Posts Tagged ‘Wilhelm Reich’

Paki S. Wright’s THE ALL SOULS‘ WAITING ROOM (Teil 2)

26. Juni 2024

The All Souls‘ Waiting Room : Wright, Paki S.: Amazon.de: Bücher

Diese Memoiren vermitteln einen intimen (m.W. sogar den einzigen) Einblick in eine der drei Fraktionen der orthodoxen (!) Orgonomie, die sich bereits zu Reichs Lebzeiten abzeichneten. Zunächst muß man wissen, daß es neben Reich nur drei weitere Orgonomen gab, also nicht bloße Orgontherapeuten, sondern umfassende Vertreter der Orgonomie: Elsworth F. Baker, Chester M. Raphael und Michael M. Silvert. Um Baker gruppierten sich seine Schüler, also das, was heute das American College of Orgonomy ist, um Raphael die Gruppe, die um das Wilhelm Reich Museum kreist und schließlich die informelle Gruppe, die Silvert in Greenwich Village um sich gesammelt hatte und die sich irgendwann verflüchtigte.

Beispielsweise wird die entscheidende Szene beschrieben, wo Silvert gegen Baker und Raphael („Edgar Cooke“ und „Nathan Katzman“ – tatsächlich ist „Katzman“ im Roman eine Verdichtung unterschiedlicher Figuren, u.a. Tom Ross) opponierte und durch geschickte Wortwahl Reich dazu bringt, nach der Vorlage der Anklageschrift der FDA nicht vor Gericht zu erscheinen, um sich zu verteidigen, denn, so Silvert, „wo bleibe bei all dem die Wahrheit“? „Johnnine erinnerte sich, wie heftig Dinahs [ihre Mutter und Freundin Silverts] Hetzreden gegen Cooke und Katzman gewesen waren“ (S. 135). Später wird eindringlich beschrieben, wie Silvert in einer Mischung aus Dummheit, fanatischer Verblendung und unbewußtem tiefen Haß gegen Reich Akkumulatoren und Bücher von Orgonon nach Greenwich Village transportierte und damit Reichs Schicksal besiegelte. Reichs Judas!

Die entscheidende letzte Sitzung des OIRC (Orgonomic Infant Research Center) wird beschrieben, in der Johnnine und ihre Mutter Dinah im Mittelpunkt standen (siehe dazu Reichs Buch Kinder der Zukunft, wo das ein ganzes Kapitel füllt). Dabei wird im vorliegenden Buch eine entscheidende Fehlwahrnehmung Reichs aufgedeckt. Er glaubte, die gespannte Atmosphäre stamme daher, daß das Publikum so prüde und lebensfeindlich war und Dinahs Vitalität, Virilität und Lebensnähe nicht ertragen könne, doch Johnnine reagierte nicht etwa deshalb irritiert, sondern weil „Ernesto Febrillo“ und Silvert im Publikum saßen und sie sich zur Begutachtung ihrer Muskelspannung und Körperhaltung entkleiden sollte – wie es bei derartigen medizinischen Präsentationen gang und gäbe ist.

„Little Orgonon“ wird beschrieben, wohin Silvert die Neunjährige mitnahm. Das Cloudbusting, und wie Ea im New Yorker Hafen beim Cloudbusting am Himmel erschien; etwas später, wie direkt über dem Auto ihrer Mutter auf einer einsamen Landstraße Ea schwebte und Johnnine sah, wie es mit einer unglaublichen Geschwindigkeit davonflog. Und das alles unter Bedingungen, als würden die Protagonisten in der Sowjetunion leben, d.h. unter dem ständigen Druck von irgendwelchen Geheimdienstagenten beobachtet und aktiv verfolgt zu werden. Die einfach nur traurigen Gerichtstermine Reichs, bei denen Johnnine mit ihrer Mutter und anderen „Anhängern“ im Zuschauerraum sitzt. Dinahs unmittelbare Beteiligung an der von den Behörden erzwungenen Bücherverbrennung im Hafen New Yorks. Trauriger und traumatischer geht es nicht!

Das Verrückte ist, daß Silvert („Daniel Pahlser“) in vieler Hinsicht Reichs wichtigster, engagiertester und talentiertester Mitarbeiter war, nicht zuletzt im OIRC, gleichzeitig aber ein pestilenter Charakter: „(Johnnine) hatte Pahlser nie gemocht. Er war mürrisch und humorlos, herablassend und zerstreut.“ Andererseits hatte er sich so sehr um sie bemüht, hatte versucht ihr eine Art Ersatzvater zu sein und ihre Liebe zu gewinnen. „Ihre Mutter hatte Pahlser wegen seiner therapeutischen Fähigkeiten verehrt, die Eltern der Kinder, die er entbunden hatte, beteten ihn geradezu an. Warum, wenn er so wunderbar war, zog sich Johnnines Inneres immer noch zusammen, wenn sie an ihn dachte?“ (S. 144f).

Am Ende bleibt ein Gefühl tiefer Beunruhigung und Verletzung. Es sind so viele, in wirklich jedweder Beziehung bizarre und „unmögliche“ Dinge im Umfeld Reichs geschehen, die kein menschliches Wesen verkraften kann… Peter Reich beschreibt das Gefühl in seinen Kindheitserinnerungen Der Traumvater. Er sieht im Kino den Horror-Science-Fiction-Film Die Fliege (1958) und denkt sich beim Verlassen: keiner dieser Leute ahnt, daß mit meiner Person zwischen ihnen jemand gesessen hat, der sowas vor kurzem tatsächlich erlebt hat. Es ist kein Zufall, daß Peter Reich und Paki Wright ihre Erinnerungen nur als „Träume“ bzw. „Jenseitserfahrungen“ niederschreiben konnten. Oder wie Vincent Price sagt:

Minute 1:43…

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 139)

22. Juni 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Was wollte Laska? Was hat ihn getrieben? Für sich selbst Klarheit schaffen im Gewirr des intellektuellen Lebens. „Selbstvergewisserung“, wie er selbst immer wieder sagte. Warum aber dann ein lohnloser Achtstundentag am LSR-Schreibtisch, all seine Veröffentlichungen und Korrespondenzen? Warum hat er nicht einfach sein Leben genossen, indem er mit seinen geliebten Hunden durch den nahen Nürnberger Wald spazierenging? Weil er einer Utopie anhing. Zitat aus seiner Website: https://www.lsr-projekt.de/wrnega.html

Reich schloß seinen Aufsatz über den Erziehungszwang mit den Worten: „Wir müssen daran denken, daß die ursprüngliche lebendige Kraft, die der Erziehungszwang zähmen will, aus sich selbst heraus einmal Kultur geschaffen hat. Man darf großes Zutrauen zu ihr haben. Ist es gewagt, zu behaupten, daß sich das Leben seine notwendigen Daseinsformen selbst am besten zu schaffen vermag?“ Das war die Grundformel einer nichtpräskriptiven Utopie, die das Dilemma moderner Philosophie, in das sie der Zwang zur Vermeidung des sog. naturalistischen Fehlschlusses führt, überwindet.

In diesem Sinne war Laska ein Getriebener. „Das Leben“ in ihm hat nach außen gestrebt hin zu einer Utopie. Der Eigner (im Sinne Stirners) sehnt sich nach dem Verein – auch wenn der Jahrhunderte entfernt ist. Der Verein schafft sich in der Kooperation der Individuen spontan seine Regeln gemäß dem „rationalen Über-Ich“.

LaMettrie, Stirner und Reich haben durch ihren frühen, elenden Tod ihr Leben „geopfert“, weil sie sich ansonsten selbst verraten hätten. Aber wie das formulieren, ohne daß man im Sinne Hegels, Nietzsches und Heideggers vom Geist/Willen/Sein schwafelt, das einen benutzt, um sich zu verwirklichen – Stichwort „irrationales Über-Ich“?

Bei ihrem letzten Treffen, als sie über die sozialen Konsequenzen der Psychoanalyse sprachen und Reich für seinen sozialen Aktivismus warb, meinte Freud zu ihm „Der Eros [Geist/Lebenswille/Sein] wird eine Anstrengung machen“, was Reich zutiefst befremdet hat. Erinnert irgendwie an das „Verhältnis“ von Stirner und Schopenhauer, LaMettrie und Rousseaus „Naturkult“.

Die eigentlichen Feinde von LSR. Oder: Peter offenbart die letzten esoterischen Geheimnisse der Weltverschwörer (Teil 1, das orgonotische System)

18. Juni 2024

Die wahren Feinde von LSR sind nicht die üblichen Verdächtigen, etwa die Katholische Kirche oder irgendwelche Gutmenschen. Nein, es sind die, die den Glauben und den Altruismus verfluchen und die nur sich selbst anbeten – die kein höheres Wesen über sich anerkennen und deshalb in ihrem Tun frei von jedweder Moral, Ethik und Mitmenschlichkeit sind bzw. vermeinen zu sein. Teilweise sind sie sogar Anhänger von LaMettrie, Stirner, Reich und – Bernd A. Laska.

Wenn man nicht die Abbildung unten vor Augen hat, könnte man irrigerweise glauben, daß die Welt von Anhängern Max Stirners beherrscht wird, also daß die Weltverschwörer Stirnerianer sind. Hans G. Helms und Alexander Stulpe haben sehr dicke Bücher darüber geschrieben.

Um zu den Weltverschwörern zu gehören, mußt du dich zu den sieben Todsünden Trägheit, Neid, Völlerei, Wollust, Habgier, und schließlich Hochmut, d.h. zu Luzifer, bekennen, um schließlich, siebentens, im Zorn und im Namen Satans unaussprechliche Dinge zu tun, die dich, vom Über-Ich befreit, auf ewig aus der menschlichen Gemeinschaft ausschließen…

…schau dir die Kreaturen an, die ihre Seele an den Teufel verkauft haben, die Entertainer (Marke Madonna) mit ihren Musikvideos und die Politiker (Marke Macron) mit ihrer bösartigen Politik! EINFACH MAL DIE AUGEN AUFMACHEN! Die sieben Sprossen der „Stairway to Heaven“ führen schließlich zum letzten Raum im Schloß der blutigen Bestie:

Der Film zeigt das, was sie aus Kubricks Eyes Wide Shut herausgeschnitten haben…

Du willst mir sagen, daß ich dem Marquis de Sade, den bekennenden Satanisten Marx und Lenin und polymorph-perversen Psychoanalytikern wie Isidor Sadger und Paul Federn folgen soll?! DMF (Diderot, Marx, Freud) statt LSR?!

Drogenmißbrauch insbesondere Cannabis (Trägheit), Neid („Kleiner Mann“), Völlerei, Wollust und Habgier (orgastische Impotenz) und Hochmut (die Verlagerung von Energie weg vom Genital in den Kopf: „Hochnäsigkeit“) und schließlich sexueller Kindesmißbrauch und Mord (die blutige Zerstörung von Genitalien) sind das, wofür AUSGERECHNET LaMettrie, Stirner und Reich stehen sollen?!

Ich kann nur immer und immer und immer wieder und wieder und wieder auf Reichs Dreischichtenschema verweisen:

Das DOR in der Mitte wird sequestriert werden und die Fassade wird den Kern ausdrücken! Keine Ahnung warum, aber das findet sich alles ausgerechnet in den B-Movies von Roger Corman.

Email [Am I a Spaceman?] (2003)

15. Juni 2024

Email [Am I a Spaceman?] (2003)

nachrichtenbrief208 – Peters Holzkohle-Bione

10. Juni 2024

Holzspäne verbrannt und nochmals geglüht, in Ringerlösung gelöscht, einen Tag stehen lassen, in Leitungswasser 5 Minuten bis zum Verdunsten gekocht, nochmals gekocht, zwei Tage bei Zimmertemperatur in Kanüle belassen, dann bei 400 x und 1000 x betrachtet. Übrigens sieht man die Bione am Rande der schwarzen Holzkohlensplitter auch unmittelbar nach dem Glühen. WIRKLICH JEDER KANN DAS JEDERZEIT WIEDERHOLEN! Labern und „kritisieren“ bringt nichts. Man muß Stunde über Stunde am Mikroskop sitzen, um Reichs Bionforschung seriös beurteilen zu können.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 136)

7. Juni 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

In der Aufklärung gab es die Möglichkeit den subjektiven (= „geoffenbarten“) Geist des Christentums durch die „objektive“ Vernunft zu ersetzen (Diderot, Kant) – oder das Christentum (= die Moral) ganz fahrenzulassen.

Am Ende des deutschen Idealismus konnte man das „Idealistische“ (den objektiven Geist = das Über-Ich) materialistisch erden – oder ganz verwerfen.

Bei Freud/Reich ähnlich: nach dem frühen Freud (der ja nur der Kulminationspunkt einer „Bewegung“ ist, die mit Nietzsche und dem künstlerischen „Aufbruch in die Moderne“ umrissen ist) gab es nur zwei Wege weiter: Kultur oder Natur. Den ersten beschritten Freud, Alexander, Federn, et al., den zweiten Ferenzci (der zufällig mal kurz in diese Wegspur geriet), Gross und Reich.

Man könnte sagen, bei Stirner bildet sich der „Verein“ aus den Schnittstellen der Wirkungen, die von den, Marx zufolge, „abstrakten“ Individuen ausgehen. Bei Marx sind umgekehrt die Individuen die Schnittstellen gesellschaftlicher Wirkungen = Historischer Materialismus. Das führt letztendlich dazu, daß „die Gesellschaft“ zum Abstraktum wird – zum „irrationalen Über-Ich“.

Reich zufolge setzt das Leben bzw. „das Lebendige“ seine eigenen Regeln auf, organisiert sich die Gesellschaft spontan. Es bildet sich sozusagen ein „rationales Über-Ich“ (Laska) aus. Beim vermeintlichen „Atheisten“ Freud muß eine letztendlich überweltliche Vernunft ordnend und regulierend eingreifen, damit das Leben nicht an seiner eigenen Irrationalität zugrundegeht. Dabei verkennt er, daß diese Eingriffe die Selbstregulation zerstören und dadurch erst das erzeugt wird, was das „irrationale Über-Ich“ doch bekämpfen will.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 135)

6. Juni 2024

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Diderot, Marx, Freud und Konsorten haben die Ausnahmestellung von LaMettrie, Stirner und Reich erkannt, was man von deren Bewunderern und Anhängern in aller Regel nicht sagen kann. Das ist imgrunde das LSR-Projekt in einem Satz.

Bei Wolfgang Röd fand ich folgende Stelle, die zeigt, warum Marx (bereits lange vor dem Einzigen) ein Ohr für Stirners (spätere) Sonderstellung hatte. Nach Hegel gab es nur zwei Wege weiterzugehen – einen beschritt Marx, den anderen Stirner:

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts konnte es nicht nur scheinen, als sei eine bestimmte Gestalt der Philosophie durch ihre Vollendung im Hegelschen System an die Grenze ihrer Entfaltungsmöglichkeiten gelangt, sondern als bereite sich auch die Geburt einer neuen Art Philosophie vor. Daß Marx die Situation so sah, zeigt sich schon in den Vorarbeiten zu seiner Doktor-Dissertation, wo sich der berühmte Hinweis auf Knotenpunkte in der Philosophie findet, an denen die gerade Linie der Entwicklung unterbrochen werde. Nach Marx wurde mit Hegels System ein solcher Knotenpunkt erreicht. Dies äußert sich einerseits in der Hinwendung zur Subjektivität als Reaktion auf den totalen Anspruch einer zur Vollendung gelangten Philosophie [PN: Stirner], andererseits in der Bemühung um Aufhebung der für abgeschlossen gehaltenen Art von Philosophie. An dieser Aufhebung mitzuwirken, sah Marx als seine Aufgabe an. Eine solche Aufhebung war seit längerem vorbereitet, und zwar nicht nur durch die Linkshegelianer und namentlich durch Feuerbach, sondern auch, ja vor allem durch die sogenannten utopischen Sozialisten. Was Feuerbach anbelangt, so zeigt sich bei ihm bereits jene Tendenz zur materialistischen Umstülpung der Hegelschen Philosophie, von der später Marx, Engels und deren Nachfolger sprechen sollten. (Wolfgang Röd: Dialektische Philosophie der Neuzeit, München: C.H.Beck, 1986, S. 196f)

Stirner wird von Röd natürlich nicht erwähnt. Sah Marx schon, lange bevor Stirner in seinen Gesichtskreis trat, die Alternative zwischen „Hinwendung zur Subjektivität“ (d.h. sich dem „absoluten Geist“ entziehen) und „Aufhebung“ (beim Geist kann „Aufhebung“ nur „real werden“ bedeuten). Wenn dem so ist, dann hätte Marx selbst ein „Stirner“ werden können. Er war sich dessen bewußt (natürlich in anderer Begrifflichkeit und deshalb nicht ganz so klar): entweder sich dem Über-Ich entziehen und es liquidieren – oder diesen Geist (die Moral) aufheben, indem man ihn verwirklicht (= das Marxistische Paradies der Gerechtigkeit). Das wäre auch die Erklärung, warum nur er Stirners Bedeutung durchschaut hat. Deshalb hat er sich die Mühe gegeben ein Telefonbuch über Der Einzige und sein Eigentum zu schreiben: Die deutsche Ideologie.

Im Anschluß an Hegel gab es zwei Möglichkeiten: das System verlassen (mit dem Spintisieren aufhören) oder es weiterführen (das Spintisieren mit anderen, geeigneteren Mitteln fortführen). Vielleicht ist mein Röd-Zitat vollkommen belanglos. Das einzige, was ich interessant finde, ist das „Objektive“: daß prinzipiell diese Gabelung bevorstand, egal ob überhaupt jemand den einen Weg genommen hätte und egal, ob Stirner oder Marx je gelebt hätten.

Email [Menschen um Reich] (2003)

4. Juni 2024

Email [Menschen um Reich] (2003)

nachrichtenbrief207

2. Juni 2024

Peter auf dem Weg zur Orgonomie (Teil 11)

23. Mai 2024

Zunächst – mein Kunstwerk von vor 50 Jahren…

Jeder sucht ein Verhältnis zur Welt. Schon als ganz kleiner Stepke habe ich den Tierfreund abonniert und ganze Schulhefte mit Tierbildern vollgeklebt, die ich aus Zeitschriften geschnitten hatte. Ich war zunächst fasziniert von der Naturwissenschaft, habe mir populärwissenschaftliche Zeitschriften wie das X-Magazin, Bild der Wissenschaft, Hoimar von Ditfurth, das dritte Fernsehprogramm, etc. reingezogen – und schnell gemerkt, wie dröge, tot, naturleer und vollkommen zusammenhangslos dieses ganze Zeugs doch ist. DIESE Leute waren wahrhaftig keine „Tierfreunde“! Aufgeblasene Leerheit. Also habe ich in der indischen Mystik „gesucht“ und ähnliche Erfahrungen gemacht, wobei die Mechanisten sich immerhin auf ein Weltbild geeinigt haben, während die verschiedenen Weisheitslehren untereinander unvereinbar sind. Außerdem bin ich alles andere als ein religiöser Mensch. Dann „kam Wilhelm Reich in mein Leben“ und ich wußte, daß dies die einzige und letztgültige Wahrheit ist.

Wenn ich mir heute den Tierfreund anschaue, bin ich merkwürdig befremdet – be-remdet, denn vor einem halben Jahrhundert ging es vorwiegend um unsere heimische Fauna, was implizierte, daß man selbst hinaus in den Wald geht, um Rehe, Eichhörnchen, Habichte etc. zu beobachten. Heute werden Gnus, Geoparden, Emus und ähnliche Exoten in den Vordergrund gestellt, also etwas, was man nur im Fernsehen zu Gesicht bekommt. Es ist eine auffallende Parallele zur Welt der Werbung, in der wir, jedenfalls vom Gefühl her, zu 90% mit Negern konfrontiert werden. Ja, auch damals gab es im Tierfreund-Berichte über Nashörner, Giraffen, Orang Utans usw., aber der Tenor lag eindeutig auf dem deutschen Wald. Es war das „Monatsheft für die Schuljugend zur Pflege der Naturliebe. Die Jugendschrift für Tierschützer und Waldläufer“. Heute hingegen gilt der deutsche Wald als „gefährlicher Mythos“. Es ist alles andere als ein Zufall, daß die vermeintlichen „Grünen“, dieser denaturierte Abschaum, wirklich alles tun, um die deutsche Landschaft im allgemeinen und den deutschen Wald im besonderen zu zerstören. Psychopathen, Soziopathen, „Ökopathen“! Getrieben von einem viehischen HASS gegen unser Blut und unseren Boden.

Dies ist kein Siedlungsraum für die Globalisten und nicht das Spielfeld fremder Kapitalinteressen! Dies ist DEUTSCHLAND!!!