Christus, Luther, Stirner
4. November 2016Warum hatte Reich eine so schlechte Menschenkenntnis?
2. November 2016Es gibt zahllose Beispiele dafür, daß Reich, Baker und andere leitende Figuren in der Orgonomie in der Einschätzung von Freunden und Mitarbeitern sich geradezu spektakulär geirrt haben. Wie konnten die Schöpfer der „Charakteranalyse“ derartig schlechte Menschenkenner sein?
Man wird durch seine Arbeit Teil einer Gruppe und der Charakter tritt in den Hintergrund. Bricht die Arbeitsfunktion aus welchem Grund auch immer weg, gewinnt der Charakter erneut an Bedeutung. Beispielsweise kann es uns vollkommen gleichgültig sein, ob ein Mitarbeiter Kommunist, Nationalsozialist oder gar ein Grüner ist, solange er seine Arbeit macht. Erst bei Störungen der Arbeitsfunktion gewinnt seine extrem kranke Charakterstruktur Bedeutung, tritt schließlich vielleicht sogar in den Vordergrund. Genauso ist es mit jenen Gestalten in der Orgonomie bestellt, die sich im nachhinein als Leute darstellen, bei denen man sich fragt, wie sie jemals Teil der Orgonomie sein konnten.
Und was die Orgontherapie betrifft, die schließlich Grundvoraussetzung für jede Arbeit in der Orgonomie ist:
Baker selbst hat beschrieben, wie der Orgonom Michael Silvert einst Reich seine neue Verlobte vorstellte, die er bald heiraten wolle. Reich untersuchte sie und diagnostizierte sie als „gesund“. Wenig später kam sie als Schizophrene in die Psychiatrie! Man kann kaum „kränker“ sein! Baker erklärt das damit, daß bei Schizophrenen die Augenpanzerung sehr variabel sein kann und es Perioden gibt, wo die Augen praktisch frei sind. Will sagen, der Charakter zeigt sich manchmal erst im Laufe der Zeit. (Selbst im somatischen Bereich ergibt sich die korrekte Diagnose ab und an erst nach langer Dauer – manchmal erst auf dem Seziertisch!)
Außerdem sieht der Therapeut in erster Linie den Kern seines Patienten und versucht diesen zu befreien. Wenn man so will, sieht der Orgonom, der ansonsten nur die Schlechtigkeit einer gepanzerten Welt sieht, in seinem Patienten, insbesondere aber in seinem Ausbildungskandidaten, „nur das Gute im Menschen“. Ohne diese Zuneigung, ohne dieses „Vorurteil“ zugunsten des Patienten, macht Therapie keinen Sinn.
Sexualfeme im Sozialstaat
28. Oktober 2016In seiner Rede an den Kleinen Mann und in anderen Werken hat Reich gegen die „Sexualfeme“ der Schnüffler und Verleumder, der Staatsanwälte, Beamten und „lieben Nachbarn“ angeschrieben. Zwar sind wir heute „liberaler“ geworden und die Institution der, wie Reich sie nannte, „Zwangsehe“ hat ihre Schrecken verloren, doch die Emotionelle Pest organisiert sich von neuem und ist widerlicher und gemeiner als je zuvor: sie hat die bewaffnete Staatsmacht hinter sich und arbeitet mit Erpressung und wirtschaftlichen Sanktionen.
Man denke etwa bei Sozialleistungen an die Veranlagung unverheirateter Paare, die als „eheähnliche Gemeinschaften“ gelten, so daß beispielsweise im Falle der Arbeitslosigkeit die beiden Partner füreinander aufkommen müssen. Wer wirklich nur mit einem Mitbewohner in einer Zweckwohngemeinschaft zusammenlebt, muß beweisen, daß keine „eheähnliche Gemeinschaft“ vorliegt. Was kann damit anderes gemeint sein, als „keine sexuelle Beziehung“? Und gilt das auch für Wohngemeinschaften von Männern? Muß ich jetzt nachweisen, daß ich nicht homosexuell bin? Fällt niemandem auf, wie grundsätzlich unakzeptabel es ist, daß sich der Staat in das Intimleben seiner Bürger einmischt?
Er ist in wirtschaftlicher Not, da das Jobcenter seinen Antrag auf Hartz IV noch nicht bewilligt hat. Von der Sachbearbeiterin, die seine Kontoauszüge durchblättert, bekommt er eine nicht spezifizierte Kontoeinzahlung vorgehalten. Ob nicht doch eine „Bedarfs- und Einkommensgemeinschaft“ mit Herrn Soundso vorliege? Worauf er beteuert, er sei bereits zweimal verheiratet gewesen und gewiß nicht schwul sei! Die Sachbearbeiterin antwortet darauf süffisant, daß sie schon häufiger Kunden hatte, die auf beiden Ufern spielen.
Wie lebensfremd, sexuell verkorkst, moralisch verrottet und niederträchtig muß jemand sein, der sich derartige Gesetze ausdenkt!
Welches Leid hat beispielsweise das Kindergeld geschaffen! Babys werden nicht aus Liebe, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus produziert. Und das fast ausschließlich von Leuten, die sich zum Wohle der Menschheit lieber nicht fortpflanzen sollten!
Und noch eine Frage: Darf ich eigentlich meinen besten Freund, der sehr vermögend ist, heiraten und damit beispielsweise Anrecht auf Witwenrente erlangen? Oder müssen wir beweisen, daß wir schwul sind? Und darf ich dabei weiter mit meiner Freundin zusammenleben? Die Homoehe ist ungerecht
Hier das Dokument, das beweist, daß sie dich nach deinem Sexualleben fragen, nach der Anzahl deiner Sexualpartner, deren Namen, etc.
Igitt: Bornemann
24. Oktober 2016Der Kampf gegen Vorurteile
23. Oktober 2016Wenn man jung ist, kann man sich massiv über Vorurteile aufregen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mich auch nur der leiseste Hinweis auf „Rassismus“ maßlos entflammte. Doch je älter ich werde, d.h. mit wachsender Lebenserfahrung, stelle ich nicht ohne Unwohlsein fest, daß wirklich jedes, jedes, gängige Vorurteil einen wahren Kern hat, wenn nicht sogar schlichtweg der objektiven Wahrheit entspricht!
Es geht schlicht ums Überleben. Ständig müssen wir schnell, sehr schnell, Entscheidungen treffen, wenn wir überleben wollen. Wir können nicht jedesmal tiefschürfende Überlegungen anstellen, also zerebral funktionieren, sondern müssen aus dem Bauch heraus, d.h. emotional entscheiden. Heute wird uns jedoch andauernd eingebleut, daß wir keine Vorurteile haben sollen, tolerant sein und alle Menschen mit offenen Armen aufnehmen sollen.
Die linksliberalen Meinungsmacher engagieren sich in dieser Indoktrinationsarbeit nicht etwa, weil sie bessere Menschen sind und ein großes Herz haben, sondern weil es ihrer Charakterstruktur entspricht, die unreif ist, „zerebral“ und vollständig verantwortungslos. All die Kampagnen gegen „Rassismus“, etc. mit denen wir alltäglich von diesen Arschlöchern zugeschissen werden, sind tatsächlich das Gegenteil dessen, wonach sie oberflächlich aussehen: sie sind die ultimative Lebensfeindlichkeit. Täglich sterben Deutsche deswegen! Die Gutmenschen zerstören systematisch das deutsche Volk. Es sind Völkermörder!
Siehe dazu etwa Akifs neusten Schlag in die Fresse dieses linksliberalen Dreckspacks.
Zwei Verschwörungsschulen
21. Oktober 2016Unten zwei Videos aus den USA, die zeigen, daß es dort zwei rechtskonservative „Verschwörungsschulen“ gibt, hier vertreten durch Alex Jones und Michael Savage. Beispielsweise spricht Jones seinen Gast Savage auf die „Schattenregierung“ der USA an und meint dabei die „Bilderberger“, „Skull and Bones“, etc., aber Savage, der in solchen Dingen agnostisch ist, antwortet in einem ganz anderen Sinne: die schwulen und feministischen Gender-Verrückten in der Regierung, die in ihrer Psychose einen Krieg mit Rußland riskieren, weil sie in Putin einen Schwulenfeind ausgemacht haben. Ähnlich im zweiten Video: Jones sieht im skandalösen Umgang des FBI mit der Email-Affäre Hillarys die Finger der ominösen Schattenregierung im Spiel, während es hier einfach nur darum geht, daß der Chef des FBI nicht in die Geschichte als derjenige eingehen will, der den ersten weiblichen Präsidenten verhindert hat.
Das sind zwei fundamental unterschiedliche Sichtweisen. Die von Jones ist eine klassische Verschwörungstheorie, wie sie seit der Zeit der Gegenreformation gang und gäbe ist. Am Anfang standen die Jesuiten im Mittelpunkt der Verschwörungstheorien, heute sind es die „Illuminati“. Die bekannteste Version ist die der „Weisen von Zion“, die vom zaristischen Geheimdienst erfunden wurde. Die von Savage („Kulturbolschewismus“) geht auf die Französische Revolution zurück, als Konservative überall „Gespenster“ sahen, die umgingen und die alte Ordnung unterminierten.
Ich will nicht bestreiten, daß vieles an beiden Sichtweisen stichhaltig ist. Nicht zuletzt die im Gefolge des Email-Skandals um Hillary veröffentlichten Wikileaks-Dokumente sollten Beweis genug sein. Wenn man sie aber in eine geschichtliche Perspektive setzt, d.h. mit entsprechenden Vorstellungen in der Vergangenheit vergleicht und dergestalt relativiert, wird deutlich, wie oberflächlich und imgrunde willkürlich sie sind.
Hier und da mögen sie im Einzelfall paßgenau stimmen, doch sie eignen sich nicht dazu, die Welt auf eine fundamentale Art zu verstehen. Beispielsweise haben wir alle in der Schule gelernt, daß Hitler an die Macht gekommen ist, weil erstens die Großindustrie ihn finanziert hat und zweitens der Staatsapparat von Menschen durchsetzt war, die die Demokratie haßten und das Kaiserreich zurückhaben wollten. Aber erklären diese „Verschwörungstheorien“, die zweifellos nicht von der Hand zu weisen sind, wirklich, was geschehen ist? Warum dann Reichs Die Massenpsychologie des Faschismus!
Was wirklich die Geschichte bestimmt, etwa die Machtübernahme von Hitler oder die von Hillary, ist die Charakterstruktur der Massen, die sich beim Einzelnen zwischen der Geburt und der Pubertät in den Familien ausprägt und dann fortwirkt unabhängig von den sich verändernden Zeitläufen.
Und hier ein aktuelles Beispiel für eine Verschwörungstheorie, die falsch sein kann, aber auch wahr. Im letzteren Fall war dies einer meiner letzten Blogeinträge und viele von uns werden sehr bald dank Obama Antichrist einen grausigen Tod finden…
Die Orgonomie und die moderne Physik
20. Oktober 2016„Denken“
17. Oktober 2016Der Jude
16. Oktober 2016- Ödipuskomplex (Freud): (a) Da unsere Kultur zu einem Gutteil auf dem Patriarchalismus des Alten Testaments ruht, wird der Jude unbewußt als „kastrierender Patriarch“ gesehen. (b) Als dem Außenseiter schlechthin, er war früher der einzige Nichtchrist, betrachtet man ihn gleichzeitig als Element, das die überkommene Ordnung, die Herrschaft des Vaters, untergräbt und sich „an der Mutter vergeht“.
- Sexualökonomie (Reich): Der gepanzerte Mensch empfindet die natürliche Sexualität als schmutzig und der Antisemitismus (genauso wie jede andere „Rassentheorie“) ist nichts anderes als sexuelle Abwehr.
- Arbeitsdemokratie (Reich): (a) Der Jude wird aus historischen Gründen mit der „Globalisierung“ verbunden, d.h. mit der Befreiung von den alten zünftlerischen Beschränkungen und der Entwicklung des verhaßten grenzüberschreitenden Kapitalismus. Die Arbeitsdemokratie ist inhärent „grenzenlos“ und internationalistisch. (b) Ebenfalls aus historischen Gründen ist der Jude mit dem Kredit- und Zinssystem verbunden („die Rothschilds“). Die Arbeitsdemokratie kommt ökonomisch vor allem durch die gegenseitige Verpflichtungen von Gläubiger und Schuldner zum Ausdruck.
- (a) Emotionelle Pest (Reich): Antisemitismus ist eine Hauptausdrucksform der Emotionellen Pest, bei der das vorgeschobene Motiv stets ein tiefer gelegenes wirkliches Motiv verbirgt (vgl. Punkt 2). (b) Gleichzeitig entspricht die Beschreibung des Juden durch den Antisemiten als verlogen und hinterhältig weitgehend Reichs Beschreibung der pestilenten Reaktion und des pestilenten Charakters.
- ORANUR (Reich): Die gegenseitige Sequestration von OR und DOR erklärt u.a. auch das Verhältnis zweier Gruppen von Menschen, die sich feindlich gegenüberstehen. Das sieht man in Nazideutschland (vgl. Punkt 4.b) und im heutigen Konflikt zwischen den Israelis und den sogenannten „Palästinensern“.
- Funktionalismus (Reich): Mit der Einführung des Monotheismus hat der Jude das CFP N (den kosmischen Orgonenergie-Ozean) auf die Agenda gebracht. Die Emotionelle Pest wird dies dem Juden niemals verzeihen.
- soziopolitische Charakterologie (Baker): Der Gegensatz zwischen den beiden soziopolitischen Lagern („zerebrale“ vs. Muskelpanzerung) erklärt auch den Judenhaß. Durch ihre angeborene Intelligenz und durch eine Entwicklung, die sie weitgehend von Handarbeit und Landbesitz ferngehalten hat, hatten Juden überdurchschnittlich eine liberale (linke) Charakterstruktur, die auffällig mit der konservativen bis extrem konservativen der Restbevölkerung kontrastierte.
- Saharasia (DeMeo): (a) Der Leser erwartet jetzt sicherlich einen Hinweis darauf, daß die Juden aus dem Zentralgebiet Saharasias nach Europa gekommen sind. (b) Doch weitaus wichtiger ist, daß die Juden stets ein Opfer Saharasias waren und stets die letzte Bastion des Lebendeigen gegenüber Saharasia waren. Das heutige Israel ist das beste Beispiel!


















