Posts Tagged ‘Wirtschaftswissenschaften’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 19

7. Juni 2019

orgonometrieteil12

19. Die orgonomische Bio-Ökonomie

Blogeinträge November/Dezember 2012

9. Juli 2018

Mehr zum „biologischen Rechenfehler“ heute::

Blogeinträge November/Dezember 2012

  • Der Gesundheitszustand der amerikanischen Wirtschaft
  • Die Grenzen des politischen Konservatismus
  • Die bio-soziale Bedeutung der früh einsetzenden Pubertät
  • Warum in der Politik fast immer die Linke gewinnt
  • Ein weiteres Schulmassaker, ein weiterer politischer Dialog
  • Ausflüchte und Ablenkungen gehen mit der oberflächlichsten Schicht des sozialen Panzers einher

Blogeinträge August 2012

6. April 2018

Im NACHRICHTENBRIEF wird gegenwärtig Paul Mathews‘ Artikel „Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters“ aus dem Jahre 1967 veröffentlicht. Hier wie sich die orgonomische Soziologie ein halbes Jahrhundert später darstellt:

Blogeinträge August 2012

  • Die Emotionelle Pest gedeiht im Sozialismus
  • Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert
  • Die Gefahren im Kapitalismus
  • Wie Linke und Rechte die Amerikaner betrachten
  • In der Politik ist die Linke im Vorteil
  • Der freie Markt ist nicht das Problem
  • Kennzeichen eines linken Ideologen

nachrichtenbrief82

29. Oktober 2017

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

nachrichtenbrief64

3. September 2017

Hans Hass‘ Beiträge zu Wilhelm Reichs Konzept „Arbeitsdemokratie“

25. Juli 2015

Es gibt eine ins Auge springende Übereinstimmung zwischen der Energontheorie von Hans Hass und der Orgonomie von Wilhelm Reich. Hass zufolge ist jedes Energon ein „arbeitsteiliges Gefüge“, – also eine Arbeitsdemokratie. Reichs folgende Aussagen über das Wesen der Arbeitsdemokratie haben denn auch viel „Energontheoretisches“ an sich, wie wir noch sehen werden:

Die Summe aller natürlichen Arbeitsbeziehungen nennen wir Arbeitsdemokratie (…). [Sie] sind ihrem Wesen nach funktionell und nicht mechanisch. Sie können nicht willkürlich organisiert werden, sie ergeben sich spontan aus dem Arbeitsprozeß selbst. Die wechselseitige Abhängigkeit (…) ist (…) durch die Verwobenheit der Arbeitsfunktion gegeben. Man kann sich kein willkürliches Gesetz denken, das diese natürlichen Arbeitsbeziehungen verändern könnte. Man kann nicht den Arbeiter am Mikroskop von Glasschleifer unabhängig machen. Die Natur der Linsen wird einzig von den Gesetzen des Lichtes und der Technik diktiert (…) und die Tätigkeit des Menschen von der Natur seiner Bedürfnisse.

Diese sieben Sätze enthalten das Wesentliche der vier Bände der Naturphilosophischen Schriften von Hans Hass!

Betrachten wir zunächst den arbeitsdemokratischen Prozeß in den verschiedenen Bereichen der Natur. Hass zufolge gibt es vier verschiedene Arten von Energonen:

  1. die Pflanzen als „Parasiten der Sonne“ und Nahrung der Tiere;
  2. die Tiere als Parasiten der Pflanzen;
  3. das Tier Mensch als Berufstätiger, der vom Bedarf anderer Menschen lebt; und
  4. aus Berufstätigen sich zusammensetzende Erwerbsorganisationen: Unternehmen, Betriebe, Konzerne und ganze Staaten.

Die Einteilung der Energontheorie in Funktionen, Funktionsträger und Triebtheorie (die für den Energonbau durch den Menschen wichtig ist) erinnert stark an die Systematik, die O.H. von der Gablentz in seiner Einführung in die Politische Wissenschaft (Köln 1965) derselben gegeben hat:

  1. Funktionslehre,
  2. Institutionslehre und
  3. Entscheidungslehre.

Die Institutionslehre beschäftigt sich mit den Parteien, Verbänden, dem Parlament etc. Soweit es sich dabei um „juristische Personen“ handelt, kommt dies dem Energonbegriff schon recht nahe.

Zentraler Punkt der Energontheorie ist, daß über den Menschen, der Erwerbskörper bildet, die Evolution weitergeht. Reich hat in Massenpsychologie des Faschismus ähnliche Gedanken angeschnitten, wenn auch unter negativen Vorzeichen:

Der Maschinenbau und die Maschinenhandhabung haben den Menschen mit dem Glauben erfüllt, daß er sich selbst in die Maschinen hinein und durch sie hindurch fort- und „höher“-entwickle. Er verlieh den Maschinen aber auch ein Aussehen und eine Mechanik, die tierartig sind. (…) Die Produkte der mechanistischen Technik wurden so die Erweiterung seiner selbst. Die Maschinen bilden in der Tat eine mächtige Erweiterung seiner biologischen Organisation. Sie befähigen ihn, die Natur in einem weit höheren Grade zu bewältigen, als seine Hände allein es ihm ermöglichen.

Hier beschreibt Reich den Übergang vom nackten Menschentier zum Berufstätigen mit den „mächtigen Erweiterungen seines biologischen Systems“.

In seinem Aufsatz über Orgonometrie (Orgone Energy Bulletin, Vol. 2, S. 168) ging Reich noch einen Schritt weiter und vergleicht die Organisation der verschiedenen Berufstätigen, die Fabrik, mit einem Organismus. Beide seien „jeweils ein funktionelles Ganzes“, das durch ein gemeinsames Funktionsprinzip (CFP) gebildet und bestimmt wird. Dieses CFP durchdringt

alle Einheiten (…), die im festumrissenen Funktionsbereich eingegliedert sind. Wie immer auch die Anstrengungen eines Organismus (…) oder die Anzahl und Art der Produkte der Fabrik variieren mögen, bleibt das CFP imgrunde dasselbe, solange das spezifische Ganze bestehen bleibt. Und das funktionelle Ganze bleibt nur solange, was es ist, solange es vom selben CFP regiert wird. Eine Fabrik mag mechanisch dieselbe sein, ob sie nun Werkzeuge herstellt oder im Krieg Munition. Funktionell hat sie sich verändert, wenn von der Herstellung von Werkzeugen zur Produktion von Munition übergegangen wurde, da sich das CFP verändert hat. Ein Arbeiter bleibt hinsichtlich der Anzahl seiner Organe und Zellen derselbe, wenn er aufhört ein Bauhandwerker zu sein und ein Kupferschmied wird. Funktionell stellt er jedoch eine vollkommen andere Ganzheit dar, wenn er das CFP seines Daseins ändert. Nach einiger Zeit wird sich diese Veränderung auch in seiner ganzen Persönlichkeit zeigen.

Aus Einzellern entwickeln sich Tierarten, die im Menschentier kulminieren. Aus dem Menschentier entwickeln sich „Berufsarten“, die in der arbeitsdemokratischen Organisation kulminieren.

Am Anfang haben wir den orgonotisch vollständig integrierten Einzeller, der funktionell durch die Keimzellen vertreten wird, aus denen sich alle Tiere entwickeln. Bei dieser Aufspaltung geht phylo- und ontogenetisch diese orgonotische Integration (CFP) verloren und wird auf höherer Stufe erst beim Tier Mensch wieder neu erlangt. (Siehe dazu Die biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht.) Parallel bildet sich dabei langsam das Bewußtsein aus, mit dessen Hilfe der Mensch zur „Keimzelle“ der Berufsköper wird. Durch diese Arbeitsteilung spaltet sich das neue CFP von neuem auf: es entsteht eine neue Fauna aus Schustern, Bäckern, Müllern, Gärtnern und was sonst noch so kreucht und fleucht. Am Endpunkt der Evolution bildet sich eine finale Integrationsstufe aus: die arbeitsdemokratische Organisation, z.B. eine Fabrik. Und auch hier kommt es zu Hemmungen der evolutionären Entwicklung, die beseitigt werden müssen, genauso wie der Orgonom die prägenitalen Fixierungen beseitigt. (Siehe dazu Der Kapitalismus und die Funktion des Orgasmus [Teil 6].) So können wir auch Reichs Marxistische Periode besser beurteilen und von neuem fortführen.

Hass zufolge finden sich verschiedene Berufskörper zusammen und bilden „Erwerbsorganisationen“, die den nicht weiter zu steigernden Höhepunkt der Evolution darstellen. Hass vergleicht die Erwerbsorganisationen mit den Metazoen. In ihnen wäre der Mensch bzw. der Berufskörper auch nur ein austauschbares Teil wie die Zelle im Organismus.

Was ist so fremd an der Vorstellung, daß Erwerbsorganisationen Organismen wie wir sind? Stellen wir doch ebenfalls nur ein lose zusammengefügtes föderatives Gebilde aus ziemlich unabhängigen Organen dar, die sich wiederum ausnahmslos aus kleineren Individuen, den Zellen, zusammensetzen. Das Bewußtsein, bzw. unsere „unsterbliche Seele“, ist doch ein marginales Nebenprodukt der Koordination dieser Einzelteile, das im Schlaf und im Tod erlischt und von jedem Schnaps aus den Fugen gebracht werden kann! Legen wir also etwas von unserem Hochmut ab und öffnen uns der Tatsache, daß auch wir nur Zellen im Organismus der BASF oder von Hoechst sind!

Hass zufolge muß sich der Mensch gegen die evolutionäre Entwicklung hin zu immer integrierteren Erwerbsorganisationen stemmen, denn während der Berufskörper noch seiner Keimzelle (dem Menschen) diene, verkehrt sich dies nun: der Mensch dient der Institution!

Aus arbeitsdemokratischer Sicht ist das nicht zwingend, denn genauso wie es bei der Ausbildung des (genitalen) Menschen Verbiegungen zur Prägenitalität gab, sehen wir auch in Energonen wie z.B. BASF ähnliche pathologische Verbiegungen, die sie von der Weiterentwicklung zu arbeitsdemokratischen Erwerbsorganisationen abhält.

Wie sich der Prozeß der Lebensentfaltung gegen den Menschen selbst richten kann, ließe sich „orgonographisch“ wie folgt darstellen:

Das Problem ist, daß sich die (künstlichen) Organe des Menschen gegen ihn selbst richten. Die Entwicklung des Lebens, die dem Tier künstliche Organe geschenkt hat – vom Schneckenhaus des Einsiedlerkrebses bis zum Verwaltungsgebäude der Deutschen Bank – wendet sich schließlich gegen das Leben selber. Es ist eine direkte Entsprechung der Abpanzerung des Menschentiers.

In Zeugnisse einer Freundschaft spricht Reich davon, die „Institution der mechanisierten Zivilisation“ gründe sich „notwendigerweise auf harte Bäuche, eingezogene Hintern, rausgestreckte Oberkörper und steife Muskeln.“ Demgegenüber ließe sich das freifließende Leben nicht mechanisch organisieren:

Man kann Banden, Gauner, Profitmacher, eine Eisenbahnlinie, eine Kriegsmaschinerie organisieren, aber nicht Leben und Wahrheit.

Reich geht sogar bis ins Extrem:

(…) natürlich kann es kein universelles orgastisches Leben geben, wenn die ganze Umwelt unnatürlich ist (…) das Lebensniveau der Trobriander wird bald wieder vorhanden sein – glücklicherweise.

Hass gibt uns einen Hinweis auf die energieökonomischen Hintergründe der menschenzerstörenden Fehlentwicklung im Lebensstrom, wenn er den Fortschritt, der mit dem Energon Erwerbsorganisation erreicht ist, namhaft macht: das erste Mal in der Evolution befreit sich der Lebensstrom von der Last des „föderativen Aufbaus“.

So wird z.B. jede einzelne Zelle mit der Unterhaltung eines eigenen Kraftwerkes (den Mitochondrien) belastet. Erst bei den Erwerbsorganisationen ist jede nur erdenkliche Funktionszusammenlegung möglich geworden. Die Berufskörper innerhalb eines Unternehmens (also dessen „Zellen“) brauchen z.B. nicht je einen Elektrogenerator. Der ganze Betrieb hat einen zentralen Generator oder einen Anschluß ans öffentliche Netz. Mit diesem ökonomischen Fortschritt geht aber auch das verloren, was Reich dazu führte, den Organismus als das Muster aller Arbeitsdemokratie zu nehmen: eben der föderative Aufbau.

Und schließlich schlägt diese Fortschritt ja auch unausweichlich in sein Gegenteil um. Es sei nur daran erinnert, wie ungemein überlegen sich einst die Länder des Realsozialismus ob ihrer totalen Zentralisation fühlten. Ähnliches ließe sich über die gescheiterten Zusammenschlüsse von Großkonzernen sagen.

Hass sagt, daß in den Betrieben „perfekte Zentralisation“ wohl möglich geworden sei,

sich jedoch als schädlich erwiesen [habe], da sie die Initiative der Mitarbeiter lähmt. Ein gewisses Maß an „dispositiver Freiheit“ hat sich hier als förderlich gezeigt. Bei den besonders erfolgreichen Großbetrieben der USA gilt die Parole: „Ziele zentralisieren, Entscheidungen dezentralisieren.“

Genau hier findet sich die Selbstregulierung in der Entfaltung des Lebensstroms.

Ein weiterer Punkt, der der Erwerbsorganisation viel von ihrem Schrecken nimmt: Wir werden nicht nur zu Zellen und Organen der Erwerbsorganisationen, sondern diese können ebensogut auch uns als Organe dienen! Hass weist darauf hin, daß das Herz ja nicht nur dem Körper als Ganzem dient, sondern umgekehrt auch der Körper als Organ des Herzens betrachtet werden kann. So ist der kleine Angestellte nicht nur ein „Rad im Getriebe“, sondern umgekehrt kann er auch den Betrieb als künstliches Organ seiner selbst betrachten!

In seinem Der Einzige und sein Eigentum stellt Max Stirner in diesem Sinne seinen „Verein der Egoisten“ gegen die „Gesellschaft“. Den Unterschied zwischen beiden faßt er wie folgt:

Hat sich ein Verein zur Gesellschaft kristallisiert, so hat er aufgehört, eine Vereinigung zu sein, denn Vereinigung ist ein unaufhörliches Sich-Vereinigen, er ist zu einem Vereinigtsein geworden, zum Stillstand gekommen, zur Fixheit ausgeartet, er ist – tot als Verein, ist der Leichnam des Vereins und der Vereinigung, d.h. er ist Gesellschaft.

Stirner impliziert hier nicht nur einen gesellschaftlichen Organismus (indem er von „Leichnam“ spricht), sondern er beschreibt gleichzeitig auch den Abpanzerungsprozeß im Lebensstrom. Durch dieses Absterben des „Vereins“ (der Arbeitsdemokratie) wird das Individuum zum Knecht des übriggebliebenen Leichnams, während es ursprünglich genau umgekehrt war:

In den Verein bringst Du deine ganze Macht, dein Vermögen, und machst Dich geltend, in der Gesellschaft wirst Du mit deiner Arbeitskraft verwendet; in jenem lebst du egoistisch, in dieser menschlich, d.h. religiös, als ein „Glied am Leibe dieses Herrn“: der Gesellschaft schuldest Du, was du hast, und bist ihr verpflichtet, bist von „sozialen Pflichten“ – besessen, den Verein benutzt Du und gibst ihn „pflicht- und treulos“ auf, wenn Du keinen Nutzen weiter aus ihm zu ziehen weißt. Ist die Gesellschaft mehr als Du, so geht sie Dir über Dich; der Verein ist nur Dein Werkzeug oder das Schwert, wodurch Du deine natürliche Kraft verschärfst und vergrößerst; der Verein ist für Dich und durch Dich da, die Gesellschaft nimmt umgekehrt Dich für sich in Anspruch und ist auch ohne Dich; kurz die Gesellschaft ist heilig, der Verein dein eigen: die Gesellschaft verbraucht Dich, den Verein verbrauchst Du.

Dieser extreme Egoismus (bzw. „Separation“) mag auf den ersten Blick gegen die Arbeitsdemokratie gerichtet sein, aber man kann gegen seine liberalen Kritiker den folgenden Satz Stirners halten: „Erst mit der letzten Separation endigt die Separation selbst und schlägt in Vereinigung um.“ Man betrachte zu diesem Satz auch die erste Abbildung.

Dies bringt uns zur „Entwicklung des autoritären Staatsapparats aus rationalen sozialen Beziehungen“, über die Reich in Massenpsychologie des Faschismus geschrieben hat. (In diesem Kapitel spricht Reich auch vom „Organismus der Gesellschaft“!) Für Reich war der erste Briefträger

die menschlich verkörperte zwischenmenschliche Beziehung des Briefschreibens und -beförderns. Auf diese Weise entstand ein gesellschaftliches Organ. (Hervorhebung von Reich)

Weiter beschreibt Reich, wie sich dann dieses Organ der Gesellschaft zum Staat verselbstständigte und sich gegen dieselbe stellte. Das geschieht durch „Funktionserweiterung“ (Hass). Reich erwähnt die „neuartige Funktion“ der Postzensur. Nun ist

die Ausschaltung derjenigen Funktion der sozialen Administration, die über der und gegen die Gesellschaft funktioniert, (…) eine der Arbeitsdemokratie innewohnende Tendenz. Der natürliche arbeitsdemokratische Prozeß verträgt keine anderen administrativen Funktionen als solche, die dem Zusammenhalt der Gesellschaft und der Erleiterung ihrer Lebensfunktionen dienen.

The Journal of Orgonomy (Vol. 44, No. 2, Fall 2010/Winter 2011)

1. März 2013

In „Practical Functional Economics (Part II): How Exchange Organizes Society“ (S. 31-51) führt Robert A. Harman aus, daß sich Gesellschaften spontan organisieren, indem Menschen wechselseitig mehr oder weniger längerfristige Verpflichtungen eingehen, die wiederum auf grundlegende menschliche Bedürfnisse zurückgehen:

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Selbstredend spielt dabei immer das Selbstinteresse des Einzelnen mit, doch das organisierende Prinzip der Gesellschaft geht aus den Beziehungen hervor, die durch den Austausch von Darlehen erzeugt werden.

Die konventionelle Ökonomie geht von der Homogenität der Zeit aus und beschreibt entsprechend „Wachstumsraten“, so als gäbe es keine qualitativen Unterschiede zwischen Vergangenheit und Zukunft. Im Verlauf eines Darlehensaustausches entwickeln sich jedoch Erinnerungen über die Gewinne und die Verpflichtungen, die in der Vergangenheit erzielt bzw. eingegangen wurden und Erwartungen über zukünftige Gewinne und Verpflichtungen. Entsprechend sind „an sich“ identische Dinge, etwa eine bestimmte Summe Geld, in der Vergangenheit, sagen wir vor einem Jahr, etwas grundlegend anderes als „die gleiche“ Geldsumme in einem Jahr. Das Umfeld und die innere Einstellung des Wirtschaftsteilnehmers verändern sich ständig.

Er hat langfristige Vertrauensbeziehungen zu seinen fachkundigen Mitarbeitern, seinen Lieferanten, seinen Kunden, seinen Kreditgebern und weiteren. Jede dieser Beziehungen basiert darauf, daß sich beide Parteien im Laufe der Zeit ändern, um ihre hochspezialisierten Aufgaben erfüllen zu können. Diese Änderungen treten auf, weil die Beteiligten in unzählige kredit-artige Austauschoperationen eintreten, in denen jeder etwas jetzt gibt mit der Erwartung in Zukunft etwas qualitativ anderes zu erhalten. Ein Teil dieser Transaktionen werden mit einem juristischen Dokument zementiert, das bindende Zahlen- und Zeitvorgaben enthält. Andere beinhalten kaum mehr als die Hoffnung auf zukünftige Produktivität, Weiterbeschäftigung, Karriereaussichten, zukünftige Absätze, zuverlässige Lieferquellen, usw. Wir haben hier Menschen vor uns, aus denen tatsächlich hochentwickelte, aber veränderbare Arbeitsfunktionen werden, die mit unzähligen anderen Arbeitsfunktionen in einem sich ständig weiter entfaltenden Gewebe Beziehungen herstellen, die sich ständig verändern. (…) Dies geschieht, weil außerordentlich leistungsfähige Beziehungen durch kredit-artige Austauschoperationen hergestellt werden, die sich über lange Zeiträume erstrecken und weil diese Zeit heterogen ist. (S. 45)

Der Darlehensaustausch erlaubt es Individuen und ganzen Firmen neue Gemeinsame Funktionsprinzipien (CFPs) zu werden und diese CFPs gegebenenfalls zu ändern. Auf diese Weise reorganisiert sich die Gesellschaft ständig auf spontane Weise. Der Austausch wird am besten durch das Geld verkörpert.

Der Zusammenbruch dieses Austauschs ist ein Beispiel für die Emotionelle Pest. Man betrachte etwa die tieferen Ursachen für die seit 2008 anhaltende Weltwirtschaftskrise:

Dieser Zusammenbruch war Resultat eines früheren, weniger offensichtlichen Zusammenbruchs des Austauschs in Gestalt der Beziehung zwischen den USA und China. China verleiht große Geldmengen an das US-Finanzministerium, um den Wert der chinesischen Währung auf einem „wettbewerbsfähigen“ Niveau zu halten. Das Wesen dieser Finanzaktionen schließt jeden Rückzahlungsanspruch aus, da China den USA ständig mehr Geld leihen (d.h. mehr US-Staatsanleihen und Schuldverschreibungen kaufen) muß und die Schuldverschreibungen nicht ohne eine verheerende Aufwertung seiner Währung verkaufen kann. Der ultimative Zusammenbruch der Austausch-Funktion ist die Ausbeutung des einzelnen Sparers in China, der letztlich die ganze Operation zu finanzieren hat, weil ihm keine Alternative zur Verfügung steht (außer riskanten Spekulationen in den chinesischen Immobilien- und Aktienmärkten) als seine Geldmittel in staatlich kontrollierten Banken zu deponieren, die Zinsen weit unter der Inflationsrate bieten. Diese Einlagen finanzieren außerdem die nicht enden wollende Liquidation fauler Kredite, die von den Banken ausgegeben wurden, was noch einen weiteren Zusammenbruch der Austauschfunktion darstellt. Die Beträge, um die es in allen drei Fällen geht (Kredite an die USA, schlechte Zinsraten für chinesische Bankeinlagen und kumulative Verluste aus faulen chinesischen Bankdarlehen), gehen in die Billionen von Dollar. (S. 49)

Präkognition und orgonotischer Kontakt

28. Februar 2012

Wir alle kennen die Weisheit, daß, wer sich selbst nicht liebt, auch keinen anderen lieben kann. Oder daß man einen anderen nur verstehen kann, wenn man sich in ihn hineinversetzt und dergestalt das fühlt, was er fühlt. Umgekehrt findet nur der zu sich selbst, der in einem persönlichen Austausch mit anderen Menschen steht. Kontakt mit der Umwelt ist funktionell identisch mit dem Kontakt zu sich selbst. Landschaftsbilder, sind immer auch „Seelenbilder“.

Drei Forscher von der Columbia Business School und der University of Pittsburgh haben in einer Reihe von acht Studien die Voraussagen von Probanden mit deren Vertrauen in die eigenen Gefühle korreliert. Dabei ging es zum Beispiel um die Nominierung des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten 2008, den kommerziellen Erfolg von Filmen, den Gewinner von American Idol, das Verhalten des Dow Jones Index, die Gewinner eines Football-Spiels und sogar das Wetter. In allen Fällen zeigte sich, daß jene Versuchspersonen, die ihren Gefühlen mehr trauten auch signifikant bessere Voraussagen über die Zukunft fällten.

Die Forscher nannten dieses bemerkenswerte Phänomen Emotional Oracle Effect und erklärten es mit dem Konzept des Privileged Window. Michel Pham, einer der drei Forscher, beschreibt diese Hypothese wie folgt:

Wenn wir uns auf unsere Gefühle verlassen, summiert das, was als „richtig“ bzw. „falsch“ empfunden wird, all das Wissen und die Information, die wir bewußt und unbewußt über die Welt um uns herum zusammengetragen haben. Das sich anhäufende Wissen, das unsere Gefühle für uns zusammenfassen, erlaubt es uns, bessere Vorhersagen zu treffen. Gewissermaßen verleihen unsere Gefühle uns Zugang zu einem privilegierten Fenster für Wissen und Information – ein Fenster, zu dem uns eine analytischere Form des Denkens den Zugang verwehrt.

Entsprechend müsse der Proband ein gewisses Maß an relevantem Vorwissen besitzen, um die Zukunft richtig voraussagen zu können. Beispielsweise waren die Versuchspersonen, die ihren Gefühlen vertrauten, bei der Voraussage des Wetters nur dann besser, wenn es sich um das Wetter ihres Landkreises handelte, nicht etwa um das Wetter von Peking oder Melbourne. Ähnliches galt auch für die Voraussage des Ergebnisses von Football-Spielen. Nur innerhalb einer Gruppe von Probanden, die sich in der Liga auskannten, gab es signifikante Unterschiede in der Fähigkeit, die Ergebnisse vorauszusagen.

Daran sieht man, daß es sich beim Emotional Oracle Effect um kein „paranormals“ (mystisches) Phänomen handelt. Gleichzeitig ist die Privileged Window-Erklärung jedoch mechanistisch, denn ihr zufolge sind Gefühle kaum mehr als Signale, die diverse Informationen plastisch zusammenfassen.

Verkannt wird, daß wir es hier nicht nur mit „Informationsverarbeitung“ zu tun haben, sondern mit Kontakt und der ist nur möglich, wenn zur Wahrnehmung die energetische Erregung hinzutritt.

Der Unterschied zwischen den guten und schlechten Probanden in Sachen Vorhersage liegt ja nicht in einem unterschiedlichen Informationsstand („Wahrnehmung“) begründet, sondern in einem unterschiedlichen „Erregungszustand“. Die „schlechten“, verkopften Versuchspersonen sind sozusagen „gefühlskalt“. Mangels energetischer Erregung spüren sie sich selbst nicht und darum auch nicht die Umwelt. Stimmt diese Hypothese, müßte eine Untersuchung ergeben, daß die guten Probanden biophysisch lebendiger sind als die schlechten.

Elsworth F. Baker beschreibt, wie sich der Grad des Kontakts in einer Orgontherapie beurteilen läßt. Man fordere den Patienten auf, den Therapeuten zu beschreiben. „Tut er es mechanisch, als wäre der Therapeut nur ein Gegenstand, oder sieht er ihn als lebendigen, fühlenden Menschen?“ (Der Mensch in der Falle, S. 118). Es liegt auf der Hand, daß man das zukünftige Verhalten des Gegenübers nur einschätzen kann, wenn man ihn richtig, d.h. „kontaktvoll“ einschätzt. Ähnliches läßt sich nicht nur über unsere Mitmenschen, sondern über unsere gesamte Umgebung sagen. Wenn man keinen Kontakt hat, weil man emotional unlebendig ist oder objektiv kein Verhältnis zum Gegenstand hat (etwa, weil man sich nicht mit Football beschäftigt und objektiv nichts über die Wetterdynamik in Melbourne weiß), kann man auch keine vernünftigen Vorhersagen treffen.

Wer seinen Gefühlen vertraut, ist in einem besseren energetischen Kontakt mit sich selbst und deshalb auch mit seiner Umwelt. Er lebt entsprechend funktionell, d.h. kann Vorhersagen treffen, die sein Überleben wahrscheinlicher machen. Das galt früher für Jäger und Sammler und gilt heute für Geschäftsleute. Es ist nur natürlich, daß die hier diskutierte Untersuchung von Wirtschaftswissenschaftlern durchgeführt wurde.

The Journal of Orgonomy (Vol. 13, No. 1, May 1979)

31. Dezember 2011

Der selbständige Tischler Curtis Barnes stellt in „Toward a Functional View of Economics“ seine von der Orgonomie inspirierte Wirtschaftstheorie vor. Ich habe mich bereits an anderer Stelle mit diesem zentralen Text der Orgonomie auseinandergesetzt. Hier möchte ich mich deshalb auf die Darstellung der Arbeit des französischen Ökonomen André Orléan, Mitverfasser der Streitschrift Manifest der bestürzten Ökonomen, die in Frankreich für Furore gesorgt hat, beschränken, da sich dessen Anschauungen mit denen von Barnes weitgehend decken, insbesondere was die Wertbildung in der Wirtschaft betrifft.

In der bisherigen Ökonomie gäbe es einen Hang zu Verdinglichung, insbesondere was die Preisbildung betrifft. Sowohl für die klassische als auch für die neoklassische Theorie gäbe es zwar, so Orléan, einen Unterschied von Wert und Preis, jedoch werde diese Differenz verdrängt und der Begriff des Wertes vermieden, obwohl man von der Objektivierbarkeit des letzteren ausgeht. Orléan unterstreicht hingegen den Unterschied von Wert und Preis und geht nicht „objektivistisch“ an die Wertfrage heran, sondern betrachtet sie aus der Perspektive der Sozialwissenschaften. Jede der unterschiedlichen Sozialwissenschaften untersucht jeweils wie Individuen ethische, religiöse, ästhetische, etc. Werte entwickeln. Gemeinsame Werte halten die Gesellschaft zusammen. Orléan:

Die Wirtschaftswissenschaften aber lassen sich nicht in diese Einheit der Sozialwissenschaften einordnen. Sie haben eine radikal andere Vorstellung, wie ein Wert entsteht. Für sie ist er keine von den Mitgliedern einer Gemeinschaft geteilte Überzeugung, keine kollektive Vorstellung wie in den Gesellschaftswissenschaften, sondern eine objektive Größe, die den Dingen quasi als vorgesellschaftliche Substanz eignet.

Diese pseudo-physikalische meßbaren „Substanz“ war bei den Klassikern, insbesondere aber bei Marx, die Arbeit, die man brauchte, um einen Gegenstand herzustellen. (Reich ist dieser Vorstellung uneingeschränkt gefolgt.) In der Neoklassik ist es der Nutzen, den ein Gegenstand für seinen Eigentümer haben kann. Eine „verdinglichte“ Sicht der Welt, frei von menschlichen Emotionen, die bis heute die Wirtschaftswissenschaften beherrscht und sie beispielsweise gegenüber der gegenwärtigen Wirtschaftskrise hilflos macht. Orléans Herangehensweise ist hingegen eine sozialwissenschaftliche, die davon ausgeht, „daß Werte durch ein variables Geflecht gesellschaftlicher Beziehungen entstehen“.

Der Homo oeconomicus der klassischen und neoklassischen Theorie ist das Gegenteil des Kunstliebhabers, der ein ganz bestimmtes Gemälde besitzen will und kein anderes. Tatsächlich verhalten sich die Menschen auf den Märkten jedoch wie Kunstliebhaber, die ihren eigenen Vorstellungen und gesellschaftlichen Moden folgen. Curtis Barnes hat eben das behauptet!

Daraus, daß der wirtschaftliche Wert durch den berechenbaren Preis verkörpert werde, dürfe man, so Orléan, nicht schließen, daß er einer „physikalischen Meßgröße“ entspräche, vielmehr sei auch der ökonomische Wert, wie alle anderen „Werte“ auch, eine gesellschaftliche Konvention. Orléan schlägt eine „mimetische Hypothese“ vor, derzufolge der Wert aus einer wechselseitigen Interaktion von gesellschaftlichen Beziehungen der Individuen entsteht. Wie die Neoklassik geht hierbei auch Orléan davon aus, daß der Wert durch den Nutzen entsteht, den die Gegenstände für ein Individuum haben. Er frägt aber weiter, wie die Marktteilnehmer zu dieser Einschätzung des Nutzens kommen. Diese Einschätzung ist wiederum, so Orléan, direkt abhängig von der Interaktion der Marktteilnehmer. Sie werden durch die Werturteile der anderen Marktteilnehmer und durch das Marktgeschehen beeinflußt. Im Gegensatz zur Neoklassik, für die der Homo oeconomicus, ein souveränes, rational handelndes Einzelwesen ist, das weiß, was es will, betrachtet ihn Orléan als beeinflußbares, ständig zweifelndes, getriebenes gesellschaftliches Wesen, das manchmal vollständig irrational andere in ihrem Verhalten kopiert.

Besonders verheerend wirkt sich das auf den Kapital- und Devisenmärkten aus. Orléan:

Es geht im Wirtschaftsgeschehen vor allem ums Geld. Die Waren sind Mittel zur Akkumulation von Liquidität. Das Erstaunlichste für einen Laien ist sicher, daß in der Mainstream-Wirtschaftswissenschaft dem Geld überhaupt keine Bedeutung zugemessen wird. Man sieht in ihm ein neutrales Instrument, mit dem der Erwerb nützlicher Gegenstände leichter fällt als beim direkten Tauschhandel. Wir alle wissen aber, daß in der Wirklichkeit das Verlangen nach Geld den alles dominierenden gesellschaftlichen Konflikt darstellt. Es ist also ein gravierender Mangel der neoklassischen Werttheorie, daß sie von der Nützlichkeit der Dinge ausgeht und das Streben nach Geld ausschließt, obwohl dieses doch konstitutiv für die Waren produzierende Gesellschaft ist.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Biologen und Wirtschaftswissenschaftler Hans Hass verweisen, dessen Theorie des Geldes als „übernormalen Schlüsselreiz“ ich an anderer Stelle behandelt habe http://www.orgonomie.net/hdoekonom.htm .

Betrachten wir nun vor diesem Hintergrund was gegenwärtig auf den Finanzmärkten geschieht. Orléan:

Wie funktioniert die Preisfindung auf den Finanzmärkten? Was für einen Investor zählt, ist der zukünftige Preis. Der wird nicht durch irgendwelche Fundamentaldaten bestimmt, sondern durch die Einschätzung der anderen Markteilnehmer. Das sogenannte „Herding“, der Herdentrieb auf diesen Märkten funktioniert durch Nachahmung. (…) Und es kommt unweigerlich zu sich selbst verstärkenden Übertreibungen in die eine oder andere Richtung, weil der Wert eben Produkt kollektiver Überzeugungen und nicht etwa etwas Substantielles ist.

Das zeigte sich beispielsweise an der Immobilienkrise in der USA („Subprime-Krise“), die eben nicht einfach nur Betrug war, weil die Verkäufer mehr wußten als die Käufer, vielmehr waren beide in Herde der Lemminge gefangen:

Finanzprodukte haben keinen objektiven Wert. Der objektive Wert einer Aktie wäre die Summe zukünftiger Dividenden. Der objektive Wert einer Schuldverschreibung wäre die Summe zukünftiger Zinserträge. Die Zukunft aber ist unbekannt. (…) In Bezug auf die Subprime-Krise beispielsweise geht [man] davon aus, daß die Verkäufer den wahren Wert ihrer Papiere kannten, nur die Käufer nicht. Für mich gibt es keinen „wahren“ Wert. Auch die Verkäufer wußten nicht, was sie da verkauften. (…)

Grundsätzlich hat Orléan folgendes zu den Finanzmärkten zu sagen:

Das mimetische Modell gilt, wie wir gesehen haben auch für die Warenwelt. Dort haben sich kollektive Überzeugungen aber in den Vorstellungen einer bestimmten Nützlichkeit einer Ware gleichsam institutionalisiert. Das erlaubt eine gewisse Stabilität dieser Märkte im Sinne des Ausgleichs von Angebot und Nachfrage. Wenn die Preise für eine Ware steigen, geht die Nachfrage zurück, weil die Käufer versuchen werden, die teure Ware durch eine andere mit vergleichbarem Nutzen zu ersetzen. Das ist das Herzstück der neoklassischen Vorstellung von der stabilisierenden Wirkung der Konkurrenz auf den Märkten. Sie begrenzt den Preisanstieg. Niemand wird eine Waschmaschine kaufen, wenn der Preis doppelt so hoch ist wie der einer vergleichbaren Maschine der Konkurrenz. Die Finanzmärkte funktionieren ganz anders. Wenn der Preis steigt, nimmt die Nachfrage nicht ab. Sie steigt, weil die Konkurrenz auch am Preisanstieg teilhaben will. Wenn der Preis fällt, geht auch die Nachfrage zurück. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage ist außer Kraft gesetzt. Die Instabilität der Finanzmärkte ist also systemisch bedingt. (…)

Die Vorstellung, daß die Konkurrenz auf den Finanzmärkten zur Effizienz führe, daß sie so wie die Konkurrenz auf den Warenmärkten funktioniere, wie die Konkurrenz, die Adam Smith beschreibt, dieses moderne Konzept der effizienten Konkurrenz hat uns in diesen Finanzkapitalismus geführt. Das war die Kernbotschaft der Wirtschaftswissenschaftler in den letzten 20 Jahren, das ist der große Irrtum der wirtschafts- und finanzwissenschaftlichen Theorie.

In Reichschen Begriffen: wir sind Opfer einer biologischen Fehlkalkulation geworden!

Frei nach Charles Konias Darstellung der funktionellen Ökonomie, die weitgehend auf Barnes Vorarbeit fußt, kann man das Wesen der heutigen Finanzkrise mit Hilfe zweier orgonometrischer Gleichungen beschreiben (siehe Konias Buch The Emotional Plague):

Es geht bei der gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise letztendlich um eine bioenergetische Krise.