Posts Tagged ‘Funktionalismus’
Funktionalismus, Evolutionismus, Diffusionismus
16. Dezember 2017nachrichtenbrief94
5. Dezember 2017
Verschwörungstheorien
23. Juli 2017Grundsätzlich ist das Elend von Verschwörungstheorien, daß sie mit mechanistischen Modellen arbeiten („x wirkt auf y, das auf z wirkt, z wirkt auf x zurück und gemeinsam rufen sie a hervor“, etc.pp.). Wie es typisch für den Mechanismus ist, werden solche „Schaltpläne“ immer verwickelter und schließlich wirkt alles auf alles ein. Verschwörungstheoretiker wählen dann nach eigenem Gusto ihre persönliche Kausalkette aus und streiten sich bis aufs Blut mit anderen, die andere Kausalketten ausgewählt haben. Der Student der Orgonomie läßt sich von vornherein nicht auf einen derartigen Unsinn ein, sondern arbeitet mit einfachen Funktionsschemata, die sich stets auf die drei Grundströmungen jeder Gesellschaft zurückführen lassen: Funktionalismus, Mechanismus und Mystizismus.
Da diese funktionellen Prozesse immer von Menschen repräsentiert werden, sind natürlich überall Strategen tätig. Beispielsweise wurde die Occupy Wall Street-Bewegung von der kommunistischen Obama-Regierung und ihren Freunden in Wall Street, der sie Milliarden, sogar Billiarden zugeschanzt hat, ins Leben gerufen, um der Tea Party-Bewegung den Wind aus den Segeln zu nehmen und dafür zu sorgen, daß Obama in einer zweiten Amtsperiode mit seinem Zerstörungswerk fortfahren kann. Nach der vollkommen unerwarteten Niederlage von Killery wird heute der „Widerstand“ gegen Trump organisiert.
Hierher gehören auch der etwa vom Bertelsmann-Konzern finanzierte „Kampf gegen Rechts“ und die „multikulturelle Gesellschaft“. Projekte, in denen „Rockefeller“ und die Kommunisten Hand in Hand marschieren, um Völker in formbare Massen zu verwandeln. Kritischen Geistern werden Dinge wie „JFK“, „9/11“, „HAARP“ oder beispielsweise „Chemtrails“ vor die Füße geworfen, damit sie mit Unsinn beschäftigt sind und sich vollständig diskreditieren. Die Massen sollen gefälligst David Icke studieren, statt etwa Wilhelm Reich!
Aber trotz der erwähnten „Strategen“: es ist ein grundsätzlicher Fehler rationalistisch an Verschwörungen heranzugehen. Verschwörungen sind in erster Linie „emotionale Verschwörungen“, die größtenteils auf nonverbalen Übereinkünften beruhen und auf gemeinsamen (charakter-) strukturellen Zwängen. Man denke nur ans alltägliche Mobbing oder die heimliche Kumpanei weiter Kreise, insbesondere in den Medien, mit linksterroristischen Bestrebungen. Man versteht sich!
Es ließe sich einwenden, daß doch gerade Christopher Turner in seinem Buch Adventures in the Orgasmatron die Rolle der Rockefeller Foundation dargestellt habe. Ausgerechnet er als Feind Reichs! Wie passe das denn zusammen? Verschwörungen funktionieren schlichtweg nicht so, daß alles zusammenpaßt wie die Zahnräder in einem Uhrwerk. Es geht um gesellschaftliche Funktionen und ihre Repräsentanten. Verschwörungstheoretiker sind hingegen, ja, mechanistische Reduktionisten.
Steve Picenick warnt davor, die globalistischen Verschwörer allzu ernst zu nehmen und dem kindischen Wahn anzuhängen, sie würden keine Fehler machen. They are not very sophisticated! Beispielsweise sprach beim CIA, als das Ganze mit Syrien aktuell wurde, kaum jemand Französisch (die eigentliche Landessprache Syriens), niemand wußte, was „Aleviten“ sind und welche Rolle sie in Syrien spielen und keiner konnte etwas mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten Syriens anfangen. Verschwörungstheoretiker, die nur zuhause rumsitzen und nie wie Picenick an CIA-Operationen teilgenommen haben und die ganzen Mitspieler persönlich kennen, stellen sich das natürlich anders vor in ihrer ödipalen Kindlichkeit: Papa (die Elite) weiß und kann alles!
nachrichtenbrief45
12. Juli 2017
Die Geschichte der Orgonometrie
2. April 2017Funktionalismus liegt vor, wenn man das Teil vom Ganzen her betrachtet. „Welche Funktion hat das Herz?“ Energetischer Funktionalismus liegt vor, wenn die jeweilige Funktion insbesondere vom Energiehaushalt her betrachtet wird. „Die Funktion des Orgasmus.“ Der orgonomische Funktionalismus entstand mit der Entdeckung der Orgonenergie, deren Grundcharakteristik ein autonomes spontanes Funktionieren ist, das beispielsweise im orgonomischen Potential und in der kosmischen Überlagerung zum Ausdruck kommt. „Die kosmische Lebensenergie.“
„Dialektik“ ist ein schillernder Begriff, der am ehesten mit dem Diktum umrissen werden kann, daß Wahrheit nicht behauptet werden, sondern nur im Widerstreit offengelegt werden kann. Alles hat jeweils zwei Aspekte, die, obwohl es Gegensätze sind, auf etwas Drittes verweisen, das sie zwar umfaßt, aber gleichzeitig auch übersteigt; sie, um mit Hegel zu sprechen, in jeder Bedeutung des Wortes „aufhebt“. Hegel, Marx, Engels und Lenin haben gezeigt, daß nicht nur das Reden über die Wirklichkeit dergestalt dyadisch bzw. triadisch strukturiert ist, sondern diese Wirklichkeit selbst, denn ansonsten wäre jede Erkenntnis unmöglich. Im Verlauf der Entdeckung des Orgons, das Geist und Materie zugrundeliegt, hat Reich Hegels Dialektik („Geist“) bzw. den Dialektischen Materialismus („Materie“) entsprechend zum orgonomischen Funktionalismus umgeformt und schließlich in Gestalt der Orgonometrie in seine endgültige Form gebracht.
Ich verweise auf meine beiden Bücher über Orgonometrie hier und hier, denen bald ein dritter Band folgen wird.
DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Satan
28. November 2016Arbeitsdemokratie und Funktionalismus wider Mystizismus
11. Oktober 2016Würde man den besten Wissenschaftlern der Erde Ende des 19. Jahrhunderts das Notebook aushändigen, auf das ich diese Notiz schreibe, hätten sie nichts, rein gar nichts damit anfangen können. Wie ohne Quantenphysik den Bildschirm verstehen? Was hätten sie mit dem Mikrochip anfangen sollen? Konzeptionell hatten sie keinen Zugang zum Konzept eines Transistors und schon gar nicht zu einem miniaturisierten. Ohne Elektronenmikroskop ist ein Chip einfach ein – Chip. Ohne das Konzept „Computersprache“ macht ein Schaltelement ohnehin keinen Sinn. So ein Notebook ist das Produkt des Hirnschmalzes ganzer Generationen von Wissenschaftlern und vor allem von Ingenieuren, die erst mal zimmergroße Computer entwerfen mußten, die mit Lochkarten gefüttert werden. Eine selbständige neue Wissenschaft mußte aus dem Boden gestampft werden, die Informatik. Ganze Industrien mußten entstehen, die die Komponenten produzieren können, aus dem so ein Notebook zusammengebaut wird. Diese parallel sich entwickelnden Industrien hatten am Anfang meist nichts mit dem Notebook zu tun. Betriebssysteme mußten entwickelt und vor allem anwenderfreundlich gemacht werden, ansonsten könnten nämlich nur Informatiker etwas mit einem Notebook anfangen. Es hätte also von vornherein gar keinen Impetus zur Entwicklung der Massenware Notebook gegeben!
Ein Notebook ist nicht das Ergebnis einer einzigen „Intention“, es fällt nicht vom Himmel – und wenn es, wie im obigen Beispiel, doch vom Himmel fallen sollte, könnte niemand etwas damit anfangen, allein schon weil es weder Speichermedien, Drucker, noch das Internet gäbe. Ein Notebook macht nur als Teil einer umfassenden Infrastruktur Sinn! Wäre einmal der Akku leer, könnte kein Wissenschaftler oder Ingenieur des 19. Jahrhunderts irgendetwas aus dem Notebook entwickeln. Es wäre nur ein Haufen aus Metall und Plastik, mehr nicht! So ein Notebook ist das Produkt unzähliger Entwicklungen, an deren Anfang ganz andere Intentionen standen, wenn es nicht schlicht Zufallsentdeckungen oder bloße Beiprodukte waren, denen zunächst eine ganz andere Funktion zuviel, wenn überhaupt. Die Geschichte des Notebooks ist ein schier unendlich komplexes Netz (zu dem auch die Finanzierung all der Forschung und beispielsweise das Marketing der diversen Produkte gehört). Niemand hat dieses Netz entworfen und ohnehin hätte es niemand entwerfen können. Diese autonome Entwicklung mit ihren komplexen Wechselwirkungen ist das, was Reich als „Arbeitsdemokratie“ bezeichnet hat.
Das Beispiel des Notebooks zeigt auch, daß Zweck und Zielsetzung etwas Sekundäres sind, das erst ganz am Ende in Erscheinung tritt. Am Anfang steht immer die Funktion, die sich immer weiter auffächert. Beispielsweise muß erst der Bildschirm dasein, bevor jemand auf den Gedanken kommen kann Folien zu entwickeln, die verhindern, daß der Sitznachbar mitlesen kann. Wir brauchen ja nur unseren eigenen Körper zu betrachten! Die Hände sind nicht für den Werkzeuggebrauch, sondern für das Klettern auf Bäume entstanden. Es ist zu einer Funktionserweiterung bzw. zu einem Funktionswechsel gekommen. (Wie neue Funktionen entstehen, hat Reich in Die kosmische Überlagerung beschrieben.)
Arbeitsdemokratie und Funktionalismus kann man mit einem Satz umschreiben: Nichts fällt vom Himmel!
Der Begriff „Funktion“
16. September 2016Den Begriff „Funktion“ kann man vielleicht am besten begreifen, wenn man ihn „räumlich“ und „zeitlich“ sieht:
Zunächst einmal bezieht sich „Funktion“ auf das Verhältnis des Teils zum Ganzen. Beispielsweise spielen Organe jeweils eine bestimmte Rolle im Gesamtorganismus, das gleiche gilt für den Staat in Bezug auf seine „Organe“, für Tiere und Pflanzen in Bezug auf das jeweilige Ökosystem, etc.
Eine „funktionelle“ Betrachtung ist auf die Zukunft ausgerichtet, d.h. beispielsweise, daß sich die Funktion der Leber sehr schnell erweist, wenn sie erkrankt ist oder gar ganz ausfällt. Was eine nicht auf die Zukunft, d.h. nicht auf die langfristigen Folgen ausgerichtete Betrachtungsweise anrichtet, sieht man beispielsweise an Demokratien.
Gleichzeitig ist eine „funktionelle“ Betrachtungsweise kausal, d.h. es geht stets um Prozesse und die Zukunft ergibt sich aus der Vergangenheit durch Bifurkation, was sowohl Regelhaftigkeit als auch Spontanität impliziert.
Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.f.
1. September 2015VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik
1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik
a. Algebra
b. Differenzieren
c. Integrieren
d. Vektoren
2. Körper in Bewegung
a. Masse
b. Jenseits der Masse
c. Himmelsmechanik
d. Die Kreiselwelle
e. Kosmische Überlagerung
3. Der Orgonenergie-Akkumulator
a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)
b. Wellen im Orgonenergie-Medium
c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator
d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator
e. Elektrotechnik
f. Orgontechnik
4. Kosmogonie
a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“
b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“
c. Quantenmechanik
d. Spezielle Relativitätstheorie
e. Allgemeine Relativitätstheorie
f. Funktionalismus

















