Ich habe mich eingehend mit der „Widerstandsarbeit“ der Sozialisten und Kommunisten gegen das Dritte Reich auseinandergesetzt. Am Ende fragt man sich, was das eigentlich alles sollte, welchen Sinn die teilweise lebensgefährlichen Unternehmungen hatten. All das Gezänk zwischen den verschiedenen Fraktionen und Parteien „des Widerstands“, das sich in ganzen Bibliotheken voller leerem politischen Geschwafel und tödlich langweilig ausgewalzten Parteiinterna niedergeschlagen hat. Schließlich ist mir aber doch der Sinn in diesem Nonsens aufgegangen, als ich von der Rechtfertigung von Jacob Walcher, Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD) im Ausland erfuhr. Bei Kriegsende, „wertete er den Erfolg vor allem darin, daß die Gastländer durch die Presse-, Publikations- und Öffentlichkeitsarbeit der SAP über die nationalsozialistische Diktatur aufgeklärt wurde, die es dem englischen Premierminister Neville Chamberlain und dem französischen Premier Eduard Daladier unmöglich gemacht habe, vollends vor Hitler zu kapitulieren, was sie letztlich gezwungen habe, Deutschland den Krieg zu erklären“ (Gertrud Lenz: Gertrud Meyer, Paderborn 2013, S. 110).
Angesichts der zig Millionen Kriegsopfer und der vielleicht 3000 Toten, die auf das Konto des Nationalsozialismus vor dem Krieg gingen, hält sich meine Begeisterung für die Aufklärungsarbeit in Grenzen. (Der Ku-Klux-Klan, ein Organ der Demokratischen Partei, hat genausoviel Menschen ermordert.) Oder mit anderen Worten: an den Händen dieser „Öffentlichkeitsarbeiter“ klebt Blut und hat seit jeher Blut geklebt. Sie haben den Sieg der Bolschewiki herbeigeschrieben, genauso wie den von Mao Tse Tung oder Fidel Castro, drei der mörderischten Regime der Weltgeschichte. Sie haben den Sieg Nordvietnams herbeigeschrieben (bzw. „herbeigesendet“) und standen knapp davor, den Sieg des Weltkommunismus im Kalten Krieg zu erreichen. Beinahe hätten sie Hillary Clinton an die Macht gebracht und damit den Dritten Weltkrieg zu verantworten. Die Exemplare der New York Times kann man, nachdem sie sich 100 Jahre mit dem Blut der 100 Millionen Opfer vollgesogen hat, auswringen.
Reich hat sich 1937, mit der Entwicklung seines Konzepts der Arbeitsdemokratie, spätestens aber 1947, mit dem Angriff Mildred Bradys, von diesem „antifaschistischen“ Milieu losgesagt und es schließlich aktiv bekämpft.
Im Rahmen der Aufarbeitung von Reichs Gesamtwerk, und nicht zuletzt infolge der Öffnung des Reich-Archivs im Jahre 2007, sind Bestrebungen imgange Reichs Konzept „Arbeitsdemokratie“ mit den linken Konzepten einer „sozialem Demokratie“ zu verknüpfen, wie sie seit Anfang des 19. Jahrhunderts von Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchisten entworfen wurden. Reich war schließlich in der „sozialen Demokratie“ des „Austromarxismus“, der kommunistischen Massenparteien (jedenfalls war die KPD eine und vieles war wie ein Probelauf der späteren „DDR“) und der linkssozialistischen Splittergruppen im Skandinavischen Exil politisch sozialisiert worden. Sie alle sahen sich als die einzig konsequenten „Sozial-Demokraten“, im Gegensatz zur rein formalen Demokratie bürgerlicher Provenienz.
Leider ist die Vorstellung, daß die Arbeitsdemokratie in irgendeiner Weise eine Fortführung der sozialen Demokratie sei, irreführend. In der sozialen Demokratie geht es nämlich
um die Demokratisierung aller Lebensbereiche („Demokratie darf am Werkstor nicht aufhören!“),
die Durchsetzung von Interessen mit demokratischen Mitteln („Frauenbewegung“, „Schwulenbewegung“, „zivilgesellschaftliches Engagement“, etc.) und
die Ersetzung der üblichen bürgerlichen Politik, bei der es nur um „harte Themen“ geht (Handelsabkommen, Militärfragen, Fragen der Staatsorganisation, etc.), durch Gesellschaftspolitik, bei der es um „weiche Fragen“ geht, etwa um das Familienleben, insbesondere aber um die Frage der „sozialen Gerechtigkeit“.
Man muß diese drei Punkte nur kurz überfliegen, um sofort zu sehen, daß sie das genaue Gegenteil der Arbeitsdemokratie darstellen, nämlich ein Agierfeld der Emotionellen Pest. Das fängt damit an, daß der Schriftsetzer mitbestimmen will, was der Redakteur in der Zeitung abdruckt. Eine krassere Negierung der Arbeitsdemokratie kann man sich kaum vorstellen! Quer zu allen Arbeitsbeziehungen werden die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Vorlieben, etc. gegeneinander in Position gebracht und damit die Arbeitsdemokratie ebenfalls im Kern angegriffen. Ähnlich ist es damit bestellt, wenn sich die Politik in jeden Bereich der Gesellschaft einmischt. Beispielsweise werden Frauen gedrängt, ihre Kinder so früh wie nur irgendmöglich Kinderkrippen zu überantworten, um wieder für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Mit immer neuen Vorgaben, wird es den Ärzten praktisch unmöglich gemacht, ihren Beruf vernünftig (d.h. arbeitsdemokratisch) nachzugehen – und so in praktisch allen Berufen.
Ich habe mir den Film Er ist wieder da angeschaut – und mich geärgert. Erstens wird Hitler als eine viel zu drahtige und dynamische Persönlichkeit gezeichnet. Und zweitens wird er instrumentalisiert, um jeden nationalen Widerstand in die Nazi-Ecke zu stellen: Pegida, Wilders, LePen. Wir seien verführbar mit „einfachen Lösungen“, die Demokratie sei nur ein Firnis über dem animalisch Bösen und die Umerziehung des Deutschen Volkes sei noch nicht abgeschlossen, da es immer noch nach Führung lechze. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Art von „Antifaschismus“ verachte.
Er ist wieder da ist Emotionelle Pest, denn der Film zeichnet einen geschönten, ansprechenden Hitler, den es nie gegeben hat. Ein Wiedergänger von Hans Albers spielt Hitler! Hitler war ein linkischer Mensch und alles anderes als souverän im Auftreten. In einer „Fernseh-Demokratie“ wäre er nie an die Macht gekommen, aber genau das Gegenteil ist das Thema des Films: Hitler als souverän agierender Medienstar, der in Interviews brilliert, gar Humor (d.h. Selbstdistanz) hat. Hitler, Humor!! In dem Film ist es Hitler, ausgerechnet Hitler, der der zweiten Hauptfigur Ratschläge darüber gibt, wie man eine Frau erobert und prompt setzt der Protagonist dies erfolgreich in die Tat um. Ausgerechnet Hitler, der sich nur an Kindfrauen herantraute, der alles andere als drahtig war, dessen Körperhaltung schlaff war, dessen Uniform nie paßte, dessen Hut immer zu groß war! Man fragt sich wirklich, inwieweit die Filmemacher Hitleristen sind, denn sie inszenieren diesen entscheidungsschwachen Bohémien zu einem übermenschlichen Helden, so wie es Goebbels und Riefenstahl vor ihnen taten. Im Jahre 2016 wird der Hitler-Mythos zelebriert! Hitler als Macher!
Um der pestilenten Sauerei dann auch noch die Krone aufzusetzen, werden die heutigen Kämpfer gegen die moderne Form des Faschismus, nämlich gegen Salafismus und wertezersetzenden Globalismus, als Wiedergänger Hitlers gebrandmarkt, indem ihre Gesichter an strategischen Punkten des Films immer wieder eingeblendet werden. Ihre Anhänger werden als Dummbratzen gezeichnet. Es gibt in diesem Land nur eine einzige sinnvolle Parallele zum Großdeutschen Reich und seinem Untergang: eine wahnsinnig gewordene Merkel, ein auf Kadavergehorsam getrimmtes Pseudoparlament und eine gleichgeschaltete Lügenpresse. Dieses filmische Machwerk reiht sich da perfekt ein.
Kurz, dieser Film ist das Produkt des in wirklich jeder Hinsicht gescheiterten, vollständig verpeilten faschistischen „Antifaschismus“ der Nachkriegszeit. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte!
In dem Interview unten wird exakt gezeigt, wie wir in eine neue pestilente Diktatur abgleiten:
Das war 2012, mittlerweile ist es um Potenzen schlimmer!
Wäre nicht viel zu tun? Lauter „orgonomische“ Gesetze könnten eingebracht und „orgonomische“ Prinzipien angewendet werden! Tatsächlich würde ein „orgonomischer Kanzler“, der diesen Namen verdient, rein gar nichts bzw. weniger als gar nichts tun, d.h. er würde die gesamte Gesetzgebung seit etwa 1973 rückgängig machen, als die „Gesellschaftspolitik“ begann, die normale Politik zu überwuchern.
Die Menschen sollen selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und alles, was man tun kann, ist ihnen dabei sowenig Steine in den Weg zu legen wie irgend möglich. Nur ein Beispiel: Es gibt derartig viele Gutmenschen, deren gesamtes Fühlen und Denken dem Wohlergehen der „Unterprivilegierten“ gilt. Gut, schaffen wir den Sozialstaat ab, dann können sie sich frei entfalten und das Elend weitaus effektiver bekämpfen als ineffiziente Bürokratien. Auch die ach so moralischen Christen könnten sich endlich entfalten und „den Armen dienen“!
Alles, was ein genuin orgonomischer Kanzler zu tun hätte, wäre die Bekämpfung der Emotionellen Pest, insbesondere solcher Linker, die gar nicht selbst den „Armen und Entrechteten“ praktisch helfen wollen, sondern das Thema der „sozialen Gerechtigkeit“ nur benutzen, um selbst an die Macht zu kommen.
Gesetze und das gesamte Rechtssystem sind nur ein Ausdruck der gesellschaftlichen Panzerung (individuelle Fälle werden in das Prokrustesbett allgemeiner „Gesetze“ gezwängt!). Sie sollten auf ein notwendiges (!) Mindestmaß zusammengestrichen und die freiwerdenden Kapazitäten einer einzigen Aufgabe gewidmet werden: der Ausmerzung der aktuellen Emotionellen Pest und der Prävention neuer Ausbrüche dieser schlimmsten aller Epidemien.
Heute haben wir es weltweit mit zwei Bewegungen zu tun: erstens der Zeitgeist-Bewegung und zweitens der libertär-konservative Bewegung um Donald Trump.
Es ist der alte Gegensatz von Sozialismus und Freiheit, Marxismus und Kapitalismus, Mechano-Mystizismus und Funktionalismus in einem zeitgemäßen Gewande.
Die Kernidee der Zeitgeist-Bewegung ist die Ablösung der derzeitig vorhandenen Ökonomien durch eine geldfreie und „ressourcenbasierte Wirtschaft“. Die Zeitgeist Bewegung wirbt für den Ersatz von menschlicher Arbeit durch die Automatisierung und den der Regierung durch die kollektive Anteilnahme der Bürger mit Unterstützung von Technik und erweiterter Kybernetik.
Als einer der Gründe für die derzeit großen sozialen Probleme der Menschen werden die vorherrschenden Formen menschlicher Entscheidungsfindungsprozesse angesehen. Daher sollen tragfähige Entscheidungen auf der Grundlage von wissenschaftlichen Methoden erfolgen, die die Ressourcenkapazität der Erde berücksichtigen. Die Unterstützung menschlicher Entscheidungen durch Künstliche Intelligenz wird „Soziale Kybernetisierung“ genannt. Eigentum wird nicht abgeschafft, es soll aber während des angestrebten Kulturzuwachses an Bedeutung verlieren und durch Gewährleistung der kostenfreien Verfügbarkeit von Dingen gelöst werden.
Mit anderen Worten, wir werden frei – indem wir alle an einen Supercomputer angeschlossen werden, der uns versorgt (das „Venus-Projekt“). Darum geht es letztendlich jenen, die angesichts von Donald Trump ihren Lebenstraum zerstört sehen. All der Unsinn mit „globaler Erwärmung“, „Rassismus“, „Gerechtigkeit“, all diese linksliberale, grünrote Kackscheiße dreht sich darum, daß uns das Genick gebrochen werden soll, damit wir uns dem Supercomputer unterwerfen. Unter unseren Augen ist in den letzten zwei Jahrzehnten eine ganze Generation herangewachsen (die zombiefizierte „Day Care Generation“), die sich lieber heute als morgen der Endlösung aller menschlichen Probleme hingeben würde. Sie sitzen ja ohnehin schon Tag und Nacht vor ihren Computern und Smartphones. Hillary war ihre Führerin ins kommunistische Paradies.
Trump ist für sie der absolute Horror, weil er für Arbeit, Risiko, Ungleichheit, Konkurrenz, Verantwortung, Körperlichkeit, Eigeninitiative, für die Bewegung der Orgonenergie im Körper steht. Er ist buchstäblich dabei den Supercomputer zu zertrümmern: die vollkommene Kontrolle unserer Gedanken durch Political Correctness, die vollkommene Kontrolle unserer Körper durch „Ressourcenorientierung“ und die vollkommene Zerschlagung unserer sozialen Beziehungen durch „offene Grenzen“. Alles Dinge, die man bereits im Kommunistischen Manifest findet. Mit Trump wird dieser (Alp-)Traum eines kommunistischen Paradieses auf Erden erneut zertrümmert werden. Er scheitert am ersten Zusatz der Verfassung der Vereinigten Staaten und sollte das nicht reichen, gibt es noch den zweiten Zusatz der Verfassung der Vereinigten Staaten, um Kommunisten in die Hölle zurückzuschicken:
Linke kann man daran erkennen, daß sie (orgonometrisch ausgedrückt) immer weiter nach rechts gehen, hin zu den Myriaden von Varianten der einen Grundfunktion. Beispielsweise werden alle möglichen Gruppen definiert, etwa „die Schwulen“, die sich dann, kaum daß sie zueinandergefunden haben, sich weiter aufspalten, etwa in Schwule, die bewußt Männer bleiben wollen, und in „Tunten“. Es gibt zahllose „Genderidentitäten“, die jeweils ihre „Interessen“ vertreten wollen. Konservative hingegen gehen (orgonometrisch ausgedrückt) nach links, zum einheitlichen Gemeinsamen Funktionsprinzip, auf verzerrte Weise verkörpert von der „Volksgemeinschaft“.
Daß Trump eindeutig (orgonometrisch ausgedrückt) nach links gegangen ist, hat die Linken fast in den Wahnsinn getrieben, während sich das breite, eher konservativ strukturierte Volk erstmals wirklich angesprochen gefühlt hat. Trump hat damit, orgonometrisch betrachtet, genauso argumentiert wie Hitler, Mussolini und andere „rechte Populisten“.
Das zweite Moment seines Erfolges hat ihm von jeher zu einem erfolgreichen Unternehmer gemacht. Er wurde zum Milliardär, als er mit minimalem Eigenkapital Gebäude, Unternehmungen, etc. aufkaufte, die keinen Profit mehr abwarfen und deshalb billig zu haben waren. Diese machte er dann mit einer neuen unternehmerischen Vision extrem profitabel. Dazu mußte er als großer Showman auftreten, der fremde Investoren, die eignen Angestellten und schließlich die Kunden von der „Trump-Marke“ überzeugt. Auf die Politik übertragen ähnelt er auch darin Hitler, Mussolini, etc.
Der entscheidende Unterschied ist, daß Trump im radikalen Gegensatz zu bloßen Schwätzern wie Hitler und Mussolini tief in der Arbeitsdemokratie verankert ist. Er weiß, wie man ein Haus baut, welcher Beton wo und wie verbaut wird, er weiß, wie man das organisiert, er weiß, wie man das finanziert und wie man das an den Mann bringt. Er weiß, daß, um im Markt zu bleiben, er Investoren und Konsumenten etwas Reales und Dauerhaftes bieten muß, nicht bloße Wolkenkuckucksheime, wie es Ideologen tun. Donald Trump ist ein absoluter Glücksfall für die USA und die gesamte Menschheit!
Es gibt bedenkliche Bestrebungen Reichs Konzept von einer Arbeitsdemokratie mit einer imaginären „freiheitlichen“ Traditionslinie der Linken zu verknüpfen. Stalin und der Realsozialismus hätten nichts mit den wahren lebensfreundlichen Bestrebungen zu tun, die Reichs Konzept so nahe kämen – und außerdem: immerhin hätten Mao und Castro für vorbildliche Gesundheitssysteme gesorgt und so weiter und so fort.
Dazu ist zweierlei zu sagen: Erstens ist die Arbeitsdemokratie nicht nur ein Konzept bzw. eine „Vision“, sondern zunächst einmal eine Realität, die gegenwärtig nur überlagert wird. Von was überlagert? Von der Emotionellen Pest! Haben wir die Emotionelle Pest besiegt, ist automatisch die Arbeitsdemokratie da! Zweitens, dies bedeutet, daß sich so gut wie nichts verändert, wenn die Menschen von irgendwelchen sozialen und ökonomischen Zwängen befreit werden bzw. sich selbst befreien, denn die Emotionelle Pest ist in ihnen selbst verankert in Gestalt der Panzerung. Sie, die Panzerung, ist die Quelle der Emotionellen Pest! Wären die Menschen frei von äußerer Bedrückung, würden sie buchstäblich durchdrehen und unbewußt alles tun, damit „Stalin“ kommt!
Alles, was man tun kann, ist die existierende Arbeitsdemokratie, so wie sie jetzt konkret in den rationalen Arbeitsbeziehungen gegenwärtig ist, zu stärken und sei dies nur dadurch, daß sowohl sie bewußtgemacht wird (Reich sprach von „Fachbewußtsein“) als auch die Existenz ihres Gegenspielers, der Emotionellen Pest. Irgendwelche von Intellektuellen zusammengebraute Gesellschaftsmodelle und Utopien, mit denen sie das „Klassenbewußtsein“ anstacheln wollen (heute die Spaltung der Gesellschaft in lauter „Minderheiten“, etwa Schwule, Frauen, Migranten, etc.), sind wie dazu geschaffen, von dieser alles entscheidenden Aufgabe abzulenken, wenn nicht sogar sie ganz unmöglich zu machen. Man schaue sich doch bitte im linken Milieu um! Diese Menschheitsbeglücker distanzieren sich explizit von der Arbeitsdemokratie und unterstützen explizit die Emotionelle Pest.
Worauf wollen die extreme Linke und die extreme Rechte eigentlich jeweils hinaus? Beziehungsweise, was ist das Endergebnis der jeweiligen Agenda? Ein Blick auf den linken Rand, sei es in Südamerika oder an der Universität vor Ort, zeigt eine unbändige Zerstörungslust. Sie sind erst zufrieden, wenn die gesellschaftlichen Institutionen irreparabel zerstört sind. Das erinnert frappant an die Schrumpfungs-Krebsbiopathie, bei der der Organismus schließlich in T-Bazillen zerfällt, d.h. verfault.
Ein rechtsradikales Regime finden wir beispielsweise in der Türkei. Hier sticht ein alles bestimmender Reinheitswahn hervor. Es dreht sich alles um die „reine“ Rasse, die „unbeschmutzte“ nationale Ehre. Das ganze gemahnt an die „Stauungsneurose“, mit zu hohem Blutdruck und Herzbeschwerden. Im Gegensatz zur Krebsbiopathie produziert der bioenergetische Kern zwar noch Energie, doch die Peripherie ist kontrahiert und starr. Dagegen muß das Herz anpumpen. Am Ende steht der gesellschaftliche Kollaps, sozusagen der „Herzinfarkt“. Bisher ist noch jedes autoritär organisierte Reich kollabiert, man denke nur an den endgültigen Untergang des deutschen Reiches 1945.