Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Beschneidung” und folgende

19. März 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Beschneidung“ und folgende

Hitler!

18. März 2024

Gestern sprach ich eingangs über Hitler. Er beherrscht das wackelige Konstrukt „BRD“ weitaus totalitärer als je das Großdeutsche Reich. Er ist unser eigentlicher Staatschef! Alles, wirklich alles, was regierungsamtlich und „oppositionell“ in diesem Land geschieht, bestimmt einzig und allein er. Die Verdrängungseinwanderung, die Arabisierung und Vernegerung, die Vermännlichung des deutschen Weibes und die systematische Verschwuchtelung des deutschen Mannes, die woke Indoktrination von der Kinderkrippe anwärts, die Verschandelung und Entsakralisierung der deutschen Landschaft durch Vogelschredder, das Feiern und Preisen alles Kranken, Entarteten, Häßlichen, Degenerierten, Perversen, Fremden – alles nur, um etwas „gegen Hitler zu tun“.

Selbst die Außenpolitik wird einzig und allein von Hitler bestimmt. Wer erinnert sich noch an den grünroten Angriffskrieg gegen Jugoslawien „wegen Auschwitz“?! Man müsse etwas gegen „Putler“ tun, sonst wird er sich nicht mit der Ukraine begnügen, sondern auch andere Länder Ost- und Mitteleuropas angreifen, – genau wie es Hitler damals getan hat. Man dürfe nicht die Fehler der Appeasement-Politik wiederholen und wie damals sei auch heute Amerika das letzte Bollwerk gegen die Barbarei. „Putler will die Weltherrschaft!“

Das ganze kann man nur mit Reichs Massenpsychologie des Faschismus verstehen. Hitler war und ist ein nichts! Warum er dann alles bestimmt? Weil er alles war und alles ist! Er kam nur deshalb an die Macht und konnte sich bis zum bitteren Ende halten, weil seine Charakterstruktur auf denkbar perfekte Weise die Struktur des durchschnittlichen Massenindividuums widerspiegelte, dessen geheimsten Sehnsüchte und Ängste: „Rebellion gegen die Autorität mit gleichzeitiger Anerkennung und Unterwerfung“ (S. 54).

Heute ist, wie im gestrigen Blogeintrag erläutert, die Autorität aber nicht mehr vertikal, sondern horizontal. Die gesellschaftliche Dynamik wird nicht mehr vom Gegensatz zwischen dem Oben und dem Unten bestimmt („Rebellion gegen die Autorität mit gleichzeitiger Anerkennung und Unterwerfung“), vielmehr ist der gesellschaftliche Grundkonsens jedwede Autorität zu nivellieren, bis alles „horizontal“ eingeebnet ist. Entsprechend sind Figuren wie Trump oder Putin, „alte weiße Männer“, aus der Zeit gefallen. Insbesondere der Kult des Mächtigen und Schönen, den Hitler betrieb, wird unerträglich, da wir uns mit den Ohnmächtigen und Häßlichen identifizieren.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 113)

3. März 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Warum betreibt „man“ Wissenschaft, Experimente, Beobachtungen, Studien, etc.? Um zu wissen, ob man noch „in tune“ mit der Natur ist. „Aber was geht mich ‚die Natur‘ an?“ Antwort: weil man sich ansonsten in der irrationalen Menschenwelt selbst verliert. Das war wohl auch Reichs Grund, warum er Wissenschaft (eben seine Orgonomie) betrieben hat: um nicht verrückt zu werden. In gewisser Weise nimmt die Wissenschaft die Rolle der Religion ein. In gewisser Weise! Religion ist Rückbindung an das Über-Ich, Naturwissenschaft ist das genaue Gegenteil: Rückbindung an die objektive Wirklichkeit.

Letztendlich stellt sich hier die Frage nach „Gott“. Wer oder was, zum Geier, das sein soll? Die einzige Möglichkeit nicht wahnsinnig zu werden! „Gott“ ist einfach Kontakt. Es ist die allmorgendliche Erleichterung, daß im Gegensatz zur surrealen Traumwelt, in der wir den alltäglichen Wahnsinn verdauen, die Naturgesetze noch immer gelten. In diesem Sinne ist selbst so eine esoterische Frage, wie die, ob es den Urknall wirklich gegeben hat, sinnvoll und wichtig. Wichtig zur Orientierung, zur Selbstvergewisserung. Es hat etwas ungemein Beruhigendes, aus der surrealen neurotischen Welt der Menschen in die „reale“ Welt der Naturgesetze treten zu können.

Der Neurotiker orientiert sich nach seinen Mitmenschen (d.h. seinem Über-Ich). Der freie („über-ich-lose“) Mensch muß sich auch nach etwas richten: nach der Natur. Das ist Orgonomie und deshalb gibt es jenseits der Orgonomie überhaupt keine Wissenschaft, sondern nur das blöde Geblöke der Herdentiere – das Über-Ich.

Was tun aber Wissenschaftler leider gemeinhin? Sie richten sich stets nach anderen Wissenschaftlern, was soweit geht, daß 99,9% aller Wissenschaftler Theorien, etwa der Urknall-Theorie folgen, die schon längst widerlegt sind. Das hat nichts mit Wissenschaft und alles mit Herdentrieb und Über-Ich zu tun. Und dann kommen Leute wie Reich und Halton C. Arp, die sich als „Eigner ihrer selbst“ (ein passender Begriff fällt mir im Moment nicht ein) nicht nach der Herde, sondern nach der Natur richten. Klar, daß die Massenwahnsinnigen ihnen vorwerfen einem Privatwahn verfallen zu sein. Auch klar, daß diese Solitäre aufgrund ihrer grotesk geringen Ressourcen hier und da einen unglaublichen Blödsinn verzapfen, aber diese Fehler sind proportional belanglos und nicht das Thema.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 112)

28. Februar 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Reichs Ansatz kann man als „monomanisch“, wenn nicht „egomanisch“ kritisieren, weil er sich dem Druck des Wissenschaftsbetriebs entzogen hat. Entsprechende Kritik wehrte er ab mit einem „Egomanischem“: Wenn Ihr Euch nicht die Mühe gebt, mich zu studieren, warum soll ich mir dann die Mühe geben, all die Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen, die sich hinter Eurer Kritik verbergen?! – Natürlich hat er sehr wohl Kritik akzeptiert, aber nur solche, die ihn vorangebracht hat. Er hat nicht die Fachkritik an den bioelektrischen Experimenten akzeptiert, weil ein Eingehen auf diese Kritiken ihn zu viel Arbeit gekostet und ihn finanziell ruiniert hätte. Und das alles nur um einen Befund „wissenschaftlich“ zu sichern, der von Anfang an nach menschlichem Ermessen gesichert war (und mit heutigen Meßinstrumenten bestätigt wurde). Die Kritik an den Bion-Experimenten (mangelnde Sterilisation) hat ihn (über das Glühen von Seesand) zur Entdeckung des Orgons geführt.

Wie ist er denn zur Atomphysik gekommen? Seine Orgasmustheorie wurde kritisiert. Dagegen hat er die Bionforschung gesetzt, die zum Orgon führte. Er wurde wieder kritisiert und hat daraufhin das damals „wissenschaftlichste“ (zugängliche) Instrument zur Hand genommen: den Geigerzähler. Um daraufhin nur noch heftiger kritisiert zu werden.

Reich meinte, die Welt mit seiner „einzigen Entdeckung“ (orgastische Plasmazuckung) aus den Angeln zu heben: bei einem solchen Anspruch kann es keine Grenzen zwischen Physik, Medizin, Politik, Religion, Kunst, Kindererziehung, Mathematik, etc. geben. Es geht um eine ganze Gegenzivilisation: „Bin ich ein Außerirdischer?“ Letztendlich geht es doch darum, ob man an „das System“ (die gepanzerte Zivilisation) glaubt oder ihm in Fundamentalopposition gegenübersteht. Das meinte Reich wohl auch letztendlich mit „immanenter Kritik“: „Auf welcher Seite der Barrikade stehst du?!“

Was ist eigentlich „Wissenschaft“? Doch nichts anderes als der Versuch, die „Magie“ durch eine bessere Methode zu ersetzen. Statt Gebete an den Flußgott bessere Kanus bauen. etc. In diesem Sinne waren auch LaMettrie („die Kunst Wollust zu empfinden, indem man die moralistischen Hirngespinste vertreibt“) und Stirner („die Magie der platonischen Begriffe [‚Menschheit‘] zerschlagen“) sehr wohl Wissenschaftler. Für Reich wurde Wissenschaft synonym mit der Zerschlagung der Panzerung (sozusagen = „Totem und Tabu“) – und deshalb waren für ihn alle anderem Wissenschaftler im tiefsten Sinne unwissenschaftlich. Oder, um mit Stirner zu reden: alles wird toleriert, solange man nicht die „Sittlichkeit“ selbst angreift.

Reichs Schüler Morton Herskowitz, der sicherlich zu denen gehörte, die bei Reichs Experimenten nur verständnislos nicken konnten, hat einmal gesagt, daß er im Laufe der Jahre immer wieder zu sich selbst gesagt habe: „Ach, haben die das auch endlich entdeckt, Reich wußte das schon vor x Jahren!“ Reich wußte das, weil er außerhalb der Falle, „jenseits der Barrikade“ stand, und von daher die Natur ohne ideologische Brille betrachten konnte.

Noch mal: Woher wußte Reich Dinge, die „die“ bis heute nicht kennen? Weil er einer anderen Logik gefolgt ist. Oder überhaupt einer Logik. Wenn man die „normale“ Wissenschaft so betrachtet, fragt man sich immer wieder, was die da eigentlich machen: es ist alles so zusammenhanglos und macht imgrunde gar keinen Sinn, aus dem einfachen Grunde, weil alles gleich gewichtet wird. Das wird unmittelbar einsichtig, wenn man die Sexualforschung, also Reichs ureigenstes Gebiet betrachtet. Und dann kommt da Reich, behauptet „ego- und monomanisch“, daß seine und nur seine Sichtweise die einzig naturgemäße ist – und behält recht. Dieses „Ich und nur ich allein halte den Schlüssel für die Zukunft des Planeten in den Händen!“

Der schwarze Pharma-Modju und seine roten Bluthunde

24. Februar 2024

Wie in Der Rote Faden (Bd. 2) dargelegt, hat der schwarzfaschistische Pharma-Modju im Verbund mit den roten Faschisten Reich ermordet. Wovon ich um alles in der Welt rede? Hallo! Man schaue sich doch bitte die gegenwärtigen Regierungen von Deutschland („Deutschland“ Lol!), Großbritannien und insbesondere Frankreich an!

Frankreich, mit dem wir durch die antidemokratische Organisation „EU“ verbunden sind wie siamesische Zwillinge, hat jetzt etwas ratifiziert, was Kritiker als „Pfizer-Gesetz“ bezeichnen. Es kriminalisiert Kritik an mRNA-Impfstoffen und sichert im Namen der Political Correctness dergestalt die Profite der Pharmariesen. Auf Deutschland übertragen würde dich Kritik an Lauterbachs Politik bis zu 45.000 Euro kosten und dir bis zu drei Jahre Gefängnis eintragen. Man muß schließlich hart gegen Schwurbler vorgehen!

Es geht um exakt das gleiche wie bei der Verfolgung Reichs in den 1950er Jahren. Damals mußte die Bevölkerung vor der Propaganda für den Orgonenergie-Akkumulator geschützt werden, damit sich die Kranken richtig behandeln lassen. Das „Pfizer-Gesetz“ zielt nun gleichfalls auf die Bekämpfung von Fehlinformationen ab, insbesondere was die mRNA-Technologie betrifft. Der „wissenschaftliche Konsens“ wird letztendlich mit Waffengewalt durchgesetzt!

Ich habe hier immer noch das Flugblatt von meiner lokalen Antifa bzw. den Pfizer-Partisanen von vor drei Jahren rumliegen. Irgendwie läßt mich dieser Text selbst nach all dieser Zeit nicht los:

SCHLUSS MIT SCHWURBEL

Beinahe jede Woche sieht man seit vielen Monaten in Deutschland dasselbe Bild: Ohne Abstand und Masken tanzen Querdenker*innen und Schwurbler*innen mit Nazis und Reichsbürger*innen Polonaise durch die Innenstädte, sei es im letzten Sommer in Berlin oder wie zuletzt in Leipzig, Kassel und Stuttgart. Auf den Bühnen wird dabei unter großem Applaus keine Chance ausgelassen, absichtlich wissenschaftliche Fakten zu verdrehen, mit Nazis und Pädophilen zu kuscheln und den Holocaust zu relativieren. In den krudesten Verschwörungstheorien wird vor allem Antisemitismus immer wieder befeuert. Nicht selten werden auf den Demonstrationen Journalist*innen und Gegendemonstrant*innen attackiert. Die Polizei lässt sie dabei gewähren, immer wieder tauchen Fotos von Polizist*innen auf, auf denen sie Hand in Hand mit Querdenker*innen gehen. Die Gegendemonstrationen hingegen werden mit Gewalt zerschlagen, obwohl sich hier an die Hygienemaßnahmen gehalten wird. Auch in Hamburg gab es mehrfach größere Demonstration (sic!) auf denen sich dieses Bild gezeigt hat.

Von rechten und rechtsextremen Parteien und Gruppierungen hat man schon von Anfang an ein großes Interesse an der sogenannten „Querdenken-Bewegung“ beobachten können. Dabei beteiligen sie sich aktiv an Demonstrationen und übernehmen Themen und Parolen. NPD, AfD und auch gewaltbereite Bruderschaften sehen in der Bewegung ein großes Mobilisierungspotential für sich und versuchen dadurch massiv neue Wähler*innen und Mitstreiter*innen zu gewinnen.

In diesem Zusammenhang kann man auch in Hamburg wieder ein verstärktes Auftreten rechtsextremer Gruppierungen beobachten, so hat die npd vor (sic!) in letzter Zeit auch in Hamburg Nord großflächig plakatiert und auch völkische Gruppen wie die sogenannte „Identitäre Bewegung“ treten immer selbstbewusster auf. Recherchen des Online-Portals „EXIF“, die durch die WDR-Sendung „Monitor“ bestätgt wurden, legen ein breites Netzwerk an Mitstreiter*innen rund um die rechtsextreme sogenannte „Gruppe S.“ offen, die Terroranschläge in ganz Deutschland plante. Auch Hamburger Neonazis waren darin verstrickt, die in öffentlichen faschistischen Facebookgruppen verkündeten, dass sie dabei sind, sich zu bewaffnen. Nach den rassistischen Anschlägen in Halle, Hanau und der Ermordung Walter Lübckes müssen solche Ankündigungen mit aller Ernsthaftigkeit verfolgt werden. Die Hamburger Behörden lassen diese Vorfälle jedoch ohne Konsequenzen geschehen.

Die „Querdenken-Bewegung“ wirkt wie ein Nährboden, auf dem die alten vergammelten rechtsextremem und faschistischen Ideologien wieder neu und ungestört gedeihen können. Indem sie sich mit antisemitischen Verschwörungstheorien und pseudo-wissenschaftlichen Falschbehauptungen verflechten schaffen sie ein brandgefährliches Klima, dem wir uns entschlossen entgegenstellen müssen.

Die Polizei stellt gegen diese Umtriebe nicht nur immer wieder ihre eigene Unfähigkeit unter Beweis, vielmehr sieht man nicht nur anhand der immer wieder aufgedeckten rechtsextremen Netzwerke in der Polizei, dass sie selber tief in diesen verwurzelt ist. Deshalb ist die Organisation und Vernetzung eines stabilen antifaschistischen Widerstandes um so wichtiger. Kein Fußbreit den Faschisten und Leerdenker*innen in Hamburg Nord!

FÜR EINEN SOLIDARISCHEN UMGANG IN DER KRISE

Corona ist so real wie alle knapp 80.000 Todesfälle (stand 5. April), die es bisher allein in Deutschland gefordert hat. Ohne uns von der zweiten Welle aus dem Januar erholt zu haben, befinden wir uns jetzt schon mitten in der dritten Welle. Das ist die Folge vorschneller Lockerungen und eines zu schwachen Lockdowns, der nur die Freizeit einschränkt und die Wirtschaft weiter laufen lässt. Immer wieder kommt auch der Vorschlag für eine Ausgangssperre auf, auch bei uns in Hamburg wurde über Ostern und erstmal bis zum 18. April eine solche beschlossen – Das Problem: Während die Ausgangssperre sich weiter nur auf das Privatleben auswirkt, bleiben Fabriken und Betriebe weiter offen. Die Kosten für diese inkonsequente Ausklammerung der Wirtschaft müssen sowohl Kultur, Gastronomie und Einzelhandel, die seit Monaten geschlossen bleiben müssen, als auch die Gesellschaft, die trotz harter Einschränkungen in der Freizeit immer mehr Tote zu beklagen hat.

Auch im Privaten trifft die Krise nicht trifft alle gleich. Während sich die Quarantäne in exlusiven (sic!) Villen mit großen Gärten an der Alster und uneingeschränkten Online-Möglichkeiten ganz gut aushalten lässt, fällt den Menschen in vielen anderen Haushalten mit viel zu kleinen Wohnungen die Decke auf den Kopf. Auch die technischen Voraussetzungen reichen oft nicht fürs Home-Office oder -Schooling. Die Folgen sind unter anderem eine Zunahme häuslicher Gewalt, Jugendliche, die in der Schule nicht mehr mitkommen und totale Überforderung. Durch die Umstellung auf Kurzarbeit oder dem kompletten Verlust des Arbeitsplatzes kommt noch ein größeres Armutsrisiko dazu. Trotzdem schütten die Konzerne, die ihren Mitarbeiter*innen jetzt weniger Lohn geben, Rekord-Dividenden an Aktionäre aus, die Kluft zwischen Arm und Reich wird durch die Krise nochmal deutlich größer. Die kapitalistische Absurdität und soziale Ungerechtigkeiten zeigen sich in der aktuellen Krise unverschönt!

Wir fordern einen echten solidarischen Lockdown, der im Interesse der Menschen steht und nicht nur das kapitalistische System schützt. Um unzählige weitere Todesfälle zu verhindern, müssen alle nicht lebensnotwendigen Betriebe für ein paar Wochen geschlossen werden und zwar bei vollem Lohnausgleich für die Beschäftigten, finanziert durch die Profite der Krisengewinnler!

Kommt mit uns auf die Straße! Stellt euch dem Verschwörungswahn und den neuen rechten Umtrieben entschlossen entgegen und erkämpft euch einen solidarischen Lockdown!

Politik und Polizei werden uns nicht helfen – wir müssen selber aktiv werden!

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 111)

21. Februar 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Im letzten Teil erwähnte ich die Entdeckung des Orgons. Was, um alles in der Welt, hat „Der Einzige und sein Eigentum“ mit dem Orgon zu tun?

Betrachten wir die Übersetzungen des Titels von Stirners Buch, denn Übersetzungen sind immer auch Interpretationen.

Eine freie Übersetzung im Sinne von englischem Sprachgefühl und Eingängigkeit ist „The Ego and Its Own“, also „Das Ich und sein Eigentum“. Diese Übersetzung ist ganz offensichtlich sinnentstellend und befördert sofort DAS Mißverständnis, dem Stirners Werk von jeher ausgesetzt war: Stirner vertrete einen engherzigen, „kleinbürgerlichen“ Egoismus und untermauere nur das ideologisch, was im realen Leben ohnehin vorherrscht.

Die korrekte Übersetzung ist natürlich „The Unique One and Its Own“, „Der Einzigartige und sein Eigentum“, aber das verschlimmbessert eher noch den genannten, mehr gängigen englischen Titel. Man muß unwillkürlich an eine Apotheose des Narzißmus denken, „Cäsarentum“, Größenwahn, sozusagen „egozentrischer Egoismus“!

Die Einzig passende Übersetzung ist die Wortwörtliche: „The Only One and His Own“. Es handelt sich, wie Marx es in Die Deutsche Ideologie ausdrückt, um ein Buch, das, ähnlich dem Koran, „bekanntlich gegen Ende 1844 aus dem Himmel herabgefallen (war) und bei O. Wigand in Leipzig Knechtsgestalt angenommen (hatte)“. Es geht um Gott! „Der Einzige“ ist Gott und „sein Eigentum“ ist die Schöpfung; seine Schöpfung, die er aus freier Willkür aus dem Nichts erschaffen hat.

Das wird ja immer schlimmer! Will sich Stirner, in einem allen Grenzen sprechenden Egoismus, Narzißmus, „Solipsismus“, quasi „satanisch“ an die Stelle Gottes setzen? Fragen wir lieber, wer oder was denn dieser „Gott“ ist! Gott ist „einzig“, weil vor ihm nichts war, d.h. er ist der Einzige der wahrhaftig spontan, WILLKÜRLICH handeln kann außerhalb jedweder Kausalkette. Und genau darum geht es dem Atheisten Stirner, um nichts anderes: spontanes Funktionieren und dessen Rehabilitation.

„Der Einzige und sein Eigentum“ bedeutet: du (jeder von uns) ist seinem Wesen nach „einzig“, d.h. nicht in Kategorien zu fassen. Und was soll wiederum das bedeuten? Du bist Spontanität, du bist spontanes Funktionieren. (Bist du nicht spontan, bist du bereits tot!) Du hast, um Stirner zu paraphrasieren, deine Sache auf nichts gestellt! Du bist du selbst, d.h. keine Marionette, die von einem Über-Ich mit Fäden bewegt wird.

Und genau hier kommt die Orgonenergie ins Spiel, denn ihr Grundcharakteristikum ist eben das: spontanes Funktionieren, spontane Bewegung jenseits von mechanischen und thermodynamischen Gesetzen. Das reicht vom spontanen Temperaturanstieg im Orgonenergie-Akkumulator (Einstein sprach gegenüber Reich von „einer Bombe in der Physik“) bis zur Selbstregulation des Kindes.

„Der Einzige und sein Eigentum“ ist der ungepanzerte Mensch, der Mensch ohne „Über-Ich“, der zusammen mit anderen Ungepanzerten seine ihm gemäße Welt erschafft. Entsprechend ist es so, daß nicht nur die vermeintlichen „Atheisten“, die „den Einzigen“ beispielsweise die Aufgabe „Humanität“ aufoktroyieren wollen, tatsächlich nichts weiter als Pfaffen sind, sondern auch die vermeintlichen „Naturwissenschaftler“ sind bloße „Mechanisten“ – einer Mechanik, an deren Schalthebeln doch nur wieder „Gott“ steht. Das zeigt sich spätestens dann, wenn diese vermeintlichen „Naturwissenschaftler“ Fragen der Ethik, Fragen „des Sollens nicht des Seins“, explizit den ausgesprochenen Pfaffen überlassen. Spontanes Funktionieren ist ihnen wesensfremd, das Orgon ist ihnen fremd, letztendlich sind sie sich selbst fremd – sie sind gepanzert. Tote Marionetten des Über-Ich!

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Vorbemerkung und Einführung

2. Februar 2024

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Vorbemerkung und EInführung

Peters Haltung zum American College of Orgonomy

27. Januar 2024

Seit mehr als vier Jahrzehnten bin ich ein genauso eifriger wie überzeugter Unterstützer des 1968 von Elsworth F. Baker gegründeten American College of Orgonomy (ACO). Auf gut deutsch ein „Kollegium amerikanischer Orgonomen“. Als sich Reich Ende der 1940er, Anfang der 1950er Jahre ganz der Orgon-Biophysik zuwandte, vertraute er Baker sein charakteranalytisches und vegetotherapeutisches Erbe an. Entsprechend gründete Baker noch zu Lebzeiten die Zeitschrift Medical Orgonomy, die nach nur drei Nummern eingestellt werden mußte, und 1967 als Journal of Orgonomy weitergeführt wurde. Das American College of Orgonomy ist die ungebrochene Fortführung der Orgonomie bis zum heutigen Tag. Nach Bakers Tod im Jahre 1985 wurde es nach einigen Anfangsturbulenzen, ähnlich denen nach Reichs Tod, von Charles Konia und Peter Crist fortgeführt.

Konia leitet die Ausbildung neuer medizinischer Orgonomen und hat sich in den letzten Jahren ganz auf den soziologischen Aspekt der Orgonomie konzentriert, während Crist der Präsident des American College of Orgonomy ist. Ich war stets ein begeisterter Anhänger dieser beiden Männer, was immer wieder zu konsternierten Reaktionen von sogenannten „Reichianern“ führte, die bezeichnenderweise sich mittlerweile alle buchstäblich in Luft aufgelöst haben. Ihre „Bekenntnisse“ zu Reich waren stets nur heiße Luft…

In letzter Zeit haben mich bei Konia und Crist aber zwei Dinge heftig gestört, von denen ich heute berichten möchte.

Zunächst wäre da Crists Analyse des Antisemitismus, die man in der aktuellen Ausgabe seiner alljährlichen „Neujahrsbotschaft“ nachlesen kann. Er führt den Antisemitismus darauf zurück, daß der Gott der Juden für das grundlegende einheitliche Funktionsprinzip steht und die gepanzerten Menschen, innerlich zersplittert wie sie sind, die Botschafter dieser Einheit, die Juden, deshalb verfolgen. Diese Analyse des Antisemitismus ist eine Enttäuschung, denn erstens sind beispielsweise auch die Moslems Monotheisten, so daß der „jüdische Monotheismus“ kaum der Grund für den Antisemitismus sein kann. Oder glaubt irgendjemand, die Moslems würden gehaßt, weil sie an Allah glauben?! Und, ohnehin, typischerweise tolerante Polytheisten haben sich nie im Entferntesten um den Glauben anderer Leute geschert, zumal etwa die griechische Philosophie, und wirklich alle anderen Traditionen, das „Ureine“ kennen. Alle heidnischen Religionen verweisen in ihren kosmogonischen Mythen auf eine Quelle, „das Eine“.

Reich selbst, der sich bezeichnenderweise bemüßigt fühlte, ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß er kein Antisemit sei, wies auf den fehlenden „kosmischen Kontakt“ der Juden hin (siehe Reich Speaks of Freud). Der reine Monotheismus jüdischer und moslemischer Provenienz ist nicht funktionell, da er erstens immer ein Kurzschluß zu Gott ist, d.h. es wird keine funktionelle Entwicklung konzeptualisiert. Das kommt besonders eindeutig im moslemischen Fatalismus zum Ausdruck: wenn eine Warze auf deiner Wange wächst oder Wildschweine deinen Schrebergarten verwüsten – es ist alles Gottes direktes Wirken: Gott will es! Zweitens ist dieser monotheistische Gott eine statische Entität, ein Götze, dem jedes Leben fehlt, ähnlich dem statischen mechanischen Äther. Interessanterweise ist die christliche Trinität anders, da sie bereits die „Drei-Struktur“ einer orgonometrischen Entwicklungsgleichung verkörpert und weil hier die Gottheit ein inneres Leben hat (das nach christlicher Lehre Liebe ist). Bei allem Respekt: nicht von ungefähr wirken gläubige Juden und Moslems so emotional leer und „trocken“!

Juden und Moslems verstümmeln Genitalien. Die heidnischen Religionen waren, wie gesagt, gegenüber anderen Religionen durchweg tolerant. Fanatismus war ihnen von jeher vollkommen fremd. Es sind Jahwe und Allah, die voller Haß und Eifersucht sind. Jahwe und Allah sind jeweils menschenähnliche, bedeutungslose Idole, während die Dreifaltigkeit eine dynamische Einheit voller Bedeutung ist: wie gesagt, sie ist Liebe (Einheit in der Dreifaltigkeit) und sie ist „Orgonometrie“ (die CFP und seine beiden Funktionsvariationen). Warum also Antisemitismus? Man muß nur das Alte Testament lesen: Die Juden waren die einzigen, die der Tyrannei hartnäckig widerstanden. Sie haben der Emotionellen Pest nie nachgegeben. Tragischerweise gibt es eine andere Seite – bei jedem Kampf gegen das EP, wird man, wie angeschnitten, selbst von ihr infiziert.

Mein zweiter Kritikpunkt, bei dem mir „die ganze Richtung nicht paßt“, ist Konias nach meinem Geschmack zu linke Haltung, wie sie in seinem Blog zum Ausdruck kommt. Was ich damit meine, habe ich einem amerikanischen Freund wie folgt dargelegt:

Ich sollte erklären, warum ich weit rechts vom ACO stehe. Zunächst einmal wäre ich als Amerikaner ein „Verfassungsfundamentalist“ und würde 99% der Republik als völlig verfassungswidrig, als unamerikanische Travestie bezeichnen. Und was die Außenpolitik angeht, bin ich ein extremer Anti-NeoCon. Kein Tropfen amerikanischen Blutes, kein einziger Tropfen, ist es wert, Somalia oder irgendein anderes ausländisches Rattenloch zu retten, einschließlich Israel und der Ukraine. Für meine Ohren klingt vieles von dem, was Dr. Konia schreibt, liberal. Das Geschäft Amerikas ist das Geschäft, Punkt. Keine „Moral“, Ideologie und Geopolitik mehr! Dr. Konia ist gegen Soziopolitik, aber es ist völlig inkohärent, daß er Geopolitik unterstützt, die nichts anderes als „planetarische Soziopolitik“ ist. Deshalb stehe ich weit, weit rechts vom ACO!

Konia hat sich stets gegen die Gesellschaftspolitik gewandt, d.h. das Eingreifen des Staates in die Gesellschaft, „um Probleme zu lösen“. Man denke etwa daran, daß seit Mitte der 1960er Jahre Quadrillionen von Dollar in Sozialprogramme für den amerikanischen Neger investiert wurden. Ergebnis war die Zerstörung der afroamerikanischen Familie und der sich abzeichnende komplette Zusammenbruch der „Black Community“. Genozid! Nicht anders sieht es mit den geopolitischen Interventionen Amerikas auf praktisch jedem Flecken dieser Erde aus!

Der Rote Faden (Band 2): 61. Der Orgonenergie-Akkumulator in Zeiten von ORANUR (Fortsetzung 2)

18. Januar 2024

DER ROTE FADEN (Band 2): 61. Der Orgonenergie-Akkumulator in Zeiten von ORANUR (Fortsetzung 2)

Die orgonometrische Grundgleichung in den Grundmythologien der Menschheit

5. Januar 2024

Meines Erachtens ist die orgonometrische Grundgleichung, die (soweit ich das übersehen kann) erste Gleichung, die Reich formuliert hat und nach deren Muster später weitgehend alle folgenden Gleichungen gebildet wurden:

Nach diesem „Urgegensatz von Psyche vs. Soma“ können wir alle bekannten mythologischen Gegensätze an- bzw. einordnen:

Licht vs. Finsternis

Ordnung vs. Chaos

Geist vs. Materie

Yang vs. Yin

Die „Psyche“ ist der Körper, der in seiner Gesamtheit funktioniert. Wir schauen in den Spiegel und sagen: „Das bin ich.“ Sodann können wir auf die „Einzelheiten“, d.h. unsere Glieder verweisen, etwa auf die Finger oder auf den Bereich unserer Leber. Das ist das „Soma“, die einzelnen Teile unseres Organismus, die wir zu einem Gutteil „abschneiden“ können, ohne uns selbst zu verlieren. Ich bin kein anderer, wenn meine entzündeten Mandeln entfernt werden oder ich mit der Brotschneidemaschine unachtsamerweise gleich noch meinen kleinen Finger mitverwurste!

Das Licht in der Finsternis, der Ton in der Stille, die Berührung in der Einsamkeit – das ist alles, als wenn die „Psyche“ in Erscheinung tritt. Bewußtsein assoziieren wir mit Licht, etwa beim allmorgendlichen Erwachen. Gedanken sind so etwas wie „Töne“. Wir kommen erst zu uns selbst, wachen aus dem autistischen Wachkoma auf, wenn wir buchstäblich oder im übertragenen Sinne „berührt“ werden. Vorher sind wir nur „Körper“, d.h. eine Aneinanderreihung von Organen und Gliedern. Etwas, was man ohne ethische Bedenken „ausweiden“ kann. Und genau das geschieht alltäglich mit „Organspendern“ in Kliniken.

Ordnung zieht in eine chaotische Welt ein: das beschreiben ausnahmslos alle Mythologien von der Bibel bis zu den nordischen Heldensagen und der vedischen Literatur, von den Mythen der Indianer bis zu denen der Aborigines. Es ist alles so beschrieben, als würden die „psychischen“ Funktionen in einem Körper erwachen.

Nichts anderes beschreiben auch die klassischen Philosophien, etwa der Platonismus (die Welt der Ideen vs. die formlose Materie) und die Gedankenwelt des Ostens, etwa das „Yang“ und „Yin“ im alten China, wo es immer darum geht, daß ein aktives Prinzip und ein passives Prinzip einander durchdringen und befruchten. In China ist das aktive Prinzip dabei eindeutig männlich konnotiert, in Indien eindeutig weiblich („Shakti“). Shakti tanzt auf dem wie tot daliegenden Shiva. Zusammen machen sie den Organismus aus, den wir Universum nennen. Wie gesagt gegensätzlich konnotiert drückt das Symbol der chinesischen Weltanschauung genau das gleiche aus:

Alle bisherige menschliche Weisheit ist nichts anderes als Orgonometrie in statu nascendi.