Der Scham- und Schuldkomplex wird uns alle töten!

27. Oktober 2024

Scham ist letztendlich immer sexuelle Scham und das Schuldgefühl ist letztendlich immer ein sexuelles Schuldgefühl. Zur Illustration braucht man nur die Geschichte von Adam und Eva am Beginn der Bibel zu lesen, die, Reich zufolge, die Entstehung der Panzerung beschreibt. Das ungepanzerte Menschentier ist noch frei von Scham und Schuld. Oder, vorsichtiger ausgedrückt, angesichts einer entsprechend ungepanzerten, d.h. sexualpositiven Gesellschaft sind derartige „blockierte Gefühle“ nur vorübergehend und lösen sich schnell wieder in ihre Bestandteile auf: sie verdichten sich nicht zu unauflösbaren „Komplexen“.

Was sind diese „Bestandteile“? Das gesunde Meschentier pulsiert zwischen Expansion und Kontraktion. Bei guten Bedingungen mit einem leichten Überhang zur Expansion. Man beobachte ein beliebiges anderes Tier, etwa seinen Hund oder seine Katze! Die Skelettmuskulatur kommt ins Spiel, wenn wir das Objekt unserer Lust buchstäblich angehen oder es für uns gewinnen wollen. Scheitern wir oder werden gar zurückgewiesen, entwickeln wir ein Gefühl von Scham. Aufgrund der gesellschaftlichen Erwartungshaltung „verlieren wir gegenüber den anderen unser Gesicht“. Wenn wir bei Gefahr fliehen oder der Gefahrenquelle aggressiv gegenübertreten, kommt das Gefühl von Schuld ins Spiel. Während Scham an der Körperoberfläche blockierte Energie ist (von daher das Erröten), ist Schuld Energie, die in der Skelettmuskulatur förmlich steckenbleibt, weil wir uns angesichts der sozialen Normen im Unrecht fühlen und deshalb aus Angst unsere Wut nicht zum Ausdruck bringen können. Die Aggression wird gestoppt, bleibt in der Muskulatur gebunden und fühlt sich an wie eine zusätzliche Last. Von daher das Gefühl, daß die Schuld buchstäblich wie ein Gewicht auf uns lastet, so als müßten unsere Muskeln eine reale Masse stemmen.

Früher sind die Menschen mit dieser nicht ausgedrückten Wut, also dem Schuldgefühl, besser zurecht gekommen, weil sie eine „muskuläre Abwehr“ hatten und entsprechend praktisch nichts anderes getan haben, als die Last der Welt auf ihren Schultern zu tragen. Hinzu kam, daß sie zumeist gläubige Christen waren und im Wahn lebten, daß „Christus durch sein Sühneopfer sie von dieser Last ein für allemal befreit hat“. Seit sich nach ungefähr 1960 infolge der völlig gescheiterten „sexuellen Revolution“ die Panzerung zunehmend in eine „intellektuelle Abwehr“ wandelte (Augen- statt Muskelpanzerung), konnte die mit der unterdrückten Wut verbundene Energie nicht mehr muskulär gebunden werden und begann in den Menschen frei zu flotieren; Menschen, die als „Intellektuelle“ zusätzlich auch ihren Halt in der kindlich-magischen Wahnwelt des Christentums verloren hatten.

Infolge bauten diese vermeintlich „Aufgeklärten“ in ihrer Panik eine eigene, diesmal vollkomme irdische „Wahnwelt“ auf, d.h. eine bizarre Welt des Wahnwitzes, in der jährlich 150 Milliarden Euro für Asylanten (muslimische Invasionstruppen) sinnlos bzw. DENKBAR kontraproduktiv verpulvert werden, wir unseren gesamten Wohlstand opfern, um „das Klima zu retten“ und wir aus Rücksicht auf eine klitzekleinen Minderheit von persönlichkeitsgestörten Trans- und Genderperversen unsere gesamte Kultur und Wissenschaft zerstören. Dabei geht es immer nur um das eine: zu beweisen, daß man nicht „böse“ (d.h. wütend) ist! Die Schuld soll dergestalt verschwinden. Jedes charakterologische Fossil, das aufgrund seiner muskulären Abwehr gar nicht betroffen ist und folglich dieses woke Beschwörungsritual zur Bändigung des nagenden Schuldgefühls nicht mitmacht, wird als eben das, als Fossil betrachtet. Bestenfalls als schamloser Untermensch! Schamlos wie Björn Höcke! Hat dieser minderwertige Außerseiter darüber hinaus auch keinerlei Probleme, seine rationale Wut zum Ausdruck zu bringen, ist er ein „Nazischwein“ und damit vogelfrei. „Nazis töten!

Ich habe soeben den Untergang unserer westlichen Schuldkultur BIOENERGETISCH erklärt. Die islamischen und fernöstlichen Schamkulturen, bei denen sich alles um das irreversible „Verlieren des Gesichts“ dreht, gehen hingegen deshalb zugrunde (man betrachte nur das gegenwärtige Japan, China wird bald folgen, auch die aufstrebenden Golfstaaten), weil in einer Gesellschaft, in der niemand einen Fehler einräumen kann, Korrekturen unmöglich sind. Aufgrund der Migrationspolitik wird der Westen genauso vollständig blockiert werden. Ohne die Orgonomie, d.h. eine wirkliche sexuelle Revolution, die Scham und Schuld, die immer einen sexualfeindlichen Kern haben, wird am Ende ein Planet stehen, tot wie der Mond.

Tragikomisch wird es, wenn eine Scham- mit einer Schuldkultur kollidiert:

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Jazz” und folgende

26. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Jazz“ und folgende

Quantität und Qualität: Dialektischer Materialismus, orgonomischer Funktionalismus, Orgonometrie

25. Oktober 2024

Der von Friedrich Engels im Anti-Dühring ausformulierte Dialektische Materialismus läßt sich auf drei Grundgesetze reduzieren: 1. die Einheit der Gegensätze, 2. der Umschlag von Quantität in Qualität und 3. die Negation der Negation.

Die Einheit der Gegensätze wird vom Symbol des orgonomischen Funktionalismus denkbar emblematisch dargestellt und ist die Grundlage der Orgonometrie:

Für den Umschlag in Qualität gibt es jede Menge Beispiele vom Bion-Haufen, der durch die Ausbildung einer Membran zu einer Amöbe wird, bis zur Häuseransammlung in der Prärie, die sich durch immer weitere Ansiedlungen in eine Stadt verwandelt. Der besagte Umschlag ereignet sich, wenn aus einer bloßen Agglomeration ein Ganzes wird, das eigene funktionelle Gesetzmäßigkeiten entwickelt, die sich qualitativ vom vorherigen Zustand fundamental unterscheiden.

Daß uns die „Gesamtheit der charakteristischen Eigenschaften einer Sache“, d.h. die Qualität als eine psychische, „rein subjektive“ Größe erscheint, die in der „objektiven Wissenschaft“ nichts zu suchen hat, beruht, neben ihrer „Unmeßbarkeit“, darauf, daß die Psyche selbst eine Funktion des Umschlags von Quantität in Qualität ist. Die Psyche beruht auf dem Funktionieren des Organismus als funktionelle Einheit („der Patient ist depressiv“), während das Soma die einzelnen Organe betrifft („die Niere auf Zimmer 37“).

Wissenschaft muß grundsätzlich immer beide Aspekte berücksichtigen oder sie entartet in den mechanistischen Materialismus bzw. in Mystizismus:

Die „Negation der Negation“ betrifft das Entstehen einer neuen, „höheren“ Qualität. Das ist identisch mit der „Schöpfungsfunktion“ (siehe die Abbildung unten), d.h. dem Hervorgehen von Materie aus der materiefreien, primordialen Orgonenergie durch Spaltung und Überlagerung.

Das beste Beispiel ist die lebendige Arbeit, eine grundlegende bioenergetische Funktion. Aus ihr geht das Arbeitsprodukt hervor, das durch seine Materialität die Orgonenergie negiert, doch umgekehrt wird auch dieses „Stück Materie“ negiert, indem es Eigenschaften bzw. „die Qualität“ der Orgonenergie annimmt. Gemeinhin spricht man in diesem Zusammenhang vom „Wert“ des betreffenden Gegenstandes. Was die „subjektive Bewertung“ anbetrifft verweise ich auf den oben dargelegten Zusammenhang von „Qualität“ und „Psyche“! Dieser Zusammenhang wird deutlich, wenn wir die Schöpfungsfunktion der Arbeit ausschreiben:

Die „Idee“, das „Konzept“ bzw. die „Blaupause“, die aus einem blinden Roboten erst Arbeit im eigentlichen Sinne macht, ist funktionell identisch mit der „Psyche“, während die „blinde Tätigkeit“ funktionell identisch mit dem „Soma“ ist, insbesondere den Händen. Die Überlagerung von beidem resultiert im Arbeitsprodukt. Siehe dazu die entsprechenden Ausführungen von Marx in Band 1 des Kapital sowie die von Engels in seinem Anti-Dühring.

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Islam”

24. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Islam“

Reichs WAS IST KLASSENBEWUSSTSEIN? 90 Jahre später

23. Oktober 2024

1934 erläuterte Reich in seiner Schrift Was ist Klassenbewußtsein?, wie das Klassenbewußtsein der vom System ausgebeuteten Arbeiter zersetzt wurde. Sie, die sämtliche Werte erschaffen haben und deshalb danach streben müßten, die Früchte ihrer Arbeit, den „Mehrwert“ ihrer Mühen auch zu genießen, statt immer weiter zu verelenden, identifizieren sich mit dem Ausbeutersystem, indem sie über ihr manipuliertes Gefühlsleben in es eingebunden werden. Der Arbeiter identifiziert sich durch „Enkulturation“ mit den „Werten“ der Kapitalistenklasse.

Genau das gleiche haben wir heute plastisch vor Augen, wo die arbeitende Bevölkerung von Kindheitstagen an so abgerichtet wird, daß sie sich mit dem „Wertesystem“ der gesellschaftlichen Parasiten identifiziert. Man betrachte etwa die Vita der geistig minderbemittelten Außentoastbrotparasitin oder die Aktivitäten irgendwelcher ProfessorInnen für „Technik und Diversität“. Sie treiben uns in Kriege, von denen nur das Finanzkapital profitiert, zerstören systematisch unsere Lebenswelt und brechen uns ökonomisch das Rückgrat. Oder man vergegenwärtige sich, daß die „Arbeiterpartei“ SPD heute Tummelplatz der Kinder der staatlichen Ausbeuterklasse ist, die nur für eins kämpft: daß die Zahl der höheren Beamten, der nichtsnutzigen Funktionäre und der Mitarbeiter sogenannter „Nicht-Regierungs-Organisationen“ exponentiell wächst, zusammen mit dem Lumpenproletariat „Bedürftiger“, die sie „betreuen“ können und die sie umgekehrt „demokratisch“ an der Macht, das heißt an den Futtertrögen hält.

Gesichert wird die Herrschaft der ausbeuterischen Parasiten dadurch, daß deren Weltsicht durch die Schulen und Universitäten, vor allem aber durch die Medien zur Gesamtatmosphäre der Gesellschaft gemacht wird. Das ganze natürlich abgesichert durch einen immer brutaler vorgehenden Repressionsapparat und eine Klassenjustiz, der zufolge ich Weidel als „Nazischlampe“ titulieren kann, aber hart sanktioniert werde, wenn ich Habeck als „Bahnhofspenner“ bezeichne. Aber an und für sich ist diese Repression überflüssig, da von vornherein jedwedes Klassenbewußtsein der um ihre Zukunft (und die akkumulierte Arbeitsleistung ihrer Vorfahren) Betrogenen von einer Kultur hintertrieben wird, die die Gefühle prägt und uns unserer authentischen Sprache beraubt, bis wir das vermeintliche „Staatswohl“ zersetzende Gedanken nicht mal mehr – denken können.

Ohnehin wird jedwede Klassensolidarität unmöglich gemacht, weil durch die Überfremdung jeder Rest einer Arbeiterkultur zerstört wird. Ziel sind homogenisierte Siedlungs- und „Ansiedlungsgebiete“ für das internationale Großkapital, das die Staaten zu ihren Agenturen und die NGOs zu ihren Stoßtruppen im Klassenkampf von oben gemacht haben. Von der systematischen Verschwuchtelung, selbst von Fußballfans, will ich erst gar nicht anfangen. Die Farben der Bisexualität sind „Rosa plus Blau“. Identitätsloses, geschlechtsloses Sklavengetier. – Die Zersetzung des Klassenbewußtseins beginnt genau hier. Wehe dem, der diese schwule Scheiße nicht unterschreiben will!

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Ironie” und folgende

22. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Ironie“ und folgende

LaMettrie, der „Wilhelm Reich des 18. Jahrhunderts“ – oder warum für jeden Studenten der Orgonomie Christian Fernandes unbedingte PFLICHTLEKTÜRE ist

21. Oktober 2024

Priorität beanspruchte LaMettrie ausschließlich für seine Lehre von den Schuldgefühlen, „und da kein Philosoph zu diesem Thema etwas beigetragen hat, kann mir diesen bescheidenen Erfinderruhm auch keiner nehmen“ (Anti-Seneca, S. 11). Wie Bernd A. Laska ausgeführt hat, entspricht das exakt dem von Freud geprägten Begriff „Über-Ich“ und weiter Reichs Entdeckung der charakterlichen und biophysiologischen „Panzerung“. Das wird dadurch noch bemerkenswerter, daß im Abstand von zwei Jahrhunderten bei beiden dieses Element ihrer jeweiligen Anthropologie unlösbar mit einer „Orgasmustheorie“ verbunden war.

Die erst von Christian Fernandes ins Gespräch gebrachte „These Jacques“ in der Version LaMettries (ab 1746) ist in der Tat eine Orgasmustheorie! Die 1722 von dem Medizin-Professor Gabriele-Antonio Jacques vorgebrachte medizinische Dissertation Ob aus dem Mangel des Beischlafs Krankheiten entstehen (die im krassen Gegensatz zu heute der zu prüfende Student verteidigen mußte!) dreht sich vor allem um die „Säfte“ („Humoralpathologie“), die durch regelmäßigen Geschlechtsverkehr umgeschichtet werden müssen, um keinen körperlichen und psychischen Schaden anzurichten, wozu Eifersucht, Neid, Ungeselligkeit, Gehässigkeit, Rachsucht, Mitleidslosigkeit, Lästereien etc. zählen. Umgekehrt erhält regelmäßiger Geschlechtsverkehr körperlich gesund und fördert in jeder Hinsicht „tugendhaftes“ Verhalten, nicht nur wegen der Entspannung, sondern auch, weil der Geschlechtsakt das Urbild der Gemeinschaft ist: ich kann nur glücklich sein, wenn mein Partner glücklich ist. Fernandes:

Aufgrund des kausalen Zusammenhangs von Sexualität und Tugend sagt Jacques zu Beginn auch, der Geschlechtsverkehr sei „der Gemeinschaft verlockendes Band“. La Mettrie muß fasziniert gewesen sein von dieser neuen Sichtweise auf die Sexualität als Grundlage von Moral und Gesellschaft. (S. 20)

In wenigen Sätzen haben wir hier die Orgasmustheorie mit ihren medizinischen, psychologischen und soziologischen Aspekten sowie das fundamentale Gegensatzpaar von Emotioneller Pest (Eifersucht, Neid, Ungeselligkeit, Gehässigkeit, Rachsucht, Mitleidslosigkeit, Lästereien etc.) und Arbeitsdemokratie vor uns. Zu letzterer zitiere ich wieder Fernandes:

In La Mettries „tugendhafter Lust“ (…) ziehe ich den Nutzen direkt aus dem Glück des anderen (…). Mein Glück hängt unmittelbar von seinem ab. Diese Anthropologie der Mitfreude gründet er auf das Phänomen der sexuellen Lust als „Glück, das sich verdoppelt, indem es sich teilt“, bzw. wichtigstes Instrument der Natur, „um uns glücklich zu machen, indem sie das Objekt glücklich macht, das sich das Glück mit uns teilt“. Die sexuelle „jouissance mutuelle“ [gegenseitiger Genuß] ist aus seiner Sicht verallgemeinerungsfähig und Prinzip der für mich und [für] alle optimalen gesellschaftlichen Ordnung: „Hätte sich die Natur ein köstlicheres Band ausdenken können, um die Gesellschaft zu bilden?“

Auf die erstaunliche Parallelität, die sich bei LaMettrie zur Charakteranalyse findet, werde ich morgen im Zusammenhang mit dem Stichwort „Ironie“ eingehen!

Der Rest, nämlich eine praktisch komplette Vorwegnahme der Sexualökonomie ergibt sich fast von selbst:

Zunächst ist da die Unterscheidung zwischen primären und sekundären Trieben. In den Worten Fernandes‘: „Wird“, LaMettrie zufolge, „die Lust über das gesunde Maß hinaus eingeschränkt, geht zusammen mit ihr auch die Tugendfähigkeit verloren und es entstehen lasterhafte Charakterzüge.“ Dabei wird aus „Wohl-Lust“, um ein Wort zu verwenden, das Laska in diesem Zusammenhang geprägt hat, „Wüst-Lust“ (S. 86).

Dies geht einher mit der Unterscheidung zwischen eigentlicher, natürlicher Moral und der Zwangsmoral. Fernandes erläutert LaMettries Sichtweise wie folgt: „Die ‚erfundene‘, ‚religiöse‘, ‚gebieterisch befehlende‘ Moral der Kultur erzeugt antisoziale Neigungen, die vorher gar nicht vorhanden waren, die ‚Moral der Natur‘ hegt und pflegt die natürlichen Neigungen, die bereits sozial orientiert sind.“ Fernandes hebt dabei wiederholt hervor, daß „La Mettrie zufolge [die] lustfeindliche Moral das asoziale Verhalten allererst erzeugt, das sie dann zwar unterdrücken soll, aber häufig nicht mehr unterdrücken kann“ (S. 89).

All das hat, wie beim Arzt Wilhelm Reich Ende der 1920er Jahre, auch bei seinem Kollegen LaMettrie politische Konsequenzen, denn dieser „definiert Gesundheit im klinischen Sinne und [sie] ist [für ihn] zugleich Prinzip einer qualitativ besseren Gesellschaft“ (S. 144). Fernandes führt näher aus:

Wenn der medizinische Ansatz so universell ist, daß er auch Sittlichkeit und Vernunftfähigkeit umfaßt, liegt es nahe, sich als Arzt in die Politik einzumischen. Basiert die soziale Ordnung auf der Tugendhaftigkeit der Einzelnen und hängt diese von der Fähigkeit zur „Empfindung der Wollust“ ab, welche durch die soziale Umwelt stark beeinträchtigt wird, so ergibt sich daraus eine konsequente politische Forderung. (…) Einen gewaltsamen Umsturz der Verhältnisse kann La Mettrie aufgrund seiner tiefenpsychologischen Einsichten nicht gemeint haben. Denn eine nach Maßgabe der „tugendhaften Lust“ qualitativ andere Gesellschaft ist nur möglich, wenn die massenhaft manipulierte psychophysische Struktur der Individuen sich ändert. Daher hatte er zuallererst eine Revolution der Pädagogik im Auge, einen Verzicht auf die traditionelle Form der Enkulturation, die in einem „irrationalen Über-Ich“ (Laska) resultiert. (S. 68)

Wir sind beim krönenden Abschluß von Reichs sozialem Engagement, dem Konzept „Kinder der Zukunft“ angelangt. Bei La Mettrie 1746… Fernandes referiert:

Junge und Mädchen werden hier gedanklich in den Naturzustand versetzt. „Allein“, „ohne Erziehung“ würden sie nur der „zärtlichen Neigung der Natur“ folgen, der Lust, „die eine Tugend ist“. Außerhalb des Naturzustandes, unter sozialem Einfluß hätten sie „Vorurteile“ und „Schuldgefühle“, könnten darum dieser tugendhaften Lust nicht uneingeschränkt folgen, was zum Bösewerden ihrer Neigungen führte. Warum? Weil die „Seele“ der „jungen Herzen“ nur deswegen „rein“ ist, weil sie noch nicht von „Reue vergiftet“ wurde. Reue, die auf gesellschaftlich bedingte Vorurteile und Schuldgefühle zurückgeht, macht die Herzen „unrein und verdorben“, also böse, indem sie ihnen die „Freude“ nimmt. Im Naturzustand hingegen würden sie ein glückliches Liebesverhältnis miteinander eingehen. (…)* Sie lebten „glücklich“ unter den „Gesetzen der Natur“. Diese „glücklichen Kinder“ rief La Mettrie zu Beginn der École de la volupté [1746] an. Von ihnen als Inbegriff der „tugendhaften Lust“ wollte er sich bei der Abfassung des Werks inspirieren lassen. (S. 26f)

Das ist der Kern von LaMettries „Wollustschriften“. Im dazu komplementären Anti-Seneca (1748) hingegen „geht es um die Bekämpfung der repressiven Moral der Kultur, die in der frühkindlichen Erziehung verinnerlicht wird und sich auch später beim Erwachsenen auswirkt, nämlich in unnötigen Schuldgefühlen, die ihm das Leben vergällen“ (S. 88). Ich verweise zurück auf den Anfang dieses Blogeintrags.

* Nachbemerkung: Die mit einem Stern gekennzeichnete Streichung betrifft folgenden Satz, der LaMettries Lehre getreu widergibt: „Sind sie blutsverwandt, so käme das ihrer Liebe sogar zugute. Das soziale Tabu der Geschwisterliebe spielte für sie keine Rolle.“ Siehe dazu den gestrigen Blogeintrag unter den Stichworten „Inzest“ und „Inzucht“!

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Inzucht”

20. Oktober 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Inzucht“

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 11)

19. Oktober 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 11)

Ein grantiger Blogeintrag

18. Oktober 2024

Ein beliebiger Leserbrief aus dem Weltnetz bereits von vor einem Jahrzehnt, noch vor 2015. Seitdem hat sich alles verschlimmert, aber die Menschen wollen es offenbar so. Warum? Weil sie eine Todesangst vor Freiheit, Glück und der notwendigen Aggression haben, dies zu erreichen! DAS ist der Boden, auf dem der Faschismus wächst.

Ich bin mit jemandem befreundet, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt und sich als Deutscher fühlt, obwohl er aus dem mittleren Osten stammt.

Er hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ist mit einer Deutschen verheiratet, seine Kinder sprechen nur Deutsch. Er selbst spricht diverse Sprachen, einschließlich Türkisch und Arabisch, und lebt im tiefsten Neukölln. Seine Worte neulich (zum wiederholten Male) sinngemäß zu mir:

„Deutschland ist verloren. Warum haben sie nur all diese Leute ins Land gelassen? Die arbeiten nicht, ihre Kinder sprechen kaum Deutsch, sie leben aber wie die Maden im Speck, weil sie mit z.B. 6 Kindern mit Geld vom Staat nur so zugeschüttet werden. Sie trimmen dafür ihre Kinder darauf, die Deutschen zu verachten und sie töten zu wollen. Ich hab es mit eigenen Ohren gehört und mit eigenen Augen gesehen. Mit solchen Leuten will ich nichts mehr zu tun haben. Das sind nicht mehr meine Freunde. Dafür werde ich von ihnen Rassist genannt. Weißt du, daß die alle längst bewaffnet sind und nur darauf warten loszuschlagen? Immer die neuesten Modelle, die sie hegen und pflegen und die natürlich nicht angemeldet sind. Da lachen die doch nur drüber. Jeder Deutsche, der sie falsch anguckt, wenn es losgegangen ist, der ist ein Nazi, und für jeden in Zukunft getöteten Ihren wollen sie dann zehn tote ‚Nazis‘. Das wird so in türkischen Fernsehsendern gefordert, ich höre es durch die geöffneten Fenster, wenn ich abends die Straße lang gehe. Und all das andere Gesindel! Die brutalen Mafias aus Rußland, Tschetschenien, vom Balkan, aus Vietnam etc. Berlin ist voll davon. Und alle bewaffnet. Die Deutschen werden nichts dagegen setzen können. Die guten, klugen Köpfe, die in früheren Zeiten die Führung des Widerstands übernommen hätten, sind alle im Ausland. In Amerika, in der Schweiz, sonstwo, nur nicht in Deutschland. Deutschland ist erledigt, es wird auf afrikanisches Niveau ausgeblutet werden. Und es tut mir so leid. Warum nur haben sie alle diese Leute einfach so ins Land gelassen? Alle anderen Länder dieser Welt fordern Nachweise, daß man sich selbst ernähren kann, bevor sie einen ins Land lassen. Nur Deutschland nicht.“

Das linke Gesindel wird von einer Bevölkerung gewählt, die durch linksliberale Medien blöd gehalten wird und ohnehin zu einem Gutteil auf Droge ist. Die entsprechenden Wahltage waren jeweils ein green day, an dem bekiffte Zombies beispielsweise Amerika endgültig in den Abgrund getreten haben! In den USA schätzen Suchtmediziner Anfang der 2000er den Prozentsatz derjenigen, die Cannabis zumindest einmal probiert haben, auf 40% der Bevölkerung. Während Anfang der 1990er Jahre es in den USA 40 000 cannabis-bedingte Krankenhauseinweisungen (hauptsächlich wegen Selbstmordabsichten und Halluzinationen) gab, waren es zu der Zeit 100 000 im Jahr. Was das für Deutschland angesichts der Legalisierung bedeutet, wird hier erläutert:

Der Cannabiskonsum wird in Deutschland signifikant steigen! Ein Jahrzehnt Legalisierung in verschiedenen Bundesstaaten der USA und fünf Jahre in Kanada zeigen, daß der Cannabiskonsum gestiegen ist, insbesondere der intensivere Konsum.

Der Gesundheitsschutz nimmt nicht zu, sondern ab. Der Bericht 2022 des International Narcotics Control Board (INCB) faßt zusammen: „In allen Gerichtsbarkeiten, in denen Cannabis legalisiert wurde, zeigen Daten, daß cannabis-bedingte Gesundheitsprobleme zugenommen haben … In den Vereinigten Staaten und Kanada ist die Zahl der kleinen Kinder und Jugendlichen, die zu Hause Cannabis ausgesetzt waren, vergiftet und gezwungen wurden, sich an die Giftnotrufzentrale zu wenden und eine Notfallversorgung aufzusuchen, erheblich gestiegen. Die Zahl der Frauen, die während der Schwangerschaft und Stillzeit Cannabis konsumieren, ist zusätzlich gestiegen. Immer mehr Kinder wachsen in Familien auf, in denen Erwachsene Cannabis konsumieren.“ Außerdem wird es spürbar mehr cannabis-bedingte Verkehrsunfälle, Todesfälle, Besuche in Notaufnahmen und Krankenhausaufenthalte geben. Kanadische Behörden berichteten, daß Cannabis inzwischen die häufigste Ursache für substanzbedingte Krankenhausaufenthalte bei jungen Menschen ist – häufiger als Alkohol.

Und was all das sozialistische Rumdockern am Kapitalismus betrifft, haben der Wirtschaftswissenschaftler Thomas Sowell und andere darauf hingewiesen, daß der Niedergang der Schwarzen in den USA anfing, als sie dabei waren, mit einer kollektiven amerikanischen Erfolgsstory anzuheben (Sowell, Powell und Rice sind die besten Beispiele). Gerade zu diesem Zeitpunkt fingen Kennedy und sein Nachfolger mit einem gigantomanischen Sozialprogramm an, um den armen Schwarzen „zu helfen“. Das Ergebnis war die Zerstörung der schwarzen Familie, die zuvor als ganz besonders stabil galt, und die Verbreitung einer Unkultur (beispielsweise Hip Hop), die in eine Community einbrach, die zuvor als besonders konservativ und gläubig galt – und durchweg republikanisch gewählt hatte. Groteskerweise hat das, was heute als „authentisch schwarz“ gilt („nigga“), nichts aber auch rein gar nichts mit nigrider Kultur zu tun. Es stammt aus der Unkultur der weißen Unterschicht der Südstaaten, die zum Großteil aus Wales, Schottland und Irland stammte und sich mit besonders ordinärem und unzivilisiertem, quasi „gälischem“, Verhalten von den meist im Norden lebenden romanisierten Engländern (yankees) abheben wollte. Dazu gehörte insbesondere ein abstruses Englisch. Entsprechendes erleben wir heute in Deutschland mit dem Kanak Sprak.

Das von Obama durchgedrückte verfassungswidrige nationale Gesundheitssystem ist nur deshalb notwendig, weil die Schwarzen so entmündigt wurden, daß sie nicht selbst für eine Krankenversicherung sorgen können wie der Rest der Bevölkerung. Als Nebeneffekt dieser großartigen Leistung Obamas werden sie dadurch noch mehr entmündigt werden… Leute wie Sowell fragen sich zu Recht, ob es angesichts der bisherigen Entwicklung (wenn man beispielsweise die Abtreibungsrate betrachtet) in 100 Jahren überhaupt noch Schwarze in den USA geben wird! Sozialismus vernichtet immer die Menschengruppe, der „geholfen“ werden soll.

Ich träume davon, daß Hollywood, die Medien und das Bildungssystem von unamerikanischen Machenschaften gereinigt werden. Ich träume davon, daß nur noch steuerzahlende Bürger an die Wahlurnen dürfen, so daß in einem Land ohne Personalausweise Wahlbetrug nicht mehr möglich wird. Ich träume von einem farbenblinden Land, ohne jene „affirmative action“. Ich träume von einem Land, in dem Drogendealer auf der Stelle an die Wand gestellt werden und Drogenkonsumenten die Inhaftierung droht, wenn sie nicht innerhalb kurzer Zeit Drogenfreiheit nachweisen können. Ein Land, in dem jeder Bürger bewaffnet ist und die Kriminellen in ständiger Todesangst leben. Sehr alte Amerikaner können sich noch an Zeiten erinnern, als niemand auf die Idee kam seine Haustür abzuschließen. Ein Land mit einer Goldwährung, in dem der Staat niemals auf die Idee käme, sich ohne Not in die Wirtschaft einzumischen. Das Land der Tapferen und Freien.

Es ist, als wenn wir in der „Matrix“ lebten. Beispielsweise der Irak-Krieg: Unter Bush wurden wir von Berichten über die amerikanische Inkompetenz und Greuel tagtäglich eingedeckt. Unter Obama war der Irak von der Medienlandkarte verschwunden – bis wie aus heiterem Himmel der IS kam, für den man prompt Bush verantwortlich machte.

Von den Machenschaften um die Ukraine will ich erst gar nicht anfangen. Leute, Ihr werdet betrogen, verarscht und für dumm verkauft und Ihr haltet Euch auch noch für ganz besonders kritisch und progressiv, wenn Ihr bei diesem Affentheater in vorderster Linie mitmacht! In Eurer Welt muß das Land der Dichter und Denker durch anatolische Analphabeten kulturell bereichert werden. In Eurer Welt ist die Hautfarbe eines Menschen wichtiger als sein Charakter. Und und und. Ihr seid vollkommen meschugge!

Und so sehen Eure heutigen „Nazis“ aus! Das, Eure gesamte Gesellschaft, das ist alles so von Grund auf krank, pervers, wiiiiiderlich und PSYCHOTISCH! Die Emotionelle Pest – ist das Gegenteil von dem, was Ihr für „Emotionelle Pest“ haltet: