Posts Tagged ‘Liberale’

Mechanismus und Mystizismus bei Liberalen und Konservativen

25. Dezember 2019

Während der Liberale nur in seinem Kopf lebt (Zentrales Nervensystem, energetisches Orgonom), ist der Konservative bioenergetisch besser integriert. Dementsprechend ist das gesellschaftliche Leben des Konservativen: er geht mit Menschen rein instinktiv um, er geht aus seinem Bauch heraus mit Menschen um (Autonomes Nervensystem, orgonotische Pulsation). Er ist nicht „gesellschaftlich engagiert“, wie der Liberale sagen würde, nicht „sozial bewußt“. Hingegen ist das Innenleben des Konservativen durchaus „bewußt“ und „wach“, d.h. er „beherrscht sich“, „führt sich selbst“ und handelt verantwortlich. Er ist ein Erwachsener, d.h. wenn er etwas braucht, handelt er dementsprechend; bei Schmerzen geht er zum Arzt usw. Er handelt in seinen persönlichen Angelegenheiten achtsam und man kann mit ihm auf rationale, logische Weise diskutieren, obwohl es vielleicht alles ein bißchen mechanisch wirkt.

Natürlich neigt der Konservative zum Mystizismus in gesellschaftlichen Fragen (siehe die Ausführungen von Baker, Mathews und Konia), aber hier beziehe ich mich auf sein persönliches Alltagsleben. Die Starrheit der autoritären Gesellschaft, der Militarismus, das rigide Geschäftsleben, oder etwa die mechanische Art und Weise, wie Weihnachten in der Familie organisiert ist; all das, was Reich in Was ist Klassenbewußtsein? (1934) und Die Massenpsychologie des Faschismus (1933-1942) beschrieben hat. Die Nazis waren zweifellos Mystiker, aber der Alltag war äußerst mechanisch. Oder nehmen wir die Religion. Ihr Inhalt ist mystisch, aber die tatsächlichen Rituale und das Alltagsleben sind eine Karikatur des Mechanismus und von einer absurden Zwangsneurose nicht zu unterscheiden.

Der verkopfte Liberale versucht, das gesellschaftliche Leben zu kontrollieren, er analysiert alles zu Tode. Alles dreht sich um soziale Feinabstimmung und Mikromanagement. Das gesellschaftliche Leben ist für ihn kompliziert, unendlich komplex, aber gerade deshalb sein Gegenstand von Überlegungen und Planungen. Man ist verantwortlich für das, was in der Welt passiert (Schuldgefühle). Gleichzeitig fehlt seinem Innenleben Orientierung, d.h. er ist nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren, und er ist Spielball äußerer (sozialer) und innerer (emotionaler) Kräfte – und empfindet sich so. Es ist ja alles so „ungerecht“ und ständig fühlt er sich „betroffen“ bzw. fühlt „Betroffenheit“. Er ist verantwortungslos und kann nicht von sich aus rational handeln und wartet daher auf Anweisungen und darauf, daß die Gesellschaft (andere Liberale!) sein Leben verwaltet. Er handelt nicht, er reagiert, und es ist unmöglich, mit ihm ein vernünftiges Gespräch von einer unabhängigen verantwortlichen Person zur anderen zu führen. Vielleicht findet man hier und da etwas auffällig Funktionales in seinen Argumenten, aber in all der emotionalen Verwirrung bleibt es isoliert.

Man schaue sich den ehemaligen Ostblock an, insbesondere die DDR: Das gesellschaftliche Leben war absolut mechanisch bis zum Äußersten, während auf persönlicher Ebene alle möglichen Freiräume herrschten. Das Mechanische schaffte bzw. hinterließ Leerräume, ließ Freiräume. Man denke nur an Phänomene wie Rolf Schilling oder auch Solschenizyn oder gar an die „psychotronische“ Forschung in der UdSSR und der Tschechoslowakei.

Das Problem mit dem Konservativen ist, daß er die Gesellschaft als naturgegeben betrachtet. Für ihn ist die Gesellschaft, in die er hineingeboren wurde, zumindest eine traditionelle Version derselben, „natürlich“ und so, wie die Dinge sein und bleiben sollten. Der Liberale hingegen spürt, daß mit der Gesellschaft etwas grundlegend falsch läuft und geändert werden muß. Aber leider tragen fast alle Änderungen, die er verbreitet und zu institutionalisieren versucht, nur zur Verwirrung bei. Dies liegt daran, daß er keine Möglichkeit hat, in sich selbst zu schauen, um die bioenergetische/charakter-strukturelle Grundlage aller Irrationalität in dieser Welt zu erkennen. Stattdessen „verändert er die Gesellschaft“ auf verantwortungslose Weise ohne Sinn und Verstand. Der Konservative hingegen ist in der Lage, verantwortungsbewußt zu handeln, aber er ist taub und blind für die soziale Tragödie, die ihn umgibt. Alles ist in Ordnung – während, etwa durch den Katholizismus, eine junge Seele nach der anderen getötet wird.

Das Gegenteil beim Liberalen: während für ihn alles Soziale nur ein „Konstrukt“ ist, sieht er sein Innenleben als natürlich und unveränderlich an. (Deshalb sind ihm auch Homosexualität und alle möglichen anderen Neurosen und Perversionen „ganz natürlich“!) Orgontherapie ist ihm grundsätzlich fremd, weil sie etwas verändern will, nämlich den Charakter, der etwas ist, das er einfach nicht erfassen kann; ein Konzept, zu dem er einfach keinen Zugang findet. Aus genau diesem Grund ist die Charakteranalyse für die Behandlung des Liberalen so wichtig: um ihn darauf aufmerksam zu machen, daß es so etwas wie einen „Charakter“ gibt. In ähnlicher Weise ist es wichtig, den Konservativen der sozialen Orgonomie (die historisch auf den „Freudo-Marxismus“ und die „Sexpol“ zurückzuführen ist) auszusetzen, weil er keinerlei Sensorium dafür hat, daß „Gesellschaft“ als etwas existiert, das geändert werden kann und muß.

David Holbrook, M.D.: REICHS POLITIK

15. Dezember 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Reichs Politik

 

David Holbrook, M.D.: PSEUDO-LIBERALISMUS GEGEN KONSERVATISMUS

12. Dezember 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Pseudo-Liberalismus gegen Konservatismus

 

David Holbrook, M.D.: ROTER FASCHISMUS

3. Dezember 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Roter Faschismus

 

Die rationale Funktion von Vorurteilen und die irrationale Funktion der Moral (Teil 1)

12. November 2019

Liberale (Linke) und Konservative reagieren grundsätzlich unterschiedlich auf „unterdrückte Minderheiten“. Nehmen wir Mohammedaner und Zigeuner.

Wenn ein Mohammedaner sich als Fachkraft in Sachen Messerstecherei hervortut, verweigert der Liberale einen Blick auf der Statistik, denn er will nur den Einzelfall sehen. Wie waren überhaupt die Umstände? Und wenn denn der Mohammedaner eindeutig schuldig ist und nicht etwa eine Notwehrsituation konstruiert werden kann, dann hat das ganze nichts, rein GAR NICHTS, mit seinem Mohammedanertum zu tun, sondern stellt eine einmalige und strikt individuell zu betrachtende böse Abweichung von der guten Norm da.

Ganz anders sieht es aus, wenn der Mohammedaner etwas Edles und Ritterliches tut, etwa einen Taschendieb stellt oder eine gefundene prallvolle Brieftasche bei der Polizei abgibt. Das ist dann plötzlich kein isolierter Einzelfall mehr, sondern ist unmittelbarer Ausdruck des universellen Wesenskerns des Mohamedannertums.

Genau umgekehrt beim Konservativen: alles, was ein beliebiger Zigeuner an Kriminellem gemacht hat, wird dem Schuldkonto aller Zigeuner gutgeschrieben. „Wie der Name schon sagt: alles umherziehende Gauner!“ Der Zigeuner aus der Nachbarschaft, mit dem man engbefreundet ist, – der ist eine einmalige Ausnahme und ja sowieso „kein richtiger Zigeuner“!

Das sind nicht bloße ideologische Unterschiede, die „ideengeschichtlich“ erklärbar seien, sondern hier kommt unmittelbar die unterschiedliche Charakterstruktur des Liberalen und des Konservativen zum Ausdruck.

Für den Liberalen ist der Mensch von Natur aus gut. Das Böse im Menschen entspricht individuellen Abweichungen der guten Norm. Der Liberale empfindet so, weil er nicht nur den Kontakt zum biologischen Kern, sondern auch zur sekundären Schicht verloren hat. Wie verlogen dieses Gutmenschentum ist und wie genau die liberale Moral absolut destruktive und „böse“ Auswirkungen zeitigt, werde ich in Teil 2 erläutern.

Der Konservative glaubt, daß der Mensch von Grund auf schlecht und böse ist. Von daher seine schrecklichen Erziehungsmethoden! Das Lebendige muß ständig gemaßregelt und dressiert werden. Im Guten kommt nicht der Mensch zum Ausdruck, sondern es ist ein göttlicher Eingriff von außen. Diese Vorstellungen sind direkter Ausfluß seines durch die sekundäre Schicht verzerrten Kontakts zum biologischen Kern.

Über den Terrorismus (Teil 5)

19. Oktober 2019

 

Paul Mathews:
Über den Terrorismus

 

Die Beziehung zwischen dem Linksradikalen und dem wahren Liberalen

26. September 2019

Dr. Charles Konia über Modju und den Gutmenschen:

Die Beziehung zwischen dem Linksradikalen und dem wahren Liberalen

Warum wird die Emotionelle Pest nicht gesehen?

2. August 2019

Dr. Charles Konia über die komplette Blindheit der Linken und Rechten, wenn es um das EINZIGE Peoblem geht, das diese Gesellschaft hat:

Warum wird die Emotionelle Pest nicht gesehen?

Politik und Orgonomie (Teil 1)

31. Juli 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Politik und Orgonomie

 

Die funktionelle Beziehung zwischen dem wahren Liberalen und dem linksradikalen Pseudoliberalen

22. Juli 2019

Dr. Charles Konia sagt, daß Lberale bereits heute die ersten Opfer des Roten Faschismus sind:

Die funktionelle Beziehung zwischen dem wahren Liberalen und dem linksradikalen Pseudoliberalen