wurde eine Nation, die vorher ganzen Weltrevolutionen widerstanden hatte, besiegt und ausgelöscht. Kaum etwas anderes zeigt die unglaubliche Effektivität und Durchschlagskraft von Reichs sexualpolitischem Ansatz. Mit dieser einen Stellschraube kann man die Charakterstruktur eines ganzen Landes (die durchschnittliche Charakterstruktur des durchschnittlichen Massenmenschen) grundlegend verändern und damit wirklich alles verändern. Man kann eine ganze Nation entwaffnen, sie dazu bringen, daß sie sich auf den Rücken legt und lustvoll ihre Kehle jedem Raubtier präsentiert. Welches Raubtier?!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=u-fSD-EEe8E%5D

Was ist geschehen? Durch die sexuelle Revolution wurde die muskuläre Panzerung auf ungeordnete Weise aufgelöst und durch eine um so stärkere Augenpanzerung ersetzt. Ergebnis ist die Unfähigkeit selbst (auf geordnete und effektive Weise!) aggressiv zu sein und die Aggression anderer auszuhalten. Das nennt sich dann Pazifismus, Friedenserziehung, Deeskalation, etc. Man darf „keine Muskeln mehr zeigen“! Zweitens werden aufgrund der okularen Panzerung Gefahren nicht mehr adäquat wahrgenommen, nicht mehr in der richtigen Perspektive gesehen (sowohl räumlich als auch vor allem zeitlich: „Wohin führt das?“) und vor allem kann nicht mehr klar gedacht werden. Kurz gesagt, ist alles, wirklich alles, verschwunden, was die britische Nation groß gemacht hat: der Wille eigene Interessen durchzusetzen und strategisch zu planen.

Es ist charakteristisch, daß John Lennons Imagine (1971) zum Requiem dieser Nation geworden ist. Übersetzen wir die Kontaktlosigkeit dieses Idioten in etwas, was Sinn macht:

Stell dir vor, es gibt keinen Himmel. Das heißt stell dir vor, alles sei sinnlos. Stell dir vor, es gibt keine Hölle unter uns, d.h. keine Konsequenzen deines Handelns. Über uns nur Himmel, nur Sinnlosigkeit und Tod. Stell dir vor, alle Menschen leben nur für das heute und scheißen auf Tradition und Zukunft.

Stell dir vor, es gibt keine Länder und du und deine Kinder sind den Barbaren schutzlos ausgeliefert. Es ist nicht schwer sich das vorzustellen. Es gäbe nichts für das es sich zu töten oder zu sterben lohnte. Und auch keine Religion. Stell dir vor, alle Menschen leben in Frieden. Oder mit Brecht: stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin – dann kommt der Krieg zu dir.

Du magst sagen, ich bin ein Träumer, aber ich bin nicht der einzige – es gibt Myriaden Lemminge wie mich. Ich hoffe, eines Tages wirst du dich uns Zombies anschließen und die Welt wird eine Einheit sein.

Stelle dir vor, es gäbe keinen Besitz. Ich frage mich, ob du das kannst. Keine Notwendigkeit für Gier und Hunger – sondern alle wälzen sich wie grunzende, glückliche, da gut versorgte, Schlachtschweine im eigenen Kot und Urin und grunzen. Alle Menschen werden Brüder. Stell dir vor, alle Menschen würden sich die Welt teilen – dann kommt Lord Nazir Ahmed und nimmt sich seinen Teil von den grunzenden Idioten. Imagine!

Die Massenpsychologie der antiautoritären Gesellschaft

8. Januar 2012

Ich schreibe diesen Blogeintrag im IC auf dem Weg nach Hamburg. Neben mir an den mittleren Tischen im Großraumwagen sitzt ein Vater mit seinen beiden Söhnen im Vorschulalter. Der ältere „singt“ entnervend, der Vater bittet ihn immer wieder und wieder und nochmals, daß er doch endlich aufhören solle. Keinerlei Reaktion, wenn man von einem hämischen Gelächter des Jungen absieht. Desgleichen bittet der Vater, daß er sich doch nicht ständig weit über den Platz der jungen Frau, die neben ihm sitzt, lümmeln solle, ebenfalls keine Reaktion. So die ganze Fahrt über. Schließlich, ist der Vater so genervt, daß er ihn wegen einer Nichtigkeit schmerzhaft anstubst – und sich wortreich rechtfertigen muß. Das ganze erinnert fatal an ein sadomasochistisches Spiel. Der kleine Bruder, eindeutig kein Säugling mehr, hat ständig einen Schnuller im Mund, auch während er spricht. Am Ende der Fahrt fängt er herzzerreißend zu schreien an. Seine Verzweiflung ist grenzenlos. Ich denke, er hat sich schwer verletzt, irgendwo eingeklemmt oder so, tatsächlich ist er mit seiner linken Hacke beim Anziehen nicht richtig in den Schuh gekommen. Eine für ihn scheinbar unaufhebbare mißliche Lage.

In meiner Kindheit wären der trottelig-gutmütige Vater, der sadistische ältere Bruder und der schnullernde kleine Bruder schlichtweg undenkbar gewesen, allein schon, weil niemand das jeweilige Verhalten der drei toleriert hätte. Das verpeilte Trio hat die Mutter besucht. Kaum eine Szene beschreibt besser das, was man treffend als „antiautoritäre Gesellschaft“ bezeichnen kann. Noch Anfang der 1970er Jahre hätten die drei wie Aliens aus dem Weltall gewirkt!

Gepanzerte Gesellschaften kann man wie folgt beschreiben:

Die obige Gleichung beschreibt die „ödipale“ Struktur der gepanzerten Gesellschaft, in der der von Rationalität und Kalkül geprägte Staat, dem man Gehorsam und Gefolgschaft schuldig ist, den Vater verkörpert („Recht und Ordnung“) und die damit nicht unbedingt identische Nation, die sich vor allem durch sentimentale Gefühlsbindungen konstituiert, die Mutter („Blut und Boden“).

Wie Reich in der Massenpsychologie des Faschismus ausgeführt hat, ist die alte autoritäre Gesellschaft von zwei Triebkräften geprägt:

  1. Angst vor dem Vater Staat
  2. Sehnsucht nach der Mutter Nation

Beides kommt im Nationalismus zum Ausdruck. In Deutschland zeigte sich das im Kampf gegen den „jüdischen Bolschewismus“, der sich rebellisch dem gefürchteten Vater entgegenstellt und die Mutter „nimmt“, – und im gleichzeitigen Kampf gegen den „jüdischen Kapitalismus“, der die geliebte Mutter „fickt“, sie mit seinem „Mammonismus“ „entehrt“. (Zu letzterem siehe meine Ausführungen über die sozusagen „nicht-völkischen“ und gleichzeitig „sexuellen Ursprünge“ des Kapitalismus.)

Natürlich war die Begründung für den besagten Kampf, d.h. „die Reaktion“, nicht ganz aus der Luft gegriffen, wenn man mal vom Antisemitismus absieht, denn zweifellos waren in den 1920er und 30er Jahren sowohl durch die antikapitalistischen als auch die kapitalistischen Kräfte die traditionellen Einrichtungen, angefangen bei der Familie, bedroht. Beide zerstörten die autoritäre Familie, den autoritären Staat, und machten die Nation bedeutungslos („Globalisierung“). Das mündete, wie in Die antiautoritäre Gesellschaft beschrieben, schließlich in der antiautoritären Gesellschaft, die das genaue Gegenteil der autoritären Gesellschaft ist:

  1. Sehnsucht nach dem Vater Staat
  2. Angst vor der Mutter Nation

Die logische Konsequenz dieser beiden Bestrebungen ist der Internationalismus, der heute jede Facette des gesellschaftlichen Denkens durchdringt.

Die ödipale Rebellion gegen alles, wofür der Vater steht, war auf allen Ebenen erfolgreich: der Vater wurde zum „Freund der Kinder“, eine im Grunde verachtete Witzfigur, die männlichen „Sekundärtugenden“ wurden durch weibliche Gefühlsduselei ersetzt und der Staat wurde der Inbegriff von impotenter Ineffizienz, weil er für alles und jedes zuständig wurde („Sozialpolitik“). Heute bestimmt fast ausschließlich die Mutter bzw. weibliche „Bezugspersonen“, „Betreuerinnen“ und Lehrerinnen das Leben der Kinder.

Früher führte die Angst vor dem Staat und die Sehnsucht nach der „Volksgemeinschaft“ tendenziell zu einer Art „Selbstorganisation“: die autoritäre Familie war selbst eine Art Kleinstaat und die gefürchtete Obrigkeit brauchte kaum einzugreifen. Heute ist es genau umgekehrt: die „Volksgemeinschaft“ wurde zum Horror schlechthin, zur alles verschlingenden bösen Mutter, und der „Idealstaat“ (man denke nur an den absurden Begriff „Verfassungspatriotismus“!) wurde zur alleinigen Orientierung. Der „Nazi“ wird folgerichtig zum Leibhaftigen, zur Verkörperung des apokalyptisch Bösen, zum „(Anti-) Juden“. Europakritiker, Patrioten, Konservative, „neoliberale Raubtierkapitalisten“, geistig gesunde Menschen – alles nichts als „Nazis“!

Der einzige Halt, der den Menschen bleibt, ist der Staat, der sich ineffizient, wie er gemacht wurde, immer mehr zu einer Art religiösen Utopie verflüchtigt und zusehends in ein imgrunde mystisches Jenseits versetzt wird: die „Überwindung der föderalen Kleinstaaterei“, Europa, die UN bringen das Glück. Die Nation wird hingegen erbarmungslos „dekonstruiert“. Waren früher die phantasmagorischen „Juden“ der Feind, sind es nun nicht minder phantasmagorische „Nazis“. Genauso wie die „Juden“ früher auf phantasmagorische Weise Mutter Germania „verkauften“, schänden heute die „Nazis“ die Idee des Internationalismus.

Früher führte die Angst vor dem Vater dazu, daß, wie gesagt, die Menschen sozusagen selbst „Vater spielten“: „Selbstdisziplin“. Heute führt die Angst vor der immer mehr dominierenden Mutter dazu, daß die Gesellschaft in lauter voneinander isolierte „Kleinnationen“ zerfällt: „Tribalismus“ (etwas grundsätzlich anderes als „Kleinstaaterei“!). Alles dreht sich um die „Identität“, die etwa durch die Perversion, der man zufällig frönt, definiert wird. Das größte Verbrechen ist es, die „Gefühle“ eines dieser bizarren Gestalten zu verletzen. Es ist eine Welt, die genauso irre ist, wie es die Welt des Nationalsozialismus war, als sich alles um die „Nationalehre“ drehte. Siehe dazu meine Ausführungen in Linker Obskurantismus.

Zusammengefaßt haben wir:

Die von Reich beschriebene autoritäre Gesellschaft mit ihrer Unterdrückung der Sexualität durch den Vater, die den ödipalen Drang zur Mutter verstärkt (Mystizismus):

Angst vor Vater Staat → Sehnsucht nach Mutter Nation

Seit etwa 1960 tritt an Stelle der alten Gesellschaft, die neue antiautoritäre Gesellschaft, die von Charles Konia in The Emotional Plague beschrieben wurde. Hier führt die Vereinnahmung durch die Mutter zur ressentiment-besetzten Ablehnung aller natürlich gewachsenen „mütterlichen“ Strukturen, zur Flucht in künstlich konstruierte „väterliche“ Strukturen, d.h. zum Multikulturalismus, der eigentlich „Exokulturalismus“ heißen sollte (Mechanismus):

Angst vor Mutter Nation → Sehnsucht nach Vater Staat

Selbstverständlich gilt das hier gesagte ausschließlich für „Biodeutsche“. Türken und andere „Migranten“ leben weiterhin in autoritären Parallelgesellschaften – die mit der antiautoritären Gesellschaft nach Belieben spielen, da sie durch den erwähnten „Tribalismus“ geschützt werden, sakrosankt sind.

Als Ergänzung dieser Ausführungen empfehle ich Die Blase wird platzen von Bernhard Lassahn.