Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 79)

3. September 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Die Weltverschwörung gegen die weiße Rasse, die als einzige Rasse auf diesem Planeten ständig „bereichert“ werden soll und per definitionem weder Opfer des Rassismus noch des Genozids (Umvolkung, DAS SCHLIMMSTE ALLER DENKBAREN VERBRECHEN!) sein kann, – diese Verschwörung hat zwei Aspekte:

Erstens wird die Gesellschaft gnadenlos atomisiert. Jede funktionierende Nachbarschaft im Stadtteil, auch die entlegenste Dorfgemeinschaft, selbst die letzte organisch gewachsene gesellschaftliche Einheit muß zersetzt und letztendlich zerschlagen werden: ideologisch („Selbstverwirklichung“) und materiell (Kapitalinteressen).

Zweitens sollen wir uns immer abwegigeren „Sachen“ unterordnen, d.h. „platonischen Ideen“ wie „der Menschheit“: aktuell verkörpert durch die Masseneinwanderung.

Charles Konia hat diese dialektische Dichotomie aus bindungsloser Vereinzelung und sozialistischer Zentralisierung als „antiautoritäre Gesellschaft“ bezeichnet.

Aber steht der Name „Max Stirner“ nicht als Signum unter der kompletten molekularen Vereinzelung voller egomanischer „einzigartiger“ Paradiesvögel, die beispielsweise frei ihr Geschlecht wählen können und frei sind von jeder zufälligen völkischen Identität?

Nehmen wir zunächst eine andere Frage: Warum wurde Bernd Laska (im großen und ganzen) von den Reich-Leuten und den Stirner-Leuten gleichermaßen abgelehnt?

Bei den Reich-Leuten lag es daran, daß er das Ausweichen ins „Kosmische“, d.h. ins Universale (sei dies nun im Sinne des Marxismus oder im Sinne der „Esoterik“), verunmöglichte und penetrant auf den aufklärerischen Kern von Reichs Denken verwies: die Selbststeuerung.

Die Stirner-Leute (ebenso die paar LaMettrie-Leute), die fast durchweg die eigene Verkorkstheit (beispielsweise bzw. insbesondere Homosexualität) mit dem Eintreten für die „Eigenheit“ verteidigen wollten, wurden durch Laska daran erinnert, daß diese ihre vermeintliche „Eigenheit“ doch nur Ausdruck der verinnerlichten (Un-) Kultur sind. Selbstgesteuerte Menschen sind alles andere als partikular („bunt“), sondern universal im Sinne von „kulturlos“ – schlicht einfach, biologisch.

Es gibt keinen Platz für Laska! „Laska“ steht für den Kampf zwischen denen, die sich selbst (ihre Eigenheit und ihr Eigentum, also Volk und Land) lieben und jenen, die sich selbst hassen. Ich vs. Über-Ich!

Die biologische Fehlrechnung in der Ökonomik (Teil 2)

2. September 2023

Der klassischen Ökonomik zufolge hat die jeweilige „triebhafte“ Selbstsucht der Einzelnen in seiner Gesamtwirkung eine positive Folge für die Gesellschaft als ganzer. Letztendlich würden sich alle Interessen ausgleichen, wenn man davon absieht, daß ab und an der eine oder andere bei diesem Spiel aller gegen alle unter die Räder kommt. Das Problem ist nur, daß sich in der realen Welt letztendlich nichts ausgleicht, sondern alles in wenigen Händen akkumuliert, bis das Spiel in sich zusammenbricht – so wie es Marx, die Österreichische Schule und neuerdings Gunnar Heinsohn analysiert haben.

Laut der Marxschen Mehrwerttheorie ist es das Grundwesen des Kapitals sich zu akkumulieren und damit den Kapitalismus (die Konkurrenz) schließlich selbst aufzuheben. Die Österreichische Schule weist darauf hin, daß das in unserem neofeudalistischen System von den Zentralbanken gedruckte Geld zunächst an die Großbanken und Hedgefonds geht, die das sofort in der realen Wirtschaft investieren, womit sie die Preise künstlich hochtreiben, so daß die nachgeordneten Empfänger des Zentralbankgeldes angesichts der gestiegenen Preise in die Röhre blicken, die Reichen ohne jedweden realen Beitrag zur Wirtschaft immer reicher werden und schließlich das vollkommen kopflastig gewordene System kollabiert. Ähnlich bei Heinsohn: die Karten (Eigentumstitel) werden verteilt und das Monopoly-Spiel ist zuende, wenn schließlich alle Karten in einer Hand sind (Monopol). Zwangsläufig muß es zum kataklystischen Great Reset kommen und das Spiel beginnt von vorn.

Bei all diesen Theorien wird das biosoziale Grundproblem außer acht gelassen, daß die Menschen eben nicht nach ihren eigenen Interessen handeln, also gar nicht „egoistisch“ sind, und schon gar nicht solidarisch („altruistisch“) handeln. Sie sind nämlich eben nicht Herr im eigenen Haus, d.h. ihr Ich ist ständig vom Über-Ich fremdbestimmt. Der Kapitalakkumulation geht eine sozusagen „Moralakkumulation“ voran: die Inkorporation der gesellschaftlichen Vorgaben in Gestalt des Über-Ich. LaMettrie beschreibt die „Moralakkumulation“ wie folgt:

Hier [bei der „Moral der Natur“] braucht man sich den angenehmen Impulsen der Natur nur zu überlassen; dort [bei der künstlichen Ethik] muß man sich verkrampfen und gegen sie ankämpfen. Hier genügt es, sich nach sich selbst zu richten, das zu sein, was man ist, und sozusagen sich selbst zu ähneln; dort muß man gegen seinen Willen den anderen ähneln, muß man leben und fast sogar denken wie sie. Welch ein Betrug! (Philosophie und Politik, S. 10f)

DAS und nichts anderes ist der Kern jedweder ökonomischen Ausbeutung! Aktuell können wir diese „Moralakkumulation“, und wie sie zur „Kapitalakkumulation“ wird, unmittelbar beobachten. Im Rahmen der Political Correctness wird radikal alles durchmoralisiert, selbst harmloseste Witze werden zum Tabu, die heutigen Jugendlichen sind „moralischer“ als je zuvor – und das dient unmittelbar den Superreichen.

Durch die Panzerung (das Über-Ich ist der psychische Aspekt der Panzerung) bilden sich sekundäre Triebe aus, die nach (Ersatz-) Befriedigung verlangen, gleichzeitig werden die Menschen so domestiziert, daß sie bei diesem Spiel mitmachen. Das ist m.E. der Kern von Reichs 1933 verfaßter Massenpsychologie des Faschismus. Seine kommunistischen Gegner haben das damals intuitiv erfaßt und Reich mit einem Todesbann belegt (ähnlich wie es die Katholische Kirche getan hatte), während Reich selbst sich immer noch als treuer Marxist betrachtete.

Wir leben in schwierigen und gefährlichen Zeiten

1. September 2023

Wir leben in schwierigen und gefährlichen Zeiten

Die biologische Fehlrechnung in der Ökonomie (Teil 1)

31. August 2023

Der Katholizismus war immer einer der beiden Hauptgegner der Orgonomie von den Anfängen in den 1920ern im „Roten Wien“, das von der katholisch-faschistischen „Heimwehr“ geradezu belagert wurde, im Justizpalast-Brandt von 1927 einen ersten Höhepunkt fand und schließlich im Bürgerkrieg von 1934 und dem anschließenden Ständestaat kulminierte bis hin zur Auseinandersetzung mit der FDA in den 1950er Jahren, als Joseph L. Maguire, Stellvertreter von Reichs Ankläger Peter Mills, praktizierender Katholik war. Jerome Greenfield schreibt dazu:

Anders als die Mehrzahl der Personen, die sich im Namen des Staates mit diesem Fall befaßten, machte sich Maguire die Mühe, einige von Reichs Büchern zu lesen. Als strenggläubiger und praktizierender Katholik fühlte er sich zutiefst abgestoßen durch Reichs Theorien zur Sexualität. Sicher ist dies auch einer der Gründe für den unbändigen Eifer, mit dem Maguire in der darauffolgenden dreieinhalb Jahren unter der Federführung von Mills‘ Büro die Sache des Staates gegen Reich ausfocht. (Greenfield: USA gegen Wilhelm Reich, S. 138f)

Die Katholische Kirche war die zentrale sexualfeindliche Organisation: Verbot von Empfängnisverhütung und Abtreibung, Verbot von Scheidung und Wiederverheiratung, Zölibat und Jungfrauenkult.

https://www.youtube.com/watch?v=38lFTc7bSQk (Minute 22:43 & 48:38)

Was die Kommunisten betrifft, brauche ich das auf diesem Blog nicht weiter ausführen: siehe Der Rote Faden Bd. 1 und Bd. 2.

Schauen wir uns ein fundamentales orgonometrisches Schema an:

Sexualität und Arbeit sind die beiden Grundfunktionen des Lebendigen im Menschen. Die Religionen und sämtliche anderen ethischen („idealistischen“) Systeme vertreten die Unterdrückung der Sexualität. Um die Unterdrückung der Arbeit, und welche Rolle die Kommunisten dabei spielen, müssen wir etwas weiter ausholen.

Die Katholiken, die imgrunde keine andere Sünde kennen als Evas Verführungskünste, sind, nicht zuletzt durch ihren Marienkult, gleichzeitig vom Thema Genitalität besessen und damit weitaus näher an die Wahrheit als die vermeintlichen Aufklärer, die die Sexualität banalisieren. Die Katholiken können die sexuelle Spannung nicht ertragen ohne auszuticken, die Kommunisten nicht die „ökonomische“ Spannung. Was das letztere ist, werde ich in den folgenden Teilen ausführen, wobei deutlich wird, daß auch sie, hier in der Sphäre der Arbeit, der Wahrheit noch am nächsten kommen, um sie gleichzeitig zu dämonisieren. Die besagte Wahrheit ist, daß die Ökonomie auf der bioenergetischen Spannung gegenseitiger Abhängigkeit beruht und entsprechend, wie es bei der Sexualität der Fall ist, von der Emotionellen Pest bedroht wird. Die diversen ökonomischen Schulen beschäftigen sich mit nichts anderem – ohne auch nur zu ahnen, womit sie sich beschäftigen. Ich konzentriere mich dabei auf die Eigentumsökonomik Gunnar Heinsohns.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 78)

15. August 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Wenn du LaMettrie, Stirner und Reich auf einen Satz kondensieren willst, lautet der: „Das Eigene ist das Gute, das enteignende Fremde ist das Böse.“ Man beachte, nicht das Fremde ist das Böse, sondern das enteignende Fremde, d.h. das Fremde, das uns nach seinem Ebenbild ummodeln will. Wir reden hier natürlich zunächst von der Erziehung: die Eltern wollen ihre Kinder in die autoritäre, neuerdings in die woke Kultur einbinden, indem sie das Gefühlsleben ihres Kindes sozusagen kolonisieren. Wir werden zu verkrampften Trotteln gemacht, die auf eine gegebene Situation nach dem eingebleuten Schema F, also denkbar unangebracht und selbstzerstörerisch reagieren. Nur in Extremsituationen, etwa bei Unfällen, bricht ab und an in einem Akt der vegetativen Verzweiflung unsere eigentliche Natur durch, um die Situation zu retten. Daß wir immer so authentisch und situationsangemessen reagieren könnten, 24 x 365 Stunden im Jahr, wenn unser Inneres nicht vom Fremden okkupiert wäre, erscheint 99.99 % der Menschen fremd, wenn nicht grotesk. Gefühlstote und enthirnte Zombies:

Wir leben in Zeiten, in denen wir uns zunehmend des Eigenen schämen sollen und uns ganz und gar dem Fremden öffnen sollen. Es dürfe keine Trennung mehr zwischen dem Uns und dem Ihnen geben, alles Selbstinteresse muß durch das implantierte Schuldgefühl neutralisiert, wenn nicht sogar ins Gegenteil verkehrt werden: „Deutschland muß sterben, damit wir leben können!“ Das ist die Lebensmaxime des gegenwärtigen rotgrünen Verbrecherregimes in Deutschland.

Das „Ich“ ist nur noch der Schnittpunkt, an dem sich unterschiedlichste Diskriminierungsformen aktualisieren, d.h. der Andere ist nur noch Opfer rassistischer, sexistischer und klassistischer Diskriminierung und deshalb stets und in allem gerechtfertigt, während du nur noch als Rassist, Sexist und Klassist dastehst, d.h. als etwas, was nicht zu rechtfertigen ist und an sich getötet werden müßte, wenn es sich nicht durch eine vorbehaltlose Identifikation mit den Interessen des „Opfers“ exkulpiert. Das ist deine einzige Chance in den rotgrünen Mordgründen zu überleben!

Es ist wie die anfangs beschriebene Situation beim Kind: es kann nur überleben, wenn es die Werte der Kultur, in der es lebt, aufnimmt und sein Ich entsprechend umformt, SONST WIRD ES STERBEN. Was gegenwärtig in Deutschland abgeht, folgt grundsätzlich dem gleichen Muster. Ein Muster, das ausschließlich LaMettrie, Stirner, Reich und Laska in seiner ganzen tragischen Tiefe durchdrungen haben.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 77)

9. August 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Was unterscheidet eigentlich Stirner von allen anderen Heroen der Freiheit, den Libertären, Anarchisten, Anarchen und entsprechenden Vögeln? Die Frage ist identisch mit der Frage, warum der „Stirnerianer Reich“ von Anfang der 1920er Jahre zum beinharten „Leninisten Reich“ von Ende der 1920er Jahre werden konnte. Ganz platt: Die „Freiheitlichen“ verteidigen die Privatheit, die Freiheit des Gewissens, des Geschäfts, der Religion. Beispielsweise darfst du deinem Kind transgender nahebringen oder es zu einem Siebenten-Tags-Adventisten erziehen. Der idealisierte fiktive Leninismus, dem Reich von 1927 bis Mitte der 1930er Jahre anhing, belegte genau derlei Freiheit der Seelenvergewaltigung und Freiheit des Kindermißbrauchs mit denkbar harten Strafen.

All die „bürgerlichen Freiheiten“ sind ja schön und gut, gehen aber am Wesentlichen vorbei: der inneren Freiheit, der Freiheit vom Über-ich. Angesichts der Kinder der Zukunft interessieren mich die „Freiheit“, die „Rechte“, gar die „Ehre“ etwa moslemischer oder woker Eltern einen feuchten Dreck. Stirner ist nicht ein „Super-Hyper-Mega-FDPler“, sondern… ….sondern das Jahr 1844 ist das Jahr Null der eigentlichen Menschheitsgeschichte.

Das Reich der vermeintlichen „Freiheit“ endete und der Äon der Eigenheit begann. Nunmehr werden Fragen gestellt wie: Was nützen eure „Menschenrechte“, wenn Jungen immer noch beschnitten werden? Was soll eine „Demokratie“, wenn sie von programmierten Robotern bevölkert wird? Welchen Sinn hat eine „Wissenschaft“, deren Vertreter „gläubig“ sind? Was soll eine Moral, die das Gegenteil dessen heranzüchtet, was sie beabsichtigt? – Man lese Reichs Die sexuelle Revolution, Massenpsychologie des Faschismus und Äther, Gott und Teufel.

Die gepanzerte Welt ist am Zusammenbrechen und aus dem Geröll brechen die ersten zarten Sprossen der neuen Zeit hervor.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 76)

8. August 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Ein, wenn nicht der zentrale Begriff bei Stirner ist „das Heilige“. Dem Heiligen unterwerfen wir uns, weil wir blindes Vertrauen in es setzen, wir haben „den Glauben“. Heute glaubt man etwa an „die Wissenschaft“ und läßt wirklich alles mit sich machen. Die Praxis folgt blind der Theorie, statt daß die Theorie aus der Praxis erwächst und sich stets neu beweisen muß. Wobei man aber auch dessen eingedenk sein muß, daß wir alle ohne Theorie gar nicht lebensfähig wären. Ich lebe und überlebe mit Vorannahmen und Vorurteilen (etwa über Männer, die mit gezücktem Messer durch die Stadt laufen). Das bedeutet aber noch lange nicht, daß mir diese „Theorien“ heilig sind, d.h. unantastbar.

Das heilige Gesetz sagt mir, ich solle nicht morden, nicht stehlen, nicht ehebrechen etc. Die pragmatische Weisheit sagt mir, ich solle das lassen, weil es mir dann schlecht geht, entweder weil es nicht meiner Natur entspricht oder weil ich schlimme Sanktionen zu zeitigen habe. Das nennt sich Weisheit und hat nichts mit dem unhinterfragbaren „Heiligen“ zu tun, das durch Stirner bekämpft wurde. Natürlich kann man von dem „heiligen Weisheitsschatz unserer Ahnen“ sprechen, aber das ist keine unappellierbare Instanz, sondern schlichtweg „praktikabel“. Es muß ja nicht jeder von neuem „durch Schaden klug werden“. Einen hoffnungslos blaßen Menschen mit rötlichen Haaren, wie mich, vor intensiver Sonneneinstrahlung zu warnen und darauf zu hören, ist – weise, dagegen zu rebellieren Idiotie. Wobei es zugegeben natürlich auch idiotische und schlichtweg pestilente Volksweisheiten gibt… Kollektives Lernen!

Es ist ein Unterschied, ob eine Kultur auf hinterfragbaren Weisheiten beruht, die man jederzeit verifizieren kann, etwa indem man seine Hand auf eine rotglühende Herdplatte legt, oder ob man unhinterfragbare „Offenbarungen“ verinnerlicht, weil man von klein auf dazu konditioniert wurde „Ideen“ zu verinnerlichen und sich mit ihnen auf Gedeih und Verderb zu identifizieren. Das tun wir beispielsweise, wenn wir schon in Kinderkrippen den Kleinsten „Ethik“ einbleuen, statt sie einfach nur ins Gemeinschaftsleben einzugewöhnen.

Niemand kann außerhalb einer Kultur leben, will er kein autistisches, sprachloses Tier sein. Es ist aber ein Unterschied, ob man eine Maschine ist, die einem festen Programm folgt und deshalb einen Unfall nach dem anderen baut – oder, ob wir lernfähig sind und Unbrauchbares jeder Zeit über Bord werfen können. Idiot oder weise handelnder Mensch!

Alle Ethik ist in sich lebensfeindlich, da sie uns letztendlich immer paralysiert. Man denke an all die „ethischen Dilemmata“, mit denen man in die Enge getrieben wird. Das Lebendige handelt einfach gemäß dessen, was angebracht und weise erscheint. Man nehme nur die auf „ethischen Prinzipien“ beruhende Einwanderungspolitik Deutschlands, – die nichts anderes ist als VÖLKERMORD. Wir haben es mit dem Wahnsinn, wir haben es mit Wahnsinnigen zu tun, deren „Wertesystem“, deren unterhinterfragten „heiligen“ Normen nichts anderes sind als Ausdruck einer tiefgreifenden biopsychischen Störung, die uns allen das Genick brechen wird. Diese Störung nennt sich „Über-Ich“.

Wir könnten alle ein entspanntes Leben haben!

Orgontherapie und die Massenpsychologie der Demokratie im 21. Jahrhundert

3. August 2023

Einst war das Problem, daß die psychiatrische Orgontherapie Reichs Schülern Unmengen von Geld einbrachte und deshalb immer die Gefahr bestand, daß der Profit alle wissenschaftlichen Überlegungen überlagert, die Orgonomie am eigenen Erfolg zugrundegeht. Tatsächlich konnten „Körperpsychotherapeuten“ bis weit in die 1980er Jahre hinein, als „alternative Gesundheitstage“ noch das Ding waren, „ein Schweinegeld“ machen, was auch so mancher Kriminelle, der sich als „Reichianer“ titulierte, schamlos ausgenutzt hat.

Diese Zeiten sind vorbei und Orgontherapie wird nachgefragt, als würde man abgelaufene, verklumpte Frischmilch einem Laktoseintoleranten anbieten. In Amerika laufen die (dort erlaubten) Werbeaktionen des American College of Orgonomy ins Leere und orgonomische Psychiater müssen sich weitgehend auf die konventionellen Methoden ihrer Profession besinnen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Die Zeiten des: „Werde Orgontherapeut und Du hast für alle Zeiten ausgesorgt, weil dir die Patienten die Bude einrennen!“ sind definitiv vorbei.

Schuld ist die sexuelle Revolution, die etwa 1960 einsetzte. Sie hat die individuelle und die gesellschaftliche Panzerung derartig durcheinandergebracht, daß die Angst, die im Panzer einst fest gebunden war, nunmehr so frei flottiert, daß die meisten Menschen das Leben ohne Drogen und Medikamente nicht mehr ertragen können und sie sich neuerdings sogar Brüste, Hoden und Penisse abschneiden lassen, um den Energiepegel und damit die (Sexual-) Angst zu bändigen. Die Angst soll weg! Deshalb hat eine Therapieform, die darauf beruht Angst freizusetzen und auszuhalten, kaum noch eine Chance.

Im gesellschaftlichen Bereich erklärt das, warum „rechtspopulistische“ Parteien, die für die Demokratie, also die Herrschaft des Volkes, eintreten sich so schwertun und, kaum daß sie an der Macht sind, sich dem gegenwärtigen krypto-faschistischen System des Westens anpassen. Die Menschen haben zunehmend „Angst vor der eigenen Courage“. Nur das kann erklären, warum eine Partei wie Die Grünen, die AUSDRÜCKLICH „die Energie drosseln“ will, so einen absurd hohen Zuspruch hat und das selbst bei Menschen, die an sich gar nicht so dumm sind. Oder man denke an die SPD, deren EINZIGES Programm der „Antifaschismus“ ist, d.h. das Mobilisieren und das sich Aalen in Schuldgefühlen. Die „bürgerlichen Parteien“ sind eh nur noch eitrige Wurmfortsätze der Grünen. Einschläfernde Figuren wie Habeck, Mr. Magoo, SchMerz, Biden, Macron und all die anderen Schlaftabletten sind eben das: das Höchstmaß an Erregung, daß die Massen noch aushalten können. Sozusagen sprechende (stammelnde) und laufende (stolpernde) Massen-Psychopharmaka. Trump ist vielleicht das letzte Aufbäumen des Lebendigen auf der politischen Bühne, bevor alles im Nebel der „Psychopharmaka“ versinkt. Eine „bekiffte“, sterbende Welt!

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 74)

30. Juli 2023

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Der Kern dieser Reihe von Blogeinträgen läßt sich wie folgt zusammenfassen:

# ohne LaMettrie kein Rousseau, damit keine Französische Revolution und kein 19. Jahrhundert

# ohne Stirner weder Marx noch Nietzsche, d.h. keine Schrecknisse des 20. Jahrhunderts

# ohne Reich keine sexuelle Revolution, die etwa 1960 einsetzte, damit kein transgender, kein Transhumanismus und der Untergang der menschlichen Rasse

WAS?! WIE BITTE?! Bedeutet das nicht, daß LaMettrie, Stirner und Reich, kurz LSR, ein einziges Verhängnis sind? Bei dieser Frage muß ich an James DeMeos nur scheinbar widersinniges Diktum denken, daß es nichts Schlimmeres gäbe, als im Kern Saharasias zu cloudbusten und dort zumindest tendenziell das DOR durch OR, also die abgestorbene, wenn man so will, giftige „Todesenergie“ durch die Lebensenergie zu ersetzen. Durch diese zusätzliche frische Energie wird nämlich die Emotionelle Pest dort erst recht hochgepusht. Genauso ist es mit LSR: vermittelt durch LaMettries Schriften wurde Rousseau 1749 zu jener „Erleuchtung“ geführt, die unzähligen Menschen Tod und Leid bringen sollte, „daß der Mensch von Natur gut ist, und daß es lediglich von ihren Einrichtungen herrührt, wenn die Menschen böse werden“. Von dort führt eine gerade Linie zum Terror der Französischen Revolution und über Marx zum GULAG und den 100 000 000 Opfern des Kommunismus.

Marx war ein gläubiger Feuerbachianer bis ihn 1844/45 die Auseinandersetzung mit Stirner dazu brachte, den Historischen Materialismus auszuformulieren. „Hiernach sind“, so Friedrich Engels, „die letzten Ursachen aller gesellschaftlichen Veränderungen und politischen Umwälzungen zu suchen nicht in den Köpfen der Menschen, in ihrer zunehmenden Einsicht in die ewige Wahrheit und Gerechtigkeit, sondern in Veränderungen der Produktions- und Austauschweise; sie sind zu suchen nicht in der Philosophie, sondern in der Ökonomie der betreffenden Epoche.“ Das ist das Ende des selbstregulierten, autonomen, selbständigen Menschen – alles nur, um mit Stirner fertigzuwerden.

Nietzsche wurde mit Stirner anders fertig: alles wird gnadenlos zerredet, Behauptungen und Gegenbehauptungen aufgestellt, bis alles Denken blockiert ist. Am Ende steht nach allen vermeintlichen weltstürzenden Theorien, daß die alte reaktionäre Ordnung in verschärfter Form wiederhergestellt wird. Nietzsche…

Und schließlich Reich: die letzte Konsequenz der vollkommen verzerrten und pervertierten sexuellen Revolution, die die klassische Geschlechts- und damit auch Geschlechterordnung grundsätzlich in Frage stellte, ist transgender. Und transgender ist die unmittelbare Vorstufe zum vollendeten Transhumanismus. In der Vierten Industriellen Revolution werden, so Klaus Schwab, „die Grenzen zwischen der physikalischen, der digitalen und der biologischen Sphäre verschwimmen“, d.h. wir verändern nicht nur die Umwelt, sondern vor allem auch uns selbst. Die beliebige Auswahl des Geschlechts ist nur der Anfang des Horrors…

Am Ende der Menschheit steht eine Transformation, die im Kern eine Selbstveränderung ist – und damit eine grausame Karikatur derjenigen „Empörung“, die Stirner 1844 in Der Einzige und sein Eigentum angekündigt hatte:

Revolution und Empörung dürfen nicht für gleichbedeutend angesehen werden. Jene besteht in einer Umwälzung der Zustände, des bestehenden Zustandes oder Status, des Staats oder der Gesellschaft, ist mithin eine politische oder soziale Tat; diese hat zwar eine Umwandlung der Zustände zur unvermeidlichen Folge, geht aber nicht von ihr, sondern von der Unzufriedenheit der Menschen mit sich aus, ist nicht eine Schilderhebung, sondern eine Erhebung der Einzelnen, ein Emporkommen, ohne Rücksicht auf die Einrichtungen, welche daraus entspriessen. Die Revolution zielte auf neue Einrichtungen, die Empörung führt dahin, Uns nicht mehr einrichten zu lassen, sondern Uns selbst einzurichten, und setzt auf „Institutionen“ keine glänzende Hoffnung. Sie ist kein Kampf gegen das Bestehende, da, wenn sie gedeiht, das Bestehende von selbst zusammenstürzt, sie ist nur ein Herausarbeiten Meiner aus dem Bestehenden. (Hervorhebungen hinzugefügt)

Der grundsätzliche Fehler, den Rousseau, Marx und die Träumer vom Übermenschen begehen, ist offensichtlich: ohne das Über-Ich, die Panzerung, anzugehen, kann der LSR-Impuls (der ohne SYSTEMATISCHES Angehen des Über-Ich gar keiner ist, sondern das genaue Gegenteil) nur ins Verderben führen.

All Along the Watchtower

28. Juli 2023

Gestern sprach ich von dem Zusammenhang zwischen unserem Geldsystem, dem welt- und „zeitumspannenden“ Netz der Arbeitsdemokratie und der menschlichen Arbeitskraft, die das ganze trägt. Nur vor diesem Hintergrund kann man das verstehen, was gegenwärtig die Weltverschwörer treiben.

Unsere Universitäten und teilweise sogar Berufsschulen, werden geplant mit Leuten gefüllt, die zu nichts, aber auch rein gar nichts zu gebrauchen sein werden, d.h. niemals im eigentlichen Sinne arbeiten werden. Das reicht von Politologie, über „Gender Studies“ bis zur vermeintlich „grünen“ Technik. Das Humankapital, Einserabiturienten, wird verschleudert. Gleichzeitig werden Fremde, die uns desto mehr hassen und verachten, je zuvorkommender wir ihnen entgegentreten, gegen jedwedes Recht und Gesetz massenweise importiert. Fast alle sind Menschen mit einem IQ, der für auch nur untere Facharbeitertätigkeiten nicht ausreicht, wenn es nicht sowieso Irrenhäusler und Kriminelle sind, die aus ihren Heimatländern abgeschoben wurden. Unsere eigene Jugend zombifiziert emotional und intellektuell. Sie wird eh zunehmend zum „Opfa“ im eigenen Land. Das Volk darf nicht wissen, daß wir bereits in einem Kriegsgebiet leben – einem Krieg, bei dem es um unsere Vernichtung geht.

Die moderne monetäre Theorie („der Staat hat alles unter Kontrolle“) hat den logischen Zusammenhang zwischen Gelddrucken und Inflation weggewischt, so daß die Zentralbanken seit Covid vollkommen hemmungslos vielleicht mehr Geld gedruckt haben, als zusammengenommen in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor. Was angesichts der nunmehr unabwendbaren monetären Apokalypse bleibt, ist elektronisches Zentralbankschwundgeld, das uns zum verlausten Hausvieh der Elite macht, dem jederzeit die Futtertröge entzogen werden können. Wir werden wie verseuchtes Vieh totgespritzt, die Landwirtschaft aus „grünen“ Gründen zunehmend eingeschränkt und es wird alles getan, um uns in einen dritten, wieder vollkommen sinnlosen Weltkrieg zu treiben. DU bist das „CO²“, das sie beseitigen wollen!

Das hat Programm, denn dank den 3D-Druckern, die theoretisch mittlerweile ALLES drucken können, von einem Wolkenkratzer bis zu einem menschlichen Herzen, dank der Roboter und dank der Künstlichen Intelligenz sind die Arbeiter und Angestellten, jedenfalls perspektivisch, zu mehr als 90% überflüssig geworden. Das ganze Geldsystem und die gesamte Arbeitsdemokratie machen keinen Sinn mehr und werden entsprechend auf eine kontrollierte Weise zum Kollaps gebracht. Was bleibt, ist eine neofeudalistische Elite, die auf einer Erde lebt, die sich in einen paradiesischen Wildpark verwandelt hat, umgeben von barfüßigen Dienern und vollbusigen Sexsklavinnen. Ihre Droge ist das Blut unserer zu Tode gefolterten Kinder.

Von ihren Wachtürmen aus spähen die „Übermenschen“ des Club of Rome ängstlich, ob sich in den Fernen der Wildnis ein letzter Widerstand der übriggebliebenen „Untermenschen“ formiert: