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Paul Mathews: Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

5. September 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Die Wirkungsweise der emotionalen Pest (Teil 2)

11. Januar 2019

 

Paul Mathews:
Die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

 

Ergänzung zu: Peter im Netz (Teil 4): Vorsicht Heckenschützen!

21. Dezember 2018

Sind die „Pestkranken“ und „Modjus“ nicht einfach nur krank? Ist der Haß, den Reich offensichtlich gegen sie empfand, nicht unangebracht? Dazu ist viererlei zu sagen:

  1. Bekämpft man Kriminelle im allgemeinen und emotionell Pestkranke im besonderen nicht etwa deshalb, weil sie „gepanzert“ sind, sondern ganz im Gegenteil, weil ihre Panzerung versagt hat und es entsprechend zu Symptomen kommt. Deshalb muß ihnen verbal und gegebenenfalls sogar mit physischer Gewalt Grenzen gezogen werden, d.h. jene Barriere (Panzerung) gegen ihre sekundären Triebe aufzurichten, die sie selbst nicht bewerkstelligen konnten.
  2. Jede Emotion ist gerechtfertigt, jede, auch der Haß, solange sie aus dem bioenergetischen Kern stammt und durch die Panzerung nicht verzerrt wird. Gepanzerte Emotionen sind im Kampf gegen die Emotionelle Pest eh vollkommen wirkungslos, wenn nicht sogar kontraproduktiv. Leute, die Reich in dieser Hinsicht kritisieren, sind schlichtweg zu gepanzert, zu verkorkst, als daß sie Emotionen überhaupt würdigen könnten.
  3. Die Bazillenträger der Emotionellen Pest, die Pestratten, mögen zwar krank, d.h. gepanzert sein, doch das exkulpiert sie noch lange nicht von jeder Schuld. Vielmehr handeln sie irrational aus, so Reich, „unbewußter Absicht“ (Äther, Gott und Teufel, S. 80). Sie spiegeln nach außen hin etwas vor; wie etwa die Nationalsozialisten, die etwas vom „Schutz des Deutschen Volkes“ faselten, doch tatsächlich nur ihre sadistischen Rachephantasien an Schwächeren ausleben wollten. Es mag sein, daß sie teilweise selbst der eigenen Propaganda glaubten, doch das spricht sie noch lange nicht frei. Modju spiegelt also etwas vor, um seine wahren Beweggründe zu verbergen. Das macht ihn nicht weniger böse, sondern macht aus ihm den ultimativen Bösewicht!
  4. Letztendlich geht es um die wechselseitige Sequestration von OR (der Lebensenergie) und DOR (wenn man so will der „Todesenergie“). Die Religion, insbesondere das Christentum, mythisiert das als Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“. Diese Sichtweise kommt der Wahrheit noch am nächsten, solange man sich bei aller abstrakten Wahrheit stets der konkreten moralistischen (insbesondere antisexuellen) Verzerrung bewußt bleibt.

Das teutsche Wesen

17. Februar 2018

Interessanter Kommentar von „Zeitgenosse“:

Was die Selbstzerstörung der Deutschen anlangt, so habe ich einem interessanten Kommentar gehört. Ich habe mal nen Ur-Bayer darauf angesprochen, warum ihr Deutschen euch mit Freuden selber ruiniert und abserviert. Er (ein Stock-konservativer Rechter aus Süd-Bayern) meinte darauf hin lakonisch: das ist das germanische Erbe in uns. Wir müssen einfach mit wehenden Fahnen untergehen und nach Walhalla gehen; das liegt in unserer Natur seit Ewigkeiten.

Andere Rechte geben ganz im Gegenteil dem „artfremden“ Christentum die Schuld. Dessen „jüdischer“ Universalismus (alle Menschen sind gleich), Masochismus (die andere Wange hinhalten) und Welthaß (ich bin nicht von dieser Welt) hätten die Wehrhaftigkeit und den Selbsterhaltungstrieb des treudoofen Germanen „zersetzt“.

Nun, wie die alten Germanen waren, läßt sich an den Skandinaviern und vor allem Isländern ersehen. Das, was heute als „deutsch“ imponiert, ist wohl eher Resultat von vier ungeheuren Katastrophen: Pest, Bauernkriege und Reformation, 30jähriger Krieg, kleine Eiszeit: die alten Traditionen zerstört, die Leute, die säen und ernten sollten, waren tot oder sterbenskrank, Söldnerheere plünderten das Land und die Sommer waren wie heute die Winter, man konnte also kaum was anbauen, während die Winter selbst arktisch waren. Generation auf Generation ist durch eine Hölle gegangen, gegen die der Syrienkrieg Pipifax ist!

Gegen die alles zersetzende Anarchie wurde ein rigider „analer“ Ordnungswahn gesetzt, der bis heute das „Deutschtum“ ausmacht. Nicht zufällig sind im Deutschen alle Schimpfwörter fäkaler Natur. Die durchschnittliche Charakterstruktur des Deutschen war infolge, frei nach Elsworth F. Baker, durch eine anale Blockade aufgrund von Verdrängung geprägt und entsprechend durch Sicherheitsstreben, Ordnung und Sauberkeit gekennzeichnet. Alles war bioenergetisch auf Kontraktion gepolt – „Kontraktion“ im Sinne der kosmischen Überlagerung und damit auf Produktion. Siehe die zweite Hälfte der Schöpfungsfunktion:

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Der verdrängte anale Charakter kennt nur zwei Dinge Planung (das X bei Vx) und Rabboten (das Y bei Vy). Resultat ist ein Arbeitsprodukt A nach dem anderen. Deshalb, wegen dieser allesüberbordenden Produktivität (die unterfüttert wurde durch die ebenfalls anale sprichwörtliche Sparsamkeit der Deutschen = Anhäufung von Kapital, „Häufchen machen“) wurde Deutschland Opfer der angelsächsischen Emotionellen Pest, die das friedliebende Deutschland im Ersten Weltkrieg (und im Anschluß im Zweiten Weltkrieg) vernichten wollte. Ich erinnere nur an den alliierten Bombenterror. Das kann man alles hier und hier nachlesen! (Lesebefehl!)

Bis heute sorgt Deutschland durch seine Sparsamkeit und Produktivität für Ungleichgewichte in der Weltwirtschaft, deshalb tut das Merkelregime ja auch alles, um dieses Land zu ruinieren bzw. „weltkompatibel“ zu machen.

Das ist die erste Erklärung für die gegenwärtige Selbstzerstörung unseres Vaterlandes. Die zweite ist aber wichtiger:

Ein weiterer Aspekt der verdrängten analen Blockade ist der Masochismus. Der Masochist kann sich von seiner krampfartigen analen Panzerung nicht selbst befreien und provoziert deshalb andere, die dieses Geschäft für ihn besorgen: „beschmutz mich, benutz mich“. Wie Churchill schon ganz richtig sagte: entweder würgt dich der Deutsche wie ein irrer Hunne oder er kriecht vor dir und leckt dir die Stiefel. Oder wie der Türke vor kurzem sagte: eine KÖTERRASSE. Der masochistische deutsche Untermensch verkuppelt seine 15jährige Tochter mit phallisch-narzißtischen Machos aus dem sagenumwobenen Südland und zahlt ihn dafür fürstlich von ihm GEFICKT zu werden. Je mehr sich der Deutsche zur Gaudi der Herrenmenschen blutend im eigenen Kot suhlen kann, desto glücklicher ist er!

Die Emotionelle Pest im Internet-Zeitalter

13. August 2012

Pedro Pinto (École polytechnique fédérale de Lausanne) et al. haben einen Algorithmus entwickelt, mit dessen Hilfe sie die Quelle beispielsweise einer Rufmordkampagne in Netzen wie Facebook schnell und sicher dingfest machen können. Wurde ein derartiges Gerücht über Freunde und Freundesfreunde an 500 Facebook-Benutzer weitergeleitet, genügen Pinto die Botschaften, die an 15 bis 20 Freunde gesendet wurden, um die ursprüngliche Quelle der „Information“ ausfindig zu machen.

Diese Methode kann auch benutzt werden, um etwa die Quelle einer Spam-Nachricht oder eines Computervirus festzustellen. Und in der nichtvirtuellen Welt könne, so die Forscher, mit Hilfe des Algorithmus die Quelle einer Infektionskrankheit, etwa Cholera, gefunden werden. Das wurde an einem Beispiel in Südafrika getestet, wo der Ort des Erstauftretens einer Epidemie durch ein Modell des Wassernetzwerks und des Verkehrsnetzwerks gefunden werden konnte, nachdem nur ein kleiner Teil der betroffenen Ortschaften untersucht worden war. Auf ähnlich Weise könne man beispielsweise auch effizienter und schneller auf terroristische Angriffe reagieren.

Bis jetzt wurde der Algorithmus nur im nachhinein benutzt. Beispielsweise wurde er anhand der aufgezeichneten Telefonate im Umfeld der Anschläge vom 11. September geprüft. Das Computerprogramm lief auf drei Verdächtige hinaus, von denen einer tatsächlich der Hauptplaner von 9/11 war.

Seine Methode könnte aber, so Pinto, auch präventiv benutzt werden. Durch einige wenige gut ausgewählte Punkte im unendlich verzweigten Netzwerk könnte der Ausbruch einer Seuche schneller festgestellt und schlimmeres verhütet werden.

Alles, mit dem sich Pinto befaßt, betrifft den Kern der von Reich entdeckten Krankheit „Emotionelle Pest“: das Streuen von Gerüchten, terroristische Angriffe und die Ausbreitung von Ansteckungskrankheiten. Alles läßt sich, ganz genauso wie bei der Emotionellen Pest, auf eine Quelle, einen „Drahtzieher“ und eine Ersterkrankung zurückführen. Man denke nur daran, wie Reich mittels Gerüchten (augenzwinkernde Andeutungen im Gespräch von „Kollegen“) und hinterhältigen Machinationen von teilweise emotional schwerkranken Psychoanalytikern aus der Psychoanalyse heraus gedrängt wurde. Oder wie eine einzelne Frau, Mildred Edie Brady, 1947 jenen Mechanismus in Gang gesetzt hat, der 10 Jahre später zu Reichs vorzeitigem Tod führte.

Reich, der die Emotionelle Pest als eine Art Ansteckungskrankheit betrachtete, deren Ansteckungsweg auf einige wenige primäre Pestkranke („Modjus“) zurückzuverfolgen sei, hat mit hohem Aufwand versucht, diese Netzwerke zu rekonstruieren, um effektive Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Verschwörung – Eine emotionelle Kettenreaktion: