
Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Erektionsstörung“ und folgende
Ich muß den Kommunisten von 1924 leider recht geben: der Faschismus ist die terroristische Diktatur der am meisten reaktionären, chauvinistischen und imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Das ist so seit 100 Jahren. Es hat sich jetzt erst wieder Frankreich durchgesetzt und auch Deutschland wird weiterhin von BlackRock regiert werden – irgendein Trick wird ihnen schon einfallen:
Man lese dazu die letzten Kommentare „ausgerechnet“ zu diesem Video:
Die gängige orgonomische Definition von „Faschismus“ kreist um Autoritarismus, die emotionale Abhängigkeit der infantil gehaltenen Massen und ihre mechano-mystische Lebenshaltung. Traditionell wird Faschismus vom etruskisch-römischen „Rutenbündel“ hergeleitet, entsprechend der nationalsozialistischen „Gleichschaltung“ und der militärischen „Schlachtreihe“ der spanischen Falange. Gemeint ist damit die Vereinigung von Partei, Staat, Wirtschaft, Gewerkschaften und nicht zuletzt den Medien zu einem einzigen Block unter einer einheitlichen Führung und „beseelt“ von einer irrwitzig irrationalen Einheitsideologie.
Gegenwärtig bestimmt die Führungsmannschaft von BlackRock, daß wir bis zur vollkommenen Pauperisierung der Massen der schwachsinnigen Klimaagenda folgen, uns freiwillig totspritzen lassen oder etwa Tschibo vollkommen sinnfreie „Werbung“ mit Negern macht, also konsequent an der Zielgruppe vorbei. Und so in allen Branchen und allen Firmen, die vom Finanzmarkt abhängig sind. Bonität wird heute nicht durch das Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben bestimmt, sondern durch die Befolgung der ideologischen Vorgaben. Alle ziehen hier am gleichen Strang von der gekauften „Wissenschaft“ bis zur manipulierten „öffentlichen Meinung“, vom Industrie- bis zum Gewerkschaftsboß. Der Kleine Mann reiht sich ein und versucht sich als Blockwart zu profilieren, etwa als „Oma gegen rechts“.
Es ist von nicht zu überbietender Tragikomik, wenn etwa ein Grüner Funktionsträger auf jemanden zukommt, den er als Sympathisanten der AfD einschätzt, also der einzigen nennenswerten Partei, die sich zaghaft der Gleichschaltung verweigert, und ausgerechnet ihn als „Nazi“ oder „Faschisten“ beschimpft. Auffällig ist dabei stets die Aggressivität und der blanke Haß aus dem ein unbedingter Vernichtungswille spricht. Denn die faschistische Ideologie zeichnet sich vor allem durch die kompromißlose Ausgrenzung jener aus, die sich entweder nicht einreihen wollen oder nicht ins („rassische“, „völkische“ oder „nationale“) Schema passen. Diese Ausgrenzung erfolgt stets mit dem Verweis auf die Verfassung. Der Staat in Gestalt seiner Vertreter richtet die Verfassung, die nach den Erfahrungen mit dem Hitler-Faschismus den Bürger vor einem übergriffigen Staat schützen sollte, gegen den Bürger. Wenn immer du dich kritisch äußerst und dich der Gleichschaltung verweigerst, verletzt du, dieser verqueren BlackRock-Logik zufolge, die Menschenwürde! Und wenn du auf deine Grundrechte beharrst, erweist du dich als Nazi!
Als Reich nach Amerika kam, gab es zwei Hauptfraktionen der radikalen Linken seines neuen Gastlandes. Auf der einen Seite standen die Anarchisten und auf der anderen Seite die Stalinisten (fellow traveller). Als die Stalinistin Mildred Brady im April 1947 ihren ersten Artikel schrieb, in dem Reich erwähnt wurde, „The New Cult of Sex and Anarchy“, ging es genau um diesen Konflikt. Implizit war ihre Anklage, daß die Propagierung „sexueller Freiheit“ dem sozialistischen Freiheitskampf untergraben würde. Auch wollte sie den Anarchisten schaden, indem sie sie mit dem „Spinner Reich“ und dem „Orgon-Betrug“ in Zusammenhang brachte – ein Zusammenhang, der von beiden Seiten her schlichtweg nicht bestand. Der ein Monat später erschienene Artikel „The Strange Case of Wilhelm Reich“ rundete das ganze ab. Dieser Artikel machte die amerikanische Arznei-Kontrollbehörde FDA, die nichts anderes war als der regierungsamtliche Arm der Pharmaindustrie, auf Reich aufmerksam…
In den 1930er Jahren hatte Brady die Consumers Union gegründet (die Arbeiter sollten nicht nur als Produzenten, sondern auch als Konsumenten gewerkschaftlich organisiert werden), sich für mehr Rechte für die FDA, und im allgemeinen für mehr Verbraucherschutz a la „Stiftung Warentest“ eingesetzt, was natürlich der Großindustrie in die Hände spielte. Das sieht man ja heute noch, wo die wachsende Flut von Qualitätsauflagen von kleinen und mittleren Unternehmen kaum noch getragen werden können. Brady sah das ebenfalls im Rahmen des Klassenkampfs, bei dem „Kleinbürger“ und der Mittelstand nur stören und ohnehin den Mutterboden des Faschismus darstellen. Tatsächlich war sie von einer Buchbesprechung des Stalinistischen Psychiaters Frederick Wertham von 1946 inspiriert, der Reich einen „Psychofaschisten“ nannte, weil der es gewagt hatte, in der 1945 erschienenen erweiterten amerikanischen Fassung von Massenpsychologie des Faschismus Hitlerismus und Stalinismus in einem Atemzug zu nennen. 1945!
Wir brauchen diese alten Geschichten nicht wieder aufwärmen. Bedeutsam ist nur, daß von Reichs Kämpfen der 1940er und 1950er Jahre eine gerade Linie zu uns führt. Stichwort Corona-Krise. Wer an den Demonstrationen teilnahm, wurde unmittelbar Zeuge der gleichen Konstellation: auf der einen Seite kritische freiheitliche Linke und „besorgte Bürger“ („Kleinbürger“), die sich beide für „alternative Heilmethoden“ interessieren, und auf der anderen Seite hysterische Stalinisten beispielsweise mit Fahnen der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ mit „antifaschistischen“ Haßtiraden wie „Wir impfen euch alle!“ Sie versuchten mit Terror die Politik der Bundesregierung (inklusive des deutschen Pendants der „FDA“) und der internationalen Großkonzerne durchzusetzen, die unsere Politiker kontrollieren. Die Partei, die sich dieser Kontrolle (noch) entzieht, wird vom internationalen Großkapital, das Politik und Medien kontrolliert, gnadenlos verfolgt. Die rotfaschistischen Linken sind ihre mörderischen Bluthunde.
Dies Video hat wohl nicht direkt was mit Corona zu tun, aber: der Terror des Großkapitals und seines Staatsapparats. Wie Reich Ende der 1920er und Anfang der 1930er Jahre sagte: sitzen am Schreibtisch bringt gar nichts; man muß die gesellschaftlichen Konflikte unmittelbar im „Straßenkampf“ selbst erleben, um ermessen zu können, was wirklich, in der Wirklichkeit, geschieht.
Ich hätte beinahe das folgende in den Blog gestellt:
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Oberflächlich betrachtet sieht die Situation klar aus: westliche bzw. weiße Welt wird zunehmend antiautoritär, während Länder wie der Iran, Afghanistan, Indien, China, Indonesien etc. noch immer autoritär strukturiert sind.
Aber ist das wirklich so, wenn man die Sache nicht statisch betrachtet, sondern von den Entwicklungstendenzen her, also „funktionell“? Dann ist die Tendenz eher gegenläufig, denn die weißen Gesellschaften überaltern langsam und Kinder und Jugendliche werden zusehends zu einer exotischen Minderheit. Dazu auch auffällig kränklich und schlichtweg saublöd. NPCs! Leute, mit denen man nicht rechnen muß, während die Alten, die noch in den letzten Ausläufern der autoritären Gesellschaft sozialisiert wurden, bis ins hohe Alter dynamisch bleiben und sich effektiv gegen den toxischen Zeitgeist wehren.
Ganz anders sieht es, entgegen dem ersten Anschein, in Ländern wie, sagen wir, Algerien oder Nigeria aus. Diese Länder sind derartig von den Jungen bestimmt, daß von Traditionen, dem Respekt gegenüber Älteren und einer traditionellen Ordnung nicht mehr die Rede sein kann. Wir stehen dort vor einer Katastrophe der Haltlosigkeit und des Nihilismus, deren erste Ausläufer insbesondere in Gestalt des Islamismus und der kriminellen Abenteurer, die den Westen als „Asylanten“ heimsuchen. Der Antiautoritarismus des Westens ist harmlos im Vergleich zu dem, was sich in vermeintlich „traditionellen Gesellschaften“ vor unseren Augen zusammenbraut: eine Art antiautoritäre Zombieapokalypse.
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Das ist nicht etwa falsch, sondern – es ist falsch, weil es zu schematisch ist. In Deutschland ist es beispielsweise so, daß einige der Alten nach wie vor ihren „Idealen“ aus den 1960er und 1970er Jahre anhängen und deshalb diesen ganzen antiautoritären Unsinn, den jetzt ihre Kinder und Enkel ausbaden müssen, gerade heute vehement „gegen Rääächts“ vertreten. Wie Parasiten wälzen sie sich behaglich in der Scheiße, die sie selbst angerichtet haben, voller Angst, der Wind könnte sich drehen! Umgekehrt wachen angesichts der antiautoritären Zerstörung ihrer Gegenwart und Zukunft viele der Jungen auf und entwickeln sozusagen ein autoritär-traditionelles „1950er Jahre-Bewußtsein“.
Ähnlich in der Dritten Welt, wo einige der Jungen jene traditionelle Gesellschaft rekonstruieren wollen, die ihre Eltern und Großeltern in der Euphorie des Fortschritts weggegeben und dafür einen alles zerstörenden Nihilismus eingekauft haben.
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Aber selbst mit dieser Ergänzung, ist der Beitrag nicht funktionell koscher! Es wird nämlich so getan, als gäbe es einen Weg zurück, doch den gibt es definitiv nicht. Alles, was man tun kann, ist die Entwicklung zu bremsen und ihre zerstörerischten Austriebe zu kappen, aber… Die gesellschaftlichen Verhältnisse sind in Bewegung geraten und „Trägheit“ wird die Bewegung dieses gigantischen Ozeanriesen aufrechterhalten, egal was immer man auch unternehmen mag. Alles, was man tun kann, ist der Versuch, das Steuerruder so zu beeinflussen, daß der Ozeanriese einen vernünftigen Zielhafen ansteuert.
Langfristig muß an die Stelle der guten alten Zeit, in der man kaum Atmen konnte, weil auf allen Ebenen, selbst im Kleinsten, irgendwelche Autoritäten ganz direkt das Leben bestimmten, und an die Stelle der heutigen „Freiheit“, in der die Menschen wie Marionetten von einer zentralen Macht geführt werden – selbst bei ihrer vermeintlichen Rebellion (man denke nur an die regierungsamtlichen Demos gegen die einzige Oppositionspartei und all die zentral gesteuerten Modetrends, etwa transgender!)… Eine Arbeitsdemokratie muß an die Stelle sowohl der autoritären als auch der antiautoritären Gesellschaft treten, in der die einzige Autorität die jedem sofort spontan einsichtige Rationalität ist und in der entsprechend Freiheit einhergeht mit Verantwortung.
Die wahren Feinde von LSR sind nicht die üblichen Verdächtigen, etwa die Katholische Kirche oder irgendwelche Gutmenschen. Nein, es sind die, die den Glauben und den Altruismus verfluchen und die nur sich selbst anbeten – die kein höheres Wesen über sich anerkennen und deshalb in ihrem Tun frei von jedweder Moral, Ethik und Mitmenschlichkeit sind bzw. vermeinen zu sein. Teilweise sind sie sogar Anhänger von LaMettrie, Stirner, Reich und – Bernd A. Laska.
Wenn man nicht die Abbildung unten vor Augen hat, könnte man irrigerweise glauben, daß die Welt von Anhängern Max Stirners beherrscht wird, also daß die Weltverschwörer Stirnerianer sind. Hans G. Helms und Alexander Stulpe haben sehr dicke Bücher darüber geschrieben.
Um zu den Weltverschwörern zu gehören, mußt du dich zu den sieben Todsünden Trägheit, Neid, Völlerei, Wollust, Habgier, und schließlich Hochmut, d.h. zu Luzifer, bekennen, um schließlich, siebentens, im Zorn und im Namen Satans unaussprechliche Dinge zu tun, die dich, vom Über-Ich befreit, auf ewig aus der menschlichen Gemeinschaft ausschließen…
…schau dir die Kreaturen an, die ihre Seele an den Teufel verkauft haben, die Entertainer (Marke Madonna) mit ihren Musikvideos und die Politiker (Marke Macron) mit ihrer bösartigen Politik! EINFACH MAL DIE AUGEN AUFMACHEN! Die sieben Sprossen der „Stairway to Heaven“ führen schließlich zum letzten Raum im Schloß der blutigen Bestie:
Der Film zeigt das, was sie aus Kubricks Eyes Wide Shut herausgeschnitten haben…
Du willst mir sagen, daß ich dem Marquis de Sade, den bekennenden Satanisten Marx und Lenin und polymorph-perversen Psychoanalytikern wie Isidor Sadger und Paul Federn folgen soll?! DMF (Diderot, Marx, Freud) statt LSR?!
Drogenmißbrauch insbesondere Cannabis (Trägheit), Neid („Kleiner Mann“), Völlerei, Wollust und Habgier (orgastische Impotenz) und Hochmut (die Verlagerung von Energie weg vom Genital in den Kopf: „Hochnäsigkeit“) und schließlich sexueller Kindesmißbrauch und Mord (die blutige Zerstörung von Genitalien) sind das, wofür AUSGERECHNET LaMettrie, Stirner und Reich stehen sollen?!
Ich kann nur immer und immer und immer wieder und wieder und wieder auf Reichs Dreischichtenschema verweisen:

Das DOR in der Mitte wird sequestriert werden und die Fassade wird den Kern ausdrücken! Keine Ahnung warum, aber das findet sich alles ausgerechnet in den B-Movies von Roger Corman.
Um Marx richtig einordnen zu können, braucht man an sich nichts anderes lesen, als die Maßnahmen, die 1848 von Marx für die „fortgeschrittensten Länder“ vorgesehen waren und zwar „ziemlich allgemein“:
1. Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.
2. Starke Progressivsteuer.
3. Abschaffung des Erbrechts.
4. Konfiskation des Eigentums aller Emigranten und Rebellen.
5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.
6. Zentralisation des Transportwesens in den Händen des Staats.
7. Vermehrung der Nationalfabriken, Produktionsinstrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.
8. Gleicher Arbeitszwang für alle, Errichtung industrieller Armeen, besonders für den Ackerbau.
9. Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmähliche Beseitigung des Unterschieds von Stadt und Land.
10. Öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form. Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion usw.
Du wirst nichts mehr besitzen – und glücklich sein! Dir wird buchstäblich der Boden unter den Füßen weggezogen. Du wirst dich nie hocharbeiten können, auch nicht via deine Nachkommen, weil Einkommenssteuer und Erbrecht erfolgreiches Arbeiten bestrafen. Wehrst Du dich oder fliehst du, wird alles, was du besitzt, ersatzlos konfisziert. Zentralbankgeld, Zentralisation und Militarisierung aller Lebensbereiche, allgemeine Nivellierung, Meinungshoheit („Demokratieerziehung“) von der Kinderkrippe anwärts. Es ist alles wie in Nordkorea oder wie in der EUdSSR.
Ich erwähne sowas immer wieder, weil emotional schwerkranke Individuen die Orgonomie seit Jahrzehnten mit diesem Marxistischem Gedankengut sozusagen aufpeppen wollen. Diese pseudointellektuellen Armleuchter haben sogar die Pertinenz, einen auf die „Frühschriften“ von Marx zu verweisen, wo dieser sich als Humanist erweise. Zunächst einmal, euren „Humanismus“ könnt ihr euch sonstwo hinschieben. Und: bei Kröner gibt es beispielsweise die Ausgabe Die Frühschriften: Von 1837 bis zum „Manifest der Kommunistischen Partei“ 1848. Was soll man dazu sagen?
Kommunismus ist EMOTIONELLE PEST und nichts außerdem! Es ist die Rache von impotenten Seelenkrüppeln, die alle anderen auf ihr energetisches Niveau herabziehen wollen. Wir leben bereits in dieser rotfaschistischen Hölle:
Es ist vielleicht 30 Jahre her. Eine Krankenschwester erzählt mir eine launige Geschichte aus ihrem Berufsalltag: Die Gattin eines Patientin tritt an sie heran mit einem ganz speziellen Wunsch, so als sei der die Normalste Sache der Welt. Ihr Mann sei es gewohnt, daß sie ihm jeden Abend gegen 19 Uhr ein Klistier verabreicht, nur so könne er zur Toilette gehen. Das habe sie schon immer so gemacht, solange sie verheiratet sind. – Damals konnte man sich angesichts solche Moritaten vor Lachen kaum an sich halten. Es war ein Meme, das die gesamte zwangsneurotische bürgerliche Gesellschaft in ihrer ganzen Verkorkstheit bloßstellte. Heute hat sich die Sache, um mit Annalena zu sprechen, um 360° gedreht: das Ehepaar Müller gehört ,ob ihrer ganz besonderen Bindung aneinander, heutzutage zur Regenbogen-Avantgarde. Das Meme ist gestorben!
Kann man sich schlimmere erzreaktionäre Kriegstreiber vorstellen als die heutigen Grünen? Kann man sich sklavischere Diener des internationalen Großkapitals vorstellen als die Sozialdemokraten? Gibt es widerliche, lebensfeindlichere, sexualfeindlichere Spießer als irgendwelche Veganer mit grünen Haaren und „Neopronomen“? Jede katholische Nonne ist lebenszugewandter! Jeder ortsansässige Unternehmer ist kapitalismus-kritischer! Jeder Wehrmachtsveteran war pazifistischer als der grüne Hofreiter und die kichernde Völkerballexpertin! Jeder Dorfhonoratior war sexuell gesünder als all diese versdrucksten woken Arschkrampen.
Die verborten, „verpanzerten“, lustfeindlichen „Nazis“ meiner Jugend finden heute ihre Entsprechung bei den Rotgrünen. SIE sind die verbitterten, verhärmten, verbiesterten Blockwarte, die dich melden, wenn du aus der Reihe tanzt.
Was ist geschehen? Wir sind am Endpunkt der grundlegenden Wandlung von einer autoritären zu einer antiautoritären Gesellschaft angelangt. In ihrem Verlauf ist es zu einer Umwertung aller Werte gekommen. Das sieht man am augenscheinlichsten an den Memen. In meiner Jugend konnte man noch erbarmungslose Witze über Konservative machen und sie damit im Mark treffen. Heute haben nur noch Linke Angst vor Memen und rennen laut plärrend ständig zum Staatsanwalt, er möge doch endlich „Haß und Hetze“ Einhalt gebieten. Tja, das ist das Schöne an dieser Drehung von allem!
Erstmal, ohne Friedrich Engels hätten wir nie und nimmer von Marx gehört! Er wäre, wenn überhaupt, ungefähr so bedeutsam wie Moses Hess oder Bruno Bauer – eine Fußnote der Sozial- und Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts, mit der nur Spezialisten etwas anfangen können. Es war der Unternehmersohn und vierschrötige Lebemann Engels, der den weltfremden Marx zeitlebens ökonomisch über Wasser gehalten hat. Sogar eine nicht unbeträchtliche Anzahl der Artikel, die der „Journalist“ Marx verkaufte, hatte tatsächlich Engels geschrieben. Später war es Engels, der die frühe SPD finanzierte – unter der Bedingung, daß sie Marx als Partei-Ideologen akzeptierten. Engels hat nicht nur den die „Marxistische Weltanschauung“ erfunden, er war auch der erste Marxistische Apparatschik, der den gesamten Marx-Mythos künstlich fabrizierte.
Wie der ehemalige hochrangige „DDR“-Funktionär Hermann von Berg in den 1980er Jahren konstatierte, konnte Marx nur unter zwei Gruppen „wissenschaftlich“ reüssieren: erstens unter Historikern, die keine Ahnung von Ökonomie hatten, und zweitens Ökonomen, die keine Ahnung von dem tatsächlichen Entwicklungsstand der ökonomischen Wissenschaften Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts hatten. Beide konnten nicht einschätzen, daß Marx in der Wirtschaftslehre null Neuwert geschaffen hatte und nichts anderes als ein peinlicher Blender war. Insbesondere war in Friedrich Wilhelm Schulz‘ Buch von 1843, Die Bewegung der Production: eine geschichtlich-statistische Abhandlung zur Grundlegung einer neuen Wissenschaft des Staats und der Gesellschaft, alles zu finden, was ein Vieljahrhundert später Marx in seinem Kapital als wissenschaftliche Revolution verkaufen wollte. Nicht ohne Grund mußte er von seinen Anhängern und insbesondere Engels aus seiner Lethargie gerissen und praktisch gezwungen werden, endlich abzuliefern… Und zwar ein Produkt, das anfangs auf keinerlei Interesse stieß!
Von Berg hebt auch hervor, daß man sich von dem imposanten Umfang der Marx-Engelschen Gesamtausgabe nicht blenden lassen sollte, da Marx imgrunde nur drei Werke von Interesse verfaßt hat: Das Kommunistische Manifest von 1848, Das Kapital von 1867 und die Randglossen zum Parteiprogramm der SPD von 1875 – der Rest sind vollkommen vernachlässigbare Gelegenheitsschriften, Polemiken und, ähhh, Randglossen…
Mit dem Manifest fängt der Skandal schon an, denn knapp vier Jahre hatte sich der Nichtsnutz mit Ökonomie und Sozialismus beschäftigt und schon legte er die Summe seiner „Lebensarbeit“ vor, die er genau so auch hätte 30 Jahre später schreiben können. Die Ideologie war nicht Ausfluß seiner „wissenschaftlichen“ Bemühungen, sondern umgekehrt! Die Theorie des ganze zwei Jahrzehnte später erschienenen Kapitals hätte er bequem auf vielleicht 50 Seiten ausbreiten können – ohne irgendjemanden beeindrucken zu können. „Überzeugen“ tut einfach nur der Umfang, die alles erstickenden schier zahllosen Fußnoten und eine schlichtweg nicht nachvollziehbare Schreibe. Und was schließlich die „Randglossen“ zum Gothaer Parteiprogramm der SPD betrifft: die sind nicht ohne Grund erst posthum erschienen, denn sie sind wirklich nur Murx, den die Funktionäre der SPD nur peinlich berührt zur Kenntnis nehmen und beiseite legen konnten.
Das ist also der großartige Marx, mit dem linke „Reichianer“ die Orgonomen seit jeher plagen und als ignorante Idioten hinstellen wollen, die Reich gar nicht verstehen können.
Marx ist einfach nur Emotionelle Pest. Man nehme etwa das Ende von Das Elend der Philosophie von 1847, die Quintessenz des „Marxismus“ – sogar noch ein Jahr vor dem Manifest:
Inzwischen ist der Gegensatz zwischen Proletariat und Bourgeoisie ein Kampf von Klasse gegen Klasse, ein Kampf, der, auf seinen höchsten Ausdruck gebracht, eine totale Revolution bedeutet. Braucht man sich übrigens zu wundern, daß eine auf den Klassengegensatz begründete Gesellschaft auf den brutalen Widerspruch hinausläuft, auf den Zusammenstoß Mann gegen Mann als letzte Lösung? Man sage nicht, daß die gesellschaftliche Bewegung die politische ausschließt. Es gibt keine politische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine gesellschaftliche wäre. Nur bei einer Ordnung der Dinge, wo es keine Klassen und keinen Klassengegensatz gibt, werden die gesellschaftlichen Evolutionen aufhören, politische Revolutionen zu sein. Bis dahin wird am Vorabend jeder allgemeinen Neugestaltung der Gesellschaft das letzte Wort der sozialen Wissenschaft stets lauten: „Kampf oder Tod; blutiger Krieg oder das Nichts. So ist die Frage unerbittlich gestellt.“ (George Sand)
Man vergleiche das mit der dezidiert antipolitischen sozialen Orgonomie Reichs… Seit weit über 40 Jahren beschäftige ich mich jetzt mit diesem Murx – und möchte mehr denn je jedem „Marxistischen“ „Reichianer“ „Mann gegen Mann“ höchstpersönlich die Fresse polieren! Die Chuzpe dieser verpeilten Ignoranten verschlägt mir nach all den Jahren immer noch den Atem.
Ronald Reagan hat die blanke Emotionelle Pest in Wirtschaft und Außenpolitik angestachelt und Helmut Kohl hat der rotgrünen Untergangsagenda den Weg geebnet.
Es waren die 1980er Jahre. Seit Kennedy hatten in den USA die Demokraten mit immer gigantomanischeren Sozialprogrammen und orwellschen Eingriffen in die Wirtschaft die Ökonomie in den Sand gesetzt. Außerdem hatte der Rote Faschismus seit Vietnam weltweit einen Triumphzug ohne gleichen hingelegt und mit der Revolution im Iran hob der Islamismus erstmals sein Haupt. Es war Reagan, der sich diesem sicheren Weg in den Untergang entgegenstemmte, die Wirtschaft von ihren Fesseln befreite und die Sowjetunion in deren Untergang rüstete. Währenddessen leitete Kohl die vielbelachte „geistig-moralische“ Wende ein, um die sich abzeichnende rot-grüne Pest (den Roten Faschismus als Wassermelone getarnt) einzuhegen. Man kann sich heute gar nicht mehr ausmalen, wie degeneriert und „Marxistisch“ die 1970er Jahre tatsächlich waren!
Trotzdem triumphierte nach bzw. DURCH Reagan und Kohl die Emotionelle Pest wie nie zuvor und führte uns zu heute: kurz vor die Apokalypse… Mit der Befreiung der Wirtschaft ließ sich nämlich Reagan von seinen Beratern gleichzeitig aufschwatzen, wohlbegründete Regeln für die Finanzwirtschaft und zur Eindämmung monopolistischer Marktmacht ersatzlos zu streichen. „Freiheit!“ Riesige Vermögen wurden mit Finanzgeschäften gemacht, die volkswirtschaftlich ausschließlich zerstörerisch wirkten und wirklich rein gar nichts zum Wohlstand der Gesellschaft als Ganzer beitrugen. Legalisierte Wirtschaftskriminalität, deren Mechanismen nur Fachleute durchschauen. Gleichzeitig wurden durch Hedgefonds reihenweise Familienunternehmen aufgekauft, ausgeschlachtet, der Profit eingeheimst – und zerstörte Kommunen hinterlassen. Der volkswirtschaftliche Schaden war unermeßlich. Aus diesem Sumpf ist schließlich der wuchernde Krebstumor BlackRock entstanden, dem mittlerweile faktisch die westliche Welt gehört. Grüne, SPD, FDP und nicht zuletzt die CDU sind wirklich nichts anderes als Agenturen von BlackRock. Genauso in Frankreich, Großbritannien, Australien, überall!
Diese schwarze Krebskrake hat von Anfang an einen begehrlichen Blick auf den Jackpot dieses Planeten geworfen: die menschenleeren Weiten der ehemaligen Sowjetunion, mit ihren unermeßlichen Bodenschätzen und nicht zuletzt dem Kronjuwel der ehemaligen UdSSR: die Ukraine mit dem fruchtbarsten Boden der Welt, ihren Rohstoffen und den Bodenschätzen sowie Industrieanlagen in der Ostukraine. Wer das beherrscht und das richtig daraus zu machen weiß, dem gehört der Planet. Das wußte schon Hitler… Auf diese Weise kehrte sich der Kampf gegen die Emotionelle Pest (den Roten Faschismus) nach Reagan in sein diametrales Gegenteil: den ultimativen Triumph des (buchstäblich) Schwarzen Faschismus.
Ähnlich ist es mit dem Erbe Kohl bestellt: er und niemand anderes hat uns „Kohls Mädchen“ Merkel beschert und all die anderen Clowns. Man denke nur an Heiner Geißler und seinen „Euroislam“! Ich war dabei: all die ekelhafte Degeneration, die uns heute ins Gesicht springt, konnte sich erst unter vermeintlich „konservativer“ Ägide in der Gesellschaft wirklich im Kernbereich festsetzen und wie ein alles zersetzendes Schimmelpilzgeflecht ausbreiten. Der dümmliche Kohl wollte ja mit der Zeit gehen…