Posts Tagged ‘Pulsation’

nachrichtenbrief14

22. April 2017

Die Welt ist tief, und tiefer als der Tag gedacht. Eine Ergänzung zu „Peter der Griesgrämige“

16. März 2017

Betrachten wir zunächst die Hauptgleichung der Orgonomie (hier in sehr verkürzter, „amputierter“ Form!):

Zutiefst haben wir die „orgonotische Strömung“. Was das ist, wird am ehesten noch anhand der Orgontherapie deutlich. Die Beseitigung der Augenblockierung führt zum Kontakt mit der Umwelt (dreidimensionales Sehen), die Beseitigung der Zwerchfellblockierung zum Kontakt mit dem eigenen Selbst, dem Körper (dreidimensionales Fühlen) und die Beseitigung der Beckenblockierung zum Kontakt mit dem Kosmos (orgastische Potenz). Dies geht jeweils einher mit einem Gefühl zunehmender Tiefe. Zunächst sieht man die atmosphärische Energie, dann, nach der Öffnung des Zwerchfells, fühlt man sie durch die eigenen Glieder fließen (und lernt entsprechend den Körper wirklich als dreidimensionales Gebilde zu empfinden) und schließlich wird man eins mit diesem Fließen, d.h. wird eins mit der kosmischen Strömung, die in ihrer Überlagerung die Galaxien und damit die Materie aus dem primordialen Orgonenergie-Ozean bildet. Hier setzt die Panzerung an. Indem sie die orgonotische Strömung unterbindet, macht sie die Welt flach, raubt ihr jede Tiefe und führt bei den gepanzerten Menschen zu Derealisation, Depersonalisation und einer generellen orgastischen Impotenz.

Konkret kommt die orgonotische Strömung in der kreiselwellenartigen Bewegung (dem „Orgonom“, siehe Die kosmische Überlagerung) und der orgonotischen Pulsation (siehe Äther, Gott und Teufel) zum Ausdruck.

In der alten, autoritären Gesellschaft führte die Abpanzerung der orgonotischen Strömung dazu, daß die Menschen einseitig aus dem durch das autonome Nervensystem (Plexus solaris) verkörperte orgonotische System heraus empfanden und entsprechend eine konservative, reaktionäre, wenn nicht faschistische Charakterstruktur hatten. In der neuen, antiautoritären Gesellschaft ist es zu einer ebenso einseitigen Verschiebung hin zum Orgonom gekommen, das durch das zentrale Nervensystem verkörpert wird. Die Menschen sind „zerebral“ und von ihren Emotionen getrennt, entsprechend liberal, sozialistisch, wenn nicht kommunistisch strukturiert. Den Unterschied sieht man im gesamten Auftreten. Man vergleiche etwa einen heutigen „typischen Deutschen“ mit einem typischen Türken! Ein „Erdogan“ wäre heute in Deutschland undenkbar!

Aus der obigen Gleichung ist ersichtlich, daß sich die Kreiselwelle in der „Welle“ und im „Puls“ äußert, die Pulsation selbstredend in Expansion und Kontraktion.

Die „Welle“ steht für den Schwung nach vorne, wie er etwa archetypisch im Sprung des Tigers zum Ausdruck kommt – oder in der Flucht der Gazelle. Dem Sprung ging ein mühsames und langwieriges Verfolgen und Lauern voran, der wilden Flucht das Grasen. Das letztere steht für den „Puls“, das „Mahlen auf der Stelle“, die Arbeit am Kleinklein. In der autoritären Gesellschaft „lebte man, um zu arbeiten“. Nur so waren die horrenden Kriegsanstrengungen und das Wirtschaftswunder möglich. Für den antiautoritären Menschen sind das „Sekundärtugenden, die Auschwitz erst möglich gemacht haben“. Arbeit ist eine Last („Ausbeutung“), stattdessen wird umverteilt und konsumiert, man gibt sich der Hedonie hin.

Die entsprechenden Erörterungen über Kontraktion und Expansion erübrigen sich ebenso, wie eine detaillierte Beschreibung, wie sich diese energetischen Funktionen in der neueren Geschichte des Kapitalismus widergespiegelt haben bzw. wie dessen Entwicklung wiederum die jeweiligen Charakterstrukturen perpetuierten. Man braucht nur die Augen aufmachen!

Hellmann: Perspektiven der Lebensenergieforschungen (2012)

10. März 2017

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Hellmann: Perspektiven der Lebensenergieforschungen (2012)

Haldane: Pulsation (2014)

6. März 2017

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Haldane: Pulsation (2014)

Die Natur des Orgons

23. Februar 2017

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Die Natur des Orgons

Die Lebensenergie

8. November 2016

Reich betrachtete sich als „Entdecker der Lebensenergie“. „Lebensenergie“ bedeutet aber nicht, daß tote Materie lebendig wird, wenn diese „Energie“ hinzutritt. Das wäre ja auch widersinnig, denn Lebensenergie ist überall vorhanden, d.h. auch auf dem Mond! „Lebensenergie“ bedeutet, daß Materie lebendig werden kann, wenn sie sich genauso verhalten kann, wie diese Lebensenergie. Zunächst wäre da die Pulsation eines abgegrenzten aber elastischen Bereichs, der entsprechend als Ganzheit pulsieren kann. Zweitens formt sich dieses „membranöse“ Gebilde entsprechend der kreiselförmigen Bewegung der Lebensenergie. Praktisch alles Lebendige (die Organismen und so gut wie alle ihre inneren Organe) hat die Orgonom-Form. Auf dem Mond hat buchstäblich nichts eine Orgonom-Form! Und drittens funktioniert ein Organismus als Einheit, d.h. jenseits von Raum und Zeit. Die Gene und deren Funktionsweise sind ein Beispiel. All das tritt rudimentär auch in der toten Natur auf, etwa die Pulsation der Atmosphäre, die Orgon-Form der Wirbelstürme und ihr einheitliches Funktionieren, aber es bedarf besonderer Bedingungen, die Reich beispielsweise in den Bion-Experimenten erforscht hat, bevor die Lebensenergie tatsächlich die spezifische Energie von Organismen werden kann, sich sozusagen vollgültig manifestieren kann.

Orgonomie im Schnelldurchlauf

18. April 2016

Es gibt eine lückenlose und vor allem detaillierte Darstellung der europäischen Periode der Arbeit Reichs:

  1. Fritz Erik Hoevel: Wilhelm Reichs Beitrag zur Psychoanalyse (2001)
  2. Karl Fallends Darstellung von Reichs politischem Wirken in Wien: Wilhelm Reich in Wien (1988)
  3. Andreas Peglaus Darstellung der Sexpol in Berlin: Unpolitische Wissenschaft? (2013)
  4. Christiane Rothländers Biographie von Karl Motesiczky (2010), die eine ausführliche Darstellung der Sexpol in Skandinavien beinhaltet
  5. James Stricks Wilhelm Reich, Biologist über Reichs sexualökonomische Lebensforschung in Skandinavien

Für die Kontiuität sorgt Reichs wissenschaftliche Autobiographie Die Funktion des Orgasmus von 1942. Reichs erste Jahre werden von ihm in Leidenschaft der Jugend (1994) beschrieben.

Was die Entwicklung der Orgontherapie aus der charakteranalytischen Vegetotherapie und Reichs amerikanischer Periode betrifft, sieht die Lage weniger rosig aus. Als Übergang bis etwas besseres vorliegt, sozusagen „Wilhelm Reich, Physicist“, kann ich nur auf das Buch Wilhelm Reich von Ilse Ollendorff verweisen, die Reichs Entwicklung in den 1940er Jahren hautnah miterlebt hat. Sodann Ola Raknes‘ Wilhelm Reich und die Orgonomie und schließlich Jerome Edens Die kosmische Revolution. Reichs letzte Jahre werden ausführlich von Jerome Greenfield in USA gegen Wilhelm Reich beschrieben.

Orgonomie ist die Wissenschaft von der kosmischen Lebensenergie. Diese Energieform ist durch zwei Charakteristika gekennzeichnet: ihren Energiemetabolismus und die Bewegungsformen, die ihr eigen sind.

Aufgrund des ihr inhärenten „orgonomischen Potentials“, durch das Energie spontan von niedrigeren zu höheren Konzentrationen fließt, kommt es zu lokalen Energieansammlungen, die sich ebenso spontan wieder entladen („mechanisches Potential“).

Das zeigt sich insbesondere anhand der Funktion des Orgasmus: die als extrem lustvoll empfundene Entladung überschüssiger Energie. Nur so kann der Organismus sein hohes Energieniveau und seinen entsprechend hohen Energieumsatz (= Gesundheit) aufrechterhalten.

In den Konvulsionen des Orgasmus zeigen sich besonders eindeutig die beiden Bewegungsformen, die der Orgonenergie eigen sind: die Pulsation und die Kreiselwelle.

Die orgastische Plasmazuckung ist nichts weiter als eine beschleunigte Pulsation, bei der die Kontraktion überwiegt, während in der normalen organismischen Pulsation die Expansion überwiegt. Das wird insbesondere in der Zellteilung (Kontraktion) evident, die am Ende einer langen Wachstumsphase (Expansion) steht.

Bei Vertebraten erfolgt die orgastische Entladung im Zusammenhang mit einer Überlagerung (Kontraktion).

Dazu muß man zunächst die zweite Art der orgonotischen Bewegung betrachten, die Kreiselwelle:

Höhere Organismen sind nach der Kreiselwelle, bzw. einem „Wellenzug“ der Kreiselwelle, geformt:

Entsprechend sieht die genitale Überlagerung aus:

Wird die Orgonenergie in ihrer natürlichen Bewegung behindert, insbesondere durch die toxische Wirkung von Kernstrahlung, kommt es zunächst zu einem „Wutanfall“ (ORANUR), der schließlich in „Resignation“ (DOR) endet. Dazu muß man wissen, daß Emotionen der unmittelbarste „psychische“ Ausdruck der Orgonenergie sind.

Die funktionelle Identität subjektiver (qualitativer) und objektiver (quantitativer) Gegebenheiten hat Reich mit Hilfe der „Orgonometrie“ beschrieben, die wiederum mit den nichtlokalen sozusagen „geistigen“ Eigenschaften der Orgonenergie zusammenhängen. Siehe dazu meine Ausführungen in Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 2.i..

Anhand der Orgonometrie wird auch deutlich, wie es zu einer Störung kommen kann: sie tritt immer dann auf, wenn die natürliche Entwicklung von „links nach rechts“ sich umkehrt und ein höherer („rechterer“) Funktionsbereich einen tieferen („linkeren“) Funktionsbereich beeinflussen will. Beispielsweise geschieht das, wenn Kernstrahlung frei wird, also eine hochenergetische Ausdruckform der („sekundären“) Materie, die aus der („primären“) Orgonenergie hervorgegangen ist.

Im menschlichen Bereich (Medizin, Psychologie, Soziologie, Ökonomie) ist diese Wendung gegen den eigenen Ursprung identisch mit Panzerung.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 2.d.

25. Oktober 2015

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

a. Die Auffächerung der Hauptgleichung

b. Kreiselwelle und Pulsation

c. Welle, Puls, Expansion und Kontraktion

d. Ladung und Entladung

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 2.c.

16. Oktober 2015

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Entwicklungsgleichungen

a. Die Auffächerung der Hauptgleichung

b. Kreiselwelle und Pulsation

c. Welle, Puls, Expansion und Kontraktion

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 1.

16. September 2015

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung