Posts Tagged ‘Empathie’

David Holbrook, M.D.: LEID / FREUDE / SELBSTZENSUR / AUTORITARISMUS / LÜGEN / ZERBRECHLICHKEIT

3. November 2024

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Leid kann manchmal das Herz öffnen

Der Weg zur Freude

Zensur, Selbstzensur und Identität

Autoritarismus hat immer eine Ausrede

Lügen, Verstecken und die Wahrheit

Lust auf das Leben

Platz in meinem Herzen

Das Paradox der Zerbrechlichkeit

„Entweder/Oder“ und ihr “gemeinsames Funktionsprinzip“

Peter liest die Laska/Schmitz-Korrespondenz (Teil 10)

9. April 2024

Interessanterweise habe ich ähnliche Vorbehalte und Verständnisprobleme wie Hermann Schmitz was Laska betrifft. Wir beide verstehen nicht recht, was Laska mit „rationalem Über-Ich“ und dem „unbedingten Ernst“ meint, der auf dem „animalischen Lebenswillen“ beruhe. Außerdem haben wir Probleme mit Laskas Zukunfts- „Vision des ganz Neuen“ (S. 239).

Letztendlich geht es beim „rationalen Über-Ich“ und dem „unbedingten Ernst“ um Ethik. Die kann man aber m.E. nicht, wie Laska es tut, auf ein reifes Ich begründen, das seine eigenen Werte setzt und aufgrund seines „Lebenswillens“ (sic!) sich für seine Interessen einsetzt. Sie sind bzw. sie ist vielmehr unmittelbarer Ausdruck des natürlichen Lebensempfindens. Man denke an den spontanen Gerechtigkeitssinn und die Empathie von Kindern und ihren manchmal hereinbrechenden Ernst. Dieser „unbedingte Ernst“ hat nichts mit einem „Lebenswillen“ zu tun, was ohnehin ein vollkommen unpassender Begriff ist. Der „Wille zum Leben“ ist tautologischer Unsinn, wie schon Nietzsche vollkommen zu recht meinte! Aber ohnehin scheitert hier, beim „unbedingten Ernst“, jedweder Begriff. Es ist eine Atmosphäre, ein Gefühl, etwas was man, Reich zufolge, in Beethovens Musik und de Costers Thyl Uhlenspiegel erahnen kann.

Und genau hier beginnt auch mein Problem mit Schmitz, wenn er schreibt:

Menschen, wie ich sie sehe, sind nicht schöpferische Ursprünge, sondern Medien (…) Menschen sind wichtig als Medium der Darbietung von etwas, das an und mit ihnen geschieht, dem sie dienen oder sich widersetzen können, nicht dadurch, daß sie sich selber wichtig nehmen. (…) Diese Sicht halte ich der eingebildeten Souveränität entgegen, deren sich mächtig glaubt, wer das eigene (freie oder unfreie) Wollen für den Herrscher über seine Kräfte hält, wie ein absoluter Monarch über sein Land herrscht. Dieses Konzept der Autonomie schnürt das konstruktive Planen von der Ergriffenheit ab, auf die es angewiesen ist, wenn es nicht steril werden soll (…). (S. 227f)

Schmitz weiter:

Ich will nur sagen, daß ich den Menschen wesentlich als Gefäß der Resonanz für Schicksale und ergreifende Mächte verstehe, einer eigenständig weiterführenden Resonanz, in der sich denkwürdig Bedeutendes ereignet hat und weiter ereignen kann, während bloß flache Sterilität dabei herauskommt, wenn der Mensch hauptsächlich sich selbst in seiner (auch noch extensiv ausgelegten), vermeintlich angeborenen, Menschenwürde wichtig nimmt und kultiviert. (S. 231)

Es klingt zwar das ominöse „Lebensgefühl“ an, von dem ich oben sprach, gleichzeitig werden aber dem „irrationalen Über-Ich“, überhaupt dem Irrationalismus, Tür und Tor geöffnet. Das sieht man schon daran, daß Schmitz den „unbedingten Ernst“ in jedem Fall von einer „verbindlichen Norm“, der man folgt, abhängig macht.

Mit einem ähnlichen Vorbehalt muß ich Schmitz‘ Kritik an Laskas Zukunftsvision zustimmen. Es kann und darf kein „ganz Neues“ geben. Der genitale Charakter ist nicht etwas „ganz anderes“, denn jede Neurose, jeder einzelne neurotische Zug ist nichts anderes als eine bloße Übertreibung natürlicher, „genitaler“ Antriebe. Ähnliches läßt sich über die gepanzerte Gesellschaft und die Arbeitsdemokratie sagen. Ein vollkommener Neustart muß zwangsläufig in einem Desaster enden.

Beim „rationalen Über-Ich“ Laskas geht es um langfristige Ziele, die Utopie, die wissenschaftlich geleitete graduelle Überwindung von Störungen in der Persönlichkeitsentwicklung etc. Dagegen wendet Schmitz grundlegend ein:

Freuds Über-Ich ist doch ein Tyrann, der dem Betroffenen die Unbefangenheit der Urteilsbildung nimmt oder einschränkt, nach Art einer fixen Idee. Wenn etwas dem sogenannten Ich, der Person, verfügbar sein soll, wird es unsinnig, den Begriff „Über-Ich“ darauf anzuwenden. (S. 240)

Schmitz setzt dagegen die „implantierende Situation“ und das „Heilige“, was formal dem entspricht, was ich soeben gegen „das ganz Neue“ geschrieben habe und dabei die Tradition heraufbeschwor, und, hinsichtlich des „Heiligen“, dem, was ich über das Lebensgefühl als Grundlage des unbedingten Ernstes schrieb. Damit will ich mich explizit nicht auf die Seite Schmitz‘ schlagen, aber ich habe meine Probleme mit Laska…

Während ich das hier schrieb, las ich zur Ablenkung etwas auf pi-news.net und stolperte in einer Art serendipity über folgenden Satz, dessen Zusammenhang uns hier nicht interessieren braucht: „In seiner Analyse dominiert der scharfe Blick eines Konservativen, der die Brauchbarkeit neuer Konzepte und Maßnahmen an ihrer Bewährung in der Realität mißt – und verwirft, was sich als schädlich erweist.“ DAS kann ich als, wenn der Begriff denn unbedingt sein muß, „rationales Über-Ich“ akzeptieren: die grundlegende Skepsis gegenüber allem Neuen, also allem, was durch seine bloße Existenz noch nicht gerechtfertigt ist, das rationale Messen an der Realität und das „tyrannische“ Zurückweisen, wenn es diesen Kriterien nicht entspricht. Alles, was wir tun müssen, damit sich dieses „rationale Über-Ich“ generell ausbildet, ist es die Kinder INSTINKTSICHER aufwachsen zu lassen. Wat de Buur nich kennt, dat frett he nich. Will hochdeutsch sagen, man kann ihm nicht irgendeinen neumodischen Scheiß andrehen und keine fixe Idee kann ihn dazu bringen, Dinge zu tun, die nicht funktionieren.

David Holbrook, M.D.: Weil du du bist / Was wäre wenn / Du kannst lieben / Die Fähigkeit zu lieben / etc.

6. Dezember 2023

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Weil du du bist

Was wäre wenn

Du kannst lieben

Die Fähigkeit zu lieben

Wütende Menschen werden von wütenden Themen angezogen

Zwei verschiedene Gründe, warum etwas verwirrend sein kann

Über das „hart“ Sein

Etwas, das ich während des ersten Jahres der Covid-Krise (2020-2021) über das „Kampf-oder-Flucht-Verhalten“ gelernt habe

Der gemeinsame Nenner aller Kommunikationspannen

Dämonisierung versus Objektivität

Die Naturgeschichte der Stimmungen

Freiheit: Ihr Zusammenhang mit psychischer, gesellschaftspolitischer und wirtschaftlicher Gesundheit

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 6. Orgonomie und Theologie

3. Juli 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 6. Orgonomie und Theologie

David Holbrook, M.D.: DIE FUNKTIONEN VON STAAT, WIRTSCHAFT, UNABHÄNGIGKEIT UND FREIHEIT IM VERGLEICH ZUM ZENTRALEN NERVENSYSTEM, DEM AUTONOMEN NERVENSYSTEM, DEN EMOTIONEN DER DER SPONTANEN AKTIVITÄT / DER MANGEL AN EMPATHIE, DER SICH HINTER DER OBERFLÄCHLICHEN IDEOLOGIE DER LINKEN VERBIRGT

28. Oktober 2021

DAVID HOLBROOK, M.D.:

Die Funktionen von Staat, Wirtschaft, Unabhängigkeit und Freiheit im Vergleich zum Zentralen Nervensystem, dem Autonomen Nervensystem, den Emotionen und der spontanen Aktivität

Der Mangel an Empathie, der sich hinter der oberflächlichen Ideologie der Linken verbirgt

Kommunismus-Indoktrination an Schulen (Teil 3: Sexualökonomie)

29. Juni 2019

Am Ende soll es um den letztendlichen Grund, um das Fundament dessen gehen, was ich bisher beschrieben habe, um den rituellen Kindesmißbrauch, der die beiden Zweige der organisierten Emotionellen Pest, den roten und den schwarzen, miteinander verbindet. Es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, daß Karl Marx Satanist war. Ein krankhafter Narzißt bar jedweder Empathie für seine Mitmenschen. Ich verweise auf die Analysen von Richard Wurmbrand und Konrad Löw.

Wie generell die „elitären“ Verschwörer ticken, beschreibt ein anonymer Psychiater:

Ich habe 13 Jahre in einer forensischen Psychiatrie gearbeitet. Somit konnte ich mir einen Einblick in die dunkelsten und widerwärtigsten Ecken und Winkel der menschlichen Seele verschaffen. Ich habe etliche Gerichtsverfahren mitbekommen und viele Akten der persönlichkeitsgestörten Narzißten gelesen, habe Gruppentherapien mit diesen Patienten mitgemacht und viele Gespräche mit selbigen geführt. Es lief immer auf dasselbe hinaus: Eine perverse Gier nach Macht! Mit Sexualität hat das kaum noch etwas zu tun….die Macht, ein menschliches Wesen zu quälen, zu foltern…das Leiden in den Augen des Opfers zu erkennen….die Macht zu haben, dieses gequälte Opfer erst dann zu „erlösen“, wenn es dem Perversen genehm ist…das veranlaßt diese, man mag mir das Wort nachsehen, diese „Monster“ zu diesen sadistischen Taten! Jedoch sind diese Monster absolut empathielos, andernfalls könnten sie solch abscheulichen Verbrechen ja auch nicht ausüben. Zu einer Einsicht, Reue kommt es nie!!!! Ich befasse mich seit langem mit dem Thema Narzißmus und muß ehrlich sagen: Es gibt einfach Menschen, denen das Böse schlicht innewohnt. Therapien sind fast nie möglich, denn das würde eine Einsicht voraussetzen. Seltsamerweise sind fast alle dieser Täter aus den sogenannten höheren Kreisen, und nicht, wie häufig vermutet in den unteren Schichten zu finden. Schauergeschichten wie diese findet man sonst nur in Psychothrillern und man sollte meinen, daß der Autor eine blühende und schon fast perverse Phantasie haben muß…aber leider weit gefehlt……

Hier öffnet ein Banker einen kleinen Türspalt zur Welt der Eliten…

Vor diesem Hintergrund muß man die Frühsexualisierung an den Schulen betrachten. Zwangsprostituierte werden „zugeritten“, um aus Menschen mit einer Seele seelenlose (enteignete, ihrer Eigenheit beraubte) Sexroboter zu machen, die man nach wenigen Jahren problemlos entsorgen kann. Unseren Kindern wird von der Tendenz her genau das gleiche angetan. Sie wachsen in einem Morast aus Perversion und Pornographie auf und werden dergestalt den weltweiten Verschwörern wesensgleich gemacht.

Perverse entstehen vor allen durch die Erzeugung eines Fetisch. Das erfolgt durch Fixierung bei der ersten sexuellen Erregung. Allgemein prägen die ersten sexuellen Kontakte. Insbesondere, wenn sie zur Unzeit und gegen den eigenen Willen erfolgen. „Fußfetischisten“ und verwandte Geschöpfe werden ähnlich geprägt wie Gänseküken auf ihre Mütter bzw. auf jedes beliebige Objekt, das sich anbietet. Der Perverse erhielt förmlich ein „Brandzeichen“.

Man nehme etwa den verstorbenen Popsänger Prince, der von seiner Mutter in sehr jungen Jahren „aufgeklärt“ wurde, indem sie ihm wortlos den Playboy und andere derartige Zeitschriften in die Hand drückte. Alle seine Musikvideos, sein ganzes Oeuvre entführt dich in diese Welt, die fortan sein gesamtes Innenleben bestimmte. Nicht nur, daß unsere Kinder durch das Internet mit Pornographie überflutet werden, sie werden auch mit Genderkrimskrams, Regenbogengedöns, Toleranzunsinn und einer Sexualaufklärung drangsaliert, in der für alles Raum ist, nur nicht für die Genitalität. Zusammen mit dem Zerfall der Familie, hohen Scheidungsraten (das Kind lernt: es gibt keine Liebe, keine Treue, keine Verbindlichkeit), alleinerziehenden Eltern und dem generellen Zerfall der Kindheit (wo sind all die spielenden und herumstromernden Kinder hin?) erzeugt das jene Freaks, denen wir tagtäglich begegnen. Selbstverletzungen, insbesondere das „Ritzen“, Gefühlskälte anderen gegenüber und die seelenvernichtende Trennung von Liebe und Sex: Sexroboter.

Blogeinträge August-Oktober 2014

9. Oktober 2018

Charles Konia über den roten und shwarzen Faschismus:

August-Oktober 2014

  • Es reicht nicht Obama zur Rede zu stellen
  • Die Funktion von Terroristen und Terrorismus verstehen
  • Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates
  • Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie
  • Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen
  • Ebola und ISIS

Der empathische Tanz der Zukunft

2. Februar 2017

Tanzen macht empfänglicher für die Gefühle anderer: Wer viel tanzt, reagiert stärker auf die Stimmung, die durch Körperhaltung und Bewegung des Gegenübers ausgedrückt werden. Sogar die unbewußten Gefühlsreaktionen auf andere sind bei Tänzern verstärkt, wie eine Studie belegt. Das Tanzen könnte vielleicht sogar Autisten und anderen Menschen mit gestörter Sozialwahrnehmung helfen, empathischer zu werden.

Man lese selbst den Bericht über die Studie von Julia Christensen (City University of London) et al.. Es geht um die „Ausdrucksbewegungen des Lebendigen“, es wird mittels Fingerelektroden der Hautschweiß, d.h. die Reaktion des autonomen Nervensystems gemessen, es geht um Empathie und Kontakt. Und gleichzeitig geht es ganz und gar nicht darum, sondern um reine Mechanik und Datenverarbeitung („Spiegelneuronen“). 80 Jahre nach Reichs Entwicklung der charakteranalytischen Vegetotherapie (zu der er sich u.a. auch durch Ausdruckstanz inspirieren ließ) und seinen bioelektrischen Experimenten ist die offizielle Wissenschaft nicht einen Zentimeter weiter. Sie mißt immer noch nur den Hautwiderstand, begnügt sich mit oberflächlichen Befragungen und befaßt sich mit Menschen, als wären diese Kühlschränke oder automatisch sich öffnende Türen, deren Sensoren und Relais besser eingestellt werden müßten. Als Student de Orgonomie fühlt man sich immer wie ein Besucher aus der Zukunft, der in ein altes primitives Jahrhundert geraten ist.

SIEG!!!

9. November 2016

Nicht vergessen: Hillary hat gewonnen! Mehr Amerikaner haben sie gewählt!

Ich referiere einen Artikel über die Arbeit von David Kupelian, der über die Emotionelle Pest aus christlicher Sicht schreibt. Siehe seine Bücher The Marketing of Evil, How Evil Works und The Snapping of the American Mind.

Er frägt, ob die Clintons derartig soziopathisch sind, daß niemand ermessen kann, wie böse sie sind. Ich erinnere nur daran, daß Hillary ein Dauerlächeln aufgesetzt hat, immer gut drauf zu sein scheint und ständig von „Liebe“, „Miteinander“, „Versöhnung“, „Frieden“ und „Solidarität“ redet, während alles, was sie anfaßt, im Höllenfeuer zur Asche wird.

Kupelian weist darauf hin, daß der Wähler in Kategorien von liberal (links) und konservativ und den großen gesellschaftspolitischen Themen denkt und entsprechend zur Wahl geht. Während ihm gar nicht aufgeht, daß man bei Hillary mit etwas konfrontiert ist, was vollkommen unabhängig davon ist: die Zerstörung um der Zerstörung willen, Macht um der Macht willen. Der typische, „naive“ Amerikaner könne gar nicht so denken und sei deshalb wie blind gegenüber dem Bösen.

Aus orgonomischer Sicht geht es um zweierlei:

Wir erkennen den Schmerz in anderen, nur wenn wir selbst den Schmerz erlebt haben. Und so in allem! Die Menschen haben im allgemeinen keinerlei Kontakt zu dem DOR in sich selbst und können deshalb DOR-Wesen wie Hillary nicht als solche erkennen. Aus christlicher Sicht erinnere ich an G.K. Chestertons Romane über „Pater Brown“, die nur ein einziges Thema haben: als demütiger Christ kennt der Pater die Sünde in sich selbst, das radikal Böse, und kann deshalb die Teufel in Menschengestalt erkennen und sie effektiv bekämpfen.

Zweitens: Menschen wie Hillary sind innerlich tot. Ihr autonomes Nervensystem ist so gut wie abgestorben. Entsprechend kennen sie weder Angst noch Mitgefühl. Sie funktionieren wie Roboter. Perfekte Roboter, die Lächeln, wenn man lächeln muß, die „Mitgefühl“ zeigen, wenn es angebracht ist, etc. Der normale Mensch sieht das freundliche Lächeln und glaubt, daß es einem „guten Herzen“ entspringt, weil das so ist, wenn er lächelt, tatsächlich ist es aber nur die Fassade einer effizienten Tötungsmaschine.