Posts Tagged ‘Drittes Reich’

Wilhelm Reich, Mildred Brady und die Buntesrepublik Schland

29. November 2024

Überall, wo Reich aufgetreten ist, hatte er dank seiner intakten Arbeitsfunktion einen durchschlagenden Erfolg, sei es ab 1920 innerhalb der Psychoanalyse, sei es ab 1928 im Umfeld von KPÖ und KPD und den Sexualreformbewegungen der beiden Länder, sei es ab 1934 in Dänemark und Norwegen oder ab 1940 in den USA. Trotz des Bruches durch den Austrofaschismus und den Nationalsozialismus hat Reich bis heute in Österreich und Deutschland nachgewirkt. Anfang der 1970er Jahre sah es in den entsprechenden gesellschaftlichen Nischen sogar so aus, als würde Reich die Kultur dominieren. Wie Andreas Peglau nachgewiesen hat, wirkte er sogar hier und da im „Dritten Reich“ und in der „DDR“ nach! Norwegens Psychotherapeutische Szene und sogar die Kulturszene wäre ohne Reich bis heute undenkbar. In abgeschwächter Form gilt das auch für Dänemark und selbst für Schweden. Und ab etwa 1947 kann man bei der langsam wachsenden „orgonomischen Bewegung“ von einem immer sichtbarer werdenden sozialen Phänomen, insbesondere in New York, sprechen. Reich, seine Bücher und nicht zuletzt der Orgonenergie-Akkumulator wurden zu öffentlichen Begriffen und die Orgontherapeuten wurden von Patienten überlaufen. Dann wurde aber, wieder 1947, ähnlich wie ein Jahrzehnt zuvor, eine sich über Jahre hinziehende und sich dabei immer weiter ausdehnende Medienkampagne losgetreten. Reich mußte nicht nur wegen Hitler aus Norwegen fliehen und auch in Amerika ventilierte er schließlich eine erneute Flucht in die Schweiz.

Die Journaille hat Reich zu Fall gebracht! In Österreich und Deutschland war es die christliche und reaktionäre Presse, in Skandinavien die sozialdemokratische und in den USA die, ja, kommunistische Presse. „Die Kommunistische Presse der USA“?! Dazu muß man sich nur heute CNN und MSNBC in Amerika anschauen, die in vieler Hinsicht eine Entsprechung zu ARD und ZDF sind: es sind kommunistische Sender! Die Person, die die Pressekampagne in den USA los trat, Mildred Edie Brady, war Stalinistin. Und ein Großteil ihrer Kollegen hatten genau die gleiche Einstellung. Man braucht sich zum Vergleich wieder nur in den Redaktionsstuben der heutigen BRD umschauen, wo das rotgrüne Gesindel praktisch zu 100 % dominiert. Daß Brady auf Seiten der Pharmaindustrie (damals „Rockefeller“ heute „BlackRock“) stand und auch heute die Medien nichts anderes als die Propaganda- und Werbeabteilung der Pharmaindustrie sind, steht zum Kommunismus in keinster Weise im Widerspruch! Ich kann mich beispielsweise noch sehr gut erinnern, daß die Antifa zu Corona-Zeiten der bewaffnete Arm der Pharmalobby war!

Blicken wir zurück an den Anfang des Jahrtausends, als eine gewisse Angela Merkel einen geradezu libertären Wahlkampf gegen die rotgrüne Schröder-Regierung führte. Sie war die deutsche „Margret Thatcher“ und ich war begeisterter „Merkelianer“. Endlich sollte das ungeheure Arbeitspotential dieses Landes freigesetzt werden. Ein neues, alles dagewesene in den Schatten stellende Wirtschaftswunder! Doch schnell merkte die Dame, daß sie unmöglich gegen die sogenannte „öffentliche“ Meinung regieren konnte, d.h. gegen die Journaille des öffentlich verächtlichen Schundfunks und von ZEIT, STERN, SPIEGEL etc. Entsprechend hat sich ihre Politik ausgerichtet: wir haben „Thatcher“ gewählt und „Kamela Harris“ erhalten! Ähnliches wiederholte sich 2015: kurz vorher hatte sie noch verkündet, Multikulti sei eine Illusion und krachend gescheitert, doch dann bekam sie Angst vor „schlechten Bildern an der Grenze“, die die Tagesschau senden könnte, und plötzlich galt „Wir schaffen das!“. Seitdem sind unsere Weihnachtsmärkte Hochsicherheitstracks. Alles nur wegen Merkels panischer Angst vor – „Mildred Brady“! Mittlerweile steht dieses Land nach Jahrzehnten indirekter Regierung durch „Mildred Brady“ definitiv vor dem Kollaps. Hunderttausende warten auf ihre Entlassung, mit zitternden Händen öffnen gerade Millionen die Briefe mit der Nebenkostenabrechnung und eine Dunkelflaute steht vor der Tür, die dieses von den Rotgrünen in der Substanz ausgehöhltes Land in ein Chaos stürzen wird, das sich die durch die Medien hypnotisierten Schlafschafe in seinem ganzen Grauen nicht ausmalen können. Viel Spaß bei russischen Vergeltungsschlägen in einem dunklen, klirrendkalten Land, in dem es keinen Strom mehr gibt!

„Mildred Brady“ hat zwischen 1947 und 1957 die Orgonomie (von der heute nur noch ein blasser Schatten übriggeblieben ist!) zerstört und das auf exakt die gleiche Weise, wie sie in den letzten zwei Jahrzehnten Deutschland zerstört hat. Der Alzheimer, die Hohlbratze und der Schwachkopf sind nur Statisten aufgehangen an den Täuschungsschnüren der Journaille.

Warum, wieso, wie? Wie ist es möglich unaufhaltsame, produktive, lebendige Bewegungen wie die Orgonomie oder wie Deutschland aufzuhalten und zu zerstören. Was motiviert die verschwindend kleine Minderheit, die das Unmögliche zuwege bringt. Man lese dazu Paul Mathews Das Weltgeschehen, die Medien und Modju.

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 14)

21. November 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 14)

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 12)

5. November 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 12)

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 10)

8. Oktober 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 10)

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 9)

24. September 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 9)

Psycho-Nazis

3. September 2024

Die Lebensläufe von Heinrich von Kogerer und Reich haben sich zweimal überschnitten. Kogerer war Assistent des berühmten Wiener Psychiaters und Leiters der Psychiatrisch-Neurologischen Universitätsklinik Julius Wagner-Jauregg. Hier machte Reich seine psychiatrische Facharztausbildung. Interessanterweise gründete Wagner-Jauregg 1922 ein psychotherapeutisches Ambulatorium als direkte Antwort auf das kurz zuvor gegründete psychoanalytische Ambulatorium, an dem sich insbesondere Reich hervortat, siehe etwa sein Buch Der triebhafte Charakter von 1922. Leiter des universitären „Gegenambulatoriums“ war Kogerer.

1933 brachte Reich sein Buch Charakteranalyse heraus, das den Untertitel trug „Technik und Grundlagen für Studierende und praktizierende Analytiker“. 1934 veröffentlichte Kogerer sein Buch Psychotherapie: Ein Lehrbuch für Studierende und Ärzte. Ein Jahr später wurde es in Reichs Zeitschrift für Politische Psychologie und Sexualökonomie (Band 2, Heft 3, 1935) kurz (zwei Sätze!) von „M.“ besprochen: das Buch werde „den modernen Problemen der Psychotherapie in keiner Weise gerecht, weil es ein Sammelsurium von Methoden, Anschauungen und Arbeitsweise in naiver, hoffnungsloser Weise zu vereinigen sucht“.

Mit diesem eklektischen Ansatz, bei dem insbesondere Alfred Adlers „Individualpsychologie“ eine gewichtige Rolle spielte, war Kogler ein direkter Vorläufer der Bemühungen des von Matthias Heinrich Göring geleiteten „Deutschen Instituts für psychologische Forschung und Psychotherapie“. Nach dem Anschluß 1938 ließ sich Kogeler begeistert gleichschalten. Wie der unselige C.G. Jung meinte er, die Psychoanalyse wäre auf die spezifisch „jüdische Psyche“ zugeschnitten.

Von aktuellem Interesse ist, daß seit längerem Bestrebungen in Gange sind, die unterschiedlichsten psychotherapeutischen Ansätze zu vereinigen – ähnlich wie unter Göring. Ich will damit nicht sagen, daß ein solches oberflächlich betrachtet ja löbliches Unterfangen von vornherein „nazi“ ist, realiter kann es aber immer nur ein Ausweichen vor dem Wesentlichen sein – also genau das, worunter die neurotischen Patienten leiden… Bezeichnenderweise tun sich heutzutage ausgerechnet „Reichianische“ Therapeuten darin hervor, aus der Psychotherapie (bzw. „Körperpsychotherapie“) ein unappetitliches Potpourri aus halbverdauten „Ansätzen“ zu machen…

Ernster zu nehmen ist der Fall der Ärztin Johanna Haarer. Sie verkörperte alles, was den Nationalsozialismus in seinem Wesenskern so abgrundtief Hassens- und Verachtenswert macht!

Haarer veröffentlichte im Dritten Reich den Bestseller (bis Kriegsende wurden 690.000 Exemplare verkauft, bis zur letzten Auflage 1987 wurden 1,2 Millionen abgesetzt). Ich kann und will hier nicht die ganze lebensfeindliche Pestilenz ausbreiten, deren Schaden in Deutschland noch Jahrhunderte nachwirken wird. Man lese sich den entsprechenden Wikipedia-Artikel über Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind selbst durch! Es ist das exakte, diametrale Gegenteil zu allem wofür die Namen LaMettrie, Max Stirner, Wilhelm Reich und A.S. Neill stehen! Schlimmer geht es einfach nicht. Emotionelle Pest in ihrer Reinform!

Mit derartigen Pfeifen und Arschlöchern mußte Reich in den 1920er und 30er Jahren ringen. Und man glaube nicht, daß die österreichischen, deutschen und skandinavischen Sozialdemokraten in diesen Jahren viel besser waren. Schließlich waren die Nationalsozialisten auch nur Sozialdemokraten! Ich verweise dazu auf Der Rote Faden. Gewisse Subjekte können sich Ihren „Antifaschismus“ deshalb sonstwo hinstecken! Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte.

Wenn der Wille des Babys nicht vom ersten Tag an konsequent gebrochen wird, bekommt man zur Strafe „den kleinen Haustyrann“. Vom Schreien des Kindes muß sich die Mutter dabei nicht irritieren lassen, schließlich können Kinder in den ersten zwei Lebensjahren weder Schmerz noch Liebe empfinden und erinnern sich auch an nichts.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 141)

16. Juli 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Ist der Utopismus nicht auf die Zeitebene gekipptes und kollektiviertes Christentum? Damals ist man als Einzelner von einem Raum in den andern getreten (vom irdischen Jammertal in himmlische Gefilde). Heute muß man eins werden mit „der Menschheit“, deren Zukunft das irdische Paradies ist. Es wird erst ein Schuh draus, wenn man das ganze von einer dritten Warte aus betrachtet, der bioenergetischen. Es geht um „bioenergetische“ Spannung, die sowohl die Christen als auch die weltlichen „Progressiven“ für ihre irrationalen (faschistischen) Zwecke ausgenutzt haben. Als lebendiges Wesen kann ich gar nicht anders als über mich selbst und meinen jetzigen Zustand „emotional hinauszugreifen“. Wer das nicht tut, ist nicht etwa ein „Egoist“ oder „Eigner“, sondern schlichtweg tot. Das ist etwa so, als wenn man Fußball spielt, ohne gewinnen zu wollen! (Eine spannungslose Malaise, die sich an mancher woker Schule tatsächlich findet.)

Es geht nicht darum, wie irgendwelche linken oder rechten Spinner einem hohlen Traum von einer vermeintlich „besseren Gesellschaft“ nachzuhängen und dafür das Hier und Jetzt zu opfern. Nein, es geht darum „ganz egoistisch“ sein Potential auszukosten. Es gibt zwei Möglichkeiten: innerlich zu brennen (d.h. zu leben, denn was ist Leben anderes als zu „oxydieren“ wie jedes Lagerfeuer) oder ein nasser Lappen zu sein und auf den Tod zu warten, d.h. schon innerlich tot sein. Das bedeutet nicht, sich für irgendwas zu opfern, sondern durchaus im Sinne Stirners:

Wer nur besorgt ist, daß er lebe, vergißt über diese Ängstlichkeit leicht den Genuß des Lebens. Ist’s ihm nur ums Leben zu tun und denkt er, wenn Ich nur das liebe Leben habe, so verwendet er nicht seine volle Kraft darauf, das Leben zu nutzen, d.h. zu genießen. Wie aber nutzt man das Leben? Indem man’s verbraucht, gleich dem Lichte, das man nutzt, indem man’s verbrennt. Man nutzt das Leben und mithin sich, den Lebendigen, indem man es und sich verzehrt. Lebensgenuß ist Verbrauch des Lebens. (Der Einzige und sein Eigentum, reclam, S. 358f))

Hinzu kommt meine Auseinandersetzung ausgerechnet mit Herrmann Schmitz! Wie ich schon mal zum Ausdruck brachte, hat mich seine Diagnose „ironistisches Zeitalter“ durchaus getroffen. Mittlerweile bin ich aber dabei, auch das in den Gedärmen meines Gedanken- und Gefühlslebens zu verdauen. Warum bin ich nicht griesgrämig, obwohl ich diese Gesellschaft von tiefstem Herzen verachte und hasse? Weil ich diesen ganzen Schwachsinn mit derselben Ironie betrachte, wie eingefleischte Atheisten ein religiöses Ritual verfolgen. Es ist absurdes Theater und ich sitz amüsiert im Zuschauerraum. Es wäre widersinnig, wenn mich das absurde Theater griesgrämig und unglücklich machte. – Das ist die eine Seite, die andere ist, daß ich auf einer anderen Ebene ganz und gar nicht distanziert bin, von Ironie keine Rede sein kann. Aber auch dann bin ich nicht griesgrämig und unglücklich, denn dann brenne ich – vor revolutionärem HASS.

Hier gehört auch irgendwie meine Haltung zur rechten Regimekritik in der BRD hin: manchmal gehe ich voll mit, andererseits drifte ich immer wieder in „ironische“ Distanz weg. Das bedeutet, ich bin schlichtweg nicht verrückt, nicht ideologisch. Krank wäre es, immer vorbehaltlos mitzugehen, aber ebenso krank wäre es, immer ironische Distanz zu wahren. Beides macht unglücklich. Es ist wie atmen und schlafen: man kann nicht immer nur einatmen, nicht immer nur wach sein. Gut, etwas sehr flach formuliert, aber irgendwie so… Interessanterweise wurde mir stets Fanatismus und gleichzeitig Opportunismus vorgeworfen…

Ich bilde mir ein, daß Laska ziemlich verwundert war, daß AUSGERECHNET ich ihm die Treue gehalten habe, denn „Reichianisch“ standen wir schnell an den gegenseitigen Polen, ich konnte mich durchaus für Nietzsche begeistern, Schmitz‘ Hitler-Buch (Adolf Hitler in der Geschichte) gut finden (dabei ging es Laska nur um Hitler, der Teil, der mich am wenigsten interessierte), ich kann mich für jeden „Unsinn“ begeistern – Laskas Hauptvorwurf an mich… Ich bilde mir ein, es ist dieses Changieren zwischen blutigem Ernst und „ironistischer Herangehensweise“, der mich bei der Stange gehalten hat. Vielleicht macht das gerade auch LSR zu einem Gutteil aus. Wenn man etwa „Vade retro!“ liest: einerseits die distanzierte Rezeptionsgeschichte, sozusagen Ironie pur – andererseits: es ist Laska so tief ernst, ernster geht es gar nicht. „Satan, weiche von mir!“ ist sowohl Ironie als auch – ernster geht es nicht!

LaMettrie, Stirner und Reich sind DIE Ankläger („Satane“) einer im Grundsatz verfehlten Gesellschaft mit einer vollkommen lächerlichen und gleichzeitig tottraurigen 6000 jährigen Geschichte des schieren Wahnsinns…

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 4)

14. Juli 2024

Laskas Randnotizen zu Hans G. Helms‘ DIE IDEOLOGIE DER ANONYMEN GESELLSCHAFT (Teil 4)

Leserbrief: „Deformation“ in Freiheit (Bernd Nitzschke: Psychoanalyse und Macht. In: Psychologie heute, Heft 10/89)

3. Dezember 2023

Leserbrief: „Deformation“ in Freiheit (Bernd Nitzschke: Psychoanalyse und Macht. In: Psychologie heute, Heft 10/89)

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 9. Zwischen Himmel und Hölle / Opfer

11. August 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 9. Zwischen Himmel und Hölle / Opfer