Archive for the ‘Sozialpsychologie’ Category

Der NACHRICHTENBRIEF, ein Organ der Bilderberger

30. August 2016

Der eine Faktor, der immer wieder dafür sorgt, daß die Stimmung zwischen mir und meinen Lesern kippt, egal ob es „rechte“ Libertäre oder „linke“ Liberale sind, ist die Frage nach der Bedeutung von Institutionen, Machtkonzentrationen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen und Zwängen. Nun, beispielsweise wird praktisch jeder Arzt bestätigen, daß die Kassenärztlichen Vereinigungen wie dazu geschaffen wurden, das Leben von Ärzten und Patienten und ihre Beziehung zueinander regelrecht zu zerstören. Das kann man auf jeden Bereich und jede Ebene bis hin zur EU und UN ausweiten. Man kann die Machenschaften der Zentral- und Großbanken anprangern, die weltweite Kriminalität der Großkonzerne, etc.pp. – Und trotzdem wird so meiner Überzeugung nach am Kern des Problems vorbeigegangen und ich habe die nicht unbegründete Befürchtung, daß Alternativen zwar hier und da angebracht sein mögen, doch daß sie mit hoher Wahrscheinlichkeit letztendlich zu mehr Unglück führen und die Zerstörung vielleicht potenzieren würden. Nicht nur, daß das Bestehende allein schon durch sein bloßes Bestehen gerechtfertigt ist; was durch all die Reformwut ganz vergessen wird, ist der eine alles entscheidende Faktor, der Mensch oder, besser gesagt, das Individuum. Institutionen, Regelungen, Gesetze, etc. sind letztendlich nur Werkzeuge, deren Einsatz einzig und allein von der Charakterstruktur ihrer Benutzer bestimmt wird. Solange sich hier nichts ändert, d.h. aus irrationalen rationale Charakterstruturen werden, sind all die großartigen Gesellschafts-, Politik-, Wirtschafts- und Geldreformen nur Schall und Rauch. Mehr: sie lenken nur von diesem allen entscheidenden Problem ab. Es kann sich aber erst etwas ändern, wenn die Massen sehen, daß es hier überhaupt ein Problem gibt. Könnte man diese eine alles entscheidende Einsicht (daß praktisch das einzige Menschheitsproblem in der neurotischen Charakterstruktur und der Emotionellen Pest zu finden ist) verbreiten, wäre viel, sehr viel gewonnen.

Ich kann etwa das ewige Gelaber über die Bilderberger nicht mehr hören. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Eliten der westlichen Welt eingesehen, daß man dem damals fast ein halbes Jahrhundert anhaltenden Selbstvernichtungstrip aufgeben müsse. Der Erste Weltkrieg und damit der GULAG und Auschwitz waren nur möglich gewesen, weil die Politiker, Wirtschaftbosse und Meinungsführer Englands und Deutschlands nicht miteinander gesprochen und sich abgestimmt hatten, sondern England stur seine alte Politik fortführte, die Vorherrschaft einer Nation in Kontinentaleuropa unter allen Umständen zu verhindern. Im Geheimen, d.h. frei von politischer Irrationalität und dem Druck einer emotionalisierten Öffentlichkeit hätte man sich die Welt untereinander aufteilen können, ohne daß alles in allem 200 000 000 Menschen gestorben wären. Mit Japan hätte man sich einigen können, Indien wäre nie geteilt worden, Afrika könnte heute prosperieren, etc.pp. Aber nein, Verschwörungstheoretiker waten lieber durch Ozeane von Blut, um ihre Jeffersonschen Ideale hochzuhalten. Die Demokratie müsse ja regelmäßig im Blut der „Tyrannen“ gewaschen werden!

Wäre ich Manager eines Konzerns mit Milliardenumsätzen oder ein einflußreicher Parlamentarier würde ich gerne mit den Führungspersönlichkeiten anderer Länder etwa über meine Befürchtungen hinsichtlich Afrikas diskutieren können. Es kann nicht angehen, daß eine Bevölkerung mit einem Durchschnitts-IQ von 75 sich explosionsartig vermehrt, dabei das fragile Ökosystem eines ganzen Kontinents irreparabel zerstört und wir blind auf eine Menschheitskatastrophe zusteuern. Ich möchte dann nicht als „Rassist“ in die Öffentlichkeit gezogen werden und sehen müssen, wie wirklich jede Möglichkeit unendliches menschliches Leid zu verhindern hintertrieben wird. „Die Illuminati wollen die Schwarzafrikaner ausrotten!“

Daß heute die „Eliten“ offensichtlich noch dümmer und verpeilter sind als das ach so grandiose „Volk“ ist ein anderes Thema. Man denke nur an den korrupten Zombie Hillary oder an einen pestilenten Haufen Scheiße wie Obama:

Äh, aber entblößt dieses Video (hier noch eins) nicht die Machenschaften der perversen Machtelite? Ja! Aber, daß dieser Haufen Scheiße zum US-Präsidenten gewählt und wiedergewählt wurde und mit einiger Wahrscheinlichkeit ein stinkender Pestkadaver seine Nachfolgerin wird; daß die Massen das nicht nur zulassen, sondern derartiges Ungeziefer wählen, ist das eigentliche Problem.

Stalinismus aktuell

22. August 2016

Neunmalkluge „Reichianer“ halten unsereins vor, daß wir den Antikommunismus Reichs politisch entstellen würden. Reich sei nicht gegen Marx, Lenin und den Kommunismus und schon gar nicht gegen die Sozialisten gewesen, sondern gegen den Stalinismus, dem unzählige genuine Kommunisten zum Opfer gefallen sind.

Tatsächlich hantieren diese linken „Reichianer“ mit einem blutleeren Phantom. Ihre Haltung ist schon deshalb verlogen, weil ich noch nie, noch nie, gesehen hätte, daß sie sich in irgendeiner Weise im Kampf gegen den Post-Stalinismus etwa der „DDR“, des Maoismus, Che Guevaras oder Pol Pots auch nur ansatzweise hervorgetan hätten. Ganz im Gegenteil! Aber abgesehen davon: funktionell betrachtet (d.h. der Frage folgend „Wo führt das ganze perspektivisch hin?“) zeigt sich heute der Stalinismus in Gestalt eines Heiko Maas und den staatlich subventionierten Denunzianten unter „Victoria“ Kahane. In den USA droht Hillary den Trump-Unterstützern Alex Jones (infowars.com) und Breitbart sie nach der Wahl mundtot zu machen. Sie hätten „kein Recht zu existieren“!

Übrigens ist Stephen Bannon, Chef von Breitbart News, jetzt Leiter des Trump-Wahlkampfteams. Wer ist „Breitbart“? Andrew Breitbart war der Schwiegersohn von Orson Bean, Mitbegründer des American College of Orgonomy

Wer schafft Herrschaft ab?

21. August 2016

Frägt einer der Aufkleber auf einem Laternenpfahl. Das Angebot dieser anarchistischen, Gesellianischen, gar Marxistischen Heilsbringer, zeigt jedem, der noch alle Latten am Zaun hat, daß das nur zu mehr gesellschaftlichem Chaos und Leid führen kann. Unsere Fragen sind ganz anders geartet.

  1. Wie ist die Charakterstruktur jener geartet, die solche Heilsversprechungen verbreiten? Verbirgt sich hinter den ach so hehren Zielen und vorgeschlagenen Mitteln zu deren Erreichung das Ausleben denkbar neurotischer Strebungen?
  2. Ist die durchschnittliche Charakterstruktur der Massen überhaupt freiheitsfähig, d.h. gibt es eigentlich eine Basis für „Herrschaftslosigkeit“?
  3. Wenn Freiheitskrämer, die ihre Neurose auf der gesellschaftlichen Bühne ausagieren, bei den strukturell freiheitsunfähigen Massen Resonanz finden, muß das nicht zwangsläufig in einem Desaster enden?

Der Weg in eine „herrschaftslose Gesellschaft“ kann nur geebnet werden, wenn man die pestilenten Freiheitskrämer entzaubert und den arbeitenden Massen immer mehr die Verantwortung für ihr eigenes Leben aufbürdet. Herrschaft verschwindet erst dann, wenn sie überflüssig geworden ist.

Deutschland verrecke!

18. August 2016

Akif Pirincci hat alles Notwendige zu den Verfassungsfeinden beim Verfassungsschutz gesagt: http://der-kleine-akif.de/2016/08/13/der-verfassi-von-der-baumschule/ Sie haben die Identitären auf dem Kieker, deren einziges Verbrechen darin besteht, daß sie das Grundgesetz ernst nehmen, wo vom deutschen Volk als einzigem Souverän in diesem Lande die Rede ist. Heutzutage wirst du schon „beobachtet“, wenn du sagst, daß die gegenwärtige „Migration“ nicht nur durch die Verfassung nicht gedeckt ist, sondern wir einen veritablen Staatsstreich vor uns haben!

Solschenizyn zufolge erkennt man einen kommunistischen Staat daran, daß die politischen Gegner kriminalisiert werden, während die Kriminellen verschont bleiben.

Nun überlege man sich mal, wie schwer es für ausländische Studenten (die von außerhalb der EU kommen und für die Visumspflicht besteht) ist, in Deutschland zu studieren: der kafkaeske Papierkram, die Sicherung des Lebensunterhalts, Krankenversicherung, etc. Intelligente, bereits hochqualifizierte Leute, die Deutschland nur helfen, egal ob sie hier bleiben oder in ihre Heimat zurückgehen – und dann in ihrem Berufsleben jede Menge deutscher Produkte ordern. Gleichzeitig kann jeder Dorfdepp aus dem gleichen Land ohne Papiere, aber mit wilden Geschichten über unsere Grenze marschieren und darauf hoffen, vollkommen unbürokratisch rundumversorgt zu werden. – Prinzipiell ist das die gleiche Geschichte, auf die Solschenizyn anspielt. Die Kommunisten zersetzen systematisch jedes Rechtsempfinden, jedes Gerechtigkeitsempfinden, jedwedes gesunde Volksempfinden, sogar die Logik selbst!

Dem Hamburger Abendblatt zufolge ordnet das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz die Identitäre Bewegung jetzt ins rechtsextremistische Spektrum ein und warnt junge Menschen, ob sie wirklich in den Fokus des Nachrichtendienstes geraten wollen. Dies könne das „Aus für bestimmte berufliche Perspektiven bedeuten“! Also, Junge, sag lieber nichts gegen den Islam und die „Einwanderung“! Ertrage das Unrecht! Ansonsten bist du der Kriminelle!

Ich schreibe das bebend vor Wut, weil ich gerade erfahre, daß in meinem Biotop hier in Hamburg, dem Landschaftsschutzgebiet am Raakmoor, naturnahe Weideflächen einer neuen Flüchtlingsunterkunft weichen müssen. In der nahen Hummelsbüttler Feldmark sollen gar Wohnungen für die „Flüchtlinge“ gebaut werden. Bisher sakrosankte Landschaftsschutzflächen… Bisher absolut unantastbar, aber die „Grünen“ und die SPD haben sich in der Bezirksversammlung durchgesetzt. Noch vor wenigen Jahren war das Zentrum Langenhorns praktisch ausländerfrei, im krassen Gegensatz zu etwa Harburg, Altona oder mein einst so geliebtes Billstedt, heute ist es schön bunt… Meine Heimat verschwindet und wenn ich mich wehre, werde ich zum Kriminellen erklärt…

Wenn du aufwachst und dich in einem nicht enden wollenden Alptraum widerfindest, dann weißt du, daß die Emotionelle Pest gesiegt hat.

Rotverschobener Kapitalismus

15. August 2016

Hollywood hat sich gerade mit der „feministischen“ Version der Ghost Busters einen desaströsen Flop eingehandelt und wird kaum je die 300 000 000 Dollar einnehmen, um zumindest eine schwarze Null schreiben zu können. Durch ihre einseitige und einfach nur noch lächerliche Anti-Trump-Berichterstattung verlieren Fernsehsender wie CNN und Tageszeitungen wie die New York Times massiv an Zuschauern bzw. Lesern. Mit ihrer Pro-Asyl- und Anti-AfD-Hetze steuert in Deutschland die BILD-Zeitung ihrem Untergang entgegen. Wo man hinschaut: die Unterhaltungsindustrie und die Medien graben sich aus ideologischer Verblendung das eigene Grab. Man kann sich kaum ausmalen, wieviel Geld Hollywood mit einer patriotischen Großproduktion machen würde! Wieviel Geld die Medien machen würden, wenn sie die schier unglaublichen Machenschaften der Clintons ins Rampenlicht zerren würden! Sex & Crime & und eine sterbende Frau, die Präsident werden will!

Daß die Kapitalisten Milliarden ins Klo spülen, liegt an charakter-strukturellen Gegebenheiten: „horizontal“ hat sich die gesamte Gesellschaft nach links bewegt (Charles Konia spricht von der „Rotverschiebung“) und „vertikal“ sind Menschen desto linker, je weiter sie von der Handarbeit entfernt sind, je „verkopfter“ sie sind, etwa „etwas mit Medien machen“. Das kapitalistische Kalkül der „Kopfarbeiter“ geht nicht auf, weil die Rotverschiebung der „Handarbeiter“ noch nicht so weit gediehen ist, daß sie feministische „ghost buster“, schwule Cowboys oder die Vernichtung der eigenen Ethnie ohne weiteres honorieren würden.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Jenseits von Kapitalismus und Sozialismus

13. August 2016

Den Kapitalismus hat niemand geplant. Er ist organisch gewachsen. Anders ist das beim Sozialismus, für den bis heute immer neue „Modelle“ entworfen werden. Zweifellos war Reich bis weit in die 1940er Jahre hinein Sozialist, doch ab etwa 1937 entwarf er sein Konzept einer „Arbeitsdemokratie“, die er zunehmend, spätestens aber 1942 als organisch gewachsen und stets „untergründig“ vorhanden betrachtete. Sie ist das, weil Arbeit inhärent rational sein muß, sich entsprechend die Beziehungen zwischen den Arbeitenden und damit der Gesellschaftsaufbau rational gestalten müssen. Es gelte diese spontane Aktivität, die durch die Panzerung der Massen und durch die soziale Panzerung („Krankheit Politik“) behindert werde, zu befreien.

Siehe dazu auch Ökonomie und Sexualökonomie.

Die bioenergetische Bedeutung der beiden Weltkriege

8. August 2016

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden charakterologische Faktoren so bedeutend, weil dieser Krieg wie nie zuvor universelles und langandauerndes Leid brachte und so den Soldaten, wie Francois Furet schreibt, zwangsläufig „zu den Grundlagen seiner Weltanschauung zurück(führt)“ (Das Ende der Illusion, München 1998, S. 57).

Reich hat gesagt, daß der Unterschied zwischen dem Faschisten und dem freiheitlichen Menschen nicht darin besteht, daß der erstere den Massenmenschen, den Kleinen Mann in all seiner Erbärmlichkeit sieht und deshalb verachtet, während der letztere wohl auch die Erbärmlichkeit des Kleinen Mannes sieht, aber ihm helfen will sie zu überwinden. Reich spricht am Ende von Christusmord in diesem Zusammenhang sogar vom „Neuen Führer“, der sich von Hitler & Co. dadurch absetzt, daß er dem Kleinen Mann nicht die Verantwortung für sein Leben abnimmt, sondern im Gegenteil aufbürdet und ihn so langsam umerzieht. Die Geschichte vom Dritten Reich zur Bundesrepublik ist so ein Umerziehungsprogramm.

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.

Hallo!

1. August 2016

Es ist immer dasselbe: Ruhestörung zu nachtschlafender Zeit oder laut plärrende Kopfhörer im Intercity. Soweit ich zurückblicken kann, von all den hunderten bzw. dutzenden Leittragenden bin ich immer der einzige, der sich beschwert. Nun, es ist nicht immer so und ich leide wie der Rest der tumben Schafherde und ob der Deppendisko steigt mein Blutdruck auf astronomische Höhen und mein Gehirn zerfließt zu einem Klump, in dem es nur noch weißes Rauschen gibt. Warum? Erstens, die Angst als Wüterich und Psychopath dazustehen, dem die Situation außer Kontrolle gerät – wegen einer Petitesse. Zweitens, der infantile Glaube, daß andere schon handeln würden – und jeder einzelne von denen glaubt natürlich jeweils dasselbe. Und drittens, die Idiotie konsistent handeln zu müssen: niemand beschwert sich sofort, denn das wäre seinerseits ziemlich unverschämt, weil kleinlich, doch wenn dann eine gewisse Zeit verstrichen ist, hat man quasi in die Ruhestörung eingewilligt und eine Art „Bann“ ist da (sozusagen ein informelles „Gewohnheitsrecht“), den man nicht mehr durchbrechen kann.

Es ist fast 1 Uhr nachts und ich schreibe das, nachdem ich natürlich wieder als einziger unter Hunderten Opfern die Polizei wegen nächtlicher Ruhestörung gerufen habe. Diese ganze Sache ist so bezeichnend für die Panzerung des Individuums und die gepanzerte Gesellschaft. Wir sind in der Falle gefangen, weil wir eine Todesangst davor haben hervorzutreten und Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen. Unsere Mitmenschen oder irgendeine andere Instanz (die Regierung, „Gott“, was auch immer) soll uns diese Verantwortung abnehmen – so als wären die nicht genauso erbärmlich wie wir! Und schließlich sind wir alle in ritualisierte Verhaltensmuster gebannt, letztendlich in unserer Charakterstruktur. Wir sind wie Roboter, die stupide einprogrammierten Verhaltensvorschriften folgen.

Ruhestörer können ganze Siedlungen tyrannisieren. Eine Merkel kann einen ganzen Kontinent zerstören. Wir leben unglückliche Leben, fressen den Gram in uns hinein und fallen schließlich erschöpft, enttäuscht und verbittert ins Grab. Hallo! Wäre es nicht so traurig, könnte man lachen. Was für ein Wahnsinn, was für ein Irrenhaus!

Auf w-reich.de mehr über die Conditio humana.

Nationalsozialismus, der Ersatzkontakt der Linksliberalen

29. Juli 2016

Gestern beglückte uns die BILD-Zeitung mit der schockierenden Neuigkeit, daß der deutsch-iranische Amokläufer von München Hitler-Verehrer war, sich als „Arier“ betrachtete und Türken und Araber verachtete und haßte. Nun, die Dumpfbacken bei BILD dürfen dreimal raten, was „Iran“ bedeutet („Land der Arier“) und warum es in den 1930er Jahren so umbenannt wurde! Im übrigen hassen und Verachten alle Iraner die Türken, die Afghanen, insbesondere aber die Araber. Umgekehrt betrachten sich die Türken und die Araber jeweils als „Herrenvolk“. Und schließlich, wirklich überall wird Hitler verehrt, in Indien, in der gesamten islamischen Welt, überall. Weltweit (außerhalb der „weißen Welt“!) sind die Menschen extreme Rassisten. Man denke nur an Japan!

Das ist der helle Wahnsinn, daß die Multikulturalisten den Nationalsozialismus nach Deutschland importieren. Und das beruht nicht nur auf der vollständigen Kontaktlosigkeit dieses politisch-korrekten Gesindels, sondern hat Methode. Man kann nicht einfach sagen, daß sie nicht wissen, was sie tun, ansonsten wäre nämlich ihr eigenes Denken und Handeln nicht vom Nationalsozialismus durchdrungen. Ich spreche vom anthroposophischen, Jungianischen, tantrischen, taoistischen, lamaistischen Ungeist, der dieses Milieu prägt. Ich habe ihn in Der Blaue Faschismus beschrieben.

Man schaue sich doch nur den Siff an, den „Reichianer“ nach Reichs Tod verzapft haben. Da ihnen der Zugang zum bioenergetischen Kern (dem Orgon) fehlt, graben sie den faschistischen Dreck der „traditionellen Weisheiten“ aus und belästigen einen mit Prana, Chi, den Weisheiten der Sufis, Gurdieff und dieser ganzen Kackscheiße. Es ist Ersatzkontakt, ihre Version von „Funktionalismus“. Genauso ist der Import der weltweiten Hitler-Verehrung, des weltweiten Rassismus, der Versuch „Leben in die Bude zu bringen“, rigide Strukturen aufzubrechen, die Energie zum fließen zu bringen. Die gesamte durch und durch faschistische Grüne Partei lebt von diesem Heilsversprechen.

Die Sehnsucht nach Erlösung

27. Juli 2016

Als sich Freud 1910/11 mit dem berühmten Fall des Paranoikers Schreber beschäftigte, der sich berufen fühlte „die Welt zu erlösen und die verlorengegangene Seligkeit wiederherzustellen“, identifizierte Freud diesen Geisteszustand mit „wollüstigen Empfindungen“ (Peter Gay: Freud, Fischer TB, S. 317). Das kann man auf alle religiösen und sozialistischen (polit-religiösen) Utopien ausdehnen. Es geht um „kosmische“ bzw. gesellschaftliche Konvulsionen, die in einem ewigen Wohlgefühl münden sollen. Wer sich an die pure Verzweiflung der Linksintellektuellen Ende der 1980er/Anfang der 1990er erinnert, von wegen „Ende der Utopien“, weiß, daß es sich bei ihrem Wirken wirklich um Seelennöte handelt, die ähnlich drängen wie bei Schreber. Noch bizarrer ist, daß Schreber, der Meinung war, er könne die Welt nur erlösen, „wenn er sich zuvor aus einem Manne zu einem Weibe verwandelt habe“. Heute träumen die geisteskranken Linken von kastrierten Männern und vermännlichten Frauen in einem Transgender-Paradies…

Siehe dazu auch Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie.