Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, g. Begonien, Orgon und Mikrolaser

22. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, g. Begonien, Orgon und Mikrolaser

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, f. Meeresleuchten

19. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, f. Meeresleuchten

Der biologische Rechenfehler der „Spiritualität“

16. August 2026

Spiritualität bedeutet, wie der Name schon sagt, schlichtweg, daß der „Geist“ unabhängig vom Körper existieren kann und über dem Körper steht. Das wird generell mit einer „ethischen“ Weltsicht verbunden. Da Menschen eine „unsterbliche Seele“ haben, behandeln wir den Körper entsprechend als den Träger von etwas unendlich Kostbarem und nicht nur als rein materiellen Fleischhaufen. Der Körper als heiliger Tempel der Seele! Materialisten seien entsprechend die geborenen Unmenschen.

Mutter Theresa ist der perfekte Gegenbeweis. Sie leitete den reichsten Orden der Weltgeschichte mit Einnahmen von vielleicht jährlich 50 Millionen Dollar Spendengeldern, doch ihre indischen Sterbehospize und ihre Waisenhäuser hatten praktisch null Fachpersonal und medizinische Einrichtungen. Trotzdem überlebten 50% der Patienten das Sterbehospiz. Ein Arzt, der dort arbeitete, um dann angewidert eine eigene Hilfsorganisation aufzubauen, meinte, daß bei richtiger Behandlung mindestens 75% überlebt hätten. Aber Mutter Theresa ging es explizit gar nicht um die Armen, sondern um den „spirituellen Dienst“ an Jesus, der sich in den Armen offenbare. Warum da Geld für Schmerzmittel, Medikamente, Ärzte und andere schnöde materielle Dinge verschwenden? Diese sadistische Kreatur hat natürlich selbst die moderne Medizin genutzt, um möglichst schmerzfrei ihre elende Existenz zu verlängern. Auch in den vom Orden betriebenen Waisenhäusern vegetierten die Opfer christlicher „Liebe“, da für die Ordensschwestern die Seele schon fertig da ist und man sich deshalb nur um das körperliche Überleben der Kinder kümmern muß. Daß dabei emotional und geistig gestörte Menschen heranwachsen, interessierte nicht.

Wirkliche Liebe kann nur etwas Bioenergetisches sein. Wirkliche Mitmenschlichkeit, Fürsorge und Mitleid ist eine unmittelbare Funktion der kosmischen Orgonenergie – oder eine sadistische Lüge. Ohne die Orgonomie haben wir nur unmenschliche Barbarei.

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, e. Erdrotation und Orgonenergie

15. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, e. Erdrotation und Orgonenergie

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, c. Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

11. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, c. Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

Ironische und ernsthafte Wissenschaft

6. August 2026

Der Begriff „ironische Wissenschaft“ stammt aus dem 1996 erschienenen Buch Das Ende der Wissenschaft des Wissenschaftsjournalisten John Horgan. Er vertrat die These, daß in der Wissenschaft nichts Neues mehr zu entdecken sei. Theorien würden mittlerweile so formuliert, daß sie empirisch nicht widerlegbar, also reine Spielerei seien, die aber Prestige und vor allem Fremdfinanzierung sichere. Das was Wissenschaftler heute tun, sei „postempirische“, nur noch spekulative „ironische Wissenschaft“ ohne wirklichen Wahrheitsanspruch. Zurecht prangte Horgan Figuren wie Hawkins an, die nur noch hochspekulatives Zeugs verfaßten, dessen Erkenntnisgewinn (geschweige denn ein sich abzeichnender praktischer Nutzen) gegen Null tendierte.

Ich frage mich aber, ob es früher viel anders war. Beispielsweise sind Mikrobiologen sicherlich ständig mit Abiogenesis und Pleomorphismus konfrontiert, aber das wird sofort ausgeblendet und Proben als „kontaminiert“ weggeschmissen. Ähnlich werden Chemiker ständig über das stolpern, was Reich als „präatomare Chemie“ bezeichnet hat. Und so überall, vom angeblichen Urknall (der von jedem neuen Blick ins All widerlegt wird) bis hin zu den Theorien über unser Sonnensystem. Nicht ein einziges Mal haben die Wissenschaftler einigermaßen richtige Voraussagen gemacht, immer haben die Satelliten sie vom Hocker gehauen.

Die Leute sagen, die Orgonomie wäre ein gigantisches Wahngebilde. Ich glaube, auf die gängige Wissenschaft trifft das tausendmal mehr zu. Die Universitäten sind dann sowas wie Ideologiefabriken.

Die Evolution selbst zeigt, wie „ironisch“ Fortschritt sein kann. Man sieht in einem Aquarium sofort welche Pflanzen primitiv sind und welche fortgeschritten sind. Das verblüffende dabei ist jedoch, daß gerade die primitiven Pflanzen, z.B. Fadenalgen, eine wahre Pest sind, sie wachsen immer und überall, während die fortgeschrittenen Pflanzen unglaublich empfindlich sind. Wo ist da der Fortschritt und welchen Sinn macht er überhaupt? Der Biologe wird einwenden, dies sei alles ganz einfach mit Spezialisierung erklärlich. In isolierten ökologischen Nischen wären die höherentwickelten Organismen tatsächlich besser angepaßt als die unverwüstlichen primitiven, so daß sich der Fortschritt dort durchsetzen könnte. Funktionell gesehen ist hier aber gar kein Widerspruch. Man denke in diesem Zusammenhang an Reichs sich nach rechts hin immer weiter verästelnde orgonometrische Gleichung: Entwicklung und „isolierende“ Verästelung sind funktionell identisch!

Was wir im Wissenschaftsbetrieb so als „Fortschritt“ vor uns haben, entspricht dieser natürlichen Evolution: zunehmende Spezialisierung mit immer unbedeutenderen Ergebnissen, also das was Horgan beklagt. Man frägt sich genauso wie bei manchen Wasserpflanzen, welch einen Sinn ein solcher Fortschritt überhaupt macht, doch richtet man das Augenmerk auf die jeweilige „ökologische Nische“, macht dieser Fortschritt doch Sinn – und man sieht, daß es unendlich (?) so weitergehen kann mit dem „Spezialisierungs-Fortschritt“, wobei dieser dabei immer „fragiler“ wird.

Das besondere der Orgonomie ist nun, daß für sie wissenschaftlicher Fortschritt nicht primär diese immer weitere Verästelung bedeutet, sondern ganz im Gegenteil das Auffinden „primitiverer“ gemeinsamer Funktionsprinzipien (CFP). Während z.B. Reichs psychoanalytische Kollegen immer feinere psychologische Mechanismen offengelegt hatten, ist Reich zum „segmentären Wurm im Menschen“ „vor“-gestoßen.

Kurz gesagt: es kann stets nur immer voran gehen, der Fortschritt ist garantiert, es stellt sich dabei nur die Frage, ob er in einer peripheren Sackgasse endet (wie die gegenwärtige Wissenschaft und Gesellschaft), oder ob er mit der „kosmischen“ Gesamtentwicklung in Harmonie steht: um das zu garantieren, muß man aber zurück zum CFP schauen und entsprechend die Entwicklungsprozesse vernünftig koordinieren.

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, a. Die Lebensenergie

5. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1, Orgonbiophysik, a. Die Lebensenergie

„Natur“ und „Unnatur“

4. August 2026

Man kann den menschlichen Organismus (die Biologie) unmöglich vom zivilisatorischen Umfeld trennen. Genausowenig wie man einen Einsiedlerkrebs von der Blechdose trennen kann, die seinen Hinterkörper schützt. Aus dieser Sicht ist es egal, ob z.B. ein Splitter, der in die Unterhaut eindringt, von Makrophagen aufgefressen oder von Chirurgen entfernt wird. Von der Funktion her gibt es nämlich keinen Unterschied zwischen der Instanz „Immunsystem“ mit dessen Angestellten (den Makrophagen) und der Instanz „Krankenhaus“ und dessen Angestellten. Die einzige Frage, die zählt, ist, ob die für den Organismus lebensnotwendige Funktion erfüllt wird oder nicht. So gesehen geht etwa die Frage, ob ein Tumor „natürlich“ abgebaut wird oder „unnatürlich“ chirurgisch beseitigt wird, vollkommen am Kern des Problems vorbei. Diese Trennung von Natur und Zivilisation ist selbst ein zivilisatorisches Kunstprodukt.

Das Lehren uns die beiden großen Funktionalisten Wilhelm Reich und Hans Hass: aus funktioneller Sicht sind Gegensätze wie biologische Selbstregulation vs. zivilisatorischer Eingriff, oder selbstherrliches Individuum vs. universalistischer Gruppenzwang vollkommen künstlich und lenken nur von der wirklichen Fragestellung ab. Und diese wirkliche Fragestellung lautet schlicht und ergreifend: Leben oder Tod?

Es geht darum die orgonotische Pulsation zu steigern. Dies kann sogar bedeuten gegen die „Natur“ zu arbeiten. Zum Beispiel gilt es die Sexualität endgültig von der Fortpflanzung zu trennen, d.h. durch bessere Verhütungsmittel von der „Biologie“ zu befreien. Etwas „Unnatürlicheres“ als Verhütung kann man sich wohl kaum vorstellen. Auch könnte ich mir Eingriffe in die Keimbahn vorstellen, um alle Erbkrankheiten endgültig auszumerzen. Auch sehe ich nicht ein, daß es fürderhin objektiv unattraktive Menschen geben sollte. Es ist dem Lebensprozeß inhärent, daß wir uns von den Evolutionsgesetzen befreien und eine neue Rasse züchten, über den Menschen hinaus. Seit dem letzten Jahrhundert ist die natürliche Auslese ohnehin außer Kraft gesetzt, so daß von „Natürlichkeit“ keine Rede mehr sein kann, und wenn wir nicht entarten wollen, muß etwas Neues an ihre Stelle treten. Solange der weiteren Entfaltung der Genitalität gedient wird, ist alles erlaubt, wobei, frei nach Reich, dabei der Weg identisch mit dem Ziel sein muß.

Um die Zukunft zu sichern, d.h. keine Frankensteins an die Keimbahn heranzulassen, ist es notwendig, daß es neben der Orgonomie keine andere „Weltsicht“ geben darf. Und das meine ich vollkommen ernst. Alles andere ist Verrat am Lebendigen. Es geht hier nicht um größenwahnsinnige Weltherrschaftspläne, sondern schlicht und ergreifend darum, daß anstelle der mechanistischen Wissenschaft der orgonomische Funktionalismus zu treten hat. Und das ist nicht so unrealistisch, wie es klingt. Man denke nur daran, wie in ihrem Bereich, d.h. auf atomarer Ebene, praktisch von heute auf morgen die Quantenmechanik die klassische Mechanik weltweit verdrängt hat. Das geht wahnsinnig schnell. Erinnert sei daran, wie vor nicht langer Zeit ganz real von einem Tag zum Tag anderen die gesamte etablierte Theorie über Magengeschwüre umgestoßen wurde. Täglich liest man, daß dank neuer Beobachtungen, Experimente, Erkenntnisse irgendwelche bisherigen Theorien hinfällig geworden sind.

Egal wie technologisch fortgeschritten und „unnatürlich“ wir sind, wir bleiben Teil der Natur. Die einzige Frage ist, um mit Reich zu reden, ob wir „charakterologisch und neurotisch krank (sind), deformiert und (nicht) funktionieren im Sinne der Naturgesetze“ (Reich über Freud, S. 86). Wir müssen von der individuellen (Genitalität) und gesellschaftlichen (Arbeitsdemokratie) Panzerstruktur wieder Teil der Natur werden (orgonomischer Funktionalismus).

Ein gutes Beispiel für fehlgeleitete „Natürlichkeit“ war das „Waldsterben“: ein bloßer Mythos. Er beruhte einfach darauf, daß es in Mitteleuropa seit über 1000 Jahren nicht mehr soviel Wald gab, daß dieser Wald hoffnungslos überaltert ist und daß ein Großteil der Bäume nicht dort stehen, wo sie eigentlich hingehören. Natürlich stirbt der Hochwald ab, wenn dort Bäume aus dem Flachland angepflanzt wurden, und natürlich sterben Nadelbäume dort ab, wo natürlicherweise Laubbäume wüchsen. Und was etwa Waldbrände in Amerika betrifft: sie sind ein Produkt der Feuerbekämpfung in den letzten Jahrzehnten! Als die ersten Weißen nach Amerika kamen, waren sie baß erstaunt, wie „aufgeräumt“ doch die Wälder waren, ohne viel Unterholz und sehr licht (das Gegenteil der wilden Urwälder im feuchten Mitteleuropa). Das war so, weil diese Wälder regelmäßig durch Blitzschlag Feuer fingen, was sie licht hielt. So konnte es mangels Brennholz am Boden nie richtige Feuerkatastrophen geben. Dann kamen in diesem Jahrhundert die weißen „Umweltschützer“ und haben diese sporadischen natürlichen Waldbrände jeweils gelöscht. D.h. die Wälder wurden dicht und voll Unterholz – und je mehr man die immer schlimmer werdenden Feuerkatastrophen eindämmt, desto verheerender werden sie. Und das Tragische ist, daß die heutigen Großfeuer die Wälder tatsächlich irreparabel schädigen. Es gibt also keine schlimmeren Verbrecher als Feuerlöscher. Das ist mein Credo: je mehr Waldsterben und Waldbrände (wenn es nicht eh schon zu spät für gesunde Feuer ist) desto besser.

Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG: Roberto Magliones Beschreibung des Orgonmotors

24. Juli 2026

Wilhelm Reich, Physiker: ANHANG; Roberto Maglione: Elektrische Ströme in Orgongeräten. Weg zum REICH-Orgonmotor? (2017)

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 4. Sexualökonomie, c. Kritik an der Sexualökonomie

22. Juli 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 4. Sexualökonomie, c. Kritik an der Sexualökonomie