Posts Tagged ‘Bewegung’
nachrichtenbrief172
27. September 2020Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 73
10. Juni 202073. Die drei Arten von Wissen
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Deine beiden Leben
20. August 2018Wir führen zwei Leben: eines tagsüber, das andere des Nachts. Das erstere ist das bewußte Leben in Bewegung. Hier verlieren wir das Bewußtsein während der Entladung, insbesondere im Orgasmus, aber auch etwa beim heftigen Nießen oder bei epileptischen Anfällen. In der Nacht ist alles umgekehrt: wir sind paralysiert und ohne Bewußtsein. Unsere Träume, in denen wir eine Art „Bewußtsein“ zurückerlangen, sind Entladungen, die manchmal mit Bewegungen einhergehen.
Viele Menschen glauben, der Schlaf sei imgrunde überflüssig, eine Verschwendung unserer beschränkten Lebenszeit: „Ich kann schlafen, wenn ich tot bin!“ Tatsächlich sind wir erst im Schlaf richtig Mensch, denn erst dort tritt das störende Bewußtsein zur Seite und entfaltet sich das Autonome Nervensystem ganz; wir sind ganz orgonotische Pulsation und laden uns mit Energie aus dem kosmischen Orgonozean auf:
Im Wachen tritt das zurück, die Entladung des Orgons, das Zentrale Nervensystem und der Bewegungsapparat treten in den Vordergrund und wir werden zum wachen Raubtier, das seine Beute jagt (bzw. zum nicht weniger wachen Fluchttier), ganz bestimmt vom vorwärtsschnellenden Schwung der Kreiselwelle:
Das „Leben des Tages“ ist ganz bestimmt von den Kategorien Raum (L3) und Zeit (t) = Bewegung (L/t), während das „Leben der Nacht“ von der „nichtlokalen gleichzeitigen Wirkung“ bestimmt wird: Distanzen trennen nicht mehr und der Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft löst sich auf. Wie man sich das konkret vorstellen kann, zeigt der Traum, wo dieses „Leben der Nacht“ zumindest teilweise in unser Bewußtsein tritt.
Da es im raum- und zeitlosen „Leben der Nacht“ keinen Tod („das Ende einer Wegstrecke“) gibt, erübrigt sich die von vornherein unsinnige Frage nach einem „Leben nach dem Tod“ (sic!). Angesichts des Funktionsbereichs, der dieses zweite Leben, unser eigentliches Leben bestimmt, sind wir unsterblich:
Der empathische Tanz der Zukunft
2. Februar 2017Tanzen macht empfänglicher für die Gefühle anderer: Wer viel tanzt, reagiert stärker auf die Stimmung, die durch Körperhaltung und Bewegung des Gegenübers ausgedrückt werden. Sogar die unbewußten Gefühlsreaktionen auf andere sind bei Tänzern verstärkt, wie eine Studie belegt. Das Tanzen könnte vielleicht sogar Autisten und anderen Menschen mit gestörter Sozialwahrnehmung helfen, empathischer zu werden.
Man lese selbst den Bericht über die Studie von Julia Christensen (City University of London) et al.. Es geht um die „Ausdrucksbewegungen des Lebendigen“, es wird mittels Fingerelektroden der Hautschweiß, d.h. die Reaktion des autonomen Nervensystems gemessen, es geht um Empathie und Kontakt. Und gleichzeitig geht es ganz und gar nicht darum, sondern um reine Mechanik und Datenverarbeitung („Spiegelneuronen“). 80 Jahre nach Reichs Entwicklung der charakteranalytischen Vegetotherapie (zu der er sich u.a. auch durch Ausdruckstanz inspirieren ließ) und seinen bioelektrischen Experimenten ist die offizielle Wissenschaft nicht einen Zentimeter weiter. Sie mißt immer noch nur den Hautwiderstand, begnügt sich mit oberflächlichen Befragungen und befaßt sich mit Menschen, als wären diese Kühlschränke oder automatisch sich öffnende Türen, deren Sensoren und Relais besser eingestellt werden müßten. Als Student de Orgonomie fühlt man sich immer wie ein Besucher aus der Zukunft, der in ein altes primitives Jahrhundert geraten ist.
Orgonometrie (Teil 2): Kapitel VI.12.
24. Mai 2016I. Zusammenfassung
II. Die Hauptgleichung
III. Reichs „Freudo-Marxismus“
IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik
V. Reichs Biophysik
VI. Äther, Gott und Teufel
1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter
2. Spiritualität und die sensationelle Pest
3. Die Biologie zwischen links und rechts
4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur
5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“
6. Die gesellschaftlichen Tabus
7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus
8. Dreifaltigkeit
9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung
10. Die Schöpfungsfunktion
11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft
12. Bewegung und Bezugssystem
















