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Sexpol 1933 und Sexpol 2015 (Teil 1)

27. Januar 2015

In seinen „Sexpol-Schriften“ führt Reich um das Jahr 1933 herum vor allem zweierlei gegensätzliche Dinge aus:

  1. Die „bürgerliche Sexualreform“ verfehlt das wirkliche Leben der Massen und hinkt den Entwicklungen hinterher, beispielsweise was den Paragraphen 218 betrifft.
  2. Die Abschaffung der Familie und die Herstellung sexueller Freiheit ist im Kapitalismus nicht möglich.

Übertragen wir das auf die Verhältnisse zu unseren Lebenszeiten, d.h. auf „Sexualreformer“ wie Oswald Kolle, Ernest Bornemann und Volkmar Sigusch. Eine Beschreibung ihres Wirkens erspare ich mir, denn die wird von Bernd A. Laska sehr gut zusammengefaßt. Sie mögen sich so aufgeklärt und progressiv geben, wie sie wollen, ihr ganzer Impetus ist doch darauf gerichtet, durch immer bizarrere Praktiken („Neosexualitäten“) den Menschen innerhalb des „kapitalistischen“ Systems eine illusionäre sexuelle Erfüllung zu verschaffen. Beispielsweise sollen sexuelle Perversionen (die Blockierung der Befriedigung) identitätsstiftend für ganze Gruppen sein!

Reich war stets darauf bedacht, die Menschen von unnötigem Leid zu entlasten, d.h. von antisexuellen Haltungen in der Gesellschaft und ihnen so den Kopf frei zu machen für „politisches Engagement“, so daß sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht blind den sozialdemokratischen und nationalsozialistischen Führern folgen, beispielsweise nicht in den Ersten und Zweiten Weltkrieg. Heute geht es darum, nicht auf eine pornographisierte, gender-maingestreamte und vernunftwidrige „Kultur“ der angeblichen „Selbstverwirklichung“ hereinzufallen, die, wie die Päpste immer wieder zu Recht sagten, eine Kultur des Todes ist.

Das mangelnde Klassenbewußtsein (der mangelnde „Antiautoritarismus“) Anfang der 20. Jahrhunderts beruhte, so Reich, auf der Strukturbildung in der autoritären Familie. Heute setzt sich dieser Gegensatz von aktuellen Erfordernissen und der Charakterstruktur unter entgegengesetzten Vorzeichen fort. In vieler Hinsicht ist dabei die Sexualökonomie der Massen vielleicht sogar gestörter als vor 100 Jahren. Damals war es das Versagen der autoritär strukturierten Massen einer Rosa Luxemburg nicht zu folgen, d.h. durch europaweite Massenstreiks den imperialistischen Krieg zu verhindern (wie der Orgonom Robert Harman in „Practical Functional Economics (Part IV): The State of the Global Economy“, The Journal of Orgonomy, Vol. 47, No. 2, 2013/2014, ausgeführt hat). Heute ist es das Versagen der weitgehend antiautoritär strukturierten Massen passiv dabeizustehen, wie das entsprechende imperialistische Politikergesindel Europa systematisch umvolkt und „globalisiert“. Das Ergebnis wird das gleiche sein: ein vom Roten Faschismus (Political Correctness, Sozialdemokratie) und Schwarzen Faschismus (die pseudoreligiöse Ideologie „Islam“) zerstörtes Europa. Sogar die Opfer werden die gleichen sein: die Juden!

Politiker treibt dreierlei: 

  1. sind sie karrieregeil. Wären sie es nicht, würden wir sie nicht kennen. Karriere kann man in der deutschen Politik aber nur machen, wenn man sich der „Linie der Partei“ anpaßt. Ein kreativer und kritischer Geist ist hier nur hinderlich.
  2. bilden sie sich ein, „Führer“ zu sein, tatsächlich laufen sie jedoch irgendwelchen imaginären „Trends“ hinterher, die von spinnerten „Parteistrategen“ ausgemacht werden.
  3. „meinen sie es gut“. Das eigene gute Gewissen, das Gefühl der eigenen moralischen Überlegenheit und die Bewältigung ihrer eigenen Schuldgefühle sind ihnen wichtiger als die Interessen des Volkes.

Zusammengefaßt: es geht um die Selbstvergrößerung ganz besonders kleiner Kleiner Männer, um das Auffüllen ganz besonders leerer Seelen. Gott, man schaue sich doch diese Wichte an! 

Der vulgärmarxistisch verblödete Mann von der Straße sieht natürlich nur ein Motiv: Geld! Was ziemlich naiv ist, denn mit der Ausnahme einiger vollkommener Dummbratzen würden die meisten Politiker in der Wirtschaft weitaus mehr Geld verdienen. (Übrigens findet sich dieser Unsinn auch in der gegenwärtigen „antifaschistischen“ Schundliteratur, die uns erklären will, daß Geld das Hauptmotiv der Führungsschicht im „Dritten Reich“ war.) 

Die unheilvolle Melange aus Anpassung, Größenwahn und Gutmenschentum zerstört spätestens seit Anfang der 1980er Jahre unsere Demokratie, die nunmehr unmittelbar vor dem Kollaps steht. Ich verweise beispielsweise auf die folgende Analyse von Hans-Peter Raddatz: 

Es ist charakteristisch für den geistigen Zustand unseres Vaterlandes, wenn man im Kommentarbereich ausgerechnet dieses Videos folgende Naziergüsse lesen muß: 

die jüdische talmud legitimiert des kindesmissbrauch, laut jüdischer lehre sind 3 jährige mädchen reif für die jüdische vergewaltigung
die jüdische lehre nennt nichtjuden slaven und vieh, die dem juden dienen müssen, die jüdische lehre will die weltherrschaft, die sie ja mitlerweile in festen händen hält.
die jüdische lehre erlaubt ebenfalls das töten von nicht-juden, ausserdem muss jeder nicht-jude, der sich mit der jüdischen lehre befasst, ermordet werden, also auch ich. judentum=frieden 😉 

Wegen dieser Lügen wurde 2005 der Vize-Vorsitzende der NPD in NRW zu einem Jahr Haft wegen Volksverhetzung verurteilt. 

Ich kenne kein besseres Beispiel für Emotionelle Pest als den Antisemitismus (bzw. seine moderne Ausprägung, den „Antizionismus“ – der vielleicht noch widerwärtiger ist). Die Pest wirft den Juden (bzw. Israelis) genau das fälschlicherweise vor, was sie selbst praktiziert: 

„Materialismus“, so als wenn sich, beispielsweise, die britische Regierung auch nur einen Scheiß um das Los der sogenannten „Palästinenser“ kümmern würde, wäre sie nicht vom Öl und den Investitionen der Araber abhängig. (Hat sich beispielsweise auch nur ein westlicher Politiker um die Millionen geschert, die in den letzten Jahren im Kongo massakriert wurden?) 

„Kontrolle der westlichen Medien“, so als wären die nicht eindeutig antizionistisch (antisemitisch). Man mache doch nur mal den Fernseher an oder schlage eine Zeitung auf. Selbst in den Unterhaltungsmedien: dort sind Juden grundsätzlich nur als solche erkennbar, wenn sie antisemitische Klischees erfüllen. Jüdische Onkel Toms spielen diese Rolle mit kindlicher Begeisterung. Und dann erst die Onkel Toms hinter der Kamera: man denke nur an Spielberg und sein antizionistisches (antisemitisches) Machwerk München

Ständig wird Israel als Bedrohung für den Weltfrieden hingestellt. Man schaue doch mal bitte auf eine Weltkarte und versuche Israel auszumachen – es ist in diesem Maßstab gar nicht darstellbar. 

Am drolligsten sind aber die Hinweise auf angeblich erschreckende Stellen aus dem Talmud, die beweisen würden, wie die Juden tatsächlich über die Nichtjuden denken. Diese Vorwürfe sind so unglaublich frech erlogen und selbst fabriziert, daß einem die Spucke wegbleibt. 

Dank unserer Politiker wird alles wiederkommen. Europaweit Verhältnisse wie bereits heute in der Stadt Malmö, aus der die Juden vor den Pogromen der Muselnazis fliehen. Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte! 

Reich schrieb über den Antisemitismus: 

Unbewußte Sehnsucht nach sexueller Lebensfreude und sexueller Reinheit bei gleichzeitiger Angst vor der natürlichen und gleichzeitiger Angst vor der perversen Sexualität ergibt faschistisch-sadistischen Antisemitismus. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 184) 

Reich illustriert das wie folgt (Zeitschrift für Politische Psychologie und Sexualökonomie, Band II, Heft 3(7), 1935): 

DER JUDE IM FASCHISTISCHEN LICHT

Die Sexpol behauptet, daß ein wesentliches Stück des faschistischen Antisemitismus der unbewußt irrationalen Auffassung entspricht, der Jude repräsentiere brutale, schmutzige Sinnlichkeit und den sexuellen Schächer. Hier ein Beleg:

Deutscher Volksgenosse, weißt Du:

daß der Jude

  • Dein Kind vergewaltigt
  • Deine Frau schändet
  • Deine Schwester schändet
  • Deine Braut schändet
  • Deine Eltern mordet
  • Dein Besitztum stiehlt
  • Deine Ehre verspottet
  • Deine Sitten verhöhnt
  • Deine Kirche vernichtet
  • Deine Kultur verdirbt
  • Deine Rasse verseucht

daß der Jude

  • Dich belügt
  • Dich betrügt
  • Dich bestiehlt
  • Dich als Vieh bezeichnet
daß jüdische

  • Ärzte Dich langsam morden,
  • Rechtsanwälte Dir nie zu Deinem Recht verhelfen,
  • Lebensmittelgeschäfte Dir verdorbene Ware verkaufen,
  • Schlächterläden dreckiger sind als Schweineställe,


daß der Jude
obiges nach seinen Talmudgesetzen tun muß,
da es für ihn eine gottgefällige Tat ist.

Deutsche Volksgenossen, darum fordert:

Für Deutsche, die mit
Nichtariern Geschlechtsverkehr unterhalten,
Zuchthausstrafen, Aberkennung der Staatsbürgerrechte,
Vermögensbeschlagnahme und Ausweisung. Im Rückfall
Todesstrafe. Die Nachkommen sind unfruchtbar zu
machen und dürfen keine Staatsbürger werden, sie und
der nichtarische Teil sind auszuweisen. Frauen und
Mädchen, die sich freiwillig mit Juden einlassen, ist
in keinem Fall gesetzliches Schutz zu gewähren. Für
Betrügereien hohe Zuchthausstrafen. Der Jude lebt von
der Lüge und stirbt an der Wahrheit.

Nora-Druck, Berlin

Das Verbot des Geschlechtsverkehrs zwischen Juden und Ariern wurde Gesetz!
Von fünfzehn Beschuldigungen beziehen sich zehn unmittelbar auf Sexuelles!
Rationelle Sexualpolitik ist die wichtigste Waffe gegen faschistische Mystik!
 

Dem Islam Grenzen setzen

24. Oktober 2014

Das Leben selbst ist Grenzziehung. Oder wie es im Glossar der Orgonomie heißt, Leben sei „Orgonenergie, die innerhalb einer Membran pulsiert“. Es muß ein Innen und ein Außen geben, ansonsten wäre Leben unvorstellbar. Leuten, die „offene Grenzen“ fordern, haben den Arsch offen…

Die soziale Institution „Gefängnis“ habe ich nach Konia im besagten Glossar wie folgt definiert: „Ersatz für die Panzerung, die den ‚Kriminellen‘, ‚Süchtigen‘ oder ‚Perversen‘ fehlt. Sie können ihre Sekundären Triebe nicht ‚einsperren‘, so daß sie selbst ‚eingesperrt‘ werden müssen.“

Was sind Staatsgrenzen? Nehmen wir ein aktuelles Beispiel: die Grenze zwischen England und Schottland, die infolge des Referendums beinahe gezogen worden wäre. Sie wäre weitgehend identisch mit dem Hadrianswall, dem Limes, der Chinesischen Mauer gewesen. Heute ist eine Grenze zwischen England und Schottland absurd, doch damals, als sich die römische Zivilisation gegen „Barbaren“ hat verteidigen müssen, hier die britische Provinz gegen die Schotten, waren solche Grenzbefestigungen notwendig, um ein Minimum an sozialer Stabilität zu erreichen und die zivilisatorischen Errungenschaften zu erhalten. Wenn man sich das ungehinderte Vorrücken der Isis in Syrien und Irak oder der russischen Soldateska in der Ukraine vor Augen hält, sieht man in etwa, worum es ging. Ähnliches läßt sich über die offene Südgrenze der USA sagen.

Grenzen sind Panzerung, die den Durchbruch sekundärer Triebe verhindern sollen. In seltenen Fällen sind es auch die primären Triebe: Berliner Mauer.

Wohin offene Grenzen führen, zeigt sich in den deutschen Randregionen nach den Niederlanden und der Tschechei. Die ersteren werden von Cannabis überflutet, die letzteren von dem kaum weniger schädlichen Crystal Meth.

Panzerung wird immer dann brüchig, wenn die Triebabwehr geschwächt ist. Im sozialen Bereich tritt das immer dann auf, wenn die liberalen Kräfte über die konservativen triumphieren. Das war beispielsweise in der sogenannten „DDR“ der Fall, als die „Reformer“ über die Hardliner triumphierten. Ähnliches sehen wir heute an den Südgrenzen der EU und der USA: diejenigen, die gegen die „Festung Europa“ bzw. deren amerikanisches Äquivalent protestieren, haben die Oberhand. Beide Gesellschaften werden dieses Versagen der lebenserhaltenden Panzerung genausowenig überleben, wie die „DDR“ den Wegfall der Mauer überlebt hat.

Auf diesem Blog hat mal ein Leser etwas kommentiert, an das ich in letzter Zeit angesichts der antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland und angesichts des „Islamischen Staates“ oft denken mußte:

Es ist ganz typisch, daß der Islam eine Art „Lähmung“ seiner Gegner hervorruft, einen paralysierten Zustand, das Gefühl, „daß man ja eh nichts machen kann“…

In OROP Wüste (S. 55f) beschreibt Reich, wie „Stille“ und „Stumpfheit“ sich bei Ausbreitung von DOR (abgestorbene und dadurch giftig gewordene Orgonenergie) über die Landschaft legt. Die Vögel verstummen, alles sieht traurig aus und verliert an Spannkraft, die Atmosphäre funkelt nicht mehr, alles wirkt und wird schwarz, depressiv und abgestorben. Genauso ist es, wenn bekennende Moslems die Szene betreten: die Stimmung kippt, als würde eine schwarze Wolke sich niedersenken. Auf diese Weise werden zunächst Stadtviertel, dann ganze Länder Teil Saharasias.

Wo immer sich Moslems niederlassen, verweigern sie die Assimilation, beuten wie selbstverständlich das Sozialsystem aus, verlangen Sonderrechte und schließlich Dominanz. Typisch dafür ist das Verhalten, der dänischen Imame, die, nachdem sie im „Karikaturenstreit“ von 2005 vor dänischen Gerichten kein Gehör fanden, sich mit teilweise selbst gefälschten Karikaturen (Mohammed aus islamischer Sicht? Als Schwein, Päderast und Sodomist!) an die islamische Welt wandten, damit diese Dänemark zur Räson bringt. Tolle Gäste! Tolle „Einwanderer“!

Überhaupt Dänemark als beliebiges Beispiel:

Mit vier Prozent Anteil an der dänischen Gesamtbevölkerung beanspruchen die muslimischen Einwanderer über 40 Prozent der gesamten dänischen Sozialausgaben.
[Sie] stellen aber die absolute Majorität aller verurteilten Vergewaltiger – was unter dem Gesichtspunkt, daß praktisch alle vergewaltigten Frauen nicht muslimisch waren, eine politische Zeitbombe sein dürfte.
Ähnliche disproportionale Ergebnisse gibt es für nahezu alle Bereich mittlerer und schwerer Kriminalität.

Dänemark…

Wo immer sich Moslems niederlassen, hinterlassen sie eine Wüste. Man schaue sich nur an, was sie aus „Felix Arabia“, dem einst blühenden Mittleren Osten, Nordafrika und dem Byzantinischen Reich gemacht haben! Und was sie gegenwärtig aus Deutschland machen: „Im Prozeß um geplante islamistische Terroranschläge im Rheinland hat am Dienstag eine Mitarbeiterin des Jobcenters Essen ausgesagt. Demnach habe das Jobcenter einem der Angeklagten eine eigene Wohnung finanziert. Der 24-Jährige habe nicht arbeiten können, weil er fünf Mal täglich beten müsse.“

Besonders vielsagend ist in diesem Zusammenhang folgende Satellitenaufnahme:

sinaisrael

Zwischen der israelischen Negev-Wüste und dem Sinai (der in einem Anfall von nicht nur selbstmörderischem, sondern verbrecherischem Wahnsinn 1982 an die Araber zurückgegeben wurde) verläuft eine schnurgrade Linie. Auf israelischer Seite ist der Boden grau-grün-bräunlich, die Wüste lebt und verwandelt sich bei den seltenen Regenschauern in ein Blumenmeer, während auf ägyptischer Seite die gelbe Farbe auf eine tote Wüste hinweist, die bei jedem Regen weiter ausgewaschen wird. So ist es in jedem Bereich: von der Sexualökonomie, zur Wirtschaft, zur Bildung – in allem zeigt sich der Gegensatz „ORgon versus DOR“.

Ähnliches konnte man vor 1989 mit dem sozialistischen Äquivalent zum Islam erleben, wenn man zwischen der Bundesrepublik und der „DDR“ hin und her wechselte. Nicht nur die Menschen, sondern sogar die Natur waren depressiv und „ver-DOR-t“.

In praktisch jedem beliebigen Bericht in den Medien über religiös motivierte Unruhen in islamischen Ländern ist sofort „aufklärerisch“ davon die Rede, daß das natürlich gar keine religiösen (= sexualökonomischen), sondern rein ökonomische Ursachen habe.

Reich hat in Christusmord erläutert, daß die genitale Misere im Westen in der Bedeutung weit vor den wirtschaftlichen Sorgen steht „und in den asiatischen Gesellschaften sind sie unmittelbarer Grund und ständige Quelle von deren ökonomischem Elend“ (Christusmord, Freiburg 1978, S. 115). (Siehe dazu auch den Aufsatz Ökonomie und Sexualökonomie.)

Nach dreijähriger Verlobungszeit hat der Ägypter Tamer Saber (26) bei der islamischen Hochzeitszeremonie zur Kenntnis nehmen müssen, daß seine „Braut“, die stets Kopftuch und Gesichtsschleier getragen hatte, in Wirklichkeit ein 18jähriger Mann ist.

Eine lustige Geschichte – die exemplarisch beleuchtet, unter was für sexualökonomisch unhygienischen Verhältnissen ein Gutteil der Menschheit ihr Leben fristen muß. Und statt überwunden zu werden, breitet sich diese Pest immer weiter aus. Jeder, der nur etwas Kontakt mit der sozialen Realität hat, hat mitbekommen, was nie erwähnt wird: daß es in Deutschland seit etwa Anfang der 1980er Jahre für junge Frauen immer schwieriger wurde, ohne männlichen „Begleitschutz“ in die Badeanstalt zu gehen, weil sie dort ständig von jungen Moslems „angemacht“ werden. Abends „auf die Piste gehen“ wurde ebenfalls immer problematischer und wäre heute praktisch unmöglich, würden die Betreiber nicht ihre Türsteher anhalten, junge Moslems am Betreten der Diskotheken zu hindern.

„Ausländerfeindlich“? Es geht um das freie Fließen der Orgonenergie – alles andere, ob links, ob rechts, hat uns nicht zu interessieren!

Apropos Ausländerfeindlichkeit: in Drancy, einer Vorstadt von Paris, sind vor einiger Zeit deutsche Austauschschüler von französischen Jugendlichen beschimpft und mit Steinen beworfen worden. Durch das Tragen von Mini-Röcken hatten die ahnungslosen deutschen Mädchen ihre moslemischen Mitschüler in Frankreich in Rage versetzt.

Sie wollen die Frauen züchtig und „unbefleckt“:

Moslems wollen unser Land reinigen. Oder wie einer ihrer Funktionäre bereits 1996 sagte:

Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Umma und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.

2002 gab es im Land der Reinen (die wörtliche Übersetzung für „Pakistan“) einen Anstieg von Ehrenmorden um 25% im Vergleich zum Vorjahr. In 461 Fällen wurden Frauen von Familienmitgliedern wegen „unmoralischem“ Verhalten ermordet. Die Gründe reichen von Ehebruch, über Vergewaltigung (sic!), bis hin zu schlechtem Kochen. 2008 sprach das US-Außenministerium von 1200 bis 1500 Ehrenmorden pro Jahr. Es beruft sich dabei auf die Angaben örtlicher Menschenrechtsorganisationen. Die Dunkelziffer ist unkalkulierbar.

Anfang 2004 wurde der Imam Mohamed Kamal Mustafa von einem spanischen Gericht zu 15 Monaten auf Bewährung und zusätzlich zu einer Geldstrafe von EUR 2160 wegen eines Aufrufs zur Diskriminierung, zum Haß und zur Gewalt verurteilt. Er hatte drei Jahre zuvor in seinem Buch Frauen im Islam Männern Ratschläge gegeben, wie sie ihre Frauen schlagen könnten, ohne das verräterische Spuren bleiben. In seiner Verteidigung sagte der Imam, er habe doch nur Passagen des Korans interpretiert. Genauso verteidigte sich sein französischer Kollege Imam Abdelkader Bouziane, der zeitweise aus Frankreich ausgewiesen wurde, weil er in einem Interview das Schlagen und Steinigen von Ehebrecherinnen gutgeheißen hatte.

In Indonesien wurde ein Gesetz gegen „Pornographie“ durchgepeitscht, d.h. gegen jedweden Ausdruck von Sexualität und Lebensfreude (Händchenhalten, Tanzen, Küssen, etc.) in der Öffentlichkeit. Die neue Norm sieht Haftstrafen von bis zu zehn Jahren vor und definiert Pornographie als „vom Menschen geschaffenes Material mit sexueller Handlung in Form von Zeichnungen, Sketches, Illustrationen, Fotografien, Texten, Ton, Filmen, Animationen, Cartoons, Poesie, Gesprächen oder jeder anderen Form kommunikativer Botschaft“. Schon „angedeutete Nacktheit“ ist strafbar. Sie könnte zu „Obszönitäten anregen“ und „die Moral der Gesellschaft verletzen“. Den privaten Sittenwächtern, etwa der berüchtigten Islamic Defenders Front, steht es offen, selber nach dem Rechten zu schauen. Das Gesetz ermutigt die Bevölkerung ausdrücklich, „die Produktion, Verbreitung und den Gebrauch von Pornographie“ zu verhindern. Ohne polizeiliche Genehmigung. Währenddessen fürchten die traditionellen Gemeinschaften am Rande des Archipels, daß ihre Tänze, ihre Riten, ihre gesamte Kultur kriminalisiert werden könnte.

Tatsächlich wird die islamische Welt von schwarz gebrannten Porno-DVDs überschwemmt: Visionen des dem Gläubigen versprochenen Paradieses voller „jungfräulicher Huren“ und Lustknaben! Was mit mörderischem Haß verfolgt wird, ist die Genitalität, etwa küssende Liebespaare im Park. Wie im Iran und Saudi Arabien sollen die primären Triebe unter Strafe gestellt werden.

Worauf das ganze hinausläuft, hat sich in der einst lebensfrohen südirakischen Stadt Basra gezeigt, wo zu Hochzeiten des „Aufstandes gegen die amerikanische Besatzung“ eine kleine Minderheit militanter „Islamisten“ Angst und Schrecken verbreitet hat.

Dozenten und Studenten der Universität berichten, daß acht Professoren binnen zwei Monaten ermordet wurden. Erst vor wenigen Tagen sei ein Student ermordet worden, weil er eine Liebesbeziehung mit einer Studentin hatte. „Oft reicht den Islamisten schon das Gerücht darüber“, berichtet ein Kommilitone (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.12.2005).

Gleichzeitig werden massenweise Mädchen und junge Frauen verschleppt und vergewaltigt. 2003 hat Human Rights Watch 25 derartiger Fälle dokumentiert. Jetzt, zehn Jahre später, kann man angesichts der ISIS angesichts solcher niedrigen Zahlen…

Drei Meldungen aus dem Mai 2005:

  • Ein Ägypter (31) hat seine vierjährige Tochter mit Elektroschocks und glühendem Eisen gefoltert. Sie habe schmutzige Wörter benutzt. Deshalb wollte er sie, wie er der Polizei sagte, erziehen. „Plötzlich merkte ich, daß sie aufgehört hatte, sich zu bewegen.“
  • Der zehnjährige Ägypter Rami wurde gehänselt, seine zwölfjährige Schwester Samah wäre den Männern des Dorfes zu willen. Der Junge erstach sie im Schlaf und trennte mit einem Küchenmesser ihren Kopf ab. „Ich habe die Familienehre gerettet!“
  • In Kabul wurde die beliebte TV-Moderatorin Schaima Resaji (24) erschossen. In ihrer Musiksendung „Hop“ hatte sie modisch gekleidet und unverschleiert westliche Musik präsentiert. Deshalb war sie ins Schußfeld islamischer Prediger geraten.

Der Islam ist die Emotionelle Pest schlechthin: d.h. Aversion gegen das lebendige Leben, das der Pestkranke unterdrücken und morden muß, weil es ihn ständig an das eigene verlorene Lebensglück erinnert. Das ist der einzige Grund für „9/11“ und nicht all der Unsinn, den uns „Experten“ oder gar Verschwörungstheoretiker auftischen, die einen „biologischen Rechenfehler“ (Reich) nach dem anderen begehen.

Osama bin Laden kannte die USA aus eigener Anschauung. Ende der 1970er Jahre reiste er zusammen mit seiner Frau in die USA, um seinen kranken Sohn medizinisch behandeln zu lassen. Ein Besuch, der ihn sehr irritiert hat. Besonders die neugierigen Blicke auf seine verschleierte Frau hätten ihn verärgert. Im Flugzeug hätten Passagiere sogar Fotos von seiner Frau geschossen! (Süddeutsche Zeitung, 6.12.2005).

Auf pi-news.net erscheinen regelmäßige Nachrichten über die als „Islam“ organisierte Emotionelle Pest.

Lauter Illustrationen zu den folgenden Ausführungen Reichs:

Man kann an der Anzahl und Strenge der Anstandssitten und Lebensvorschriften unmittelbar die Art und Intensität der sekundären asozialen Impulse im Menschen ablesen. (Äther, Gott und Teufel, S. 76)

Sein destruktiver Haß richtet sich vor allem, es wäre nicht übertrieben zu sagen: einzig und allein, gegen alle echten und vollen Äußerungen des Lebendigen, gegen das Unwillkürliche, Hingebene, Enthusiastische, Schwingende, Tolle und Törichte im Leben. Er richtet sich vor allem gegen das Unwillkürliche und Freie im körperlichen Bereiche. In seiner destruktiven Haltung gegen das Lebendige ist der gepanzerte Organismus ohne Rücksicht. Hier verlieren sich die Eigenschaften, die er sonst zum Ideal des menschlichen Verhaltens erhoben hat. Unter der Maske idealen oder hygienischen Verhaltens versteht es der gepanzerte Organismus, jede spontane Lebensregung in sich selbst und in anderen Organismen zu ertöten. (ebd., S. 68)

Mit ganz bestimmten Perversionen hat der Islam keinerlei Probleme – basiert er doch auf ihnen, ist der Sextrieb des Mannes das Maß aller Dinge.

Das schlimmste ist, daß der Islam al „Religion“ firmiert – wobei wir „Religion“ stets mit der notwendigen Unterdrückung sekundärer Triebe assoziieren.

Die Shell-Jugendstudien haben immer wieder gezeigt, daß deutsche Jugendliche kaum etwas mit Religion anfangen können, während diese für ausländische Jugendliche sehr wichtig ist.

2008 zeigte eine Bertelsmann-Studie, daß die Muslime in Deutschland sehr religiös sind und sich auch im Alltag an ihren Glaubensvorstellungen orientieren. Sie unterscheiden sich darin deutlich von der deutschen Gesamtbevölkerung. 90% der in Deutschland lebenden Muslime sind religiös, davon 41% hochreligiös. Der größte Anteil an Hochreligiösen findet sich mit 44% unter den türkischstämmigen Muslimen.

Bezeichnend für das Niveau der Auseindersetzung ist folgende Verlautbarung im Pressetext zur Bertelsmann-Studie:

Insgesamt, so die Erkenntnis der Studie der Bertelsmann Stiftung, ist die hohe Religiosität der Muslime in Deutschland gepaart mit einer sehr pluralistischen und toleranten Einstellung: 67% der Muslime bejahen für sich, daß jede Religion einen wahren Kern hat, unter den Hochreligiösen mit 71% sogar etwas mehr. 86% finden, man sollte offen gegenüber allen Religionen sein. Nur 6% finden dies nicht. Alter, Geschlecht, Migrationshintergrund oder Glaubensrichtung sind auch bei diesem Inhalt nicht relevant. 24% aller Muslime sind der Ansicht, daß in religiösen Fragen ihre eigene Religion vor allem Recht hat und andere Religionen eher Unrecht haben, 52% stimmen dieser Aussage nicht zu. Nur eine Minderheit von 31% der in Deutschland lebenden Muslime glaubt, daß vor allem Muslime zum Heil gelangen.

Leute, die so etwas zur allgemeinen Beruhigung anführen, wissen so gut wie nichts über den Islam! Es scheint sie nicht mal stutzig zu machen, daß die „hochreligiösen“ Moslems sogar noch „toleranter“ sind als ihre moderaten Glaubensgenossen.

Kurz gesagt, sind moderate türkische Moslems in erster Linie Türken, die einfach nur türkische Enklaven in Deutschland bilden wollen. Hochreligiöse Türken jedoch sehen im Christentum eine tragisch fehlgeleitete Vorstufe zum Islam, eine Art verkrüppelten Islam, und wollen entsprechend Deutschland wohlmeinend zu seinem wahren Wesen führen, d.h. islamisieren.

Dr. Martin Rieger, Leiter der Abteilung Gesellschaft und Religion der Bertelsmann-Stiftung, folgerte aus der Sonderstudie:

Der Religionsmonitor zeigt die hohe Intensität der religiösen Einstellungen und Praktiken bei den in Deutschland lebenden Muslimen. Generell läßt sich feststellen, daß bei dem weitaus größten Teil eine hohe Ausprägung der persönlichen Religiosität einhergeht mit einer großen Toleranz gegenüber anderen Religionen. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse, daß die Religiosität als zivilgesellschaftliche Ressource auch für den Integrationsprozeß noch intensiver wahrgenommen werden kann. Das betrifft gewiß auch die Frage eines angemessenen Religionsunterrichts.

Diesen Traumtänzern, die die Parlamente, die Medien und die Human-„Wissenschaft“ dominieren, ist das Deutsche Volk, sind die Völker Europas, schutzlos ausgeliefert:

In den Berliner Problemvierteln herrschen eigene Gesetze. Mord, Vergewaltigung, Erpressung, Drogenhandel und Nötigung prägen den Alltag und die Polizei ermittelt nicht, aus Angst! Das Problem weitet sich tagtäglich aus und Europa steht mittlerweile vor dem sozialen Kollaps.

In Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie wurde gezeigt, daß der Zerfall des Kommunismus analog zum Zerfall eines Krebsgeschwürs zu betrachten ist. Der Organismus wird mit Zerfallsprodukten überschwemmt, was die Krebsheilung fast unmöglich macht. In den osteuropäischen Ländern zeigt sich dieses orgon-energetische Phänomen als Wirtschaftskriminalität. Der Detritus breitet sich nach Westen aus sowohl in Form der klassischen organisierten Kriminalität, als auch beispielsweise in Gestalt eines Bundeskanzlers (sic!), der, mit Hilfe eines ehemaligen KGB-Offiziers (Putin) und von ehemaligen Stasi-Agenten, in den Dienst der Gazprom tritt, die Experten zufolge von der „Russen-Mafia“ durchsetzt ist.

Man kann das alles in der Fan-Zeitung von Schalke (dem deutschen „Gazprom-Verein“) nachlesen, wo entsprechende Beiträge aus dem Spiegel referiert werden.

Schröder ist ein professioneller Schönfärber 😉 Es ist bezeichnend, daß jemand, der seine Laufbahn als Marxist begonnen hat, in letzter Zeit mit dem Beschönigen des Islam hervorgetreten ist. Jedes zur Wehr setzen, etwa durch ein Minarettverbot, wird als „intolerant“ und „Rassismus“ abgetan. Gar als „Populismus“ – und das aus diesem Munde. Bevor ich etwas sage, „was ich bedauern werde“, verweise ich einfach auf den entsprechenden Beitrag des wichtigsten deutschen Blogs Politically Incorrect.

Natürlich fordert Schröder auch den EU-Beitritt der Türkei. Bezeichnenderweise forderte einen Tag später Erdogan schon mal die europaweite Abschaffung der Visumspflicht für die Türkei.

Diese Entwicklung kann nur zweierlei bedeuten: entweder Bürgerkrieg (der eh schon begonnen hat) oder der Untergang Europas.

Daß angeblich „gemäßigte“ Sozialdemokraten Agenten der Emotionellen Pest (in diesem Fall Saharasias) sind, wird anhand folgenden alten „Wahlaufrufs“ der in Istanbul erscheinenden Zeitung Zaman vom 13. September 2005 illustriert:

Sollten die 300 000 türkischstämmigen Wähler ihre Stimme der Bush-Freundin Merkel geben, die aus der EU einen „Christenclub“ machen will, die Sozialausgaben völlig streichen, die Rechte der Immigranten auf ein Minimum reduzieren und die Türkei aus Europa ausschließen will? Oder sollten sie lieber Schröder wählen, der aus der EU ein „vereinigtes Europa der Menschenrechte und der Demokratie“ machen will, der die Aggressionspolitik Bushs ablehnt, die soziale Marktwirtschaft nicht aufgeben will, und der stets der Freund der Immigranten war und immer eine EU-Vollmitgliedschaft der Türkei befürwortet hat?

Mir gefällt besonders gut die Stelle mit den Sozialausgaben!

Man könnte diesen Blogeintrag mit rhetorischen Sätzen abschließen wie: „Entweder ist Schröder dumm oder böse!“ Aber das wäre eine oberflächliche Betrachtungsweise. Leute wie Schröder, oder etwa sein Kumpan Joschka Fischer, werden von jenen Kräften magisch angezogen, die ihrem Wesen gemäß sind. Daß so etwas über Jahre hinweg das Schicksal Deutschlands bestimmt hat, ist zutiefst erschreckend.

Die antiautoritäre Gesellschaft und die islamische Revolution

9. Juni 2013

Schaut man sich Photographien aus Ägypten und dem Iran von Anfang des letzten Jahrhunderts bis Anfang der 1970er Jahre an, vermeint man, sie wären in Italien oder Südfrankreich gemacht worden. Die Frauen tragen ihr Haar offen, geben sichtlich ein Vermögen beim Friseur aus, sind westlich körperbetont gekleidet und die Männer sehen wie Latin Lovers aus. Der Islam spielte eine Rolle, wie heute das Christentum in Europa: man ist stolz auf die alten Bauwerke und benutzt die organisierte Religion als Dienstleistungsunternehmen für Hochzeiten und Todesfälle. Es herrschte eine Art Volksislam ohne großartigen Bezug auf die heiligen Schriften. Was als gut und gerecht empfunden wurde, war halt „islamisch“. Strenggläubige, die den Koran und die Hadithe studierten, wurden toleriert, teilweise bewundert, aber sie spielten keine Rolle im gesellschaftlichen Leben. Das hat sich alles drastisch geändert. Eine Beschreibung erübrigt sich.

Um diesen Umschwung zu verstehen, muß man wissen, daß sich beim Islam alles um Macht und Prestige dreht. Man betrachte nur das Hauptargument jener, die einen zum Islam bringen wollen: seine pure Masse und sein schnelles Wachstum wären Beweis seiner Wahrheit. Im islamischen Kulturkreis wird nur eine Sache wirklich respektiert: Macht und Prestige. Als der Westen alle anderen Kulturen beherrschte und auch selbst fest davon überzeugt war, allen anderen Kulturen, insbesondere aber der islamischen, haushoch überlegen zu sein, paßte sich die moslemische Welt dem stärkeren an. Man folgt der Autorität! Und es war noch nie ehrenrührig, sich dem hoffnungslos Überlegenen zu unterwerfen. Das erklärt auch, warum Amerika unter Bush in der arabischen Welt beliebter war als unter Obama.

Leider verlor der Westen seit Anfang der 1960er Jahre zunehmend an Autorität, als er, verantwortungslosen Pseudointellektuellen a la Sartre folgend, zunehmend seine eigenen Grundlagen und Werte in Frage stellte. Plötzlich galten alle anderen Kulturen als moralisch überlegen, insbesondere aber der Islam, der einst in Spanien eine Art westliches Shangri-La aufgebaut hätte, daß dann von den europäischen Barbaren zerstört wurde. – Die islamische Welt stand vor der Frage, wie man sich einer Autorität unterwerfen kann, die sich selbst „hinterfrägt“ und sich auf masochistische Weise danach sehnt „bereichert“ zu werden? Es ist unehrenhaft sich solcher ekelerregenden Schwäche, d.h. dem Westen weiter zu unterwerfen!

Noch entscheidender war, daß die mohammedanischen Menschen sich zwar oberflächlich dem Westen angepaßt hatten, aber in ihrer Charakterstruktur überwiegend konservativ bis extrem konservativ blieben. Entsprechend konnten sie dem Westen nur bis zu einem bestimmten Punkt folgen. Der Bruch kam mit den plakativen Exzessen der antiautoritären Gesellschaft, auf die die Moslems nur mit Horror und schließlich abgrundtiefer (und vollkommen berechtigter!) Verachtung reagieren konnten.

Man nehme nur Bengasi: Am „11. September“ wird eine amerikanische Vertretung von islamischen Terroristen überfallen und vier Amerikaner erst gefoltert und dann ermordet. Wie reagiert Amerika? Der sakrosankte erste Zusatz der Verfassung, d.h. die Meinungsfreiheit, wird infrage gestellt! Pornographie wird als heiliges Gut geschützt (Meinungsfreiheit!), aber Religionskritik kriminalisiert. Eine „Zivilisation“, vor der man nur ausspucken kann!

Wenn der Westen überleben will, sollte er weniger auf Osama bin Laden und seine Nacheiferer blicken, sondern vielmehr der kulturellen Dekadenz und der „neuen Linken“ in all ihren Schattierungen kompromißlos entgegentreten. Das linke Gesindel an den „humanistischen“ Fakultäten der Universitäten, in der Journaille und nicht zuletzt in der Politik, insbesondere bei den Grünen, ist unser Todfeind, nicht der türkische Gemüsehändler an der Ecke. Der steht mir im Zweifelsfall Lichtjahre näher als das anorektische Genderneutrum mit Nasenring und einer modischen Pudelmütze.

Das Problem fängt schon an der Schule an, wenn Erkin, Mahmud und Mohammed, die aus streng patriarchalisch geprägten Familien kommen, auf fast durchweg „rot-grüne“ „wissenschaftlich“ ausgebildete Lehrerinnen und deren groteske gendergemainstreamte Brut treffen. Lernen ist unter diesen emotionalen Bedingungen für die Kinder unserer „Mitbürger“ ausgeschlossen und die Rebellion vorprogrammiert, zumal ihre Zukunft verbaut ist. Man kann den gesamten Haushalt der Länder ins Schulsystem pumpen – und das Problem wird sich verschlimmern!

Es wirkt widersprüchlich, daß ausgerechnet der linke Abschaum der Gesellschaft, insbesondere die sogenannten „Antifaschisten“, Hand in Hand mit islamischen Faschisten zusammenarbeiten, die darauf aus sind, der Dekadenz des Westens ein blutiges Ende zu setzen. Das ist nur vor dem Hintergrund der Charakterstruktur des antiautoritären Menschen begreifbar, der alles tut, um der Autorität (dem Vater) entgegenzutreten („Emanzipationsbewegung“) und der sich entsprechend mit den Underdogs solidarisiert. So wird beispielsweise auch die Haltung der heutigen „Antifaschisten“ zu den Juden verständlich: sie lieben die ermordeten Juden, sie können gar nicht genug von ermordeten Juden hören, weil diese Opfer des „Establishments“ waren, und sie hassen die lebenden Juden mit einer Intensität, welche der der Nazis nahekommt, weil heute Israel unter die „imperialistischen Mächte“ verortet wird. Für die „Antifaschisten“ sind die Freunde Israels – Nazis und die islamofaschistischen Feinde Israels – Genossen:

Die sexuelle Revolution und die antiautoritäre Gesellschaft

20. September 2012

„Der Sexualprozeß der Gesellschaft war“, Reich zufolge, „immer der Kern ihres Kulturprozesses“ (Die sexuelle Revolution, Fischer TB, S. 159).

Das vegetative Leben der Menschen, das sie mit der gesamten lebendigen Natur teilen, strebt nach Entfaltung, Bestätigung, Lust, vermeidet Unlust und erlebt sich selbst in Gestalt strömender, drängender Empfindungen. Sie sind die Kernelemente jeder vorwärtstreibenden, also revolutionären Weltanschauung. Auch dem sogenannten „religiösen Erleben“ und dem „ozeanischen Gefühl“ liegen vegetative Lebenserscheinungen zugrunde. (ebd., S. 266)

Dies zeigte sich in der Entwicklung der „bürgerlichen Gesellschaft“, wie Freud und seine Schüler nachgewiesen haben. In Die sexuelle Revolution hat Reich dies nochmals am Beispiel der Sowjetunion, die die „bürgerliche Gesellschaft“ überwinden wollte, exemplifiziert. Heute erweist sich die Richtigkeit des Diktums anhand der Entwicklung der antiautoritären Gesellschaft.

De antiautoritäre Gesellschaft geht auf zwei Faktoren zurück: den ideologischen Einfluß vermeintlicher „Experten“ und den „materiellen“ Einfluß der Zeitläufe. Über die ersteren schrieb Reich im Zusammenhang mit der sexuellen Revolution in den Anfangsjahren der Sowjetunion:

Die allergrößte Schwierigkeit stellen die Pastoren im revolutionären Lager dar. Es sind meist sexuell verkrampfte Intellektuelle, Revolutionäre aus neurotischen Motiven, die, statt mit Wissen zu helfen, nur Verwirrung stiften. (ebd., S. 250)

Damit meinte Reich zwar Funktionäre, deren Sexualmoral sich in nichts von der katholischer Priester unterschieden hat, jedoch konnte diese Neurose ebensogut in einer vermeintlich gegenteiligen Sexualideologie zum Ausdruck kommen. Im Christusmord schrieb Reich über die Kommunisten: „(…), daß diese zerebralen Mechanisten die wahre körperliche Liebe hassen wie die Pest, während sie gleichzeitig mit Pornographie nur so um sich werfen“ (Freiburg 1978, S. 379).

Zwei Weltkriege in Folge, die Industrialisierung, die Verstädterung, der Einfluß der Massenmedien (insbesondere des neuen Mediums Film), etc. erzeugten eine sexualbejahende Atmosphäre, was jedoch zu vollkommenen Chaos führte wegen der sexualablehnenden Struktur der Massenindividuen. Das ist die „Schere“, von der Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus spricht.

„Es gilt die Schere zwischen menschlicher Struktur und Daseinsform zu schließen; nicht durch Zwang, sondern in organischer Weise“ (Die sexuelle Revolution, S. 223). „Neue Lebensformen bilden sich nur durch die neuen Inhalte des Lebens, und neue Inhalte müssen neue Formen haben“ (ebd., S. 220).

In Die sexuelle Revolution führt Reich, die „Verwahrlosung der Jugend“ in der Sowjetunion von 1935 auf eine entsprechende Schere zurück:

(…) kollektive gesellschaftliche Ideologie und kollektives Leben der Erwachsenen muß unter Beibehaltung asketischer Forderungen für die Kinder, sexueller Heuchelei und Familienerziehung mit Notwendigkeit zur kindlichen Verwahrlosung führen. (ebd., S. 256)

Die entsprechenden Widersprüche in der antiautoritären Gesellschaft habe ich in dem Blogeintrag Die Zerstörung der biologischen Familie in der antiautoritären Gesellschaft diskutiert.

Man könnte einwenden, daß demnach also „materielle“, letztendlich ökonomische Prozesse frei nach Marx den eigentlichen Kern der „gesellschaftlichen Bewegungsprozesse“ ausmachen würden. Doch dieser Einwand zieht nicht in Betracht, daß Reich zufolge der wahre Kern die „lebendige Arbeitskraft“ ist, die „Arbeitsenergie“ und damit die Charakterstruktur der Massen, die in der Familie geformt wird. Entsprechend geht aus der autoritären Gesellschaft die antiautoritäre Gesellschaft hervor, wenn die „Arbeitsenergie“ ein gewisses Maß an ökonomischen Wohlstand erwirtschaftet hat (Überexpansion). Die Gesellschaft wird zum Autoritarismus zurückkehren, wenn die Ökonomie wegen der antiautoritären Unterminierung der Arbeitsfunktion kollabiert. Ansatzweise ist dies beim Zusammenbruch der Weimarer Republik geschehen. Die „Studentenbewegung“ Ende der 1960er Jahre war ein bloßes Wohlstandphänomen, das sich mit dem Niedergang der Wirtschaft schnell wieder verflüchtigt hat.

Keine Betrachtung geschichtlicher Entwicklungen darf sich (…) revolutionär nennen, wenn sie den psychischen Zustand der Masse bloß als ein Ergebnis wirtschaftlicher Vorgänge nimmt, und nicht auch als ihren Motor. (Die sexuelle Revolution, S. 172)

Sexterror (Teil 2)

11. Februar 2012

Bereits im Blogeintrag Die Dekadenz des Westens habe ich mich mit dem aktuellen Hauptbereich des Sexterrors beschäftigt: der Rap-Musik und der mit ihr immer enger verzahnten Pornographie, insbesondere der Internet-Pornographie. Symptomatisch ist dafür beispielsweise auch die in diesem Blog häufiger auftretende Broken Comedy auf Pro7 mit „Fifty Sven“ und „Fotze Brown“. Auffällig häufig wird in den Sketchen die Webadresse einer frei zugänglichen Pornoseite bekanntgegeben, damit es auch ja wirklich jedes Kid mitbekommt.

Die Rap-Texte sind Pornographie pur. Und es geht dabei nicht etwa um „Blümchensex“, sondern um die denkbar brutalste sadistische Erniedrigung der Frau:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=ncd7zjz8k5c%5D

Die Bitches sind natürlich noch extremer. Vorsicht Brechreiz:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=gpRxJfBau7I%5D

Das ist keine Mache, keine Comedy, sondern Realität:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=Ozie66bDxt8%5D

Diese „Musik“ klingt heutzutage aus Kinderzimmern!

Ich kenne kein eindeutigeres Beispiel für den Kern der Emotionellen Pest: die „genitale Rache“. Die „genitale Rache“ geht aus der Orgasmusangst hervor und kommt auf die unterschiedlichste Weise zum Ausdruck, am eindeutigsten wohl in dem „Ich fick dich!“, das die Sexualisierung aller Lebensbereiche begleitet.

Sexpol 2012 (Teil 1)

17. Januar 2012

Reich unterscheidet zwischen biopathischen und sozialen Störungen der erwachsenen Genitalität. Die erstere zu beseitigen, ist Aufgabe der psychiatrischen Orgontherapie, während die zweite Art der Störung der sozialen Beratung zugänglich ist. Neben dem psychoanalytischen Ambulatorium in Wien, das sich mit der Behandlung von neurotischen Erkrankungen „der Massen“ beschäftigte, verfolgte Reich den zweiten Ansatz in seinen Sexualberatungsstellen und in seiner politischen Arbeit, wie er sie in seinem Buch Menschen im Staat beschrieben hat.

Heute stehen Themen wie die folgenden im Vordergrund:

  • Ehehygiene: Beispielsweise in getrennten Betten schlafen, um länger die sexuelle Spannung aufrechtzuerhalten. Der Mann hat bei der Geburt seines Kindes nichts zu suchen! In keiner Kultur war der Mann jemals bei diesem Ereignis anwesend. Die immer weiter um sich greifende kontaktlose, „linksliberale“ Mode zerstört flächendeckend die sexuelle Beziehung zwischen Ehepartnern und damit die Familien!
  • Pornographie: Dem gigantischen Tsunami an Fehlinformationen über die Sexualität entgegenarbeiten. Das ist einfacher gesagt als getan, denn die moderne Sexualwissenschaft ist derartig vom linksliberalen Zeitgeist durchdrungen, daß sie das verzerrte Bild der Sexualität (pseudo-) wissenschaftlich absichert. Dabei kann sie sich auf die humanbiologische Forschung berufen, derzufolge „Sex nur im Kopf“ stattfindet. (Etwas, was von anderen Körperfunktionen im übrigen so nie behauptet wird!)
  • „sexuelles Experimentieren“: Die meisten Sexualratgeber führen geradezu systematisch von der Genitalität (Kontakt) weg und propagieren Ersatzkontakt, der zu einer geringeren Befriedigung führt, was wieder zu „Neuem“ animiert. Sexualität wird zu einer Art Droge.

Angesichts all des Unsinns über „Gender“ (der im übrigen sämtlichen Erkenntnissen der modernen Biologie widerspricht), bedeutet Aufklärung heute auch die denkbar basale Klärung der geschlechtlichen Identität. Was bedeutet es ein Mann bzw. eine Frau zu sein? Dazu schreibt Reich:

(…) in der offiziellen gesellschaftlichen Anschauung ist Hingabe mit Weibsein und unnachgiebige Härte mit Männlichkeit gefühlsmäßig verknüpft. In der gesellschaftlichen Ideologie ist es unvorstellbar, daß ein selbständiger Mensch sich hingeben und ein hingebender Mensch selbständig sein könne. So wie Frauen aus dieser Gleichsetzung heraus gegen ihre Weiblichkeit protestieren und männlich sein wollen, so wehren sich die Männer gegen ihren natürlichen geschlechtlichen Rhythmus aus Angst, weiblich zu erscheinen; – und daraus schöpft wieder die verschiedene Anschauung des Sexuellen bei Mann und Frau ihre scheinbare Berechtigung. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 247)

Wie stark die Verwirrung mittlerweile, d.h. in der antiautoritären Gesellschaft, geworden ist, zeigen die medialen Produkte unserer „Kultur“. Eine einzige Freakshow.

Trotz (oder vielmehr gerade wegen) aller Freiheit herrscht heute auf sexuellem Gebiet mehr Konfusion als jemals zuvor. Aufklärung tut heute genauso Not wie 1930. Während damals jedoch Reichs Öffentlichkeitsarbeit und Broschüren von Katholiken und Neoheiden (Nazis) bekämpft wurden, steht heute die Political Correctness der Verbreitung sexualökonomischer Erkenntnisse entgegen.

Der gepanzerte Mensch ist unfähig, sich selbst zu regulieren, will aber ständig neue Freiheiten. Die freigelegte Energie, die nicht genital entladen werden kann, führt zu allen Arten von Ersatzkontakt. Ausgerechnet jene, die Reich eine Überbewertung der Sexualität vorwerfen, fordern eine hohe sexuelle und Liebeskultur, die „Kunst der Liebe“ (Thomas Kornbichler: Wilhelm Reich – Enfant terrible der Psychoanalyse, Berlin 1989, S. 74), während der angebliche Erotomane Reich das Bewußtsein von der Sexualität und die Sexualität vom Bewußtsein freihalten wollte. Bei Reich waren „Liebe, Arbeit und Wissen“ gleichberechtigt.

Man hat Reich vorgeworfen den Orgasmus als Allheilmittel zu vertreten, dies weist Elsworth F. Baker zurück und nennt die Orgonomie eine „rather puritanical discipline“ („Sexual Theories of Wilhelm Reich“, Journal of Orgonomy, 20(2), November 1986, S. 175).

Was diese Gesellschaft braucht, ist wahrhaftig nicht „mehr Sex“, sondern mehr Wissen und ein neues Verhältnis zur Arbeit. Am schockierendsten ist wohl der Hype um die Alterssexualität. Viagra, Feuchtigkeitscremes, Schönheitschirurgie, Pornographie, etc. Nicht, daß irgendetwas verdammenswert oder „ungesund“ an „Alterssexualität“ wäre! Es geht einfach darum, den natürlichen Rhythmen des Körpers zu folgen. Wie inhaltsleer muß das Leben eines Menschen sein, daß er ohne artifiziell angestachelten Sex als eine Art „Unterhaltungsprogramm“ nicht leben kann?!