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Die vier Pforten zur Hölle

28. Dezember 2025

Es gibt vier Wege, auf denen du mit absoluter Sicherheit dein Leben zerstörst, indem du das in die Tonne trittst, was dein Menschsein im Kern ausmacht.

Vor dem ersten hat insbesondere Dr. Richard Schwartzman immer wieder gewarnt.

Die Berichterstattung über tragische Ereignisse wirkt sich negativ auf die Menschen aus, die entsprechend ihrem jeweiligen Charaktertyp reagieren. Depressive Menschen, die oft selbstbezogen und apathisch sind, können die Nachrichten nutzen, um sich aus ihrer Niedergeschlagenheit zu befreien, oder sie können sie noch tiefer in die Verzweiflung treiben und ihnen scheinbar berechtigte Gründe für ihre Niedergeschlagenheit liefern. Der bipolare Mensch kann in einem manischen Zustand zu unüberlegten Handlungen veranlaßt werden. Mißtrauische Menschen und solche mit paranoiden Vorstellungen zeigen eine erhöhte Ängstlichkeit. Hysterikerinnen reagieren auf Nachrichten übermäßig dramatisch und mit großen Emotionen. Da sie chronisch ängstlich sind, versetzen die Todes- und Katastrophenszenarien, denen sie ausgesetzt sind, sie in einen Zustand noch größerer Angst.

Aus orgonomischer Sicht ist es nicht viel anders, ob man Tragödien aller Art in den Nachrichten sieht oder in einem Film, in dem erschütternde Ereignisse geschildert werden. In beiden Fällen wird man aufgeregt, die Orgonenergie im Körper gerät in Bewegung, und man beginnt zu fühlen. Aber während ein Film als bloße Unterhaltung abgetan werden kann, sind die Nachrichten real, sie erschüttern uns mehr und haben die Fähigkeit, starke und tiefempfundene Gefühle hervorzurufen, insbesondere Traurigkeit, Angst und Wut.

Wenn wir anderen mitteilen, was wir als Reaktion auf die Nachrichten denken und fühlen, können diese Emotionen bis zu einem gewissen Grad zum Ausdruck gebracht werden. Mit Bekannten sprechen, seine Empörung zum Ausdruck bringen, Leserbriefe schreiben, wütende E-Mails an Kongreßabgeordnete schicken, im Internet chatten oder kommentieren – all das dient dazu, einen Teil der Emotionen zu entladen, die durch die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Ereignisse aufgewühlt wurden. Diese Emotionen werden nicht notwendigerweise durch das Anschauen der Nachrichten verursacht. Sie sind bereits in uns vorhanden und werden aufgewühlt.

Die Nachrichten zu sehen und sich darüber auszulassen, ist ein oft vergeblicher Versuch der Menschen, sich besser zu fühlen. Natürlich kann der Grad der Entlastung und Erleichterung in dem Maße, in dem man aktiv wird und tatsächlich etwas tut, z.B. sich an einer Rettungsaktion beteiligt, erheblich sein. Die psychiatrische Orgontherapie ist jedoch ein weitaus besserer Weg, um tiefe, negative Gefühle auszudrücken und loszulassen. Ich glaube, daß dies die einzige Möglichkeit ist, sie für immer zu beseitigen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Menschen in der Therapie dazu neigen, sich weniger auf die Verrücktheiten der Welt und mehr auf ein ruhiges, familienorientiertes Leben zu konzentrieren.

Das Befassen mit all dem apokalyptischen Müll, der nicht zuletzt, wie ich selbstkritisch konstatieren muß, durch den NACHRICHTENBRIEF, tagtäglich über dir ausgeschüttet wird, zieht dich auf geradezu dämonische Weise bioenergetisch runter, obwohl es die Illusion vermittelt, du würdest dich „engagieren“ und am Leben teilhaben. Schnell rutscht man übers Internet in die Szene der Verschwörungstheoretiker ab, die durch eine selbstkreierte Horrorlandschaft irren und dabei langsam aber sicher zu Zombies werden.

Auf Mikroebene sind wir bei Horoskopen, Tarot-Karten und allgemein bei der Wahrsagerei angelangt, die die vorchristliche und voraufklärerische Welt in einen nicht enden wollenden Alptraum verwandelte. Die Menschen verhedderten sich unrettbar in einem Gestrüpp aus schlechten Omen und sich selbsterfüllenden Vorhersagen des unvermeidlichen Unheils. Es war, als wäre alles von einer alles erstickenden DOR-Wolke eingehüllt.

Durch die „Zukunftsvorhersage“ leben die Menschen nicht mehr selbstreguliert ihr eigenes Leben, sondern sie geraten auf ein Gleis, das ihre Zukunft bestimmt. Sie werden „besessen“. Sie sind „besessen“.

Apropos Besessenheit: Alkohol und Drogen (insbesondere Amphetamine, also Crystal Meth, Pervitin, Ecstasy, aber auch Adderall und Ritalin) führen schnurrstraks zu „dämonischer Besessenheit“. Diese Wortwahl ist kein esoterischer Unsinn, sondern Lebenserfahrung. Man muß sich doch nur umschauen, wie diese Substanzen einzelne Familien und ganze Innenstädte in etwas verwandeln, was man nur als „Höllen“ bezeichnen kann. Es ist bei Drogen, insbesondere auch Cannabis, ähnlich wie bei der Demenz: am Anfang steht ein harmloses „Ich bin nicht mehr ich selbst!“ und am Ende schaut dich aus den vertrauten Augen ein anderes, vollkommen fremdes Wesen an, das dich langsam aber sicher mit sich hinab in die Hölle zieht. Dämonen! Und das kann man durchaus wörtlich nehmen:

Viele Methamphetaminabhängige berichten über das Auftauchen von „Schattenmenschen“ nach längerem Schlafentzug. Der Psychiater Jack Potts vermutet, daß der Konsum von Methamphetamin den Halluzinationen durch Schlafentzug eine „konspirative Komponente“ hinzufügt. Ein Befragter sagte: „Man sieht keine Schattenhunde, Schattenvögel oder Schattenautos. Man sieht Schattenmenschen. Sie stehen in Türöffnungen, laufen hinter einem, kommen auf dem Bürgersteig auf einen zu.“ Diese Halluzinationen wurden direkt mit den in der Folklore beschriebenen paranormalen Wesenheiten verglichen. Schattenmenschen werden häufig von Menschen berichtet, die unter der Wirkung von Delirantien [psychotrope Substanzen, die einen Zustand ähnlich einem Delirium hervorrufen] wie Datura [Stechapfel], Diphenhydramin und Benzydamin stehen.

Hier wird nicht erwähnt, daß Meth-Heads unabhängig voneinander manchmal ein und denselben „Schattenmenschen“ beschreiben, der gerade dies oder das macht, und von diesen „Schattenmenschen“ Dinge, etwa über Drogenverstecke, eingeflüstert bekommen, die sie auf normalem Wege nicht wissen können. Wer das nicht glauben mag, möge sich die Welt des klinischen Psychologen Jerry Marzinsky selbst ergoogeln!

Straight Edge! Halte dich von sämtlichen Stimulanzien fern – oder verspiel deine Seele!

Gedankenkontrolle ist das untrügliche Anzeichen, daß du es mit dem absolut Bösen zu tun hast. Jedwede Art von Sektiererei, Gruppendenken, Ideologie – überall, wo du dein selbständiges kritisches Denken einschränken, gar aufgeben mußt, ist des Teufels. Du kannst gleich deine Seele an der Garderobe abgeben! Wenn nicht mal mehr deine eigenen Gedanken und Gefühle zu dir gehören, sondern du nur noch Lautsprecher fremder Gedanken und Übermittler fremder Gefühle bist, dann hat eine „dämonische Macht“ von dir Besitz ergriffen. Ein ganz besonders gruseliges Beispiel sind die Zeugen Jehovas.

Das Böseste, was diese Dämonen in Menschengestalt tun, ist, was wir selbst umgekehrt mit „Dämonen“ tun sollten: Sequestrieren, sich von etwas oder jemanden trennen, es oder ihn isolieren und permanent absondern. Zeugen Jehovas müssen „Abtrünnige“ ächten und jedweden Kontakt zu ihnen radikal abbrechen. Dies, der Klatsch und üble Nachrede, kurz die Emotionelle Pest, zerstören das soziale Gewebe von Liebe, Arbeit und Wissen (Genitalität und Arbeitsdemokratie), das uns trägt und ersetzt es durch eben das: die Emotionelle Pest, die nichts hinterläßt als zerstörte Gemeinschaften, zerstörte Familien und zerstörte Seelen. Was bleibt, ist ein von Leichengift verseuchtes Feld, auf dem nur Tod, Fäulnis und Verzweiflung gedeihen können.

Das Geheimnis der Azteken (Teil 2)

20. April 2025

Vor dem Hintergrund meiner ständigen unterschiedlichen Interessen seit meinem 13. Lebensjahr, als ich Alfred Adler las, indischen Okkultismus studierte (was mich überhaupt erst zur Orgonomie brachte), meiner Liebe zu Chestertons „Pater Brown“, meiner Faszination für Kulte und Sekten (wie Scientology) und meinem tiefen Interesse an gruseligen und abwegigen Ideen (insbesondere „Besessenheit durch Dämonen“) versuche ich heute ab und an so „un-orgonomisch“ wie möglich zu argumentieren. Warum das? Weil ich, frei nach meinem „zweiten Guru“ Hans Hass, überzeugt bin, daß man nur durch Verfremdung aus der alltäglichen Hypnose heraustritt und das Wesentliche wahrnimmt. Bei Hass ging es beispielsweise darum, Menschenmengen genauso zu betrachten, wie er als Zoologe und Meeresforscher Korallenbänke beobachtete. Dazu filmte er das Geschehen in einer Stadt von oben, so daß Menschen zu Ameisen schrumpften, und er betrachtete diesen Film im Zeitraffer, um das Entscheidende, die Bewegungsmuster, energetische Vorgänge, zu akzentuieren.

Es geht darum, orgonotische Prozesse und Zusammenhänge vollkommen neu und „unorgonomisch“ anzuschauen. So als wäre man ein Außerirdischer, der gerade erst auf dem Planeten „Orgonomia“ gelandet ist. Ungefähr so, wie Reich in einem anderen Zusammenhang seine Bionexperimente angegangen ist. Worauf läuft die Orgonomie, spezifischer die Orgontherapie, in „nicht-orgonomischen“ Begriffen hinaus? Was kein Psychiater tut, ist, sich die bizarrsten psychotischen Äußerungen seiner Patienten wirklich anzuhören. Für die Psychiater ist das alles auf eine zerrüttete Hirnchemie oder eine zerstörte Hirnstruktur zurückzuführen und somit in seiner vermeintlichen Sinnlosigkeit bloßes Symptom, das bedeutungslos in der Luft hängt. Reich hingegen hat versucht, das psychotische Gebrabbel in Bezug auf die Panzerstruktur und aus dem bioenergetischen Kern stammende aber verzerrte Funktionen, die vom Schizophrenen fehlinterpretiert werden, zu entschlüsseln. Doch was ist, wenn die Patienten (und etwa animistische Naturvölker) recht haben und echte Stimmen zu ihnen sprechen? Dann wäre der einzige Weg zur Heilung, diese als das zu behandeln, was sie sind, und sie als das anzusprechen, was sie sind, also als Dämonen, die einen widerrechtlich besetzen: „Ihr habt überhaupt nichts mit mir zu tun. Laßt mich in Ruhe!

Zu dieser abwegigen Vorstellung wurde ich von dem Psychologen Jerry Marzinsky angeregt. Ihm zufolge stellt sich das Problem bei Homo normalis etwas anders dar, als bei Geisteskranken oder etwa Drogenabhängigen, d.h. ist das beim Normalmenschen mit den Dämonen nicht wörtlich zu nehmen. Er ist nicht von Dämonen besessen, sondern von der Gesellschaft. Es ist so, als hätte die Gesellschaft dir schon in jungen Jahren beigebracht, daß du nicht du selbst bist, sondern ein Narr, ein Widerling, ein Stinker, unbeholfen und ein Versager. Damals und seitdem warst du dumm genug, dich mit dieser widerlichen Person, die DIR angedichtet wurde, zu identifizieren; dieser falschen Identität, die dir eingetrichtert wurde. Alles, was du zur Heilung tun mußt, ist, diese Version von „dir“ als fremd und als eine Art „Dämon“ („Introjekt“ im Freud’schen Sinne) zu identifizieren, der absolut nichts mit DIR zu tun hat.

Und wieder: es geht darum, aus der „alltäglichen Hypnose“ herauszutreten, d.h. der okularen Panzerung ein Schnippchen zu schlagen. Nichts anderes sind nämlich die „Dämonen“, die dir irgendeinen destruktiven, selbstzerstörerischen Scheiß einflüstern, und dir weismachen, du seist die groteske Gestalt, die du mit dir selbst verwechselst!

Stellen wir dazu zwei Fragen: Was ist Therapie? Die Sequestration von DOR (die sekundäre Schicht) durch OR (der bioenergetische Kern und die soziale Fassade, soweit sie sich mit Kernfunktionen identifiziert). Wer ist die Person „ich“? Offensichtlich sind wir Funktionen der sozialen Fassade. Das Bewußtsein selbst ist eine SOZIALE Funktion. Ohne andere Personen um einen herum hat man kein Innenleben, kein Ego, kein Bewußtsein, kein nichts, außer einer Kasper-Hauser-artigen autistischen Leere. Ohne ein Du kein „ich“! Wenn dieses „ich“ mit dem Selbst (dem bioenergetischen Kern) harmoniert, ist alles gut. Wird uns hingegen ein fremdes „ich“ aufgedrängt, sind Neurose, Depression, inneres Elend die Folge.

Je stärker die Augenpanzerung wird, insbesondere auch durch Drogen, d.h. je mehr die Welt an Perspektive verliert und alles „näherrückt“, desto mehr verlagert sich das Außen ins Innere. Man hört Stimmen und „Gesichte“ verfolgen einen. Die sekundäre Schicht, die den Gepanzerten beherrscht, gewinnt ein Eigenleben und die besagten Dämonen kommen zum Vorschein. Das ist der Bereich von Gender und Trans, Multiplen Persönlichkeiten, psychotischen Spinnereien und anderen „Tänzen der Teufel“.

Wie Sartre sagte, „sind die anderen die Hölle“ – entweder, indem sie dir ein falsches, vom bioenergetischen Kern getrenntes „ich“ anhefteten („Sozialisation“) oder indem sie dich in Gestalt von „Dämonen“ bevölkern. Man könnte auch sagen, daß der Himmel darin besteht, sein authentisches Selbst unter den anderen authentischen Selbsten zu sein, sich zu behaupten und man selbst zu sein: der „Verein“ im Sinne Max Stirners. Gesundheit und Arbeitsdemokratie sind also ein und dieselbe Sache. Psychiater und Psychotherapeut zu sein, kann so erfüllend sein, weil man tagein, tagaus nichts anderes tut, als zu versuchen, die Hölle in den Himmel zu verwandeln. Aber auch normales alltägliches Interagieren kann ähnlich sein, wenn du dein authentisches Wesen zum Ausdruck bringst und dadurch andere dazu ermutigst, das gleiche zu tun: ein „Einziger“ (Stirner) zwischen anderen „Einzigen“. Gemeinsam sind wir alle damit beschäftigt, die Dämonen, die uns ent-eignen, zu vertreiben, was bedeutet, daß jeder versucht, die sekundäre Schicht zwischen Kern und Fassade in die Zange zu nehmen und das Ungeziefer auszumerzen.

Und was hat das nun mit Orgonomie zu tun? Es hat bis heute drei entscheidende Schritte in der Entwicklung der Orgonomie gegeben. Anfang der 1920er Jahre hat Reich den Begriff des „Charakters“ in die Psychoanalyse eingeführt und sie zur Charakteranalyse weiterentwickelt. Er hat sich dabei ausdrücklich auf Alfred Adler berufen. Macht ihn das zu einem Adlerianer, der die Libidotheorie verdrängt hat? Eine abwegige Frage, aber trotzdem unterstreicht es, den zutiefst sozialen Grundzug der Orgonomie: ohne Du (das Adlersche „Gemeinschaftsgefühl“) kein ich!

Anfang der 1950er Jahre hat Reich im Anschluß an das ORANUR-Experiment das DOR entdeckt und mit der mittleren, sekundären Charakterschicht gleichgesetzt. Das kulminierte in dem Aufsatz über das Wiederauftauchen des einst von ihm widerlegten Konzepts des „Todestriebes“ als DOR („Re-emergence of Freud’s ‚Death Instinct‘ as ‚DOR‘ Energy“), der 1956 zum 100sten Todestag Freuds in Elsworth F. Bakers Zeitschrift Orgonomic Medicine erschienen ist. Macht Reich das doch noch zu einem Freudianer? Absurd! Reich unterstreicht, daß der „Todestrieb“ kein „Trieb“ sei, sondern eine physikalische Realität, das DOR. Aber was ist, wenn es „den Teufel“ doch gibt?

Ende der 1990er Jahr hat Charles Konia das Konzept der „koexistierenden Wirkung“ im Anschluß an beispielsweise Albert Einsteins EPR-Paradoxon als eigenständige orgonotische Funktion neben der relativen Bewegung (Kreiselwelle und Pulsation) eingeführt. Macht ihn das zum Jungianer („Synchronizität“), der die aufklärerische Rationalität der Wissenschaft hinter sich läßt? Ebenfalls Absurd! Es öffnet „jedoch“ die Möglichkeit im DOR der sekundären Schicht jene quasi zu eigenen Entitäten gewordenen „Charakterzüge“ auszumachen, die es zu eliminieren gilt oder, wie Reich es im genannten Aufsatz nannte, zu „sequestrieren“. Es ist als würde sich der „Todestrieb“ personifizieren. „Personen“, die es auszutreiben gilt. Man lese dazu das Kapitel „Die Kinder der Finsternis“ aus Die kosmische Revolution.

„Jetzt ist Nasselstein endgültig durchgedreht!“ Es geht darum, die Welt vorurteilslos, d.h. „unorgonomisch“ zu betrachten. Man lese die Evangelien, die praktisch von nichts anderem handeln, als dem, was katholische Exorzisten bis zum heutigen Tag tun. Diese einfach mal zu Wort kommen lassen, insbesondere aber Jerry Marzinsky. Jeder Konsument der nicht-halluzinogene euphorisierende Droge Crystal Meth sieht „Schattenwesen“, – die mehr zu sein scheinen als bloße Halluzinationen. Millionen Menschen können davon aus eigener Anschauung berichten!

Mit Alex Jones, der mich auf diese Idee brachte, habe ich den Verdacht, daß die Priester der Azteken, die mit Hilfe aller möglichen Drogen mit derartigen „Wesenheiten“ Kontakt aufnahmen, von diesen dazu getrieben wurden, noch zuckende Herzen aus dem Brustkorb von Kriegsgefangenen zu reißen und einen regelrechten Menschenopferkult zu betreiben. Heute würden die globalistischen Eliten diesen Energieparasiten dienen, indem sie die Menschheit zerstören.

Die letzte Generation

28. Dezember 2024

Der durchschnittliche Patient berichtet seinem Psychiatern und Psychotherapeuten vom bodenlosen Schmerz, Kummer und Angst und davon, daß sein Leben zu einer Falle geworden ist. 99 Prozent aller Menschen, würden, wenn sie denn den Schritt zu einer Psychotherapie wagten, schlicht und einfach die Hölle beschreiben, in der sie leben. Was bedeutet „Hölle“? Nach dem ursprünglichen Christentum ist die Hölle kein Ort, sondern ein Zustand: der „geistige“ (energetische) Zustand von Gott permanent getrennt zu sein, weil Seine Liebe einen umbringt. In orgonomischen Begriffen ist diese Vernichtungsangst angesichts der Liebe die „Orgasmusangst“. Nach christlichem Verständnis ist die Liebe Gottes dann unerträglich, wenn man sich in einem Zustand der Sünde befindet. „Sünde“ ist nichts anderes als Panzerung, d.h. die Unterdrückung der orgonotischen Strömung (= „Gott“). Sünde ist das große „NEIN!“ – das „Nein“ zu Gott und seiner Schöpfung. Sie ist der negativistische „Teufel“. Profan: das „Nein!“ angesichts der Herausforderungen des Lebens.

Der Fehler der Christen besteht darin, dies als moralisches Problem zu betrachten, während es in Wirklichkeit „Ökonomie“ ist („Sexualökonomie“). Wie berechnende kleine Krämer haben wir uns für eine Vielzahl von „harmlosen“ und „erträglichen“ kleinen Schmerzen und Frustrationen entschieden, anstatt den einen großen gefährlichen Schmerz zu riskieren und zu ertragen, der darin besteht, der Realität ins Auge zu sehen – und die Falle zu verlassen. Genau das ist das Geheimnis des neurotischen Leidens: die kleinen schuldbeladenen Befriedigungen in der warmen Stube, anstatt hinaus in die weiten eisigen Ebenen, windgepeitschten zu gehen und das Großwild zu erlegen. Das ist letztendlich der Unterschied zwischen den Versagern, die im Morast kleben bleiben, und jenen, die Erfolg im Leben haben.

Gegenwärtig rutschen wir immer weiter in den Höllenschlund ab, indem wir systematisch eine solche Generation von sozialistisch gesinnten Versagern heranziehen, die jeden als „Nazi“ betrachten, der Kontur in ein Leben bringt, das keine Energiepotentiale, keine Spannung mehr, nicht mal mehr den Unterschied der Geschlechter ertragen kann. Eine Generation ohne hervorstechende Persönlichkeiten, sondern nur ein unterschiedsloser Einheitsbrei. Eine Generation, die das Risiko scheut und sich darin erschöpft, das zu negieren und einzuebnen, was vorangegangene Generationen erschaffen haben. Nietzsche:

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! (…)

Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.

Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.

„Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?“ – so fragt der letzte Mensch und blinzelt. (…)

„Wir haben das Glück erfunden“ – sagen die letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.

Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!

Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.

Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, daß die Unterhaltung nicht angreife.

Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.

„Ehemals war alle Welt irre“ – sagen die Feinsten und blinzeln.

Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.

Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.

„Wir haben das Glück erfunden“ – sagen die letzten Menschen und blinzeln. –

Video an den Kleinen Mann

9. Juni 2024

Das Video Punkt für Punkt:

1. Nicht wie ein kleiner Mann der abgehobenen zentralen „Autorität“ folgen (Kontaktlosigkeit, Faschismus), sondern die Gesellschaft als ein Netz von lokalen Autoritäten organisieren (Kontakt, Arbeitsdemokratie).

2. Eine echte Gesellschaft mit innerem Zusammenhalt bilden (Solidarität) und nicht eine mechanische Ansammlung von verängstigten, paranoiden Kleinen Männern, die jederzeit bereit sind, ihrem „diversen“ Nachbarn aus schierer Panik die Kehle durchzuschneiden. Gemeinschaft (Selbstregulierung, Identität) statt Atomisierung (Fremdbestimmung, Entfremdung).

3. Wirkliche Reue, d.h. den riesigen Balken im eigenen Auge zu sehen und den winzigen Splitter im Auge des Nachbarn zu ignorieren, ist die Überwindung des Kleiner Mann-Seins.

4. Der Kleine Mann ist ein eingebildeter Fatzke, weil er seine eigenen Sünden nicht sehen will, d.h. er distanziert sich nicht von seiner sekundären Schicht.

5. Der Kleine Mann bleibt in seinen Unzulänglichkeiten gefangen und ist nicht lernwillig, d.h. er will klein bleiben, anstatt zu lernen und immer besser zu werden, um seine eigenen Unzulänglichkeiten zu überwinden.

6. Wenn man sich auf die Unzulänglichkeiten anderer konzentriert, um sich ihnen überlegen zu fühlen, zementiert man seinen Status als Kleiner Mann, weil man seine eigenen Unzulänglichkeiten ignoriert und sogar kultiviert.

7. Wir können niemanden ändern, außer uns selbst. Der Kleine Mann hingegen versucht, andere zu ändern, während er selbst derselbe bleibt.

8. Der Kleine Mann kann nicht wirklich beten, d.h. mit der kosmischen Quelle des Lebens und der Liebe in Resonanz treten und mit ihr in Einklang kommen – denn er ist wirklich gepanzert, d.h. gefangen in seinem eigenen, selbst geschaffenen Gefängnis, seiner eigenen HÖLLE, getrennt von Gott in alle Ewigkeit.

9. Der Kleine Mann kann sich nicht für seine Mitmenschen öffnen. Er ist frei von jeglicher Großzügigkeit, d.h. er ist ein selbstgeschaffener Dämon in seiner eigenen Hölle; ein Vampir, der die Energie anderer Menschen aussaugt. Anstatt eine Quelle des Lebens zu sein, ist er der leibhaftige Sensenmann.

10. Der Kleine Mann ist ein Kleiner Mann, weil es ihm an jeglicher Bescheidenheit fehlt und er in der Illusion von Größe und Überlegenheit gefangen ist. Er weiß schlichtweg nicht einmal, daß er ein Kleiner Mann ist.

11. Der Kleine Mann will „Freiheit“ ohne Verantwortung und steuert damit auf seine eigene Versklavung zu.

Warum die Höllenstrafen ewig sind

12. Oktober 2023

Warum sind die Höllenstrafen ewig? Warum die ewige Verdammnis? Warum wird es niemals eine Versöhnung mit dem Teufel geben? Theologische Erklärungen können uns gleichgültig lassen, was zählt, sind die bioenergetischen Gegebenheiten.

Reich hat in diesem Zusammenhang zwei Beobachtungen gemacht:

Erstens ist es so, daß ein fauler Apfel eine ganze Kiste voller gesunder Äpfel ruinieren kann, umgekehrt aber keine Masse an frischen Äpfeln, egal wie groß sie ist, jemals auch nur einen einzigen angegammelten Apfel wird „heilen“ können. Das einzige was bleibt, ist, diese beiden Kategorien von Äpfeln „in alle Ewigkeit“ zu separieren, d.h. schlechtgewordene Äpfel in den Müll, d.h. „in die Hölle“ zu werfen.

Zweitens ist die Emotionelle Pest ihrem Wesen nach antisozial. Du kannst tun und lassen, was du willst, und soviel „Gegenbeispiele“ beibringen, wie du willst: ein Hund wird immer letztendlich ein Wolf bleiben, d.h. ein Raubtier sein, ein Pferd immer ein Fluchttier, eine Schlange immer eine – Schlange. Es sei an die Parabel des Sängers Oscar Brown jr. erinnert, die Trump 2016 auf einer Wahlkampfveranstaltung vortrug:

Auf dem Weg zur Arbeit sah eine herzensgute Frau eines Morgens eine arme, halberfrorene Schlange. Ihre hübsche farbige Haut war vom Tau ganz matt geworden. „Na gut“, rief sie, „ich nehme dich auf und kümmere mich um dich.“ „Nimm mich auf, oh herzensgute Frau, nimm mich auf, um Himmels willen, nimm mich auf, herzensgute Frau“, seufzte die Schlange. Sie wickelte die Schlange in einen seidenen Schal und legte sie an den Kamin mit etwas Honig und etwas Milch. An diesem Abend eilte sie von der Arbeit nach Hause. Sobald sie angekommen war, stellte sie fest, daß die hübsche Schlange, die sie aufgenommen hatte, wieder zum Leben erweckt war. „Nimm mich auf, oh herzensgute Frau. Nimm mich auf, um Himmels willen. Nimm mich auf, herzensgute Frau,“ seufzte die Schlange. Sie drückte die Schlange an ihren Busen. „Du bist so schön“, rief sie, „doch wenn ich dich nicht geholt hätte, wärst du vielleicht gestorben“. Sie streichelte wieder die schöne Haut der Schlange, küßte sie und hielt sie fest. Aber anstatt sich zu bedanken, biß die Schlange böse zu. „Ich habe dich gerettet“, schrie die Frau, „und du hast mich gebissen, warum nur? Und du weißt, daß dein Biss giftig ist und ich jetzt sterben werde.“ „Ach, halt die Klappe, dummes Weib“, sagte das Reptil mit einem Grinsen. „Du wußtest genau, daß ich eine Schlange bin, bevor du mich hierhergebracht hast“.

Genauso wie mit der Schlange im Paradies (Satan) ist es mit dem pestilenten Charakter (dem „Charakter der Emotionellen Pest“) bestellt: du kannst ihm die Hand reichen, ihn umarmen, ihn mit Liebe geradezu zuschütten – er wird sich eher provoziert, erniedrigt und gedemütigt fühlen und dir erstrecht Schaden zufügen. Es ist wie bei dem Dieb, Einbrecher, Verbrecher, der sich sagt: „Selbst schuld, wenn der Wichser sein Fahrrad mit dieser minderwertigen Kette abschließt!“ „Selbst schuld, wenn der Wichser sein Haus nicht besser sichert!“ „Ich kann nicht zulassen, daß soviel Geld, im Besitz eines Idioten verbleibt!“ „Selbst schuld, wenn der Wichser so blauäugig ist!“

Was immer er tut, der pestilente Charakter wird sich in seiner Soziopathie immer im recht fühlen, weil es seine Natur ist. Er kennt kein Ehrgefühl, hält sich an keine Vereinbarungen und goutiert Freundlichkeit mit Haß und Verachtung.

Deshalb ist das einzige, was man tun kann, ihn „auf alle Ewigkeit“ aus der Gemeinschaft auszuschließen, etwa indem man ihn ins Gefängnis („die Hölle“) wirft.

Liberale Christen, vielleicht sogar angeregt durch Reichs „humanistische Botschaft“, vertreten demgegenüber eine Theologie der „Allversöhnung“. Irgendwann wird Gott dem Teufel vergeben und es wird zu einem „Allheil“ kommen. Mal abgesehen davon, daß Religion nichts weiter ist als Massenpsychose, wird sie dergestalt auch noch ihres Funkens an Wahrheit beraubt, die jeder Wahnvorstellung eigen ist. Letztendlich sind gutmenschliche Liberale selbst die Pest!

Es wird keine Versöhnung mit der unheilbaren Emotionellen Pest geben, niemals, unter keinen wie auch immer gearteten Umständen!

Das Reich des Teufels (Teil 6): Die Kirche Christi

20. August 2023

Nach der katholischen Lehre ist die Hölle ein Safe Place für Dämonen. Sie sind immer noch Engel, und Gott liebt sie, aber diese Liebe ist für sie unerträglich, eine unendliche Qual. Die Höllenschlünde sind also sichere Räume, „Safe Places“, für Dämonen. Letztlich ist die Existenz der Hölle ein Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes für seine Geschöpfe.

Was ist die schlimmste Sünde, die man sich vorstellen kann? Welche Sünde bringt dich mit Sicherheit in die Hölle? Nach der katholischen Lehre ist der Stolz die schwerste aller Sünden, weil man Gott durch das Idol, den Götzen des eigenen Egos ersetzt – wie es der Erzengel Luzifer getan hat.

Dazu mehr bzw. entscheidendes in Teil 7. Hier nur soviel: Aus orgonomischer Sicht ist der Narzißmus der Kern sowohl der Neurose (der ödipale Konflikt und der phallische Narzißmus, siehe Reich und Elsworth F. Baker) als auch der Schizophrenie (der präödipale Konflikt, in seiner Existenz nicht akzeptiert zu werden, und infolgedessen der okulare Narzißmus, laut Robert A. Harman).

Die Panzerung ist die Hölle, aber gleichzeitig auch die ultimative Zuflucht vor den Qualen des orgonotischen Strömens – den Qualen der LIEBE.

Der Pride-Monat, sichere Räume für Queers und andere Dämonen und daß normale Menschen darum betteln, daß man sie mit Psychopharmaka künstlich panzert, anstatt um eine Orgontherapie zu bitten, zeigt den Zustand dieser Welt. Narzißmus regiert die Welt. Satan ist unser Herrscher geworden.

Die Tragödie ist, daß die Orgonomie die endgültige Wahrheit ist, viel, viel tiefer als das Christentum, aber es scheint, daß kein „Reichianer“ einen Sinn für das hat, was ich oben geschrieben habe. Die Tiefgründigkeit des ganzen. Orgonomie ist nicht nur irgendeine Art von Therapie und irgendeine Art von Wissenschaft und Weltanschauung. Sie ist DIE Wahrheit.

Das Reich des Teufels (Teil 4): Der Golem

16. August 2023

Die mechanistische Wissenschaft hat die Natur entschlüsselt. Wir können bis in den Atomkern blicken, den „Urknall“ selbst simulieren, wir haben die Information im Zellkern geknackt und können künstliches Leben erschaffen und nicht zuletzt haben wir mit der KI den Maschinen sozusagen den Lebensodem Gottes (oder wohl eher des Teufels) eingehaucht, d.h. eine neue (potentiell) sich selbst bewußte Lebensform geschaffen, eben den „Golem“. Wir haben das kabbalistische Programm erfüllt, d.h. den Bauplan der Welt entschlüsselt. Aber indem wir die Welt gewonnen haben, haben wir nicht nur unsere Seele verloren, sondern die Welt selbst an die Grenze des Untergangs geführt. Schon in wenigen Jahren werden Terminatoren die letzten Menschen auf einem hochgiftigen Planten jagen bis auch der letzte Homo sapiens erledigt ist. Wir haben das Buch der Welt gelesen: man öffne ein Physikbuch, und den Code des Lebens geknackt: man öffne ein Biologiebuch, doch vom Logos wissen wir rein gar nichts. Das ist der Unterschied zwischen der quasi „kabbalistischen Wissenschaft“ und der orgonomischen Wissenschaft.

Hier stellt sich natürlich die Frage, ob diese Serie von Blogeinträgen nicht zutiefst antisemitisch ist. Ohne Judentum kein Christentum, ohne „jüdische“ Psychoanalyse keine Orgonomie, ohne „jüdische“ Wissenschaft keine Orgonomie, ohne „jüdische“ Gesetze der Triumph der sekundären Triebe. Es geht nur um eins und das hat Reich versucht Freud, seinen wissenschaftlichen Kritikern und schließlich vor einem US-Gericht zu vermitteln: es ist alles gut und schön, aber man kann nicht die Grundlage von allem ausblenden. Die wirklichen Antisemiten, sind diejenigen, die die humanistischen und universalistischen Grundlagen des Judentums vergessen haben, ebenso wie sie das Naturgesetz hinter allem vergessen haben, sei das in der Naturwissenschaft oder in der Rechtspflege. Ich kann nur auf Reichs Christusmord und meine beiden jeweils buchlangen Kommentare zu Reichs Buch verweisen (hier und hier).

Der Logos ist die „Dreieinigkeit“ der Orgonomie: die Genitalität (die Funktion des Ogasmus im Gegensatz zu den psychoanalytischen „prägenitalen“ Dämonen Sadger, Federn usw.), die Entdeckung des Orgons (das orgonomische Potential, d.h. die Ordnung, im Gegensatz zur Entropie, d.h. zum Chaos) und der orgonomische Funktionalismus, d.h. der „Logos des Orgons“. Der Teufel ist der Anti-Logos. Das Reich des Teufels ist Anti-Logos: Perversität, Chaos, Verwirrung. Man gehe in die Stadt, konsultiere ein beliebiges Massenmedium: das ist nicht wie die Hölle, das IST die Hölle!

Jenseits des Lebens / Jenseits des Todes (Teil 4)

15. Juli 2023

Man betrachte etwa Enten im Winter. Alles ist naßkalt. Trotz passender Winterkleidung frierst du dir den Arsch ab, die Hände kannst du kaum noch bewegen und die Füße sind Eisklumpen – und vor dir verbringen diese Viecher 24/7 im Wasser! Sie sind quietsch vergnügt und agil, während der Himmel bedeckt ist, es nieselig ist und der Baker-DOR-Index seit Tagen bei satten 10 liegt. Rein orgonenergetisch ist das nicht zu erklären, d.h. „nackte Orgonsäcke“ müßten ihre orgonenergetische Umwelt getreulich widerspiegeln. Bei Warmblütern sorgen Bione (Rote Blutkörperchen), die aufgrund ihres Eisenkerns (Hämoglobin) wie kleine Orgonenergie-Akkumulatoren funktionieren, für ein hohes konstantes Energieniveau, so daß sie weitgehend unabhängig von ihrer Umgebung sind. Hinzu kommt, daß die Biochemie und die Biomechanik dafür sorgen, daß die Organismen wie Roboter sich weitgehend vom Orgon emanzipieren können. Beim Menschen setzen sich diese natürlichen Organe in den künstlichen Organen (Kleidung, Häuser, Infrastruktur, etc.) fort.

Wenn du im Winter nackt irgendwo in der Pampa ausgesetzt wirst, wirst du unmittelbar erfahren, wovon ich hier rede! Der nächste Schritt wäre die Beseitigung der „natürlichen Organe“ – der Tod. Deine „Seele“ wird vollkommen nackt und schutzlos sein – wenn sie denn überhaupt „ist“. Glaubst du wirklich, du wirst dich umstandslos in einem wohligen Energiemeer auflösen? Oder entspricht das, was dir wirklich bevorsteht, nicht eher den „Luftmauthäusern“ (Telonia) der christlich-orthodoxen Theologie? Nach dem Tod würden wir ein von Dämonen bevölkertes „Luftreich“ durchqueren, die alles versuchen, um uns ins Verderben zu ziehen, d.h. in die Hölle der Gottferne.

Vermeintliche Esoteriker erzählen dir von einer Existenz nach dem Leben in einer „höherdimensionalen“ (was immer das auch bedeuten mag!) Welt des Lichts, der Schönheit, der Güte, des Friedens, der Freiheit und der Liebe, wo du auf überweltliche weise Lichtwesen triffst, auf deren liebevolle Führung du vertrauen kannst. Nun, ähh, schau dir deren irdische Vertreter, all die „Lichtarbeiter“ an, d.h. beschäftige dich mit Sekten: am Ende wird dich immer das ultimative Böse anstarren!

Ich bin darauf an anderer Stelle und in einem ganz anderen Zusammenhang eingegangen: siehe „Außerirdische Seelenfänger“ hier, S. 93.

Wie gesagt, schwieriges Thema… Wie bei den besagten Enten im Winter: unser Organismus schützt uns, hält uns auf einem hohen Niveau. Was ist, wenn das wegbricht – und unsere „Seele“ nach dem Tod des Körpers plötzlich auf eine nichttriviale Art und Weise energetisch „nackt“ dasteht?

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