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Paul Mathews: Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

5. September 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 5)

17. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Schütze dich und das, was du liebst!

21. September 2015

Sie, die linken Pestratten, wollen uns vernichten, auslöschen, ausmerzen, verbrennen:

vernichtdeut

Bei den Sikh gehört es zur heiligen, religiösen Pflicht sich und seine Gruppe wenn nötig mit Gewalt zu schützen. Der Gläubige hat gar nicht die Option aufzugeben, kleinbeizugeben. Diese Haltung entwickelte sich in der Auseinandersetzung mit der militärisch bewaffneten, organisierten Emotionellen Pest, d.h. dem Islam. Das sollte auch die Haltung des Studenten der Orgonomie sein, zumal er heute unter ähnlichen Bedingungen lebt. Schütze dich und laß dich nicht verarschen!

Ich beschäftige mich schon seit längerem mit dem Thema Selbstverteidigung, denn wenn ich eins weiß, dann daß man niemals zum „Opfa“ werden darf. Es zerstört das Selbstbewußtsein und was immer deine Mitmenschen auch sagen und tun, im Herzen tragen sie doch Schadenfreude und Verachtung. Ganz offensichtlich ist das bei Vergewaltigungsopfern. Es schwingt immer ein „Selbst schuld!“ mit.

Was tun? Seine Freizeit für Selbstverteidigungskurse opfern? In die Welt der „martial arts“ mit ihren abgedrehten Philosophien eintauchen? Seinen Körper „stählen“? Ich hatte jedenfalls eines Tages genug davon, ständig mit Muskelkater durch die Gegend zu laufen, weil ich fortwährend meine atrophierten Armmuskeln mit Klimmzügen und Liegestützen malträtiert habe. Und gegen, beispielsweise, durchtrainierte Kickboxer hat man eh keine Chance. Ältere Herren wie ich sterben bei solchen Keilereien eh an Herzversagen.

Sich illegal bewaffnen? Ich für meinen Teil habe eine pathologische Aversion gegen Schießeisen und würde mir im Zweifelsfall wohl eher selbst in den Fuß schießen. Und wenn die Knarre in die falschen Hände gerät, wird man seines Lebens nie wieder froh.

Etwas, was niemals verboten werden kann, sind die beiden effektivsten und für den Gegner denkbar verheerendsten Verteidigungswaffen: Taschenlampe, Zeitschrift und Kugelschreiber.

Es sind jetzt lichtstarke LED-Taschenlampen auf dem Markt, die in jede Hosentasche passen. Die Dinger, inklusive Batterie, sind für wenig Geld überall zu haben. Sie blenden bereits bei Sonnenschein, wenn man sie direkt auf die Augen richtet. Bei Nacht machen sie den Gegner vollkommen blind und hilflos. Selbst Bruce Lee wäre einem schutzlos ausgeliefert.

Auf jeden Fall öffnet sich ein Fenster von wenigen Sekunden, in denen man Herr der Lage ist. Wenn dich jemand nachts unvermittelt aus dem dunklen Off anspricht: „Eh, hast du mal ‘ne Zigarette“, stehst dank des Flashlights nicht mehr du, sondern unvermittelt er entblößt auf dem Präsentierteller, während du hinter einer gleißenden Lichtwolke verschwindest. Die Lage hat sich um 180 Grad gedreht.

Das zweite, wenn das mit der Taschenlampe impraktikabel ist, sind ganz gewöhnliche Zeitschriften. Zusammengerollt ist so eine Zeitschrift hart wie ein Stahlrohr. Wenn man damit zuschlägt oder zustößt, kann man mit dem Informationsblatt der örtlichen Kirchengemeinde Knochen brechen!

Und schließlich haben wir alle immer eine Art „Kampfmesser“ dabei: einen ganz gewöhnlichen Kugelschreiber, der als Stichwaffe kaum weniger effektiv ist als ein Messer – mit dem Unterschied, daß man sich nicht selbst schneiden kann.

Es geht aber gar nicht darum, irgendjemanden zu verletzen, es geht darum, das subjektive Gefühl zu haben, daß man den üblen Gestalten nicht schutzlos ausgeliefert ist. Sie nehmen das instinktiv wahr und lassen einen in Ruhe. (Ich verweise auf den ersten Absatz!)

Außerdem geht es darum, die eigene Hemmschwelle zu senken: kein einigermaßen normaler Mensch kann selbst in Notwehr beispielsweise auf einen Mitmenschen mit einem Messer einstechen. Was aber jeder, selbst der eingefleischteste Pazifist tun kann, ist in der Nacht ein Gesicht auszuleuchten und einem Angreifer mit ein paar Blatt Papier entgegenzutreten.

Worum es geht, zeigt das Video unten. Das gute daran ist, daß man dem ganzen nicht einfach glauben muß: jeder kann selbst in eine solche spottbillige LED-Taschenlampe blicken und jeder kann selbst mit dem aktuellen Spiegel seine Wohnungseinrichtung zu Kleinholz verarbeiten – und danach das so gut wie unbeschädigte Nachrichtenmagazin weiterlesen. Ramme einen Kugelschreiber in eine Melone und male dir aus, was mit dem Hals oder Kopf des Bioabfalls geschieht, das dich vergewaltigen will!

Im übrigen muß man improvisieren. Beispielsweise sind neulich spät nachts, als ich mit meinem Koffer bepackt von der U-Bahn nach Hause ging, zwei Jugendliche von der Seite so auf meinen Weg eingeschwenkt, daß nur ich das Ziel ihres offensichtlichen Umweges sein konnte. Ein paar Schritte von mir zum nahen Glascontainer gemacht, mit einer leeren Schnapsflasche in der rechten Hand demonstrativ gelassen-aggressiv weitergegangen – und die Sache war geklärt.

Wie gesagt, es geht nicht darum irgendjemanden zu verletzen, sondern nur darum zu signalisieren, daß „sie“ einen sehr hohen Preis bezahlen werden, wenn sie versuchen sollten dich zu verletzen.

Das alles ist blutiger Ernst, wie die beiden folgenden Fälle zeigen. Es geht darum jederzeit mit maximaler Gewalt zurückschlagen zu können, die nicht nur den Täter lähmt, sondern die Gruppe (diese feigen Ratten treten fast immer in Gruppen auf!) vor Grauen paralisiert. Fall 1 und Fall 2. Die Polizei kann und will dir nicht helfen und die Richter… Lassen wir das!

Kommen wir zu einem Beispiel, wie arbeitsdemokratische Organisationen gefährdet sind:

Selbst unter eingefleischten Verschwörungstheoretikern sind die „reisenden Bischöfe“ so gut wie unbekannt, dabei spielen sie in der Schattenwelt der Geheimdienste, des Rechtsradikalismus und der organisierten Kriminalität (mit allen möglichen Überlappungen dieser drei Bereiche) durchaus keine marginale Rolle. Manchmal sind es auch nur Fälle für die Psychiatrie… – die Übergänge sind da fließend.

Priester, erst recht Bischöfe, insbesondere wenn sie in ihrer Berufskleidung, gar im vollen Ornat, auftreten, genießen automatisch jede Art von Privilegien und Immunitäten, selbst wenn sie ihnen formal rechtlich gar nicht zustehen. Das haben sich die „Agenten“ der oben genannten Kreise zunutze gemacht, indem sie sich gegen entsprechende Barzahlungen von irgendwelchen katholischen oder orthodoxen Kirchen zu Priestern und Bischöfen ordinieren lassen.

Da wäre etwa die „lateinisch-tridentische Kirche“, von der sich für viel Geld Sinéad O’Connor hat weihen lassen. Ähnliches geschieht in der nur noch in Rudimenten existierenden weißrussischen Orthodoxen Kirche. Wenn ich daran denke, was für ein Schindluder mit dem Erbe der Märtyrer der orthodoxen Kirchen getrieben wird, – zur Hölle!

Neuerdings kann man gegen Cash auch Lama, gar wiedergeborener „Tulku“ (also ein auf Erden inkarnierter Bodhisattwa) werden und damit fast die Ebene des Dalai Lama betreten. Der amerikanische Schauspieler Steven Seagal hat nach entsprechenden „Spenden“ diesen Status von der Nyingma-Sekte (dem ältesten Zweig des tibetischen Buddhismus) verliehen bekommen. Du darfst ihn also mit „Seine Heiligkeit“ ansprechen!

Diese Leute werden als „reisende Bischöfe“ bezeichnet, weil sie keine Gemeinde oder sonst irgendwelche sie bindenden religiösen Verpflichtungen haben, dafür aber alle Vorteile einer „Exzellenz“ genießen. Und welcher Polizist und sogar Paßbeamte an der Grenze kennt sich schon im Kirchenrecht bzw. in der Kirchengeschichte aus! Zumal die Priester- und Bischofsweihen in direkter apostolischer Linie stehen und deshalb gültige, unwiderrufbare Sakramente darstellen.

In dieses Gebiet fallen auch die diversen „Ritterorden“, die sich auf die Templer, die Malteser oder die Deutschritter berufen. Die wirklichen Malteserritter, die direkt dem Papst unterstehen und einen ähnlichen völkerrechtlichen Status besitzen wie der Vatikan (also beispielsweise weltweit gültige Pässe ausstellen können), sind ständig damit beschäftigt falsche Ritterorden abzumahnen.

Sogar Vertreter der Orgonomie sind einem solchen betrügerischen „Malteser-Orden“ zum Opfer gefallen. Ich diskutiere das kurz in Jerome Eden auf Abwegen. Unsäglich peinlich! Es war sowohl unverzeihlich in Bezug auf die Orgonomie als auch in Bezug auf die Malteser, die ihr Blut für den Schutz Europas vor der islamischen Unterjochung gegeben haben und bis heute humanitär tätig sind.

Wir alle sind isoliert und im Grunde verachtet man uns, beschäftigen wir uns doch mit „Orgasmusforschung“, UFOs und der Orgonkiste! Deshalb sind wir ganz besonders anfällig, wenn sich uns jemand einen respekthaschenden Titel andient. Ich bin da keine Ausnahme. Ein Freund von mir lästert des öfteren: „Peter und die Großen dieser Welt…“ Reichs Witwe Ilse Ollendorff beschreibt in ihrer Reich-Biographie wie ihr Ehemann immer wieder auf obskure Vereine hereingefallen ist und in seiner teilweise kindlichen Naivität ganz stolz auf deren Ehrungen war.

Ein ganz offensichtlich seriöser reisender Bischof ist der in Palermo, Sizilien ansässige Vittorio (Viktor Ivan) Busá. Er ist Präsident des „Internationalen Parlaments für Sicherheit und Frieden“, das Diplomatenpässe ausgibt und bei dem alle möglichen natürlich vollkommen seriösen Universitäten akkreditiert sind. Prof. Dr. Viktor Busà war nicht nur orthodoxer Erzbischof, sondern in Personalunion Präsident von Danzig und aufgrund einer 800jährigen Familientradition Nachfolger von Dschingis Khan, also Großkhan der Tartaren und Mongolen.

Im Spiegel ist 2008 ein sehr interessanter Artikel über den internationalen Titelhandel erschienen.

Cattle Mutilations (Teil 1)

20. Januar 2014

Im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 1, Jan. 1976) befaßt sich Jerome Eden mit „Cattle Mutilations“ (Viehverstümmelungen):

Seit den späten 1960er Jahren wurden überall in den USA Hunderte (wenn nicht Tausende) von erstklassigen Rindern schrecklich verstümmelt aufgefunden, deren Geschlechtsorgane mit chirurgischer Präzision herausgeschnitten waren. In vielen Fällen vermerkten die zuständigen Stellen, daß ebenso Ohren, Zungen, After und Euter chirurgisch entfernt worden waren. Viehzüchter stehen buchstäblich Gewehr bei Fuß. Berichte über diese abscheulichen Greueltaten kommen aus fast allen Regionen des Landes, ebenso aus dem Ausland.

Abgesehen von wenigen Fällen konnten Hunde, Kojoten und Wölfe ausgeschlossen werden. Es gibt keine Spuren, die auf die Kadaver zulaufen oder von ihnen wegweisen. Das Fleisch selbst ist unberührt. Rancher sind seltsame oder ungewöhnliche Flugzeuge in der jeweiligen Region aufgefallen, in denen solche Verstümmelungen vorgefallen sind. Die Flugzeuge werden oft als „merkwürdige, geräuschlose Lichter“ beschrieben.

Das besondere ist, daß es keinerlei Fußspuren oder Abdrücke gibt, nicht mal der Rinder selber! Vielmehr sieht es so aus, u.a. weisen gebrochene Knochen daraufhin, daß die zenterschweren Viecher aus großer Höhe fallengelassen worden waren! Die verstümmelten Tiere können auf den weitläufigen Farmen 10 Tage rumliegen, ohne daß sie von Kojoten und anderen Aasfressern angerührt werden.

Es folgen Dutzende von Ausschnitten aus Zeitungen, desgleichen in nachfolgenden Ausgaben des EDEN BULLETIN. Ich habe mich damit erst neulich beschäftigt. Das absolut beunruhigende ist, daß sich in den letzten 40 Jahren zu diesem Thema (jedenfalls meines Wissens) nichts Neues ergeben hat. Der folgende Filmbericht hätte so auch zu Edens Zeiten gesendet werden können:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=ovcwJMBAEX0%5D

Der bekannte UFO-Forscher Kevin D. Randle stellte 1989 in seinem ansonsten ausgezeichneten UFO Casebook („the definitive book of today’s most provocative subject“) die ganze Sache mit den Tierverstümmelungen massiv und, nach Meinung von Randle, definitiv in Abrede. Er sieht drei Verantwortliche für die Tierverstümmelungen: 1. Teufelsanbeter, die die Ohren der Rinder und andere Körperteile für ihre Riten brauchen, insbesondere aber das Blut; 2. Nachahmer, Witzbolde und Rancher, die auf natürliche Weise verendete Rinder verstümmelten, um die Versicherung zu betrügen; und 3. Aasfresser, die bei verendeten Tieren zuerst die äußeren Weichteile, also die Sinnes- und Geschlechtsorgane wegfressen. Das Blut würde nach dem Tod oxidieren und so für den unkundigen Beobachter verschwunden sein. Und außerdem wäre alles nur von den Medien in den 1970er Jahren aufgebauscht worden und heute, zehn Jahre später (d.h. 1989), würde niemand mehr von Viehverstümmelungen berichten. Die Sache sei erledigt!

Nun, der obige Film beweist das Gegenteil. Außerdem wurde weltweit noch kein einziger dieser „Teufelsanbeter“ verhaftet. Ohnehin: ich kann niemandem raten, nachts sich auf Viehweiden herumzutreiben, denn Rinder können sehr gefährliche Tiere sein, wenn sie sich in Gefahr wähnen und mit Ranchern ist erst recht nicht zu spaßen… Üblicherweise sind sie (in den USA) schwerbewaffnet und vor ihren riesigen Monsterhunden gibt es kein entkommen. Was Aasfresser betrifft: das besondere ist eben, daß die verstümmelten Tiere, die ja schon „geöffnet“ sind, eben nicht angerührt werden. Und wie jeder aus eigener Anschauung weiß, löst sich Blut normalerweise nicht einfach in Nichts auf, obwohl es oxidiert und braun wird! Übrigens schlachten Rancher manchmal auf dem Feld (jedenfalls haben sie es früher getan) und wissen, wie lange die Reste solcher riesigen Blutlachen im Gelände zu sehen sind. Überhaupt: jeder Nichtstädter in den USA hat schon mal ein Huhn oder ein Kaninchen im Garten geschlachtet.

Die Situation ist wirklich vollkommen absurd. Nicht ein belastbarer Hinweis auf die Täter. Keinerlei Dokumentationen von „natürlichen Ursachen“, etwa Kojoten. Dabei muß auch bedacht werden, daß so ein Rind einem immensen wirtschaftlichen Wert entspricht. Bei Zuchtbullen kann er geradezu astronomisch sein! So etwas nimmt man nicht einfach so hin und vor allem sind das auch für die örtlichen Polizeibehörden alles andere als Kavaliersdelikte.

Sollten Regierungsstellen oder „Geheimdienste“ dahinterstecken: es wäre weitaus kostengünstiger, effektiver und vor allen risikoloser die Rinder schlicht und ergreifend zu kaufen oder gleich selber zu züchten! Außerdem hätte es in den 40 Jahren zu Unfällen kommen müssen oder zu „Entdeckungen“ durch unwillkommene Zeugen. Es gibt wohl kaum eine unfallträchtigere Gerätschaft als ausgerechnet Hubschrauber! Und überhaupt… Die ganze Angelegenheit ist von vorne bis hinten unsinnig.

Jerome Eden hat im EDEN BULLETIN (Vol. 3, No. 3, Okt. 1976, S. 16) Randle, der damals Berater für Anthropologie bei der UFO-Forschungsgruppe APRO war, selbst geantwortet. Er fragt ihn, wie er etwa den Fall eines ausgewachsenen Bullen erklären will, der offenbar aus großer Höhe fallengelassen worden war, so daß seine vier Beine gebrochen waren. Wie die Beobachtung eines Veterinärs erklären, daß manchen dieser Tiere vor ihrem Tod „traumatische Verletzungen“ beigebracht worden waren. Wie soll man das bei diesen riesigen Monstren bewerkstelligen, ohne Spuren zu hinterlassen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? (Haben Sie schon mal AUF FREIEM FELD neben einem ausgewachsenen Rind gestanden?!!) Und das auch noch bei Eis und Schnee! Ohne jede Spur zu hinterlassen! Wie ist es denkbar, daß nie jemand auf frischer Tat ertappt wurde und niemand jemals wegen derartiger Verstümmelungen von Rindern verurteilt wurde? Und das obwohl die Rancher und andere Stellen große Belohnungen für die Ergreifung der Täter ausbedungen haben? Und was Raubtiere betrifft: Wieso nie Bißspuren? warum rühren Aasfresser die Rinder, die manchmal tagelang vor sich hin verwesen, nicht an? Warum stehen Veterinäre immer wieder vor einem Rätsel, was die Todesursache und die Ausführung der Verstümmelungen betrifft? Und wie kann es sein, daß sich die Fälle beispielsweise eines Monats über einen ganzen Kontinent erstrecken?

Uri Geller und Bigfoot

8. Januar 2014

Jerome Eden bespricht im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 2, April 1975) das Buch des berühmten Parapsychologen Andrija Pucharich (1918-1995) über Uri Geller (Uri: A Journal of the Mystery of Uri Geller, 1974). Eden:

Uri Geller, hat, wie jeder inzwischen weiß, unglaubliche psychische Kräfte gezeigt. Er verbiegt Löffel, stoppt oder startet Uhren, und, gegen Ende des Buches, als seine Fähigkeiten gereift sind, dematerialisiert und materialisiert er Objekte nach Belieben! Nur – Uri tut diese Dinge nicht selbst. Er behauptet, er werde von bestimmten „Mächten“, die mit Raumschiffen bzw. UFOs in Zusammenhang stehen, „benutzt“. Diese Mächte ([…] die Dr. Puharich zufolge den Status von „Göttern“ bzw. „Gott“ einnehmen) behaupten, daß „Gott niemand anderes ist als wir zusammen, die neun Prinzipien Gottes“. Sie senden an Dr. Puharich und Uri Nachrichten über ein Tonbandgerät, und die Nachrichten werden später auf mysteriöse Weise gelöscht.

Was mich an den „Mächten“ stört, ist folgendes: ihre „Botschaften“ sind mechanistisch und mystisch. Sie predigen ein leidenschaftsloses Leben. Sie sprechen nicht von Gefühlen, von natürlichen primären Emotionen und Freuden, sondern von „Frieden“ und Askese: „Mögen wir uns der Askese, Entsagung, Vereinfachung, dem Rückzug, der Stille hingeben.“ Das sind die Ziele, denen Uri, Puharich und die Menschheit nacheifern sollen. Für mich ist dies nicht Leben mit vollem Kontakt. Das ist vegetieren.

Und weiter:

Mein Eindruck bei der gesamten Lektüre war, daß Geller und Puharich benutzt werden. Die Frage ist natürlich, von wem und zu welchem Zweck. Geller ist dazu bestimmt, von denen, die jung und beeinflußbar sind, zum Idol verklärt zu werden. In manchen Kreisen wird er als der „neue Moses“ bezeichnet.

Jeder Bühnenzauberer und Spionage-Agent kennt den Wert von Ablenkung. Während du mit der einen Hand eine Christbaumkugel baumeln läßt (oder einen Löffel verbiegst), schnappst du dir mit der anderen das Portemonnaie. Wir spielen hier nicht auf Uri an, sondern auf die „Mächte“, die seiner Behauptung nach durch ihn wirken.

Uri selbst ist ratlos und oft verärgert über „die Mächte“. Ihre Aktionen sind manchmal willkürliche und kindische Schelmereien. In einigen erschütternden Momenten im Buch kommt der gequälte Uri zu Einsichten, die einem das Blut erstarren lassen: „Schau dir doch die idiotischen Dinge an, die [die Mächte] tun. Manchmal sagen sie ‚Du mußt auf jeden Fall gehen!‘ und dann ändern sie ihre Meinung! Für uns sieht es so aus, als wären sie nicht stabil, verdammt noch mal. Sie sind so mächtig, doch sie sind nicht stabil. … Was ist, wenn das alles ein Witz ist? Andrija, was ist, wenn sie Clowns sind? …ein verdammter kleiner Clown, der mit uns spielt.”

Und erneut brechen die Qualen des ratlosen Uris durch: „Manchmal… habe ich das Gefühl, Andrija, daß wir bei allem, was wir tun, nur verdammte Sklaven für sie sind. Sie [die Mächte] benutzen uns bloß für ihre eigenen Ziele. Sie scheren sich nicht um die Welt.”

Es geht hier um die überweltlichen „Neun“, mit denen Puharich durch wechselnde Medien seit Anfang der 1950er Jahre in Kontakt stand:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=RQhbXwF4kGc%5D

Im EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 3, July 1975) kommentiert Eden:

Es sollte mittlerweile offensichtlich sein, daß UFO-Insassen, die „Strippenzieher“ bzw. die „Mächte“ verschiedene Hellseher und Medien (z.B. Uri Geller […])benutzt haben, um Fehlinformationen zu verbreiten und um ihre wahre Absicht, die bevorstehende Invasion, zu verbergen. Unserer Einschätzung nach, die auf Reichs (…) und unserer eigenen Arbeit beruht, repräsentieren die UFOs nicht die „Wiederkunft Christi“. Wir stehen einem verschlagenen, sehr intelligenten und wahrscheinlich verrückten Feind gegenüber, dessen Ziel die komplette Übernahme der Erde ist und die Versklavung und Vernichtung der menschlichen Spezies. Wir sind gewarnt.

Wer nicht glaubt, daß Geller tatsächlich paranormal Fähigkeiten besitzt: offensichtlich glaubten es das CIA und andere Geheimdienste:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=o_liEi6VQa8%5D

Es ist schlichtweg eine Tatsache, daß Puharich seit Anfang der 1950er Jahre für die CIA in Sachen Bewußtseinsmanipulation zusammengearbeitet hat. Damals nahm er mit Hilfe eines indischen Yogi auch erstmals Kontakt mit den „Neun“ auf. Ob das ganze real ist oder nur eine Operation der US-Geheimdienste, um es der amerikanischen Regierung zu ermöglichen, in einer offenen Gesellschaft auch außerhalb von Labors geheime Forschungen zu betreiben, sei dahingestellt. Waren die UFOs echt oder nur Manipulation, um etwa bei der Erprobung von Geheimwaffen Zeugen ins Lächerliche zu ziehen, indem man sie glauben ließ, sie hätten es mit „Außerirdischen“ zu tun? Die Bedeutung dieser Fragestellung für den „Fall Wilhelm Reich“ ist offensichtlich!

Offensichtlich ist auch, daß ich mit Reich und Eden glaube, daß es sich bei den UFOs tatsächlich (zumindest teilweise) um Raumfahrzeuge außerirdischen Ursprungs handelt.

Wenden wir uns beispielsweise Bigfoot zu und bleiben, Skeptiker sind mittlerweile einem Herzinfarkt nahe, beim Hellsehen. In EDEN BULLETIN (Vol. 2, No. 3, July 1975) erwähnt Eden die amerikanische Hellseherin Joyce Partise, der von der Journalistin B. Ann Slate ein verschlossener Umschlag überreicht wurde. Hier sind einige von ihren Bemerkungen die Slate aufgezeichnet hat:

Dieser Umschlag ist wie eine Sterbeurkunde! Ich sehe eine bevorstehende Katastrophe – ja, jetzt sehe ich, was es ist. Diese Dinge kommen aus dem Weltraum – es ist ein Weltraumkrieg! Das erste Gebiet wird Portland, Oregon sein. Da ist ein Berg mit einem Loch drin. Jemand sollte diesen Berg untersuchen, da sie bereits dort unten sind. Weißt du von den haarigen Dingern, die herumlaufen, dem Affenmenschen? Er ist kein Affe. Sie sind im Untergrund, in Kontakt mit dem Weltraum und ihre Absicht hinsichtlich der Menschheit ist die totale Zerstörung!

Im versiegelten Umschlag, den Joyce Partise in der Hand hielt, befand sich ein Photo mit einem Fußabdruck von einem Bigfoot. Ein Abdruck, der in einem stark bewaldeten Gebiet des nördlichen Teils von Kalifornien genommen worden war. In ihrem Artikel dokumentiert Slate viele Bigfoot-Sichtungen aus dem Nordwesten der USA. Die Hellseherin rief während ihrer „Lesung“ aus:

In Oregon hatten sie schon Sichtungen, sowohl von Fliegenden Untertassen als auch von den behaarten Dingern. Bauern vermissen ihre Schafe, Tiere werden weggenommen und, oh mein Gott, einige kleine Kinder sind verschwunden! … Ich sehe Menschen, die sich voller Angst versammelt haben und beten. Einige denken, es ist spirituell, diese Schiffe am Himmel. Einige denken, es ist die sogenannte Wiederkunft Christi, aber Gott stehe ihnen bei!

Die Hellseherin beendete ihre „Lesung“ wie folgt:

Diese Außerirdischen sind verzweifelt. Es geschieht etwas mit ihrem Planeten und sie bereiten sich für die Zeit vor, wenn sie ihn verlassen müssen. …sie analysieren unseren Planeten mit Hilfe dieser haarigen Kreaturen und wollen ihn in Besitz nehmen.

In diesem Zusammenhang erwähnt Eden auch einen Punkt, der mir bisher entgangen war: Warum sind ausgerechnet abgelegene Gebiete, etwa im teilweise wirklich menschenleeren Nordwesten der USA, wo Eden lebte, derartig mit DOR verseucht? Mehr als Industriezentren!

Ann Slates Artikel ist eine weitere Bestätigung dafür, daß UFOs Naturreservate als Basen benutzen, eine Tatsache, auf die in Edens Buch Planet in Trouble hingewiesen wurde. Ihre Aussage erklärt die massive DOR-Verschmutzung über Naturarealen. DOR ist, wie wir wissen, das schädliche, hochradioaktive Abgas aus dem UFO-Antriebssystem, das zuerst von Reich beschrieben wurde in seinem Buch Contact with Space und in seinen Bulletins.

Ea Briefing 6/12

26. Juni 2012

Reich war in den letzten vier Jahren seines Lebens davon überzeugt, daß die Erde einem Angriff aus dem Weltall ausgesetzt ist. In den seitdem vergangenen knapp 60 Jahren hat sich folgendes zugetragen:

Während der Eisenhower-Administration kam es zu einem regelrechten Putsch. – Die Welt der Geheimdienste beruht, ganz ähnlich wie die Welt der organisierten Kriminalität, auf dem Prinzip des streng begrenzten Informationszugangs. Jede Abteilung, jede Unterabteilung und jeder Agent innerhalb der Organisation braucht nur so viel zu wissen, wie sie bzw. er für die Erledigung der jeweiligen Aufgabe unbedingt wissen muß. Auf diese Weise wird der Schaden durch Überläufer und andere Sicherheitslücken minimiert. Aus diesem Grund können solche Organisationen, entgegen jeder „logischen“ Erwartung, auch keine „Pyramiden“ sein. Die „Spitze“ weiß auch nur so viel, wie sie wissen muß, was natürlich die „Spitzenposition“ letztendlich illusorisch macht. Dieses Organisationsprinzip begünstigt die Verselbständigung ganzer Bereiche – von deren bloßer Existenz kaum jemand etwas weiß.

Je sensibler und deshalb geheimer der Gegenstand ist, desto extremer sind diese Mechanismen ausgeprägt. Die Sache mit den UFOs war (natürlich nicht nur in diesem Sinne) derartig „extrem“, daß sich ab Mitte der 1950er Jahre die zuständigen Geheimdienst- und Militärkreise vollständig von der offiziellen, demokratisch legitimierten Regierung abgekoppelt haben.

Nach dem allseits bekannten Zwischenfall von Roswell 1947 war Truman mit einiger Sicherheit noch soweit informiert, wie US-Präsidenten normalerweise in Sachen der nationalen Sicherheit gebrieft werden. Natürlich nicht in jedem Detail (was sowieso denkbar unpraktikabel wäre), aber doch in den wesentlichen Zügen. Eisenhower wurde wahrscheinlich auch weitgehend gebrieft, zumal es glaubhafte Hinweise darauf gibt, daß es zwischen ihm und Außerirdischen sogar zu einem „offiziellen“ Treffen auf einem Luftwaffenstützpunkt gekommen ist:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=iv1ZCEiVrgg%5D

Bei Kennedy und Johnson ist das Briefing mit Sicherheit oberflächlicher ausgefallen. Nixon und mit ihm auch Ford waren Überbleibsel der Eisenhower-Administration. Carter, der Außenseiter aus der Provinz, war der Erste, der so gut wie nichts erfuhr. Und Reagan war der Letzte, der gebrieft wurde. Er ist berühmt dafür, wie oft er seine Reden mit Verweise auf „Außerirdische“ ausschmückte und im persönlichen Gespräch das eine oder andere hat durchblicken lassen. Mehr als die gröbsten Umrisse wird seit Eisenhower niemand mehr, inklusive der US-Präsidenten, außerhalb der Schattenregierung erfahren haben. Einzige Ausnahme ist vielleicht Bush senior, der zeitweise Leiter der CIA war und zusätzlich einer der führenden Unternehmerdynastien des Landes angehörte.

Wie kann man sich so eine Schattenregierung vorstellen, die nur über einige wenige Kontakte in den Geheimdiensten und im Militär mit der konstitutionellen Regierung verbunden ist? Die einfachste Art und Weise, so etwas zu organisieren, ist die Privatisierung. Von einem Augenblick zum anderen fällt die Kontrolle durch die Legislative weg und der Exekutive hat das Privateigentum heilig zu sein. Einem US-Präsidenten oder irgendeinem anderen Regierungsvertreter geht es einen feuchten Dreck an, was Privatleute treiben, solange diese die Gesetze einhalten.

Wie so etwas abschotten, daß es den Blicken des Staates und der Medien entgleitet? Desinformation und Lächerlichmachen! Wie das geht, hat der spielsüchtige und auch in anderer Hinsicht erpreßbare J. Edgar Hoover vorgemacht, als er der amerikanischen Öffentlichkeit bis in die 1960er Jahre hinein weismachen konnte, daß es in den USA keine organisierte Kriminalität gab. Wer das Gegenteil behauptete, konnte sich gleich die Pappnase aufsetzen! Als die Existenz der Mafia nicht länger unter den Teppich zu kehren war, hat diese mit Hilfe von Filmen wie Der Pate selbst für ein geschöntes Image gesorgt.

Was die UFO-Sache betrifft wurde durch gezielte Desinformation die öffentliche Atmosphäre derartig verseucht, daß jede offizielle, ernsthafte Untersuchung durch irgendeinen Bereich der Regierung oder der Medien vollkommen undenkbar ist. Diese Desinformationskampagne läßt sich am Fall „George Adamski“ sogar überzeugend nachweisen. Wie kein anderer hat er mit seinen Geschichten über „Besucher von der Venus“ dafür gesorgt, daß sich wirklich kein rationaler Mensch mehr mit dem Thema beschäftigte. Das Problem bei dieser grandiosen Geheimdienstunternehmung war nur, daß die Hand der Geheimdienste in diesem Fall mehr als offensichtlich war. Adamski genoß höchste Protektion. Da Skeptiker das nicht wegerklären können, erklären sie diese Unregelmäßigkeit mit „psychologischer Kriegsführung“ während des Kalten Krieges.

Was genau soll eigentlich unseren Blicken entzogen werden? Seit Mitte der 1950er Jahre hat sich mit Hilfe außerirdischer Technologien eine vollkommen eigenständige menschliche Zivilisation vom Rest der Menschheit entkoppelt. Die Planeten und Monde und sogar fremde Sternensysteme könnten inzwischen von menschlichen Raumstationen übersät sein, ohne daß wir davon erfahren. Buchstäblich über unseren Köpfen könnten ganze „Sternenkriege“ ausgefochten werden, ohne daß wir auch nur den Anschein einer Vorstellung davon haben, was geschieht.

Diese „zivilisatorische Abspaltung“ muß nicht einmal intentional erfolgt sein, sondern ist höchstwahrscheinlich „einfach passiert“ – und mit jedem Jahr wird es schwieriger, wenn nicht sogar „unmöglicher“, diese beiden getrennten Zivilisationen wieder miteinander zu verbinden. Wie soll das auch geschehen? Ganze Religionen würden kollabieren, ganze wissenschaftliche Fakultäten würden als Ansammlung grenzdebiler Idioten dastehen, praktisch alle Politiker würden ihr Gesicht verlieren, die rechtlichen Konsequenzen wären unausdenkbar, da die Schattenregierung wirklich alle Gesetze mit Füßen getreten hat und nicht zuletzt würde es zu Ausbrüchen von Massenpsychosen kommen, die unmöglich zu kontrollieren wären.

Und jetzt versetze man sich an den Anfang der ganzen Entwicklung, wo Reich, dieser Unglücksrabe, mit seinen UFO-Geschichten „diesen Leuten“ wirklich in jeder Beziehung nur ein Dorn im Auge gewesen sein konnte. Übrigens ist er 1954 auf dem Weg nach Tucson, welch ein Zufall, sogar an Roswell vorbeigekommen! Er hat angedeutet Eisenhower begegnet zu sein. Er hat alle möglichen Stellen mit Briefen über seine „Geheimforschung“ bombardiert, entsprechendes vor Gericht angedeutet…

Reich glaubte, daß er mit seiner Forschung den Schlüssel zum Überleben der Menschheit in Händen halte. – Verfolgt man die Aktivitäten der Schattenregierung, ohne sich vom perfekten Schutzschirm des Lächerlichmachens beeindrucken zu lassen, zeichnet sich ab, daß diese Parallelzivilisation kein Selbstzweck ist, sondern die Schattenregierung einen verzweifelten Kampf gegen die Zeit führt. Mit anderen Worten: wir könnten tatsächlich auf eine kosmische Katastrophe zusteuern, so wie Reich es angedeutet hat. Der Realität am nächsten kommt vielleicht die englische Science Fiction-Serie UFO von Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre, die so eine Schattenregierung (in der Serie heißt sie „Shado“) beschreibt. Das Leben der Menschen nimmt seinen gewohnten Gang, während im Geheimen, jenseits aller staatlichen Institutionen, ein Weltraumkrieg ausgefochten wird. Manche Dinge sind zu Ernst, um sie den Politikern zu überlassen oder gar dem dummen Volk.

Übrigens spielt UFO im futuristischen Jahr 1980. 1970 glaubte jedermann, daß wir 10 Jahre später in einem futuristischen Utopia leben würden mit einem regulären Weltraumverkehr, Autos, die kein Benzin mehr schlucken und Menschen, die in einer Umgebung lebten, in dem die meisten sozialen Konflikte gelöst sind. Oder man denke an die 1975 gedreht Serie Space 1999, derzufolge wir vor 13 Jahren in einer futuristischen Weltraumzivilisation gelebt hätten. Ganz zu schweigen vom Kinofilm 2001 von 1968. Wo ist diese Zukunft, wo sind die wissenschaftlichen und vor allem technologischen Durchbrüche? Diese Utopien waren nicht einfach „Spinnkram“, sondern vollkommen rationale Extrapolationen der Entwicklung durch naturwissenschaftliche gebildete Leute wie Arthur Clarke. Was ist geschehen? Wie konnten wir um all das betrogen werden? Ist das alles in der besagten Parallelzivilisation versickert, während wir in einer Welt leben, die sich seit den 1950er Jahren technologisch kaum verändert hat (wenn wir mal von der Unterhaltungselektronik absehen!)? Das ganze ist eine Anomalität, die wirklich niemandem aufzufallen scheint. Und wenn man darauf hinweist, wird man angestarrt, als käme man aus der Irrenanstalt oder „vom Mars“.

Wie sieht die besagte Bedrohung durch die Außerirdischen konkret aus? Es geht, anders als in der Fernseserie UFO, sicherlich nicht um die Abwehr einer „Invasionsarmee“, sondern um einen schleichenden energetischen Prozeß. Reich glaubte an eine stille DOR-Verseuchung des Planeten, die nur mit Hilfe der Orgonomie erfaßt und abgewehrt werden könne. Wenn man die UFO-Literatur der letzten Jahrzehnte verfolgt und entsprechend gewichtet, zeichnet sich ein Szenario ab, das am besten vielleicht fundamentalistische Christen in den USA erfaßt haben, für die es sich bei UFOS schlichtweg um „dämonische Erscheinungen“ handelt, die „die letzten Tage“ und das zweite Kommen Christi ankündigen. Das umfaßt sowohl das Element, das Reich beschrieben hat, als auch die „spirituellen“ Implikationen von ORANUR. Siehe dazu meinen Aufsatz Ea und die Kreiselwelle als auch meinen Blogeintrag über Wilhelm Reich und Whitley Strieber.

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