Posts Tagged ‘Robotik’

Warum ich LSR abgrundtief hasse und verachte

13. April 2026

Die drei Parias des Geistes (Laska) werden rehabilitiert und dergestalt ins diametrale Gegenteil verkehrt:

LaMettrie wird unisono auf den „Maschinenmenschen“ reduziert. Monoton taucht sein Name auf, wenn irgendwas von „Kybernetik“, „Robotik“ und „Transhumanismus“ die Rede ist. Der Mensch ist eine Maschine, in die man mittels Drogen irgendwelche Phantasma einspeisen kann:

Stirner wird immer wieder von allen möglichen Perversen und Transen ins Feld geführt: Psychische Gesundheit ist Spuk! Ich bin, wer ich bin!

Und schließlich Reich, der seine beiden Vorgänger in sich vereinigt. Dazu möchte ich ausnahmsweise KI zitieren:

Wilhelm Reich wird oft als eine Art „Urvater“ oder visionärer Vorläufer des Transhumanismus betrachtet, obwohl er primär als Psychoanalytiker und Begründer der Körpertherapie bekannt ist. Die Verbindung ergibt sich vor allem aus seinem Streben nach einer fundamentalen Überwindung menschlicher Limitierungen durch die Manipulation biologischer Energien.

Hier sind die zentralen Parallelen und Konzepte, die diese Einordnung stützen:

Überwindung des „Körperpanzers“: Reich lehrte, daß Menschen durch Erziehung und Trauma eine muskuläre und psychische Panzerung entwickeln, die den freien Fluß der Lebensenergie verhindert. Sein Ziel war die Befreiung des Menschen von diesen biologischen und psychischen Fesseln – ein Kerngedanke des Transhumanismus, der die biologischen Schranken des Menschen erweitern oder aufheben will.

Orgon-Energie als technologische Optimierung: Mit der Entdeckung der „Orgon-Energie“ und dem Bau von Geräten wie dem Orgon-Akkumulator versuchte Reich, die menschliche Vitalität und Gesundheit durch externe Apparaturen gezielt zu steigern. Dieser Ansatz, den menschlichen Körper durch Technik zu „optimieren“ oder zu heilen, ist ein Grundpfeiler transhumanistischen Denkens.

Wissenschaftlicher Messianismus: Reich glaubte, durch die Entschlüsselung der Lebensenergie eine universelle Lösung für Krankheiten und gesellschaftliche Mißstände gefunden zu haben. Diese Vision einer durch Wissenschaft und Technik herbeigeführten „perfekten“ Existenz spiegelt den Optimismus moderner Transhumanisten wider.

Vordenker der Transformation: Während Reich sich auf die biologisch-energetische Ebene konzentrierte, zielen heutige Transhumanisten auf digitale oder genetische Upgrades ab. Beide eint jedoch der radikale Bruch mit dem traditionellen Menschenbild und die Überzeugung, daß der Mensch kein „fertiges“ Wesen ist.

In der Rezeption wird Reich daher oft als jemand gesehen, der die Grenzen zwischen Psychologie, Biologie und Technologie aufbrach, was ihn zu einer inspirierenden, wenn auch umstrittenen Figur für transhumanistische Strömungen macht.

Und was spezifisch die gesellschaftliche Zersetzung mit den Themen Geschlecht und Sexualität betrifft das folgende. Die Beispiele mögen antiquiert sein, doch es zeichnen sich Tendenzen ab, daß es in diese Richtung mit der Reich-Rezeption weitergeht.

1. Feminismus (Körperpolitik & Patriarchatskritik)

Alice Schwarzer: In ihrem frühen Werk (z.B. Der kleine Unterschied und seine großen Folgen) und in der Zeitschrift EMMA finden sich Spuren von Reichs Thesen zur sexuellen Unterdrückung der Frau als politisches Machtmittel.

Germaine Greer: In ihrem Klassiker Der weibliche Eunuch (1970) bezieht sie sich auf Reich, um zu erklären, wie Frauen durch gesellschaftliche Unterdrückung ihrer Sexualität und Lebensenergie entfremdet werden.

Shulamith Firestone: In The Dialectic of Sex (1970) verbindet sie Marx und Freud, nutzt dabei aber stark Reichs Ansatz, daß die sexuelle Revolution die Basis für die soziale Revolution sein muß.

Dianne Post: Die US-amerikanische Feministin bezog sich später explizit auf Reichs Analysen zur autoritären Familienstruktur als Keimzelle des Patriarchats.

2. Homosexuellenbewegung & Sexualpolitik

Hans-Georg Stümke: In seinem Standardwerk Homosexuelle in Deutschland analysiert er, wie die frühe Schwulenbewegung der 70er Jahre (z.B. die HAY in Berlin) Reich als theoretisches Fundament nutzte, um den Zusammenhang zwischen Faschismus und Homophobie zu erklären.

Rosa von Praunheim: Sein Film Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (1971) atmet den Geist von Reichs „Sexualökonomie“. Der Titel spiegelt Reichs Idee wider, daß die Umwelt (die Gesellschaft) das Individuum neurotisch macht.

Guy Hocquenghem: Der französische Theoretiker (Das homosexuelle Begehren, 1972) radikalisierte Reichs Thesen und verband sie mit Deleuze/Guattari, um die bürgerliche Moral als Unterdrückungsmechanismus zu entlarven.

Reimut Reiche: In Sexualität und Klassenkampf (1968) setzte er sich intensiv mit Reich auseinander, um die sexuelle Befreiung innerhalb der Studentenbewegung theoretisch zu begründen (wenn auch kritisch gegenüber Reichs späterem „Biologismus“).

3. Übergreifende Vordenker (Frankfurter Schule)

Herbert Marcuse: Er ist die wichtigste Brücke. In Triebstruktur und Gesellschaft (1955) rehabilitierte er Reich für die Neue Linke. Ohne Marcuses Reich-Rezeption hätte es die theoretische Grundlage für die sexuellen Revolten der 68er (Feminismus und Gay Lib) so nicht gegeben.

Reichs phänomenologische Naturwissenschaft (Teil 4)

18. Februar 2026

Man könnte demnach einwenden, daß Goethe, Husserl und schließlich Reich das genaue Gegenteil des denkbar radikalen „Nominalismus“ Max Stirners verkörpern, bei dem es um den Gegensatz zwischen dem „lebenvollen Einzelnen“ und dem „leeren, leblosen Begriff“ geht (Stirner: Der Einzige und sein Eigentum, reclam, S. 254).

Hat nicht Reich die „orgastische Potenz“ bzw. die „Genitalität“, das „Orgon“ bzw. „die kosmische Lebensenergie“ und die Hegelsche Dialektik bzw. den Dialektischen Materialismus in Gestalt des „orgonomischen Funktionalismus“ mit seinen „kosmischen Formgesetzen“ als „Allgemeinheiten“ hingestellt! Allein schon seine Definition einer allgemeingültigen „Gesundheit“!

Es geht aber genau darum, daß es bei den Allgemeinheiten gar nicht um ein philosophische Problem geht, sondern um den einen Faktor: das, was Laska, etwas hilflos als „irrationales Über-Ich“ bezeichnet hat. Jeder Physiker weiß, daß die Welt nach „Platonistischen“ Gesetzen, sozusagen dem „rationalen Über-Ich“, funktioniert und jeder gegenständliche bildende Künstler weiß, daß er vor der Wirklichkeit nicht kapitulieren muß, denn alles läßt sich quasi kubistisch auf wenige Formen reduzieren, die dann nur „ausgemalt“ werden müssen.

Stirners „Nominalismus“ kann uns gleichgültig sein. Laska führt aus, daß Freud für die bunte absolut unerschöpfliche Erscheinungswelt der Neurosen stand, sozusagen für „Diversität“, während Reich quasi „Platonistisch“ der einförmigen Gesundheit das Wort redete (Laska: Status der Reich’schen Theorie. C. Freuds „Kommentar“ zu Reich. Wilhelm Reich Blätter 3/80:114-163, 1980).

  • Freud: „Nur das Zusammen- und Gegeneinanderwirken beider Urtriebe Eros und Todestrieb erklärt die Buntheit der Lebenserscheinungen.“
  • Reich: „Die sogenannte individuelle Differenzierung der Menschen ist heute im wesentlichen ein Ausdruck überwuchernder neurotischer Verhaltungsweisen.“

Als guter Demokrat preist Freud hier die Panzerung (sich wechselseitig blockierende und verstärkende Triebe), während Reichs Haltung an Schneeflocken denken läßt, die allesamt einförmig sechseckig sind – und doch gibt es keine zwei Schneeflocken, die identisch sind. Hegels Identität von Identität und Nichtidentität bzw. Reichs gleichzeitige Einheit und Gegensätzlichkeit.

Das Problem bei Stirner ist, daß diejenigen, die wegen ihrer Degeneration gesellschaftlich ausgestoßen sind, sich als „Eigner ihrer selbst“ gerieren, und wirklich alles, was sie als Zumutung empfinden, als „Fremdbestimmung“ denunzieren können. Dieses Problem hat Reich einfach durch die simple Überlegung gelöst, daß du nicht wirklich du selbst bist, wenn lebenswichtige Reflexe bei dir nicht auslösbar sind. Das fängt beim Gewebeturgor an, geht über die Auslösung des Brechreizes bis hin zum Reich‘schen Orgasmusreflex, der dich unmittelbar mit kosmischen Funktionen verbindet (siehe Die kosmische Überlagerung).

Hier sind wir wieder beim Problem des radikalen Nominalismus Stirners (die Hypostasierung des Individuellen): man kann Stirner dergestalt radikal interpretieren, aber dabei kommt dann doch stets ein lauwarmer Extremliberalismus heraus. Wirklich radikal ist es aber, Stirner im Sinne Laskas zu lesen. Es geht hier nicht um alte scholastische Scheinprobleme, sondern um die Liquidierung des verinnerlichten Fremden: das erst durch dessen Auflösung zum Selbst wird. Dann tritt der „Naturbursche“ Stirners, das „Menschentier“ Reichs, zutage und mit ihnen Naturgesetzlichkeiten, die nur das Wort mit menschlichen „Gesetzen“ gemein haben. Stirner spricht vom „Natursohn“, will die Ernüchterung (Stirner, S. 181), d.h. zu den „eigenen Gefühlen“ kommen (ebd., S. 70), die der „menschlichen Natur“ (ebd., S. 372), der Stimme des Fleisches entsprechen (ebd., S. 68).

Solche Überlegungen bringen mich zu einem Bekenntnis zum Naturrecht, wohl wissend, daß 99,9 Prozent aller, die etwas Fundiertes über Stirner sagen können, Stirner als geradezu den Gegner des Naturrechts hinstellen. Philosophisch und philologisch zu recht.

Mit Stirner antworte ich: daß „Gott, Gewissen, Pflichten, Gesetze usw.“ bloße Flausen sind, „mit denen man Euch Kopf und Herz vollgepfropft und Euch verrückt gemacht [hat]“. Während „die Naturstimme“ eben, so Stirner, keine teuflische Verführerin ist, sondern umgekehrt vielmehr Gottes- und Gewissensstimme „Teufelswerk“ sind: „das Unkraut der Selbstverachtung und Gottesverehrung (…), [welche] die jungen Herzen verschlämmen und die jungen Köpfe verdummen“ (ebd., S. 179).

Diese „Naturstimme“ ist mir besonders wichtig angesichts der oben beschriebenen mechanistischen Weltanschauung, die heute in KI und Robotik kulminiert. Reich hat sich in Massenpsychologie des Faschismus breit darüber ausgelassen, daß der Mensch sich abpanzerte, also das Über-Ich triumphierte, als er sich mit dem identifizierte, was sein bloßes Werkzeug ist: die Maschine. Der Mensch versuchte das Lebendige mit Hilfe des Modells einer Maschine zu erklären und wurde dabei selbst maschinell: ein Teufelskreis.

Das Reich des Teufels (Teil 7): Die Kirche Satans

21. August 2023

Warum ist das Leben der gefallenen Engel eine derartige Tortur? Weil sie entgegen ihrer „engelhaften“ Natur leben – gegen ihre Natur leben, werden sie von ständigem Selbsthaß geplagt. Das sieht man etwa in der 2SLGBTQIA+„Community“, insbesondere bei den Transleuten, „die im falschen Körper geboren wurden“. Sie mögen vor „Pride“ fast platzen, tatsächlich hassen sie sich aber selbst. Etwa so wie die Drag Queen, die ohne Schminke und Firlefanz ein Häufchen Elend ist. Transgender ist nichts anderes als eine (teilweise grausige wortwörtliche) Selbstverstümmelung.

Viele Stirnerianer berufen sich auf das „non serviam“ Luzifers und sind überhaupt erst zu Stirner gekommen, um ihre 2SLGBTQIA+Sein ideologische rechtfertigen zu können. „Ich bin ich selbst!“ Das grundlegende Mißverständnis könnte aber kaum größer sein, denn wer gegen seine Natur, seinen bioenergetischen Kern („Gott“) rebelliert, ist eben nicht er selbst, sondern spielt eine fremde Rolle, die er im tiefsten Herzen selbst verachtet. Wichtiger ist aber, daß er Kinder in diesem Sinne erzieht, d.h. in ein Leben der Selbstverachtung und des Selbsthasses führt. Freaks gebären Freaks. Nichts anderes ist die Satansmesse „Drag Queen Hour“.

Dabei ist das „transgender“ („Du bist nicht kein Körper!“) nur die Vorbereitung auf das „transhuman“: du kannst sein was du willst, da du keinen Kern, keine Natur, keine Seele hast. Werkzeuge dafür sind nicht nur Hormone (Biochemie) und das Skalpell, sondern vor allem die Kombination von Robotik, Mikroelektronik und Genetik. Satan schwingt sich zu Gott auf und nutzt den bereits erwähnten „Bauplan der Natur“, um eine eigene Schöpfung zu kreieren. Da wie erläutert der abgrundtiefe Selbsthaß in ihr angelegt ist, ihr eigentliches Fundament ist, wird das natürlich in der Selbstzerstörung münden. Man schaue sich um: das ist genau das, worauf das Streben aller Mächtigen und aller Ideologen gegenwärtig hinausläuft. Das ist das, was Reich als „Emotionelle Pest“ bezeichnet hat. Es ist alles mehr als offensichtlich, doch niemand sieht, was vorgeht…

Wie Kommunisten und Großkapitalisten zusammenarbeiten

9. Mai 2023

Du kannst von Dir aus unmöglich entscheiden, ob entartete „Kunst“ wirklich Kunst ist. Das entscheidet der Kunsthändler für dich bzw. die Milliardäre, die diese „Kunst“ kaufen. Die entarteten Künstler (Kommunisten, d.h. pseudo-liberale Charaktere) zerstören deine Seele und die Geier (Kapitalisten, d.h. schwarz-faschistische) laben sich an dem zerrissenen Kadaver deiner Seele. Das wird insbesondere in der modernen „Musik“ deutlich, die getreulich die zerrissenen Seelen widerspiegelt.

Und man glaube nicht, daß das in den Wissenschaften anders ist. Wer allen Ernstes glaubt, daß die letzte „Pandemie“ und die „Impfung“ oder das mit dem „Klimawandel“ irgendwas mit Wissenschaft zu tun hatte bzw. hat, ist entweder schlecht informiert oder ein Idiot! Spätestens seit den 1930er Jahren wird das, was offiziell als Wissenschaft anerkannt wird, einzig und allein von der Rockefeller Foundation und ähnlichen Agenturen des Großkapitals bestimmt. SIE entschieden über das Orgon und nicht etwa das Labor!

Wer sich auch nur etwas mit dem Wissenschaftsbetrieb auskennt, weiß, daß es einzig und allein um die Finanzierung geht. Mach irgendwas mit „Klima“ oder „Gender“ oder „Trans“ und die Sache wird mit Geld überschüttet. Betreibe wirkliche Wissenschaft und du kannst Taxifahrer werden!

Und bei all dem stehen die Kommunisten in vorderster Linie. Sie stellen den „antifaschistischen“ Terror, der jeden mundtot macht, der es wagt, an „der Wissenschaft“ zu zweifeln und auch nur irgendeine Meinung zu vertreten, die den Interessen des Großkapitals widerspricht. Sie stellen praktisch 100% aller Gesellschafts-„Wissenschaftler“ und selbst unter Naturwissenschaftlern wirst du kaum noch politische Abweichler finden.

Dabei darf man nicht zu kurz, d.h. Marxistisch, denken, denn letztendlich geht es gar nicht so sehr um Geld. Man schaue sich etwa die „Werbung“ an, die konsequent am Kunden vorbeizielt und ihn stattdessen zu indoktrinieren bzw. zu desensibilisieren versucht. Werbefernsehen? Du denkst, du bist in Schwarzafrika und das ganze geht dich nichts an! Es scheint als sollten nur noch Schwuchteln und Freaks die Produkte kaufen, etc. Oder, bestes Beispiel, man nehme Hollywood: ein Spielfilm nach dem anderen geht an den Wünschen des Publikums vorbei und zerstört systematisch selbst unsere Populärkultur und deren Helden. Erinnert sei an die letzten „Star Wars“-Filme, die geradezu darauf ausgerichtet waren, die Marke zu vernichten, bei der es letztendlich um den Kampf gegen ein zentralistisches Regime mit Hilfe, ja wirklich, der Orgonenergie (sic!) ging. Die Helden unserer Kindheit werden in den Dreck getreten und durch passendere Vorbilder ersetzt. Für dieses Programm werden Milliarden in den Sand gesetzt. Es geht nämlich ganz und gar nicht um den kurzfristigen Profit, sondern um eine langfristige Agenda der Kontrolle.

Es geht um die Emotionelle Pest, d.h. Neurotiker wollen ihre Umwelt ihrer Charakterstruktur anpassen. Sie ertragen keine spontane Bewegung, nicht das freie Auf und Ab der Erregung, keine unabhängigen Standpunkte, also kein klares Denken. Das vereinigt den gesellschaftszersetzenden pseudoliberalen Charakter mit dem schwarz-faschistischen „Übermenschen“, für den wir alle weniger als bloßes Viehzeug sind, das eh durch KI, Robotik und 3D-Drucker zunehmend überflüssiger werden wird.

Hört sie euch doch an, wie beide Seiten (Kommunisten und Großkapitalisten) unisono verkünden, daß nach der „modernen Wirtschaftswissenschaft“ die Inflation nichts mit Gelddrucken zu tun hat und daß angesichts des „Klimawandels“ die Demokratie immer mehr zu einem Klotz am Bein des Fortschritts, gar des Überlebens der Menschheit wird. Gemeinsam kämpfen sie für Multikulti und die „Rechte“ immer bizarrerer Minderheiten. Gemeinsam nehmen sie den Mittelstand und andere Nester des Widerstands gegen die Globalisierung in die Zange, wobei ihr Waffenarsenal drei Kategorien kennt: 1. die geistige Ebene: woke Moral (du bist Antisemit, Verschwörungstheoretiker, „phob“), 2. die materielle Ebene: „monopolkapitalistischer Antikapitalismus“ frei nach Marx und 3. die energetische Ebene: die Zerstörung deines Gefühlslebens.

Für Punkt 3 ist Hip-Hop ein Beispiel. Anfangs war es ein authentischer Ausdruck der schwarzen Jugendkultur in Amerika, die sich mit „Earth, Wind and Fire“ ähnlich schlecht identifizieren konnte, wie die weiße Punk-Generation mit „Led Zeppelin“. Schnell nahm sich die Musikindustrie dieser, wenn man so will, Volksmusik, mit der die eigene Situation reflektiert wurde, an und sie wurde ein absolut toxischer Faktor, Stichwort „Gangster-Rap“, der die privatisierten Gefängnisse, in die dieselben Investoren mittlerweile ihr Geld gesteckt hatten, mit Schwarzen füllte. Die „Black Community“ ist zerstört und willige Verfügungsmasse in den Händen der Kommunisten („Reparationen“). Mittlerweile hat dieses Gift auf die Jugend der gesamten Welt übergegriffen. Man höre sich doch diese toxische Mischung aus jede natürliche Pulsation zerschreddernder „Musik“, menschenverachtenden Texten und mörderischem Gangster-Getue an!

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 3

27. Januar 2019

orgonometrieteil12

3. Reich als Neoanimist

Die Orgasmustheorie ist tot, weil es den Menschen nicht mehr gibt

29. Juni 2017

In seiner Orgasmustheorie ist Reich ein Kind des 19.Jahrhunderts, das gefesselt war vom Problem der psycho-physiologischen Folgen der „Samenverschwendung“, die zur Gehirn- und Rückenmarksschwindsucht und zur „Neurasthenie“ (Freud) führt – sie entspricht so Reichs „orgastischen Impotenz“.

In der antiautoritären Gesellschaft ist für die Orgasmustheorie kein Platz mehr, da sich der Mensch grundlegend anders empfindet: nicht mehr als „Haushalt“ mit Zufuhr und Abfuhr, nicht als „Dampfkessel“ mit einem Ventil, nicht als „Blase“, die platzen kann, etc., sondern infolge von Genetik („Code“, „Programmierung“), Robotik und Digitalisierung als „Hardware“, auf der „Software“ abgespielt wird. „Sex findet im Kopf statt.“ Wir sind vollkommen andere Lebewesen, eine komplett andere Spezies. Ja, den Menschen selbst gibt es nicht mehr. Der Transhumanismus holt nur physisch nach, was „metaphysisch“ längst eingetreten ist!

Du kannst mir mal am Hobel blasen!

22. Dezember 2016

Kuang-Yi Ku von der Design Academy in Eindhoven, Niederlande, ein Zahnarzt, der zum Künstler wurde, will im Zahnlabor des King’s College in London die Art und Weise, wie wir über Medizin denken, mit Hilfe von Sexprothesen verändern. Sein Workshop ist Teil der Ausstellung „Mouthy“ der Science Gallery, in der Werke gezeigt werden, in denen sich Kunst und Wissenschaft vereinigen. In dem Artikel, in dem seine Arbeit vorgestellt wird, heißt es:

Die Wissenschaft hat keine große Erfolgsbilanz vorzuweisen, wenn es darum geht, menschliche Sexualität in Forschung und Praxis zu integrieren. Die Zahnmedizin betrachtet beispielsweise drei Funktionen für die Mundhöhle: Ästhetik, Aussprache und Kauen. „Es gibt eine andere Funktion, Sex, die in den Lehrbüchern nie erwähnt wird“, sagt Ku. „Ich komme aus der Homosexuellen-Gemeinschaft und ich erkannte, daß die Ausbildungsinstitute der Medizin sehr patriarchalische Systeme sind, sehr ernst, und die Professoren sind sehr traditionell, vor allem in den asiatischen Ländern. Folglich wollte ich mich diesem Zusammenhang nähern.“

Resultat ist eine Zahnprothese, die die Fellatio lustvoller machen soll. Zum erwähnten Workshop gehören auch Frauen aus der LGBT-Gemeinschaft der Universität. Fellatio-Hilfen sind für Lesben zwar irrelevant, doch die LGBT-Gemeinschaft sei im ganzen offener eingestellt, was Körperveränderungen betrifft, und sie böte so eine hervorragende Plattform dafür, wie Kunst und Wissenschaft zu diesen körperlichen Modifikationen beitragen könnten. Kuang-Yi Ku selbst plant, seine Prothese schließlich mit lebendem Gewebe zu überziehen und fest im Gaumen zu verankern und dergestalt den Mund so zu modifizieren, wie es den sexuellen Präferenzen des betreffenden Klienten entspricht. Der Leiter der Science Gallery sieht den umfassenden Zusammenhang:

Ein Gutteil des Denkens über Gesundheit löst sich vom Aufheben des Negativen von Krankheit, Tod, Schmerz und bewegt sich zu etwas das ihm eigen ist, den positiven Dingen, die wir mit Hilfe aller möglichen Interventionen anstreben sollten. Das ist demnach Teil einer Bewegung, die Technologie einsetzt und Wissenschaft benutzt, um das Leben zu verbessern und nicht nur um Schaden zu mindern.

Wie man bei Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia nachlesen kann, hat sich der linksliberale Charakter, also genau jene Klientel, die heute die entarteten Kunstgalerien und die „Wissenschaft“ dominieren, vollständig von seinem bioenergetischen Kern gelöst. Sexualökonomische Analysen im Sinne Reichs findet man heutzutage nur in konservativen Publikationen, während sich die linksliberalen in Geschlechtsgleichschaltung („Gendermainstreaming“) erschöpfen. Die Verknüpfung der Sexualwissenschaft mit ihren biologischen Grundlagen, wie Reich sie in der Orgonbiophysik vorexerziert hat, nimmt heute eine extrem „antibiologische“ Wende, d.h. die Körper sollen mit Hilfe von Robotik, Schnittstellen zum Computer und genetischen Modifikationen so modifiziert werden („Transhumanismus“), daß sie den pervertierten Trieben des gepanzerten Menschen entsprechen.

Die Zukunft wird ein Horrorfilm sein, dessen Grauen unser jetziges Vorstellungsvermögen übersteigt. Die einzige Überlebenschance der Menschheit ist die allgemeine Verbreitung der von Elsworth F. Baker und Charles Konia entdeckten soziopolitischen Charakterologie im allgemeinen und die Analyse des liberalen Charakters im besonderen. Siehe dazu Dr. Konias Blog http://www.orgonomie.wordpress.com.